Angeeckt …

Da bin ich bei den „echten Pegnitzern“auf Fcebook wieder gewaltig angeeckt, da ich dieses Bauwerk für hässlich halte.
Da werde ich belehrt, dass sich Architektur weiter entwickelt und die Geschmäcker verschieden seien.
Ich solle meine Klappe halten.
Wurde bezüglich Ästhetik in Pegnitz auf „meinen“ Stern verwiesen (die langsam verrottende Heimstatt meiner Kindheit, die mir aber gar nicht gehört).
Usw.
Ich mag nicht spekulieren, was die heftigen Reaktionen ausgelöst hat.

Ob sich die Architektur weiter entwickelt hat, darüber kann man gleichwohl streiten. Und dass Geschmäcker verschieden sind, ist eine Binsenweisheit wie: „die Schönheit liegt im Auge des Betrachters!“

1919 wurde von Walter Gropius das „Bauhaus“ in Weimar als Kunstschule gegründet. Es sollte etwas völlig Neues darstellen: die Zusammenführung von Kunst und Handwerk. Das historische Bauhaus galt alsbald als die einflussreichste Bildungsstätte im Bereich der Architektur, der Kunst und des Designs im 20. Jahrhundert und als Heimstätte der Avantgarde der klassischen Moderne auf allen Gebieten der freien und angewandten Kunst und Architektur.
Gropius war Vorsitzender einer linken Vereinigung von Architekten, Künstlern und Intellektuellen – dem Arbeitsrat für Kunst, der den Anspruch hatte, die Novemberrevolution in den Bereich der Kunst auszuweiten. Man glaubte an die Notwendigkeit einer neuen Gesellschaft, und Ziel war es, die Trennung zwischen Kunst und Handwerk zu überwinden und eine (sozialistische) Gesamtumgebung zu schaffen, die angeblich für das Leben der Menschen geeignet war.

Die wichtigsten Protagonisten wie Gropius, Mies van der Rohe u.a. emigrierten in die USA und brachten ihre Kreierungen eines fragwürdigen, späteren „Weltkulturerbes“ auch dorthin.

Tom Wolfe, der verstorbene amerikanische Schriftsteller, Journalist und Dandy, der mit Verve gegen jegliche Hässlichkeit in der Welt anschrieb, ätzte in seinem Buch „From Bauhaus to our house“:
„Alteuropas Lasten schwappten über den Ozean. Nicht nur das Bauhaus wuchs in Chicago als „New Bauhaus“ in Richtung „Kathedrale des Sozialismus“, auch die Psychologen bekamen die „Pest“ der Psychoanalyse mitgebracht (nach der Inkubationszeit, die durch Freuds Besuch in den USA ihren Anfang nahm), auch musikalisch brachte Europa schwerstes Geschütz mit in Form von Arnold Schönbergs „Dodekaphonie“. Nicht zu sprechen von der Malerei, die die Amerikaner infizierte und vorbereitete für die künstlerische Machtübernahme nach dem Zweiten Weltkrieg.
… der herrschende Architektur-Stil im Babylon des Kapitalismus wurde der Soziale Wohnungsbau. Sozialer Wohnungsbau, wie er von einer Handvoll Architekten in den Verbünden inmitten der Trümmer Europas in den frühen Zwanzigerjahren entwickelt worden war, wurde nun hoch und breit aufgetürmt, in Form von Kunstgalerie-Anbauten, für altehrwürdige Ivy-League-Universitäten, Museen für Kunstmäzene, Eigentumswohnungen für die Reichen, Firmensitzen, Rathäusern, Landhäusern. Arbeiterwohnungsbau für jeden Zweck, außer für Arbeiter zum Wohnen.“

In puncto Ästhetik in der Architektur ist vor allem auch Roger Scruton eine großartige intellektuelle Quelle.

Dem Bauhaus ist die Kunst des Plattenbaus zu verdanken und die Termitenbauten zur sozialistischen Massenmenschhaltung a la Gropiusstadt in Berlin, Neuperlach in München, Killesberg in Stuttgart und viele andere Wohnreviere und sog. Trabantenstädte.
In den nach dem 2. Weltkrieg sozialdemokratisch regierten Großstädten Deutschlands wurde die gewiss vom „Bauhaus“ beeinflusste Kaufhof- oder Sparkassen-Architektur der 50er und 60er-Jahre bis in jüngste Zeit für die neu-deutsche Hässlichkeit auch vieler Innenstädte prägend.

