Meine hessische Morgenlektüre

Wenn man folgenden Zeitungstitel zur Morgenlektüre serviert bekommt …

… weckt das gewiss die Lust, noch mehr in einem täglichen, journalistischen Wortdreckhaufen zu wühlen, den man sich – warum auch immer – noch zumutet.

Die linke Lokalpostille meines „Heimatkreises“, die sog Gelnhäuser Neue Zeitung (GNZ) hält immer Überraschungen parat.
Den allgemeinen Teil dieser Nachrichten-Kuhhaut des Redaktions-Netzwerks-Deutschland überblättere ich stets. Allenfalls der Lokalteil interessiert gelegentlich, wenngleich auch hier überwiegend journalistische Ödnis herrscht. Die lokalen Schlagzeilen entzücken jedoch häufig mit teilweise herrlich „queren“ (manchmal auch „queeren“) oder blödsinnigen Sprachschnitzern. Das muntert – neben den Sudokus – auch meine sehr sprachsensible Ehefrau auf.

Am Samstag freut sich der Abonnent schon fast fiebernd auf das wöchentliche lokal-journalistische Highlight dieser Postille: die sog. „Polituren“. Hier dürfen sich wechselnd die GNZ-Lokal-„Redakteure“ in der Kunst der Glosse, des sprachlichen Witzes und Satire üben, um aktuelle lokale Ereignisse – oder die zugehörigen Protagonisten – aufzuspießen.
Eine Glosse soll meinem Verständnis nach witzig, aber auch kurios sein. Was die GNZ-Schreiberlinge da abliefern, ist jedoch in keiner Weise witzig, aber durchaus kurios, wenn man dem jeweiligen Impetus der schreibenden Flausenfreunde nachgehen möchte.
Wie oft mochte man bei diesen „aristophanischen“ Produkten aus der Gelnhäuser Schreibzentrale ausrufen: Witz komm raus, du bist umzingelt…!
Ich wundere mich schon lange, dass die verantwortlichen Schreib-Oberen dieses Blattes diese unwitzige und langweilige Kolumne, die nur dazu angetan scheint, kommunalpolitisch Aktive – und den Leser – humorfrei zu triezen, nicht endlich zu Grabe getragen haben.
Aber solange es noch willige Abonnenten gibt…

Zur Schlagzeile dieser Samstagsausgabe.
Man bitte mich nicht, zu erklären, warum ich alter, „homophober“, weißer Mann dafür noch Geld in die Hand nehme, um sich mit Derartigem beglücken zu lassen, nicht nur einem Sprachrohr für sexuell anders Gelagerter.
Was die „Queeren“ wollen, beschäftigt mich, wie der berühmte Sack Reis in China, der schon seit Jahrzehnten dort umfällt. Von dieser Minderheit, die glaubt, berechtigt zu sein, uns, der Mehrheitsgesellschaft einen politischen Kanon bis hin zum Wechsel des Geschlechtseintrags oder Quotierungen diktieren zu können, möchte ich einfach nur in Ruhe gelassen werden.
Ich weiß nicht, wie viele „Queere“ in der Redaktionsstube der GNZ oder des RND sitzen.
Sch…. drauf!
Da nehme ich doch noch eher humorfreie „Polituren“ jeden Samstag hin.

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Johann Sebastian Bach erklärt, Bach verstehen …

J.S.Bach – Bild gemeinfrei

Vor kurzem stieß ich auf Youtube auf eine wunderbare Serie mit „Workshops“ und Aufführungen zu Werken von Johann Sebastian Bach. Für die Folgen zeichnet Rudolf Lutz, der Leiter der J.S.Bach-Stiftung St. Gallen verantwortlich.
Rudolf Lutz ist ein großartiger Musiker und Musikpädagoge, der neben seiner musikalischen Meisterschaft mit einer schönen Singstimme und – auch wichtig für einen „Musikanten“ – mit einem trefflichen Humor gesegnet ist.

Als erstes stieß ich auf die Kantate BWV 212 „Mer hahn en neue Oberkeet“, auch als „Bauernkantate“ bekannt.
Der Workshop, die Einführung in dieses Werk fand auf einem ungewöhnlichen Platz statt, auf der Terrasse eines Bergrestaurants im Appenzeller Land.

Die verlinkten Videos müssen direkt auf Youtube aufgerufen werden!

Workshop

Hier auch der Link zum Konzert:

Kantate BWV 212

Ich empfehle als weitere Einführung den Workshop zu Kantate BWV 1 – „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ und deren konzertante Aufführung.

Workshop BWV 1
Kantate „Wie schön leuchtet der Morgenstern“

Es ist mitreißend zu sehen und zu hören, wie Rudolf Lutz mit Begeisterung und unnbändiger Freude seine Musiker zu Höchstleistungen treibt – zu einem Gipfel, der einem Musizierenden nur als höchstes Glück widerfahren kann.

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Was darf man als gebildeter Mensch hier und da sagen?

Eine Glosse über Gossen- oder Fäkalsprache im (politischen) Diskurs

Wenn man nicht nur US-amerikanische Filme neueren Datums ansieht und hinhört, ist man inzwischen überzeugt, dass uns bislang verfemte Ausdrücke unwiderruflich in die Verkehrssprache – auch und gerade unter gebildeteren Kreisen – eingegangen sind: »Fuck« ist kaum mehr zu überhören und »Shit« wird gar von einem Harvard-Professor – der Filmtitel ist mir im Moment nicht geläufig – verwendet, als er die Geistesergüsse eines Kontrahenten als »gequirlte Sch….« bezeichnete. Ui, dachte ich mir, das ist aber heftig, in so einem prüden Land. Und das hat keinen »Shitstorm« hervorgerufen?
Aber dort ist man auch in diplomatischen Kreisen nicht zimperlich: Viktoria Nuland, außenpolitische Beraterin von B. Obama wurde mit dem Ausspruch »Fuck the EU« bekannter als durch scharfsinnige und intellektuelle Auseinandersetzung mit Politik. Laut einem geleakten Email bezeichnete Hillary Clinton die gottgleiche Angela Merkel als »eine blöde Kuh mit Wiedergutmachungskomplex«.
Auch hierzulande sind schon Politiker mit Entlehnungen aus der sog. Gossensprache aufgefallen. So sagte mal eine SPD-Vorsitzende: »Ab morgen kriegen sie in die Fresse«, und ein CDU-Grande zu einem »Parteifreund«: »ich kann Deine Fresse nicht mehr sehen.« Dem feinen Annalenchen im Außenministeramt entfuhr schon mal ein kräftiges »Sch….« ob einer missglückten Wahlkampfrede.
Das S-Wort
ist ihr also durchaus geläufig.
Hat man Anleihen bei Schimanski genommen? Der Duisburger Tatort-Kommissar war einer der Ersten, dem das S- und A- Vokabular im deutschen Abendfernsehen ohne Zensur erlaubt war.
Ein deutscher Meister der derben Ansprache war einst Herbert Wehner. Wie auch das deutsche Parlament, das »hohe Haus«, manche sprachliche Ausrutscher erfahren durfte. Nicht immer »Gossensprache« aber auch schon mal. Wie sagte einst ein hoher Grünen-Politiker zum Präsidenten dieser illustren Versammlung: »Herr Präsident, Sie sind ein Arschloch, mit Verlaub!«. Man beachte dazu die feine relativierende Floskel »mit Verlaub«!
Der Umgangston der Politiker untereinander hat mich schon mal zur Erstellung eines Schimpfwörterkatalogs zur Verwendung auch unsererseits angeregt.

