Persönliches „Upgrade“ zum Ukrainekrieg

Es ist schwierig. Wie selten, finde ich in manchen Dingen nicht zu einem klaren, unumstößlichen Standpunkt, so z.B. betreffend Waffenlieferungen an die Ukraine.
In anderen Sachen bin ich mir unverändert klar: was Putin und sein Russland betrifft, die Rolle der USA und der Nato.

Ukraine-Fanatismus“ und Waffenlieferungen

Glaubt man den Umfragen, ist eine Mehrzahl der (befragten) Deutschen gegen eine Lieferung von schweren Waffen an die Ukraine. Andererseits gibt es anscheinend in Deutschland so was wie einen „Ukraine-Fanatismus“.
Als Zeichen der Solidarität mit dem von Russland überfallenen Land soll der ukrainische Unabhängigkeitstag in der deutschen Hauptstadt offizieller Feiertag werden, fordern die Grünen. Mit Ausbruch des Krieges wurden stante pede Hilfsaktionen für Ukrainer und die Ukraine in die Wege geleitet. Sofort ergingen Aufrufe, um Wohnraum für Flüchtlinge, pardon: „Geflüchtete“, zur Verfügung zu stellen, Hilfstransporte in Richtung Ukraine wurden organisiert, öffentliche Gebäude wurden von engagierten Behördenleitern in Blau und Gelb angestrahlt, auf Demonstrationen und im Blätterwald hörte man „Slawa Ukrajini!“ (Ruhm der Ukraine).
Diesen Ausruf machte sich die Rüstungslobbyistin und wehrpolitische Krampfhenne Strack-Zimmermann (F.D.P.) zu eigen, als auf dem FDP-Parteitag mit Emphase den Ruf nach Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine durch die Deutschen erhob.
Das sind Erscheinungen, die mich durchaus skeptisch stimmen.
Die Grünen, denen (Kriegs-) Waffen als Teufelszeug, als das zu Verdammende schlechthin dienten – neben dem menschgemachten Klimawandel selbstverständlich, überschlagen sich nun in einem nie gekannten Bellizismus. Joschka Fischer, der erste bundesdeutsche und grüne Kriegs-Außenminister erscheint einem dazu fast schon wie ein Edel-Pazifist.
Schon allein diese Umstände und die gleichklingende Kriegshaltung der Drecks- und Qualitätsmedien könnten für mich ein Grund sein, mich gleichwohl gegen Waffenlieferungen an die Ukraine zu positionieren. Ja!
Von mir aus kaufen sie sich bei uns die „Raubtierwaffen“ (Baerbock), und nichts dagegen, dass andere dafür aufkommen oder liefern.
Haben wir nicht erst mal an unsere eigene, inzwischen unvergleichlich malad gewordene Verteidigungsarmee zu denken? Für die plötzlich – o Wunder – 100 Mrd. Euro verfügbar gemacht werden sollen?
Ist das Hemd nicht näher als der Rock?
Aber wir haben noch den Mantel der NATO, welche für die Grünen und Linken jeglicher Provenienz gleichwohl bisher Teufelssache war.

Dass jetzt das bunte Deutschland unverbrüchlich, auf allen Ebenen, zur Ukraine zu stehen habe, sehen kluge Leute auch als Ausdruck der altbekannten deutschen Neurose entstanden aus Selbsthass und Schuldkult.
Durchaus wahr!
Unterschlagen wird durchaus, dass die Ukraine bislang zu den korruptesten Staatsgebilden im internationalen Ranking gehört, im Grunde ein „Failed state“ ist; dass die USA mit ihren Hegemonie-Interessen sich gewaltig einmischten; nicht gerade eine wirklich funktionierende Demokratie installiert wurde; die Ukraine unter den osteuropäischen Staaten am wenigsten die Kriterien für eine EU-Aufnahme erfüllt; deren Spitzenpolitiker und Botschafter eine ultra-chauvinistische Rhetorik pflegen, bis hin zu Beleidigungen ihrer potenziellen Verbündeten.
Nicht gerade sympathisch dieser Staat.
In großen Teilen sind die jetzigen deutschen Reaktionen nicht einem rationalen, (geo-) politischen oder strategischen Kalkül geschuldet, sondern sind einmal mehr wieder Ausdruck der hierzulande üblich gewordenen gutmenschlichen und hochmoralischen „Fernstenliebe“ – nicht Nächstenliebe.
Kriegspartei möchte man trotzdem nicht gerne werden, auch wenn man es mit einem hochgefährlichen Aggressor auf der anderen Seite zu tun hat.

Dass alles kommt mir dazu, einem genuinen Skeptiker jetzt in den Sinn.

Putin und Russland

Glaubt man der aktuellen Kriegsberichterstattung (keiner, von jeglicher Seite kann eigentlich wirklich geglaubt werden) haben sich Putin, sein Generalstab und Militär mit dem Angriff auf die Ukraine selbst ins Knie geschossen. Nicht nur, dass Putins „Maßnahme“ eigentlich ein Blitzkrieg sein sollte und jetzt schon drei Monate andauert, die Russen irgendwie festgefahren, mancherorts auf dem Rückzug sind.
Nebenbei: das noch ohne die Panzerhaubitze 2000, ohne Marder und Leopard. Nur überwiegend mit alten Waffen aus der Sowjetzeit und nur teilweise moderner Technik aus dem Westen – aber mit einem unbändigen Verteidigungswillen und einer offensichtlich den Russen überlegenen Organisation und Militärdoktrin.
Das nötigt einem schon Respekt ab.
Keine Abstriche mache ich in meiner Einstellung zu Putin.
Er ist ein gefährlicher aggressiver Potentat, ein Russo-Chauvinist, dem hoffentlich möglicherweise die eigenen Leute das Handwerk legen werden.
Aber was oder wer käme dann nach?
Schweden und Finnland schließen sich jetzt der NATO an. Das halte ich für gut. Diese Reaktion hatte Putin mit seiner „Maßnahme“ möglicherweise nicht konkret in seinem Vormerkbuch. Wie er sich offensichtlich auch in der Leistungsfähigkeit seines hochgerüsteten Militärs geirrt hat. Schlecht ausgebildete, gequälte und demotivierte Soldaten, eine kopflastige, desolate Führungsstruktur, marodes Gerät, desolate Logistik, mangelnde oder fehlerhafte Munition trotz High-Tech-Militärgerät usw., lassen ihn und seinen russischen „militärisch-industriellen Komplex“ zum Gespött werden. Das wird – neben den bereits vollzogenen Sanktionen – fatale Auswirkungen auf das Land haben. Gleichgültig wie der Krieg enden wird.
Die von vielen Russophilen und Putin-Verehrern hierzulande von ihm übernommne Thesen von der Einkreisung des friedliebenden Russlands durch die Nato, die angeblichen Schandtaten des Westens im „Nazi-Staat“ Ukraine in diesem Zusammenhang, die angebliche existentielle Bedrohung Russlands durch USA und Nato, sind Lüge und eine Außen-Aggression rechtfertigende Rhetorik. Hätte sich der Westen „Mütterchen Russland“ einverleiben wollen, wie Putin behauptet, wäre das mit Leichtigkeit schon in den 90er und Anfang der 2000er Jahre möglich gewesen.

