Furor teutonicus.

In Deutschland wird jetzt getestet auf Teufel (Corona) komm raus. So braucht man sich nicht verwundert die Augen reiben, darüber, dass in den täglichen Wasserstandsmeldungen des RKI neue Horrorzahlen über Neu-“Infizierte“ kolportiert werden: „ …höchster Wert seit April“.
Zeitgleich wird in den Medien berichtet, dass laut der Aussagen führender US-Forscher die täglichen Meldezahlen wenig über die tatsächlichen Corona-Neuinfektionen aussagen würden. Man beruft sich dabei auf einen Bericht der New York Times, in dem die aktuelle Coronavirus-Teststrategie vieler Länder infrage gestellt würde. Ob der positiv getestete Patient tatsächlich ansteckend ist, lasse sich durch den angewendeten Standardtest nicht sagen.
Kontaktsperren, Quarantänemaßnahmen, Reise-Verbote, Auskunftspflicht bei Restaurant-Besuchen, Abstandsgebote in der Öffentlichkeit, Maskenpflicht in nahezu allen geschlossenen Bereichen usw. Und das alles strafbewehrt bei Nichtbefolgen.
Es beweist sich, wenn die Deutschen etwas anfangen, dann treiben sie es bis zum Exzess, nach dem Motto „Und wenn alles in Scherben fällt, heute retten wir Deutschland und morgen die ganze Welt.“
Das ist er der Furor teutonicus, der vor nichts Halt macht, gerade auch nicht, wenn es unseren Politikern angeblich um die Gesundheit des Volkes geht – und natürlich auch der Welt.
In Anlehnung an das gleichnamige patriotische Gedicht von A. J. Winckler (1911) kann man sagen:

Auch bei Corona braust er, wie er brausen muß:
Der Furor teutonicus!

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Klassische Musik für jeden Tag – 20. September

Jean Sibelius (1865-1957)
Violin Concerto in D Moll, Op. 47 – II. Adagio di molto
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Klassische Musik für jeden Tag – 19. September

Pawel Lukaszewski (*1968)
Ave Maria
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Klassische Musik für jeden Tag – 18. September

Antonio Vivaldi (1678-1741)
Andromeda liberata – Serenata veneziana

Sovente il sole
Risplende in cielo
Pik hello e vago (caro)
Se oscura nube
Gid l’offusco

Oft strahlt die Sonne
Heller am Himmel,
Viel schöner und strahlender,
Wenn eine dunkle Wolke
Sie erst verdeckte.

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Grüne + „Hygiene“ = Diktatur absolut

Unter Hygiene versteht man Gesundheitspflege bzw. Gesundheitspolitik.
Die Gesundheit der Menschen wurde während der Corona-Pandemie die Grundlage für weitreichende Beschneidungen der Freiheitsrechte. Corona wird als Blaupause für politische Eingriffe mit dem Hinweis auf Gesundheit. Die Behauptung, die Gesundheit der Bürger zu schützen, wird zum Türöffner für alle gewünschten „Transformationen“ mittels Gesetzen und Verordnungen. Auch alle neuen Definitionen von gesellschaftlich korrektem Lebensstil können sich auf dieses Argument stützen. Die Einschränkung von Grundrechten zum Schutz des einzelnen Lebens muss umfassend sein.
„Es gibt selten Themen in der Politik, wo sich Bodo Ramelow und Sebastian Kurz, Robert Habeck und Markus Söder, Papst Franziskus und Karl Lauterbach einiger waren, als darin, dass es eine gute Sache ist, mal auf das gute Leben zu verzichten, um die Älteren und Schwächeren vor dem heimtückischen Coronavirus zu schützen, und eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern.“
schreibt Martin Steppan auf Novo.

Grüne Weltanschauung

Es sind vor allem die Grünen, die schon immer versuchten, die Ansichten, Neigungen, Bedürfnisse und Vorlieben der unterbelichteten Bevölkerung in ihnen gefällige Richtungen zu lenken, sei es durch moralische Appelle und Programme, durch Beeinflussung oder Manipulation, sei es durch mehr oder weniger offenen Zwang – wie es uns gegenwärtig vorgeführt wird.

