Lüge und Politik

Gedanken über eine nicht zu leugnende Kausalität

Das Zitat „Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit.“ stammt von Hiram Jones, einem amerikanischen Politiker datiert aus dem Jahr 1914.
„(Dies) … beschreibt treffend die Schwierigkeiten, beteiligte und nichtbeteiligte Parteien in gewalttätigen internationalen Konflikten so zu informieren, wie dies in ‚normalen‘ Zeiten möglich ist.“ Meint der Publizist Eckart Spoo in einem Vortrag.
Hanna Arendt ist der Ansicht – so in Ihrem Aufsatz zu Wahrheit und Lüge in der Politik aus dem Jahre 1969 – dass die Lüge im gegebenen Fall ein immanenter Bestandteil des Politischen ist.

Wir erleben in diesen Tagen wieder „Der Lüge kecke Zuversicht“ (Friedrich Schiller), wenn wir registrieren, wie Putin seinen Einmarsch in die Ukraine begründete; wie beide Kriegsparteien und die gelenkten Medien, über Siege, Landgewinne, heroischen Widerstand, über Greuel hier und dort berichten. Wie hiesige Politiker diesen Krieg jetzt ausnutzen: die Teuerung, Geldentwertung, Strom- und Energiekrise, Abdriften der Wirtschaft in die Rezession – allein Putin sei dafür verantwortlich. Wier man damit vom eigenen Versagen in Vergangenheit und Gegenwart ablenkt. Wie Wissenschaft von der Politik und mächtigen Interessenverbänden missbraucht und verbogen wird, um einen „menschgemachten Klimawandel“ zu behaupten und ideologisch auszunutzen, um mit einer Pandemie Katastrophenängste zu schüren, um damit Freiheitsrechte der Bürger einzuschränken und aufzuheben. Wie die Gefahren der islamischen Invasion unseres Landes verleugnet oder kleingeredet werden. Usw. ,usw. …

Historische Lügen

Man glaubte, mit dem Auftritt von Colin Powell am 5. Februar 2003 vor der UN-Vollversammlung sei uns das dreisteste und schamloseste Auftreten eines politischen Lügners vor einem internationalen Forum in der jüngsten Geschichte geboten worden.
Das ließ die Lüge über den „Zwischenfall von Tonkin“ in den Schatten treten. Eine Lüge, die den Eintritt in den Vietnamkrieg zu begründen half; ein Krieg, der 54.100 Amerikanern und 2 Millionen Vietnamesen das Leben kostete.
Der durch Lügen herbeigeführte Irakkrieg, angeblich aus Loyalität ausgesprochen, forderte zwar nur etwa 5000 US-Soldaten das Leben, indes in der Folge geschätzt fast 1.000.000 Irakern durch direkte und indirekte Kriegsnachwirkungen.
Die „erfolgreichen“ Interventionen des Westens unter Führung der USA in Ägypten, Tunesien und Libyen, die lügenbehafteten „Kriege gegen den Terror“ in Afghanistan, im Jemen und in Somalia müssen noch in Gänze bilanziert werden. Man kann aber sicher sein, dass die Zahl der Opfer nach der Einmischung von außen durch die USA zuletzt unvergleichlich höher ausfallen wird, als man sich in grässlichsten Phantasien ausmahlen kann. Es sei denn, man macht sich die Perspektive des beißwütigsten Welt-Wachhundes aller Zeiten zu eigen.
Als Meister der Kriegs-Propaganda erwiesen sich im letzten Jahrhundert die Briten vor und während des 1. Weltkriegs mit dem Warlord Winston Churchill an der Spitze, der zwar noch nicht Premierminister war, aber einer der einflussreichsten Kriegstreiber schon 1913/14. Der Beitrag der Deutschen auf diesem Gebiet glich eher dem Vortrag eines Chorknaben gegenüber der Wirkung des britischen Dudelsackorchesters, mit dem die Bataillone in den Kampf geführt werden.
Das ist nicht nur mit „deutscher Brille“ zu lesen.
Kriegslügen und Kriegsgeschrei haben eine große angelsächsische Tradition.
Aber auch unsere „romanischen Nachbarn“, die mit dieser Krawall-Hymne (Allons enfants de la Patrie!), zeichneten und zeichnen sich hier aus.
Das darf gesagt werden, legt man die Resultate der alliierten und hausgemachten Charakterwäsche nach 1945, die Effekte der nachwirkenden Kriegspropaganda seit 1914 einmal ab.