Der oder die Architekten dieses angepriesenen Wohnreviers in Pegnitz folgten wohl der Bauhaus-Schule, betrachtet man die „Formgebung“ des Gebäudes.
Ist auch einfach mit Zeichen-Programm auf dem PC oder neuzeitlich mit KI zu erstellen. Sogar ich oder ein eingeschulter Schimpanse aus dem Frankfurter Zoo könnten das hinkriegen.

Da hatten die „neuen Häuser“ diese Arbeiter-Behälter der 30er-Jahre in Pegnitz mehr ästhetische Ausstrahlung als diese Fertigbau-Klötze.

Erstaunlich war, dass zum erwähnten Bauhaus-Jubiläum gerade in den dem modernistischen Zeitgeist verschriebenen Postillen kritische Töne aufschienen.
Die Süddeutsche titelte zur Bauhausarchitektur: „Wie ein Anfall von Würfelhusten.“
Und die Zeit schmähte eines der Dessauer „Meisterhäuser“: „Ein ungemütliches Angeberhaus … Richtiges und falsches Wohnen – richtig ist das Bauhaus, falsch sind Wohnküchen, verwinkelte Gassen, Blumentöpfe, die vor dem Haus auf der Straße stehen. Unordnung und Unübersichtlichkeit sind schlecht, Leere und rechte Winkel sind gut.“

Und wenn man sich mit dem „Zentrum“ einer fränkischen Kleinstadt als Standort beschäftigt, sind hier eigentlich typisch:
Satteldächer,
rote Ziegel,
kleinteilige Fassaden,
unterschiedliche Gebäudeformen,
Straßenräume mit Struktur.

Wenn plötzlich so ein glatter weißer Kubus mit einem weiteren, aufgesetzten Kubus auf dem Flachdach auftaucht, wirkt es schon wie ein Fremdkörper.

Besitzen heutige Architekten keine Kreativität mehr?

Wenn ich noch mal auf die Welt komme, werde ich Architekt und bescheiße meine Umgebung und die Auftraggeber.
Entweder mit Architektur „von der Stange“ oder von KI. Und stelle saftige Rechnungen!
Als in den 70er-Jahren in Pegnitz Turnhalle und Schwimmbad errichtet wurden, musste die Stadt erhebliche Summen besonders an den Architekten abdrücken. Dabei konnte man überall in den Landen bis auf den letzten Zentimeter identische Projekte von ihm schon längst bewundern.

Zum Glück wohne ich selbst in einem Haus, das noch einigermaßen Stil und Wohlfühl-Atmosphäre hat und in das „Weichbild“ des Ortes passt.

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Valeri, valera – Streit um die Frankenhymne

Franken gegen Franken: Identitätskrise wegen Hymnenstrophen.

„Seit über 150 Jahren wird es gesungen, das Frankenlied, und gilt als inoffizielle Hymne aller Franken. Eigentlich. Doch jetzt ist den Mittelfranken aufgefallen, dass sie in keiner Zeile erwähnt werden. Deshalb will der Bezirk eine weitere, explizit mittelfränkische Strophe hinzudichten lassen und hat dafür einen Wettbewerb ausgerufen. Das stößt aber den Oberfranken auf, spiele doch das Frankenlied bei ihnen und lasse sich nicht mal eben „im Vorbeigehen“ verändern. Tiefe Gräben tun sich auf …“: sogar das Fernsehen hat sich des Themas angenommen: in der Sendung „Quer“ des BR vom 26. Februar 2026.

https://www.ardmediathek.de/video/quer-mit-christoph-suess/franken-gegen-franken-identitaetskrise-wegen-hymnenstrophe/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9GMjAyNVdPMDIyMjY5QTAvc2VjdGlvbi84OTk3ZDU3MC0xODExLTQzY2ItYmQ3Ny02ZTZkNDg1NTY4MGY

Ein Landrat (Lichtenfels) und ein Bezirkstagspräsident (Mfr.) sind in diesem Kulturkampf mit von der Partie.

Fast jeder echte Franke kennt wenigstens einige „Gsetzla“ der Hymne. Söder kennt nur „Valeri und valera …!“
In der vierten Strophe wird Bamberg, der Hl. Veit von Staffelstein und der Grabfeldgau besungen. Natürlich immer wieder der Main und der Wein. Bamberg und Staffelstein für Oberfranken; Grabfeldgau und Wein für Unterfranken.
Aber nix von Bratwurst, Christkindlasmarkt und Schäuferla.
Sowas gehd goar ned!

