Es widert mich an …

The Official I Hate Cats Book © Skip Morrow

Wenn ich einen Analytiker hätte, wie es in den USA für Gutsituierte üblich scheint, würde er in meiner Stimmungslage zu mir sagen: „Du musst mal richtig wieder die Sau raus lassen. Haue auf den Tisch! Deine Aggressionen brauchen ein Ventil! Wenn Du schon nicht einen Hengst auf diese verachtenswerten Politweiber ansetzen kannst, keinen Strick über Laternen werfen magst, dann greif wenigsten zum Stift und dann schreibe Deine Alpträume aufs Papier, oder hämmere es in die Tastatur.

Was ich einmal mehr tun werde. Und so lasse ich mal die weiß nicht wievielte meiner „Odes philippiques“ vom Stapel.

Es nimmt nicht „klammheimlich“ zu, was mich in diesen letzten Jahren meines Lebens anwidert – und mich nur noch entmutigt zurücklässt. Es wird von Tag zu Tag – wenn nicht mehr – so doch intensiver und sichtbarer.

Es fällt einem doch in der jetzigen Situation gar nicht schwer, in „freier Assoziation“, wie auf der Analytiker-Couch, seinen „Frust“ abzulassen.
Na denn los …

Das alles widert mich an

Es widert mich inzwischen schon einfach an, nur zum Einkaufen zu gehen, diesen Massen von trotteligen, unterwürfigen und auch aggressiven Menschen/Maskenträgern zu begegnen. In der Mehrzahl junge Weiber oder alte Säcke und deren feminine Entsprechungen, die wahrscheinlich bis ans Ende ihrer Tage mit diesen toxischen Gesichtslappen durch die Gegend laufen. Oder ich muss ein mentales Sparring mit irgendwelchen arabisch, türkisch oder russisch sprechenden Zeitgenossen bestehen, nicht zu schweigen von der oft nicht nur visuellen Konfrontation mit Kopftuch- und Pferdedecke tragenden Matronen und deren Brut nebst Erzeugern. Dazu kommen dann diese stolzen weißen „Veteranen“ mit Wanst und Schwabbel-Muckis, die ihre körperlichen Widerlichkeiten, garniert mit geschmacklosen Tattoos ungeniert in der Öffentlichkeit zur Schau stellen: Feinripp über Wampe, dazu Schlabber-Shorts und Jesuslatschen.

Sie ekelt mich an, diese Verprollung und Verwahrlosung der Öffentlichkeit durch die herrschende „Generation Müll“ aushalten zu müssen, wenn ich mich in die Stadt begeben möchte.

Ich habe es satt, wenn ich die Bahn benutzen muss und im Bahnhof oder dessen Umgebung über „Dreck, Schmutz, Obdachlose, Drogensüchtige und Beschaffungskriminelle steigen muss, vorbei an vollgekrakelten Wänden …“ und begleitet von einem Gestank aus Pisse, Scheiße und Kotze. Und dann passiert es fast regelmäßig, dass mein Zug „wegen Personalmangel“ oder „technischer Probleme“ zu spät kommt oder gar nicht fährt. Und dazu verfällt die Politik noch auf die hirnrissige Idee mit dem 9-€-Ticket, um die Situation noch zu verschärfen und die Einrichtungen mit Proleten-Massen zu fluten.

Es widert mich an, wie die „Obrigkeit“ dazu unter dem Vorwand einer „bunten Gesellschaft“ Recht und Sicherheit dahinschwinden lässt: man fremdländische Vergewaltiger gerade mal mit einem erhobenen Zeigefinger (Bewährung!) „bestraft“ und davonkommen lässt; man öffentliche Parks Dealern und Gaunern überlässt; man Anlagen und Schwimmbäder randalierendem Mob „mit Migrationshintergrund“ ausliefert.