Tatsachen sind:

  • Putin begann nach Festigung seiner Macht mit einem riesigen Aufrüstungsprogramm.
  • Russland, Putin bewies seine Aggressivität nach außen und seinen ungebrochenen Imperialismus mit dem Krieg gegen Tschetschenien, mit der Invasion Georgiens, und dann mit der Annektierung der Krim und den militärischen Aktionen im Donbass.
  • Russland unterhält mit dem „Oblast Kaliningrad“, dem russisch annektierten Gebiet des ehemalig deutschen Ostpreußens, einen gigantischen Militärstützpunkt mitten in EU-Gebiet. Das ist die hauptsächliche Relevanz dieser Region – auch nach der Auflösung der Sowjetunion.
  • Weißrussland soll nach Putins Willen „Mütterchen Russland“ wieder einverleibt werden. Es wurde unter Putins Regie vertraglich zum Standort nicht nur für Truppen, sondern auch für russische Atomwaffen in nächster Nähe von Nato- und EU-Staaten. Nur kann er sich nicht so recht auf den dortigen Diktator Lukaschenko verlassen.
  • Die ehemaligen Vasallen Polen, die baltischen Staaten, Tschechien, Moldawien fürchten nichts mehr, als den russischen Bären in der Nachbarschaft – und im eigenen Land.
  • Finnland hat einschlägige Erfahrungen mit Russland und konnte einst nur in einem blutigen Krieg seine Unabhängigkeit behaupten.
  • Russland hat schon mehrfach ohne Not Schweden mit Manövern über dessen Staatsgebiet gereizt.

Nicht verwunderlich, dass jetzt die Nato wieder im Aufwind und mit neuem Leben erfüllt erscheint.
Dem konnten sich die Gesinnungs-käuflichen „Young Global Leaders“ von den Grünen denn auch nicht entziehen. Nicht mal das einfältige Plapperlieschen in der Funktion der ersten „feministischen Außenministerin“ der Geschichte und die verfettete oberste Maulheldin der Grünen namens Ricarda Lang.
Das hält mich aber nicht davon ab, der Sache der Nato, dem westlichen Verteidigungsbündnis das Wort zu reden.

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Zur Information und Vertiefung:

Vor einem Jahr erschien bereits dieser Beitrag: „Was taugt Russlands Armee?“
https://youtu.be/pJXjr2CKMH4
Aktualisiert jetzt nach den jüngsten Entwicklungen: „Was macht die RUSSISCHE ARMEE so INEFFEKTIV?“
https://youtu.be/pJXjr2CKMH4?t=14
Und: Warum VERSAGT Russlands MILITÄRISCH-INDUSTRIELLER Komplex?
https://youtu.be/Hp-fCtSNvWA?t=42
Man kann noch einmal mehr zurückblättern. Auch dieses Video erschien bereits vor dem Angriff auf die Ukraine. Was da ausgebreitet wurde, erweist sich nun als sehr vorausschauend:
https://youtu.be/fqX75LRPkiA?t=525

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Wie die Invasion der Ukraine Russland ruinieren wird!

Was sich nicht nur Washington wünscht….

Dieses Video erschien schon vor dem Angriff Putins auf die Ukraine. Fast alles was da prognostiziert wird, ist eingetreten.

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Was man bereits vor der „Maßnahme“ Putins gegen die Ukraine wissen konnte:

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1968 – War es doch nicht ganz so schlecht?

Eine persönliche Bilanz.

Bin ich aus der Zeit gefallen, aus der heutigen wie der damaligen?

Die akademische Flachzange Heribert Prantl von der SZ mühte sich in einem Artikel damit ab, was von 68 übrig geblieben sei. Ich stimme ihm zu, wenn er unter Bezug auf Habermas meint: »Frauenemanzipation, Ökologie- und Anti-Atombewegung, die Friedensbewegung, eine entspießerte Sexualmoral, die umfassende Demokratisierung der Gesellschaft … auch der klare scharfe Blick auf den Nationalsozialismus.«

Mit »der umfassenden Demokratisierung der Gesellschaft« liegt Prantl jedoch daneben.
Aus diesen »68ern, die den Marsch durch die Institutionen erfolgreich absolviert haben, ist ein staatstragendes Milieu geworden, welches Orwells 1984 und Huxleys »Schöne neue Welt« in praxi antizipierten.
So wie es die Aushebelung unserer Grundrechte und die gesellschaftliche Transformation und Spaltung »in Zeiten der Pandemie« belegt.

Da war und ist nichts mehr von der damaligen Aufmüpfigkeit der Protagonisten zu vernehmen.

Als Student in den 60er Jahren, 1968 zwanzig Jahre alt, geriet ich zwangsläufig hinein in die damalige Studentenbewegung, diese so gesellschaftskritische politische Bewegung, mit ihren »hehren« Zielen für die Welt. In der eher provinziellen Universitätsstadt Würzburg spielte sich das nicht ganz so markant ab, wie in Frankfurt oder Berlin, wo dazu die Revolution auf der Straße geprobt wurde.

Ich identifizierte mich durchaus mit einigen Dingen:

• Ich wollte mir einfach nicht mehr »von oben« sagen oder vorgeben lassen, was ich zu denken hätte (Ergebnis eines liberalen Elternhauses und einer guten Schule).
• Ich wollte durchaus, wie Willy Brandt sagte „mehr Demokratie wagen“.
• Ich wollte mich nicht mehr einer vorgegebenen spießigen Moral gängeln lassen.
• Ich wollte mich bei kritischen und nach eigener Ansicht auf den Grund gehenden Fragen von Professoren und „Autoritäten“ nicht mehr mundtot machen lassen.
• Ich hatte schon lange fragwürdig gewordene Einflüsse, wie z.B. durch die Kirche, in Frage gestellt.
• Ich wollte in Diskussionen frei aussprechen dürfen – ohne Abstrafungen – was einem durch den Kopf geht.
• Ich identifizierte mich mit der Resistenz gegen Medien wie die Bild-Zeitung, mit ihrem verdummenden Krawall-Journalismus.
• Ich wollte sagen dürfen: viele unserer Väter und Mütter sind auf ein verbrecherisches Regime hereingefallen und dass wir, alle ihre Nachkommen, die Folgen zu tragen haben werden.
• Dass die in München, Frankfurt, Berlin etc. knüppelnde Polizei Assoziationen an – gottseidank nicht erlebte – schlimmste deutsche Zeiten wecken.

Nichts anfangen konnte ich – oder ich wollte mich damit nicht gemeinmachen:

• Mit Marxismus oder dem Neomarxismus der Frankfurter Schule bzw. der sog. Neuen Linken.
• Mit Hồ Chí Minh oder Mao.
• Mit der undifferenzierten Kapitalismus-Kritik, die so „En Vouge“ erschien.
• Mit den »Ostermarschierern«, die mir vom Osten gelenkt erschienen.
• Mit dieser »Revolution«, die wichtiger erschien als Demokratie,
• Mit absichtlich flegelhaftem Auftreten gegenüber Älteren, aber auch (despektierten) „Autoritäten“.
• Mit dem geifernden Argumentations- und Rede-Stil eines Rudi Dutschke und anderer studentischer »Revolutionäre«.

