Klassische Musik für jeden Tag – 15. Mai

Gabriele Faure (1845-1924)
„Cantique de Jean Racine“
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Klassische Musik für jeden Tag – 14. Mai

Fanny Mendelssohn (1805-1847)
Six mélodies pour le Piano Op. 5: Andante soave in e-moll
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Auf Laschet einstimmen?

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Die Umfragewerte sprechen gegen ihn: der Ekel-Markus aus Bayern sei immer noch beliebter als er, heißt es und die Schnatterlena von den Grünen läuft ihm noch mehr den Rang in der Bewerbung um die künftige Kanzlerschaft ab.
Warum soll man sich dann überhaupt mit jemandem beschäftigen, dem das Looser-Odium so offensichtlich anhängt?

Armin Laschet wurde nicht nur von vielen Journalisten als ein pseudo-männlicher Wiedergänger von Angela Merkel schablonisiert. Sein Name wird gern auch gleichnishaft beansprucht für „fade“ oder „labberig“ – je nachdem.
Auch ich habe schon aufgrund seiner Positionen und Bekundungen bitterböse Artikel über ihn verfasst. Aber jetzt möchte – muss – ich mich doch zurücknehmen. Nicht etwa, da mir seine Art sympathischer oder entgegenkommender geworden ist. Ich verwende mal für meine Einstellung die Metapher von der Not, in welcher der Teufel Fliegen frisst.
Wir leben in einer Zeit der Not, der politischen Not. Not an vertrauenswürdigen und seriösen Führungspersonen, an „Persönlichkeiten“ in der Politik (eigentlich in allen Bereichen, auch und besonders in der Wirtschaft). Not an seriösen, realistischen Konzepten und vertrauenswürdigen Plänen für das Land und die Menschen.
Manche mögen beim Schielen auf Umfrageergebnisse bedauern, dass nicht der „Södolf“ zum „Kanzlerlandidaten“ der Union nominiert wurde. Ich bin froh, dass dieses wendige Charakterschwein, der Meister der Schmutzeleien und vergifteter Propositionen, es nicht wurde. Im Vergleich zu ihm ist Laschet fast ein Heiliger. Als bekennender Katholik steht er mir natürlich auch näher, als dieser schein-christliche Heuchler aus dem Nürnberger Hinterland.

Gerne wird auch Laschets bisherige Bilanz als Ministerpräsident im größten Bundesland der Republik herangezogen. Die fällt denn auch bei anspruchsvollen Maßstäben nicht unbedingt besser aus, als z.B. bei seiner Vorgängerin. Im Vergleich mit anderen Bundesländern aber auch nicht schlechter, als bei manchem großmäuligen oder von der Linkspresse gehätschelten Ministerpräsidenten. Dass Söder mit der bayerischen „Prosperität“ gerne protzt, kommt nicht aus seinem Verdienst, sondern Bayern fährt immer noch die Früchte ein, die dem eindrucksvollen Strukturwandel unter den früheren Ministerpräsidenten Goppel und Strauß zu verdanken sind. Da lobe ich mir doch einen bedächtigeren Zeitgenossen und Politiker, statt eines Großmauls und natürlich statt eines dieser ideologieverbohrten links-grün-Faschisten oder gar eine Unfug labernde, Medien-gehypte Barbie-Puppe.

Darob möchte man mich vielleicht gerne angreifen, dass ich jetzt für Laschet eine Lanze breche.
Ich meine, er ist nach meinen Beobachtungen zuletzt der einzige Nicht-Sozi oder Nicht-Grünfaschist, welcher eine drohende von den Medien hochgeschriebene und angefeuerte freiheitsfeindliche, sozialistische grün-rot-rote Mehrheit noch verhindern kann.
Natürlich muss in dem kommenden Wahlkampf noch eine Schippe an Vertrauenswürdigkeit und Bürgerlichkeit mit tragenden Konzepten für die Gesellschaft und Wirtschaft draufgelegt werden. Und er sollte die Samthandschuhe im Umgang mit dem „Annaleninismus“ und den grün-liebedienernden Medien und Journalisten ablegen und klare Kante zeigen. Ein Sich-Vorführen-lassen wie zuletzt in der Quasselrunde von A. Will sollte der Vergangenheit angehören. Und dazu sollte er auch seinen erkorenen Partner Friedrich Merz mit von der Leine lassen.

Nochmals: In der Not frisst der Teufel Fliegen. Und wo es nichts schönzureden gibt, kann man es nicht.
Dennoch: Lieber den Laschen im Garten, als die Baerbock im Haus!

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Deutschlands Spitzenpersonal – heute Frau Spahn

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Klassische Musik für jeden Tag – 13. Mai

Robert Schumann (1810-1856)
Klavierquintett in e-moll, 1. Satz Allegro
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Weiblich, grün, jung!

Deutschlands Zukunft?

Der Mann ist nicht nur hierzulande am Ende – vor allem der Typ alter , weißer (oder weiser?) Mann.
Erstmals müssen sich Männer den Frauen anpassen, um politisch oder soziokulturell mithalten zu können – zuvor war es stets umgekehrt“, lautet eine gegenwärtig vorherrschende Ansicht.

