70 Jahre UN-Charta der Menschenrechte

Stumpfes und zweischneidiges Schwert

Am 10. Dezember wird seit 1948 der internationale Tag der Menschenrechte begangen. „Menschenrechte“ sind nicht etwa eine Erfindung von Eleanore Roosevelt, die gerne als erste Verkünderin gefeiert wird.

Bild: Die Tagespost – Eleanore Roosevelt 1948

Die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“, auch „Deklaration der Menschenrechte“ oder „UN-Menschenrechtscharta“ –  am 10. Dezember 1948 im Palais de Chaillot in Paris ausgerufen – sind unverbindliche Empfehlungen der Vereinten Nationen zu den allgemeinen Grundsätzen der Menschenrechte.
„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“, lautet der erste Artikel. Ein Revolutions-„Erbe“ der gewalttätigen Französischen Revolution und der Amerikanischen mit ihrer Unabhängigkeitserklärung. Die Formulierung und Entwicklung der Menschenrechte geht aber über die beiden Revolutionen hinaus. Die historische Ausbildung, philosophische und juridische Fragen dazu, sollen hier aber nicht ausführlich aufgezeigt werden.
Befassen wir uns zum Gedenktag mit deren Wirkung und ihren aktuellen Gültigkeiten.

 

UN-Menschrechtskommission und UN-Menschenrechtsrat

Man betrachte, wer die Mitglieder der UN-Menschrechtskommission (1946 bis 2006) und ab 2007 im nachfolgenden „UN-Menschenrechtsrat“ waren und sind.
Da findet man solche Leuchttürme von Rechtsstaatlichkeit, Freiheit und Menschenwürde wie Pakistan, China, Sudan, Südafrika, Zimbabwe, Saudi Arabien usw.
Im 47-köpfigen Rat haben Asien und Afrika je 13 Delegierte, auf Westeuropa mit USA, Kanada und Australien kommen 7 Delegierte.
Staaten, die der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) angehören, haben ein Drittel der Sitze im Rat inne und verhindern denn auch regelmäßig Diskussionen über Menschenrechtsverletzungen in ihren Ländern.
So darf es auch nicht wundern, dass Israel mit 61 Verurteilungen durch diesen „Rat“ an der ersten Stelle der angeblichen Welt-Schurken steht (weit vor Assads Syrien).

 

Die Scharia steht über den Menschenrechten

Die islamischen Staaten berufen sich darauf, dass das Rechtssystem der Scharia Bestandteil ihrer Religion ist und somit jeder Kritik enthoben sei. Diese Staaten möchten Religionskritik als Rassismus abstempeln, welcher ja in westlichen Industriestaaten inzwischen strafbar geworden ist. Am 26. März 2009 hatte der Menschenrechtsrat eine Resolution zur Unterbindung jeglicher Religionskritik beschlossen, wobei nur der Islam namentlich genannt wird.
Also: Christen umbringen und verfolgen gehört somit im Umkehrschluss zu den aktuellen Menschenrechten in gewissen Staaten.

 

Recht auf Leben

Kaum beachtet hat man den am 30. Oktober in Genf verfassten „Kommentar 36“ des UN-Menschenrechtsausschusses, dem 18-köpfigen „Ahndungsorgan“ des Rates.
„Den jahrzehntelang wiederholten Parolen der Abtreibungsindustrie folgend, verfasste der Ausschuss ein langes Statement zum Recht des ungeborenen Lebens und argumentierte, dass Staaten nicht dazu gezwungen werden könnten, das Recht auf Leben von Ungeborenen anzuerkennen. Im Gegenteil, das Recht auf Leben Ungeborener gelte nur, insofern es nicht das Recht von Frauen auf Abtreibung beschränkte.
Die Menschenrechte kennen kein „Recht“ auf Abtreibung. Durch diesen Kommentar wird versucht, solch ein Recht künstlich zu etablieren.“ schreibt die katholische „Tagespost“.

 

Der „arabische Fühling“

Erinnern wir uns an die Jubelarien der deutschen Qualitätsmedien vor einigen Jahren über den “arabischen Frühling”, diesem angeblichen Kampf um Menschenrechte. Man folgte der fatalen Fehleinschätzung, Islam und Demokratie könnten miteinander vereinbar sein. Und diese Fehleinschätzung hat mittlerweile immer noch nicht die Gehirne der deutschen und der EU-Politiker erreicht, darf man mit fug und Recht behaupten.
Amnesty International glaubte damals: „… die Demonstranten auf den Straßen von Kairo, Manama oder Tunis fordern selbstbewußt ihre Rechte ein, begreifen sie als ihre Sache und nicht als Import aus dem Westen.
Was daraus in Syrien, Ägypten, Libyen, Jemen, Somalia usw. daraus geworden ist, wissen wir.
Islamische „Menschenrechte“:
– Nicht Vergewaltiger, sondern Vergewaltigungsopfer werden zu Haftstrafen verurteilt (Somalia),
– Öffentliche sexuelle Gewalt mit Massenvergewaltigungen wird mitnichten unter Strafe gestellt (Ägypten),
– ein islamischer Geistlicher darf straffrei seine kleine Tochter zu Tode prügeln, da er an ihrer Jungfräulichkeit zweifelte (Saudi Arabien).

Diese „Menschenrechte“ arabisch-muslimischen Ursprungs wurden inzwischen auch in Teilen vom deutschen Rechtssystem absorbiert.

