Die Arroganz der „Wohlwissenden“

In einem ironischen Essay in der Neuen Züricher Zeitung hat sich der Finanzmathematiker, Autor und Philosoph, Nassim Nicolas Taleb mit einer besonders designierten Spezies unter den Eliten – Wissenschaftlern und Journalisten – beschäftigt.
In seinem Aufsatz „Die Wohlwissenden“ heißt es einleitend:

Die Rebellion gegen den Intellektuellen-Idioten hat eben erst begonnen. Dieser weiss stets, wie sich sein Tun und Handeln auf seine Reputation auswirkt. Aber: Er stemmt keine Gewichte.

Weltweit, von Indien über Grossbritannien bis zu den Vereinigten Staaten, findet derzeit eine Rebellion statt. Sie richtet sich gegen die Clique der Bloß-die-eigene-Haut-nicht-aufs-Spiel-setzen-Regierungsbeamten (skin in the game) und geistesverwandten Insider-Journalisten – gegen jene Klasse überheblicher, semi-intellektueller Experten mit dem Gütesiegel irgendeiner Ivy-League- oder Oxford-Cambridge-Universität, die unsereinem vorschreiben, 1) was wir tun sollen, 2) was wir essen sollen, 3) wie wir reden sollen, 4) wie wir denken sollen … , und 5) wen wir wählen sollen.

Vor kurzem gab der renommierte Soziologe und Politikwissenschaftler Herfried Münkler von der Humboldt Universität im Deutschlandradio ein Interview, in dem er aus seiner Sicht auf die jüngsten politischen Verwerfungen dem (Wahl-) Volk in großem Umfang Dummheit attestierte: Man müsse anerkennen, meinte er, dass es große Teile des Volkes gebe, „die sind nicht besonders informiert, geben sich auch keine Mühe, glauben aber dafür umso besser genau zu wissen, was der Fall ist. Also: sie sind dumm.“
Das heiße aber nicht, dass man sie nicht klüger machen könne. Und das sei die Aufgabe der Eliten.

Eine seiner Schlussfolgerungen liest sich so:

Viele derer, die populistisch wählen, ich vermute mal, ziemlich egal, ob links- oder rechtspopulistisch, sind enttäuscht von dem System, fühlen sich ausgegrenzt, abgehängt und machen gewissermaßen politisch einmal ihr Bäuerchen. Das heißt nicht, dass sie eine sehr genaue Vorstellung davon haben, wie Politik anders läuft. Das weiß man ja auch aus den Umfragen, dass viele AfD-Wähler sich gar nicht mit deren Programmatik beschäftigt haben. Sondern sie wollen Denkzettel verteilen, gelbe Zettel ankleben und drauf schreiben: Hallo, das Volk, also ich, war hier.

Also, das Volk ist dumm und roh und daraus leitet sich ein Überzeugungs- und Erziehungsauftrag der Intellektuellen und Eliten in Wissenschaft, Politik und Publizistik ab.

Münkler ist ein vielgefragter Interviewpartner und Gast in Talkshows des Regierungsfunks, „Experte“ und Politikberater, der dabei angeblich auch den Sinnes- und Ausscheidungsorganen der Kanzlerin ganz nahe kommen darf.
Nicht erst mit diesem Interview hat Münkler bewiesen, dass er zu der von Taleb kritisierten Kategorie der „Akademiker-Bürokraten“ und „Intellektuellen-Idioten“ gehört, die sich stets anmaßen, unser Leben und das gesellschaftliche Geschehen im Sinn ihrer Ideologien zu regeln.

Münkler kommt aus dem Bereich der Sozialwissenschaften. Aber auch „Wohlwissende“ aus dem Bereich der Naturwissenschaften und der Medizin versuchen stets, über ihr in den Medien oder über die Politik transportiertes „Expertenwissen“, das ignorante Volk zu erziehen und zu formen: sei es auf den Gebieten der „Klima-Wissenschaft“, „Ernährungswissenschaft“ oder „Gesundheitswissenschaft“.

Dazu möchte ich kurz sondieren, was „Wissenschaft“ eigentlich sei.

Dem stelle ich zunächst die sarkastischen Definitionen von Ewald G. Seeliger aus seinem „Handbuch des Schwindels“ voran:

Wissenschaft, die staatliche Wortmache, amtliche Einrichtung, behördliche Oberzaubermeierei, der Ringeltrampeltanz der durch Höchstverbildung verbündeten Großraubhöhlenbewohner um das von ihnen heimtückisch mit Fremdwörtern verschleierte Bild der Wahrheit, oberfeierliche Irrtumskuhhäuterei, Quatschwörtereiwirtschaft, die Un-, die Widerforschung (s. Forschung).

Seeliger unterscheidet denn auch mokant zwischen Forscher und Wissenschaftler

Forscher, Richtigerdenker, Wahrheitssucher, Vorausleber, Lebensaufspürer, Zweifler, Nichtglauber, Wahrheitsspitzel, Neugierer (s. Neugier), Schwindelentlarver (s. Detektiv, Fälscher, Lehrer), Unwissenschaftler. Der F. ist der freie, die Wahrheit sprechende Mensch, der Wissenschaftler der gewaltzaubernde, staatsgebundene Wortstanzer und Unsatzmacher. Darum auch hat sich noch keiner von ihnen an die Wahrheit herangetraut, denn sie ist die Entlarvung und Wegdenkung des Staats, dieser Futterkrippe für alle Wissenschaftler.

Nach einer Definition – in nuce – bedeutet Wissenschaft:
• Die Tätigkeit, bei der ein Sachverhalt mit objektiven und nachvollziehbaren Methoden systematisch beschrieben und untersucht wird.
• Ein bestimmter Bereich, in dem mit wissenschaftlichen Methoden gearbeitet wird.
• Gesamtheit der Einrichtungen und Personen, die wissenschaftlich arbeiten.

Unverzichtbare Kriterien von Wissenschaftlichkeit sind:
• Inhaltliche Richtigkeit
• Eindeutigkeit
• Vollständigkeit
• Objektivität und intersubjektive Überprüfbarkeit
• Reliabilität / Verlässlichkeit
• Transparenz
• Validität
• Theoriebezug
• Wahl adäquater Methoden
• Neuigkeitsgehalt
• Begriffsklarheit
• Intellektuelle Redlichkeit

Nehmen wir die Attribute Richtigkeit, Eindeutigkeit, Objektivität, Reliabilität und intellektuelle Redlichkeit, so müssen weite Bereiche und Ergebnisse der Sozial- und Geisteswissenschaften als fragwürdig, wenn nicht gar als Nicht-Wissenschaft angesehen werden. Und gerade diese gerieren sich als lautstärkste Menschen- und Gesellschaftsverbesserer.
Gemeint ist vor allem der soziologische und gesellschaftswissenschaftliche Sektor mit seinem szientistischen „Soziologismus“ und dem „Genderismus“. Rechnet man neben den Universitäten und Hochschulen noch die Forschungsstiftungen und „Think-Tanks“ der Medienkonzerne (z.B. Bertelsmann), die „Akademien“ und Stiftungen der Parteien, Gewerkschaften und Kirchen hinzu, wird der  Wissenschaftsbetrieb eindeutig von diesen Disziplinen dominiert.

Dazu ein Einschub:
Im Wintersemester 2016/2017 sind in Deutschland so viele Studierende wie noch nie an den deutschen Hochschulen eingeschrieben. Nach ersten vorläufigen waren rund 2.806.000 Studentinnen und Studenten im aktuellen Wintersemester an einer deutschen Hochschule immatrikuliert. Auffallend ist wieder das stetig abnehmende Interesse an Mathematik und Naturwissenschaften, wobei die Ingenieurwissenschaften – was immer sich insgesamt dahinter versteckt – einen Zuwachs haben. Auffallend ist der weitere Anstieg in Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, aber auch in der Humanmedizin und den „Gesundheitswissenschaften“ (Zu letzteren zählen ja inzwischen auch die vorwiegend an Fachhochschulen „erforschten“ „Pflegewissenschaften“).

Auch dies gibt die Wichtung wieder, wer das Sagen hat. Jedem Studenten entspricht anteilig ein adäquater Personalbestand an lehrenden und Einfluss nehmenden Personen, die von der Gesellschaft (dem Steuerzahler) ausgehalten werden.

