Zum Todestag von Johann Sebastian Bach

Erstveröffentlichung auf altmod am 28.07.2013

Am 28. Juli 1750 verstarb Johann Sebastian Bach.
Für mich der größte Musiker aller Zeiten und eines der größten Genies der Menschheit.

Der obige Film* endet mit einem beeindruckenden Bild: Anna Magdalena geht durch ein reifes, nicht enden wollendes Kornfeld. Das Kornfeld mit seiner Weite ist ein ausdrucksvolles Sinnbild für die unendliche Wirkung von Johann Sebastian Bach.

„Nicht Bach, sondern Meer sollte er heißen…“ 
sagte Ludwig van Beethoven.

Niemand mag hier und im Sommer an Tod und Sterben denken. Doch es sei erlaubt, auch an einem Gedenktag im Sommermonat, sich dessen zu vergewissern.
Der Niederländische Schriftstelle Maarten´t Hart widmet in seinem lesenswerten Buch „Bach und ich“ dem Thema ein eigenes Kapitel:
»Schlummert ein, ihr matten Augen…«
Er stellt dem ein Zitat des englischen Komponisten Hubert C. Parry voran, der von Bach meint:

»Der Tod übte stets eine außerordentliche Faszination auf ihn aus, und viele seiner schönsten Kompositionen wurden durch Gedanken über den Tod angeregt.«

Tod und Sterben blenden wir „Modernen“ zu gerne aus. Es sei denn, man wird in der Zeitung, im Fernsehen wieder mal mit spektakulären Unglücksfällen oder Katastrophen, bei Kriegen mit „Kollateralschäden“ konfrontiert.
Der Tod ist für den modernen Menschen zum „Kollateralschaden“ des Lebens schlechthin geworden, nicht mehr der tägliche Begleiter, wie es einst hieß: „Media vita in morte sumus“.

In seinem Buch listet Maarten´t Hart eine Sterbenschronik der engsten Familie um J. S. Bach auf.
Ich will daraus auszugsweise zitieren:

Bachs Vater lebte von 1645 bis 1695, Er hatte einen Zwillingsbruder, der von 1645 bis 1693 lebte, einen älteren Bruder, geboren 1642 und gestorben 1697. Bachs Mutter -1644―1694 ― wurde ebenfalls nicht alt, nur 50 Jahre.
Bach selbst hatte fünf Brüder und zwei Schwestern. Sein ältester Bruder starb im Alter von wenigen Monaten.
Sein Bruder Johann Christoph, der Bach nach dem Tod der Eltern in seinem Haus aufnahm, lebte von 1671 bis 1721 und wurde wie die Eltern 50 Jahre alt.
Der Bruder Johann Balthasar lebte von 1673 bis 1691, wurde also nur 18 Jahre.
Der Bruder Johann Jonas, geboren 1675, starb mit zehn Jahren in Bachs Geburtsjahr, 1685.
Der Bruder Johann Jacob, geboren 1682, der nach Schweden emigrierte, starb mit 40 Jahren, 1722.
Bachs Schwester Johanna Judith, geboren 1680, starb 1686.
Über Bachs andere Schwester Marie Salome, 1677 geboren, ist nichts weiter in den Bach-Dokumenten vermerkt, doch laut Konrad Küster ist sie 1727 gestorben.

Als Bach 1723 mit 38 Jahren nach Leipzig ging, waren außer seinen Eltern auch alle seine Brüder tot.
1727 starb die einzige Schwester, die damals noch am Leben war.
Nicht ein einziger von Bachs engsten Angehörigen ist älter geworden als 50 Jahre!
Mit dem Tod wurde Bach von Kindesbeinen an regelmäßig konfrontiert…
1707 starb der Onkel Tobias, ein Bruder seiner Mutter. Damals waren nur noch zwei Brüder und eine Schwester am Leben. Zwei von ihnen starben während Bachs letzten Jahren in Köthen.

1720 starb seine erste Frau Maria Barbara.
Johann Sebastian und Maria Barbara hatten sieben Kinder:
Die erste Tochter, Catharina Dorothea, geboren 1708, starb 1774. Sie wurde mit 66 Jahren verhältnismäßig alt, blieb jedoch unverheiratet und wohnte zeitlebens im elterlichen Haus.
Das zweite Kind, Wilhelm Friedemann, wurde 1710 geboren und starb 1784.
1713 wurden Zwillinge geboren. Der Knabe war so schwach und ist gleich nach der Geburt gestorben. Das Mädchen lebte nur ein paar Wochen.
1714 wurde Carl Philipp Emanuel geboren. Er starb 1788 und wurde ebenso alt wie sein Bruder Wilhelm Friedemann, 74 Jahre.
1715 wurde Johann Gottfried Bernhard geboren. In den wenigen persönlichen Briefen von Bach sind nur betrübte Bemerkungen über diesen Sohn, der Schulden machte, zu finden. Er starb 1739 unter ungeklärten Umständen in Jena.
Diesem Sohn folgte 1718 Leopold August, der, kaum ein Jahr alt, 1719 starb.

Am 3. Dezember 1721 heiratete Bach Anna Magdalena Wilcke.
1723 wurde ihr erster Sohn geboren, Gottfried Heinrich, er starb 1763, der Vater hat seinen Tod also nicht mehr erlebt.
Am 14. April 1725 wurde ein zweiter Sohn geboren. Christian Gottlieb starb am 21. September 1728, ist also nur drei Jahre alt geworden.
1726 wurde Elisabeth Juliana Friderica geboren. Sie lebte bis 1781.
Christiana Sophia Henriette ist, als sie 1726 starb, drei Jahre alt gewesen. Sie war demnach das erste Kind aus der Ehe von Johann Sebastian mit Anna Magdalena.
Am 30. Oktober 1727 wurde Ernestus Andreas geboren, der schon am 2. November starb.
Regina Johanna, wenige Tage nach dem Tod ihres Bruders Christian Gottlieb am 10. Oktober 1728 getauft, starb am 26. April 1733 im Alter von viereinhalb Jahren.
Auch das nächste Kind, Christiana Benedicta, am 1. Januar 1730 getauft, starb nach drei Tagen am 4. Januar 1730.
Christiana Dorothea wurde am 18. März 1731 geboren und starb, anderthalb Jahre alt, im August 1732.
Am 23. Juni 1732 wurde Johann Christoph geboren. Er starb 1795 im Alter von 62 Jahren in Bückeburg. Für einen Bach ist er also ziemlich alt geworden.
Der nächste Sohn, Johann August Abraham, geboren am 5. November 1733, starb schon zwei Tage darauf.
Am 7. September 1735 wurde Johann Christian geboren, der am 1. Januar 1782 in London starb und gleichfalls nicht besonders alt geworden ist.
Am 30. Oktober 1737 wurde Johanna Carolina geboren. Sie starb am 18. August 1781, wie so viele Mitglieder der Familie Bach, im mittleren Alter.
Am 22. Februar 1742 wurde Bachs letztes Kind, Regina Susanna, geboren. Sie starb als letzte der Familie Bach im Alter von immerhin 67 Jahren am 14. Dezember 1809.