Ich habe mich damals an einer einzigen Demonstration beteiligt, im guten Glauben, gegen die Notstandsgesetze sein zu müssen (gar im harmlosen Würzburg gab es solche Demonstrationen). Als ich dann erlebte, worum es den Veranstaltern dort im Grunde ging, und wie eigentlich objektive Beiträge um die Sache gar nicht erwünscht waren, endete meine 68er-Anteilnahme.
Von da an war in mir ein unausrottbarer Skeptizismus gegen jegliche ideologische, »staatstragende« – oder auch nicht, sich auch als »wissenschaftlich« gebende Sichtweise entstanden, der mich bis heute leitet.

Was ich mir aber durchaus zurückwünsche, wenn ich mir die Entwicklungen in unserer Gesellschaft, in unserer Demokratie in den letzten Jahren betrachte, dazu die sog. Eliten, die jetzt Meinungs- und natürlich Fakten-bildend sind, wären die durchaus fröhliche Autoritätskritik von »68«, die koketten Happenings von damals mit durchaus geistvollen Reizvokabeln gegen die Mächtigen.
Nun gut, es gibt ihn noch, den »zivilen Ungehorsam«, der damals propagiert wurde, dem nicht wenige anhängen, wie ich auch – »Querdenker«, Impfverweigerer, usw.
Ich wünsche mir aber auch eine Studentenschaft zurück, die sich nicht so ideologisch versaut gibt, wie die heutige – die ihre Universitäten und jegliche Bildungsanstrengungen zerstört: »Woke« mit »Cancel Culture«, FFF, Antifa und Genderismus; ohne Hirn, ohne kritisches Bewusstsein – ohne normalen, den »gesunden« Menschenverstand; die sich wegen des Fressens, oder was sie damit meinen, auf die Straße kleben und sich als »letzte Generation« bezeichnen.

Da waren die 68er Studenten, trotz der nicht zu leugnenden und nicht mehr zu beseitigenden Verfehlungen und Irrwege, zumindest intellektuell ein anderes Kaliber.
Was sich auch durch deren Renegaten beweist.

Ich habe mich nie als »richtiger 68er« gefühlt. Nicht weil ich persönliche »Stigmata« letztendlich vermeiden wollte. Trotz meiner jugendlicher Aufmüpfigkeit – die eigentlich jeden jungen Mann auszeichnen sollte. Ich bin qua Geburt in diese Zeit gestellt worden. Mehr oder weniger. Und darum ein Kind dieser Zeit und der daraus entstandenen Entwicklung. Trotzdem wichtig, weil es die Zeit eines Aufbruchs war.

Ich bewerte mich nicht als einen, »der sich lieber gemütlich in seinem Fernsehsessel bis zum Tod einfurzen will“ – nur noch – wie eine frustrierte und in der eigenen Situation sich verbittert gebende Blog-Betreiberin schrieb.

Das bin ich mir – und wegen meiner Vergangenheit – schuldig.

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Nikitin – nicht Putin

Ein Lied zum Muttertag

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Ihre „Exzellenz“ Andrij Melnyk

Ein Rotzlöffel als Botschafter

Was ist eigentlich ein Botschafter?
Wikipedia dazu:

„Ein Botschafter (französisch ambassadeur, englisch ambassador) ist ein Diplomat und der beamtete oberste Beauftragte eines Staates in einem anderen Land oder bei einer internationalen Organisation. Er wird vom Außenministerium entsandt und ist der persönliche Repräsentant des Staatsoberhauptes seines Landes.“

Deshalb genießt er besondere Ehrenrechte und wird so u.a. mit „Exzellenz“ angeredet.

Unter einem „Diplomaten“ habe ich mir immer eine herausragende Persönlichkeit vorgestellt, die sich durch besondere Eigenschaften auszeichnet.

  • Ein Mensch mit Toleranz und Respekt.
  • Selbstdisziplin und Ordnung.
  • Ohne besondere Steifheit oder Starrköpfigkeit.
  • Jemand, der die Welt um sich herum versteht und nachempfinden kann.
  • Jemand, der andere Menschen, deren Kultur und Traditionen respektiert.
  • Ein Diplomat verletzt nicht und kann abweichende Meinungen akzeptieren.
  • Jemand ohne auffallenden Neurotizismus
  • Ein Mensch, der in der Lage ist, seine Emotionen zu regulieren.

„Diplomatie“ darf man aber auch mal spöttisch betrachten, wie E. G. Seeliger in seinem „Handbuch des Schwindels“:

Diplomatie, zauberfriedlicher, unaufrichtiger Verkehr der Staaten untereinander. Staaten sind Räuber (s. Staatsverbrecher) und können deshalb nur gewalttätig miteinander verkehren. Diesen Staatsverkehr vermittelt die D., die unter den tadellosesten äußeren Formen der allervornehmsten Gesellschaft im Auftrage ihrer Staaten andauernd zu stänkern, zu hetzen, zu stehlen, Zwietracht zu stiften, Aufruhr zu schüren und hin und wieder auch ein bißchen zu mördern hat. Letzten Endes hat die D. dafür zu sorgen, daß immer ein dem dummen Volk hinreichend einleuchtender Kriegsgrundschwindel (s. Casus belli) vorhanden ist, denn nur der Krieg ist die freie und aufrichtige Verkehrsweise der Staaten. Ein Staat, der nicht Krieg führen kann und darf, ist kein richtiger Staat mehr und braucht daher auch keine D. (s. Botschafter, Gesandter).

Kommen wir zum eigentlichen Gegenstand unserer Betrachtung, den ukrainischen Botschafter in Berlin, Andrij Melnyk.
Seit der in Deutschland seinen Staat und sein Staatsoberhaupt vertritt, zeichnet er sich wenig durch o.g. Eigenschaften eines Diplomaten in unserem idealisierenden Sinne aus.
Von wegen „Exzellenz“!
Sein Auftreten und seine Äußerungen Deutschland und dessen Repräsentanten gegenüber, sind die eines Rotzlöffels und Flegels; und lassen wir mal beiseite, dass er ein bekennender Faschisten-Verehrer ist, z.B. gegenüber dem Massenmörder und Nazi-Kollaborateur Stepan Bandera , den Melnyk als „unseren Helden“ bezeichnete; bekannt ist auch seine Sympathie für die faschistische Asow-Armee.
An einer Gedenkveranstaltung zum Ende des 2. Weltkriegs in Berlin, weigerte sich Melnyk teilzunehmen … weil auch Vertreter Russlands dazu eingeladen waren.
Den Bundeskanzler bezeichnete er als zuletzt als „beleidigte Leberwurst“; bei einem Bundeswehrgeneral, der sich zu dem Ukrainekrieg äußerte, merkte er „deutsche Arroganz und Größenwahn“ an.