In Deutschland soll es inzwischen über 250 öffentlich alimentierte Lehrstühle oder „Forschungsstellen“ für „Genderwissenschaften“, der Genderismus-Ideologie geben. Gesellschaftszerstörerischer Obskurantismus wird mit akademischen Weihen versehen, öffentlich gefördert und als normativ installiert.
Zum Wert dieser „Wissenschft“ ein interessantes Video aus Norwegen: https://youtu.be/3OfoZR8aZt4?t=10

Die Anzahl der Intellektuellen, die in alle Lebensbereiche einfallen, Leute die nie ihre eigene Haut auf Spiel setzen müssen (es sei denn, sie verstoßen versehentlich gegen den Kanon der PC), die „keine Gewichte zu stemmen“ brauchen (Taleb), werden immer zahlreicher, immer lauter und frecher.

Der österreichische Nationalökonom Joseph Schumpeter stellte einst dazu fest:

«Intellektuelle sind Leute, die die Macht des gesprochenen und des geschriebenen Wortes handhaben, und eine Eigentümlichkeit, die sie von anderen Leuten unterscheidet, ist das Fehlen einer direkten Verantwortlichkeit für praktische Dinge.»

Die Münklers, Schellnhubers und andere Kanzlerinnenberater oder „Experten“, erleben es nicht am eigenen Leib, wie der Unternehmer, Handwerker oder Freiberufler. Denn dem werden die Folgen seines Handels und möglicher Differenzen zwischen Verkündigung und Taten regelmäßig und Tag für Tag vom Markt „heimgezahlt“, und auch die Arbeiter und Angestellten werden nicht für Ankündigungen und Parolen bezahlt, sondern nach ihren faktisch erbrachten Leistungen. Die arroganten „Wohlwissenden“ werden nicht zur Verantwortung gezogen, schon gar nicht durch konkrete Einkommensverluste. (Roland Baader)

Arnold Gehlen formulierte 1969 im Angesicht der zutage tretenden gesellschaftlichen und staatlichen Konsequenzen aus dem verhängnisvollen Einfluss vor allem der „Frankfurter Schule“:

„Das sind… privilegierte Klassen, nämlich solche, die faktisch oder gar rechtlich von den unlösbaren ethischen Konflikten freigestellt sind, die auf jedem denkenden Menschen liegen, der in aktive, dauernde Kämpfe verwickelt ist, seien sie politischer oder wirtschaftlicher Art. Privilegierte Kreise sind auch solche, die die Folgen ihrer Agitation nicht zu verantworten haben, weil sie diese mangels Realkontakt gar nicht ermessen oder sich alles erlauben können. Das sind, um es kurz zu sagen, in großen und wortführenden Teilen die Schriftsteller und Redakteure, die Theologen, Philosophen und Soziologen, also ideologisierende Gruppen, erhebliche Teile der Lehrerschaft aller Schularten und der Studenten, und schließlich die generellen Nutznießer der gesellschaftlichen Nachsicht: Künstler und Literaten. Mit einem Wort, es handelt sich um die »Intellektuellen«, und hier insbesondere um die Kernbestände derer, die nicht in der Wirtschafts- und Verwaltungspraxis tätig sind…“

Noch einmal Roland Baader, der leider viel früh verstorbene libertär-konservative Denker und Schriftsteller:

Das größte Unglück, das sich die zivilisierte Welt selbst antut, ist in der Tatsache zu sehen, daß sie die Ideologen-Armee, die permanent zur Zerstörung der Zivilisation antritt, mit astronomischen Steuermitteln finanziert und subventioniert. Die Lehrer an den Schulen, die Professoren an den Universitäten, die Moderatoren und Kommentatoren in den öffentlichen Fernsehanstalten, die politischen Kader und Dauerschwätzer auf allen Kanälen, die – zwar nicht alle, aber mehrheitlich – das Denken der Menschen und besonders der Jugendlichen vergiften sowie die Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung der Marktwirtschaft verteufeln und die sozialistischen Destruktionssysteme verherrlichen: Sie alle werden mit den erzwungenen Steuern und Gebühren der breiten Bevölkerungsmassen finanziert, alimentiert, subventioniert und belohnt. Sie alle müssen sich nicht bemühen, für ihre Ideen Interessenten und Abnehmer zu finden, die bereit wären, dafür freiwillig zu zahlen (wie es sonst jeder Anbieter am Markt tun muß), sondern diese Abnehmer werden ihnen zwangsweise zugetrieben. Die Indoktrination wird fürstlich entlohnt mit Geldern, die man auch jenen Millionen von Menschen unter Zwang aus der Tasche zieht, die niemals freiwillig etwas für solche „Botschaften“ bezahlen würden.

 

Es gibt sie glücklicherweise noch, solche Journalisten und Wissenschaftler, welche bereit sind, „die eigene Haut aufs Spiel zu setzen“. Nicht zu schreiben und in die Öffentlichkeit zu treten, um zu gefallen oder gut dazustehen, sondern um für die eigene Überzeugung und für die rechte Sache (im vielfältigen Sinne) einzustehen. Ohne staatliche Alimentation und vorerst noch ohne die selbst gewählte Alternative des „Waldgangs“.

 

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Zauberlehrlinge

Vom Kölner Stadtanzeiger erfahren wir, dass die Nordrhein-Westfälische Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) wegen „unhaltbarer Aussagen“ den Islamwissenschaftler Sami Alpan aus dem Beirat für den islamischen Religionsunterricht ausgeschlossenen hat. „Alpan habe sich in unhaltbarer Weise geäußert. So habe er ein Zitat des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan verbreitet, wonach deutsche Medien Regierungsjournalismus betreiben. Zudem soll er einen Beitrag mit einem „Lügenpresse“-Vorwurf auf Facebook gepostet haben. Außerdem stelle Alpan in Frage, dass es sich bei den Anschlägen auf das World Trade Center am 11. September 2001 um islamistischen Terror handelte. – Quelle: http://www.ksta.de/25199590 ©2016

Das ist schon interessant. Da werden von der Politik die in- und ausländischen Islamvertreter gehätschelt, immer mehr Bereiche im Land dem Zugriff der muslimischen Ideologie überlassen, von der Türkei ausgebildete „Religionslehrer“ und Imame in den staatlichen Bildungsbereich eingeschleust. Dann macht eine dieser geförderten Personen Äußerungen, die hierzulande gar von „Rechtspopulisten“ oder „Verschwörungstheoretikern“ besetzt sind. Und die gewünschte Gleichgestimmtheit ist dahin.
Wen oder was hat man sich da ins Land geholt?
Was dieser Sami Alpan da ausgesprochen oder gepostet hat, geht natürlich gegen den Kern regierungsamtlicher Gewissheiten der bunten Republik. Obschon unsereiner aus „rechter“ Sicht seine eigentlichen, dahinter stehenden Motive allemal fragwürdig erscheinen.

Unsere politischen Zauberlehrlinge werden mit der von ihnen geschaffenen Situation nicht mehr Herr: die kleine NRW-Schulministerin nicht in ihrem Bereich und im Großen die große Kanzlerin nicht.

Wie heißt es in dem bekannten Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe „Der Zauberlehrling“: „Herr, die Not ist groß! Die ich rief, die Geister werd ich nun nicht los …“

Es lohnt sich, das Gedicht sich wieder einmal in Gänze zuzumuten:

Hat der alte Hexenmeister
Sich doch einmal wegbegeben!
Und nun sollen seine Geister
Auch nach meinem Willen leben.
Seine Wort‘ und Werke
Merkt ich und den Brauch,
Und mit Geistesstärke
Tu ich Wunder auch.

Walle! walle
Manche Strecke,
Daß, zum Zwecke,
Wasser fließe
Und mit reichem, vollem Schwalle
Zu dem Bade sich ergieße.

Und nun komm, du alter Besen!
Nimm die schlechten Lumpenhüllen;
Bist schon lange Knecht gewesen:
Nun erfülle meinen Willen!
Auf zwei Beinen stehe,
Oben sei ein Kopf,
Eile nun und gehe
Mit dem Wassertopf!

Walle! walle
Manche Strecke,
Daß, zum Zwecke,
Wasser fließe
Und mit reichem, vollem Schwalle
Zu dem Bade sich ergieße.