Hitlers Rezept

Man darf aber trotzdem nicht vergessen, dass der „prominenteste Deutsche“ weltweit, Adolf Hitler, in seinem Machwerk „Mein Kampf“ in jeder Hinsicht Deutliches zum Thema Lüge und Politik beigetragen hat:

„Man ging dabei von dem sehr richtigen Grundsatze aus, daß in der Größe der Lüge immer ein gewisser Faktor des Geglaubtwerdens liegt, da die breite Masse eines Volkes im tiefsten Grunde ihres Herzens leichter verdorben als bewußt und absichtlich schlecht sein wird, mithin bei der primitiven Einfalt ihres Gemütes einer großen Lüge leichter zum Opfer fällt als einer kleinen, da sie selber ja wohl manchmal im kleinen lügt, jedoch vor zu großen Lügen sich doch zu sehr schämen würde. Eine solche Unwahrheit wird ihr gar nicht in den Kopf kommen, und sie wird an die Möglichkeit einer so ungeheuren Frechheit der infamsten Verdrehung auch bei anderen nicht glauben können, ja selbst bei Aufklärung darüber noch lange zweifeln und schwanken und wenigsten irgendwelche Ursache doch noch als wahr annehmen; daher denn auch von der frechsten Lüge immer noch etwas übrig und hängen bleiben wird – eine Tatsache, die alle großen Lügenkünstler und Lügenvereine dieser Welt nur zu genau kennen und deshalb auch niederträchtig zur Anwendung bringen.“

Geschrieben zur Handlungsanleitung für ihn selbst, wiewohl von heutigen Politikern doch auch aufgenommen und realisiert. Aber weise einmal einer den Friedensnobelpreisträger Obama, einen demokratischen „Leader“, das Merkel oder den Schäuble, den „Daran-kann-ich-mich-nicht-erinnern“ Scholz, den „Kaltmacher“ Habeck, die ganzen grünen Kriegs-Konfidenten, Corona- und Klima-Paniker, die Innenministerin und die anderen „Kämpfer gegen Rechts“, darauf hin, dass sie sich in ihren Reden und Handeln in der Tradition dieses Verkünders bewegen.
Sie folgen unverändert den Anweisungen des Florentiners Nicolo Machiavelli, der die Lüge als „kunstvolle Täuschung“ durch die Politik ansah, um das Ego des Bürgers unter die Staatsinteressen zu stellen. Der Staat sei wichtiger als das Individuum und so hätten Politiker, Staatsvertreter das Recht, zur Durchsetzung ihrer Ziele den Bürger zu täuschen.
In seiner grundlegenden Rede über „Politik als Beruf“ spricht Max Weber über Gesinnungs- und Verantwortungsethik, die den Politiker gleichermaßen in einem positiven Zweck führen soll. Viel von Moral und Ethik spricht Max Weber in seinem Vortrag, von der Lüge oder der Liebe zur Wahrheit findet sich aber nichts konkret Ausgesprochenes. Er hatte wohl noch ein anderes Menschenbild vor Augen, als das, welches sich uns heute aufzwingt, nach den unvorstellbaren Menschenopfern und der fortschreitenden Weltzerstörung in der neuen Geschichte im Namen von politischen Heilslehren, dem Hegemoniestreben und der demokratischen Machtversessenheit.

Das ist die Methode, welche ein zeitgenössischer Soziologe so beschreibt:

„Der Lügner errichtet eine imaginäre Welt, in die er sein Opfer hineinzieht. Der Belogene soll die Erfindung als richtige Darstellung der Welt übernehmen. Lügen beeinträchtigen die Wahrnehmung der Wirklichkeit. Sie verführen zu der Annahme, daß die Fakten andere sind, als sie tatsächlich sind. Am Ende verliert der Belogene nicht nur das Vertrauen in andere und in sich selbst, sondern auch seine Vertrautheit mit der Realität. Er glaubt, seinen Augen nicht mehr trauen zu können. Die Zerstörung der Wahrhaftigkeit ruiniert zuletzt auch die Wahrheit.
Alle Lügner beteuern ihren guten Willen, ihre Seriosität, ihre Kompetenz. Sie pochen auf ihre Ehrlichkeit, auf die guten Sitten ihrer Zunft, auf den Berufskodex. Heilige Eide schwören sie auf das Gemeinwohl, die Verfassung, die Verantwortung. Augen- und Ohrenzeugen rufen sie an, verweisen auf zufriedene Kunden, treue Wähler, begeisterte Anhänger. Als Beweis breiten sie tausend Details aus, die niemand nachprüfen kann. Die Lüge ist erfinderisch und perfide. Denn sie nutzt die Wahrhaftigkeit zur Maskierung der Infamie. Den Kundigen lassen solche Lügensignale sofort aufhorchen. Den Arglosen wiegen sie in trügerischer Sicherheit…“.