Als ich das erste Mal auf Melnyk aufmerksam wurde, kam mir gleich der Begriff „Arschloch“ in den Sinn. Ich dachte an das aufschlussreiche Buch von Robert I. Sutton: „Der Arschloch-Faktor“ (Hanser Verlag 2007), in dem man u.a.m. die häufig benutzten Strategien von Arschlöchern findet. Z.B.:

  • Twitter- und E-Mail-Attacken
  • Persönliche Beleidigungen
  • Verbale und nonverbale Einschüchterungen und Drohgebärden
  • Verletzung der Privatsphäre und Integrität Anderer
  • Als „sarkastische“ Witze und Hänseleien getarnte Beleidigungen
  • Angriffe auf den Status des Gegenübers
  • Janusköpfige Attacken
  • Rüdes Unterbrechen bei Debatten

Melnyk erfüllt zweifellos die genannten Kriterien für ein Arschloch.

Warum wurde der Kerl ob seiner Frechheiten nicht schon längst schon ins Außenministerium oder Kanzleramt zitiert – oder schlussendlich ausgewiesen?
Muss man backendreiste Beleidigungen und unverschämte Einmischung in die eigene Politik hinnehmen?
Warum hat man ihm nicht schon längst „diplomatisch“ eine auf sein freches Maul gegeben?

Man kann das Schweigen des Bundeskanzlers und der Bundesregierung nur so erklären, dass irgendwelche andere Kräfte ihre Hand über diesen „Botschafter“ halten und die Deutschen sich so einmal mehr auch denen gegenüber in Schleimscheißerei üben.

Das klang jetzt alles sehr drastisch und unerzogen.
Aber auf groben Klotz gehört ein grober Keil, wie es in einer alten deutschen Redensart heißt.
Da kann ich nicht aus meiner Haut.
Ich bin ja auch kein Diplomat.

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Krieg

Wer ist eigentlich verantwortlich?

Ich bin kein gelernter Historiker, aber Geschichte beschäftigt mich, seit ich (kritisch) denken kann. Ich habe bestimmt mehr Geschriebenes über Geschichte gelesen als sog. Schöngeistige oder Unterhaltungs-Literatur. Ich will nicht aufhören – trotz fast am Ende eines Lebens – weiter danach zu suchen, was eigentlich „Wahrheit“ in der Geschichte bedeutet. Es ist eine spannende Beschäftigung.
Und eine nicht nur gedankliche „harte Nuss“, wenn man um sich herum zwar den „kalten“ aber nie einen heißen Krieg erlebt hat.
Und nun dieser wirklich „heiße“ Krieg, der vor uns stattfindet.
Wie und warum auf einmal wieder Krieg im angeblich so langfristig befriedeten Europa?

Also stelle ich mal folgende, vielleicht banale Behauptungen voran, die ganz bestimmt in Teilen „falsifizierbar“ sind – vor allem wahrscheinlich Punkt 1, dennoch zum Nachsinnen dienen sollen:

  1. Krieg ist fast immer von Einzelnen, „führenden“ Personen inszeniert worden
  2. Demokratien führen keine Kriege gegeneinander – aber durchaus gegen andere.
  3. Krieg ist nicht ohne Propaganda (PR) zu führen und Zeiten des Krieges sind immer eine Zeit der Lüge.
  4. Kein Krieg ohne Pfaffen.
  5. Pazifismus ist eine Schönwetter-Idee.

  1. Krieg ist fast immer von Einzelnen, selten „vom Volk“ ins Werk gesetzt worden.

In der großen Geschichtsbetrachtung heißt es natürlich immer, diese oder jene einzelne Nation, ein Staat, diese oder jenes „Land“, das „Volk“ (seltener) habe diesen oder jenen Krieg gegen andere begonnen. Betrachtet man die historischen Sachverhalte, so waren es in der Mehrzahl Einzelpersonen, idealisiert als „Führer“ bezeichnete Charaktere, die „Fürsten“ oder „Souveräne“, welche faktisch den Krieg vorbereitet, initiiert und dann auch geführt haben; vorgegeben im „Interesse des Volkes“, der „Nation“, der Religion, als Überlebensnotwendigkeit und mit welcher Begründung sonst.
Jenseits der idealisierenden und aufgeputzten klassischen Historienschreibung vor allem über „Heroen“ wie Alexander „dem Großen“, Caesar, Peter „dem Großen“, Napoleon, Bismarck u.v.a.m., wissen wir, dass diese Kerle fast ausschließlich notorische Lügner, kolossale Egomanen, Räuber, Diebe und brutale Massenmörder waren. Deren Berufung nicht aus intrinsischer oder „göttlicher““ Bestimmung, sondern meist aus niedersten Motiven entstand: Macht- und Geltungssucht, Habgier, Maßlosigkeit, Geilheit und Grausamkeit. Sie waren und sind die Repräsentanten dessen, was man als das Böse in der Welt sieht.
Will man widersprechen?
Putin ist derjenige, der sich derzeit einreiht in diese Kategorie der Großverbrecher und Scheusale in der Geschichte. Putin hat sich mit Geschick und Unverfrorenheit an die Macht gebracht – angeblich in Legitimation durch das Volk. Mit welchen Tricks er sich an der Macht hielt und diese ausbaute, ist hinreichend bekannt.

Einschub: „deutsche Kriege“

Betrachten wir kurz die großen Kriege, welche das Schicksal Deutschland bzw. des deutschen Volks maßgeblich bestimmten.
Auslöser des 30-jährigen Krieges war der Prager Fenstersturz im Mai 1618, nach dem der Aufstand der protestantischen böhmischen Stände ausbrach. Den Krieg begann jedoch der katholische, böhmische König Ferdinand II., dann fortgesetzt durch seinen Vetter Matthias, dem Kaiser des Hl. Römischen Reiches. Beide Habsburger waren religiöse Eiferer und Frömmler.
Von wem oder wodurch war Napoleon, der angebliche Exekutor der Französischen Revolution autorisiert worden, ganz Europa mit Krieg zu überziehen? Bis er schließlich gegen eine Allianz der anderen europäischen Mächte unterlag.
Bismarck war der preußische „Warlord“, der (zusammen mit den Österreichern) Dänemark wg. Schleswig-Holstein bekriegte, dann den zeitweiligen Verbündeten Österreich selbst. Mittels seiner Intrigen gegen Frankreich („Emser“ Depesche) zwang er Napoleon III. zur Kriegserklärung gegen Preußen und das von Bismarck neu geschaffene deutsche Staatenbündnis. Den von ihm zum Kaiser gemachten preußischen König Wilhelm hatte er dazu quasi am Nasenring gezerrt.
Der erste Weltkrieg entstand aus einer aus den Fugen geratenen Konstellation (siehe Christopher Clark: Die Schlafwandler). Entsprechend der Propaganda der Sieger und nach sich anbiedernden Historikern (v.a. Fritz Fischer), war Deutschland in der Person Kaiser Wilhelm II. der Schuldige. Als Erstes erklärte Österreich-Ungarn den Krieg (gegen Serbien); Deutschland begann schließlich mit aktiven Kriegshandlungen (Schlieffen-Plan). Im Fall des 1. Weltkriegs gab es aber wenigstens vier weitere Akteure oder Einzeltäter neben den Wilhelm II. und Franz-Josef von Österreich-Ungarn; Zar Nikolaus II., der britische Außenminister Edward Grey, der französische Ministerpräsident Raymond Poincaré und schließlich der amerikanische Präsident Woodrow Wilson. Keiner der Genannten hatte irgendeine demokratische Ermächtigung durch das Volk, Krieg zu beginnen oder einzutreten.
Den Zweiten Weltkrieg hat – trotz vielseitiger Deutungen und möglicher Rechtfertigungen – Adolf Hitler allein mit seiner Entourage zu verantworten. Die Deutschen haben ihn zwar in das Amt gehievt und ihn in großer Mehrzahl gar bewundert, aber es gab keine Kriegsbereitschaft oder – Begeisterung 1939 im Volk. Die Erfahrungen des 1. Weltkriegs waren der Mehrheit noch eingebrannt.
Nicht aber zu vergessen, hätte Hitler 1941 nicht den Angriff auf Russland befohlen, hätte Stalin den ersten Schritt getan; die Vorbereitungen dazu liefen ja bereits.