 

Amnesty International mit dem blinden linken Auge

Nicht etwa diese Gegebenheiten rufen Amnesty International – die sich ja als oberste Hüter und Kämpfer für die Menschenrechte ausgeben – auf den Plan. Die deutsche Sektion von Amnesty International sieht Angriffe auf Menschenrechte hier:
US-Präsident Donald Trump stelle angeblich das absolute Folterverbot in Frage oder trenne an der Grenze zu Mexiko Hunderte von Kindern von ihren Familien. Russland stelle die Europäische Menschenrechtskonvention in Frage oder setze sie teilweise aus.
„Das sind Menschenrechtsverletzungen, die sehr bewusst ausgeübt werden, um den internationalen Konsens über den Schutz von Menschenrechten und den internationalen Rahmen anzugreifen. …. Hier muss die Bundesregierung Haltung zeigen und Initiativen ergreifen, um diese Angriffe auf den Menschenrechtsschutz abzuwehren“, fordert der deutsche Amnesty-Chef.
Und auch in Deutschland stelle man Handlungsbedarf fest: „Gegen diskriminierende und rassistische Gewalt – sei es Antisemitismus oder auch Gewalt gegen Geflüchtete“.
Die Ausweitung der Befugnisse von Sicherheitsbehörden sei fragwürdig und insbesondere als „menschenrechtlich unvertretbar“ sei die Abschiebung von Flüchtlingen in das Bürgerkriegsland Afghanistan.

Kein Wort über Zensur und die Unterbindung von Meinungsfreiheit in Deutschland, kein Wort über die psychische und physische Gewalt gegenüber Bürgern, die hier der Regierung und dem Mainstream gegenüber kritisch auftreten und dies artikulieren wollen.

Aber hier sollte die Bundesregierung wohl nicht „Haltung zeigen und Initiativen ergreifen“. 

Was soll das heißen: „Iniative ergreifen“?

Da soll woll Mutti dem Donald und dem Wladimir gehörig den Marsch blasen? Mit der Entsendung von Claudia Roth als Botschafterin drohen oder gar mit der Mobilmachung von Flinten-Uschis maroder Truppe? 

 

Menschenrechte und Demokratie – der Placeboeffekt

Im Artikel 21(3) der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte heißt es:
„Der Wille des Volkes bildet die Grundlage für die Autorität der öffentlichen Gewalt; dieser Wille muss durch regelmäßige, unverfälschte, allgemeine und gleiche Wahlen mit geheimer Stimmabgabe oder in einem gleichwertigen freien Wahlverfahren zum Ausdruck kommen.“
Mit dieser Formel kann man Krieg und Gewaltanwendung gegen unbotmäßige Länder oder „Schurkenstaaten“ begründen. Wie geschehen mit dem Irak (neben der Massenvernichtungswaffen-Lüge), mit Afghanistan, mit Serbien (Kosovo) usw.
Manchem „Schurkenstaat“ gegenüber ist man aber durchaus nachsichtig, wenn durch eine Intervention denn nicht mehr berechenbare Folgen zu fürchten sind.
Mit der Menschenrechtspolitik „ex officio“ ist es wie mit dem Friedensnobelpreis und mit der Medizin: auch Placebos sollten wirken.

 

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Wer AKK wählt, gewinnt…

Die infantile Regression der einst stolzen CDU

Eine boshafte Reminiszenz auf eine „Schicksalsentscheidung“

Mit lautstarkem Beifallskreischen und minutenlangem Jubelklatschen – die dem Nationalen Volkskongress in China oder der Obersten Volksversammlung in Nordkorea zur Ehre gereicht hätten – hat die CDU auf ihrem Parteitag ihre Grünkanzlerin als Parteivorsitzende verabschiedet.

Der Volksmund meint seit je: Es kommt selten etwas besseres nach!
Und wird wohl recht behalten.

Der Anti-AfD-Terminator, das CDU-„Florett des Populismus“ (Martin Lohmann), Friedrich Merz, ist „Merkels Kammerzofe“ (PP) knapp unterlegen. Jens Spahn hat zu früh „ich bin auch da“ gerufen und sollte sich vorerst noch auf seine Aufgaben als Minister konzentrieren.

Meine lokale Qualitätspostille, die am linken Redaktionsnetzwerk Deutschlands beteiligte „GNZ“, interviewte „meine“ hiesigen Bundestagsabgeordneten und durfte feststellen: „Leikert und Tauber wählten AKK – und haben gewonnen“ – „Beide können sich zu den Gewinnern zählen, denn sie haben ihre Kreuzchen bei Annegret Kramp-Karrenbauer gemacht.“

Was sagt das aus?
Infantiler Journalismus ist symptomatisch geworden für unsere Gesellschaft und ihre Repräsentanten.

Kramp-Karrenbauer und im Gefolge Frau Dr. Katja Leikert und Dr. Peter Tauber als Gewinner!?
Peter Tauber braucht wohl sein Deo nicht wechseln, bleibt ihm der Geruch als Merkelzäpfchen erhalten. Katja Leikert ist mir – als ihrem ehemaligen Partei“freund“ – durchaus als qualifizierte Repräsentantin für den jährliche „Girl´s Day“ in Erinnerung und wird da vielleicht reüssieren.
Ob die Merkel-AKK-CDU und damit all ihre „Schranzen, Vasallen, Lakaien, Marionetten, Paladine, Sklaven, Trabanten und Kammerdiener“ sich insgesamt als Gewinner fühlen dürfen, wird die Geschichte zeigen.

Der AfD konnte mit der „Kammerzofe“ nichts Besseres passieren und wenn sie sich nicht noch selbst auskicken wird, sehe ich die AfD als künftigen Gewinner.
In einer aktuellen Umfrage, versuchte „Civey“ zu ergründen: „Wird die CDU Ihrer Meinung nach unter der Führung von Annegret Kramp-Karrenbauer ehemalige CDU-Wähler von der AfD zurückgewinnen?“.