Von 1726 bis 1733, neun Todesfälle in sieben Jahren, darunter drei Kleinkinder, die bereits lachen, sprechen und laufen konnten. So viele Todesfälle in so kurzer Zeit, und zwar Todesfälle hauptsächlich von kleinen Kindern, müssen ihm und seiner Frau Anna Magdalena schmerzlich zugesetzt haben.
Es gibt nichts, was Eltern heftiger erschüttert als der Tod eines Kindes. Wieso nehmen wir ohne weiteres an, daß im 17. und 18. Jahrhundert die Eltern durch den Tod ihrer Kinder weniger hart getroffen wurden als im 19. oder 20. Jahrhundert?“ fragt Maarten´t Hart in seiner Rezeption.
Muss man das weiter kommentieren?

Maarten´t Hart, kommt nach seiner Werkbetrachtung von Bach mit dem Thema Tod zur Ansicht:

Wenn hier eine Schlußfolgerung gezogen werden soll, dann diese: Daß Bach den Tod sowohl (entgegen der Bibel) als »Ende aller Not« wie auch als »äußersten der Schrecken« empfunden hat, während der Sieg über den Tod, verkörpert durch die Auferstehung Jesu, ihn kaum angesprochen hat. Wer dem Schluß der Matthäus-Passion genau zuhört – zuerst jenem dem Schlußchor vorangehenden »Abschied« der vier Solisten im Wechsel mit Chorgesang (»musikalisch vielleicht gar nicht so bemerkenswert, doch von beispielloser Wirkung«, Simon Vestdijk) und dann dem Schlußchor selbst ―, kann den Gedanken kaum leugnen, daß Bach hier, wo er sich so stark inspiriert zeigt, nicht einen Augenblick lang an die Auferstehung gedacht haben dürfte. Wäre dies der Fall gewesen, er könnte uns nicht so zu Tränen rühren. Denn auch er selbst wird, besonders in den Jahren zwischen 1727 und 1733, wiederholt in Tränen ausgebrochen sein über den Tod seiner Kinder, meiner Ansicht nach einer der Gründe, weshalb seine legendäre Produktivität in diesen Jahren nachließ.

 

 

Schlummert ein, ihr matten Augen,
Fallet sanft und selig zu!
Welt, ich bleibe nicht mehr hier,
Hab ich doch kein Teil an dir,
Das der Seele könnte taugen.
Hier muß ich das Elend bauen,
Aber dort, dort werd ich schauen
Süßen Friede, stille Ruh.

 

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* Der Ausschnitt stammt aus der großartigen Filmbiographie von Johann Sebastian Bach – noch aus DDR-Produktion.
Für Interessierte: siehe unter www.große-geschichten.de.

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Eine Nachricht an die Nation des Kreuzes mit Blut unterzeichnet

„A Message Signed With Blood to the Nation of the Cross“:

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Nach der Ermordung – oder ist es treffender zu sagen, der Hinrichtung – des Priesters Jacques Hamelin der Kirche von Saint Etienne du Rouvrayich in der Normandie habe ich mir meinen Beitrag vom Februar 2015 an dieser Stelle noch einmal vorgenommen. Einer meiner Lieblingsblogs „Geistbraus“  hatte mich seinerzeit mit einem verstörenden Beitrag aufgeweckt.
Leider ist Geistbraus aus dem Netz verschwunden.
Geistbraus hatte über etwas berichte, was in den politisch korrekten Medien kaum einen Platz findet: über christliche Märtyrer der Gegenwart. Seinerzeit ging es um die 21 koptischen Christen, die vom „Islamischen Staat“ in Libyen enthauptet worden waren.
Geistbraus hatte sich auf einen Bericht mit dem Enthauptungsvideo und der zynischen Botschaft „A Message Signed With Blood to the Nation of the Cross.“ bezogen.

Dieses Massker war den Medien und den Politikern wohl nicht ausreichend spektakulär  wie zur gleichen Zeit „Charlie Hebdo“, oder das Opferspektakel um „Tugce“; oder die  enthaupteten amerikanischen Journalisten und eine Sozialarbeiterin seinerzeit.
In Libyen waren es ja nur Christen, womöglich religiöse „Eiferer“ gewesen, die es betroffen hat. Es ist ja auch nicht direkt vor der Haustüre passiert. Es musste uns hier nichts fürchten lassen.

Wird sich nun nach der Ermordung eines katholischen Priesters in Frankreich etwas ändern? Ich fürchte, nein!

Ohnehin nicht bei denen, für welche Religion die Quelle allen Übels ist und die ihre „humanistische“ Geisteshaltung oder ihren Atheismus die wahren (praepotenten) Weltanschauungen sind.
Das glauben solche Zeitgenossen, obwohl sie ja gar nicht gläubig sind.
Und darum glauben sie auch, dass ihre Aversion gegen das Christliche – bei manchen auch unverhohlen gegen das Jüdische – problemlösend wäre.
Glauben sie.
Die derart „Gläubigen“ arrangieren sich aber unumwunden mit denen, welche Christen und Juden für Ungläubige befinden. Die Umma und den Dschihad halten solche Leute für weniger hochgefährlich, als die katholische oder jedwede christliche Kirche und – ganz schlimm – deren Missionsbemühungen.

Enthauptungen in Libyen, Iran, Irak, Syrien und in Saudi Arabien haben ja nichts mit dem Islam zu tun. Boko Haram, IS, Al Khaida, die Taliban; das hat alles nichts mit dem Islam zu tun?
Der Terror, dem christliche Flüchtlinge in dem angeblichen Schutzbereich der Flüchtlingslager durch muslimische „Leidensgenossen“ tagtäglich ausgesetzt ausgesetzt sind, hat nichts mit dem Islam zu tun?
Der evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (München), bezeichnete diese Berichte über Übergriffe auf Christen in einem Beitrag in der „Welt“ vom November 2015 als „ungeprüfte Gerüchte“, die Mitteilungen der Polizei hierzu werden von unseren christlichen Oberhirten notorisch ignoriert.
Kardinal Marx zeigt sich einmal „entsetzt“ über das Ausmaß der Christenverfolgung im Irak. Jüngst war es ihm wichtiger, die „Mitschuld“ des Deutschen Kaiserreichs am Genozid an den Armeniern hervorzukehren, was „uns Deutschen auch heute noch Anlass zur Scham“sei.

Alles, was mit Schlechtem verbunden werden könnte, kann nichts mit dem Islam zu tun haben. Der Islam gehört zu Deutschland – so die Botschaft, die uns Politiker und ihre Medienhuren unermüdlich eintrichtern wollen. Der „christ-demokratische“ Politiker Wolfgang Schäuble meint: „Für uns sind Muslime in Deutschland eine Bereicherung unserer Offenheit und unserer Vielfalt … Das ist doch ein enormes innovatorisches Potenzial!“
Für dieses „enorme innovatorische Potenzial“ sollten wir uns auch noch bedanken?

Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier zu dem jüngsten islamisch gelenkten Verbrechen in Frankreich: „Der fanatische Hass macht jetzt noch nicht einmal Halt vor Gotteshäusern und Gläubigen.“
Der Mann hat anscheinend noch nie etwas von dem islamischen Christenhass gehört, der sich gerade auch in der Erstürmung der katholischen Kirche in Trabzon durch Erdogan-Anhänger in der Türkei zeigte. Was berichten ihm seine Botschafter und Außenmitarbeiter von den Zuständen in den Christenverfolgungsländern? Oder sind die zur Blindheit und Taubheit gegenüber diesen Fragen verpflichtet worden?