Und wie dazu die Kriminalstatistiken in gleichwohl krimineller Manier gefälscht werden.
Ich könnte dreinschlagen, wenn dazu dann noch Phrasendrescher und Schönredner von den Qualitätsmedien, wie Heribert Prantl, auftreten und von mir „Verständnis“ für diese Leute verlangen:

https://youtu.be/MuS1WBf0PdM

Screenshot – Heribert Prantl

„Ich habe es satt, oder, um es noch klarer auszudrücken: ich habe die Schnauze voll vom permanenten und immer religiöser werdenden Klima-Geschwafel, von Energie-Wende-Phantasien, von Elektroauto-Anbetungen, von Gruselgeschichten über Weltuntergangs-Szenarien von Corona über Feuersbrünste bis Wetterkatastrophen. Ich kann die Leute nicht mehr ertragen, die das täglich in Mikrofone und Kameras schreien oder in Zeitungen drucken.“ schreibt Prof. Knut Löschke in einer Wutrede, wie ich es treffender auch nicht ausdrücken kann.

Ich mag gleichwohl vor Zorn bibbern, wenn ich sehe, was aus unseren Schulen und Universitäten geworden ist. Was, verhätschelt von einer feigen und korrupten Universitätsleitung und ebensolchen Professoren, der „akademische Nachwuchs“ sich dort erlauben mag und verbrechen kann. Wie aus rationalen Wissenschaftsdisziplinen und aus der Medizin eine Hure der Politik gemacht wurden, und kritische Stimmen, von denen Wissenschaft lebt, mit Repressalien und gesellschaftlicher Ausgrenzung kujoniert werden. Wie inzwischen sogar unsere Biologie aus abartigen Motiven heraus geleugnet wird.

Es widert mich an, wenn schamlose, perverse oder identitätsgestörte Menschen, Minderheiten in unserer Gesellschaft, auf öffentlichen Aufmärschen und Massenversammlungen ihre abweichende Sexualität propagieren und dies noch von staatlicher Seite mit Aufziehen der Schwulenflagge vor öffentlichen Gebäuden für gut befunden wird. Widerlich, wie auch Unternehmen, prominente Sportvereine, gar die Bundeswehr sich dem organisiert Abseitigen unterwerfen und damit auch eine Ideologie stützen, mit der u.a. über diese Minderheiten die Familie und unsere bewährten, traditionellen Bindungen zerstört werden sollen.
Prof. Löschke dazu auch: „Ich habe es satt, dass mir religiöse und sexuelle Minderheiten, die ihre wohl verbrieften Minderheitenrechte mit pausenloser medialer Unterstützung schamlos ausnutzen, vorschreiben wollen, was ich tun und sagen darf und was nicht.“

Ich bin es leid, dass durchgedrehte links-grüne Politiker, Verwaltungsleute, Journalisten, Theologen und „Wissenschaftler“ unsere deutsche Muttersprache verschandeln und unbrauchbar machen und mir beibringen möchten, wie ich in ihrem durchgeknallten Sinne korrekt zu schreiben und zu sprechen hätte. Ich könnte weinen darüber, was aus unserer schönen Sprache gemacht wurde.

Mich widern diese ungebildeten und inkompetenten Partei-Schleimer und Lakaien an, die in ihrem Leben nichts geleistet haben, außer das Mundwerk zu betätigen, ihre Lebensläufe mit „Fakes“ und Betrug aufhübschen – und damit in höchste Staatsämter gelangen. Diese Politikergeneration von Berufslosen, Studienabbrechern, ehemaligen Hausbesetzern, Randalierern und sonstigen existenzversagenden Gestalten. Diese Quotenweiber, denen alles an Unfähigkeit, Unwissenheit und Anmaßung nachgesehen wird, da es sich ja um die angeblich bessere Gattung Mensch handelt. Wie auch die uns auf jedem Werbeprospekt entgegengehaltenen „Persons of Colour“, vor allem Schwarze, die inzwischen zur wertvolleren und edleren Gruppe innerhalb Menschheit hochstilisiert wurden und werden.