Eine eben 40-jährige, gefällig daherkommende Frau, sportlich (Trampolinspringerin), zweifache Mutter, redefreudig – wenn auch nicht unbedingt sprach- oder denksicher, ohne hinlängliche berufliche und lebensnahe Erfahrungen, wenngleich studiert – aber ohne reliablen Abschluss, wird zur künftigen Kanzlerin einer noch in etwa führenden Wirtschaftsnation der Welt hochstilisiert.
Hätte man sich das noch vor 10 oder 20 Jahren vorstellen können?

Wie ist es dazu gekommen?

Da läßt die „liberale“ Friedrich Naumann Stiftung aktuell noch verkünden: „Frauen sind in der deutschen Politik auf allen Ebenen unterrepräsentiert … Blickt man auf den Frauenanteil bei Bürgerinitiativen und Demonstrationen, stellt man schnell fest, dass Frauen sich selbstverständlich genauso politisch engagieren wie Männer. Es fehlt also nicht an politischem Interesse, sondern allenfalls an Interesse an der männerdominierten Parteienpolitikheißt es da.

Es mag zwar nicht nach „Parteipolitik“ aussehen, aber eine unstreitige Dominanz des Weiblichen in nahezu allen politisch geprägten Feldern ist unübersehbar.
Die Gesichter der grünen Bewegung sind ausschließlich weiblich: adrette Gören wie Luisa Neubauer, Carla Reemtsma u.a. – sprachgewandt, keck und selbstbewusst in einer wahrnehmbaren Unerwachsenheit. Die können und dürfen in öffentlichen „Talkshows“ jedem (männlichen) Gegenüber unqualifiziert und ungestraft übers Maul fahren. Gestärkt und gestützt (nicht allein) durch weibliches Führungspersonal, das inzwischen die Oberhoheit über die öffentlich rechtliche Meinungsverbreitung erlangt hat.
Zwar mag bei bestimmtem Führungspositionen (Intendanten etc.) noch ein männliches Übergewicht geben, aber das Talk-Gewerbe, die Quassel-Meinungsmache, ist „anwendungstechnisch“ überwiegend unter weiblicher Ägide.
Zu nennen wären Namen wie Will, Ilgner, Maischberger, Hajali, Miosga, Slomka, Schausten usw. Da können kastrierte Haremswächter wie Kleber, Lanz und Plasberg gar nicht mehr dagegen anstinken – was sie ohnehin nie tun würden. Sogar den „Prollbereich“ der aufgewühlten Fußball-und Sport-Reportagen hat Frau schon bestandskräftig in der Hand.

Zurück zur Politik.

Was muss ein Politiker können? Ein seriöser politischer Kommentator oder Moderator eines „autoritativen“, öffentlich rechtlichen Politikformates?
Weiblich muss er sein, zungenfertig, gut aussehend, Frechheit verinnerlicht und veräußerlichend. Mehr braucht es nicht mehr. Reife, Sachverstand, Bildung, klassische Etikette sind müßig, um Karriere zu machen und Einfluss im politisch geprägten Milieu gewinnen zu können.

Annalena Baerbock, Luisa Neubauer und all die prominenten und „gestylten“ politischen Moderatorinnen sind Produkte eines Medienbetriebes, in dem jeder Maßstab für die tatsächliche Bedeutung von Persönlichkeit und Niveau längst verloren gegangen sind. Namen, die von einem rapiden Qualitätsverlust – nicht nur des politischen Personals – in unserem Land zeugen.

Man muss natürlich auch den Kontrast betrachten. Da gibt es derart unangenehme männliche Führungsgestalten in den politischen Parteien wie Seehofer, Laschet, Söder, Scholz, Altmaier usw., dazu so Bürschchen wie Kevin Kühnert oder Philipp Amthor. In den Medien können so unangenehme Kriecher wie Kerner, Kleber, Lanz oder Plasberg auch nicht „männliche Geneigtheit“ hervorrufen.

Verkörpern oder repräsentieren Neubauer und Co. die große Gruppe der Jugend und unseres (meines) Nachwuchses? Es gibt sie doch noch, die für eine Nutzen bringende Berufslaufbahn immer noch eine praktische Ausbildung absolvieren oder angestrengt studieren möchten, für eine gern anspruchsvolle Tätigkeit jenseits von Politik oder den Schnatter- und Strichberufen. Oder?

Wolfgang Hübner hat auf PI zutreffend von einer „deutschen Rotznasenrepublik“ gesprochen, die von einer nicht zu bremsenden Medienmacht aufgebaut werden möchte.

„Weiblich, grün, jung!“

Das scheint das gegenwärtige Erfolgskonzept – die Umfrageergebnisse scheinen dies zu belegen. Man kann auch von einer Girlie-Kultur sprechen: denn man, „frau“, muss nichts mehr können. Auftreten wie ein Partygirl, mit schöner Schnute, als „Germany´s Next Topmodel“ und „authentisch“ plappern können. Authentisch und hohl im Zeitgeist.
Denn der nämlich bestimmt mittels all der Medienknechte, wie es um uns bestellt sein darf.

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Klassische Musik für jeden Tag – 12. Mai

Gaetano Donizetti (1797-1948)
Der Liebestrank – „Una furtiva lagrima“
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Deutschlands Spitzenpersonal

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Klassische Musik für jeden Tag – 11. Mai

James P. Johnson (1894-1955)
Harlem Symphony, Night Club
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Der Märkische Beobachter – Mai 2021

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