Wolfgang Sofsky: „Hinterlist“ in „Das Buch der Laster“, C.H. Beck 2009

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Allerlei asoziale Subjekte …

Laut einer neueren Definition in Wikipedia darf der Begriff „asozial“ zur Kennzeichnung von allgemein gesellschaftlich destruktivem Verhalten Verwendung finden, beispielsweise auch für Menschen an der Spitze der Gesellschaft – den Eliten – die sich gegenüber dem Allgemeinwohl, Mitarbeitern, Kunden, ihren Wählern etc. unsozial verhalten.
Der Brockhaus listet dazu auf:
Unter den A. befinden sich (daher) Bettler, Landstreicher, Arbeitsscheue, Verwahrloste, Prostituierte, Trinker, Leichtkriminelle und Gewohnheitsverbrecher. – Manche Autoren rechnen auch Sonderlinge, Eigenbrötler, selbst schöpferische Gestalten, die sich von der Gesellschaft isolieren, zu den A.
In seiner Auflistung nennt der Brockhaus u.a. auch: „Arbeitsscheue, Leichtkriminelle und Gewohnheitsverbrecher“; dem könnte man „gegenwärtige Poltitker“, „Intendanten und Journalisten“ anfügen, handelt es sich doch bei einer Vielzahl unserer Parlamentarier oder Spitzenpolitiker um Leute, die in ihrem Leben noch nie etwas geleistet haben – ohne Berufsabschluss, nie in selbstverantwortlicher Arbeit. Leute, die sich nicht nur akademische Titel – sofern sie vorhanden – sondern auch ihre Position vornehmlich durch Arglistigkeit, Betrug und Lügen erschlichen haben.

Untersuchen wir doch mal einige Vorkommnisse bzw. deren Protagonisten auf asoziale Delinquenz hin.

Johannes Kahrs und Cum-Ex

Den einleitenden Fall behandle ich mal etwas ausführlicher, da es sich bei dem Protagonisten um ein besonderes Exemplar aus dem deutschen Politker-“Gschwerl“ handelt.
Gegenwärtig ist der abgetauchte, einstige SPD-Spitzenpolitiker Johannes Kahrs wieder in die Schlagzeilen geraten. Man fand in seinem Schließfach über 200.000 €, über deren Herkunft nur gemutmaßt werden kann. Es ist grundsätzlich nichts Verwerfliches, 200.000 € in seinem Besitz zu haben. Im Falle Kahrs, einst ein politischer Begleiter unseres ehrenwerten Kanzlers, und einst mächtigster Strippenzieher in der Hamburger SPD. Der Cum-Ex-Skandal gilt inzwischen als der größte Steuerraub der deutschen Geschichte – und Kanzler Olaf Scholz scheint gleich doppelt darin involviert.
Sogar das linke RedaktionsNetzwerkDeutschland der SPD schreibt:
Es steht der Verdacht im Raum, dass er der Warburg-Bank in der Hansestadt womöglich half, Steuerschulden in Millionenhöhe nicht an die Finanzbehörden entrichten zu müssen. Gewiss ist, dass sich Kahrs in der Warburg-Angelegenheit engagiert hat. Gewiss ist ebenso, dass er im Berliner Regierungsviertel einen Ruf wie Donnerhall genoss.“ – nicht nur im Parlament zudem den Ruf eines aggressiven Pöblers. Erstmals negative Schlagzeilen machte Kahrs schon vor 30 Jahren, als er eine innerparteiliche Konkurrentin nachts mehrfach anrief, um sie einzuschüchtern. »Ich krieg dich, du Schlampe« soll der damals 28-Jährige gesagt haben. Nach einer Fangschaltung durch die Polizei wurde Kahrs als Anrufer identifiziert und der Fall landete vor Gericht und er kam nach einem Vergleich mit einem blauen Auge davon. Kahrs selbst wird als Jurist bezeichnet, wenn er auch nach neun Jahren Studium über das erste Staats­ examen nicht hinauskam. Und auch da werden Unregelmäßigkeiten vermutet.
Ein schönes Früchtchen, das da unseren Parlamentarismus repräsentierte.


