Klassische Musik für jeden Tag – 9. Januar 2022

Peter Tschaikowsky (1840 – 1893)
Ouverture solennelle 1812
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Klassische Musik für jeden Tag – 8. Januar 2022

George Gershwin (1898 – 1937)
Ein Amerikaner in Paris
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Klassische Musik für jeden Tag – 7. Januar 2022

Adam Krieger (*7.1.1634 – ✝︎30.6.1666)
3 Deutsche Barocklieder
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Klassische Musik für jeden Tag – 6. Januar 2022

Peter Cornelius (1824 -1874)
Die Könige aus dem Morgenland
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„Wir sind das Volk!“

Ein deutscher Ruf

© Histigame Spieleverlag

Volk [altgerman.],
eine durch gemeinsame Herkunft, Geschichte, Kultur und meist auch Sprache verbundene Gesamtheit von Menschen; ursprünglich die Kriegsschar, auch eine bestimmte Menschengruppe, dann die Hauptmasse einer Bevölkerung, im Unterschied zur Oberschicht, zur polit. Führung, zur Regierung, überhaupt zu den öffentl. Gewalten und Berufen (der private Bereich im Sinne des 19. Jahrh., entstanden aus der Rechtsgemeinschaft der Untertanen im aufgeklärten Fürstenstaat des 18. Jahrh.).
Der Begriff hat im Laufe der Geschichte verschiedene Wandlungen erfahren und ist nicht immer eindeutig abgrenzbar. ….
Die große Wertgeladenheit des Begriffes V. birgt jedoch nicht nur die Gefahr des ideolog. und wissenschaftl. Mißbrauchs, sondern verursacht auch Schwierigkeiten bei der empirischen Erfassung des Objektes …

Brockhaus Enzyklopädie 1974

Ein bekannter Aktivist aus der Bewegung der Corona-Kritiker, Dr. Reiner Fuellmich (www.corona-ausschuss.de) – natürlich in den Augen der Wahrheitsmedien ein Verschwörungstheoretiker – meint im übertragenen Sinn, mit der Parole „Wir sind das Volk“ könnte man auch jetzt die Regierung von „Mr. Global“ und all der nationalen Gefolgsleute, die das totalitäre Corona-Regime aufgebaut haben, ins Straucheln bringen.
Nun, hinter jeder politischen Parole steht auch eine Geschichte.
Es war das machtvolle Stichwort der Montagsdemonstration in der DDR 1989, welche das totalitäre, kommunistische Regime zum Einsturz brachte.
Die Wortschöpfung war aber nicht etwa eine Erfindung der Leipziger Montagsdemonstranten. Sie tauchte erstmals in Georg Büchners Drama „Dantons Tod“ auf. Darin läßt Georg Büchner einen radikal-revolutionären Pariser Bürger ausrufen: „Wir sind das Volk und wir wollen, dass kein Gesetz sei…“ Der dichter Ferdinand Freiligrath verwendete 1848 in der Märzrevolution die Parole in dem Gedicht „Trotz alledem“: „Wir sind das Volk, die Menschheit wir. Sind ewig drum, trotz alledem!“
Dann wurde es zur politischen Parole, die während der Montagsdemonstrationen 1989/1990 in der DDR als Sprechchor gerufen wurde, um gegen die DDR-Regierung zu protestieren. Dann von „Wir sind ein Volk“ abgelöst.
Im Wissens-Morast Wikipedia heißt es dann: „Seit 2014 wird der Ausruf zunehmend in Kreisen rund um die völkische, rassistische, islamfeindliche, antidemokratische, rechtspopulistische PEGIDA-Bewegung und bei Demonstrationen und Aktionen gegen Asylbewerber sowie Moscheen in Deutschland verwendet.“
Aha!
Für Menschen, die 1989 die friedliche Revolution miterlebt haben, sei das unerträglich. Der ehemalige Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) nannte es eine „Pervertierung“ des Revolutionsrufs von 1989.
Dann versuchte auch noch die „Schwefelpartei“ (Michael Klonovsky) bei ihrem Wahlkampf für die Landtagswahlen 2019 in Ostdeutschland angeblich an die Tradition der DDR-Bürgerrechtsbewegung anzuknüpfen, und so war dann auf AfD-Wahlplakaten die Parole zu lesen.
Die AfD will sich angeblich nach Meinung der Sauber- und Wahrheitsmedien in die Tradition der DDR-Opposition stellen und will den Anschein zu erwecken, als würde sie, 30 Jahre später, deren Ziele nun endlich verwirklichen. Eine „Vollendung der Wende“, wie sie auch schrieb. Was nun den Bundes-Frank zu dem Vorwurf brachte, die Friedliche Revolution in der DDR werde damit bewusst zu Wahlkampfzwecken missbraucht.