  1. Demokratien führen keine Kriege gegeneinander – aber durchaus gegen andere!

Ersteres ist für mich eine diese Staatsform beschönigende Behauptung.
Es ist richtig, gefestigte Demokratien haben in der Vergangenheit keine Kriege gegeneinander geführt. Es gibt aber Grenzfälle, wie etwa den Kargil-Krieg zwischen Indien und Pakistan oder den Amerikanischen Bürgerkrieg.
Als philosophische Hauptgrundlage der „demokratischen Friedenstheorie“ wird meist Immanuel Kants Schrift „Zum ewigen Frieden“ herangezogen. Kant entwickelt dort aber auch den Gedanken, dass Kriege zwar möglicherweise im Interesse von keiner Rechtfertigungspflicht unterliegenden politischen Machthabern seien (siehe auch oben unter 1.), nicht aber im Interesse von Staatsbürgern, die im Kriegsfall weitaus kostspieligere Ressourcen, zum Beispiel ihr Leben oder ihr Eigentum, riskieren müssten. (Wikipedia).
In den letzten 200 Jahren erwiesen sich die „Erz“-Demokratien Großbritannien und die USA, dazu auch Frankreich, als die kriegerischsten Nationen schlechthin. Es ist keine erfundene Geschichte, dass diese Demokratien von sich aus Angriffskriege begannen und Interventionen, Rebellionen und Umstürze anzündeten. Vorgeblich oft mit der hehren Absicht des „Democracy Building“, einer „humanitären Intervention“ oder mit sonstigen beschönigenden Phrasen verpackt. In der Mehrzahl stehen aber nichts anderes als knallharte geostrategische und wirtschaftliche Gesichtspunkte für diese Demokratien im Vordergrund. Hauptakteure sind die klassischen Kolonialmächte und die nach der Welt-Suprematie strebenden USA.
In den seltensten Fällen konnten/können deren Interventionen als legitimer Rechtfertigungsgrund für einen „bellum iustum“ reklamiert werden.

  1. Krieg ist nicht ohne Propaganda (PR) zu führen.

Ohne PR kamen und kommen auch die „Großen“, die „Soveräne“, die erwähnten „Einzeltäter“ nicht aus, um einen Krieg anzuzetteln und zu führen.
Man benötigt Mitmacher aus einer installierten und aufgebauten Kamerilla – früher aus dem Adel, man braucht Militär und wenigstens eine gewisse Unterstützung im Volk, das ja seit den Segnungen der Französischen Revolution die Masse des Kanonenfutters zu stellen hat.
Früher genügte es, der Soldateska das zu versprechen, was der Führer als seine Beweggründe nie direkt aussprach: wenn nicht Reichtum, so doch Bereicherung, Ausleben männlicher Macht und Dominanz, ungezügelt seinen niedrigsten Regungen und Bösartigkeiten nachgehen können. Das Versprechen der Bereicherung stand bei den antiken „Staatsmännern“ bzw. Heerführer als Motivationsfaktor sicher im Vordergrund.
Als andere Begründung musste ein greifbares und tragbares Freund-Feind-Bild geschaffen werden. Der Gegner musste möglichst verteufelt dargestellt werden, indem man ihm alles nur erdenklich Böse andichtet. So geschehen erstmals umfänglich im 1. Weltkrieg von britischer und französischer Seite.
Die Kriege gegen den Irak 1991 und 2003 wurden mit professionellen Propagandamitteln bis hin zu offensichtlichen „Fakes“ vorbereitet und betrieben. Das ändert nichts an der Tatsache, dass es vornehmlich gegen einen widerlichen Diktator ging.
In den Balkankriegen in den 1990er bereiteten u.a. amerikanische PR-Agenturen das jeweilige Feld für die Akteure vor.
Nicht erst 2022 betrieb Putin bereits einen Propagandakrieg gegen die Ukraine und den Westen. Er baut eine Bedrohung durch die Osterweiterung der Nato auf, sprach von „Einkreisung“; behauptete eine direkte militärische Bedrohung durch die Ukraine, die zudem kein legitimer, souveräner Staat sei; Neonazis würden die Ukraine kontrollieren, deshalb sei der Krieg eine Fortsetzung seines „Kampfes gegen das Böse“, wie im Zweiten Weltkrieg; der „Sondereinsatz“ Russlands sei auch dadurch legitimiert, indem Putin behauptet, die Ukraine entwickle gemeinsam mit den USA chemische und/oder biologische Waffen, um sie im Kampf gegen Russland einzusetzen. Tagtäglich kommen neue Propagandabehauptungen hinzu, wenn es auch darum geht, den ausbleibenden Erfolg zu bemänteln, Kriegsverbrechen zu leugnen und dazu die Drohungen mit einem Atom- oder 3. Weltkrieg. Putin spricht auch nicht unbedingt von Krieg, sondern von einer „Maßnahme“, die er gegen die Ukraine einleitete.
Mit „Russia Today“ und „Sputnik“ hatte Putins Russland schon lange einen zersetzenden und hiesige Beobachter einlullenden Propaganda-Apparat aufgebaut und das Feld für seine Aggression vorbereitet.