In den Führungs- oder Teppichetagen der Wirtschaft oder auch höchsten Ämtern weicht man inzwischen gerne auf Anglizismen aus. Wenn einer dummes Zeug daherredet, spricht man dann nicht davon, dass er »Sch…. labert«, sondern von „Bullshit“, was übersetzt auch nichts anderes bedeutet.
Von einem renommierten Stanford-Professor für »Management Science and Engineering«, Robert I. Sutton, stammt das Buch »Der Arschlochfaktor«. Es geht darum, wie man mit schwierigen Kollegen klarkommt und was deren Schikanen begünstigt. Wenn man das Buch durchgearbeitet hat, kommt man nicht umhin, nicht nur in der Wirtschaft – auf die es abzielte – sondern auch in der Politik jede Menge von A………….. zu finden. Sutton liefert dazu praktische Prüflisten und Tests und so lassen sich sogar in den höchsten Kreisen der Diplomatie solche ausmachen – siehe hier.

Als Blogger und zeitkritischer Kolumnist und auch als Kommentator hier und da, ist man angesichts der vorhandenen und zu beschreibenden elenden Zustände leicht geneigt, zu einer drastischen Sprache zu greifen: nach der Devise „auf groben Klotz ein grober Keil, auf einen Schelmen anderthalben…“ (J.W. Goethe). Dazu: stammt nicht auch von Goethe eine unsere deftigsten Beschimpfungen in deutscher Sprache – das Götz-Zitat?

Und ich spreche mich hier überhaupt nicht davon los, nicht selten zu drastischen Vokabeln zu greifen. Und das hat schon im Kommentarbereich zu einem Beitrag auf meinem Blog zu einer Diskussion geführt.

Um seinen Nimbus als gebildeter und wohlerzogener Mensch zu bewahren, meinte man bisher, dass man sich stets um einen kultivierten Wortschatz bemühen sollte, Gossen- oder gar Fäkalsprache sind demnach obsolet.
Ich will dazu etwas ausschweifen und im Folgenden eine Diskussion auf altmod wiedergeben.
Eine sehr gebildete Kommentatorin auf meinem Blog schrieb: »Ich merke beim Vorkommentar und auch bei Ihnen, daß Sie in die Fäkalsprache fallen, mich erschreckt das bei mir auch …«
Die mittelbar angesprochen andere Kommentatorin antwortete:
»Wenn mich nicht alles täuscht, ist die Kotze keine Fäkalie. Herr Doktor, verbessern Sie mich, falls ich falsch liege. Solange unsere sprachlichen „Feinheiten“ noch im Duden stehn, bin ich gänzlich beruhigt. Was will ich mit einer Sprache ohne Schmackes? Das widerspräche komplett meinem Naturell. Ich mag auch lieber deftige Kost beim Essen …«
Meine Antwort:
»Na ja, die Worte, die ich in dem Beitrag verwendet habe, P…, Sch…. und K…. zählen von der Linguistik her schon zur Fäkalsprache. „Kotze“, eher ein Resultat der Antiperistaltik und nicht den unteren Körperausgängen zuzuordnen, zählt streng genommen vielleicht nicht dazu. Man kann, wenn einer Sch…. daher redet von einer „Kakophonie“ sprechen, also sehr verfeinert, aber doch hart an der Grenze zur Fäkalsprache. Wenn man nun in der Realität mit den geschilderten Verhältnissen, nicht nur in und um den Frankfurter Hauptbahnhof konfrontiert wird, werden auch dem feinsten und gebildetsten Geist inzwischen keine sprachlich ausreichend sauberen oder der Hochsprache gemäße Namenswörter mehr einfallen…«
Gegenfrage der Angesprochenen:
»Wie soll sich der Geist gleichsam eines verdorbenen Magens sonst reinigen, wenn nicht durch Aussprache verdorbener Worte? So ein Gehirn ist ja auch nur ein Verdauungsorgan und was ihm zur Zeit an Nahrung zugemutet wird, muss zur Reinhaltung auch wieder raus. Wo Magen und Darm nach oben und unten speien, nimmt der Geist den Weg der Sprache – würde ich so diagnostizieren. Demnach wäre die Fäkalsprache ein Reinigungsprozess
. Kann man das so stehn lassen?«
Da konnte ich nur zustimmen:
»Wir müssen uns ständig übelriechender Verdauungsprodukte entledigen. Somit auch aus Hygienegründen immer wieder mal raus mit üblen Worten.«

Soweit dazu, was ich auf einem Blog durchaus als »Diskussionskultur« erlauben möchte – und ich mir selbst erlaube. Manchmal muss man auch »gequirlte S…..« oder „Bullshit“ akzeptieren.
Heißt mich einer aber direkt »A……..«, weil ihm meine Meinung nicht gefällt und ohne dass dazu die von Robert Sutton aufgestellten Kriterien erfüllt sind, wird das für den Disputanten Folgen haben – Satisfaktionsfähigkeit vorausgesetzt.

gemeinfrei – Wikipedia

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Wir werden von Wahnsinnigen regiert…

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Der Narrenkäfig

Screenshot JF

Deutschland leistet sich mit dem Bundestag die wohl teuerste Irrenanstalt, pardon: das ansehnlichste, demokratisch gewählte Parlament, weltweit.
Die deutsche Volksvertretung mit 736 Abgeordnete wird in seiner Quantität nur vom chinesischen Volkskongress mit 2980 Mitgliedern übertroffen, danach folgt – wie nicht anders zu erwarten – das Europäische Parlament mit 705 Narren – pardon: Abgeordneten. 1949 gab es 410 Abgeordnete im Deutschen Bundestag, dann 1990 vor der Wiedervereinigung 510 und nach dem „Beitritt der DDR“ 662, um dann weiter stetig auf die jetzige Rekordzahl von 736 anzuwachsen.
Ich kenne keine andere psychiatrische Anstalt, für welche der Allgemeinheit mehr als 1 Milliarde Euro im Jahr abverlangt werden muss!