Hier ein Vorschlag für eine Mittelfrankenstrophe:

Vom Pegnitzstrand, zur Altmühl hin,
wo Nürnbergs Zinnen stehen,
da klingt der Sang durch Stadt und Flur,
so stolz und wunderschön.
Wo Schäuferla bruzzelt, Bratwurst glüht,
Und laben uns bei Bier und Wein —
Wo Söder ruft: „Mein Frankenland,
Mittelfranken soll es sein!“

Es gibt historisch schon verbürgte Ergänzungsstrophen zu Viktor von Scheffels Versen, die uns Franken wohl gefallen sollten – über jeden Streit hinweg (Quelle: Wikipedia):

7. Strophe
O heil’ger Veit von Staffelstein,
beschütze unser Franken
und jag’ die Bayern aus dem Land!
Wir wollen’s ewig danken.
Wir wollen freie Franken sein
und nicht der Bayern Knechte.
O heil’ger Veit von Staffelstein,
wir fordern uns’re Rechte!

8. Strophe
Napoleon gab als Judaslohn
– ohn’ selbst es zu besitzen –
ganz Franken und die Königskron’
den bayrischen Komplizen.
Die haben fröhlich dann geklaut
uns Kunst, Kultur und Steuern,
und damit München aufgebaut.
Wir müssen sie bald feuern!

9. Strophe
Drum, heil’ger Veit von Staffelstein,
Du Retter aller Franken:
Bewahre uns vor Not und Pein,
weis’ Bayern in die Schranken!
Wir woll’n nicht mehr geduldig sein,
denn nach zweihundert Jahren,
woll’n wir – es muss doch möglich sein –
durch’s freie Franken fahren!

Ich will aber Bengatz (Pegnitz), meinen Heimatort nicht vergessen, hat doch V. von Scheffel ihn auch nicht ausdrücklich erwähnt.

Vielleicht wird dann diese Strophe beim nächsten „Flinderer“ oder „Bratwurstgipfel“ in Pegnitz gesungen:

Zur Bengatz hin, zum kleinen Kulm,
wo dunkle Wälder stehn,
da klingt das Lied von Bier und Brot
so stolz und wunderschön.
Wo frische Schipf und kühles Bier
uns laben stark und gut —
Bengatz ist mein Heimatland,
dir gilt mein Sang voll Glut!

Valeri, valera …


Zum Mitsingen ( ab 1:16):

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Olympische Spiele

Halleluja – endlich ist der Sch… vorbei!

Ich lebe mit einer Frau zusammen, die Sport liebt.
Ich muss das anerkennen – und erdulden!
Sie lebt ihn, sie durchdringt ihn – am Fernseher.
Ich nicht!
Wenn im Fernsehen „Olympia“, und vor allem Biathlon übertragen wird (auch wenn sie sonst was gegen Schießeisen hat!)
Da läuft dann den ganzen Tag der Fernseher, ob sie schaut, hört – nicht schaut oder nicht hört: „Hauptsache der Fernseher ist an“, wie sie mal früher dagegen zu sagen pflegte!
Ich zieh mich in dann mein Kabuff zurück.
Das ist mein Raum. Mein Ort des Rückzugs, Denkens, Schreibens, Schweigens, mein „Saustall“…
Türe zu!

Aber das Sportgeschehen dringt dann doch durch jede Ritze.

  • Das hysterische Gekreische von Reporter/innen bei von ihnen erhobenen Jahrhundertereignissen.
  • Hirnlose Kommentare zu jedem Pups, den ein „Sportler“ oder „Experte“ fahren lässt.
  • Die Vergewaltigung der deutschen Sprache, wenn die „Halfpipe“ oder „Cross-Line“ heruntergebrettert wird.
  • Die penetrante Blechstimme einer ehemaligen Biathlon-Heldin, die jetzt jeden Tag ins Mikrofon röhren darf.
  • Oder dieser nervige Ski-Experte mit seinem enervierenden Schweizer Dialekt, der ebenfalls jeden Tag seinen Quatsch auspressen darf.
  • Usw., usw., usw. …

Das Fernsehen verwöhnte uns in dieser Zeit: mit wenigstens fünf Stunden Übertragung von „Curling“ täglich – was keine Sau interessiert, oder mit anderem sportlichen Tinnef. Aber auch mit einem Anflug von sonst im ÖRR verpöntem Nationalismus, wenn sechs Mal am Tag eine Siegerehrung mit Nationalhymne abgespielt wurde, wenn mal ein Deutscher „Gold“ gewann. Man machte auch nationale Hoffnung, auch wenn zu erwartende Versagensleistungen „unserer Athleten“ anstanden, oder eigentlich hoffnungslose Typen aus Deutschland in den Wettstreit traten.
Versagen und Hoffnungslosigkeit waren das Merkmal Deutschlands in der zurückliegenden sportlichen Auseinandersetzung. Wie es auch sonst für Deutschland gilt.