Screenshot © Civey

56% der Befragten verneinten dies gegenüber 30% wohl hoffnungsfroher Gefolgsleute dieser Idee. 14% seien unentschieden.

Dreißig Prozent CDU-Gefolgschaft, das wäre inzwischen ein Erfolg – wenn denn …

Wenn sich Kinder fürchten, ihre Umwelt und Beobachter ausblenden möchten, halten sie sich einfach die Augen zu: Denn was ich nicht sehe, können die anderen auch nicht sehen! Und lautes Singen hilft oft auch.
Genauso kamen und kommen mir einmal mehr die Delegierten dieser einst großen Partei vor. 18 Jahre folgten sie „Mutti“, ihrer Alleinerziehenden – mit Augen zu und lautem Singen.

Wie sagt der Volksmund: Es kommt nichts besseres nach!

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Berlin = Kalkutta


Die „deutsche Weltstadt“ 2018

Diesen Sommer lernte ich bei einer Geburtstagsfeier in der rheinischen Provinz eine ehemalige Führungskraft eines großen deutschen Konzerns und seine japanische Frau kennen. Der Mann – „Außendienstler“ – hatte fast sein halbes Leben in Japan verbracht und sich jetzt im Ruhestand wegen Kinder und Enkelkind nach Deutschland zurückbegeben. Mein Tischgenosse kam mir irgendwie depressiv vor und von mir angesprochen auf seinen erwähnten, neuen Wohnort Berlin wurde die Sache klar: Man hat eine schicke und teure Altbau-Eigentumswohnung in Zehlendorf erworben und sitzt jetzt dort fest, obschon man den Ort lieber heute als morgen verlassen möchte. Man erzählt, dass man auf der Straße stets einen Slalom um unzählige Haufen von Hundekot machen müsse, der Hausflur stinke nach Fäkalien und innen und außen sei das Haus mit „Gemälden“ und obszönen Sprüchen „verschönt“. Zum Glück könne man sich das Taxi leisten und brauche nicht die verdreckten öffentlichen Verkehrsmittel zum Besuch bei den Kindern benutzen. Von den Taxifahrern sei kaum einer der deutschen Sprache mächtig, mit Türkisch oder Arabisch käme man da besser zurecht. Von der vielgerühmten deutschen Metropole habe er sich anderes erwartet, als wie sich Berlin ihm heute präsentiere.

Berliner Kurier © Sabeth Stickforth –  „Siedlung“ in Berlin – nicht etwa Kalkutta

Dieser aktuelle Beitrag von Michael Klonovsky (acta diurna) brachte mich auf das Thema und die Einleitung. Klonovsky schreibt:

Berlin. Obdachlose auf den Straßen, Bettler an jedem Bahnhof, vor jeder Bank oder Sparkasse. In jeder zweiten S-Bahn tauchen Musikanten auf, die sich ihren Lebensunterhalt zusammenklimpern. Überall Schmutz. Sperrmüll auf den Straßen, Hundehaufen sowieso, Kotze auf den Bahnhofstreppen. Taubendreck. Immer aufpassen, wo man hintritt. Nichts anfassen. Viele ärmlich Gekleidete, viele Migranten. Selten mal jemand, der Krawatte trägt. Stattdessen sieht man öfter Ratten auf der Straße, die es nicht besonders eilig haben, sich also heimisch fühlen. (Ich halte mich übrigens fast nur in Mitte auf.) Berlin sei „ein bisschen wie Afrika“….

Klonovsky bezieht sich dabei auch auf einen Bericht des Berlin-Korrespondenten der Neuen Zürcher Zeitung. 

Das Thema Berlin habe ich schon mal hier angerissen und man sollte sich nochmal die beeindruckende Bilderstrecke zu Gemüte führen.

Am 19. Dezember jährt sich zum 2ten Mal der Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin. Wir erinnern uns an das schäbige Verhalten der Bundeskanzlerin, die zunächst in ihrer gefühlskalten Art über das Ereignis hinwegging und sich erst nach einer im Grunde inakzeptablen Frist den Angehörigen der Opfer widmete.
Die Berliner Stadtverwaltung ging mit der dort errichteten (provisorischen) Gedenkstätte in identisch schäbiger Weise um und installierte daraus eine Müllhalde.

Screenshot

Und die Müllhalden in Berlin werden von Tag zu Tag mehr und mehr, wie aus der Tagesspiegel-Dokumentation zu erkennen ist.

Assoziiert nicht schon der Name des Regierenden Bürgermeisters den Begriff Müll!?
Sein Vorgänger fand einst Berlin „sexy“. So etwas kann zu Berlin nur jemandem einfallen, der nicht nur mental aberriert ist.

Dem großen Journalisten Peter Scholl-Latour wird folgendes Zitat zugeschrieben:
„Wer halb Kalkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta, sondern wird selbst Kalkutta!“

Berlin sollte auch mit Kalkutta eine Städtepartnerschaft begründen. Das hätte den Vorteil, die jeweiligen Besucher müssten sich nicht erst emotional auf die andere Stadt einstimmen.

© Souvid Datta – Kalkutta

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Revolution!

Mit gelben Jacken

Die Proteste der „Gilets Jaunes“ (GJ) erschüttern Frankreich, das Mutterland aller (gewalttätigsten) Revolutionen.

Wir Deutsche konnten da mit der „Grand Nation“ nie recht mithalten.
Allein die vormaligen DDR-Deutschen können sich der effektivsten unblutigen Revolution in der jüngsten Geschichte rühmen: 1989 mit „Wir sind das Volk“. Da wurde damals nicht nur die Macht des herrschenden kommunistischen DDR-Regimes überwunden, der ganze Ostblock mitsamt dem Sowjet-Imperium brach in einer Art Domino-Effekt zusammen.