Ich nehme noch ein weiteres Zitat von Prof. Löschke in meine Philippika auf:
„Ich habe es satt, mir von missbrauchten, pubertierenden Kindern vorschreiben zu lassen, wofür ich mich zu schämen habe. Ich habe es satt, mir von irgendwelchen Gestörten erklären zu lassen, dass ich Schuld habe an Allem und an Jedem – vor allem aber als Deutscher für das frühere, heutige und zukünftige Elend der ganzen Welt.“

Zurück in die Welt von gestern – oder Revolution?

Wer hätte sie nicht am liebsten wieder zurück, „seine Welt von gestern“? Wohl wissend, dass dies Fiktion, unrealistisch ist.
Aber was kann man tun, diesen Taumel und Sog in den Untergang aufzuhalten?

Wie kann man es erreichen, dass in meinem Vaterland tüchtige und unbescholtene Menschen, gleich welchen Geschlechts, Hautfarbe und Herkunft wertgeschätzt und unterstützt werden. Solche Menschen, die nutzbringende Arbeit verrichten und am allgemeinen Wohlstand und sozialer Sicherheit mitarbeiten und die nicht von der Wiege bis zur Bahre am Tropf des Staates, der arbeitenden und steuerzahlenden Bevölkerung hängen? Wie kann sich unser Unternehmertum wieder zur früheren Größe entwickeln, als Deutschland die Erfinder-Nation schlechthin war, die Schmiede von Ingenieuren und Wissenschaftlern, auch die einstmalige „Apotheke der Welt“? Wie kann man die Unternehmen von den jetzt herrschenden, korrupten und nur dem eigenen Prestige oder auch dem Zeitgeist verpflichteten Managern befreien, die Hochschulen von unnützer Wissenschaft und solchen Wissenschaftlern?

Wie kann ein respektvoller und wertschätzender Umgang mit denjenigen gestaltet werden, die an der sozialen Front aufopferungsvoll ihre Arbeit verrichten: die Pfleger unserer Kranken und Hilfebedürftigen, Ärzte, Sanitäter, Feuerwehrleute und auch viele Lehrer, welche im Vergleich zu vielen Schmarotzern mit Macht im öffentlichen Bereich, trotz deren großmäuliger Versprechen, nicht die Anerkennung, die Wertschätzung und die Unterstützung erhalten, die sie eigentlich verdienen? Wie kann der soziale Frieden erhalten werden, der einmal in unserer Welt von gestern eine große Bedeutung hatte?

Eine schlüssige Antwort kann ich nicht liefern, außer der banalen Gewissheit, dass es inzwischen bei dieser wohlstandsverwahrlosten, satten und obrigkeitshörigen Bevölkerung in diesem unserem Lande erst noch schlimmer werden muss, bis es wieder besser werden kann: durch einen wirklichen Zusammenbruch der Energie- und Lebensmittelversorgung, einem umfassenden Black-Out nicht nur der Städte.

Dazu aber die Hoffnung, dass dann dadurch das, was die Mächtigen mit uns zur Manipulation und Steuerung praktizieren, die Erzeugung von Angst, sich gegen sie selbst wenden wird: durch die inzwischen gar von der „feministischen Außenministerin“ und dieser linksradikalen Innenministerin befürchteten Volksaufstände – vulgo einem Bürgerkrieg.