Die Grünen wussten von Beginn an, was der Menschheit abträglich sei: Atomkraft, saurer Regen, Ozon, Pflanzenschutzmittel, Kunstdünger. Relativ spät, erst mit Ausrufung der globalen Klimakatastrophe, kam dann das CO2 dazu, bzw. alles, was irgendwie CO2 in der belebten wie unbelebten Natur erzeugt.
Schlagworte, anhand denen sich die grüne Ideologie in Szene setzen konnte, waren Tschernobyl – später kam Fukushima hinzu, Waldsterben, Ozonloch, Tierwohl versus Massentierhaltung, NOx und „Feinstaub“.
Aufgrund der Herkunft vieler Grüner aus kommunistischen Gruppierungen wird neben dem „ökologischen“ natürlich auch das antikapitalistische und antinationale Feld beackert. Als Feinde wurden die kapitalistisch geprägte Industrie und die Agrarwirtschaft definiert; natürlich auch die Bürger, welche sich von deren Leistungen abhängig gemacht haben. Das Grundübel in der Gesellschaft liegt für Grüne bzw. Linke zudem in einer rechten Gesinnung in der Bevölkerung, welche nicht das Wohl des Menschengeschlechts insgesamt im Auge hat, sondern sich durch nationalistische und damit „faschistische“ Dispositionen auszeichnet, männerdominiert ist und repressiv auftritt gegen Minderheiten, Frauen und sexuelle andersartig orientierte Menschen.

Aufgrund ihrer ökologischen „Expertise“ wissen die Grünen natürlich, was dem Bürger auch in seiner Gesundheit abträglich ist, bzw. auf welche Pfade diesbezüglich die Menschen zu führen sind.
Mit ihren Vorschlägen zur ökologischen wie zur gesundheitlichen Risikominimierung vermochten sich die Grünen bei einem überwiegend großstädtischen und angeblich gebildeten Klientel als besonders verantwortlich zu verkaufen. Verantwortungsethik neben Gesinnungsethik – etwas, das jeden Politiker nobilitiert.

Die Gesundheit

Der Staat setzt sich mit aller Macht dafür ein, unser aller Wohlergehen zu erhalten – damit niemand vor der Zeit dahinscheidet.
Und dagegen kann man schwer opponieren.

Besonders in der Pandemie kann er seine „Fürsorge“ flagrant unter Beweis stellen, wenn auch verbunden mit Zwangs- und Ordnungsmaßnahmen und Einschränkung von Freiheitsrechten.
Gesundheit ist das höchste Gut, wird behauptet – und da heiligt der Zweck jegliche Mittel.
Das rechtfertigt, sich mit Verboten, Regulierungen, Richtlinien, Steuern, bewusstseinsbildenden Maßnahmen und neuerdings auch mit den Psychotricks des sog. Nudging in die private Lebensführung der Bürger, die öffentliche Debatte und in unternehmerisches Handeln einzumischen. Mit nicht mehr nur schleichender Bevormundung, durch Entmündigung der Bürger werden alle Grundlagen unterhöhlt, auf denen eine freiheitliche Demokratie ideell beruht.

Demokratie lebt besonders auch von der Auffassung, dass erwachsene Menschen selbst am besten wissen, was gut für sie ist, und dass der Staat gefälligst ihren Meinungen, Interessen und Neigungen gegenüber Respekt zu zeigen hat.
Diese Botschaft passt jedoch nicht zur real existierenden Medikalisierung unserer Gesellschaft, bei der individuelles Verhalten zunehmend pathologisiert und alles Mögliche als schädlich oder zur Sucht erklärt wird. Genuss und Konsum müssen einer gleichmacherischen Therapiekultur zum Opfer fallen, in der nach Vorgaben durch die Politik oder durch selbstermächtigte „zivilgesellschaftliche“ Organisationen Ärzte, Psychologen, die Pharmazeutik und Institutionen das Dasein kanalisieren sollen, wo es doch eigentlich um das Ausleben individueller Autonomie gehen sollte.
Unkontrollierte oder spontane menschliche Leidenschaft und Bedürfnisbefriedigung gelten einer Politik, die Bürger nicht mehr als Gestalter, sondern vor allem als Störer, Verschmutzer oder Gefährder sieht, als gefährlich. Gefährlich für die Bürger selbst, für andere und für die Gesellschaft als solche.
Mit dem Argument der Gefährdung oder Zersetzung haben schon immer politische oder religiöse Autoritäten gegen in ihren Augen Nonkonformisten oder Renegaten gekämpft. Wer ungesund lebt, belastet die Solidargemeinschaft wird dem Sünder vermittelt.
Wer sich derzeit nicht an das Abstandsgebot hält, keine Maske trägt und Quarantänemaßnahmen umgeht, wird gar als womöglicher Totschläger gebrandmarkt. Kommunen, welch eine erhöhte Inzidenz an Corona-“Infizierten“ aufweisen, werden als Hotspots im gegenwärtigen biologischen Krieg beschämt.