Ironie aus!
Wie kann ich es mir nur erlauben, von einer Irrenanstalt zu sprechen, handelt es sich doch um von uns selbst gewählte, bestimmt honorige, ihre Interessen, Verzeihung: unsere Interessen wahrnehmende Abgeordnete?

Ich kenne keine Umfrage dahingehend, wie viele Bundesbürger einen – oder „ihren“ Abgeordneten – benennen können, wenn er nicht gerade eine Minister- oder andere prominente Position innehat. Da sieht es gewiss düster aus. Auch ich, ein durchaus politisch sehr interessierter und belesener Zeitgenosse, würde sich schwer tun, auf Anhieb eine Handvoll Abgeordneter zu benennen, die nicht zur oben genannten Spitzen-Riege zählen. Dessen ungeachtet fällt einem schon die eine oder andere Gestalt ein, die sich, wenn schon nicht durch höchstpolitische, wertige oder notable Aussagen und Aktionen, aber durch Spektakel und Unfug Aufmerksamkeit auf sich ziehen oder gezogen haben.

Das jüngste und flagranteste Beispiel ist hierfür die Grünen-Abgeordnete Emilia Fester, die Stimme der deutschen Jugend im Parlament, die jüngst das Wahlrecht für Zweijährige gefordert hat. Wahrscheinlich als nachgereichte Rechtfertigung für ihre eigene Wahl. Prominent wurde sie erstmals durch eine „Wutrede“ in der Debatte zur Impfpflicht, als sie in ihrer mehr als 10.000 € wertigen Position als MdB „ihre Freiheit“ zurückforderte, die Impfverweigerer und -Gegner ihr geraubt hätten.

Eine ähnliche Lichtgestalt der deutschen Volksvertretung ist gewiss Helge Lindh, SPD-Bundestagsabgeordneter aus Wuppertal, „der mit einem Sandsack in der Hand zum Inbegriff einer Politik (wurde), die von ihrer eigenen Karikatur nicht mehr zu unterscheiden ist.“ Roland Tichy weiter: „Lindh tut öffentlich immer das, was man von einem engagierten, haltungsstarken Politiker erwartet. Lindh sagte zum Ramadan ein paar andächtige Worte auf türkisch und arabisch in eine Kamera, gab dem Propagandasender des Erdogan-Regimes ein Interview und ließ sich auch schon in der Arbeitskleidung des Wuppertaler Müllentsorgungsunternehmens AWG fotografieren – unter der Überschrift „Helge Lindh packt bei der AWG mit an„. Sein orangener Anzug war auf dem Foto auffallend blitzsauber …
Angepackt hat Lindh nun auch bei der Bekämpfung der Flut in seinem Wahlkreis. Entstanden ist dabei dieses Foto für die Ewigkeit“:

Screenshot – Helge Lindh als Fluthelfer

Die Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) wurde durch einen oberpeinlichen Gesangs-Auftritt der Mehrheit wohl bekannter, als durch politische Aussagen oder Leistungen. Ein Auftritt würdig für die Leiterin einer Narrenanstalt.

Aber wer erinnert sich nicht auch noch an eine ähnlich peinliche Vorführung einer inzwischen aus dem Parlament ausgeschiedenen SPD-Spitzenpolitikerin, an Andrea Nahles mit ihrem Pipi-Langstrumpf-Kantus vor dem Parlament:

Es gibt einen bekannten Film mit dem Titel „Ein Käfig voller Narren“, eine italienisch-französische Filmkomödie aus dem Jahr 1978, deren französischer Originaltitel lautet „La cage aux folles“, wörtlich ‚Der Käfig der Närrinnen‘; folle im Sinne von ‚Tunte‘, also‚Der Tuntenkäfig. So auf Wikipedia zu lesen.

Glaubt man einer Studie, zählen sich 7,4 % der deutschen Bevölkerung zur sog. LGBT-Personengruppe!
Oh Schreck, da ist diese „Community“ im Parlament ja deutlich unterrepräsentiert, denn von den 736 Abgeordneten bekennen sich nur 20 Abgeordnete als schwul oder lesbisch; dazu kommen noch zwei sog. Transmenschen; das sind insgesamt gerade mal 3%.
Nebenbei: Arbeiter und Arbeiterinnen, Handwerker, auch „prekär Beschäftigte“ – also die eigentlich arbeitende und Werte schaffende Bevölkerung ist nahezu gar nicht vertreten, bzw. eklatant unterrepräsentiert.
Was an statistischer Repräsentanz fehlt, gleicht die queere Fraktion durch Lautstärke, penetranten Aktivismus und schräge Erscheinungsformen aus. Man hat ja inzwischen gar einen „Queer-Beauftragten“ oder -Sprecher im Rang eines Staatssekretärs in der bunten Regierung installiert.
Die bekannteste Transperson in der Politik ist „Tessa“ Ganserer von den Grünen.

Screenshot – Tessa Ganserer

Ich bin mir nicht im Klaren, ob T. Ganserer wirklich einen Identitätsdefekt hat oder ob dieser (Trans-)Mann nicht nur dreist-schlau die Quotenkarte ziehen wollte.

Zur queeren Truppe zählt auch diese „Person von Gewicht“: Ricarda Lang, Vorsitzende der Grünen, Twitter- und TikTok-Star für groteske Auftritte.

https://twitter.com/i/status/1487482270600601607

Nicht ganz so von extremem Gewicht – körperlich – aber schon mal Bundestags-Vize und jetzt Staatsministerin für Kultur – die sich durch jegliche Kulturferne auszeichnet, und schon immer oberste Instanz der Grünen für (Hyper-) Moral und bizarre Gigs, ist Claudia Roth. Von einem Blogger schon mal als“ die dümmste Kartoffel auf dem grünen Acker“ bezeichnet.