Seht, er läuft zum Ufer nieder,
Wahrlich! ist schon an dem Flusse,
Und mit Blitzesschnelle wieder
Ist er hier mit raschem Gusse.
Schon zum zweiten Male!
Wie das Becken schwillt!
Wie sich jede Schale
Voll mit Wasser füllt!

Stehe! stehe!
Denn wir haben
Deiner Gaben
Vollgemessen! –
Ach, ich merk es! Wehe! wehe!
Hab ich doch das Wort vergessen!

Ach, das Wort, worauf am Ende
Er das wird, was er gewesen.
Ach, er läuft und bringt behende!
Wärst du doch der alte Besen!
Immer neue Güsse
Bringt er schnell herein,
Ach! und hundert Flüsse
Stürzen auf mich ein.

Nein, nicht länger
Kann ichs lassen;
Will ihn fassen.
Das ist Tücke!
Ach! nun wird mir immer bänger!
Welche Miene! welche Blicke!

O, du Ausgeburt der Hölle!
Soll das ganze Haus ersaufen?
Seh ich über jede Schwelle
Doch schon Wasserströme laufen.
Ein verruchter Besen,
Der nicht hören will!
Stock, der du gewesen,
Steh doch wieder still!

Willsts am Ende
Gar nicht lassen?
Will dich fassen,
Will dich halten
Und das alte Holz behende
Mit dem scharfen Beile spalten.

Seht, da kommt er schleppend wieder!
Wie ich mich nur auf dich werfe,
Gleich, o Kobold, liegst du nieder;
Krachend trifft die glatte Schärfe.
Wahrlich! brav getroffen!
Seht, er ist entzwei!
Und nun kann ich hoffen,
Und ich atme frei!

Wehe! wehe!
Beide Teile
Stehn in Eile
Schon als Knechte
Völlig fertig in die Höhe!
Helft mir, ach! ihr hohen Mächte!

Und sie laufen! Naß und nässer.
Wirds im Saal und auf den Stufen.
Welch entsetzliches Gewässer!
Herr und Meister! hör mich rufen! –
Ach, da kommt der Meister!
Herr, die Not ist groß!
Die ich rief, die Geister
Werd ich nun nicht los.

»In die Ecke,
Besen! Besen!
Seids gewesen.
Denn als Geister
Ruft euch nur, zu seinem Zwecke,
Erst hervor der alte Meister.«

Vielleicht mag nun meine Interpretation dieses Gedichtes in semantischen Details nicht ganz schlüssig anmuten, doch bleibt die Kernwahrheit dieser dichterischen Parabel.
Der alte Hexenmeister: In dem kann man nur das Volk sehen, mit den uralt geprägten Instinkten, mit der Besinnung und dem Hören auf „über Jahrhunderte erprobte Instanzen“ (N. Taleb), mit dem gesunden Menschenverstand. Unsere Politnarren wollten diesen Zaubermeister aus dem Haus haben oder vergessen und sich anmaßen, dennoch mit seinen Sachen spielen zu können. Die Zauberlehrlinge, die in ihrem selbstdefinierten Absolutorium baden möchten.
Zu den „Fluten“ braucht es keine konkrete Deskription und im „Besen“ erkennt man das missbrauchte und letztlich versagende Instrument der Staatlichkeit.
Ist das zu „ausgebeutelt“, was ich da anspreche?
Ich halte dieses Gedicht für eine der treffendsten Verbildlichungen in Bezug auf soziale und politische Hypertrophien. Man muss sich nur einfach mal hinein versenken und die Umschreibungen in Hinsicht auf politische Verhältnisse auslegen; für meine intelligenten Leser muss ich es nicht weiterspinnen…

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Dreist!

Die Okkupation des öffentlichen Raums durch die Muslime

Das ZDF berichtete am 1. Dezember in einer Nachrichtensendung über eine Auseinandersetzung an der Universität Stuttgart betreffend die Nutzung von öffentlichen Räumen der Uni zu muslimischen Gebetsübungen.

Die Stuttgarter Zeitung hatte bereits Mitte November über diese „Affäre“ geschrieben:

„Es kam in beiden Universitätsbibliotheken in den zurückliegenden Monaten zu Situationen, bei denen muslimische Gläubige zwischen Bücherregalen beteten“, berichtet der Sprecher Hans-Herwig Geyer. „Dabei wurde von muslimischen Kommilitonen versucht, Studierende und Beschäftigte am Eintreten in diese Bibliotheksräume zu hindern mit der Begründung, betende Gläubige nicht stören zu dürfen.“

Die Universität hat daraufhin ihre Hausordnung verschärft und das Beten und religiöse Zusammenkünfte in ihrem Bereich untersagt.
Ein muslimischer Studierender kommentierte das Bet-Verbot laut Stuttgarter Zeitung so: Der Rektor, der bereits den hohen Ausländeranteil bei den Studierenden kritisiert habe, befürchte nun wohl „die Islamisierung des Abendlandes“.
Den bet-bedürftigen Muslimen unter den Studierenden wurde von der Uni-Leitung das ökumenische Zentrum auf dem Unicampus in Vaihingen anempfohlen, das gemeinsam von einem evangelischen und katholischen Pfarrer geleitet wird. Da kam es gleichwohl zu Konflikten. Die Mohammed-Getreuen verlangten nach einem „Raum der Stille“.

Dazu die Stuttgarter Zeitung:

„Ein Student habe den künstlerisch schön gestalteten Raum gesehen und vorgeschlagen, man könne einen Vorhang einziehen, um Männer und Frauen zu trennen, berichtet Pfarrer Mühlich (Leiter des ökumenischen Zentrums, d.Red.). Diesem habe man erklärt, dass man dies hierzulande nicht so handhabe.
Dass immer wieder einzelne muslimische Studierende zum Beten vorbeikämen, meist Frauen, sei vollkommen in Ordnung, sagt Mühlich. Allerdings berichtet er auch, dass er selbst sich einmal mit einem Buch in den Raum der Stille zurückgezogen habe, während zwei Muslimas gebetet hätten. Als eine dritte kam und ihn als Mann herausschicken wollte, habe er sie über die Situation aufgeklärt: „Wer den Raum benutzt, bestimmen wir – und wir lassen uns nicht okkupieren.“ Die Muslimas hätten offenbar gedacht, die Uni habe den Raum den muslimischen Studierenden zur Verfügung gestellt. Er sei dann aber sehr gut mit den Frauen ins Gespräch gekommen, daraus hätten sich Aktionen wie ein gemeinsames Fastenbrechen im Ramadan ergeben.“

Das ZDF hat in seinem Beitrag zwei Studierende dazu befragt.
Eine Studentin hielt das Verhalten der Universitätsleitung für in Ordnung, dagegen meinte ein männlicher Studierender, man müsse seine Freiheiten ausleben dürfen und deshalb sollten die Muslime doch auch in der Bibliothek beten dürfen.

Was lehrt uns das?

Unsere muslimischen Mitbürger – vulgo Bereicherer – versuchen immer dreister, den öffentlichen Raum zu besetzen und bei Versagung aggressiv ihr selbstangemaßtes Recht durchzusetzen. Den Dhimmis und christlichen Beschwichtigern fällt dazu nur ein, ein „gemeinsames Fastenbrechen im Ramadan“ zu begehen und ein moderner „Studierender“ meint, in öffentlichen Räumen müsse man alle seine „Freiheiten“ ausleben dürfen, also laut oder leise, einzeln oder in der Rotte seine Gebetsübungen abhalten.