Die korrupten Spitzen des Öffentlich-Rechtlichen

Eine besondere Bagage stellen die Spitzen unseres Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks, die ausschließlich von der zwangsweise bei den Bürgern eingetriebenen „Demokratie-Abgabe“ leben und „Intendant“ oder „Intendantin“ ist im staatlich organisierten Rundfunk auch eine politische Position.
Patricia Schlesinger, Journalistin und Fernsehmoderatorin, wurde zunächst Intendantin des RBB, ab Januar 2022 war sie zudem Vorsitzende der ARD. Sie trat nun Anfang August 2022 von diesen Ämtern zurück – wurde inzwischen fristlos entlassen – nachdem Vorwürfe öffentlich gemacht wurden, sie habe mehrfach Spesen zu Unrecht abgerechnet sowie Vergünstigungen angenommen. Inzwischen ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen sie wegen Untreue und Vorteilsnahme im Amt. Natürlich gilt zunächst die Unschuldsvermutung, aber ohne triftige Belege würde die Staatsanwaltschaft nicht ermitteln. Vorab hatte der Hauptausschuss des Brandenburger Landtages eine Sondersitzung mit dem Tagesordnungspunkt Beraterverträge und Spesenaffäre im Zusammenhang mit der RBB-Intendantin durchgeführt.

Marode, hemmungslos, gierig und arrogant: Die Eskapaden der RBB-Spitze sind leider nicht die krasse Ausnahme, sondern nur die logische Fortschreibung der bürgerlichen Untugenden, die sich in den letzten Jahrzehnten ausbreiten konnten.“ kann man dazu in einem Kommentar auf WELT lesen.
Aktuell berichtet die Junge Freiheit außerdem über weitere Skandale bei den öffentlich-rechtlichen Gebühren-Melkanstalten: Beim Bayerischen Rundfunk bekommt die Direktorin „Produktion und Technik“, Birgit Spanner-Ulmer, nicht nur ein Jahresgehalt von 266.000 Euro. Ihr stehen auch zwei Dienstwagen und zwei Fahrer zur Verfügung.
Und ganz aktuell zeigt sich – wie ist es anders zu erwarten – asoziale Vetternwirtschaft auch beim NDR, verbunden mit dem Namen der „Direktorin“ Sabine Rossbach.
Ich denke, da wird noch mehr harauskommen.


Die Protzhochzeit

Hemmungslos und verdorben in der Gesinnung zeigte sich Christian Lindner, der Finanzminister von der Umfaller-Partei FDP, mit seiner Prunkhochzeit auf Sylt.
Jakob Augstein (der gehört zwar nicht zu meinen üblichen Fundgruben dazu: „Die Regierung sorgt mit dafür, dass die Leute weiterhin verarmen und gleichzeitig machen Prominente und Führungsmitglieder auf der teuersten Insel (…) riesige Partys. Da könnte man schon sagen, das hat ein Geschmäckle.“
In dieser Zeit, in der den Steuerzahlern, der arbeitenden Bevölkerung eine Geldentwertung und Einkommensverluste zugemutet werden, in der ein Großteil der Bevölkerung nicht weiß, wie sie Strom- und Heizkosten noch bezahlen soll, die Regierenden allen Schmalhans Küchenmeister, Kaltduschen und Frieren verordnen möchten, in der Rentner um ihr Erarbeitetes gebracht werden und an den Tafeln anstehen müssen, die Energieversorgung für Bevölkerung und Industrie auf eine baldige „Kriegswirtschaft“ ausgerichtet sein wird: eine Protzfeier öffentlich zelebrieren lassen, das ist asozial! Von Lindner wie seinem neu angetrauten klapprigen Design-Kleiderständer.
Kanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock standen auf der Sylter Gästeliste, was offensichtlich hohe Kosten für Personenschutz und Sicherheitsmaßnahmen zu Lasten des Steuerzahlers bedingte.