Damit ist der so wichtige Zirkelschluss erreicht: Pegida – AfD – Nazi.

Wer jetzt „Wir sind das Volk“ skandiert – ist Nazi, das muss man bedenken.

Im Jahr 2018 kritisierte die Welt, dass das Motto eigentlich: „Auch wir sind das Volk“ hätte lauten müssen, da es 1989 nicht darum gegangen sei, SED-Politikern und Polizisten die Eigenschaft abzusprechen, Staatsbürger zu sein. Diese Kritik geht aber wohl von einer rein völkischen Definition des Begriffes aus und verkennt dabei das Historische – und besonders auch das zeitgenössische Verständnis aus dem Gegensatz Volk – Obrigkeit. Dazu sei auch auf die einleitende Brockhaus-Definition verwiesen.

Volk“ – ein kontaminierter Begriff.

Betrachten wir mal die Schizophrenie unser Herrschenden im Zusammenhang mit ihrem „Volk“.
Das Merkel benutzte dieses Wort nicht, sie sprach von der „Bevölkerung“ oder von „denen, die schon länger hier leben“.

Das Nazi-Wort „Volksgemeinschaft“ (wozu der „Volksgenosse“ gehört) nimmt natürlich keiner mehr in den Mund. Betrachtet man aber die Bemühungen der Herrschenden, das „Volk“ in ein einheitliches Denken und Verhalten zu zwingen, muss das in den Köpfen aber doch noch herumgeistern. Da muss der Bundeskanzler folgerichtig die „Spaltung der Gesellschaft“ (des Volkes?) leugnen und „Zusammenhalt“ beschwören. Mit den Impfgegnern, „Corona-Leugner“, Querdenkern ist – nicht nur rhetorisch – durch Politiker und die Mehrzahl der Medien ein neuer Popanz aufgebaut worden, der nahezu dem „Volksfeind“ der Nazis entspricht. Die Distanz zu diesem wird durch soziale Ausgrenzung und durch (Polizei-) Gewalt markiert. Solidarität und Mitempfinden mit den Nachdenklichen, Skeptischen oder auch Ängstlichen wird stigmatisiert und ausgeschaltet.
Wie seinerzeit mit dem „Eintopfsonntag“ die Solidarisierung der „Volksgemeinschaft“ betrieben werden sollte, an dem sich der „Führer“ höchstselbst und alle Goldfasane und Prominenten mit öffentlicher Wirkung beteiligten, werden heute öffentliche Impftermine, öffentliche Impfbekenntnisse von Politikern und A/B/C-Promis in den Medien in Dauerschleife dem „Volk“ vorgesetzt. Vom Bundes-Frank bis Jauch, vom Kölner Dom bis zum Puff, mit Bratwurst-Speisung oder „freiem Eintritt“ als Prämien. Wie seinerzeit beim Eintopfsonntag und dem Winterhilfswerk.
Das Ideal der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft war nicht das einer kommunitären Gemeinschaft sich gegenseitig helfender Individuen, sondern das einer gut funktionierenden Maschine. Diese sollte willenlos und mechanisch den Befehlen der Obrigkeit gehorchen. Ist das heute anders? Demokratie nach den Vorgaben der Obrigkeit, die „Gesundheitswohlfahrt“, mit den medizinischen und politischen Maßnahmen gegen die „Pandemie“, soll auch nichts anderes sein, als eine gut funktionierende Maschine.