Von linker, herrschender Seite wird und wurde bestritten, dass das, was Hans Magnus Enzensberger in seinem Essay schon vor Jahren als den „molekularen Bürgerkrieg“ beschrieben hat, bei uns gegeben sei.
Aber trifft es nicht zu, was Enzensberger beschrieben hat: „Der molekulare Bürgerkrieg beginnt unblutig, seine Indizien sind harmlos. Es mehrt sich der Müll auf den Straßen, im Park findet man häufiger Spritzen und zerbrochene Bierflaschen, die Wände werden mit Graffiti beschmiert. In den Grünanlagen und Hausfluren beginnt es nach Urin zu stinken.“
Es ist ein endogener, von innen kommender Prozess. Die „Kombattanten“ sind dabei überwiegend Jugendliche. Die Entwicklung bei uns bestätigt das: Gruppen von Jugendlichen vergewaltigen ohne Scham und Angst, 16-jährige schneiden ihren 15-jährigen Freundinnen die Kehle durch; in den Schulen tobt schon der Kampf aller gegen alle. Und es ist nur eine scheinbar harmlosere Form von „Bürgerkrieg“, wenn die angeblich „letzte Generation“, Kinder und Jugendliche, sich an Straße anklebt, um alle anderen zu nötigen, wenn eine prominente, junge Umwelt-Aktivistin sich darüber auslässt, Pipelines in die Luft zu sprengen. Aber in diese Jugend kann man keine Hoffnung setzen, wenn es in der Realität um unsere Existenz geht und nicht um idealistische Spinnereien über eine Weltrettung durch Konsumverweigerung und „Energiewende“.

Den Deutschen wird nachgesagt, sie seien ungeeignet, eine Revolution oder einen Aufstand zu inszenieren. Wie sagte Lenin:

Revolution in Deutschland? Das wird nie etwas, wenn diese Deutschen einen Bahnhof stürmen wollen, kaufen die sich noch eine Bahnsteigkarte !“

Aber es gab sie doch, eine deutsche Revolution, über die die Welt staunte! Die Bürger der DDR haben es der Welt erfolgreich vorgemacht, als sie 1989 das dortige Regime – im Großen und Ganzen friedlich – zum Einsturz brachten

John F. Kennedy sagte:
„Das Wort Krise setzt sich im Chinesischen aus 2 Schriftzeichen zusammen – das eine bedeutet Gefahr und das andere Gelegenheit.“

Aber man wird sich rüsten müssen dafür, die Gelegenheit am Schopf zu packen!

Dazu darf ich zum Schluss einen hierzulande verfemten Denker und Staatsphilosophen zu zitieren. Carl Schmitt in seinem Essay „Theorie des Partisanen“:

„Im Raum des nicht formgerechten Krieges gelten andere Maße als die sonstigen. Es ist die absolute Ausnahmesituation des in die extremste Wehrlosigkeit hineingestoßenen Einzelnen, des Outlaw, der sich seiner menschlichen Würde nicht berauben läßt, auch wenn man ihn wie ein Stück Vieh oder wie ein Ungeziefer behandelt.“

Ja, es geht um unsere Würde, dass wir uns nicht „wie ein Stück Vieh oder Ungeziefer“ behandeln lassen, als solche Objekte, wie es inzwischen die Mächtigen nicht nur hierzulande nach Gusto praktizieren. Damit meine ich nicht nur die Mächtigen in der Politik, sondern gerade auch die Mächtigen in den Medien und aus den Denkstuben sonstiger selbsternannter Eliten.

Download this article as an e-book

Print Friendly, PDF & Email
Dieser Beitrag wurde unter "right is right", Bosheiten, Bürgerkrieg, Der Deutsche, Deutschland, Eliten, Heimat, Klasssenkampf, Medien, my daily hatespeech, Politiker, Sozialismus, Staat und Gesellschaft, Standpunkt abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