Der Umstand, dass jetzt der Front National in Frankreich noch mehr Zulauf erhält, dass hierzulande die AfD aus den muslimisch gesteuerten Massakern politisch Kapital schlagen könnte, treibt die meisten Kommentatoren in den „Wahrheitsmedien“ und unsere politischen „Eliten“ mehr um, als die gegenwärtige Christenverfolgung, die jetzt unleugbar unseren Boden erreicht hat.

 

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Erinnerung an Bischof Johannes Dyba

* 15. September 1929 in Berlin; † 23. Juli 2000 in Fulda

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© Manfred Finken, Pegnitz – auf Wikipedia

 

Heute jährt sich der Todestag von Johannes Dyba, dem vormaligen Bischof von Fulda .

In einer Zeit, da sich die Medien wieder mal genüsslich auf die Meldungen über zunehmende Kirchenaustritte – besonders bei der Katholischen Kirche – stürzen, vermisst man schmerzlich einen Kirchenmann und Streiter vom Format eines Johannes Dyba.

Das Schiff der Kirche wird heute mehr den je – besonders in Deutschland – von angekränkelten Fahrensleuten geprägt und gesteuert.
Der gegenwärtige Erzbischof von München-Freising ist ein solches „Seicherl“, wie der Bayer sagt. Hat der Kardinal Reinhard Marx doch gleich nach seinem Amtsantritt als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz 2014 gesagt, die Voraussetzungen für eine „selbstverständlich mehrheitliche christliche Kultur“ seien in Deutschland nicht mehr gegeben, und „Deswegen wäre es verheerend, anzutreten und zu sagen: So oder so, wir kriegen das wieder hin, wie es war. Das würde die Frustration noch einmal erhöhen.“

So etwas wäre Johannes Dyba nicht in den Sinn oder über die Lippen gekommen. Dem Münchner Kardinal und seinen deutschen Mitbischöfen möchte man gerne mit Luther zurufen: „Aus einem verzagten Arsch kann kein fröhlicher Furz kommen.“

Dyba zeichnete bei all seiner Strenge und Stringenz in Glaubenssachen, bei all den Angriffen, die auf ihn regelrecht einprasselten, auch immer eine heitere, ja regelrecht fröhliche Gelassenheit aus.

Zwei Stimmen zu Johannes Dyba seien hier zitiert:

Mathias Matussek (Das katholische Abenteuer):

Einer wie Erzbischof Dyba wurde in jede zweite Talkshow eingeladen. Warum? Weil die Medienleute wussten, der macht keine Kompromisse, der richtet sich nicht nach der Stimmung, sondern sagt das, was er zu sagen hat. Das macht interessant. Aus medialer Sicht ist ein solches Verhalten viel klüger als irgendwelches Dialoggesumse.

Die katholische Kirchenzeitung für das Erzbistum Berlin schrieb damals zu seinem frühen und unerwarteten Tod:

„Dyba führte als gebürtiger Berliner in seinem bischöflichen Wappen keinen Teddy, sondern einen Bären und erwies sich oft genug als solcher. In der Bischofskonferenz galt er manchen als ‚enfant terrible‘, die zugleich froh waren, dass er sagte, was sie so deutlich nicht zu sagen wagten; anderen galt er als das Salz in der Suppe. Für die Medien gab es kein Thema, zu dem sie neben, ja oft sogar vor dem Vorsitzenden der Bischofskonferenz nicht auch Johannes Dyba hören wollten.
Dyba war so häufig wie kein zweiter Bischof in den Medien präsent, weil sich andere Hirten davor drückten. In ihm vernahmen Fernsehen, Radio und Zeitungen nicht nur eine Stimme, sondern einen Begeisterten aus Fleisch und Blut, ein Original. Es sprach ein Mann, der manches zurücknehmen und sich bisweilen entschuldigen musste, aber das auch konnte, und dem nach seinem Tod verbale Fehltritte verziehen wurden, weil man nicht nur seine klare Haltung, sondern seine Person und sein Berliner ‚Herz mit Schnauze‘ vermisste.“

 

Kurz vor seinem Tod veröffentlichte damals Der Spiegel – man staune – eine Stellungnahme von Bischof Dyba zum rot-grünen Gleichstellungsgesetz (vom 10.07.2000):

Recht ist es, Gleiches gleich und Ungleiches ungleich zu behandeln. Gleiches ungleich oder Ungleiches gleich zu behandeln schafft dagegen Unrecht. Das ist der elementare Webfehler des Gesetzentwurfs. Da eine beliebige Freundschaft oder Partnerschaft sich von Ehe und Familie mit all ihren Lasten und Pflichten wesentlich und absichtsvoll unterscheidet, ist es Unrecht, sie gleichzustellen.
Volker Beck sagt, dass er mit seinen Vorstellungen vor 20 Jahren noch ausgelacht worden wäre. Das stimmt, weil vor 20 Jahren noch jedes Kind wusste, dass zur Ehe Mann und Frau gehören und ein gleichgeschlechtliches Paar, das sich im Standesamt zwecks Eheschließung eingefunden hätte, für geistesgestört erklärt worden wäre. Die natürliche Ordnung der Dinge hat sich inzwischen aber nicht geändert, nur die ideologische Vernebelung der letzten 20 Jahre hat allzu vielen Leuten den klaren Blick auf die Schöpfungsordnung entzogen.
Die vorgesehene Gleichstellung widerspricht aber nicht nur der Natur, sondern auch unserer Verfassung. Das Grundgesetz stellt in Artikel 6 Ehe und Familie unter den „besonderen“ Schutz des Staates. Das „Besondere“ ist das Gegenteil von Gleichstellung. Verfassungsrechtlichen Anspruch auf die Fürsorge der Gemeinschaft gibt das Grundgesetz den Müttern. Von importierten Lustknaben zum Beispiel ist nicht die Rede, abgesehen davon, dass die Koppelung eines Zuzugs- und Bleiberechts an eine homosexuelle Liaison Erpressung Tür und Tor öffnet.
Die besondere Förderung von Ehe und Familie hat unsere Verfassung natürlich nicht ohne Grund vorgesehen, sondern weil von gesunden und glücklichen Familien unser aller Zukunft abhängt. Wenn der Nachwuchs ausbleibt und keine starke neue Generation mehr heranreift, dann sind all die Milliardeninvestitionen für wissenschaftliche und technische Zukunftsprojekte in den Sand gesetzt. Wir haben die Familien bisher eher zu wenig gefördert. Wenn wir jetzt die Weitergabe des Lebens mit all den damit verbundenen Mühen mit dem Verzicht auf seine Weitergabe gleichstellen, sägen wir den Ast ab, auf dem wir einmal sitzen wollen.
Kurzum: Die Verabschiedung dieses Gesetzes wäre eine Verabschiedung von der Schöpfungsordnung, eine Aushöhlung des Grundgesetzes und ein weiterer fataler Schritt in die Degeneration – im wörtlichsten Sinne des Wortes.

Hört man heute noch solche klaren und unmissverständlichen Worte von unseren geistlichen „Eminenzen“ und „Exzellenzen“?

So einer wie Dyba fehlt uns, gerade in dieser Zeit.