Was auffällt, ist, dass auf der muslimischen Seite sich immer mehr die Frauen als Speerspitzen ihrer Religion zeigen: mit dem provokativen Kopftuch oder anderen Bekleidungsmerkmalen und mit publiken und lautstarken Zurechtweisungen im Sinne ihres Islam. Seien es die muslimischen Studierenden, die einen Mann aus einem okkupierten (Gebets-)Raum verweisen wollen, sei es Frau Özoguz von der SPD und der  Staatsregierung, welche das staatliche Vorgehen gegen die Salafisten kritisiert und das Grundgesetz im Sinne der Landnehmer ändern möchte.
Wenn ich durch unser Städtchen spaziere, diverse Einkaufstätten besuche, sehe ich seltener mal einen Mann, der sich durch eine Kopfbedeckung oder durch eine besonders ethnisch charakteristische Oberbekleidung als Muslim zu erkennen gibt. Dagegen Kopftücher bei jungen Mädchen, jungen und alten Mütterchen zuhauf, welche den öffentlichen Raum mit ihrer Symbolkleidung bereichern. Manchmal frage ich mich, ob auch in Anatolien, aufgrund klimatischer Besonderheiten, sich Frauen ab etwa 30 das ganze Jahr in Mäntel nach Art einer Pferdedecke hüllen müssen oder dürfen. Letzteres ist möglicherweise auch nur Ausdruck von ländlich-anatolischer modischer Schlichtheit. Auch meine Großmutter, aus dem Böhmerwald stammend, kleidete sich im Alter ländlich-schlicht, mit Kopftuch beim Aufenthalt im Freien, wie sie es gewohnt war.
Das Kopftuch, getragen von sich offensiv gebenden jungen Frauen, ist zum Erkennungszeichen der muslimischen Okkupation unserer Welt geworden.
Als ich in den 60er Jahren in der katholisch frommen Stadt Würzburg studierte, sind mir dort in einer Woche weniger „religiös“ gewandete Menschen über den Weg gelaufen, als während einer Stunde auf einer „Einkaufsmeile“ in der hessischen Provinz.
Dazu diese Diskrepanz: Die Frauen sollen mit ihrer Aufmachung die soziale Umgebung missionieren; fügen sie sich dieserart oder anderweitig nicht, werden sie an der Anhängerkupplung durch den Ort geschleift oder anderweitig „ehrenhaft“ behandelt.
Und die feministisch inspirierten, wissenschaftlichen „Exzellenzcluster“ der Universität, die sich mit dem „globalen Islam“ befassen, schweigen dazu.

Eroberer kommen nicht, um sich zu integrieren: sie missionieren und dominieren. Das erleben wir nun täglich allein im Straßenbild. Uns wird bedeutet, dass wir uns anzupassen hätten – die Ungläubigen.
Wer das anders sieht, ist naiv oder auch trottelig, wie dieser deutsche „Studierende“, der allerorten alle Freiheiten ausgelebt sehen möchte.

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Rorate

Der düstere November mit den immer kürzer werdenden Tagen, seinen langen Nächten, ist vorbei. Der neue Monat, der Dezember erscheint uns viel weniger trist und dunkel, als dieser vergangene „Toten-Monat“. Obschon die Tage bis hin zum Weihnachtstag weiter kürzer, die Nächte noch länger werden, die gleichen klimatischen Unbilden uns plagen können. Der Dezember ist für uns Christen der Monat des Lichtes. An jedem Adventssonntag zünden wir eine weitere Kerze an und dann der Höhepunkt, der Christbaum am 24. Dezember in seiner Lichter- und Glitzer-Pracht. Der Blick in das Kerzenlicht mit seiner Wärme und aufscheinenden Helligkeit vertreibt Depression und Trübsinn. Die Kerzen sind Symbol unserer Hoffnungen, die wir mit dem kommenden Christfest verbinden.

Eine Erinnerung – zuerst veröffentlich im Dezember 2011 von  Frieder/altmod

Krachend kalt. Der Schnee knirscht unter meinen Winterstiefeln.
Er ist so übernatürlich weiß und glitzernd, dass ich die umgebende Dunkelheit  dieser frühen Stunde gar nicht wahrnehme.
Die Großmutter hatte wie immer aufgepasst, dass ich auch rechtzeitig aus dem Bett komme und mich auf den Weg mache.
Viertel nach Sechs.
Stockfinstere Nacht – aber dieser wunderbare weiße Schnee.

Die Kälte treibt an, um ohne Verspätung  die Kirche zu erreichen.

… Rorate – für einen Ministranten und den Enkel dieser Großmutter ist das tägliche Pflicht im Advent.

Die Kirche ist noch lichtlos und es ist wenig wärmer als vor der Türe.
Nach und nach brennen mit jedem neuen Besucher mehr Kerzen auf. Dann werden auch die Altarkerzen entzündet.

Es sind wieder nur wenige Leute in der Kirche. Die vorderen Bänke mit den heurigen Kommunionkindern, Ministranten und Enkeln gewisser Großmütter sind aber gut gefüllt.

Die Kerzen wärmen: über das Auge und den Geruch und  natürlich über die Finger, die sich immer in das  herabfließende Wachs eingraben möchten, Pfade und Figuren zu formen.

– Rechtzeitig aufhören mit dem Wachskneten und den Wachs-Späßen, ehe die Messe beginnt!

„Wachet auf, ruft uns die Stimme…“
„Maria durch ein Dornwald ging…“
Das Gleichnis von den klugen und den törichten Jungfrauen.
Dann: „Tauet Himmel den Gerechten, Wolken regnet ihn herab…“.
Erst zum Schluß begleitet die Orgel den Gesang.

Es scheint jetzt heller geworden und wärmer. Obwohl vor der Tür die Morgendämmerung gerade nur zu ahnen ist und der Schnee die gleiche Winterkälte reflektiert.
Der Weg zur Schule – noch etwa 20 Minuten werde ich brauchen – wird jetzt wundervoll mit jedem Schritt von mehr und mehr Helligkeit und Wärme begleitet.

Ein wunderbarer Morgen,  und ganz sicher ein guter Tag….

 

Ein Phänomen des Alterns: je größer der zeitliche Abstand, desto intensiver scheinen die Erinnerungen aufzublitzen.
Advent ist die Zeit, in der man sich zudem besonders gerne in Vergangenes entführen läßt.
Und weil es dann früher auch noch besser war…
Damals – daheim – war es im Dezember schon Winter, mit Schnee, klirrend kalten Nächten:  vorweihnachtliche Idylle, sichtbar und fühlbar, erlebt. Nicht nur von Postkarten, Fotos oder in stimmungsvoll gefärbten Filmen.

Zur Vorweihnachtszeit gehörte damals für mich die Rorate-Messe.
Wie war es krachend kalt, wenn man sich um Viertel nach sechs frühmorgens auf den Weg zur Kirche machte. Und immer bahnte man sich wohl seinen Weg – so die Erinnerung – durch frisch gefallenen Schnee.
Früher, in der Kindheit waren halt die Winter noch Winter, denn keiner wusste etwas von globaler Erwärmung und Klimakatastrophen. An Dauerregen oder auch Trockenheit im Dezember erinnert man sich einfach nicht.
Wie sonst könnte man dann das Licht der Kerzen aufleben lassen, das die Kälte und das Morgen-Dunkel in der Kirche auflöste. Die Erinnerung an die Mariengebete und schlichten, wunderschönen Adventslieder.

Rorate gehörte spätestens ab dem Alter, als man sich auf seine Erstkommunion vorzubereiten hatte, zum Pflichtprogramm.
Für die Einhaltung der Pflicht sorgte der Pfarrer in einer Allianz mit meiner Großmutter – „Zuckerbrot und Peitsche“.
Es gab eine Anwesenheitskarte, zu der man für jeden Messbesuch ein Sternchen zum einkleben erhielt. Je mehr Sternchen man vorweisen konnte, um so wertvoller fiel das Geschenk durch den Pfarrer am Heiligen Abend aus. Erst ab zehn Sternchen gab es überhaupt ein Geschenk: von der Postkarte, Kerze bis zum Buch. Ich war lange Zeit stolz, immer ein Buch erhalten zu haben. Bis zu vierten Klasse Gymnasium, Anfang der sechziger Jahre habe ich das durchgehalten. Dann war irgendwie Schluß mit Rorate.

War es morgens nicht mehr so kalt und finster, dass man sich nach weckendem und wärmendem Kerzenlicht sehnte?  Nach „Maria durch ein Dornwald ging“, „Wachet auf, ruft uns die Stimme“, „Tauet Himmel den Gerechten“, „Wie schön leucht uns der Morgenstern“ …

Rorate caeli desuper – Tauet Himmel den Gerechten… Jes 45,2

Ich wünsche mir, es wäre möglich, diese Stimmung wieder entstehen zu lassen.

Das Licht, den Morgenstern aufleuchten sehen zu können – gerade in unserer Zeit.