Sylt zum Zweiten

Liegt schon etwas zurück, Ostern des Jahres, als Frau Christine Lamprecht, diese lächerliche, sklerotische Modepuppe im Amt eines Verteidigungsministers, einen kurzen Familienurlaub über Ostern nach Sylt machen wollte. Da sie aber vorher noch einen Termin hatte, zu dem sie mit dem Hubschrauber zu fliegen gedachte, nahm sie ihren 21-jährigen Sohn Alexander kurzerhand mit dorthin. Auf Instagram postete der gleichermaßen randständig-soziale Sohn stolz ein Foto von sich im Regierungshubschrauber – und schrieb darunter: „Happy Easter“.

Die Steuerpfuscher

Hubertus Heil, Arbeitsminister im Asozialen-, Pardon: Ampel-Kabinett, hat vor Jahren im Zusammenhang mit einem Steuerflucht-Skandal eine Gruppe „neuer Asozialer“ ausgemacht. Steuerhinterziehung ist für unsereins keine Petitesse, doch wenn man als aktiv handelndes Mitglied einer Steuer-Pfuscher- und Umverteiler-Partei angehört, sollte man etwas zurückhaltender sein und bescheidener auftreten.
Als Lafontaine, Eichel, Steinbrück und Scholz im Finanzministerium das Sagen haben, wurden etliche Steuergesetze und Verwaltungsregeln erlassen, die entweder rechtswidrig sind bzw. waren, manche verstoßen sogar gegen das Grundgesetz, sagen Finanzfachleute. In jedem Fall wurden bisher fast alle Steuergesetze und Regeln einseitig und unsozial zu Lasten der einfachen Bürger verschärft. Auch CDU-Schäuble war davon nicht auszunehmen. Die Steuerpolitik der Genannten zeichnete sich vielmals durch handwerkliche Unfähigkeit, gepaart mit Regelungswut und bürokratischen Exzessen aus.
Gerade unter dem Corona-Regime, in dem sich Spitzenpolitiker von Baerbock bis Sauter und Nüßlein schamlos bereicherten, sind normale Bürger, Menschen wie Du und ich, die mit ihrer Hände Arbeit versuchen, ohne staatliche Fürsorge und ehrlich über die Runden zu kommen, verlassen worden – vom Fiskus gezwiebelt und drangsaliert; Selbständige wurden und werden gepeinigt bis hin zum Insolvenzverfahren.
Die Bürger bis aufs Blut mit Steuern und Zwangs-Abgaben auszuquetschen, Renten und Pensionen (nicht nur durch die geschürte Inflation) zu entwerten und sich selbst in dreister Manier Diäten und Pensionen zu erhöhen, das ist wahre Asozialität.

Lachen und Sektschlürfen im Krieg

Nochmals Hubertus Heil. Zusammen mit der linksradikalen Innenministerin Nancy Faeser machte er einen „Frontbesuch“ in der Ukraine und ließ sich darob fröhlich lachend und Sekt-schlürfend zusammen mit Bürgermeister Klitschko auf dem Balkon des Kiewer Rathaus ablichten: respektlos und arrogant gegenüber der unter dem Krieg leidenden Bevölkerung – schlicht asozial!