Wird die sich entfaltende Revolution der „Gilets Jaunes“ die Macron-Demokratur zu Fall bringen?

Geschichte wiederholt sich ja nicht – zumindest nicht am selben Ort. Aber Reminiszenzen können politisch lehrreich sein. Und da können die Franzosen – und „Europa“ – vielleicht von den (Ost-)Deutschen lernen.

Man stelle sich vor, die Proteste der „Gilets Jaunes“ gehen weiter, von Woche zu Woche. Dann könnte nicht nur die Macron-Regierung – vulgo das „Regime“ – fallen, sondern der ganze von Merkel, Macron, Juncker etc. angelegte Überbau der EU(dSSR).

Seinerzeit waren es nicht allein die DDR-Bürger, welche den Domino-Effekt auslösten. Besonders in Polen, Ungarn und der CSR hatte sich bereits eine Oppositionsbewegung aufgebaut, welche sich dann mehr nur als Helfer erweisen durfte.

Sollte man die „Gilets Jaunes“-Bewegung unterstützen?

Wogegen wenden sich unsere revolutionären Nachbarn?

Im Grunde gegen dasselbe, was uns bewegt.

Die Kraftstoffsteuererhöhung und die französische Variante des Dieselverbots ist nicht die alleinige Ursache ihres Protests, sondern nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat.

Ursächlich ist die gesamte Unzufriedenheit mit der Lage in Staat und Gesellschaft: Masseneinwanderung, Unsicherheit, Kriminalität, Bildungsmisere, Rückbau staatlicher Infrastruktur, Deindustrialisierung und staatliche Überschuldung, zu der sich nun eine immer größer werdende Steuerlast gesellt. Gerade die schwer arbeitende aber häufig schlecht bezahlte untere Mittelschicht in der Provinz leidet unter einer Verarmung aufgrund staatlicher Steuern und Zwangsabgaben …
Besonders erbost sind sie jedoch darüber, dass sie den Eindruck haben müssen, von der Regierung für dumm gehalten zu werden.

schreibt Eva-Maria Michels von der „Preußischen Allgemeinen“.

Was da steht, identifizieren wir doch auch für Deutschland! Oder?

Gegen das „Dummhalten“ durch die Regierung sind es bisher wieder nur überwiegend die „Ossies“, die sich in Dresden, Leipzig oder Cottbus dagegen melden – die „Dunkeldeutschen“.
Warum nicht dazu ein „helles“ Signal?
Ich beginne mal damit wie einzelne „Gilets Jaunes“ und stopfe meine gelbe Jacke nicht wie bislang unter den Autositz, sondern lege sie sichtbar vor mich unter die Windschutzscheibe bzw. dorthin, wo man sie bestimmt sieht.
Zumindest ein Anfang für einen alten, bislang noch Anti-Revoluzzer.

Und vielleicht treibt es dann nicht nur mich bald auch auf die Straße…

 

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Knecht Ruprecht, Krampus und der Nikolaus

Angstauslösende Faktoren…

Sogar der Nikolaus lebt in unseren Zeiten gefährlich. Er wird zwar noch vielfach geduldet, denn auch Luther, dem die katholische Heiligenverehrung ein Graus war, hat mit seiner Erfindung des „Christkinds“ den Nikolaus auch in evangelischen Landen nicht endgültig aus dem Weihnachtsbrauchtum vertreiben können. Genausowenig schaffte es eine Discounterkette, uns den Nikolaus auszutreiben, als sie vor zwei Jahren ihre angebotenen weihnachtlichen Schokoladenhohlfiguren in „Zipfelmann“ umtaufte.

Nun fordert eine Politikerin der Grünen aus Nordrhein-Westfalen, dem frommen Mann seinen „Bodyguard“ wegzunehmen, kann man heute bei Welt-Online lesen.
„Knecht Ruprecht ist nicht mehr zeitgemäß“, sagt Josefine Paul, 36, Fraktionsvize der Grünen im Düsseldorfer Landtag. Er soll ja dem Brauch zufolge unartige Kinder bestrafen, sie zu Frömmigkeit und Fleiß ermahnen. Dafür hat er seine Rute dabei und einen Sack, in den die unartigen Kinder der Tradition nach gesteckt werden.
„Er passt nicht mehr in das heutige Bild der Kindererziehung.“ Kinder sollten sich auf den Nikolaustag freuen und keine Angst haben. Sie hätten ein Grundrecht auf gewaltfreie Erziehung, und dazu zähle auch psychische Gewalt.
Dorothee Thau, eine Psychologin bei der Caritas-Erziehungs- und Familienberatung in Düsseldorf bläst ins gleiche Horn: „Der Knecht Ruprecht ist ein Angst auslösender Faktor. Schon die Drohungen im Vorfeld, unbedingt artig zu sein, ängstigen die Kinder und bauen einen enormen Druck auf.“

Der Knecht Ruprecht als Begleiter des „Zipfelmannes“ kommt überwiegend in Nord- und Mitteldeutschland vor. Die bekannteste dichterische Beschreibung stammt von dem norddeutschen Dichter Theodor Storm („Von drauss’ vom Walde komm ich her…“), der den „Knecht“ aber nicht dem Nikolaus, sondern dem (lutherischen) lieben „Christkindlein“ zur Seite stellt:

Knecht Ruprecht

Von drauss’ vom Walde komm ich her;
Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Allüberall auf den Tannenspitzen
Sah ich goldene Lichtlein sitzen;
Und droben aus dem Himmelstor
Sah mit grossen Augen das Christkind hervor,

Und wie ich so strolcht’ durch den finstern Tann,
Da rief’s mich mit heller Stimme an:
„Knecht Ruprecht“, rief es, „alter Gesell,
Hebe die Beine und spute dich schnell!
Die Kerzen fangen zu brennen an,
Das Himmelstor ist aufgetan,
Alt’ und Junge sollen nun
Von der Jagd des Lebens einmal ruhn;
Und morgen flieg’ ich hinab zur Erden,
Denn es soll wieder Weihnachten werden!