Rorate-Messen frühmorgens sind nicht mehr im „Angebot“ meiner Kirchengemeinde; wenn, dann mal montags am Abend. Und dann fehlt meist – wie immer mehr auch am Sonntag – eine wirkliche Gemeinde.

Das gibt es offenbar nicht mehr, wie man es sich phantasiert: durch Schnee stapfen bei klirrender Kälte, frühmorgens und dann zum Kerzenschein – ohne elektrisches Licht und ohne Zentralheizung – in die Kirche.
Und dann in den Tag gehen.

Ich möchte schon suchen, ob nicht wieder Rorate möglich ist – auch ohne Schnee, Kälte, und vielleicht auch wieder ohne die moderne Formlosigkeit der Zeremonie.

 

 

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Krakeelen oder Singen von Weihnachtsliedern –

Demokratische Techniken in der politischen Argumentation?

Es geht um zwei verschiedene Veranstaltungen und zwei verschiedene Formen des Protestes gegen selbige.
Da war zum einen eine Veranstaltung der CDU mit der „umstrittenen“ Publizistin und Antifeministin Birgit Kelle in Bremen, zum anderen eine Veranstaltung der AfD aus dem Main-Kinzig-Kreis in dem Städtchen Wächtersbach.
In Bremen hatten am Montagabend linksautonome Aktivisten mit lautstarkem Krakeelen, Trommelschlagen und Pfeifen versucht, die ihnen nicht genehme Diskussionsveranstaltung mit der genannten Person im Presseklub zu verhindern oder zu stören.
In Wächtersbach hatte sich am Dienstagabend vor dem Bürgerhaus ein von den hiesigen evangelischen Pfarrern organisierter (links-)kirchlicher Kreis mit 60 Personen zum Weihnachtsliedersingen zusammengefunden, um die Versammlung der „Rechtspopulisten“ nicht vielleicht dolos* zu verhindern, aber doch zu irritieren.

Weihnachtliedersingen in dieser „kalten Zeit“ mutet durchaus sympathischer und friedvoller an, als geläufige linke Bambule mit aggressiver Lärmerzeugung und körperlichen Übergriffen.
In beiden Fällen sei die Frage erlaubt, wie es indes um Toleranz und um demokratische Gepflogenheiten im politischen Meinungsstreit inzwischen bestellt ist.

Wir haben es jeweils nicht aestimiert, wenn von der Kanzel herab Einfluss auf Politik und Wahlen zu nehmen versucht wurde. Die Pfaffen sollten sich aus dem politischen Tagesgeschäft heraushalten. Die Lutherischen – hoch oder niedrig von Rang – konnten das eh zu keiner Zeit, bei den Katholiken halten sich wenigstens die niederen Chargen vor Ort derweil meistenteils zurück – im Gegensatz zu ihren Oberhirten.

Der Historiker und Publizist Michael Wolffsohn kritisiert in seinem neuesten Buch „Zivilcourage“ die inflationäre Zunahme des Protestes auf und von der Straße und bezeichnet diese Entwicklung gar als Zivilisationsbruch. Nicht mehr eine argumentative Auseinandersetzung in den demokratischen Einrichtungen, in den „Institutionen der Zivilisation“ – wie er schreibt – findet statt, sondern der plakative und Aufmerksamkeit-heischende, Gewalt ausübende Protest auf und von der Straße gegen das nicht-Genehme, oft nur Verdächtige. Der Aufruf an Bürger, Zivilcourage zu zeigen, jeweils einen „Aufstand der Anständigen“ zu inszenieren, sei bei dem konstatierten Versagen der Institutionen im Kern eine Aufforderung zur Selbstjustiz.

„Nützliche Idioten“ (Lenin) für die Feinde der Demokratie und einer zuverlässigen Staatlichkeit hie und da: linksautonome Berufsprotestler einerseits und andererseits Geistliche, die sich in ihren Pflichten vergreifen.

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* arglistig, mit bösem Vorsatz (Rechtsw.)

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Integration zum Märtyrer!?

„Muslimische Jugend zwischen Integration, Abschottung und neuen Wegen“

so lautete der Titel einer Konferenz des Forschungszentrums globaler Islam am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ der Uni Frankfurt am 28.10.2016.

In der Einladung zum „Mediengespräch“ anläßlich der Konferenz war zu lesen:

„Junge Muslime sind bei Bildungsabschlüssen und Berufschancen benachteiligt, werden überproportional häufig straffällig und haben durch das Aufkommen einer salafistischen Jugendbewegung öffentliche Aufmerksamkeit erregt. Hinzu kommen schulische Konflikte um religiös begründete Sonderregelungen wie die Nichtteilnahme am gemischtgeschlechtlichen Schwimmunterricht. Aus diesen Gründen stehen muslimische Jugendliche im Fokus von Polizei, Justiz und Jugendarbeit – und zunehmend auch der Wissenschaft, wie bei der Konferenz „Muslimische Jugend zwischen Integration, Abschottung und neuen Wegen“.

Ein brisantes Thema, denn die Aussage, dass junge Muslime „überproportional häufig straffällig“ werden entspricht gewiss den Tatsachen, aber „politisch korrekt“ und öffentlich aussprechbar ist sie nach buntrepublikanischer Sprechverordnung sicher nicht. Vielleicht ist deshalb die Berichterstattung über diese Konferenz in den „Qualitätsmedien“ bis heute verhalten. Die „Medien“, gerade die Gouvernanten ZEIT, FAZ, SÜDDEUTSCHE, WELT usw. fanden das Thema wohl nicht prickelnd, konnten sie daraus wenig Nektar für ein volkserzieherisches Gebräu saugen.

Nur die Hessen-Prawda, die FRANKFURTER RUNDSCHAU nahm sich des Themas – online – an:

 Dort wird die Leiterin der Konferenz, Susanne Schröter mit durchaus kritischen Aussagen zitiert, z.B. gegenüber den Verantwortlichen für die Planung von Flüchtlingsunterkünften in Frankfurt. „Man kann keine Aufnahmeeinrichtung gegenüber einer höchst umstrittenen Moschee eröffnen“, sagte sie. Am Donnerstag war bekannt geworden, dass die Abu-Hanifa-Moschee in Enkheim auch von Flüchtlingen einer Unterkunft in unmittelbarer Nähe besucht wird. Schröter betonte, die Moschee sei schon länger ein Treffpunkt für junge Salafisten. „Nachweislich“ hätten Menschen die Moschee in der Edisonstraße besucht, bevor sie nach Syrien gegangen seien. Ebenfalls bekannt sei, dass Salafisten in Deutschland versuchten, Kontakt zu eingereisten Flüchtlingen zu bekommen, so Schröter.
Ein anderer „Experte“ der Konferenz, Hussein Hamdam verwies aber auf das „Potenzial“ dieser jungen Gruppe, er meint: „Junge Muslime sollten nicht nur als Problemfälle angesehen werden.“ Schröter berichtete von Muslimen, die „extrem genervt“ reagierten, wenn man sie auf ihren Glauben anspreche. Heißt es weiter in dem FR-Artikel. Viele fühlten sich einem „Generalverdacht“ ausgesetzt; Diskriminierungserfahrungen seien am Ende auch ein Faktor dafür, wieso sich junge Muslime radikalisieren, sagt sie. Oft beginne es in der Schule, so Schröter; Mädchen wollten nicht mehr zum Schwimmunterricht, man zeige sich bei öffentlichen Gebeten, neue Freunde, Gruppendynamik , eigene Musik, eigene Kleidung, eigene Symbolik. Eben wie eine Jugendkultur. Die Religion werde dabei zum „Identitätsmarker“, so Schröter.

Eine Ergänzung dazu lieferte Christop Curtz im Wiesbadener Kurier, in dem er auf die problematische Rolle der sog. Islamverbände hinweist. Auf Ditib etwa: „In Hessen ist der Verband Partner für islamischen Religionsunterricht. Er hat sich aber auch mit einem „Märtyrer-Comic“ an Jugendliche gewendet, in dem es um die Schönheit geht, für Gott zu sterben. Und für das Vaterland.
„Das ist immer die Türkei“,sagt Susanne Schröter. Jugendarbeit in Moscheevereinen ist oft problematisch, wenn sie von Islamverbänden getragen wird: Das ist die eine These dieser Konferenz.“

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Quelle: Diyanet

Der „Märtyrer-Comic“ sorgte schon vor einiger Zeit für Aufregung, indem NRW die Zusammenarbeit mit dem türkischen Moscheenverein aufgrund dieser Broschüre aufkündigte.