Wir sind das Volk“ 2.0?

Soll man Dr. Fuellmich vom „Corona-Ausschuss“ folgen und bei öffentlichen Kundgebungen und Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen diese „alte“ Parole wiederbeleben? Vereinzelt sah man schon solche Transparente und hörte die Rufe.
Doch! Ja!
Denn die Obrigkeit und ihre ganze „intellektuelle“ Entourage will das überhaupt nicht hören. Die Polizei gehört nicht zum Volk, sie hat den „Lümmel“ einzuhegen und so muss man auf deren Empfinden und Dafürhalten keine Rücksicht nehmen. Und auch nicht auf diese 60, 70 oder 80 Prozent (?) der „schweigenden“ und zustimmenden „Bevölkerung“, welche – wie bei Adolf – autoritätshörig, denkbefreit oder nur bequem allem folgen, was von oben oder von den Quatschquetschen in den Medien diktiert wird.
Darum meinetwegen: „Auch wir sind das Volk!“ – aber auch „Keine Gewalt!“
Die Proteste und die „Spaziergänger“ werden mehr. Noch keine hunderttausend Teilnehmer bei uns wie in Amsterdam, was eine wütende, bis dahin in den Niederlanden nicht gekannte Gegengewalt durch die Polizei auslöste.
Aber schon 200 oder auch nur 50 Spaziergänger in der Kleinstadt oder dem Dorf reichen, um Aufmerksamkeit zu erregen. Je mehr die Proteste werden, umso unsicherer müssen die derzeit Mächtigen sich in ihrer Sache werden. Sie werden wohl merken, dass auch ihr „Great Reset“ nicht so umstandslos verwirklicht werden kann.

Persönlich…

habe ich eine Abneigung gegen Krawall, auch wenn solcher bei der Betrachtung unserer Geschichte manchmal notwendig war; ich habe was gegen Massenkundgebungen und -Aufmärsche, schon jeher. Die enthusiastischen Willy-Brandt- oder auch Strauß-Massenversammlungen der Siebziger, die links-gelenkten „Friedensdemos“ der Achtziger haben mir gleiches Unbehagen bereitet, wie die alten Bilder von Nazi-Massenkundgebungen seinerzeit – oder die emotional aufgeputschten Massen auf Wahlparteitagen der „Demokraten“ und „Republikaner“ in den USA. Widerlich!
„Menge macht dumm“, sagte ein kluger Mann, und besonders bei Emotions-geladenen Massenaufläufen mit mehr oder weniger „charismatischen“ Führungsgestalten, wie sie auch heißen mögen, meine ich. Trotzdem sind meine Sympathien dort und registriere ich es mit Genugtuung, wenn die Hofmedien vermelden müssen, „erneut sind Tausende/Zehntausende gegen die Coronamaßnahmen auf die Straße gegangen!“.
Auch wenn mir „Spaziergänge“, eine „Mahnwache“, eine Kranz- oder Blumenniederlegung irgendwie sympathischer sind. Da kann ich auch bekennen, dass ich das Volk bin.
Habe eigentlich auch keine Angst, von „Bullen“ auf- oder angegriffen zu werden, wenn ich denen auch, wie meiner bösartigen Nachbarin oder anderen unliebsamen Zeitgenossen hie und da, lieber aus dem Weg gehe.
Bin ich feige?
Ich bescheide mich damit: Wenn mein Blog, meine Beiträge, etwa eintausendmal am Tag angeklickt, vielleicht weiterverbreitet werden, soll mir das als alten weißen und nicht mehr so ganz gesunden Mann inzwischen reichen; denn das kommt ja auch vom Volk. Und nicht von einem Blöden.