Ich habe vieles versucht: Einfach Türe zum „Übertragungsraum“ schließen; Musik anhören; mich in Podcasts über die innere Leere meines gegenwärtigen Daseins flüchten – natürlich mit Kopfhörer; Rufe in der Mediathek eine Folge „Barnaby“ auf.
Aber es hilft nichts.
9.00 Uhr bis 23.00 Uhr läuft die Glotze. Und wehe, ich mache eine kritische Anmerkung.
Und ich saß da und dachte: Könnte ich jetzt vielleicht auch mal die Steuerunterlagen ordnen, mein Schreibtisch-Chaos reduzieren. Oder was sonst Nützliches machen, das mich ablenkt? Und nicht Strom für den Computer abzieht …

Es gab aber auch was zu essen -von der Frau zubereitet.
Und trotzdem blieb dabei die Glotze eingeschaltet.

Manchmal denke ich, lebe ich wirklich schon mehr als fünfzig Jahre mit so einem Sportfan zusammen?

Doch! Denn wir reden dann doch manchmal noch zwischendurch miteinander.

Ist das die wahre Meisterleistung in einer Beziehung: Wenn man eine Hälfte eines Partners und seines Lebens nicht ganz versteht – aber trotzdem dann noch gern mit ihm lebt?

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Kirchenschließung in meinem Heimatort

„Meine“ Kirchen in Pegnitz

Wie an vielen Orten im „christlichen Abenland“ wird die Schließung von Kirchen diskutiert. So auch in meinem Heimatort.

Das Verschwinden, der Untergang der dortigen Marienkirche wäre für mich ein schmerzlicher Verlust – auch in der „Fremde“. Auch für mich „Renegaten“, auch wenn, oder gerade weil es vielleicht nicht abzuwenden ist,
Und dann in einer Zeit, in der landauf landab fremdländische „Glaubenstempel“, Moscheen aus dem Boden sprießen!

Mit dieser Kirche verbinden sich meine frühesten religiösen Erfahrungen und Prägungen. 1953 war ich zum ersten Mal dort, mit der Kindergartengruppe. 1954 folgte der erste Schulgottesdienst, und dann über viele Jahre hinweg immer wieder Rorate im Advent, die Karfreitagsliturgie, die Osternacht und die Feier der Auferstehung. 1955 sang ich erstmals an Weihnachten als Kurrendesänger unter Lehrer Bauer. 1957 empfing ich dort Erstkommunion und Firmung. Von hier aus gingen auch die damals so eindrucksvollen Fronleichnamsprozessionen ihren Weg durch die Stadt.

Das letzte Mal, nach meinem Wegzug aus Pegnitz, war ich 1988 in dieser Kirche – zur Trauung meines Bruders. Doch mitnichten ist die Erinnerung verblasst. Im Gegenteil: Die Bilder und Empfindungen jener Jahre sind bis heute lebendig.

Mit der Herz-Jesu-Kirche habe ich mich dagegen nie wirklich anfreunden können. Schon die Backsteinästhetik dieses Baus blieb mir fremd, wie die vieler moderner Kirchen jener Zeit, diesen „Gebetsabschussrampen“, wie sie ein Freund bezeichnete. Sie hatten gewiss ihre Berechtigung, doch mein eigenes Empfinden fand darin nie ein Zuhause. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich dort im Juni 1974 von dem sehr geschätzten Pfr. Vogl eine sehr verstörende Trauungsansprache erlebte, die mir lange im Gedächtnis blieb. Wie mit aus den Mauern gelösten Backsteinen auf uns geworfen!

Glaube – katholischer Glaube – drückte sich für mich immer auch in der Sprache der Architektur aus: im Aufstreben der gotischen Pfeiler und Türme, im ernsten Gewicht romanischer Kirchen, in der freudigen, fast spielerischen Fülle des Barock und ebenso in der klaren Ordnung klassizistischer Formen.

Die barocke Ausstattung der Marienkirche kam diesem Empfinden sehr entgegen. Sie gab dem Raum Wärme, Würde und Feierlichkeit für so viele Anlässe.

Kunsthistorisch mag ein mögliches Verschwinden der Pegnitzer Kirchen kein großer Verlust sein. Für mich aber – und gewiss für viele andere, die dort getauft wurden, beteten, sangen und Abschied nahmen – wäre es weit mehr als das. Es ginge ein Ort verloren, an dem Leben und Glaube über Generationen hinweg zusammengewachsen sind. Ein Stück eigener Herkunft würde still verschwinden.