Die Ich-Ich-Ich-Vertreterinnen

In asozialer Anstößigkeit präsentierte sich auch kürzlich die jüngste Vertreterin unseres Parlaments, Emilia Fester. In einer „Wutrede“ im Bundestag forderte sie in ihrer mehr als 10.000-€-wertigen Position als MdB „ihre Freiheit“ zurück, die Impfverweigerer und -Gegner ihr angeblich geraubt hätten. Fester klagte: „Ich habe innerhalb der vergangenen zwei Jahre aus Vorsicht und aus Rücksicht das Folgende nicht gemacht: Ich war nicht in der Uni. Ich war nicht im Ausland. Ich habe kein Museum und auch kein Festival besucht. Ich habe nicht mal eine Person, die ich noch nicht kannte, geküsst oder meinen Geburtstag gefeiert. Ich war verdammt noch mal nicht einmal im Klub, kein Tanzen, Feiern und all das, was ich so vermisse.“ Teile dieser Behauptungen erwiesen sich im Nachhinein als Lüge herausgestellt. U.a. damit, „Ob es wirklich eine unzumutbare Härte ist, Fremde nicht küssen zu können, stellte Fester damit vor allem eines unter Beweis: Emilia Fester geht es in erster Linie um Emilia Fester.“ so Boris Reitschuster. Fester wurde über Platz 3 der Grünen-Liste in Hamburg in den Bundestag gespült, wo sie jetzt ihrem Schmarotzertum auf Kosten der Bürger frönen kann. Sie ist in ihrem Leben noch keiner wertschaffenden Arbeit nachgegangen, sie hat keinen Berufs- oder Studienabschluss, ihre einzigen Talente sind Torheit, Geltungssucht, Selbstmitleid und Maßlosigkeit.
Zu erinnern ist an einen weiteren Fall von asozialer, politischer Ich-Bezogenheit. Wir erinnern uns an die zurückgetretene „Familienministerin“ Anne Spiegel, die sich in einem „Netz aus ideologischer Verbohrtheit, Lügen, Unfähigkeit, Selbstmitleid, Überforderung und Borniertheit verfangen hatte. Ihre politische Sendung lautetet – wie bei Fester: „Ich“, „Ich“ und „Ich“. Im Falle Spiegel wurde dies gar den Grünen zu viel und „sie zogen die Reißleine“.

Schamlos, maßlos, dreist …

diese Politikergeneration.

Was auffällt, ist, dass in dem geschilderten Lumpenpack hier in der Mehrzahl die Namen von Frauen aufscheinen. Sind die vielleicht dadurch in der Masse noch asozialer, da sie sich unter dem Quoten- und Gender-Regime noch weniger Gedanken um soziale Verantwortung machen müssen? Da scheint mir etwas dran, denn Zufall ist das Ganze sicher nicht.

Das Volk wird gerade in dramatischer Weise vorbereitet auf Not und Entbehrungen und die Bagage von Politikern und Journalisten hat nichts Besseres zu tun, als vor jeglichem Protest im Herbst oder Winter zu warnen und mit dem Verfassungsschutz zu drohen: denn wer gegen sie ist, ist Nazi, „delegitimiert“ den Staat – den sich ein asoziales Gesindel zur Beute gemacht hat.

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Sultan Recep I. und Zar Wladimir I.

Am 5. August trafen sich Wladimir Putin und Recep Erdogan wieder einmal zu einem „informativen Treffen“. Der neue Zar Russlands und der Sultan vom Bosporus einigten sich in Sotschi in einem vierstündigen Treffen auf eine verstärkte Zusammenarbeit in Wirtschafts- und Energiefragen.
Die ehemaligen geopolitischen Gegner Türkei und Russland pflegen schon länger eine Partnerschaft, die vor allem von strategischen Interessen geprägt ist. Beide Länder stehen zwar in Konflikten wie in Syrien, Libyen oder in Berg-Karabach auf entgegengesetzten Seiten, gehen aber in keiner Weise direkt gegeneinander vor.
Ideologisch eint beide Despoten die Revision der je eigenen Geschichte. So strebt Putin eine Wiederherstellung eines großrussischen Reiches in den Grenzen der untergegangenen Sowjetunion bzw. des Zarenreiches in seinen alten Grenzen an – Erdogan trachtet nach dem Aufbau eines neo-osmanischen Reiches.

Die Gemeinde der Putinversteher hierzulande wird diese Einschätzung als üble westliche Propaganda einstufen, wenn man nicht sogar Sympathien für solche Absichten des Kremlherrschers hegt.
In Deutschland haben bei der letzten Wahl mehr als Zweidrittel der wahlberechtigten „Deutschtürken“ für Erdogan gestimmt, er konnte hier prozentual mehr Stimmen erreichen als in der Türkei selbst. Und mit der Ditib hat er eine von den deutschen Ländern gestützte Missionierungs- und Kolonisierungs-Institution um seine Ziele auch auf deutschem Boden durchzusetzen.
Mit den Putinverstehern haben wir eher im Abseits stehende Agenten im Lande, die Türken dürfen mit staatlicher Duldung ihre religiöse und antidemokratische Subversion betreiben.

Kriegsdrohungen und Glorifizierung des osmanischen Erbes

Für nicht wenige zeigt sich darin die Ideologie und das Machtstreben der Regierung Erdogan. Eine der Säulen seiner Weltsicht ist eine äußerst aggressive Außenpolitik.
Es geht ihm um die Verschiebung ungeliebter Grenzen und den Aufbau eines neo-osmanischen Reiches.