10 Antworten zu Es widert mich an …

  1. Anonymous sagt:

    Meiner Meinung nach, haben die Bürger der DDR nur den erlaubten und gewünschten, äußeren Vorwand geliefert, um, wie Marx nach intensiven Grübeleien darüber wie man den Kommunismus in die Welt tragen könnte, erkannte, die Grenzen zu öffnen.
    Mit dieser Grenzöffnung im Herzen Europas nahm das Ungemach seinen Lauf und Merkel hat es später, nachdem sie die konservativen Kräfte in Deutschland auf links gedreht hatte, mit einer großen Grenzöffnung internationalisiert. 1989 war eine politisch initiierte, gesteuerte „Revolution“, kein Vergleich zur echten am 17. Juni 1953. Und genau deshalb gab es auch in ’89 keinen nennenswerten politischen Widerstand.
    Diesen ideologischen Essig-Einlauf in unser wie mit Öl geschmiertes Gestern, dürfen
    wir leider noch heute schmecken und Papa Putin spendiert uns wie selbstverständlich selbstgärend eine extra Portion dieser widerlichen Systemhörigkeit der „deutschen“ Sozialisten aus der DDR.
    Das ist es, was mich zutiefst anekelt und kotzen lässt.

    • KW sagt:

      @ Anonymous, Sie haben mein Lieblingsthema angeschnitten, 1989, die organisierte Teilvereinigung, an der meine Familie aktiv teilnahmen, weil wir aus der DDR über Ungarn ausreisten. Kommerz und Marxismus sind die Heilslehren unserer neuen Weltführer. Zentralismus, Gleichmacherei, Geschmacklosigkeit in Kunst und Architektur, auch Kleidungsind die äußeren Zeichen, statt Kombinaten führte man die vernetzten Konzerne, die jeden Wettbewerb erdrosseln. Auch der neue Sozialismus wird sterben, muß sterben. Hoffen wir, daß wir es erleben, ansonsten hätte ich nur Sozialismus erlebt.

      • Anonymous sagt:

        Woll – dieser Brei aus kapitalisiertem Sozialismus oder sozialisiertem Kapitalismus – im Volksmund „dritter Weg“ – taugt zu überhaupt nichts, außer zum Untergang von allem, was uns jemals lieb und teuer war.
        Wahrlich, der Kapitalismus hat seine Schattenseiten, aber der Sozialismus lässt Schatten erst gar nicht aufkommen.
        Freiheit die ich meine, besteht vor allem aus erlaubtem Individualismus. Ein Frevel vor dem Herrn, dass wir auch den intollerantesten Systemlingen diese Freiheit einräumen. Die Katze beißt sich in den Schwanz. Ein echtes Dilemma der Freiheit an sich, dass sie sich nicht zu verteidigen weiß ohne ein paar vermeintliche Prinzipien aufzugeben. Und das wird natürlich gnadenlos ausgenutzt !