Man darf nicht vergessen, dass wir es bei den hiesigen Islamverbänden ausschließlich mit Vertretern des „orthodoxen Islam“ zu tun haben.
Der amerikanische Autor, ein islamischer Konvertit zum Christentum, Mark A. Gabriel, ein ehemaliger Professor für islamische Geschichte an der Al-Azhar Universität in Kairo, warnt vor dem orthodoxen Islam. Er unterscheidet säkulare oder „normale“ Muslime, liberale Muslime und orthodoxe oder traditionelle Muslime. Säkulare und liberale Muslime haben nach seiner Ansicht eine Gemeinsamkeit: Ihnen fehlt das Interesse, dass aus ihrem Land ein islamischer Staat mit islamischem Recht wird. In der Regel sehen sie ihre Länder lieber nicht in den Händen von orthodoxen Muslimen.

Was wir bei uns erleben, ist ein Export des orthodoxen Islam aus der Türkei und Saudi-Arabien nach Europa.
Wie sagte Erdogan: »Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.«

Das ist wohl eindeutig. Und sie werden nicht davon abgehen, junge Muslime als „Soldaten“ zu rekrutieren. Mit stillschweigender Duldung deutscher Politiker, Juristen, „Wissenschaftler“ und Publizisten.
Da verpufft denn der möglicherweise gutgemeinte „wissenschaftliche“ Ansatz dieser Konferenz des Frankfurter »Forschungszentrum Globaler Islam am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“«.

Eine Binse: gut gemeint ist selten gut gemacht.
Und jetzt muss ich natürlich auch wieder nachtreten und ätzen: Man fragt sich, was soll eine derartig hypertroph titulierte Institution, wenn es niemanden interessiert, was da geforscht wird.
Es ist halt Frankfurt – „Frankfurter Schule“.
Um zu ergründen, worum es bei der (Nicht-) Integration junger Muslime hierzulande geht, braucht es keine universitären „Exzellenzcluster“ – was für ein Mumpitz ist das – mit steuer-parasitären „ProfessorInnen“ und „ExpertInnen“-Konferenzen aus sich ausschließlich selbstbefriedigenden Sozialwissenschaften.
Über das Thema ist genügend geforscht, gesagt und geschrieben worden, um zu erkennen, was uns da ins Haus gekommen ist.

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„Wir wollen unser Land zurück“

Es war eine der Kernaussagen von Donald Trump, mit welchen er den Kampf um die amerikanische Präsidentschaft für sich entschied: „We want our country back!“

„Ich will mein Land zurück!“ Ist der Titel eines (deutschen) Liedsängers.
Von wem wohl?
Wer bei uns so etwas sagt (oder singt), kann nur ein „Nazi“ sein. Denn der war ja auch einst von der NPD als Bundespräsidentenkandidat vorgeschlagen worden. „Eine der Schlüsselfiguren der rechtsextremen Szene“ (Wikipedia).

Eine kontaminierte Forderung.  Aber ein Ruf von Gequälten.

„Ich will mein Land zurück!“ forderte die schwedische Schriftstellerin und Journalistin Ingrid Carlqvist in ihrer Ansprache am 9. Juli 2012 als Rednerin im Europaparlament, in welcher sie sich über die zunehmende Islamisierung ihres Landes beklagte. Eine „Islamophobe“ also, mithin nach hiesiger Lesart „rechtsextrem“ oder „Nazi“. Ihre aufrüttelnde Rede kann auf Youtube verfolgt werden.

 

Zwei aktuelle Meldungen zur Themenstellung „unser Land“.

Die sog. Integrationsbeauftragte im Rang eines türkischen bundesdeutschen Staatsministers, die Salafistenförderin Aydan Özoguz, hat auf dem sog. Integrationsgipfel ein bisher noch wenig beachtetes „Impulspapier“ vorgelegt, in dem sie quasi die Abschaffung Deutschlands fordert.
Sie verlangt die Aufnahme eines neuen Staatsziels ins Grundgesetz als Art. 20b folgendermaßen: ‚Die Bundesrepublik Deutschland ist ein vielfältiges Einwanderungsland. Sie fördert die gleichberechtigte Teilhabe, Chancengleichheit und Integration aller Menschen.“ Özoguz verlangt „Teilhabe von Individuen, Bevölkerungsgruppen und Organisationen an Entscheidungs- und Willensbildungsprozessen strukturell verankert – als Teilhabe am Haben und Sagen“. Der Deutsche Arbeitgeberverband spricht in diesem Zusammenhang schon on „Diskriminierung als Staatsziel“.
Özoguz ist keine Fürsprecherin der Integration, sondern „eine Kulturübernehmerin, die in der Mehrheitsgesellschaft ihren Feind erblickt“ schreibt Thomas Spahn auf „Tichys Einblick“. „Deutsch“ und „Deutschland“ kommen bei Özoguz nicht mehr vor.

Aus der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung und der Jungen Freiheit erfahren wir, dass in Niedersachsen die rot-grünen Regierungsfraktionen einen Antrag zum mehrsprachigen Unterricht in den Landtag eingebracht haben. Ein Viertel der Landeseinwohner habe ausländische Wurzeln und spreche hauptsächlich Türkisch, Farsi oder Polnisch. Diese Sprachen sollten daher als reguläres Unterrichtsfach angeboten werden und auch das Abitur soll in der entsprechenden Muttersprache abgelegt werden können. Das Parlament soll am Mittwoch über die Forderung beraten.

Aus Niedersachsen ist in der jüngeren Geschichte ja wenig Gutes gekommen, personifiziert in den Namen Trittin, Gabriel, Wulff, von der Leyen usw. Aus Bayern stammend, fällt mir dazu die nicht immer nur folkloristisch gemeinte Kennzeichnung „Saupreußen“ ein.
Nichts gegen „echte Preußen“, für die Familie, Religion, Volk und Staat noch von Bedeutung waren und sind. Hingegen sind „Saupreußen“ solche, die nicht nur das eigene Land ruinieren.

Das links-grüne sozialistische Konzept, der wiederholte Großversuch einer Umerziehung der Menschen, verbunden mit einer „Umvolkung“ (Vorsicht, Nazivokabel!) nicht nur hierzulande, wird unverdrossen fortgesetzt. Das soll auch eine erneute Kanzlerschaft von Frau Merkel garantieren.

Viele Menschen bei uns bekommen es augenscheinlich gar nicht richtig mit, was an gesellschaftspolitischen Toxinen nach und nach verbreitet wurde und wird.
In den Parlamenten, in den Medien finden keine adäquaten Auseinandersetzungen um die Probleme des Landes mehr statt, die Presse ist konform und der deutsche Michel läßt sich ohne Wehlaut kastrieren oder „gendern“.
Ich mag es nicht glauben, dass die Mehrheit der Abstammungs- wie auch der „Pass-“ Deutschen dieses Experiment gut heißt und mitmachen will. Die Özguze, Mayzeks, Roths, Taubers, Marxe, Strohmer und Konsorten ausgenommen.
Warum gelingt es uns nicht, diesen ganzen Alptraum auszulöschen? Wir haben eine „Alternative“, die sich nicht immer geschickt und treulich – je nach Lage im Sinne der Linkspresse – verhalten hat. Aber sie scheint das einzige „parteipolitische Übel“, dem man sich zuwenden kann, um eine Veränderung der Verhältnisse auf einigermaßen friedlichem Weg zu erreichen. Auf die CSU können nicht einmal mehr Bayern und Franken sich verlassen, wenn deren Häuptling eine Kandidatin Merkel für das Kanzleramt als „alternativlos“ kennzeichnet.