Für die zuletzt genannten Personen gilt gewiss das Wort „Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters“. Oder?

Aber bei den Grünen gibt es durchaus auch „prima vista“ schnieke oder adrette Frauenspersonen, die es in allerhöchste Ämter geschafft haben. Trotz oder wegen (?) ihrer geistigen Unbedarftheit und einem auffälligen Sprechdefekt – wie das bekannte Schnatterlieschen Annalena Baerbock.

Es ist schon ein Narrenkäfig, welcher von den Parteien und Bundesbürgern mittels Stimmzettel da gefüllt wurde. Das mit der Analogie zu dem Tuntenfilm „La cage aux folles“ nehme ich aber wegen der nicht ausreichenden Repräsentanz von Tunten und Gleichartigen zurück. Es genügt schon, was uns sonst von dort zugemutet wird. Und dazu muss man nicht allein die letzten beiden Jahre unter dem Corona-Regime heranziehen, wiewohl mit dem Ergebnis der letzten Bundestagswahl der Wahnsinn im „Hohen Haus“ jetzt noch mehr Urständ feiern kann.

Erhard Schön (1491-1542) „Der Narrenkäfig“ – © frei gemein

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Johann Sebastian Bach – gestorben am 28. Juli 1750

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Es widert mich an …

The Official I Hate Cats Book © Skip Morrow

Wenn ich einen Analytiker hätte, wie es in den USA für Gutsituierte üblich scheint, würde er in meiner Stimmungslage zu mir sagen: „Du musst mal richtig wieder die Sau raus lassen. Haue auf den Tisch! Deine Aggressionen brauchen ein Ventil! Wenn Du schon nicht einen Hengst auf diese verachtenswerten Politweiber ansetzen kannst, keinen Strick über Laternen werfen magst, dann greif wenigsten zum Stift und dann schreibe Deine Alpträume aufs Papier, oder hämmere es in die Tastatur.

Was ich einmal mehr tun werde. Und so lasse ich mal die weiß nicht wievielte meiner „Odes philippiques“ vom Stapel.

Es nimmt nicht „klammheimlich“ zu, was mich in diesen letzten Jahren meines Lebens anwidert – und mich nur noch entmutigt zurücklässt. Es wird von Tag zu Tag – wenn nicht mehr – so doch intensiver und sichtbarer.

Es fällt einem doch in der jetzigen Situation gar nicht schwer, in „freier Assoziation“, wie auf der Analytiker-Couch, seinen „Frust“ abzulassen.
Na denn los …

Das alles widert mich an

Es widert mich inzwischen schon einfach an, nur zum Einkaufen zu gehen, diesen Massen von trotteligen, unterwürfigen und auch aggressiven Menschen/Maskenträgern zu begegnen. In der Mehrzahl junge Weiber oder alte Säcke und deren feminine Entsprechungen, die wahrscheinlich bis ans Ende ihrer Tage mit diesen toxischen Gesichtslappen durch die Gegend laufen. Oder ich muss ein mentales Sparring mit irgendwelchen arabisch, türkisch oder russisch sprechenden Zeitgenossen bestehen, nicht zu schweigen von der oft nicht nur visuellen Konfrontation mit Kopftuch- und Pferdedecke tragenden Matronen und deren Brut nebst Erzeugern. Dazu kommen dann diese stolzen weißen „Veteranen“ mit Wanst und Schwabbel-Muckis, die ihre körperlichen Widerlichkeiten, garniert mit geschmacklosen Tattoos ungeniert in der Öffentlichkeit zur Schau stellen: Feinripp über Wampe, dazu Schlabber-Shorts und Jesuslatschen.

Sie ekelt mich an, diese Verprollung und Verwahrlosung der Öffentlichkeit durch die herrschende „Generation Müll“ aushalten zu müssen, wenn ich mich in die Stadt begeben möchte.

Ich habe es satt, wenn ich die Bahn benutzen muss und im Bahnhof oder dessen Umgebung über „Dreck, Schmutz, Obdachlose, Drogensüchtige und Beschaffungskriminelle steigen muss, vorbei an vollgekrakelten Wänden …“ und begleitet von einem Gestank aus Pisse, Scheiße und Kotze. Und dann passiert es fast regelmäßig, dass mein Zug „wegen Personalmangel“ oder „technischer Probleme“ zu spät kommt oder gar nicht fährt. Und dazu verfällt die Politik noch auf die hirnrissige Idee mit dem 9-€-Ticket, um die Situation noch zu verschärfen und die Einrichtungen mit Proleten-Massen zu fluten.

Es widert mich an, wie die „Obrigkeit“ dazu unter dem Vorwand einer „bunten Gesellschaft“ Recht und Sicherheit dahinschwinden lässt: man fremdländische Vergewaltiger gerade mal mit einem erhobenen Zeigefinger (Bewährung!) „bestraft“ und davonkommen lässt; man öffentliche Parks Dealern und Gaunern überlässt; man Anlagen und Schwimmbäder randalierendem Mob „mit Migrationshintergrund“ ausliefert.

Und wie dazu die Kriminalstatistiken in gleichwohl krimineller Manier gefälscht werden.
Ich könnte dreinschlagen, wenn dazu dann noch Phrasendrescher und Schönredner von den Qualitätsmedien, wie Heribert Prantl, auftreten und von mir „Verständnis“ für diese Leute verlangen:

https://youtu.be/MuS1WBf0PdM

Screenshot – Heribert Prantl

„Ich habe es satt, oder, um es noch klarer auszudrücken: ich habe die Schnauze voll vom permanenten und immer religiöser werdenden Klima-Geschwafel, von Energie-Wende-Phantasien, von Elektroauto-Anbetungen, von Gruselgeschichten über Weltuntergangs-Szenarien von Corona über Feuersbrünste bis Wetterkatastrophen. Ich kann die Leute nicht mehr ertragen, die das täglich in Mikrofone und Kameras schreien oder in Zeitungen drucken.“ schreibt Prof. Knut Löschke in einer Wutrede, wie ich es treffender auch nicht ausdrücken kann.