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„Turk go home!“

Die Österreicher haben es begriffen, die Deutschen bisher noch nicht.

„Wer sich in der türkischen Innenpolitik engagieren will, dem steht es frei, unser Land zu verlassen“, sagte treffend der österreichische Außenminister Sebastian Kurz.

Schon zuvor hatte das österreichische Außenministerium den Botschafter der Türkei einbestellt, nachdem in Österreich in den vergangenen Tagen zahlreiche Pro-Erdoğan-Demonstranten auf die Straße gegangen waren. Diese offensichtlich aus der Türkei gesteuerten Demonstrationen möchte man in Österreich nicht weiter hinnehmen. Zu recht.

Welche Reaktionen sind bei uns zu erwarten?
Wetten, dass sich keiner unserer politischen Spitzenkräfte so deutlich wie der junge österreiche Außenminister artikulieren wird. Dabei ist abzusehen, was da auf uns – auf die Kräfte, die uns schützen sollen, zukommen wird. Am Samstag werden 15.000 Anhänger von Erdogan in Köln zu einer Demonstration für ihren Großsultan erwartet. Die Polizei rüstet sich zu einem Großeinsatz, heißt es. Es sei schon für den 24. Juli eine Demonstration der „Union Europäisch-Türkischer Demokraten (UETD) in Düsseldorf mit bis zu 30.000 Anhängern des türkischen Staatschefs geplant gewesen, die jedoch wegen mangelnder Polizei-Kapazitäten abgesagt worden sei, berichtete der Kölner „Express“.
Wenn ich das jetzt schreibe, überschlagen sich die Meldungen zu der Schießerei in München. Wie soll das unsere Polizei noch handhaben? Notwendige Schutzbereitschaft gegen Terrorismus in der Provinz wie in den Metropolen; und dann vielleicht zehntausende radikalisierte Zuwanderer bei der Ausübung ihres „demokratischen Rechts“ in Zaum halten?
Die deutschen Politiker hatten dazu geschwiegen, als Erdogan auf fremdem, auf deutschem Boden, ebenfalls in Köln, seine „Volksangehörigen“ auf sein Türkentum eingeschworen und offen zur „Desintegration“ aufgefordert hatte. Seit Jahrzehnten tragen Kurden und Türken in deutschen Großstädten gewalttätig ihre Querelen aus und fordern die Polizei heraus. Sogar unbedarfte Zeitgenossen registrieren auf unseren Straßen eine Zunahme einer zur Schau gestellten muslimischen Orientierung durch „unsere“ Türken.
Natürlich, es gibt Hunderttausende von gut integrierten Türken in unserem Land, die einen positiven Beitrag für unser Land leisten und geleistet haben, die Deutschland jetzt als ihre Heimat sehen. Ich habe etliche kennen und schätzen gelernt und möchte diese nicht in einen Topf mit den Integrationsverweigerern werfen, die möglicherweise dank Erdogan inzwischen wohl eine aggressive Mehrheit bilden können.

Wir sollten inzwischen von unseren zuständigen Regierungsmitgliedern ähnlich deutliche Worte verlangen, wie die von Sebastian Kurz, den türkischen „Landsleuten“ unmissverständlich klar machen: Wer sich in der türkischen Innenpolitik engagieren will, wer hier Erdogan-Politik betreiben möchte, sollte unser Land am besten dauerhaft verlassen. Es sollte aber nicht nur bei Worten bleiben. Taten erwarten wir verunsicherten Bürger. Warum soll man nicht den Aufmarsch der Erdogan-Anhänger in Köln verbieten? Die aktuelle Sicherheitslage hat unseren Sicherheitskräften bis hin zum Bundesinnenminister eine wirkungsvolle und rechtsstaatlich zu verantwortende Begründung in die Hand gegeben.

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Wir potenziellen Terroristen …

„Was der Einzelfall von Würzburg so alles ans Licht bringt“ und „Wie zu erwarten war, geht es nach dem Attentat von Würzburg mit voller Kraft ans Beschwichtigen.“ schreibt Vera Lengsfeld in einem Blogbeitrag
Mit treffenden Worten seziert sie in ihrem Artikel die verlogenen und letztendlich das Volk verunglimpfenden Argumente von Spitzenpolitikern in unserem Lande. Lesenwert!
Die JF hat eine schöne Zusammenstellung von Politikeräußerungen geliefert und da will ich hier nachfassen.

Den Vogel schoss der dicke Peter Altmaier aus Merkels Korridor ab:
„Die meisten Terroristen, die in den letzten Monaten in Europa Anschläge begangen haben, waren keine Flüchtlinge, sondern Menschen, die hier geboren und aufgewachsen sind“, sagte Altmaier. Alle Erkenntnisse aus den vergangenen zwölf Monaten legten nahe, daß die Terrorgefahr unter Flüchtlingen „nicht größer und nicht kleiner ist als in der übrigen Bevölkerung“.
Den letzten Satz muss man sich mal zergehen lassen.
Mein freundlicher Nachbar von gegenüber, meine Mitarbeiter, mein Sitznachbar in der Kirchenbank, mein Vereinskollege, meine Familienmitglieder, die alle sind ja wohl Bestandteile der „übrigen Bevölkerung“. Und von denen soll gleichermaßen Terrorgefahr ausgehen wie von dem Personenkreis, der von Frau Merkel mit offenen Armen eingeladen wurde und der uns seit Monaten in höchst unerquicklicher Weise beschäftigt?

Die Familien(zerstörungs)Ministerin Manuela Schwesig, die SPD-Küstenbarbie meint: „Wir müssen viel eher dran sein. Und deshalb muß jedem auch klar sein, daß die Präventionsarbeit, die ja, muß man auch mal kritisch sagen, in der Vergangenheit oft belächelt worden ist – ‘Was macht ihr da schon mit euren Sozialarbeitern?’ – daran sieht man, daß diese Präventionsarbeit wirklich mehr in den Fokus rücken muß“, so nach einem Bericht der ARD.
Sie glaubt wohl tatsächlich, dass mit Sozialarbeitern das Problem gelöst werden kann. Den Hunderttausenden von muslimisch sozialisierten „Flüchtlingen“ die Gewaltbereitschaft, den konkreten Sexismus, den Antisemitismus auszutreiben; die immanente Verachtung gegenüber den Kuffar, die in den Augen dieser „Hilfsbedürftigen“ nichts anderes als Idioten sind. In welcher Wirklichkeit lebt diese Frau?

Von dem für die Sicherheit in unserem Staat zuständigen und selbstredend gefragten Innenminister namens Thomas de Maiziere hört man Beschwichtigendes mit reichlicher Anmutung an den gesunden Menschenverstand seiner Adressaten:
„Es ist vielleicht auch ein Fall, der im Grenzgebiet zwischen Amoklauf und Terror liegt“.
Der Attentäter sei ein Einzeltäter, der vom IS „angestachelt“ worden wäre. Es gäbe auf seinem Bekennervideo keine Hinweise auf eine „Anordnung“ des IS. Wie das Video aus der Wohnung der Pflegefamilie, wo es aufgenommen wurde, zum IS gekommen sei, wisse man nicht, dennoch gäbe es keine Hinweise auf eine Verbindung zum IS.
Hat sich der muslimische Afghane (oder Pakistani) in seinem Video nicht unmissverständlich geäußert, dass er es den „Ungläubigen“ heimzahlen möchte? Natürlich könnte auch ein sonstiger psychotischer Amokläufer mal „allahu akbar“ rufen; aber wohl eher dann, wenn dies zu seinem anerzogenen Wortbestand gehört.