  2. KW sagt:

    Ich kenne diese Wut, hatte gestern erst wieder einen Anfall mit Türenschmeißen und Wutgeheul. Meine Tochter mußte sich von ihrem Partner trennen, Grund: Der Keimling und die Politik. Er fand Frau Merkel supi und schaute in seiner Freizeit nur n-tv, durchgeimpft. Meine Tochter glaubt der Politik schon lange nicht mehr und rebelliert wie ich, das alles paßte nicht mehr. Sie zog mit meiner Enkelin von NRW zu uns nach Niedersachsen. Das war Ende Januar. Unser Haus ist zwar groß, und wir leben in verschiedenen Etagen, ist aber kein Dauerzustand. Diese bRD entblödet sich nicht, die ganze Welt aufzunehmen und die durchzufüttern, aber meiner Tochter einen Kredit für ein Haus vorzuenthalten, obwohl sie sehr gut verdient und die Probezeit in einem bekannten 100 jährigen Betrieb vorbei und sie fest angestellt ist. Was sind das nur für selbsternannte Finanzmakler für die Banken. Wir brauchen insgesamt keine Makler, auch nicht bei Häusern, aber sie haben es geschafft, sich beim Staat unentbehrlich zu machen, weil sie uns ungestört abziehen und geräuschlos in unser Leben eindringen konnten. Wo ist da der Staat, der Grenzen zieht, aber die gibt es auf keinem Gebiet, Sie haben es beschrieben, jeder lebt sich hier aus, wie er will. Geschmack und Benehmen, etwa Rücksicht, gibt es nicht mehr.
    Meine Tochter erzählte von einem Film, wo sich ein Mann einfrieren ließ und nach 500 Jahren wiederbelebt wurde. Der war der klügste Mann der Welt, weil sich die Menschheit nur noch angrunzte. Die Dialekte haben sie geschleift, bei den Sprachen sind sie nahe dran. Die Primitivsprache Ami- Englisch muß es sein.
    Denke ich an die Schule, wird mir speiübel. Aus jedem Schulbuch trieft die Agenda, unaussprechliche Namen, bunte Kinder, das böse CO² und ebensolche Männer, Jungs, die Kindergärtner werden wollen und die supranationalen Orgas wie Grüne Pixxe usw.
    Die Kinder schreiben bis Klasse 3 mit Bleistift in Druckschrift in einer Form, daß ein kratzendes Huhn auf dem Hof einen Schönschreibetext hinterläßt.
    Ich übe nun in den Ferien mit der Enkelin die Satzglieder, weil sie die in einer Woche geballt übergestülpt bekam. Die Schulen sind nicht mehr reformierbar, die müssen neu aufgestellt werden samt Lehrerausbildung, denn dort beginnt das Elend. Meine andere Enkelin mußte in Klasse 7 ihrer Deutschlehrerin im Gymnasium die Zeiten vom Zustandspassiv erklären, wurde aber unterbrochen mit der Bemerkung, daß das hier sowieso keiner versteht.
    Fakt ist, wir sind zu intelligent für diese Zeit der oberdummen Politik samt medialer Begleitung.
    Was Sie noch auf sich nehmen, mache ich schon lange nicht mehr mit. Den Einkauf erledigt meine Mann, ebenso die Organisation des Lebens meiner Tochter wegen Haussuche und -finanzierung. Mir begegnen zwar Vollpfosten beim Hundespaziergang auf dem Feld oder als Radfahrer mit Helm und Maske auf dem Gehweg.
    Das alte Leben will ich nicht mehr, ich habe mit ihm schon gebrochen. Die Touristik ist so kommerziell geworden mit Bespaßung und Massenabfütterung, ekelhaften Flugzeiten und widerlichen Kontrollen, daß ich nirgends mehr hinwill. Ist eh alles gleich. Konsum? Weil mir der Fernseher sagt, was gerade „in“ ist? Nicht mehr mit mir. Mit den Hunden gehen wir nicht mehr zu Ausstellungen, weil wir nur noch hübsche und rassetypische Kameraden wollen. Das neue Leben wird ein anderes sein MÜSSEN. Nach HH fahre ich genau seit 2009 nicht mehr, habe den Friseur am Ballindamm gegen einen in Hollenstedt eingetauscht, seit knapp 10 Jahren brauche ich gar keinen mehr, färben und den Knoten auf dem Kopf schaffe ich allein.
    Ich merke beim Vorkommentar und auch bei Ihnen, daß Sie in die Fäkalsprache fallen, mich erschreckt das bei mir auch. Wer macht diesem Elend ein Ende?

    • Anonymous sagt:

      Ich finde in meinem Kommentar aber gar keine Fäkalsprache. Wenn mich nicht alles täuscht, ist die Kotze keine Fäkalie. Herr Doktor, verbessern Sie mich falls ich falsch liege.
      Solange unsere sprachlichen „Feinheiten“ noch im Duden stehn, bin ich gänzlich beruhigt. Was will ich mit einer Sprache ohne Schmackes ? Das widerspräche komplett meinem Naturell. Ich mag auch lieber deftige Kost beim Essen. Bin halt keine Praline, eher ein deftiges Bauernbrot und ich bin stolz darauf.
      Schau’n Sie : wenn mir so ein orientalischer Neandertaler gegenübersteht, denken Sie, ich kann ihn mit : „Würden Sie mir bitte Platz machen ?“ beeindrucken ? Gut, man kann auch darauf hoffen, ihm unheimlich zu sein, aber in der Regel vollbringt : „Du Saftarsch, schieb die Keulen weg !“ ein besseres Ergebnis. Tja, so ist das halt.

