Meine hessische Morgenlektüre

Wenn man folgenden Zeitungstitel zur Morgenlektüre serviert bekommt …

… weckt das gewiss die Lust, noch mehr in einem täglichen, journalistischen Wortdreckhaufen zu wühlen, den man sich – warum auch immer – noch zumutet.

Die linke Lokalpostille meines „Heimatkreises“, die sog Gelnhäuser Neue Zeitung (GNZ) hält immer Überraschungen parat.
Den allgemeinen Teil dieser Nachrichten-Kuhhaut des Redaktions-Netzwerks-Deutschland überblättere ich stets. Allenfalls der Lokalteil interessiert gelegentlich, wenngleich auch hier überwiegend journalistische Ödnis herrscht. Die lokalen Schlagzeilen entzücken jedoch häufig mit teilweise herrlich „queren“ (manchmal auch „queeren“) oder blödsinnigen Sprachschnitzern. Das muntert – neben den Sudokus – auch meine sehr sprachsensible Ehefrau auf.

Am Samstag freut sich der Abonnent schon fast fiebernd auf das wöchentliche lokal-journalistische Highlight dieser Postille: die sog. „Polituren“. Hier dürfen sich wechselnd die GNZ-Lokal-„Redakteure“ in der Kunst der Glosse, des sprachlichen Witzes und Satire üben, um aktuelle lokale Ereignisse – oder die zugehörigen Protagonisten – aufzuspießen.
Eine Glosse soll meinem Verständnis nach witzig, aber auch kurios sein. Was die GNZ-Schreiberlinge da abliefern, ist jedoch in keiner Weise witzig, aber durchaus kurios, wenn man dem jeweiligen Impetus der schreibenden Flausenfreunde nachgehen möchte.
Wie oft mochte man bei diesen „aristophanischen“ Produkten aus der Gelnhäuser Schreibzentrale ausrufen: Witz komm raus, du bist umzingelt…!
Ich wundere mich schon lange, dass die verantwortlichen Schreib-Oberen dieses Blattes diese unwitzige und langweilige Kolumne, die nur dazu angetan scheint, kommunalpolitisch Aktive – und den Leser – humorfrei zu triezen, nicht endlich zu Grabe getragen haben.
Aber solange es noch willige Abonnenten gibt…

Zur Schlagzeile dieser Samstagsausgabe.
Man bitte mich nicht, zu erklären, warum ich alter, „homophober“, weißer Mann dafür noch Geld in die Hand nehme, um sich mit Derartigem beglücken zu lassen, nicht nur einem Sprachrohr für sexuell anders Gelagerter.
Was die „Queeren“ wollen, beschäftigt mich, wie der berühmte Sack Reis in China, der schon seit Jahrzehnten dort umfällt. Von dieser Minderheit, die glaubt, berechtigt zu sein, uns, der Mehrheitsgesellschaft einen politischen Kanon bis hin zum Wechsel des Geschlechtseintrags oder Quotierungen diktieren zu können, möchte ich einfach nur in Ruhe gelassen werden.
Ich weiß nicht, wie viele „Queere“ in der Redaktionsstube der GNZ oder des RND sitzen.
Sch…. drauf!
Da nehme ich doch noch eher humorfreie „Polituren“ jeden Samstag hin.

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2 Antworten zu Meine hessische Morgenlektüre

  1. Patricia Steinkirchner sagt:

    Das ist in unserem Lokalblättchen nicht anders. Auch die Rechtschreibung und der Stil überhaupt schreien gewissermaßen zum Pressehimmel….

  2. KW sagt:

    Ich habe kein Abo und muß mich nicht ärgern, denn der ganze Blätterwald wird von Neomarxisten, ihren weltremden Themen und ihrem schlechten Schreibstil beherrscht. Genauso behandelt die Zwangsglotze ihre Zuschauer, aber auch da gilt: Guckwen oder verzichten. Wir weichen auf Natursendungen aus.
    https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/medien/krise-oeffentlich-rechtliche-ard-zdf-zuschauer/
    Hier bleibt allerdings unerwähnt, daß erst die Privatsender den moralisch tiefen Unrat hereingeschleppt haben. Wir haben zwar zig Sender, die aber alle ihr neomarxistisches Programm (NWO-Agenda vom Weltsozialismus) abspulen. Man liest so viele interessante Beitraäge, so auch heute auf PI vom Hübner, aber was ändert sich? Nichts. Also geht man wie in der DDR ins Private. Sozialismus ist eben Scheixxe.

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