Ich sprach: „O lieber Herr Christ,
Meine Reise fast zu Ende ist;
Ich soll nur noch in diese Stadt,
Wo’s eitel gute Kinder hat.“ –

„Hast denn das Säcklein auch bei dir?“
Ich sprach: „Das Säcklein das ist hier:
Denn Äpfel, Nuss und Mandelkern
Fressen fromme Kinder gern.“ –

„Hast denn die Rute auch bei dir?“
Ich sprach: „Die Rute, die ist hier:
Doch für die Kinder nur, die schlechten,
Die trifft sie auf den Teil den rechten.“

Christkindlein sprach:„So ist es recht;
So geh mit Gott, mein treuer Knecht!“

Von drauss’ vom Walde komm ich her;
Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Nun sprecht, wie ich’s hier innen find’!
Sind’s gute Kind’, sind’s böse Kind’?

 

Eine musikalische Hommage an den Rutenträger hat Robert Schumann in sein „Album für die Jugend“ aufgenommen.
Ich habe das Stück immer gerne gespielt: es hat mit seinem irgendwie drohend klingenden Beginn etwas sehr expressives, dramatisches – passend zu diesem düsteren Gesellen und dessen Charakter, den die Grüne und die Psychologin da ausgemacht haben.

Der Krampus ist das süddeutsche Korrelat zum Knecht Ruprecht und noch mehr eine Schreckgestalt in der Begleitung des hl. Nikolaus. Man findet ihn im gesamten Alpengebiet und den früheren böhmischen Ländern.

Bei den Adventsfeiern der Sudetendeutschen hatte immer auch neben dem „Nikolo“ der Krampus seinen Auftritt. So erlebte ich ihn in meiner Kindheit im Gasthof meiner Eltern, wo ich damals aufwuchs. Wen es interessiert, mag meine Erinnerung daran hier lesen.

Der Krampus ist eine im Sinne der kindgerechten Pädagogik und allgemeinen Psychologie noch üblere Erscheinung, schon vom Äußeren her. In manchen Regionen tritt der Krampus nicht allein (mit dem Nikolaus) auf, sondern oft in großer Anzahl bei sog. Krampusläufen. Laut Wikipedia sorgen „Krampusattacken und Schlägereien (im Alpenraum  – d. Red.) regelmäßig für Entsetzen und öffentliche Diskussionen. Jährlich kommt es bei Krampusläufen zu Auseinandersetzungen. Gelegentlich rächen sich Zuseher für Rutenschläge und attackieren Krampusse. 2013 wurden nach mehreren Krampusläufen in Osttirol am Bezirkskrankenhaus Lienz insgesamt acht Verletzte (meist mit Knochenbrüchen) aufgenommen und über 60 weitere Patienten ambulant behandelt.“
Da wartet noch eine weitergehende aufklärerische und indizierende Aufgabe auf unsere grünen Menschheitsbeglücker auch in Bayern und Österreich.

Warum kommt der Nikolaus nicht ganz und gar auf die Verbotsliste?

Der Erfinder und Autor des Struwwelpeter, der Psychiater Heinrich Hoffmann stammt aus Frankfurt – aus der heutigen deutschen Multi-Kulti-Metropole – und er hat mit der Gestalt seines Nikolaus´ schon im 19. Jhd. eine Art „Anti-Rassismus-Parabel“ geschaffen.
Wer kennt sie nicht, die Geschichte vom „kohlpechrabenschwarzen Mohr“, der von bösen (weißen) Buben verspottet wird. Die werden denn vom strafenden Nikolaus ins Tintenfass getaucht, um fürderhin gezeichnet durchs Leben gehen zu müssen.

Gleichwohl wird der Struwwelpeter irgendwann wohl auch wegen „negative(r) Verhaltensmodelle“, „repressive(r) Strafpädagogik“ sowie „autoritär-dogmatische(r) Unbedingtheit“ mit der er „die ethische Erziehung verfolgt“, auf dem Index der grün-roten Volkserzieher erscheinen.

 

Wir lassen uns aber da nicht ankränkeln und freuen uns gewiss auf den Zipfelmann, den Sack- und  Rutenträger – auch und gerade weil wir nicht mehr zur Schule gehen:

 

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Ein Dezembergedicht

von meiner Besten aller Ehefrauen –
aus altmods Monatskalender 2018

Ähnliches Foto

Jetzt bricht sie aus die Leidenschaft
der immer Kreativen,
denn wer das jetzt nicht endlich schafft,
wird lang danach sich kniefen*.
Es wird gebastelt und genäht,
es wird gesponnen und gebaut,
gebacken noch von früh bis spät,
ideenvoll – auch mal geklaut.
Wie´s ankommt, weiß man jetzt noch nicht,
weil erst am heil´gen Weihnachtstag
der Adressat dann zu dir spricht:
„Es ist genau das, was ich mag!“
Ob´s wahr ist, oder doch gelogen,
das weiß man trotzdem leider nie,
denn man ist schließlich gut erzogen,
bricht niemals Ärger übers Knie.