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Klassische Musik für jeden Tag – 5. Januar 2022

The Beatles (1862 – 1970)
Yesterday

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Klassische Musik für jeden Tag – 4. Januar 2022

Michael Haydn (1737 – 1806)
Trompeten Konzert in D Dur, MH 104
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Klassische Musik für jeden Tag – 2. Januar 2022

Peter Tschaikowsky (1840 – 1893)
Marsch aus „Der Nussknacker“
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Wohin man schaut, überall „Nazis“, darum ist es Zeit:

Ihr „Nazis“ aller Länder vereinigt euch!

Quelle: „kooperationsstelle-osnabrueck“

Eine Zuspitzung – von altmod

In Abwandlung eines sehr bekannten politischen Manifests möchte man heute ausrufen:

Ein Gespenst geht um in Deutschland – das Gespenst des „Nazis“. Alle Mächte der bunten Republik haben sich zu einer heiligen Hetzjagd gegen dies Gespenst verbündet, der BuPräs und Kanzler, ARD und ZDF, die ganze Medienmeute und sog. Intellektuelle, Bischöfe, radikale Parteien von CDU/CSU bis zu den „Linken“; Antifa und Polizisten schlagen nicht nur mit Knüppeln auf sie ein …“.


Was ist denn nun eigentlich ein Nazi?

Einst galt:

(1) „Mitglied der Nationalsozialistischen Partei (Deutsche Arbeiterpartei) unter der Führung von Adolf Hitler, die Deutschland von 1933 bis 1945 regierte…“.

Dann wurde daraus – verfeinert, um u.a. die permanent notwendige „Entnazifizierung“ der Deutschen nach den „Tausend Jahren“ zu rechtfertigen:
(2) „Eine Person, die grausam ist oder verlangt, dass Menschen ihr vollständig gehorchen, oder die extreme und unvernünftige Ansichten über Rassen hat.“

Nachdem Personen, welche der Definition nach (1) genügen würden, nahezu ausgestorben sind und auch Subjekte, welche der Einschätzung nach (2) entsprechen, im öffentlichen Diskurs keine Rolle mehr spielen konnten, wurde der Begriff „Nazi“ endlich für weitergehende Auslegungen freigegeben, denn als Schimpfwort und Beleidigung gegen Leute, denen man (3). „Ausländerfeindlichkeit, Rechtsextremismus oder extrem autoritäres, undemokratisches Auftreten“ und vieles mehr unterstellen kann.


Wie war es denn vordem, in der BRDDR bequem…

In der alten BRD schallte nur im Extremwortwechsel die Invektive „Kommunist“ von rechts nach links – und das „Nazi“ von links nach rechts.
Die Doktrin der DDR war ja ohnehin „antifaschistisch“ nach eigener Definition, „Nazis“ nach Definition (1) oder (2) waren da nie existent.Dann kam die Wende und die Karten wurden neu gemischt. Ein viertes „Reich“ wurde von manchen phantasiert. Natürlich im Sinne der einen „nationalistisch“, in der Hoffnung der anderen „sozialistisch“. Die Sozialisten hatten aber schon die kulturelle und gedankliche Oberhoheit über das Land gewonnen, die EUdSSR etabliert und es bedurfte eigentlich gar nicht der „Antifaschisten“ mehr, ob von Ost oder West.Aber dann geschah Folgendes:
Da begannen plötzlich Leute sich in sog. Montagsdemonstrationen (der Begriff erinnert natürlich an die Auflehnung der geknechteten Ostdeutschen gegen ihr Regime) unter dem Namen Pegida gegen die „Islamisierung und die Einwanderungs- und Asylpolitik Deutschlands und Europas“ zu äußern.Nach Definition (3) ist das natürlich „nazi“.
Dann gelang es doch tatsächlich den sogenannten „Rechtspopulisten“, sich in einer Partei, der AfD, zusammenzufinden und über Wahlen in die heiligen grün-sozial-demokratisch gewordenen Parlamente einzufallen. Da muss man dann daran erinnern, dass doch auch die „Nazis“ – nach Definition (1) – über demokratische Wahlen an die Macht gelangen konnten. Dass dies geschehen konnte, war der tiefen Spaltung der Gesellschaft unter jeweiliger Zuspitzung von rechter wie linker Seite zu verdanken; damals schon mit „Hass“ und „Hetze“ und Herabsetzung von jeder Seite.