Zu den Offiziellen, im politischen Bereich angesiedelt, gehört sicher der „Medienberater“ und „Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland“, der selbsternannte Ober-Muslim Aiman Mazyek. Er meinte gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung: „Wie kann ich den Opfern klar machen, dass es inzwischen so viel gut integrierte Flüchtlinge und so viel engagierte Flüchtlingshelfer gibt, die jeden Tag unser Land ein Stück voran treiben?““.
Die Opfer von Würzburg wird das einen feuchten Kehricht interessieren. Sie haben ganz grundlegende Probleme, was Gesundheit und Weiterleben betrifft. Vielleicht noch dazu, wie sie als harmlose Touristen in einem möglicherweise bewunderten und als sicher angesehenem Land in eine derartig schlimme Situation geraten konnten. Da spricht ein Muslim, den eigentlich außer seiner Einfluss-Position nichts mit Deutschland verbindet von „unserem Land“. Er hat meines Erachtens eine recht kryptische Vorstellung zu dem, was unser Land in seinem Sinne „ein Stück vorantreibt“

Es hätte ja etwas gefehlt, wenn unser „Buntespräsident“, der Schöpfer von „Dunkeldeutschland“, nicht auch wieder seinen verdorbenen Senf beigetragen hätte.
Joachim Gauck: „Wir müssen besser verstehen, woher die Krisen im Nahen und Mittleren Osten kommen, aber vor allem, warum einige junge Menschen in unseren europäischen Gesellschaften so empfänglich sind für radikale islamistische Ideen und sich für menschenverachtende Untaten instrumentalisieren lassen.“
Hat er keine Ahnung davon, was im Nahen und Mittleren Osten durch wessen Schuld sich entwickelt hat? Und dann fragt er in Anknüpfung an Peter Altmaier, „warum einige junge Menschen in unseren europäischen Gesellschaften so empfänglich sind für radikale islamistische Ideen … “.
Das fragt ein angeblich ehemals christlicher, evangelischer Pfarrer. Derartige Semantik kann nur ein Trottel in dieser Position von sich geben, jemand, der weder geschichtliche noch politische und kulturelle Gegebenheiten in dieser unserer Welt zur Kenntnis nehmen mag. Ist der Mann wirklich so naiv, wie er sich gibt?
Zum Glück hat er keine wesentliche politische Verantwortung, außer der Vergünstigung, wie seine Vorgänger auch Unfug sprechen zu dürfen.

Jetzt muss ich mich aber wieder herunterkühlen, sonst erweise ich mich tatsächlich als potentieller Terrorist gemäß Minister Altmaiers Befinden.

 

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Unsere Elite

heute: Petra Hinz, SPD

Lügen, Täuschen und den Wähler an der Nase herumführen. Das sind die obligatorischen Attribute für einen erfolgreichen demokratischen Politiker hierzulande.
Oder übertreibe ich mal wieder?

„Wer tatsächlich ohne mühsamen Wissenserwerb oder wunder Hände Werk, das Drangsalieren seiner Neuronen und profane, ehrliche Arbeit durchs Leben marschieren möchte und der intelligenten Prämisse folgt: größtmöglicher Ertrag aus geringstmöglichem Einsatz, der wird Politiker.“ schreibt J.-L. Comte in seiner Persiflage „… und ich beschloss, Politiker zu werden!“*

Wir erinnern. Der solcherart talentierte Mr. Guttenberg stolperte bekanntlich über eine plagiierte Doktorarbeit.
Heute wurde der geschönte Lebenslauf der SPD-Bundestagsabgeordneten Petra Hinz aus Essen offenkundig gemacht.
Auf der offiziellen Netzseite des Deutschen Bundestages war zu lesen, sie habe 1984 Abitur gemacht und von 1984 bis 1994 Jura studiert und mit dem 1. und 2. Staatsexamen abgeschlossen.
Nichts davon stimmt, wie sie jetzt zugeben musste und wie sie von ihren Anwälten verkünden ließ.

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Man liest, sie habe auch eine Ausbildung als „Moderatorin für den Bereich Moderation und Kommunikation“ absolviert. Also eine Ausbildung für eine Medientätigkeit, für die sie sich schon durch das Weben ihrer Lügengespinste qualifiziert hat.
Ihre Stellungnahme zu ihren Schwindeleien, die jetzt von einer Anwaltskanzlei veröffentlicht wurde, liest sich in einzelnen Passagen fast delikat. Unter anderem heißt es da:

„In der Rückschau vermag Frau Hinz nicht zu erkennen, welche Gründe sie seinerzeit veranlasst haben, mit der falschen Angabe über ihren Schulabschluss den Grundstein zu legen für weitere unzutreffende Behauptungen über ihre juristische Ausbildung und Tätigkeit. Mitte der 1990er Jahre unternahm sie den Versuch, auf dem zweiten Bildungsweg das Abitur nachzuholen und so zumindest einen Teil ihrer biografischen Falschangaben zu heilen. Aufgrund ihrer zeitlichen Beanspruchung als Mitglied im Rat der Stadt Essen und ihre ehrenamtlichen politischen Engagements musste sie diesen Versuch jedoch bereits nach etwa einem Jahr wieder aufgeben. … Das politische Engagement von Frau Hinz war und ist von Aufrichtigkeit und Integrität geprägt. Sie ist daher sehr bestürzt, nicht die Courage aufgebracht zu haben, für ihr Fehlverhalten geradezustehen.“

Das erinnert schon auch an den Freiherrn von …
War es der Guttenberg? Oder war es der Münchhausen?

Die Offenlegung des Schwindels wurde wohl letztendlich durch einen anonymen „offenen Brief an die SPD“ eingeleitet. Dort wurden auch Vorwürfe hinsichtlich einer möglicherweise fragwürdigen Mitarbeiterführung in ihrem Bundestagsbüro gemacht.
Studiert man weiter dazu die Netzseite dieser SPD-Defraudantin, gewinnt man in Einklang mit ihren oben zitierten Verlautbarungen den Eindruck eines doch recht selbstgerechten Frauenzimmers.
Brav so! Ganz und gar in der Etikette unserer „Eliten“.

Nun wird wohl wieder ein talentierter Volksvertreter – Pardon „Vertreterin“ – den Hut nehmen.
Meine Trauer darüber hält sich in Grenzen.

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* Wen es interessiert, kann der Text heruntergeladen werden: und ich beschloß, Politiker zu werden – D-PERSPEKTIVE

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Würzburg – Terror nun auch in meiner Heimat

Oder die Frage: was bringt einen Halbwüchsigen aus Afghanistan nach Deutschland?

„Blöde Frage“, würde mir ein Gesprächspartner aus dem Willkommenskulturbereich entgegenhalten. Ist doch klar: die prekäre Sicherheitslage in dem Taliban-Land, eine konkrete Todesdrohung, Perspektiv- und Hoffnungslosigkeit in dem übervölkerten Land im Sinne eines „Youth Bulge“.
Darüber hat uns der Staatsfunk aufgeklärt: „Jeder hat gute Gründe zu fliehen.“ Und, „Die fliehen doch vor den Taliban“, hat uns schon der Focus verkündet.