_________________________

*bestrafen

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Wie der Herr, so´s Gescherr

Sagt der Volksmund – nicht gerade gendergerecht. Aber noch ist ja Frau Merkel „Herr im Haus“ .
Und da steht es nicht gerade zum Besten. 

Da wollte doch die „mächtigste Frau der Welt“ mit ihrem „Gescherr“ von der Bundesluftwaffe nach Argentinien zum G20-Gipfel reisen, um den dort versammelten Mächtigen einmal mehr das deutsche Wesen zu verklickern, an dem allein die Welt genesen sollte.
Zuhause hat nun die angeblich schon designierte Nachfolgerin der Herrin, die Annegret  verkündet, was die Botschaft ist: Unser (deutsches) Wertesystem soll Standard überall in der Welt sein.
AKK hat „getwittert“: „Wir haben eine Verantwortung! Die Menschen verlassen sich darauf, dass wir unser Land stark machen. Wenn unser Wertesystem Standard überall in der Welt sein soll, geht das nur mit starkem #Deutschland und starkem #Europa. Das ist die Verantwortung, die über die #CDU hinaus reicht.“

Mit dem „starken Deutschland“ ist es wohl nicht weit her, wenn schon nicht mal der Flieger funktioniert, mit dem die moralische Herrin der Welt zu ihrer Mission aufbrechen wollte. Nach einem technischen Defekt an ihrer „Airforce One“ musste Merkel am späten Donnerstagabend auf dem Weg zum G-20-Gipfel schon über Holland umkehren und wieder in Köln landen. 

„Unser Land stark machen…!“
Wie soll man sich das vorstellen, wenn nicht mal mehr der Flieger der „mächtigsten Frau“ funktioniert?
Und die Herrin spricht von einer „ernsthaften Störung“.

Wie der Herr, so´s Gescherr. Ja – ernsthafte Störungen oben wie unten.

Unsere begleitende Redensart stammt aus dem antiken Sprichwörter-Schatz.
Im Lateinischen hieß es „Plane qualis dominus, talis est servus“ (Wie der Herr, so auch der Sklave) und im alten Griechenland sagte man: „Wie die Herrin, so die Hündin“.

Letzteres muss uns im Zeitalter der Gendergerechtigkeit besonders gefallen.
Aber tierische Vergleiche verbieten sich für anständige Menschen und wir denken jetzt nicht an Hundenamen wie vielleicht Ursula oder Annegret.
Sind auch keine gebräuchlichen deutsche Namen für Hundedamen.

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Moralische Substanz

„CO2-Ausstoß so hoch wie nie“ 

– schreibt die Süddeutsche. Die FAZ liefert schon im Titel die Erklärung dafür: „Mehr PS, mehr Kohlendioxid“.
Die erste Meldung bezieht sich auf den neuesten UN-Klimareport:

„Die weltweiten CO2-Emissionen sind 2017 auf ein Rekordhoch von 53,3 Gigatonnen gestiegen, heißt es in einem Bericht des UN-Umweltprogramms.“

Die zweite Nachricht betrifft eine jüngste Verlautbarung des Statistischen Bundesamtes vom Montag:

Die Fahrzeugflotte emittierte hierzulande im vergangenen Jahr 115 Millionen Tonnen CO2. Im Vergleich zum Jahr 2010 entsprach das einer Steigerung um rund 7 Tonnen oder 6 Prozent. Grund für den Anstieg ist zum einen der gewachsene Fahrzeugbestand. … Parallel stieg auch die Fahrleistung um gut 9 Prozent auf zuletzt rund 642 Milliarden Kilometer… Ein weiterer Grund ist, dass die Autos über mehr PS verfügen.

Ich denke, beim ersten Lesen dieser Nachrichten ging es wahrscheinlich vielen wie mir: man nimmt sie mit einem Schulterzucken zur Kenntnis.
Denn was war anderes zu erwarten. Die Wirtschaft boomt, vor allem anhaltend in China, das allein am weltweiten Gesamtausstoß von CO2 mit 26 % beteiligt ist. Deutschland liegt dagegen mit 2,4% auf dem siebten Platz. Die Bundesregierung, musste denn dieses Jahr einräumen, dass Deutschland sein Ziel, den Treibhausgasausstoß bis 2020 um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken, deutlich verfehlen wird. In ihrem Klimaschutzbericht geht sie nur noch von minus 32 Prozent aus.

Da wollte doch Deutschland unter der geistig-moralischen Führung der Grünen und deren Kanzlerin mit verordneten Maßnahmen fast im Alleingang – durch Beispielgebung, moralische Beteuerungen und eine „weltweit einzigartige Energiewende“ – die Welt quasi im Alleingang retten.

Was macht das nun mit unseren grün-schwarz-roten Klima-Apologeten – um im Psychojargon zu fragen: Denn die Formel CO2 steht nicht etwa nur einfach für ein Gas, eine chemische Substanz mit physikalisch-chemischen Eigenschaften, sondern ist eine Metapher für den drohenden Untergang der Zivilisation, »wie wir sie kennen«.

Jens Soentgen schreibt im Merkur vom April 2013:

CO2 ist … längst nicht mehr nur eine chemische, sondern zugleich eine moralische  Substanz.  Am Umgang damit soll sich entscheiden, ob unsere Gesellschaft »zukunftsfähig«  ist.  CO2 ist das schlechte Ganze, die Summe aller Verfehlungen, in ihm fließen  alle weltweiten umweltschädlichen Handlungen zusammen, werden unterschiedslos  eins und belasten uns und die Nachgeborenen. Ob in Mato Grosso in Brasilien wieder ein Hektar Urwald in Brand gesteckt wird oder in Frankfurt am Main zehn Flugzeuge   starten – die ökologische Schädigung gleitet geräuschlos in Form einiger Tonnen CO2 in die Luft, diffundiert weltweit und wirkt als Klimalast auf die heutige und zukünftige Generationen. Der Appell zur Reduktion der CO2  – Emissionen überstrahlt mittlerweile alle anderen umweltpolitischen Ziele.