Der „Nazi“ im deutschen 21.Jahrhundert

Die Herrschenden heute, die zusammen mit ihren Leit- und Hofmedien den politischen Diskurs dominieren, haben die Methode übernommen und beklagen „Hass“ und Hetze“ und die Spaltung der Gesellschaft und haben selbst durch ihre unfähige Politik und die damit verbundenen verzweifelten Rechtfertigungen selbst „Hass“ und Hetze“ gesät. Und beklagen dies nun mit Krokodilstränen und Invektiven auch gegen unschuldige Bürger, die wenn schon nicht als Nazis bezeichnet werden, so doch in deren Nähe gerückt. Vom Bundespräsidenten bis zu den Leitartiklern von FAZ, SZ, Zeit etc., von den Ministerpräsidenten bis zu einfältigen und hündischen GEZ-Kommentatorinnen und Kommentatoren, vom Bischof bis hin zum untersten Kuttenbrunzer in der Provinz. Der Bundeskanzler spricht von einer „hasserfüllten Minderheit” die sich „radikalisiert”.
Die jetzige Obrigkeit hat höchstselbst die einstige totalitäre Logik der Nationalsozialisten „Wer nicht für uns ist, ist gegen uns!“ ein weiteres Mal konstituiert. Diese Leute, die unter dem Vorwand der Pandemie begannen, demokratische Grundrechte der Bürger zu beschneiden, die Polizei auf diese zu hetzten, diffamieren jetzt Menschen, welch ihr demokratisches Grundrecht auf Meinungsäußerung und auf Demonstrationen wahrnehmen, als Zerstörer der Demokratie, als Nazis oder synonym als Rechtsextreme.
Die Diffamierung von Kritik an der Regierung als „rechtsextrem“ ist eine Methode, die aus dem Stasi-Sozialismus bekannt ist – und die ungeahnte neue Blüten treiben kann.
Die durch das Grundgesetz legitimierte Opposition gegen eine ausufernde Staatsgewalt wird ausschließlich als von „Nazis“ missbraucht angesehen. Linke Schläger- und Brandstifter-Trupps wie die „Antifa“ werden vom Staat begünstigt und deren Gewaltakte beschwiegen.
Wer heute zum Demonstrieren auf die Straße geht, nicht zur Antifa oder einer militanten Umweltgruppe gehört, ist schnell als „Nazi“ verdächtig. Veranstaltete „Fackelzüge“ können ohnehin nur „nazi“ sein.
Als ich 2015 eine Satire über den sich ausbreitenden „Refugee-Welcome“-Wahn verfasste, „entlarvte“ mich umgehend ein Blockwart in den sozialen Medien als „Nazi“ und die Lokalmedien meines früheren Heimatortes sprangen sofort darauf an; wie auch bei meinem Schulfreund und Studienkollegen Prof. Stöcker, der gleichwohl unverblümt seine Meinung zu bestimmten politischen Entwicklungen äußert. Ich hatte es zudem gewagt, am Gedenktag zum 8. Mai 1945 die Rede von Weizsäcker – „Befreiung“ – und einen Aufsatz des „umstrittenen“ Prof. Hellmut Diwald – „Niederlage“ – zum Nachdenken gegenüber zu stellen; sowas kann nur ein „Nazi“ machen!
Unzählige kritische Professoren, die sich nicht zum Sprachrohr des herrschenden Mainstream machen wollten, sich gegen „Gender“ und Beschneidung der wissenschaftlichen Freiheit wandten, erfuhren seither das gleiche Schicksal und wurden nicht nur von ihren geistig verluderten Studenten mit dem Stigma des „Nazi“ ausgezeichnet.

Wie viele Nazis gibt es denn in Deutschland?