  1. Kein Krieg ohne Pfaffen.

Ein Machtmensch wie Putin weiß gleichwohl um die Möglichkeit, mittels der Religion Menschen zusätzlich zu den eigenen Absichten zu beeinflussen. Ein Mann, der im Atheismus aufgewachsen und erzogen wurde, entdeckte plötzlich, wie anscheinend auch ein Großteil seine „Volkes“, die Religion. Mit dem Ende der Sowjetunion kehrte auch die orthodoxe Kirche zurück in den Alltag der Russen, für die anscheinend auf einmal religiöse Gefühle wieder ein heiliges Gut scheinen. Das nutzte Putin natürlich aus. Seine vierte Vereidigung zum Präsidenten Russlands 2018 ließ er symbolträchtig durch einen Gottesdienst begleiten. Er trifft sich regelmäßig mit Kirrill, dem Patriarchen der Russisch Orthodoxen Kirche. In Russia Today ließ Putin Bilder veröffentlichen, die ihn beim Besuch der diesjährigen Ostermesse zeigen.
Auf allen Seiten beteiligten sich Pfaffen während der Kriege der letzten Jahrhunderte an der Segnung der Waffen und bei der Rechtfertigung des Krieges für die jeweilige Partei: im deutschen Kaiserreich, in Frankreich und England, im zaristischen Russland. Es gibt Beispiele, wie gar Hitler nicht nur während des Kriegs nicht nur von den evangelischen „Deutschen Christen“, auch von katholischen Bischöfen mental gestützt wurde.
Von etlichen Historikern wird inzwischen belegt dargestellt, dass Alexander „der Große“ seine fortschreitenden Erfolge v.a. auch der Anpassung oder Anbiederung an die „Götter“ der jeweilig eroberten Region und dessen Bevölkerung verdankte – und damit besonders auch den Priestern. Bis er sich schließlich in deren kultureller Tradition selbst zum Gott berief.
Caesar tat es ihm bei der Eroberung Ägyptens gleich.
Auch Napoleon, obschon Agnostiker, bespielte die religiöse Klaviatur.

In „considerans historiae christianae“ kann man feststellen, dass die Kirche, die katholische wie auch deren in der „Sukzession“ stehenden protestantischen Kirchen oder Nebenkirchen, seit fast 2000 Jahren die kriegerischste und gewalttätigste Organisation der Weltgeschichte ist. Seit dem siebten Jahrhundert in Konkurrenz mit dem Islam. Nicht erst seit das Christentum unter Konstantin „dem Großen“ zur Staatsreligion wurde, bekämpften Bischöfe, Päpste, Äbte, Kleriker sich untereinander, kämpften gegen Ketzer oder Häretiker, immer auch gegen ernannte Feinde von außen und „Staatsfeinde“ – im Einvernehmen mit Kaiser und König.
In der inzwischen als quasi als „sakral“ definierten Demokratie versagen sich die Pfaffen gleichwohl nicht, statt Frieden zu predigen und anzustreben, sich in die Politik einzumischen und entgegen den Friedensgeboten Jesu Partei für den Krieg zu ergreifen. Aaktuell die EKD-Vorsitzende wie auch die katholische Bischofskonferenz.
Die Zeiten der Religionskriege schienen uns dank der Aufklärung vorüber. Der von islamischen Pfaffen angefeuerte Dschihad gegen den „ungläubigen“ Rest der Welt belehrt uns eines anderen. Aber das ist noch einmal ein anderes Thema, vor allem wenn man sich mit der „Zukunft des Krieges“ beschäftigen will.

  1. Der Irrglauben der Pazifisten.

Gar Bertold Brecht sagte: „Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren“.
Nicht mal mehr die Jesu nachfolgenden Jünger wollten die linke Wange hinhalten, wenn man sie auf rechte schlug.
Der Glaube, Konflikte mit Gesprächen und Schiedssprüchen beilegen zu können ist pazifistisches Gemeingut. Dies hat sich aber schon immer als trügerisch und falsch erwiesen. Es folgt dem Glauben, dass das Böse in der Welt und speziell im Menschen ausgelöscht werden könnte.
Solange es Lebewesen auf der Erde geben wird – und das betrifft nicht nur die Spezies Mensch, wird es einen Kampf um Nahrung, Jagdreviere, Ressourcen jeder Art, das Eigene, das Überleben der Art geben. Und der Kampf geschieht mit Klauen und Zähnen, Knüppeln und Steinen und was sonst verfügbar gemacht werden kann, um das Gegenüber zu unterwerfen oder unschädlich zu machen. Auch die so hochentwickelte tierische Spezies Mensch hat es trotz Religion und Aufklärung nicht geschafft, die charakteristische, unterwerfende, letztlich immer auch tötende Aggression auszulöschen, allenfalls, diese zeitweise einzuhegen.
Die Menschheit – solange es sie noch gibt – wird mit Krieg leben müssen. Dabei erleben wir neue Formen des Krieges: mit heimtückischen Bombenanschlägen und Messerattacken gegen Unschuldige, auf den Straßen, in Kirchen und Moscheen – wobei eine alt-neue Ausrichtung von Krieg sich manifestiert.
Wir „Zivilisten“ können – müssen dankbar sein, dass es noch Soldaten, eine „Wehr“ gibt, die uns, unsere Nächsten, all das Unsrige und das uns Wertige schützen wollen und können.
Dazu gilt, was George Orwell uns „ins Stammbuch geschrieben“ hat:
„Wir schlafen sicher in unseren Betten, weil raue Männer bereit stehen, um jene zu töten, die uns schaden wollen.“

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Quellen:

Karlheinz Deschner: Kriminalgeschichte des Christentums – 10 Bände, rororo

Martin van Creveld: Die Zukunft des Krieges, Gerling Akademie Verlag 2001

Patrick J. Buchanan: Churchill, Hitler und der unnötige Krieg; Pour le Merite 2009

Fabian Frank: Die größten Lügen der Geschichte – wie historische Wahrheiten gefälscht wurden, Bassermann Verlag 2011

Christopher Clark: Die Schlafwandler, Pantheon Verlag 2015

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Die Linke zerlegt sich?

Schön wär´s!
Es ist aber nur die Bundes-SED, die sich zur Zeit selbst tranchiert und nicht die ganze Blase dieser „Ampel“-Linken.
Einen schönen Beitrag zu dem Vorgang fand ich bei Danisch. Ein Beitrag, der so richtig nach meinem Geschmack ist: hinterfotzig, bösartig, zersetzend:
https://www.danisch.de/blog/2022/04/20/turbulenzen-in-der-linken-bums-partei/
Sexuelle Übergriffe, Belästigung, Machokultur – vor allem bei den hessischen Linken – bringen jetzt die ganze Partei ins Wanken. Besonders die „Linksjugend“ zeigt sich erschüttert und fordert ein rigoroses Aufräumen. Hey, haben die vergessen, was der Erzreaktionär Nicola Gomez Davila schon früh beschrieben hatte: die „Devise für den jungen Linken: Revolution und Fotze!“

Wenn ich von der „Ampel-Linken“ spreche, schließt das hierbei vielleicht die CDU und CSU aus. Die „christliche Union“ ist eine Ansammlung oder ein Haufen von prinzipienlosen, charakterlosen, geldgeilen Maultrommlern und Volksspaltern geworden.
Aber auch bei denen war stets eine linke Positur inert. Auch darüber spottete Davila: „Die Beimischung einiger Tropfen Christentum zu einer linken Gesinnung verwandelt den Trottel in einen perfekten Trottel.“ Das haben deren ehemaligen Wähler wohl erkannt mit dem sattsam bekannten Ergebnis für die Trottel-Partei bei der letzten Bundestagswahl.