Gesundheitsminister oder Landwirtschaftsminister verstehen sich vornehmlich als „Verbraucherschützer“, indem man den Bürgern Maßnahmen wie Reduktionsstrategien für Salz, Zucker und Fett in Lebensmitteln, Anti-Raucherinitiativen von der EU-Tabakproduktrichtlinie bis zu öffentlichen Rauchverboten, auferlegen möchte; natürlich auch eine Impfpflicht bei diesbezüglich nicht willfährigem Verhalten. Dazu kommen Kampagnen gegen das Fleischessen oder „Veggie-Days“. Beim Fleischverzicht geht es inzwischen ja gar nicht mehr nur um die Gesundheit, sondern mehr und mehr ums Große und Ganze der Welt. Hier treffen sich grüner Ökowahn und paternalistische Gesundheitspolitik – oder „Volks-Hygiene“.

Von irgendwelchen Hohlköpfen unter den medialen Schwindelverbreitern werden die Grünen gerne als inzwischen „bürgerlich“ apostrophiert oder im „liberalen Lager“ angesiedelt. Nichts ist falscher als dieses. Die Grünen sind die Verbots- und Bevormundungspartei schlechthin und stehen an der Spitze der gegenwärtig agierenden Freiheitsfeinde.
Wer grün wählt, muss wissen, dass er für den Weg in die Unfreiheit, den Weg in die Knechtschaft gehen möchte. Das ist sicher wie das Amen in der Kirche!

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Klassische Musik für jeden Tag – 17. September

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Goldberg-Variation Nr. 5

Interpret: Glenn Gould

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Klassische Musik für jeden Tag – 16. September

Arturo Marquez (*1950)
Danzon Nr. 2

Jesús Arturo Márquez Navarro, ein mexikanischer Komponist, ist ist besonders bekannt für seine sinfonischen Werke, die Idiome mexikanischer Volksmusik in den Orchesterklang integrieren.

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Klassische Musik für jeden Tag – 15. September

Anton Webern (18883-1945)
Langsamer Satz für Streichquartett

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Klassische Musik für jeden Tag – 14. September

Nikolai Rimsky-Korsakow (1844-1908)
Vier Lieder, op. 40 Nr.1 – „Wenn das goldne Kornfeld wogt“

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„Psychological warfare“

Am Beispiel von „Corona“ und dem „Leid der Flüchtenden“.

Psychological warfare ist der englische Ausdruck für „psychologische Kriegsführung“.
Es ist schon lange belegt, dass es im Kontext eines Krieges gewinnbringend ist, die Realität in der Wahrnehmung des Gegners – wie auch der eigenen Partei – zu manipulieren. Ziel der psychologischen Kriegsführung ist die nachhaltige Beeinflussung des Verhaltens und der Einstellungen der Menschen. Eine wirksame Methode ist dabei die Angelika Barbe:

Es geht darum, Menschen Angst einzuflößen. Sie verbreiten das Virus der Angst. Und damit haben sie unglaublich viel Erfolg.“