Vielleicht sollte man sich mehr in das Mies der „sozialen Medien“ begeben (aus dem ich mich aus guten Gründen entfernt habe). Um die Zensoren und Sykophanten zu provozieren; mit einer Parole, die bis zu den nächsten Wahlen bei uns – wie zuletzt in den USA – in aller Munde sein sollte:

„Wir wollen unser Land zurück!“

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Der große Kladderadatsch

– mit gewandeltem Bezug

merkel_kladderadatsch

Kladderadatsch war einst eine deutschsprachige politisch-satirische Zeitschrift, die von 1848 bis 1944 erschien. Der Name der Zeitschrift ist hergeleitet vom lautmalerischen Berliner Ausdruck Kladderadatsch, der etwa bedeutet „etwas fällt herunter und bricht mit Krach in Scherben“. Der Titel machte den Ausdruck so populär, dass er zur politischen Parole wurde. Der „große Kladderadatsch“ war denn ein vielgebrauchtes Schlagwort der deutschen Sozialdemokratie. Es sollte den Zusammenbruch der bürgerlichen Gesellschaft beschreiben, der immer wieder für eine nahe Zukunft vorhergesagt wurde.
https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fer_Kladderadatsch

Seit mehr als einem Jahr – beginnend mit der Aussetzung von Verfassungsrecht, hiesigem  und internationalem Recht durch die Kanzlerin und Flutung des Landes mit Fremden, mit den massenhaften Angriffen auf Frauen in der Silvesternacht in Köln, Hamburg und andernorts, mit den Anschlägen von München, Würzburg und Ansbach, mit der Preisgabe des Rechts auf freie Meinungsäußerung durch den Justizminister, mit dem immer eklatanter sich zeigenden Versagen von Polizei und Justiz bei der Ahndung von (Ausländer-)Kriminalität, mit dem damit einhergehenden Versagen und Ruin der Presse- und Medienlandschaft, haben sich die Auspizien für einen großen Kladderadatsch unübersehbar angehäuft.

Aber nicht die „bürgerliche Gesellschaft“ steht vor dem Zusammenbruch, sondern das noch gegenwärtige System des die westlichen Gesellschaften beherrschenden Linkskartells aus Politik, (Geistes-) Wissenschaften, Medien und Teilen der Ökonomie.
Mit der Wahl von Donald Trump zeigt sich, dass dieses Oligopol jetzt ernsthaft seinen Niedergang kommen sieht.
Die Auguren – die, welche gerne von den Herrschenden in Anspruch genommen werden – diejenigen, die immer noch in den Redaktionsstuben einer „Qualitätspresse“ in ihren linksgrünen Miasmen dahinvegetieren, haben spektakulär versagt.
Wahlerfolge der AfD hierzulande, der „Brexit“, der Wahlsieg von Trump – der unentwegt gescholtene Rechtspopulismus ist auf dem Vormarsch und lernt dem bisher tonangebenden Linkspopulismus das Fürchten.

In einem vom politischen Establishment nahezu als Skandal angesehenen und auch heute noch lesenswerten Interview in der ZEIT fragte schon 1992 der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker bei seiner Kritik an den Parteien und dem Parteienstaat: „Wo bleibt der Wille des Volkes?“ Er konstatierte: „Der Parteienstaat (ist) von beiden zugleich geprägt, nämlich machtversessen auf den Wahlsieg und machtvergessen bei der Wahrnehmung der inhaltlichen und konzeptionellen politischen Führungsaufgabe.“

„Die Anfänge dessen, was wir heute in den USA beobachten, sind schon lange in Europa angekommen – die Erosion der Demokratie in ihrer bisherigen Form, schrieb der Philosoph und Wissenschaftsjournalist Alexander Grau in „Cicero“ –  und:

„Demokratie und freie Marktwirtschaft (haben) zu einer historisch einmaligen Diversifizierung westlicher Gesellschaften geführt: Milieus haben sich aufgelöst, Überlieferungstraditionen sind abgebrochen, Lebensstile differieren wie noch nie zuvor in der Geschichte. Eine allgemeinverbindliche Leitkultur gibt es nicht. Migrationsbewegungen und sich emanzipierende Minderheiten bewirken ein Übriges. Zunehmend stehen sich soziale Milieus und Subkulturen mit offenem Unverständnis, teilweise in deutlicher Abneigung gegenüber. Die Basis gemeinsamer Kommunikation schwindet. Die weltanschauliche Gegenseite wird als verlogen und unmoralisch wahrgenommen. Der mentale Bürgerkrieg beginnt.
Die Annahme, dass ein paar Verfassungsgrundsätze als Basis einer demokratischen Gesellschaft ausreichen, droht als gefährlicher Irrtum entlarvt zu werden – geboren in Zeiten relativer kultureller Homogenität. Das erfolgreichste Staatsmodell der Menschheit, die westliche Demokratie, generiert zunehmend Gesellschaften, die ihre eigenen Voraussetzungen zerstören.“

Dieserart „Demokratie“ zerstört sich selbst, ist die Aussage.

Hans-Hermann Hoppe schrieb 2001 in „Demokratie – Der Gott, der keiner ist“:

„Das amerikanische Modell – kurz: die Demokratie – muß sowohl in wirtschaftlicher als auch in moralischer Hinsicht als historischer Fehlschlag beurteilt werden. Demokratie fördert Kurzsichtigkeit, Kapitalverschwendung, Unverantwortlichkeit und moralischen Relativismus. Sie führt zu dauernder zwangsweiser Einkommens- und Vermögensumverteilung und ständiger Rechtsunsicherheit Sie ist kontraproduktiv. Sie fördert das Demagogentum und den Egalitarismus. Sie ist nach innen gegenüber der eigenen Bevölkerung und nach außen hin aggressiv und tendenziell totalitär. Insgesamt führt sie zu einem dramatischen Anstieg der Staatsmacht, erkennbar an der Größe staatlicher – parasitär durch Steuern und Enteignung eingetriebener – Einnahmen und Vermögensbestände im Verhältnis zur Größe produktiv – im Markt – erwirtschafteter Einkommen und Vermögen und dem Umfang und der Reichweite staatlicher Gesetzgebung. Sie ist ebenso zum Untergang bestimmt, wie der Sowjetkommunismus zum Untergang bestimmt war.“

Das „amerikanische Modell“ hat mit der Wahl Trumps einen folgenreichen Schlag erhalten und die aggressive resp. kriegerische „globale Demokratie-Mission“ findet hoffentlich ein Ende. Diese Mission unter Führung der USA mithilfe seiner westlichen Vasallen, die den islamischen Terrorismus von Afghanistan bis Syrien gefördert hat, „Failed states“ im Nahen Osten und Afrika produzierte, mit unendlichem Leid und mit  noch nie gekannten Migrationswellen in Richtung Zentral-Europa.

Trump hat ausschlaggebend mit drei Aussagen die Wahl für sich entschieden:
„America first!“, „We make America great again!“ und „We want our country back!“

Das sind klar national konnotierte Ansagen“ – schreibt Nicolaus Fest in einem lesenswerten Kommentar :

„Es geht um die Frage, wer wir sind. Es geht um Leitkultur und Diskurs-Herrschaft. Und es geht um alles, was das linke Projekt ausmacht. … Es geht um die Herrschaft einer Ideologie, die den Menschen als erziehungsbedürftig betrachtet, als Objekt staatlichen Nannytums: Um das linke Projekt der Re-Education zum besseren Menschen, zum immer toleranten, bunten, umweltbesorgten Veganer, der jede Ideologie des Augenblicks umarmt: Neben Multikulti auch Frühsexualisierung, GenderMainstreaming, Inklusion, Feinstaub, Windenergie, VeggieDay, autofreie Zonen. Es geht um die Politik der täglichen Gängelung, um die endgültige Umwandlung des Landes in ein permanentes Erziehungslager. … Und es ging um noch etwas, für das das Projekt der Linken steht: Um die Auflösung aller Bindungen. Wer den Neuen Menschen schaffen will, den unsexistischen, nicht-aggressiven, verständnisvollen, weltoffenen, femininen Typus, muss alte Muster brechen. Der Neuprägung hinderlich sind Familie, Heimat, Nation, Kirche, Kameradschaft, Kultur, Geschlecht. Erst die Bindungslosigkeit kreiert den perfekten und perfekt manipulierbaren Menschen, der zwar nicht tolerant ist, aber allem gegenüber gleichgültig – weil er nichts kennt, wofür es sich einzutreten lohnt.“

 

Unmissverständlicher kann man es nicht ausdrücken, was die Menschen hüben und drüben eigentlich umtreibt im Blick auf unsere „regierenden Verhältnisse“.
Die Versprechungen auf soziale Wohltaten, die heuchlerischen Zusicherungen hinsichtlich sozialer Gerechtigkeit und Sicherheit in Gleichheit, ziehen nicht mehr und werden wohl nicht mehr wahlentscheidend sein.