      • altmod sagt:

        Na ja ML, die Worte die ich verwendet habe, P…, Sch…. und K…. zählen von der Linguistik her schon zur Fäkalsprache. „Kotze“, eher ein Resultat der Antiperistaltik und nicht den unteren Körperausgängen zuzuordnen, zählt streng genommen vielleicht nicht dazu.
        Man kann, wenn einer Sch…. daher redet von einer „Kakophonie“ sprechen, also sehr verfeinert, hart an der Gerenze von Fäkalsprache.

        Wenn man nun in der Realität mit den geschilderten Verhältnissen, nicht nur in und um den Frankfurter Hauptbahnhof konfrontiert wird, werden auch dem feinsten und gebildetsten Geist inzwischen keine sprachlich ausreichend sauberen oder der Hochsprache gemäße Namenswörter mehr einfallen.
        Den Ausruf „Sch….“ sehe ich inzwischen in bestimmten Situationen nicht nur mir, auch meinen nächsten Angehörigen nach: z.B. bei einem „vergeigten“ Schafkopfspiel. Sog. A….-Wörter und Formulierungen in der direkten perssönlichen Ansprache werden aber sanktioniert bzw. sind tabu.

        • Anonymous sagt:

          hm, daran sieht man die unterschiedliche Verwendung der Fäkalsprache. Bei einem verlorenen Spiel entfleucht mir nur ein „Mist“ – wahrscheinlich weil ich es nicht wirklich so schlimm finde auch mal zu verlieren. Ist ja nur ein Spiel. Zur sehr realen Politik hingegen, fällt mir ab „Sch….“ abwärts nur noch schlimmeres ein.
          Die Intention des Ärgernisses macht das Prädikat.
          Wie soll sich der Geist gleichsam eines verdorbenen Magens sonst reinigen, wenn nicht durch Aussprache verdorbener Worte ? So ein Gehirn ist ja auch nur ein Verdauungsorgan und was ihm zur Zeit an Nahrung zugemutet wird, muss zur Reinhaltung auch wieder raus. Wo Magen und Darm nach oben und unten speien, nimmt der Geist den Weg der Sprache – würde ich so diagnostizieren. Demnach wäre die Fäkalsprache ein Reinigungsprozess. Kann man das so stehn lassen ?

          • altmod sagt:

            Richtig. Wir müssen uns ständig übelriechender Verdauungsprodukte entledigen. Somit auch aus Hygienegründen immer wieder mal raus mit üblen Worten.

  3. Patricia Steinkirchner sagt:

    Das alles kann ich nur unterschreiben. Die Schule-damit kenne ich mich aus – widert mich schon seit ewigen Zeiten an. Disziplin, Respekt, Leistung, Interesse…. gibt es in Deutschland, auch in Bayern, kaum noch. Mich widert es an, in den Klassenzimmern eine Flut an Arabern, Türken, Russen, Ukrainern usw. zu sehen und zu hören. Mich widert auch die Schlamperei der Lehrer schon bei der Kleidung an – kurze Hosen und ekelhafte Sandalen, Männerdutts und Tattoos – , um nur einige zu nennen. Mich widern die fetten Kolleginnen im kirchlichen Dienst an, die von Theologie keine Ahnung haben, aber alles besser wissen. Ich höre jetzt lieber auf zu schreiben, weil das für meinen Blutdruck besser ist.

  4. Gerhard Bauer sagt:

    „Wer wird denn gleich in die Luft gehen“

    https://www.youtube.com/watch?v=oBdXltQhHrM

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.