Gezielt Krankheitserreger, „Massenvernichtungsmittel“ gegen eine Bevölkerung einzusetzen fällt unter das Verdikt der „biologischen Kriegsführung“.
Die Verbreitung von Angst ist demnach „psychologische Kriegsführung“. Oder nicht?
Experten für biologische Kriegsführung haben das Feststellung getroffen, dass die verhängnisvolle Wirkung des Einsatzes von biologischen Massenvernichtungsmitteln mehr in der psychologischen Effekten gesehen werden muss, denn in der konkreten Möglichkeit, durch diese Kampfstoffe ein großes Massensterben auszulösen.
Was kann sich also ein angriffiger und erfolgreicher Kriegsherrn nicht mächtiger phantasieren, als ein (potentiell) krankmachendes Virus in Verbindung mit dem krankmachenden Virus der Angst.
Angst verpestet das Klima, Angst schnürt die Kehle, Angst schwächt jegliche Widerstandskraft.
Als Meister dieser gezielten Virusstreuung erwies sich offensichtlich der so alerte, österreichische Bundeskanzler Stefan Kurz, der schon im März in einer Sitzung der österreichischen „Taskforce Corona“ dafür ausgesprochen hat (Taskforce – ein aus dem Militärischen stammender Begriff), „die Vorsicht der Bevölkerung“ mit drastischen Aussagen zu verstärken. Die Paniktrompeterei verhalf nicht nur ihm, besonders auch dem bayerischen Ministerpräsidenten zu vermehrter Popularität und Zustimmung in der verängstigten
Kontaktsperren, Quarantänemaßnahmen, Reise-Verbote, Auskunftspflicht bei Restaurant-Besuchen, Maskenpflicht in nahezu allen geschlossenen Bereichen, werden trotz abnehmender Fallzahlen nicht etwa gelockert oder aufgehoben, es wird das Angst-Virus der „zweiten Welle“ unter den Menschen ausgedunstet.
Die Maske ist das Symbol der Kriegsteilnehmer besonders auf Seiten der jetzt schon Geschlagenen.
Psychologen lassen uns nach Untersuchungen wissen, dass besonders „die Maske“ das Potenzial hat, über entstehende Aggression starke psychovegetative Stressreaktionen zu bahnen. Diese korrelieren signifikant mit dem Grad augenfälliger, belastender Nachwirkungen. Depressives Selbsterleben wird ausgelöst bzw. verstärkt über ein als beeinträchtigt erlebtes Selbst- und Körperempfinden. Festgestellt wurden: Sozialer Rückzug, herabgesetzte gesundheitliche Selbstfürsorge (bis hin zur Vermeidung von Arztterminen) und/oder die Verstärkung vorbestehender gesundheitlicher Probleme.

Das „Leid der Flüchtenden“die Schlacht mit Bildern

Politker, Medienleute, Pfarrer, selbstbekennende Gutmenschen führen hier in moralisch sich selbst erhöhender Weise einen Kreuzzug, einen modernen psycholgischen Krieg gegen alle angeblich nicht Wohlmeinenden.
Phrasen wie „kein Mensch ist illegal“, „no borders“, „damit nicht noch mehr Menschen ertrinken“ sind die Schlachtrufe der auf der guten Seite dieser Front Stehenden.
Die aktuellen Ereignisse um das von Leidenden selbst angzündete Flüchtlingslager Moria bedeuteten einen „Weckruf zu einer neuen Humanität in Europa“ – so der protestantische Papst der Kongregation aller Gutmenschen Bedford-Strohm. Die „alte Humanität“ erscheint nicht mehr ausreichend, es sei „eine dramatische Situation“ betonte Bedford-Strohm, „Die Bilder sprechen eine klare Sprache“.

Ja, wenn es um das besondere Leid von Flüchtlingen -neudeutsch: Flüchtende – geht, wird in besonders manipulativer, subtiler Weise mit Bildern gearbeitet. Wer erinnert sich nicht an das Bild des vor der türkischen Küste ertrunkenen vierjährigen Jungen Alan Kurdi – höchstes Mitleid erregend, nicht wahr?

Auch aus Moria wird jetzt mit ergreifendem Bildmaterial berichtet.
Was für ein herzloses Scheusal muss man sein, wenn man nicht von diesen Bildern gerührt ist und nicht gleich alle Hebel in Bewegung setzt, um diese Ärmsten der Armen aus ihrem – vielleicht doch selbstverschuldeten oder durchaus gewolltem – Elend zu befreien und sie hierher ins gelobte Land zu holen.


Bedford-Strohm ist ein Meister der moralischen Reduktion der christlichen Botschaft für Machtzwecke. Seine säkularen Gefolgsleute in der Politik und in den Medien führen gleichwohl mit ihm als Feldherrn einen psychologischen (Religions-) Krieg mit der Verklärung der Moral.

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