Doch bleiben die Erinnerungen. Sie tragen weiter, was Mauern allein nicht bewahren können.

Quo vadis occidens christianus?

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Ein deutsches „Volkslied“

Negeraufstand ist in Hamburg,
Frauen flüchten in der Nacht.
In den Straßen von St. Pauli
Werden Frauen umgebracht.
Hea humbassa
hea humbassa
hea hea ho

In den Nächten gellen Schreie,
Messer schwingen hin und her.
Negerhände greifen
Nach dem Geld und auch nach mehr.
Hea humbassa
hea humbassa
hea hea ho

Wieviel Leichen da schon lagen,
Mag die Zeitung noch nicht sagen;
Doch man wird gebeten,
Auf die Täter nicht zu treten.
Hea humbassa
hea humbassa
hea hea ho

Vor dem Tore stehen Syrer,
Ganz bekannte Terrorführer,
Und sie warten auf ein Opfer,
Das man abmurkst mit nem Klopfer.
Hea humbassa
hea humbassa
hea hea ho

Auf dem Bahnhof stehen Kisten
Mit vergessnen Christen,
Die in Hamburg abgeschlachtet,
Werden zu Vergessenheit verfrachtet.
Hea humbassa
hea humbassa
hea hea ho

Und im Keller auf den „Kohlen“,
Sitzen Bullen mit Pistolen,
Trau´n sich jedoch nicht zu schießen –
Dem Senat den Plan vermiesen!
Hea humbassa
hea humbassa
hea hea ho

Das Original aus der „Mundorgel“:

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Der Mythos vom privilegierten Privatpatienten

Es wird gebetsmühlenartig behauptet, Privatpatienten seien im deutschen Krankenhauswesen eindeutig bevorteilt. Meine Erfahrungen widerlegen diesen Mythos gründlich.
Nach elf Tagen stationärer Behandlung konnte ich meine Frau aus einem als renommiert geltenden Kreiskrankenhaus – „Akademisches Lehrkrankenhaus“ – abholen. In dieser Zeit sah sie – trotz Privatstatus – kein einziges Mal den Chefarzt, keinen Oberarzt, nicht einen offiziell benannten Vertreter. Die Rechnung für die angebliche „Chefarztbehandlung“ wird gleichwohl ihren Weg zu uns finden – ausgestellt von einem Arzt, der real nicht in Erscheinung trat. Privatpatientenprivileg im Jahr 2026: kassieren ja, gesehen werden nein.
Der Stationsarzt war freundlich, engagiert und erkennbar bemüht, fachlich wie menschlich. Als ehemaliger Klinikchef kann ich sagen: Solche Kollegen müsste man fördern und stützen – statt sie in einem System allein zu lassen, das sie strukturell und fachlich überfordert.
Das Pflegepersonal war überwiegend freundlich, weitgehend engagiert, aber offensichtlich schlecht organisiert.
Neben vielen bemühten Kräften fand sich – wie fast schon obligat – auch der Pflegedrache im Nachtdienst, dessen Umgangston insbesondere gegenüber älteren Patienten erschreckend war.
Die Desorganisation zeigte sich bereits in der Notaufnahme: unerträglich lange Wartezeiten, die für echte Notfälle gefährlich werden können – und offenbar auch werden. Personal war durchaus vorhanden, jedoch schlecht koordiniert.
Der Gesamteindruck schwankte zwischen Hühnerhaufen und Kaffeekränzchen, offiziell „Besprechung“ genannt.
Zugutehalten muss man: Meine Frau wurde aus einer akuten, problematischen Situation herausgeholt. Dafür sind wir dankbar. Das eigentliche Ziel jedoch – eine spürbar bessere gesundheitliche Situation als vor dem Krankenhausaufenthalt – wurde nicht erreicht.
Mein Wunsch, diese Punkte mit dem Chefarzt oder zumindest einem Oberarzt zu besprechen, verlief ins Leere. Kommunikation nach oben scheint im modernen Klinikbetrieb nicht mehr vorgesehen.
Besonders befremdlich war ein Vorgang kurz vor der Entlassung: Am Donnerstag wurde eine im Sterben liegende Patientin zu meiner Frau ins Zimmer gelegt. Am Freitagabend, dem Vorabend der Entlassung, erfolgte dann hektisch eine Zimmerverlegung meiner Frau. Menschliche Sensibilität und organisatorische Planung wirkten dabei gleichermaßen abwesend.
Immerhin: Am Entlassungstag waren Brief und Unterlagen vollständig. Der Arztbrief selbst ist ein Dokument, über das man – selbst als Orthopäde und gewiss als Kardiologe – ein eigenes kritisches Exposé verfassen könnte. Ich verzichte darauf.
Über die Qualität der Verpflegung habe ich mich an anderer Stelle bereits geäußert.
Was bleibt, ist der Eindruck: Vom Krankenhauswesen kann man kaum noch sprechen, eher von einem Krankenhausunwesen.
Der viel beschworene Vorteil des Privatpatienten erweist sich dabei als reines Abrechnungsprivileg ohne inhaltliche Gegenleistung.
Ich habe bei eigenen Krankenhausaufenthalten in Gießen weniger drastische Erfahrungen gemacht. Doch auch dort schickt mir der Chefarzt seit Jahren zuverlässig Rechnungen – ohne mir bei den letzten drei Aufenthalten ein einziges Mal begegnet zu sein.
An meiner früheren Klinik war das undenkbar. Chefarztvisiten waren selbstverständlich, für alle Patienten, mindestens einmal wöchentlich. Nicht aus Abrechnungsgründen, sondern aus Verantwortung.
O tempora, o mores.