CO2 sei die Ursache des Klimawandels und laut IPCC (der Weltklimarat) vor allem durch „menschgemachtes“ CO2 verursacht. Nach Meinung der Klimaengagierten ist nicht nur mit weltweiten Umweltproblemen, ja sogar mit Klimakriegen zu rechnen:

„Die Eschatologie des CO2“.

Mit einem Schlenker auf das evangelisch-protestantisch geprägte Moral- und Gutmenschentum, das sich ja der neuzeitlichen Versündigungen besonders annimmt, schreibt Horst G. Herrmann („Im Moralapostolat“) dazu:

Aus diesem gehörigen Quantum Apokalyptik (ergibt sich) eine Steilvorlage fürs (evangelische) Einmischen, Engagieren und neuerdings auch Pilgern(). Bei der diskursiven Verwandlung und Transsubstantiation des chemischen C02 in ein politisches und moralisches C02 kann ein ganzes Arsenal biblizistisch-endzeitlicher Bezüge aufgerufen und in der Tradition des (auf Realpräsenz) pochenden Luthers (»est, est«) nachhaltig statuiert werden.
Mit der Moralisierung der Kohlensäure (C02), in der ein unsichtbarer, geruchloser, nichtsdestotrotz bedrohlicher böser Geist – auch aus der (Sprudel-) Flasche – im Fokus der eschatologischen Erregung steht, wird zudem eine mystische Erkenntnisdimension berührt, auch ein nicht unbeträchtliches weltentsagendes und damit monastisches Potential freigelegt …

Spürt man im Religiösen einen „bösen Geist“ auf, muss natürlich eine Austreibung veranstaltet werden. Die protestantische Pfarrerstochter Angela Merkel hat nicht etwa in katholischer Tradition, sondern in Rekurs auf den deutschen protestantischen Sündenkult mit der Verkündung ihrer Energiewende einen Exorzismus eingeleitet.
Ihre Predigten bestanden und bestehen wie die eines falschen Propheten aus Weissagungen heraufkommenden Unheils und lügnerischen Verheißungen zur Errettung, nach dem Prinzip „sola fide“! 

Und so wird Sache mit dem CO2 weiter aus dem Glauben und nicht aus Gewissheit heraus dirigiert werden.

_______________________________

Nachtrag zur Sache:
Durch die Fahrverbote der CO2-günstigeren Diesel wird die „Klimabilanz“ zusätzlich schlechter ausfallen. Steigen die noch erheblich vielen Dieselfahrer auf Benziner um, wird die Luft an stark befahrenen Straßen möglicherweise von Stickoxiden entlastet, der CO2-Ausstoß nimmt aber sicher zu; was schon 2017 die Europäische Umweltagentur berichtete.

 

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Wir Stinker

Mein Diesel, das Kraftfahrt-Bundesamt und die grüne Moral

Millionen von KFZ-Haltern werden wohl ein gleichlautendes Schreiben vom Kraftfahrt-Bundesamt erhalten haben:

 

November 2018

Amtliches Kennzeichen: MKK – .. ..

Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN):

Sehr geehrter Herr Dr. Ebenhöh,

ausweislich des Zentralen Fahrzeugregisters beim Kraftfahrt-Bundesamt sind Sie am 2. Oktober 2018 als Halter eines Dieselfahrzeugs eingetragen, das der Abgasnorm Euro 5 oder Euro 4 entspricht und in einer Region zugelassen ist, in der ein Stickstoffdioxid-Jahresmittelwert von mehr als 50 Mikrogramm/Kubikmeter Luft überschritten wird.

Daher soll dieses Schreiben Sie über das am 24. Oktober 2018 beschlossene Konzept der Bundesregierung für saubere Luft und die Sicherung der individuellen Mobilität in unseren Städten informieren. Dieses Konzept soll zur Verbesserung der Luft in unseren Städten beitragen, die individuelle Mobilität weiter gewährleisten und Fahrverbote in unseren Städten sowie unangemessene Belastungen für Besitzer eines Diesel-Pkw vermeiden. Maß geblicher Bestandteil des Konzepts ist die Flottenerneuerung, um Fahrzeuge mit moderner Abgasreinigung in den Verkehr zu bringen. Dazu bieten die deutschen Fahrzeughersteller in den 15 besonders belasteten Regionen mit einem Stickstoffdioxid-Jahresmittelwert von mehr als 50 Mikrogramm/Kubikmeter Luft Umtauschaktionen an.

Im Rahmen der Umtauschaktionen können betroffene Bürger Umtauschprämien, Leasingangebote oder Rabatte der Fahrzeughersteller in Anspruch nehmen, um im Rahmen einer Flottenerneuerung einen wirksamen und maßgeblichen Beitrag zur Reduzierung der Fahrzeugemissionen und zu einer Verbesserung der Luftqualität in unseren Städten zu leisten. Die Umtauschaktionen der Hersteller können sofort in Anspruch genommen werden.

Über die Angebote der Fahrzeughersteller zur laufenden Umtauschaktion können Sie sich über die Hotline der Hersteller oder deren Internetseite unter o. g. Links informieren.

Es bleibt Ihnen natürlich unbenommen, sich auch bei anderen Herstellern über laufende Umtauschaktionen zu informieren.