Ich mag gleichwohl vor Zorn bibbern, wenn ich sehe, was aus unseren Schulen und Universitäten geworden ist. Was, verhätschelt von einer feigen und korrupten Universitätsleitung und ebensolchen Professoren, der „akademische Nachwuchs“ sich dort erlauben mag und verbrechen kann. Wie aus rationalen Wissenschaftsdisziplinen und aus der Medizin eine Hure der Politik gemacht wurden, und kritische Stimmen, von denen Wissenschaft lebt, mit Repressalien und gesellschaftlicher Ausgrenzung kujoniert werden. Wie inzwischen sogar unsere Biologie aus abartigen Motiven heraus geleugnet wird.

Es widert mich an, wenn schamlose, perverse oder identitätsgestörte Menschen, Minderheiten in unserer Gesellschaft, auf öffentlichen Aufmärschen und Massenversammlungen ihre abweichende Sexualität propagieren und dies noch von staatlicher Seite mit Aufziehen der Schwulenflagge vor öffentlichen Gebäuden für gut befunden wird. Widerlich, wie auch Unternehmen, prominente Sportvereine, gar die Bundeswehr sich dem organisiert Abseitigen unterwerfen und damit auch eine Ideologie stützen, mit der u.a. über diese Minderheiten die Familie und unsere bewährten, traditionellen Bindungen zerstört werden sollen.
Prof. Löschke dazu auch: „Ich habe es satt, dass mir religiöse und sexuelle Minderheiten, die ihre wohl verbrieften Minderheitenrechte mit pausenloser medialer Unterstützung schamlos ausnutzen, vorschreiben wollen, was ich tun und sagen darf und was nicht.“

Ich bin es leid, dass durchgedrehte links-grüne Politiker, Verwaltungsleute, Journalisten, Theologen und „Wissenschaftler“ unsere deutsche Muttersprache verschandeln und unbrauchbar machen und mir beibringen möchten, wie ich in ihrem durchgeknallten Sinne korrekt zu schreiben und zu sprechen hätte. Ich könnte weinen darüber, was aus unserer schönen Sprache gemacht wurde.

Mich widern diese ungebildeten und inkompetenten Partei-Schleimer und Lakaien an, die in ihrem Leben nichts geleistet haben, außer das Mundwerk zu betätigen, ihre Lebensläufe mit „Fakes“ und Betrug aufhübschen – und damit in höchste Staatsämter gelangen. Diese Politikergeneration von Berufslosen, Studienabbrechern, ehemaligen Hausbesetzern, Randalierern und sonstigen existenzversagenden Gestalten. Diese Quotenweiber, denen alles an Unfähigkeit, Unwissenheit und Anmaßung nachgesehen wird, da es sich ja um die angeblich bessere Gattung Mensch handelt. Wie auch die uns auf jedem Werbeprospekt entgegengehaltenen „Persons of Colour“, vor allem Schwarze, die inzwischen zur wertvolleren und edleren Gruppe innerhalb Menschheit hochstilisiert wurden und werden.

Ich nehme noch ein weiteres Zitat von Prof. Löschke in meine Philippika auf:
„Ich habe es satt, mir von missbrauchten, pubertierenden Kindern vorschreiben zu lassen, wofür ich mich zu schämen habe. Ich habe es satt, mir von irgendwelchen Gestörten erklären zu lassen, dass ich Schuld habe an Allem und an Jedem – vor allem aber als Deutscher für das frühere, heutige und zukünftige Elend der ganzen Welt.“

Zurück in die Welt von gestern – oder Revolution?

Wer hätte sie nicht am liebsten wieder zurück, „seine Welt von gestern“? Wohl wissend, dass dies Fiktion, unrealistisch ist.
Aber was kann man tun, diesen Taumel und Sog in den Untergang aufzuhalten?

Wie kann man es erreichen, dass in meinem Vaterland tüchtige und unbescholtene Menschen, gleich welchen Geschlechts, Hautfarbe und Herkunft wertgeschätzt und unterstützt werden. Solche Menschen, die nutzbringende Arbeit verrichten und am allgemeinen Wohlstand und sozialer Sicherheit mitarbeiten und die nicht von der Wiege bis zur Bahre am Tropf des Staates, der arbeitenden und steuerzahlenden Bevölkerung hängen? Wie kann sich unser Unternehmertum wieder zur früheren Größe entwickeln, als Deutschland die Erfinder-Nation schlechthin war, die Schmiede von Ingenieuren und Wissenschaftlern, auch die einstmalige „Apotheke der Welt“? Wie kann man die Unternehmen von den jetzt herrschenden, korrupten und nur dem eigenen Prestige oder auch dem Zeitgeist verpflichteten Managern befreien, die Hochschulen von unnützer Wissenschaft und solchen Wissenschaftlern?

Wie kann ein respektvoller und wertschätzender Umgang mit denjenigen gestaltet werden, die an der sozialen Front aufopferungsvoll ihre Arbeit verrichten: die Pfleger unserer Kranken und Hilfebedürftigen, Ärzte, Sanitäter, Feuerwehrleute und auch viele Lehrer, welche im Vergleich zu vielen Schmarotzern mit Macht im öffentlichen Bereich, trotz deren großmäuliger Versprechen, nicht die Anerkennung, die Wertschätzung und die Unterstützung erhalten, die sie eigentlich verdienen? Wie kann der soziale Frieden erhalten werden, der einmal in unserer Welt von gestern eine große Bedeutung hatte?

Eine schlüssige Antwort kann ich nicht liefern, außer der banalen Gewissheit, dass es inzwischen bei dieser wohlstandsverwahrlosten, satten und obrigkeitshörigen Bevölkerung in diesem unserem Lande erst noch schlimmer werden muss, bis es wieder besser werden kann: durch einen wirklichen Zusammenbruch der Energie- und Lebensmittelversorgung, einem umfassenden Black-Out nicht nur der Städte.

Dazu aber die Hoffnung, dass dann dadurch das, was die Mächtigen mit uns zur Manipulation und Steuerung praktizieren, die Erzeugung von Angst, sich gegen sie selbst wenden wird: durch die inzwischen gar von der „feministischen Außenministerin“ und dieser linksradikalen Innenministerin befürchteten Volksaufstände – vulgo einem Bürgerkrieg.