Die Verwendung des Begriffes „Nazi“ ist derart inflationär geworden und in unreflektierten Gebrauch gekommen, dass jetzt reihum Vertreter und Sprecher der „Opfergruppen“ von Hitler-Nazis aufbegehren und eine dadurch entstandene „Relativierung“ beklagen. Nicht wenige Heuchler finden sich darunter, die es selten versäumt hatten, sich an die Herrschenden heranzuwanzen.

Wie viele „Nazis“ nach den oben aufgestellten Kategorien gibt es denn eigentlich?
Sind das die inzwischen nur noch 3500 Mitglieder der NPD und die 500 „Der Rechten“? Reisen die ständig durch das Land, um die Demonstrationen zu befeuern?
2500 Menschen demonstrierten angeblich gewalttätig in Schweinfurt, 3500 und mehr „Nazis“ in Magdeburg, 3000 in Rostock, mehrere Tausende in Dresden, Nürnberg, München, Cottbus, usw.?
Die Berichte über diese Demonstrationen enthalten inzwischen auf allen Kanälen samt und sonders Attribute wie „Aufmarsch“ (der) „Querdenker“, „Coronaleugner“, „Reichsbürger-Szene“,„Rechtsradikale“, „Gewalttätige“, „Demokratiegegner“ – vulgo „Nazis“.
Ein Zeit-Schreiberling textete zum Jahresende „So rechtsextrem war 2021!“ und entdeckte natürlich allenthalben „Querdenker“, „Rechtsradikale“ und „Neonazis“, welche das Jahresgeschehen beherrscht hätten.

Ist der Ruf mal ruiniert, lebt´s sich gänzlich ungeniert“!?

Man möchte das nun sagen, man möchte das Signum „Nazi“ heute fast als Auszeichnung herum tragen – wäre da nicht die Geschichte. Diejenigen, die alles Unliebsame im Politischen und Ihrer linken Ideologie schnell als „nazi“ bezeichnen, haben keine Ahnung, kein wirkliches Wissen von Geschichte, darf ich unterstellen. Das reicht von adretten Journalisten und Journalistinnen mit hübschen Schnuten bis zu den Ministern und Ministerinnen der jetzigen Regierung. Unbildung und Unwissen läßt sich in Hochschulen, in den besten Häusern und besten Familien festmachen. Glauben Sie mir, ich weiß, wovon ich rede.

Wir kritischen Zeitgenossen werden unseren Ruf so schnell nicht los werden. Vereinigen wir uns doch, wenigsten mental – und dann auch auf den Straßen und Plätzen. Ohne diesen schäbigen und verschwindenden Rest von Hitler-Nazis, die kaum mehr auszumachen sind – ohne die Faschisten von der Antifa und ohne Politclowns aller Parteien – gegen die Schwurbler aus Politik und den Medienkartellen.
Und lachen wir den knüppelschwingenden Polizisten ins Gesicht.

Warum fällt mir jetzt der Rütlischwur aus Schillers Wilhelm Tell ein?
Kennen ihn diese „Comediens“ und Westentaschendiktatoren wie Söder und Hermann, Kretschmer und Kretschmann, der Hans-Kasper aus dem Saarland und der Wüste aus NRW usw. überhaupt? Wissen die, was damit gemeint war und ist?
Zugegeben, das unten stehende klingt sehr emphatisch, altmod(isch), gleichwohl aber auch sehr deutsch – und die Botschaft halte ich für zeitlos.

Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern,
in keiner Not uns trennen und Gefahr.
Wir wollen frei sein, wie die Väter waren,
eher den Tod, als in der Knechtschaft leben.
Wir wollen trauen auf den höchsten Gott
und uns nicht fürchten vor der Macht der Menschen.“

Und wenn nur bleibt, dass DIE OBEN aber auch schon mal ernsthaft die Macht der Menschen fürchten sollten!

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Klassische Musik für jeden Tag – 1. Januar 2022

Josef Haydn (1732 – 1809)
Die Jahreszeiten – Der Winter – „Dann bricht der grosse Morgen an“
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