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Klima-Verarschung

Da versprechen uns die Klimaexperten seit Jahren eine Warmzeit – und dann das.
Zugegeben: Noch kein Winter wie in den 60ern oder 1978/79. Aber es reicht.
Und wie müssen erst die armen Berliner momentan leiden – oder gelitten haben.

Dabei hatte ich mich so gefreut …
Auf eine Warmzeit wie bei den alten Römern, als man angeblich ohne Winterausrüstung die Alpen überquerte. Gut, ich überquere die Alpen heute nicht mehr – aber die Vorstellung ist doch tröstlich.
Skifahren? Mag ohnehin auch nicht mehr jeder.
Statt Rodelbahn: Wasserrutschen im Freizeitpark.
Oder nehmen wir das mittelalterliche „Klimaoptimum“ von 900 bis 1300 nach Christus. Weinbau in Nordeuropa, volle Speicher, meist zufriedene Menschen. Kein Heizkostenzuschuss, keine Wärmepumpenpanik, kein moralisch aufgeladenes Thermometer, keine CO2-Steuer!

Ich hatte mich jedenfalls eingerichtet:

  • Kein Schneeschippen mehr.
  • Kein schlechtes Gewissen wegen Streusalz.
  • Heizöl oder Strom höchstens noch für die luxuriöse Erwärmung des Duschwassers.
  • Grillen im Freien – das ganze Jahr.
  • Winterkleidung? Überflüssig.
  • Winterreifen? Ein Relikt vergangener Zeiten.
  • Frostschutzmittel fürs Auto? Historische Folklore.

Und was bekomme ich stattdessen?
Kälte. Schnee. Glätte. Heizkosten. Und Experten, die mir erklären, dass genau das nun der Beweis für die Erwärmung sei.
Wie kann man solchen Experten eigentlich noch vertrauen?
Oder einer Luisa Neubauer, die selbst aus einer Warmzeit eine Katastrophe zu konstruieren vermag.

Ich sage: Ich habe fertig mit diesen Leuten.
Glaubts mir.

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Der tägliche Fraß im Krankenhaus


Niemand sollte so krank werden, dass er stationär in ein deutsches Krankenhaus muss. Nicht nur wegen der Krankheit. Sondern wegen des Essens.
Was Patienten dort vorgesetzt bekommen, hat mit Ernährung nichts zu tun. „Fraß“ ist noch freundlich formuliert. Es ist systematisch geschmacksneutral, nährstoffarm und offenbar mit dem Ziel produziert, jede Freude am Leben endgültig zu beseitigen.

Ich war in den letzten fünf Jahren mehrfach stationär: Kreisklinik, „Herzzentrum von Weltruf“, renommierte Uniklinik. Medizinisch alles weitgehend okay.
Aber kulinarisch überall dasselbe Elend.
Wer glaubt, das sei ein Einzelfall, sollte einfach mal im Bekanntenkreis nachfragen. Lob für Krankenhausessen ist die seltenste Diagnose.