Als Volksspalter haben sie sich in den zurückliegenden Jahren alle ausgezeichnet: die Grünen, Sozen, die (Il)Liberalen und die Christ-heuchlerische Bande. Sie alle sind auf den Corona-Zug aufgesprungen und haben versucht, sich in ihrer despotischen Attitüde gegenseitig zu übertreffen.

Im Moment scheint das weibliche Personal bevorzugt im Brennpunkt der Kritik zu stehen.
Die unsägliche, selbstbezogene Heulsuse Anne Spiegel ist gottlob zurückgetreten. Die schwindeltüchtige Vorsitzende, eine von zweien der Bums-Partei (Danisch), Susanne Hennig-Wellsow, die mit der Lippe, ist wegen o.g. Skandals zurückgetreten. Ihre Genossin Wissler klebt hingegen noch am Amt.
Wie Nancy Faeser, die Buffy gegen die allgegenwärtigen Rechten, stammt diese aus Hessen, der fruchtbringendsten Linken-Brutstätte Deutschlands neben Berlin.
Ich wette mal, die Faeser wird sich mit dem von ihr verbreiteten Rattengift selbst kontaminieren und schließlich daran zugrunde gehen.
Vorher müsste aber noch die „Strick-Omi“ (Tim Kellner) Christine Lamprecht wegen augenfälliger Inkompetenz und nicht nur wegen Abgeschmacktheit (siehe Ihr greller Stöckelauftritt in Mali) geschasst werden.


Zwar keine Ministerin, aber doch „Ministerpräsidenten-Gattin“, wird Frau Karin Baumüller-Söder derzeit wegen ihrer versuchten Geschäftemacherei mit Masken zu Beginn der Corona-“Pandemie“ ins Scheinwerferlicht gezerrt. Sie wird sich möglicherweise einem Untersuchungsausschuss zu stellen haben.
Der Stecken mit Dreck dran ist ja ohnehin das Kernsymbol des Söderschen Familienwappens.

Es hat mehr Gründe als das Geschlecht der Gewohnheitsversager in den Parlamenten und an den Kabinettstischen, dass diese sich trotz sichtlicher Untauglichkeit und nach zahlreichen groben Fehlern und Skandalen sehr lange – zu lange – im Amt halten können. Es liegt vor allem an der mangelnden Selbsteinschätzung und einer völlig verschwundenen Rücktrittskultur dieser an die Macht gekommenen, von den Medien und einem doofen Publikum verhätschelten Politiker-Generation. Die haben verinnerlicht, dass Kompetenz keine zwingende Voraussetzung für ein politisches Amt ist. Und bei aufkommender Kritik reden sie sich und dem Publikum ein, dass dies nichts anderes sei, als Hetze und „Hate Speech“ von Rechten.

Sollte sich die Linke insgesamt zerlegen – oder zerlegt werden – ist das leider kein Anlass zur Hoffnung. Dieses Geschmeiß schwemmt sich immer wieder nach oben mit ihren Lügen von „Gerechtigkeit“, „Chancengleicheit“, jetzt auch noch mit „Klimarettung“ und dem Versprechen ewiger Gesundheit.

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Meine Welt von Gestern – 2

Ich erinnere mich…

Erste Jahre

Ich kam am 20. April 1948 in Ansbach, der alten Residenz- und Regierungsstadt im Fränkischen, auf die Welt.
Ein strahlender Frühlingstag muss es gewesen sein, denn da sprachen angeblich Leute von „Führerwetter“, was einstmals – wie man später nicht müde wurde zu betonen, eigentlich „Kaiserwetter“ hieß.
Es war gerade drei Jahre her, dass der 20. April in letztmals in einem Reich, das angeblich tausend Jahre dauern sollte, zu einem Feiertag bestimmt worden war.
Es war meine Tante Mietz (österr. für Maria), die mich auf dem Standesamt eintragen ließ: die Mutter war noch im Krankenhaus und der Vater musste trotz der Geburt des „Erstgeborenen“ seiner Arbeit nachgehen.
Für Tante Mietz war es an jedem Geburtstag von mir immer wieder ein Thema, wie die Standesbeamtin seinerzeit mit angeblich seligem Blick dreinschaute und sagte: „Ja, ja … 20. April – das waren noch Zeiten …“.
Das waren noch Zeiten?
Zeiten, an die ich natürlich keine Erinnerungen haben kann. Aber durchaus an die Folgen dieser „Zeiten“!

Wann setzt bei uns eigentlich Erinnerung ein? Im dritten oder vierten Lebensjahr? Handelt es sich dabei um tatsächliche, echte Erinnerungen oder um später verarbeitete Eindrücke aus Erzählungen, von Fotos oder bewegten Bildern von früher, die man dann nicht mehr so recht vom echten, selbst Erlebten unterscheiden kann?
Ab wann kann man denn sagen: „Ich erinnere mich …“?

Doch: Ich erinnere mich an die düstere Atmosphäre der Gaststube des „Goldenen Apfel“ in Ansbach, in dem ich meine ersten vier Lebensjahre verbrachte …

Ich erinnere mich an das dämmergraue Licht bei zugezogenen Vorhängen im Schlafzimmer meiner Eltern, in dem mein Bettchen stand – als ich immer noch zu einem Mittagsschlaf genötigt werden sollte …

Ich erinnere mich an die bizarren Muster des Vorhangs in diesem Zimmer, die mich unterhielten und vom Einschlafen ablenkten …

Ich erinnere mich, wie mir meine Mutter immer am Abend mit ihrer wunderschönen Stimme dieses sentimentale Lied „Aba heidschi bumbeidschi, schlaf lange…“ zum Einschlafen sang …

Ich erinnere mich an das Kopfsteinpflaster vor dem „Apfel“, das zu einem faszinierenden Gerüttel führte, wenn ich mit meiner kleinen „Seifenkiste“, von meinem Großvater gebaut, die Straße hinab flitzte …

Ich erinnere mich an einen großen Hund, einen ständig sabbernden Rottweiler des Pferdemetzgers nebenan; der mich aber nicht etwa auffraß, sondern beschützte; auf dem ich reiten konnte; der mich – so die Erzählung meiner Mutter – einmal an der Windelhose gepackt nach Hause transportierte und vor der Haustüre ablegte …

Ich erinnere mich an ein düsteres Wartezimmer, wenn ich von meiner Mutter zu unserem Hausarzt, dem Dr. Dr. Ritter von … – den Titel erinnere ich noch, nicht mehr den Namen – gleich um die Ecke geschleppt wurde; an das riesige Klavier, das dort im Vorzimmer stand …
Ich erinnere mich an den evangelischen Kindergarten, den man nach einem längeren Spazierweg dann über eine hölzerne Brücke über die Rezat erreichte …

Ich erinnere mich an den katholischen Kindergarten, in den ich bald kam; mit den schwarzgekleideten Frauen – Nonnen heißen sie wohl, die sich um einen kümmerten – oder auch mal bestraften …