Von linker, herrschender Seite wird und wurde bestritten, dass das, was Hans Magnus Enzensberger in seinem Essay schon vor Jahren als den „molekularen Bürgerkrieg“ beschrieben hat, bei uns gegeben sei.
Aber trifft es nicht zu, was Enzensberger beschrieben hat: „Der molekulare Bürgerkrieg beginnt unblutig, seine Indizien sind harmlos. Es mehrt sich der Müll auf den Straßen, im Park findet man häufiger Spritzen und zerbrochene Bierflaschen, die Wände werden mit Graffiti beschmiert. In den Grünanlagen und Hausfluren beginnt es nach Urin zu stinken.“
Es ist ein endogener, von innen kommender Prozess. Die „Kombattanten“ sind dabei überwiegend Jugendliche. Die Entwicklung bei uns bestätigt das: Gruppen von Jugendlichen vergewaltigen ohne Scham und Angst, 16-jährige schneiden ihren 15-jährigen Freundinnen die Kehle durch; in den Schulen tobt schon der Kampf aller gegen alle. Und es ist nur eine scheinbar harmlosere Form von „Bürgerkrieg“, wenn die angeblich „letzte Generation“, Kinder und Jugendliche, sich an Straße anklebt, um alle anderen zu nötigen, wenn eine prominente, junge Umwelt-Aktivistin sich darüber auslässt, Pipelines in die Luft zu sprengen. Aber in diese Jugend kann man keine Hoffnung setzen, wenn es in der Realität um unsere Existenz geht und nicht um idealistische Spinnereien über eine Weltrettung durch Konsumverweigerung und „Energiewende“.

Den Deutschen wird nachgesagt, sie seien ungeeignet, eine Revolution oder einen Aufstand zu inszenieren. Wie sagte Lenin:

Revolution in Deutschland? Das wird nie etwas, wenn diese Deutschen einen Bahnhof stürmen wollen, kaufen die sich noch eine Bahnsteigkarte !“

Aber es gab sie doch, eine deutsche Revolution, über die die Welt staunte! Die Bürger der DDR haben es der Welt erfolgreich vorgemacht, als sie 1989 das dortige Regime – im Großen und Ganzen friedlich – zum Einsturz brachten

John F. Kennedy sagte:
„Das Wort Krise setzt sich im Chinesischen aus 2 Schriftzeichen zusammen – das eine bedeutet Gefahr und das andere Gelegenheit.“

Aber man wird sich rüsten müssen dafür, die Gelegenheit am Schopf zu packen!

Dazu darf ich zum Schluss einen hierzulande verfemten Denker und Staatsphilosophen zu zitieren. Carl Schmitt in seinem Essay „Theorie des Partisanen“:

„Im Raum des nicht formgerechten Krieges gelten andere Maße als die sonstigen. Es ist die absolute Ausnahmesituation des in die extremste Wehrlosigkeit hineingestoßenen Einzelnen, des Outlaw, der sich seiner menschlichen Würde nicht berauben läßt, auch wenn man ihn wie ein Stück Vieh oder wie ein Ungeziefer behandelt.“

Ja, es geht um unsere Würde, dass wir uns nicht „wie ein Stück Vieh oder Ungeziefer“ behandeln lassen, als solche Objekte, wie es inzwischen die Mächtigen nicht nur hierzulande nach Gusto praktizieren. Damit meine ich nicht nur die Mächtigen in der Politik, sondern gerade auch die Mächtigen in den Medien und aus den Denkstuben sonstiger selbsternannter Eliten.

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Update zu Putins Krieg gegen Europa

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Die Widerständler vom 20. Juli vor dem Volksgerichtshof

Im Gedenken an den 20. Juli 1944 muss auch an eine der widerlichsten Institutionen des Dritten Reichs erinnert werden, an den sog. Volksgerichtshof und an seinen Präsidenten Roland Freisler.

Der sog. Volksgerichtshof war gewissermaßen eine Erfindung Hitlers. Schon in „Mein Kampf“ war nachzulesen, „daß einst ein deutscher Nationalgerichtshofetliche der zehntausend der organisierten und damit verantwortlichen Verbrecher des Novemberverrats und all dessen, was dazugehört, abzuurteilen und hinzurichten hat.“ Schon vorher hatte er in einem Prozess angekündigt, dass Köpfe rollen würden, wenn seine Partei erst einmal ihr eigenes Tribunal errichtet habe.
Der Volksgerichtshof wurde 1934 gegründet und fristete erst ein relativ unbedeutendes Dasein, war dann aber mit Kriegsbeginn in die Rolle eines obersten Standgerichts zur Unterdrückung jeder oppositionellen Regung hineingewachsen. Als vielseitiges Mittel diente den dort eingesetzten „Juristen“ dabei der §5 der Kriegssonderstrafrechtsverordnung (»Wehrkraftzersetzung«), der die Todesstrafe für den Fall androhte, dass jemand »öffentlich den Willen des deutschen oder verbündeten Volkes zur wehrhaften Selbstbehauptung zu lähmen oder zu zersetzen sucht«. Diese Verordnung ersetzte in der Kriegszeit nach und nach das sog. Heimtückegesetz vom Dezember 1934, das herabsetzende Äußerungen über die Reichsführung unter Strafe stellte, sowie den § 90 f des Strafgesetzbuchs (»Gräuelhetze«), die jedoch beide nicht die Todesstrafe vorsahen.
Es wurde bald für die Zwecke des Volksgerichtshofs ein ganzer Katalog von Bemerkungen und Umständen erstellt, die als todeswürdig galten. Da hieß es z.B. »Nicht mehr tragbar und grundsätzlich todeswürdig sind… Äußerungen folgender Art: Der Krieg sei verloren; Deutschland oder der Führer hätte den Krieg sinnlos oder frivol vom Zaun gebrochen; Mundpropaganda und Feldpostbriefe mir der Aufforderung, die Gewehre wegzuwerfen und umzudrehen…“ Und etliches mehr.