Bei der Aufnahme bekommt man einen Speiseplan, der Auswahl vorgaukelt: Vollkost, Schonkost, vegetarisch, vegan. Frühstück und Abendessen mit vielen Optionen. In der Realität landet fast immer Graubrot, eine Scheibe Gouda und tiefgekühlte Butter auf dem Tablett. Bestellungen gehen regelmäßig schief. Organisation? Fehlanzeige.
Fleisch gibt es ausschließlich halal, alles mit dem Zusatz „ohne Schwein“. Geschmack ebenfalls ohne. Was wohl notwendig, von der Sache her angebracht erscheint. Geht man durch die Aufenthalts- und Ambulanzbereiche der Klinik, hört man ja kaum mehr ein deutsches Wort – überwiegend arabisch, türkisch und andere Idiome.
Der wöchentliche Speiseplan wiederholt sich wie eine Drohung:
Sauerbraten als Schuhsohle in brauner Pampe. Frikadellen in braunem Pampf. Ragout aus undefinierbaren Fleischresten. Mittwoch: Zwangs-Veggie-Tag – kulinarische Körperverletzung mit pflanzlichem Feigenblatt.
Die georderten Suppen am Abend schmecken salziger als jede Maggi-Plörre. Joghurt und Milchreis kommen zuverlässig kurz vor Ablaufdatum. Frisch ist hier höchstens der Frust.

Wer glaubt, Ernährung spiele für Genesung, Immunsystem oder psychische Stabilität eine Rolle, muss feststellen: deutsche Krankenhäuser sehen das anders.
Hier wird man medizinisch behandelt – und nicht nur kulinarisch bestraft.

Aktuell liegt meine Frau in einer Klinik. Die Zustände haben sich kein Stück verbessert.
Essen ist dort keine Unterstützung der Heilung, sondern Teil des Problems.

Man kann medizinisch Weltklasse sein.
Wenn man seine Patienten aber täglich so füttert, signalisiert man vor allem eines:
Du bist hier kein Mensch. Du bist eine Kostenstelle.

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Fachwortschatz zur Medienbeschimpfung

Screenshot

„I have been in conferences with them, with the Communists, when they lie on a physical thing. 
They lie. They know they are lying. They know we know they are lying and still they lie,
and it doesn’t hurt their conscience one bit when it is pointed out, because if they have the power, they don’t care.“
Admiral Arleigh Burke

Sie lügen und manipulieren immer dreister und der „Journalist“ und ZDF-Moderator Markus Lanz ist inzwischen zu einer Symbolfiguer dafür geworden.

In den Zeiten, da in den Medien Wahrheit und Objektivität noch mehr zur Bückware geworden sind, muss man sich einmal mehr die Repräsentanten und Protagonisten vor allem der sog. Qualitätsmedien und des ÖRR vornehmen.

Was die Medien uns heute in der Mehrzahl bieten, braucht man nicht gleich als Lüge bezeichnen, Falschdenk, Falschsprech, Wortschummel, Wahrheits-Cheat geht auch.
Die meisten wissen, dass z.B. „türken“ umgangssprachlich „fälschen“ oder „etwas Unechtes für echt ausgeben“ bedeutet. Darf man von Türkenpresse oder vielleicht Türkpresserei sprechen, und damit gleich den „alltäglichen deutschen Rassismus“ aufleben lassen?

Gehen wir in dem folgenden Fachwortschatz von Schimpfwörtern für die Medien und deren Spitzenkräften und Vertreter vom Allgemeinen zum Speziellen vor.

Presse, Fernsehen und Rundfunk allgemein:

Quatschquetsche, Sperrtute, Sprechdreckspritze, Großfresse, Meinungsmache (E.W.G.). Das Flunker-TV liefert uns demnach der Flunkerkasten oder Bequasselungsautomat, den man auch als GEZahlapparat sehen kann, der uns dann den Tumbfunk liefert.

Zeitungen bzw. Presse:

E.W.G dazu: Schwindelpapier, Nachrichten-Kuhhaut, staatlich geförderte Schwindelverbreiter, Morgen-, mittags- Abendgeheul, Wörterdrecksumpf, Unmenschgaukel, schwarzweißkünstlerischer Blätterteig, Falschdenktute, Quatschtunke. Für das Feuilleton findet er Bezeichnungen wie Schmusgebackenes, Modeschwafel, Schönquasseleipapier, Quatsch mit Zauberzimt. Dazu Wortqualm, Wortdreckhaufen, Schlagwortschaum und Meinungs-Dungspüle. Mir kommt dazu der Dunstkohl, Käseblättchenschwatz, das Laberpapier und der Meinungs-Abtritt in den Sinn

Journalist und Reporter:

Allgemein veraltet: Schmock.
Allesbeschnüffler, Gedankenmanscher, Meinungsspalter, Wahrheitssperrer, Volksspalter, Sprachbandwürmler, Wortschummler, Schwindelmacher, tintenklecksender Volksschinder.
Wenn der Journalist noch einen Bleistift verwenden sollte, ist er gewiss auch ein Spitzerbube. Und dann fällt mir dazu noch der Federsklave ein; der Schmarrprophet, Be-Richter, Sabberlotter, Besserwissi, Indoktrinator, Zeterfeder, Informationsräuberich, Dünk-Deuchter, Auskunftsbutje, Volkskuranzer, Larifari-Laffe, der Lügengeck und Gutdünkler, Lotterbube, Müßiggangster, Gedankenpriemer, Schmei-Rhetoriker, Humbugler, Hundsfotter, Regierungskratzfüßler, Flausenfreund und Flachserfinder, Fakten-Fucker, Meinungsschwofler, Bockshorn-Treiber und Fisimatenten-Schöpfer. Alle sind Hassheizer und Achtgroschenjungen2.

Moderator/Moderatorin:

Die Mietgesichter vom ÖRR wie Kerner, Klammroth, Lanz, Will, Ilgner, Maischberger usw. oder zu den Schranzen von Heute, Tagesthemen und dem Morgenmagazin:
Possenreißer, Meinungsmacker, Studio-Schwengel, Sender-Luder, Studio-Stutzer, Stunk-Anheizer, Remmidemmiker, Talk-Duttengretel, Meinungs-Hupfdohle, Krampfhenne, Televisons-Trätsche, Tschüssikowski, Haderhetzer, GEZ-Kokotte, MoMalette, MeTusse und Ulkschwätzer, Ab-lapper, Meinungsbetanker, Klitscher, Philistrierer, Karfiol-Schwätzer, AfD-Piesacker und Populistenmeuchler, Wahrheitsheuchler.
Zum Nachrichtensprecher kam mir der Stunden-Salbader in den Sinn.

(Auslands-) Korrespondent:

Da denke ich an: Schlachtenbummler, Landstreicher (Treber), Schnurrensucher, Konflikt-Vaganten, Maulaffen-Feilhaber, Stegreif-Schwafler, Griesgramer.

Und über allem thront der

Indendant:

als Geschäftsführender Spaßgesellschafter. Der Qotenstreber, Gebühren-Dützer, Inkommodant, Penunzant, Audience-flow-Kraxler, Influenzler, ÖRR-Nabob.

Kann fortgesetzt werden und für Ergänzungen bin ich dankbar.
Die Begriffe sind natürlich zur Verwendung freigegeben und für meine Kreationen bestehe ich nicht auf ein „Copyright“. Ich bin mir auch sicher, das keiner meiner Leser auf die Idee kommt, das eine oder andere Wort irgendwo an die Wand zu schmieren.


1 Ewald Gerhard Seliger: Handbuch des Schwindels, Insel Taschenbuch, Frankfurt 1986

2 Käuflicher Verräter oder Denunziant. Ein altherkömmlicher, in Vergessenheit geratener Begriff. Erklärung: Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts zahlte die Polizei einem Informanten acht Groschen für die Anzeige einer Übeltat.

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„Heldentum“

Als „Held“ kriegst Du heute einen kostenlosen Filterkaffee.

Wenn Du bei KI eingibst: „Held heute und einst“ – erhältst du ein Geschwurbel über heutige „Helden“. Über Personen, die eigentlich nur irgendeiner Beschäftigung nachgehen, die das offensichtlich noch tun.

Auf Joschka Fischers Verdikt wird nicht eingegangen: «Deutsche Helden müsste die Welt, tollwütigen Hunden gleich, einfach totschlagen.»

Auf die Verwässerung des Begriffs hingewiesen erscheint dann endlich dies hier:

„Heldentum beginnt erst dort, wo jemand mehr riskiert, als er müsste.
Zeit. Ruf. Sicherheit. Karriere. Manchmal Leben.
Heldentum passiert, wenn jemand mehr tut, als erwartet wird etwas riskiert, obwohl er auch bequem wegsehen könnte, und nicht sicher sein kann, dass es sich für ihn lohnt.
Alles andere ist wichtig, ehrenwert, notwendig —aber eben normal.
Normalität braucht Respekt, Heldentum braucht Ausnahme.
Oder zugespitzt: Nicht jeder, der arbeitet, ist ein Held.
Aber jeder Held arbeitet — zumindest an dem einen entscheidenden Punkt.
Arbeit ist kein Heldentum. Sie ist Pflicht.“

Ich erlaube mir, in diesem Zusammenhang auf das Deutsche Wörterbuch der Gebrüder Grimm hinzuweisen (kennt KI offensichtlich nicht):
https://woerterbuchnetz.de/?sigle=DWB&lemid=H05741

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