Durch Ihr Mitwirken bei der Flottenerneuerung kann die Luft in unseren Städten weiter verbessert werden, ohne dass Sie eine Einschränkung für Ihr Mobilitätsverhalten befürchten müssen.

Mit freundlichen Grüßen

Kraftfahrt-Bundesamt

 

Ja, ich zähle auch zu den gerichtsnotorisch erklärten Umweltverschmutzern.

Soll ich meinen zwölf Jahre alten „Horch“ verschrotten lassen?
Ich habe seinerzeit einen Lustkauf getätigt und meine Luxus-Motordroschke hat mich seitdem nie enttäuscht.
Keine Reparaturen – bis auf einen Batterietausch im letzten Winter, nach  mehrfachen Erdumrundungen. Kein Rost, nicht mal ein Stäubchen. Die Fußmatte auf der Fahrerseite könnte erneuert werden
Einmal wollte mich ein Führerscheinneuling von der Straße schubsen, was seinem Auto schlechter bekam als meinem „Oberklassen-Gefährt“.
Verbrauch zwischen 6 und 7 l Diesel auf 100 km und der 6-Zylinder Turbo-Motor läuft und läuft und läuft …
Und stinkt und stinkt …
Eigentlich nicht!

Quelle:https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/990-10-november-2018

Deutschland ist das einzige Land weltweit, in dem es bereits Fahrverbote dezidiert und ausschließlich für Dieselfahrzeuge gibt. Die Qualitätspresse möchte uns anderes glauben machen. Bei genauem Hinsehen handelt es sich bei den Einschränkungen in bestimmten Städten und Metropolen um regulierte Fahrverbote für alle Autos mit Verbrennungsmotor. Die Verbote erfolgen denn allgemein beim Überschreiten von generellen Schadstoff-Werten oder man verordnet ein Fahrverbot nach geraden und ungeraden Kalendertagen oder anderen Kriterien in Bezug auf das Zulassungskennzeichen, um das Verkehrsaufkommen zu reduzieren.

„Massenmörder fahren Diesel“ – das war schon einmal ein Thema für mich. Und seither ist nicht etwa Entwarnung zu erwarten, sondern der grüne Wahnsinn, der Rationalitätsverlust geht unvermindert weiter.
Am grün-deutschen Wesen soll die Welt genesen und in Deutschland und Europa zittern mal wieder die „morschen Knochen“ vor der neuen deutschen „Sturmabteilung“, Deren Hymne:

Es zittern die morschen Knochen
Der Welt vor deutsch-grüner Moral.
Wir haben mit der Räson gebrochen,
Und singen im Choral:

Refrain:
Wir werden weiter marschieren
Wenn alles in Scherben fällt,
Denn heute da hört uns nur Deutschland,
Aber morgen die ganze Welt.

Und liegt unsere Wirtschaft in Trümmern,
Und in der Welt zuhauf,
Das kann uns Grüne nicht kümmern,
Wir hauen weiter drauf.

Refrain:
Wir werden weiter marschieren
Wenn alles in Scherben fällt,
Denn heute da hört uns nur Deutschland,
Aber morgen die ganze Welt.

Und mögen die Alten auch schelten,
So laßt sie nur toben und schrei’n,
Und stemmen sich gegen uns Welten,
Wir wollen die Sieger sein.

Refrain:
Wir werden weiter marschieren
Wenn alles in Scherben fällt,
Denn heute da hört uns nur Deutschland,
Aber morgen die ganze Welt.

Zurück zum Schreiben des Kraftfahrt Bundesamtes.
Ich werde meine Kutsche noch weiter fahren, bis sie „in Scherben fällt“.
Herr Resch von der Deutschen Umwelthilfe und die Grünen können mich mal.
Dem und besonders diesem Hofreiter von den Grün-Faschisten möchte ich zu gern das A….l….. anbieten.
Aber stinken wir einfach weiter (dagegen an). Und zünden dazu auch noch ein Räuchermännchen und eine Kerze an.

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Hurtz…

Facebook, Soros und die SZ

Hur(t)z – der Name ist Programm. 

Wie bin ich nur auf diese Online-Seite der Alpen-Pravda geraten?
Sei´s drum.

Da lässt sich ein Jung-Journalist namens Simon Hurtz über seine sicher erst jüngst entstandene Abneigung gegen Facebook aus und changiert dann auch noch im journalistischen Minenfeld des Antisemitismus zwischen Soros und Zuckerberg hin und her.
Interessant!
(Witzig, dass über dem Traité ein Werbebanner für den „Kobold“ geschaltet ist.)
Sei´s drum.

Facebook gefällt dem Jung-Journi „ganz und gar nicht mehr“, erfährt man, denn „Facebook soll kritische Organisationen bewusst mit George Soros in Verbindung gebracht haben, den viele Konservative und Rechte antisemitisch angreifen.
Da bin ich verunsichert, denn ich mag den Soros nicht und Facebook auch ganz und gar nicht. Vielmehr, brauche ich nicht. Beide!

In dem aus Internet-Artikeln – einschließlich aus der New York Times – zusammen gestoppelten Beitrag erfährt man dann auch: „Zuckerberg gönnt Apple keinen Erfolg“.
Und das müsste mich jetzt richtig böse machen, verfasse ich doch diesen Text hier mit Hilfe von Apple-Produkten. 

Der Kobold der SZ rühmt sich, „13 Jahre lang passiven Widerstand gegen das bayerische Bildungssystem geleistet“ zu haben und „fühlte sich danach zu jung zum Arbeiten“.

 

Das ist das Holz, aus dem heute Qualitäts-Journalisten geschnitzt werden.

Und das bleibt einmal mehr heute für mich übrig von meinem Ausflug in die Welt der Qualitätsmedien: Hurtz!

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