Symptomatisch für die offizielle Politik und Lesart solcher Ereignisse in der Buntesrepublik ist, wie der bayerische Innenminister bei seinen Erklärungen zu dem Würzburger Attentat „herumgeiert“ hat:
Dass es ein islamistisch geprägter Terrorakt sei, könne möglich sein – werde geprüft. Wie auch geprüft werde, ob er wirklich „allahu akbar“ gerufen habe. Hinweise auf eine Vernetzung mit einem Terrornetzwerk gäbe es nicht. Der Täter habe sich wohl selbst radikalisiert.

Ganz befremdlich ist in diesem Zusammenhang die Stellungnahme des sog. Integrationsbeauftragten der Stadt Ochsenfurt (wo der gläubige Muslim zuletzt gelebt hat): „Ich sehe das Kolpingwerk in der Verantwortung“ – es ist dort hauptamtlich für die unbegleiteten Flüchtlinge zuständig – „Dort muss man sich jetzt fragen: Was haben wir versäumt? Warum ist uns nichts aufgefallen“.

Ihr Idioten, möchte man ausrufen, erkennt ihr immer noch nicht, was sich da bei uns abspielt?

Was die grenzdebile Grünen-Politikerin Künast zu diesem muslimischen Terrorakt „twitterte“, will ich gar nicht kommentieren. Ich warte auch noch auf die unabdingbare Beschwichtigungsfloskel der üblichen Verdächtigen aus Funk, Fernsehen und Politik, dass dieser Vorgang doch nichts mit dem Islam zu tun habe.

Der afghanische Terrorist ist vor zwei Jahren als Fünfzehnjähriger, als sog. unbegleiteter Jugendlicher nach Deutschland „geflohen“. Da stellt sich mir nochmals die Frage, warum und vor allem, wie, kommt ein Halbwüchsiger aus Afghanistan nach Deutschland.

Wenn ich nicht falsch informiert bin, werden auch in Afghanistan – nicht nur in Gaza oder in Nigeria bei Boko Haram – bereits Kinder als „Kämpfer“ von Islamisten und von wem auch immer rekrutiert und aufgehetzt.
Der Bursche soll also erst unter der sicher fürsorglichen, christlichen Ägide des Kolpingswerks und wohlwollenden Pflegeeltern in der beschaulichen fränkischen Kleinstadt Ochsenfurt „sich selbst radikalisiert“ haben?

Kann es nicht vielleicht so sein, dass er mit einem konkreten islamischen Auftrag nach Europa, nach Deutschland, ins Land von „Ungläubigen“ gebracht wurde?

Frage: Wie kommt ein 15-Jähriger an das Geld, das zur Schleusung nach Westeuropa aufgebracht werden muss?
Ein Visum zur Einreise lässt sich z.B. die Türkei mit 6.000 Dollar erstatten, für einen Schlepper sind 15.000 Dollar fällig.
„Da haben besorgte Familienangehörige zusammengelegt, um ihrem Jungen eine bessere Zukunft zu ermöglichen“, nimmt sich dann die Erklärung aus gutmenschlichen Expertenkreisen und „Journalisten“ aus.

Kann es nicht doch sein, dass ein (islamisches) Netzwerk solche Schleusungen für geeignete Kandidaten kostenfrei bewerkstelligt?
Man denke an die Paris-Attentäter vom 13. November, von denen einige zweifelsohne über die Flüchtlingsrouten eingeschleust wurden. Haben die ihre „Reiseunkosten“ aus eigener Tasche bezahlt?
Wie viele eingeschleuste „Schläfer“ gibt es noch unter unseren „Willkommenen“?

Darf man solche Fragen überhaupt noch stellen, um nicht als Hassredner ins Visier der real existierenden Staatsmacht in diesem, unseren Lande zu geraten?

Abschließend ein Hinweis auf eine Frage, die der amerikanische Migrationsforscher Demetrios Papademetriou in einem Interview mit der ZEIT aufgeworfen hat: „Warum soll ein Afghane Zuflucht 5.000 km entfernt in Europa finden, wenn er Sicherheit auch in einem anderen Teil seines Landes finden könnte? … Es kann nicht Aufgabe der europäischen Staaten sein, den Bevölkerungsüberschuss afrikanischer und asiatischer Staaten aufzunehmen, wenn es den Heimatländern nicht gelingt, das Bevölkerungswachstum zu bremsen und eine funktionierende Wirtschaft auf die Beine zu stellen, die den zornigen jungen Männern Jobs garantiert.“

Und, füge ich hinzu, es kann schon gar nicht sein, dass wir gewaltbereiten, fanatisierten Muslimen, Feinden unserer europäischen Kultur und Lebensart unkritisch noch und noch unsere Tore offenhalten.

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Peterchens Mondfahrt

Peter Tauber: Wir sind Christdemokraten

Peter Tauber – wer?
Gibt es den noch?
Wenn man sich zurückerinnert, wie nervtötend und zumutend die hartnäckigen Auftritte von diversen Generalsekretären der buntdeutschen Parteien im Fernsehen sich uns darstellten, muss man dankbar sein, wenn sich da einer mal richtig rar macht.
Aber, fragt man sich dann, darf der nicht mehr? Kann er vielleicht nicht mehr?
Da mache ich mir nun schon Sorgen um meinen ehemaligen Partei- und Fraktionskollegen Peter Tauber.
Zuletzt am 19. April hatte er noch enthusiastisch auf Facebook „gepostet“: „Heute früh war ich im ARD Morgenmagazin …“.
Es ging ihm seinerzeit um die Abgrenzung zur AfD. Seither Funkstille im Äther: man kann keinen bedeutsamen Auftritt mit etwaigen bedeutsamen Aussagen mehr von ihm im Staatsfunk entdecken.
Ist der „General“ vielleicht wieder im ursprünglichen Mannschaftsdienstgrad angelangt – degradiert worden?
Noch ist er wohl auch für die CDU-Netzseite verantwortlich und so kann man denn dort ausmachen, was er für die Welt zum Besten gibt.
Nur, wen interessiert aber das, was Peterchen bei „Huffington Post“ zum „Brexit“ sagen wollte.
Nun hat ihm der Berliner „Tagesspiegel“ Gelegenheit gegeben, sich wieder mal zu Grundsätzlichem – fernab schnöder Tagespolitik – zu äußern.
Und so teilt die Pressestelle der CDU Deutschlands mit: Im „Tagesspiegel am Sonntag“ (Ausgabe vom 10. Juli 2016) wurde ein Gastbeitrag von CDU-Generalsekretär Dr. Peter Tauber veröffentlicht, mit dem Titel „Dem Konservativen auf der Spur“.

Da war ich dieserfalls schon gespannt, welche tiefschürfenden Erkenntnisse uns da kundgetan werden.