„Etwas fällt herunter und bricht mit Krach in Scherben“

Der „große Kladderadatsch“ steht dem bisher nicht enden wollenden Projekt der Linken wohl endlich und unabwendbar bevor.
Sie wollen es nur noch nicht wahrhaben.

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Rede eines (noch) nicht agnoszierten deutschen Kanzlerkandidaten

Nachfolgenden Text habe ich einer Mail meines Freundes und Gesinnungsgenossen Herbert Gassen entnommen, der eine Rede des künftigen US-Präsidenten Donald Trump paraphrasierte. Ein interessanter Versuch!
Die durchgestrichenen Wörter stehen im nicht redigierten Original der Rede, die Großbuchstaben beinhalten die Adaption von Herbert Gassen auf deutsche Verhältnisse.

Man stelle sich vor, diese Rede würde im Wahlkampf von einem etwaigen Kanzlerkandidaten der Bundesrepublik Deutschland gehalten. Eine (noch) unglaubliche Fiktion.
Zugleich erkennt man, warum das hiesige und das amerikanische Establishment mit seinen Medien so ausrastete und nicht mehr aus dem Toben kommt.

Viel Vergnügen beim Lesen!

 

Rede von Donald Trump als Präsidentschaftskandidat WEM (?) als Kanzlerkandidat der Bundesrepublik Deutschland vom 24.10.2016 9. November 2016

Unserer Bewegung geht es darum, ein gescheitertes und korruptes politisches Establishment mit einer Regierung zu ersetzen, die von Euch, dem amerikanischen DEUTSCHEN Volk, kontrolliert wird.

Das Washington BERLIN-Establishment sowie die Finanz- und Medienunternehmen, die es finanzieren, existieren nur aus einem Grund: Um sich selbst zu schützen und zu bereichern. Bei dieser Wahl stehen Billionen MILLIARDEN von $ € für das Establishment auf dem Spiel. Die, die in Washington BERLIN Macht haben und die Lobbyisten, verbünden sich mit Menschen, die nicht Euer Glück im Blick haben.

Unsere Kampagne steht für eine echte, existentielle Bedrohung, wie Sie sie noch nicht zuvor gesehen haben! Hier geht es nicht nur um eine Wahl für 4 Jahre. Dies ist ein Scheideweg in der Geschichte unserer Zivilisation, wo wir, das Volk, entscheiden, ob wir die Kontrolle über unsere Regierung zurückerlangen.

Das politische Establishment, welches versucht, uns zu stoppen, ist dieselbe Gruppe, die verantwortlich ist für desaströse Handelsabkommen, massive illegale Einwanderung sowie für eine Wirtschafts- und Außenpolitik, die unser Land ausbluten ließ. Das politische Establishment brachte WIRD uns die Zerschlagung unserer Fabriken und unserer Jobs BRINGEN, da sie nach Mexiko, China und die ganze Welt ausgelagert werden.

Die ist eine globale Machtstruktur, die für wirtschaftliche Entscheidungen verantwortlich ist, die unsere Arbeiter, PENSIONÄRE UND SPARER ausgeraubt haben, die unser Land seines Reichtums beraubt haben und die das Geld in die Taschen einer Handvoll von großen Unternehmern und Politiker gesteckt haben.

Dies ist ein Kampf um das Überleben unserer Nation. Das wird unsere letzte Chance sein, sie zu retten. Diese Wahl wird zeigen, ob wir eine freie Nation sind oder ob wir nur die Illusion einer Demokratie haben, in Wirklichkeit aber von einer Handvoll globaler Lobbyisten kontrolliert werden, die unser System manipulieren, und unser System wird manipuliert.

Das ist die Realität!

Du weißt es, sie wissen es, ich weiß es und so ziemlich die ganze Welt weiß es. Die Clinton-MERKEL-Maschinerie steht am Zentrum dieser Machtstruktur.

Wir haben da in den Wikileaks- VIELEN Dokumenten aus erster Hand gesehen, die beweisen, daß sich Hillary Clinton ANGELA MERKEL im geheimen mit internationalen Banken trifft, um die Zerstörung der Souveränität der USA DEUTSCHLANDS UND DER EU zu planen, damit diese globalen Finanzmächte, ihre Lobbyisten-Freunde und ihre Spender noch reicher werden. Ehrlich gesagt: Sie sollte weggesperrt werden.

Die mächtigste Waffe, die die Clintons MERKELS einsetzen, sind die Medien, die Presse. Laßt es mich ganz klar sagen: Die Medien in unserem Land haben nichts mehr mit Journalismus zu tun.

Sie sind politische Interessenvertretungen und nichts anderes, als irgendein Lobbyist ist oder ein Finanzgebilde, mit einer politischen Agenda und diese Agenda ist nicht für Euch, sondern für sie selbst.

Jeder der sich ihnen entgegensetzt, wird als Sexist gebrandmarkt als Rassist, als xenophob, ALS RECHTSRADIKAL. Sie werden lügen, lügen, lügen und danach noch Schlimmeres tun.

Sie werden tun, was auch immer nötig ist. Die Clintons MERKELS sind Kriminelle. Das ist gut dokumentiert. DEN DEUTSCHEN STRAFRECHTLERN WURDE DER WEG ZU DEN HÖCHSTEN GERICHTEN VERWEHRT! Das Establishment, das sie beschützt, nimmt teil an seiner großen Vertuschung von kriminellen Aktivitäten im Außenministerium und der Clinton-Foundation, um die Clintons um die MERKELS an der Macht zu halten, IN DEN REGIERUNGSANWEISUNGEN ZU ENERGIEWIRTSCHAFT UND EINWANDERUNG.

Sie wußten, daß jede Lüge gegen mich, meine Familie und meine Angehörigen anbringen würden. Sie wußten, daß sie niemals aufhören würden, um mich zu stoppen.

Nichtdestotrotz fange ich freudig diese Pfeile für Euch ab. Ich fange sie für unsere Bewegung ab, damit wir unser Land zurückbekommen können. Ich wußte, daß dieser Tag kommen würde. Es war nur eine Frage der Zeit, und ich wußte, daß sich das amerikanische DEUTSCHE Volk erheben würde und für die Zukunft stimmen würde, die sie verdient.

Die einzigen, die diese korrupte Maschinerie aufhalten können, seid Ihr!

Die einzige Kraft, die stark genug ist, unser Land zu retten, sind wir!

Das einzige Volk, das mutig genug ist, dieses korrupte Establishment abzuwählen, bist Du, amerikanisches DEUTSCHES Volk.

Unsere große Zivilisation ist an dem Punkt der Abrechnung angelangt.

Ich müßte das nicht tun, Leute, glaubt mir. Ich habe ein großartiges Unternehmen aufgebaut, und ich hatte ein wundervolles Leben. Ich könnte die Früchte von jahrelangen erfolgreichen Geschäfts-Deals und Geschäften genießen, anstatt durch diese Horror-Show aus Lügen, Täuschungen und Attacken zu gehen. Wer hätte sich das so vorgestellt? Ich mache das, weil mir dieses Land so viel gegeben hat, und ich spüre, daß ich an der Reihe bin, dem Land, welches ich liebe, etwas zurückzugeben.

Ich mache SAGE dies für das Volk, für die Bewegung, und wir werden dieses Land für Euch zurückgewinnen, und wir werden Amerika DEUTSCHLAND wieder großartig machen:

FREI VON DER ANTIFA, DEN SEILSCHAFTEN DER SED UND DEM GIFT DER 68ER!

SIND WIR UNS BEWUSST, WAS DAS DEUTSCHE VOLK DER WELT GEGEBEN HAT: DAS GROSSARTIGE ZEITALTER BIS 1914 UND DIE FRIEDLICHE REVOLUTION AM 9. NOVEMBER 1989!

ES LEBE DEUTSCHLAND AUF DER BASIS CHRISTLICH-ETHISCHER GRUNDWERTE IN FRIEDLICHER NACHBARSCHAFT MIT DEN VÖLKERN DER WELT!

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