Ich erinnere mich, dass meine Mutter mit mir im Hofgarten spazieren ging und mir von einem gewissen Kaspar Hauser erzählte …

Ich erinnere mich an meinen ersten Besuch in einem Zirkus: tanzende Elefanten; geschmückte weiße Pferde; eine riesige Kanone, mit der Menschen unter der Zirkuskuppel durch die Luft geschossen wurden; wunderschöne Frauen in glitzernden Kostümen, die wie Nixen aus einem Wasserfall kamen …

Ich erinnere mich an das erste Gedicht, das ich auswendig aufsagen konnte: „Es war einmal ein Mann, der hatte einen Schwamm“ …

Ich erinnere mich, wie die Großeltern und Mutter in der Gaststube mit einer kleinen, silbrig glänzenden Röhre massenweise Zigarettenhülsen mit Tabak vollstopften; und die Zigaretten in ein Zigarrenkistchen gestapelt wurden …

Ich erinnere mich, wie in der Gaststube von der Großmutter das Mittagessen für die Stammgäste aufgetragen wurde; ich in einer Ecke der Gaststube saß, meine Portion abbekam und dabei die Leute beobachtete …

Ich erinnere mich an lustige Männer, die bester Stimmung an den Gasthaustischen saßen und manches mal mich an ihrer guten Laune teilhaben ließen …

Ich erinnere mich an in Mädchen, die Christa Heinkel, etwas älter als ich und mein Cousin Schorsch; die manchmal vor dem Apfel auftauchte, um uns herrisch zu Erkundungen in der Umgebung zu nötigen. Und da gibt es doch tatsächlich dieses Bild von uns …

Ich erinnere mich daran, dass ich mir im gegenüberliegenden Laden die geliebten Velveta-Ecken selbst abholte …

Ich erinnere mich an den Geschmack von Bärendreck, den es auch in dem Laden gab …

Ich erinnere mich, wie mich Vater in die »Commissary« der Amis, seinen Arbeitgebern damals, mitnahm, in der vormaligen „Hindenburg-Kaserne“ eingerichtet: Ich durfte »Schokoladen-Hütchen« naschen; dann dragierte Erdnüsse, Pfirsiche und Ananas in Dosen, die mein Vater einpackte und die dann zuhause im Apfel aufgetischt wurden …

Ich erinnere mich an einen Sonntagnachmittag, als mich mein Vater zur „Hengstparade“ in das Ansbacher Gestüt mitnahm; an mächtige braune und schwarze Pferde, die zu schmissiger Musik im Kreis trabten oder vor eleganten Gespannen von Männern mit Zylinderhüten gelenkt wurden …

Ich erinnere mich an eine Boxveranstaltung im Freien, auf einem Hügel bei Ansbach – ebenfalls an einem Sonntagnachmittag – wo sich Männer vor einem lauten Publikum in einem Boxring mit Fäusten traktierten; mein Vater schwärmte da von einem deutschen Boxmeister namens Neusel, den er beim „Barras“ kennengelernt hatte …

Ich erinnere mich, wie ich das erste Mal das Gefühl der Angst um einen geliebten Menschen erlebte: am letzten Heiligabend im „Apfel“; als meine Mutter sich an einer Karpfengräte verschluckte, endlose Augenblicke würgen musste, hustete, nach Luft rang, Tränen versprühte, vom Vater „geschlagen“ wurde – auf den Rücken – bis die Großmutter Hilfe brachte …

Ich erinnere mich an die kleine Küche, in der das Weihnachtsmahl und die Tragödie für mich damals stattfand: mit einer schrägen, weißgestrichenen Falltür zum Keller, aus dem dann Großmutter mit einem Topf Sauerkraut nach oben kam …

Ich erinnere mich, wie das half – und meine Angst verschwand …

Ich erinnere mich, dass es am nächsten Tag Hühnersuppe mit Nudeln und Fleisch gab; Onkel Josef und Tante Gretel waren auch da, sie schenkten mir eine Spielzeugpistole mit Gummipfeilen, mit einer Zielscheibe, auf welcher der Kopf eines Indianerhäuptlings mit imposantem Federschmuck aufgedruckt war …

Ich erinnere mich, dass ich den von meinem Opa angefertigten „Bauerhof“ geschenkt bekam; Kuh, Pferd, Schafe, Schweine und Hühner aus Gips hatte er auch dazu beigesteuert …

Ich erinnere mich, wie ich einige Tage später in einen Lastwagen gesetzt wurde, vorne neben meinen Onkel Sepp, der den Wagen steuerte – und wir Ansbach und den „Goldenen Apfel“, die Stätten meiner ersten Erinnerungen, verließen …

Ich erinnere mich nicht, wie ich angeblich von Wanzen zerstochen wurde, die über ausgeschüttelte Betten der Nachbarn auf unsere zum Trocknen aufgehängte Wäsche kamen …

Ich erinnere mich natürlich nicht, dass ich als Einjähriger von »Amis« mit Schokolade vollgestopft wurde und meine Mutter im Anblick der braunen Katastrophe angeblich an anderes dachte …

Ich erinnere mich nicht mehr an »meine Ingrid« wie ich sie angeblich mit rollendem „R“ zu nennen pflegte; das erste Kindermädchen, das sich zeitweilig um mich kümmern musste, wenn Eltern und Großeltern mit Gasthaus und anderer Arbeit zu beschäftigt waren …

Ich erinnere mich, wie wir dann am vorletzten Tag des Jahres 1952 in Pegnitz im „Goldenen Stern“ ankamen. Der Ort, der dann zu meiner künftigen und einer echten Heimat werden sollte.
Der Tag – wie das Haus – alles erschien grau und düster und so gar nicht einnehmend.
Weil ich meine erste Heimat verloren hatte?
Als ein Riesenhaus erschien mir dieses neue Domizil mit unendlich vielen Kammern und vielen unbekannten Leuten darin. Die Gaststube war finster und schmucklos – wie die in Ansbach im „Apfel“. Das Nebenzimmer – der sogenannte Saal – glich eher einem Stall. Und unter dem Dach wohnten noch fremde Menschen, die eigentlich ihre Wohnungen schon längst für den neuen Pächter, für unsere Familie hätten räumen sollen.
Um das Haus und auf dem ganzen riesig erscheinenden Grundstück schmutzige, abtauende Schneehaufen. Und kalt war es, wie ich mich erinnere.

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O wie lieblich ist der Anblick der Gefilde jetzt..

Wir haben es gut getroffen mit unser Wohnstätte. Hoch über dem Kinzigtal am Rand des früheren Isenburger Forsts. Blicke ich aus dem Fenster, über die Dächer von Wächtersbach hinweg, sehe ich die sanften Hügel des Spessarts, in der Ferne lässt sich die Rhön erahnen und linker Hand die Ausläufer des Vogelsbergs. Zwei verloren wirkende Windräder stören hier den Blick. Doch es ist Frühling, Ostern – Fest der Auferstehung. Auch die Auferstehung der Natur.
Nichts kann meine Stimmung heute besser ausdrücken, als dieses wunderbare Musikstück aus Joseph Haydns Jahreszeiten:

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