Seine größte Bedeutung gewann der Volksgerichtshof schließlich bei der „justiziellen Aufarbeitung“ des Attentats vom 20. Juli 1944.
Die von Oberst Graf Stauffenberg unter dem Kartentisch in der Wolfsschanze platzierte Bombe war zwar explodiert, verfehlte jedoch Hitler und dieser überlebte. Stauffenberg und drei weitere Offiziere wurden noch am Abend des 20. Juli »standrechtlich« erschossen, wie es hieß. Gleichzeitig erfolgte eine ausgedehnte Verhaftungswelle mit Inhaftierungen, Folterungen, Stand- und Schauprozessen mit zahlreichen Hinrichtungen. Verwandte und Freunde der Beschuldigten wurden in »Sippenhaft« genommen und in Konzentrationslager eingeliefert.
Hitler selbst ordnete – als »oberster Gerichtsherr« – die Art des Verfahrens gegen die Attentäter an: »Diesmal werde ich kurzen Prozeß machen. Diese Verbrecher sollen nicht vor ein Kriegsgericht, sie kommen vor den Volksgerichtshof. Sie dürfen gar nicht zu Wort kommen, und innerhalb von zwei Stunden nach der Verkündung des Urteils muß es sofort vollstreckt werden. Die müssen sofort hängen, ohne jedes Erbarmen.«
Nach der Rechtslage war der Volksgerichtshof für eine Rebellion oder Strafverhalten von Offizieren gar nicht zuständig. Das Militärstrafgesetzbuch schrieb vor, dass auch »strafbare Handlungen von Wehrmachtsangehörigen, die keine militärischen Verbrechen oder Vergehen« waren, von Militärgerichten abgeurteilt werden mussten. Es wurde umgehend ein »Ehrenhof« der Wehrmacht unter dem Vorsitz des Generalfeldmarschalls von Rundstedt gegründet, der die Attentäter aus der Wehrmacht ausstieß und so den Weg zum Volksgerichtshof frei machte. Eigentlich eine formale Belanglosigkeit für herrschenden Geist.
Im ersten Verfahren gegen die Männer des 20. Juli, das im August 1944 stattfand, wurden die Generäle von Witzleben, Hoepner, Stieff und von Hase sowie die jüngeren Offiziere von Hagen, Klausing, Bernardis und Graf Yorck von Wartenburg angeklagt. Letztere waren mit Stauffenberg befreundet und hatten eng mit ihm zusammengearbeitet. Vor dem Prozess waren die Angeklagten von der Gestapo misshandelt worden, und man sorgte dafür, dass die Angeklagten ein besonders armseliges Erscheinungsbild boten. Unterernährt, schlecht gekleidet und unrasiert wurden sie vor den „Richtertisch“ geführt. Man hatte ihnen Gürtel und Hosenträger abgenommen und so war beispielsweise Feldmarschall von Witzleben bei seiner Vernehmung ständig genötigt, seine zu weiten Hosen festzuhalten. Roland Freisler fuhr ihn an: »Sie schmutziger alter Mann, was haben Sie immer an ihren Hosen herumzufummeln?«
„Als Vorsitzender der Verhandlungen degradierte Freister alle anderen Prozessbeteiligten, die Angeklagten, die ihnen zudiktierten Verteidiger, die Staatsanwälte – und auch seine Beisitzer – zu Statisten. Er kanzelte die angeklagten Widerstandskämpfer ab, beschimpfte sie und versuchte, sie in primitivster Weise lächerlich zu machen. Den wegen seiner Mitgliedschaft im Kreisauer Kreis angeklagten Pfarrer Delp etwa schrie er an: »Sie Jämmerling, sie pfäffisches Würstchen – und so etwas erdreistet sich, unserem geliebten Führer ans Leben zu wollen… eine Ratte – austreten, zertreten sollte man sowas.« beschreibt es Ingo Müller in seinem Buch „Furchtbare Juristen“.
Das Tribunal gegen die Männer des 20. Juli 1944 wurde mit einigen versteckt im Gerichtssaal angebrachten Kameras gefilmt, denn man wollte das Filmmaterial zu Propagandazwecken nutzen. Es erwies sich jedoch – gar in den Augen von Goebbels – als ungeeignet und wurde zur »Geheimen Reichssache“ erklärt. Die Aufnahmen wurden auf dessen Geheiß vernichtet, eine Kopie blieb jedoch erhalten.
Aus dieser Kopie erstellte der Regisseur Jochen Bauer 1979 die Dokumentation „Geheime Reichssache – Die Angeklagten des 20.Juli vor dem Volksgerichtshof“
Dieses erschütternde „Dokument einer Justiz bar jeder Rechtlichkeit“ kann auf Youtube aufgerufen und angesehen werden, jedoch mit Altersvorbehalt:

https://youtu.be/Hli83N1xt2c

Bezug zur Gegenwart? – Heimtücke und Gräuel in der Bundesrepublik?

Es gibt im Rechtssystem der Bundesrepublik und seiner hochgelobten „Freiheitlich-Demokratischen Grundordnung“ (FDGO) zwar kein „Heimtückegesetz“ mehr oder einen Paragraphen gegen dezidierte „Gräuelhetze“. Nichts ist eigentlich mit dem damaligen Fanatismus und Totalitarismus in der Justiz und bei der Staatsführung zu vergleichen. Was die oben erwähnte Dokumentation an Perversität aufzeigt, hat gewiss keine Analogie im Heute. Doch jüngste Entwicklungen müssen inzwischen nachdenklich machen. Wenn schon nicht Gleiches, so ist doch bald Ähnliches zu beobachten.
Eine linksradikale Innenministerin, welche über die Oberhoheit über Verfassungsschutz und die Justiz besitzt, hat mit der Neueinführung des „Phänomenbereich Verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates“ fast Sinngemäßes etabliert. Zumindest rhetorisch wird schon vorgesorgt.
Faeser:
„Es besteht die Gefahr, dass diejenigen, die schon in der Coronazeit ihre Verachtung gegen die Demokratie herausgebrüllt haben und dabei oftmals Seite an Seite mit Rechtsextremisten unterwegs waren, die stark steigenden Preise als neues Mobilisierungsthema zu missbrauchen versuchen.“ Populisten und Extremisten nutzten jede Krise für Angst und Spaltung, aber auch für Hass und Bedrohungen. Die Sicherheitsbehörden hätten die extremistischen Szenen aber sehr genau im Blick. „Wir sind vorbereitet, auch auf mögliche neue Protestgeschehen“, sagte die Ministerin.

Auch eine Mahnung aus den Ereignissen um den 20. Juli 1944 – auch auf die Gefahr einer unstatthaften „Relativierung“ hin:

Wehret den Anfängen!