Peter Tauber lässt uns wissen, es sei ein „beliebtes Lamento, dass das Konservative als eine der drei Wurzeln der CDU derzeit in der Partei nicht den Stellenwert einnehme, den es einst – vertreten durch Köpfe wie Alfred Dregger – innehatte.“ Er hält diese Behauptung – das Lamento – für falsch.
Er kokettiert auch damit, dass man ihn seinerzeit bei seiner Generalsbeförderung als Konservativen ausgemacht hätte:
„Dies war nicht nur manchen Überzeugungen, die ich vertrete, geschuldet, sondern wurde auch damit begründet, dass ich aus Hessen komme. Man bezeichnet die hessische CDU gerne als konservativ und schreibt ihr gewisse Eigenschaften zu: Zuverlässigkeit und Geschlossenheit zum Beispiel …“
Erstaunlich, wie er dann den Bogen findet, daß Volker Bouffier, auch ein „profilierter Konservativer“, die erste funktionierende schwarz-grüne Koalition instituierte.
Die folgenden Sätze des „Generalsekretärs“ der Merkel-CDU muss man sich auf der Zunge zergehen lassen:

„Erstens zeigt schon dieses Beispiel, dass in der Theorie die Verortung des Konservativen heute so leicht nicht ist. Und zweitens braucht es für ein schwarz-grünes Bündnis ganz praktisch gerade die Konservativen in der CDU. Inhaltlich sind Grüne und Schwarze in vielen Fragen nach wie vor weit auseinander. Umso wichtiger ist eine Haltung, die dem Konservativem zu eigen ist, wenn es um den Blick auf die Welt geht. Denn während der Zeitgeist vielfach eine Unterscheidbarkeit von verschiedenen Positionen verhindert und eine falsche political correctness zur Sprachlosigkeit führt, hat der Konservative einen eigenen Standpunkt. Konservative verabsolutieren im Gegensatz zu Sozialisten und anderen, die in geschlossenen Weltbildern denken, ihre Haltung aber nicht. … Im Großen ist die Freiheit der entscheidende Wert für Konservative, aber keine Freiheit von etwas, sondern eine Freiheit, die zur Verantwortung befähigt: für sich selbst, für andere und für das eigene Vaterland. Im Kleinen ist es der Satz, den viele noch von ihren Eltern lernen: „Das macht man nicht.“ Eine Haltung; nicht nur die Akzeptanz von Regeln, sondern die Einsicht in deren Notwendigkeit und das Einhalten solcher auch dann, wenn kein anderer sieht, dass man sie bricht; Rücksicht und Respekt; die Bereitschaft, sich zurückzunehmen, Entscheidungen und Veränderungen zu akzeptieren, auch wenn sie nicht der eigenen Überzeugung entsprechen; die Bereitschaft zu dienen: das ist konservativ.“

Wenn ich mich da an so manche Ansichten des jungen Peter Tauber erinnere, muss er wohl doch ein „Konservativer“ sein, musste er doch etliches in seinen Ansichten inzwischen außer Kraft setzen, „Entscheidungen und Veränderungen … akzeptieren“, die nicht seinen (einstigen?) eigenen Überzeugung entsprechen. Hat er Kröten geschluckt oder ist er, wie schon viele in seinem Umfeld vermuteten, nur ein kaltblütiger Opportunist, wenn es um Posten geht. In dieser Relation ist er ja doch zu den „richtigen Politikern“ zu zählen.

Peter führt weiter aus, dass die „Leitkultur“ sich die CDU schon 2007 in ihr Grundsatzprogramm geschrieben habe und „alle Entscheidungen zum Asylrecht, zur inneren Sicherheit und zur Integration fußen darauf.“ Für Christdemokraten sei klar, „dass wir unser Land lieben, stolz auf Deutschland sind, aber dass das C eine klare Grenze nach rechts setzt. Auch diese Standortbestimmung verdankt die Partei den Konservativen.“

Die abschließende Botschaft lautet:

„Die CDU ist deshalb eben nicht nur eine konservative Partei. Wir sind Christdemokraten. Das christliche Menschenbild ist die Grundlage unserer politischen Überzeugungen und speist unsere drei Wurzeln: die christlich-soziale, die liberale und die konservative. Alle drei sind gleichermaßen wichtig. Alle drei müssen gleichermaßen gepflegt werden. Und darum haben Konservative nicht nur ihren Platz in der Union. Es braucht sie.
Der Mut, das Notwendige zu tun, um das zu bewahren, was einem lieb und teuer ist, also auch zu Veränderungen bereit zu sein, ja sie sogar anzutreiben, ist ebenfalls konservativ. Genau das wird die Union im 21. Jahrhundert leisten müssen. Dafür braucht es das Konservative …“

Da wird es einem ganz wirr im Kopf über das, was Peter Tauber daherschwurbelt, wenn man dies in reale Zusammenhänge setzt.

Wir lesen wohl Peterchens Mondfahrt!

Im Realen können weder aktuell politisch Interessierte, noch weniger früher engagierte Parteigänger der CDU noch Christlich-Soziales, Konservatives, Liberales mehr dort erkennen. Da kommt man zum Problem des Definitorischen bei diesen Begriffen. Der Organisationsführer dieser angeblich konservativen Partei darf sich natürlich erlauben, die definitorische Herrschaft über bestimmte Begriffe zu beanspruchen. (Warum kommt mir da das unsägliche Diktum von Hermann Göring in den Sinn: „Wer Jude ist, bestimme ich!“?)

Ich nehme mir mal einige der Floskeln vor, welche Peterchen für seine Partei und seine Weltsicht in Gebrauch nimmt.

Zuverlässigkeit und Geschlossenheit
Wo war das zu erkennen, als die Medienmeute über den angeblichen Antisemiten Martin Hohmann herfiel. Ein erfolgreicher konservativer Politiker wurde, obwohl es sich nachweislich um eine dreiste Kolportage handelte, wie ein räudiger Hund aus der Partei gejagt. Keiner der Prominenten aus der hessischen CDU stand auf, um ein verdientes Parteimitglied zu unterstützen. Peter Tauber, seinerzeit JU-Vorsitzender in Hessen hat gekuscht, den Schwanz eingezogen (wobei es bei ihm wohl nicht viel einzuziehen gibt).
Wie zuverlässig ist eine Partei, die um der Anbiederung an den Zeitgeist willen, aus Machtkalkül von heute auf morgen „per ordre de mufti“ („per ordre de Mutti“) Parteitagsbeschlüsse und Grundsätze über Bord wirft.
1990 hatte die CDU 790 000 Mitglieder. Im Jahr 2000, als Merkel Parteivorsitzende wurde, noch 630 000. In Folge der angeblichen „Zuverlässigkeit und Geschlossenheit“ gibt es heute noch etwa 450 000 CDU-Mitglieder.
Dass der Hesse Bouffier ein Konservativer sein soll, halte ich für ein Gerücht.
„Wer mit dem Teufel Karten spielt, stinkt nach Schwefel“ sagt der Volksmund. Und Bouffier hat sich mit der schlimmsten überlebenden Verkörperung der „68er-Revolution“ eingelassen, den Grünen. Wenngleich die in Hessen – oder auch in BaWü – Kreide gefressen haben könnten.
Wegen des „konservativen Blicks auf die Welt“, den Peterchen reklamiert?