Oder mit B. Brecht:

„Der Schoß ist fruchtbar noch,
aus dem das kroch!“

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Christian Lindner und sein Hungerhaken – eitel, charakterlos und asozial

Eigentlich ist genug geschrieben worden über die Protz-Hochzeit des Jahres, des obersten Finanzschrotters Deutschlands auf Sylt.
Aber ich kann es nicht lassen ….
Wenn ich mir diese eitlen Haartransplantat-Träger und seinen angeehelichten Hungerhaken Franca Lehfeldt, das ganze Gewese um deren Hochzeit betrachte, kommt mir das Kotzen. Da geht es mir wie Alice Schwarzer, die das gleichwohl in einer Kolumne von „Emma“ ausdrückt: „Haben die denn ganz den Verstand verloren?“. Wissen die denn gar nicht mehr, was sich gehört?… “ Und: „Was haben wir Deutschen nur für ein Politpersonal? Und was lassen wir BürgerInnen uns eigentlich noch gefallen?!“

Lindner, das gerne geschniegelt daherkommende, derzeitige Aushängeschild dieser widerlichen Opportunisten- und Umfallerpartei, FDP genannt.
Lindner die Inkarnation dieser Partei: auffallen und umfallen.
Wie hatte er 2017 nach den gescheiterten Koalitionsverhandlungen getönt: „ … Den Geist des Sondierungspapiers können und wollen wir nicht verantworten, viele der diskutierten Maßnahmen halten wir sogar für schädlich. Wir wären gezwungen, unsere Grundsätze aufzugeben und all das wofür wir Jahre gearbeitet haben. Wir werden unsere Wählerinnen und Wähler nicht im Stich lassen, indem wir eine Politik mittragen, von der wir im Kern nicht überzeugt sind. Es ist besser nicht zu regieren, als falsch zu regieren. Auf Wiedersehen.“
Genau das macht er und seine FDP jetzt: „regieren und falsch regieren“ unter Aufgabe aller Grundsätze, welche die FDP manchmal wie eine Monstranz vor sich her trug.

Was hat das jetzt mit seiner Hochzeit zu tun, könnte man fragen. Doch, es ist diese Charakterlosigkeit, die sich auch bei so etwas Privatem, wie der Hochzeit zeigt und kulminiert.
Drei Tage lang Sause auf der Schicki-Micki-Insel mit dem halben Kabinett einschließlich Kanzler und unzähligen anderen Promi-Selbstdarstellern als Gästen. U.a. auch der CDU-Ober-Protz Merz, der gar mit Privat-Jet einflog; denn der kennt sich ja auch aus mit Protz und Pomp.
Natürlich kam der Steuerzahler für die Sicherheit der prominenten Gäste auf.

Das Ganze eine Sternstunde für die Schmuddelmedien von Bunte bis RTL. Nur eine monegassische Fürstenhochzeit, dieser alten Piraten-Dynastie, könnte dergleichen toppen.

Die Braut, über deren Schönheit und Attraktivität sich die synchronisierten Schmierfinken gar nicht einkriegen können, muss ja diesbezügliche Referenzen besitzen: War sich doch zu der Zeit, als sie den gerade frischgeschiedenen Lindner kennenlernte, Reporterin beim Unterschichten-Kanal RTL – als aufgehübschte „Ratschkathl“, wie der Bayer sagt. Inzwischen hat sie reüssiert und wird von ihren Kollegen zu so etwas wie eine Hauptstadt-Chef-Journalistin beim Welt-Fernsehen gehypt. Drunter geht es ja dann nicht mehr, wenn man einen Bundes-Finanzminister ins Bett gekriegt hat.
Nicht umsonst sind Politiker und Journalisten die unbeliebtesten Berufsgruppen bei uns Bundesbürgern.

In dieser Zeit, in der den Steuerzahlern, der arbeitenden Bevölkerung eine Geldentwertung und Einkommensverluste zugemutet werden, in der ein Großteil der Bevölkerung nicht weiß, wie sie Strom- und Heizkosten noch bezahlen soll, die Regierenden allen Schmalhans Küchenmeister, Kaltduschen und Frieren verordnen möchten, in der Rentner um ihr Erarbeitetes gebracht werden und an den Tafeln anstehen müssen, die Energieversorgung für Bevölkerung und Industrie auf eine baldige „Kriegswirtschaft“ ausgerichtet sein wird: eine Protzfeier öffentlich zelebrieren lassen, das ist asozial! Von Lindner wie seinem neu angetrauten klapprigen Design-Kleiderständer.

Das Ganze mit kirchlichem Segen!

Lindner und sein neues Gespons, obschon beide aus der Kirche ausgetreten, ließen das Ganze noch mit einer kirchlichen Trauung priesterlich „segnen“. Mir wäre die passende „Frohbotschaft“ zu dieser unheiligen Handlung eingefallen: das Gleichnis vom reichen Prasser, der in der Hölle landet (Lk 16) oder die Tageslosung „Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.“ (Mk 10,25).
Die frühere EKD-Vorsitzende Käßmann fragte: „Weshalb wünschen zwei Menschen eine kirchliche Trauung, die bewusst aus der Kirche ausgetreten sind, ja öffentlich erklärt haben, dass sie sich nicht als Christen verstehen?“.
Es ist sicher Geld geflossen an die evangelische Gemeinde der Kirche St. Severin auf Sylt. Oder?
Der evangelische Bischof von Schleswig und Holstein, Gothart Magaard, hatte die kirchliche Trauung verteidigt, wie schon die „trauende“ Pastorin Susanne Zingel. Auch die derzeitige EKD-Vorsitzende Annette Kurschus sprach „besonderen seelsorglichen Gründen“. An anderer Stelle wurde von einer gerechtfertigten „Sehnsucht nach Spiritualität“ gefaselt. Dazu Lindner selbst: Aus einer Kirche auszutreten, bedeute schließlich nicht, aus jeder Form der Spiritualität auszutreten.
Lindner sagte, Zingel habe ihn in seinem Nachdenken bestärkt, eventuell in die evangelische Kirche einzutreten. Denn: „Es gibt ein Mehr, das über uns beide und unser gemeinsames Leben hinausweist. Das in einem Gottesdienst zu bedenken und den Segen zu empfangen, war mir wichtig“.
Ob dieser „Erweckung“ erwägt der Heuchler Lindner gar, jetzt in die evangelische Kirche einzutreten.
Da passt er denn hin, könnte man sagen, zu diesem inzwischen gottlosen Haufen.
Denn sagt er, es gebe Hinweise, dass sich unter seinen Vorfahren schon im 16. Jahrhundert protestantische Theologen und Pfarrer befunden hätten. Ihn habe manche Reaktion jedoch verunsichert, sagte Lindner. In die katholische Kirche, aus der er im Alter von 18 Jahren ausgetreten sei, wolle er hingegen nicht wiedereintreten.

Es ist nur widerlich, was dieser Asoziale alles an Begründungen und Rechtfertigungen dazu jetzt auskramt.

Und so macht er denn auch Politik!

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