Zeitgeist und political correctness
Politcal correctness führe zu „Sprachlosigkeit“. Wie wahr!
Was tut die CDU dagegen? Es braucht doch gar nicht weiter ausgeführt werden, wie gerade die CDU sich dieser linken Direktive unterworfen hat und in Sprachlosigkeit erstarrt ist gegenüber Multikulturalismus, Gender-Indoktrination und Sprach-Manipulation. Man kennt einziges Beispiel, daß sich die offiziöse CDU gegen diese Ausgeburten aus der Giftküche der Frankfurter Schule noch aktiv und kämpferisch gewandt hätte. Die CDU hat inzwischen nur einen Standpunkt bewiesen, den des linken Zeitgeistes. Der „Kampf gegen rechts“ hat mehr Gewicht in dieser CDU, als der Kampf gegen linksextremistische, kultur-marxistisch geprägte Organisationen und Aktionen mit totalitärer Prätention und Zerstörung der Reste von freiheitlich, rechtsstaatlicher, demokratischer Ordnung.

Freiheit, die zur Verantwortung befähigt
Wo lässt dies die offizielle Politik der CDU – z.B. im außenpolitischen Terrain – noch erkennen. Man pflegt – eigentlich ungebrochen seit Adenauers Zeiten – das unkritische „transatlantische“ Vasallentum; heute mehr noch als zu den Anfängen der alten CDU. Man reiht sich ein in den Kreis der aggressiven Agitatoren gegen den angeblich wiederentstandenen Feind aus dem Osten Europas.

Leitkultur, Asylrecht und christliches Menschenbild.
Wie passt das zusammen: einerseits dem Volk eine Bindung zu einer deutschen Leitkultur vorzugaukeln und dann die Heimat und das Land brutal der Flutung durch Fremdes und eine aggressive Religion zu öffnen; sehenden Auges die Zerstörung der beschworenen „Leitkultur“ zuzulassen.
Das „Christliche Menschenbild“ ist für mich zur ärgerlichsten gebrauchten Phrase dieser Partei geraten. Es ist durch die CDU, abseits von allen philosophischen oder soziologischen Deutungsversuchen, zu einem „Wieselwort“ geworden.
Das wäre einer eigenen Betrachtung wert, die aber den Rahmen des Beitrags hier sprengen würde.

Auf der Netzseite der CDU findet man in Bezug auf die aktuellen Ereignisse von Nizza folgende Mitteilung:

nizza2

“ Nous pleurons avec nous.
Wir weinen mit euch.
CDU“

Wie konnte diese einstmals große und bestimmende politische Gruppierung in das Banale und den politischen Kitsch abdriften?
Es ist tatsächlich zum Weinen …

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Großmoschee auf Kosten der Steuerzahler!

CitizienGo teilt mit:

 

Können Sie sich vorstellen, dass ein Bürgermeister einfach so Grundstücke im Wert von hunderttausenden Euros verschenkt? Und noch dazu an Organisationen, die teilweise Völkermord leugnen und von autoritären Regimen aus dem Ausland gelenkt werden? Der Bürgermeister der Stadt Monheim am Rhein will genau das tun. Er will zwei äußerst fragwürdigen Islamverbänden Grundstücke zum Bau von Großmoscheen schenken – im Wert von 850.000 Euro.

Der Stadtrat von Monheim, in dem die Peto-Partei des Bürgermeisters Daniel Zimmermann über eine deutliche Mehrheit verfügt, hat beschlossen, der türkischen DiTiB-Gemeinde ein 4150-Quadratmeter-Grundstück an der Friedenauer Straße (ehemalige Wilhelm-Busch-Grundschule, mitten im Ortszentrum) kostenfrei zu überlassen, sowie der arabischen Gemeinde einen zweckgebundenen Zuschuss von 420.000 Euro zu geben. Mit diesem Geld soll die arabische Gemeinde ein 3500-Quadratmeter-Grundstück auf dem ehemaligen Menk-Gelände (Opladener Straße, gut sichtbar am Stadtrand) erwerben, das sich im Besitz der Stadtentwicklungsgesellschaft befindet.

Auf den Grundstücken sollen repräsentative Moscheen mit großen Kuppeln und Minaretten errichtet werden. Neben den Gebetsräumen sollen die Moscheen außerdem Versammlungsräume, Bibliotheken, Unterrichtsräume, Vereinsbüros, Räume für den Imam, Zimmer für Hausmeister und vieles mehr enthalten.

Der türkische Moscheeverein DiTiB wird vom staatlichen Präsidium der Türkei für religiöse Angelegenheiten kontrolliert, kann also als „verlängerter Arm“ des zunehmend autoritär agierenden türkischen Präsidenten Erdogan betrachtet werden. Die Behörde kümmert sich in der Türkei um die Einhaltung der Scharia. Als der Bundestag eine Resolution verabschiedete, die den Völkermord an den Armeniern verurteilte, griff der Verein die Abgeordneten dafür heftig an. Die türkisch-stämmigen Abgeordneten hätten die Türken in Deutschland verraten, es handle sich bei den Verbrechen gegen die Armenier gar nicht um Völkermord.

Bei dem anderen Moscheeverein handelt es sich um marokkanisch-arabische Sunniten, also jener islamischen Glaubensrichtung, der auch die Terrormiliz IS (Islamischer Staat) angehört. Die CIA geht davon aus, dass ungefähr 1.500 Marokkaner für den Islamischen Staat kämpfen.

Angeblich müssen sich laut Bürgermeister die beiden Moscheevereine schriftlich zur Verfassungstreue bekennen. Allerdings ist fraglich, wieviel so ein Bekenntnis wert ist. Im Islam gibt es die sogenannte „Taqiyya“. „Taqiyya“ wird oft beschönigend „religiöse Verhüllung“ genannt, obgleich sie in Tat und Wahrheit einfach „muslimische Täuschung der Ungläubigen“ bedeutet. Dieses islamische Dogma erlaubt es Muslimen, Nicht-Muslime anzulügen, um religiöse Ziele zu erreichen. Jeder Muslim, theoretisch sogar ein IS-Terrorist, kann sich also bedenkenlos zum Grundgesetz bekennen, auch wenn er in Wahrheit verfassungsfeindliche Ziele im Sinn hat, solange dies in seinen Augen nur irgendwie der Ausbreitung des Islams als dienlich erscheint. Ein solches Bekenntnis, wie es von den beiden Moscheevereinen abgelegt werden soll, sollte also eher als bloßes Lippenbekenntnis betrachtet werden.

Unterzeichnen wir jetzt gemeinsam diese Petition, damit die Verantwortlichen in Monheim am Rhein das Verschenken öffentlichen Vermögens an zweifelhafte Islamvereine umgehend stoppen.

 

Unterzeichnen Sie die Petition hier

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Früher war Adolf, heute ist Mutti

gegen das perfide Albion

Im Völkischen Beobachter vom Isarstrand (oder besser Alpen-Prawda?), am Kiosk als „Süddeutsche Zeitung“ erhältlich, ist zu lesen: „Merkel zeigt den Briten Grenzen für Brexit-Verhandlungen auf … beim Austritt werde es „kein Rosinenpicken“ für Großbritannien geben. Das Land dürfe keine Sonderbehandlung erwarten. Wer aus der Familie der Europäischen Union austreten wolle, könne nicht erwarten, dass alle Pflichten entfielen, die Privilegien aber bestehen blieben, erklärte sie. Die EU ist stark genug, um den Austritt Großbritanniens zu verkraften.“

Albion

 

https://en.wikipedia.org/wiki/Perfidious_Albion

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