Wir haben unsere Grenzen nicht freiwillig akzeptiert. Wir müssen wieder überall sein, wo unsere Ahnen waren“, droht Erdogan schon seit Jahren laut und offen. Man hat das bislang als bizarre Großmannssucht ebenso belächelt wie die Ausstellung osmanischer Historiensoldaten in seinem Palast. Der türkische Präsident will gefürchtet und ernst genommen werden mit seinen Plänen für ein Sultanat. Nordsyrien und Nordirak mitsamt den Metropolen Aleppo und Mossul gehören seiner Ansicht nach eigentlich zur Türkei. Dabei zielt er auf eine Revision des Vertrages von Lausanne, der 1923 die kleinere Türkei in den heutigen Grenzen völkerrechtlich festlegt hatte.

Erdogan schickt immer wieder Forschungsschiffe in die griechische Ägäis, um nach Erdgasvorkommen zu suchen, die er für sich beanspruchen will.
Erst jüngst reklamierte er griechische Inseln in der Ägäis als Eigentum der Türkei, weil „wir dort Werke, Moscheen und eine Geschichte“ haben.
Er vergiftet bewusst die Beziehungen zu seinem Nachbarn und NATO-Angehörigen Griechenland.
Man muss wissen, dass vor dem Ersten Weltkrieg nur 44 Prozent der 1,1 Millionen Einwohner Konstantinopels Muslime gewesen waren. 23 Prozent waren griechisch-orthodoxe, weitere 18 Prozent armenische Christen. Die meisten der Griechen und der Armenier, der Christen, wurden vertrieben oder umgebracht. Historiker beziffern die Todesopfer im Völkermord an den sog. Pontosgriechen mit Zahlen um 350.000. Heute leben in Istanbul gut 17 Millionen Menschen, unter denen die rund 2500 Griechen eine verschwindend kleine Minderheit sind.
Für Erdogan sind die Völkermorde an Armeniern – 1,5 Millionen Opfer – sowie die systematische Tötung von Christen, Armenier und Griechen, “Lügen des Westens”.

Erdogan sieht sich als Erbe des Eroberers von Konstantinopel, des Sultan Mehmet II., als Triumphator über das Christentum und will sich als Schutzherr der Muslime inszenieren. Er will islamisieren. Wir erinnern uns, wie er offen damit geprahlt hat, dass man mit Flüchtlingen Europa schleichend islamisieren könne. Er initiiert systematisch Moscheebauten vor allem im Zielland Deutschland, um den geflüchteten Gläubigen hernach in der Fremde „eine Heimat zu schenken“.
Insbesondere auf dem Balkan versteht sich Erdogan als religiöser Kulturkämpfer, um „die Tore bis Wien zu öffnen für unsere Leute“. In den muslimisch dominierten Balkanstaaten wie Albanien, Bosnien und dem Kosovo betreibt denn Erdogan eine strategisch angelegte neo-osmanische Imperialpolitik. Dazu gehört die Restauration von Denkmälern und Moscheen, deren Neubauten und dazu muslimische Schulen, Universitäten, Studentenheime und vieles andere.

Putin vergleicht sich mit Peter dem Großen

Peter „der Große“: „Er war ein tausendfacher Mörder und Henker, er war ein Warlord, Kriegs-Hetzer und Kriegstreiber übelster Sorte.Er nutzte das Heimatgefühl und je und je auch die religiösen Gefühle seines Volkes schamlos aus, um seine verbrecherischen Ziele voranzutreiben. Es gelang ihm, manchmal geschickt ein PR-Mäntelchen über seine Taten auszubreiten, mehr aber auch nicht. Er war ein Schurke, ein eitler Pfau, ein Kriegsverbrecher und ein Kommisskopp…“ – so ein Historiker über das Vorbild Putins. Sind da gewisse Analogien in Zweifel zu ziehen?
Putin sagte nach einem Besuch einer Ausstellung zum 350. Geburtstag Peters des Großen in Moskau, es könne der Eindruck entstehen, dass der Zar etwas „an sich gerissen“ habe, indem er gegen Schweden kämpfte. Doch Peter der Große habe „nichts genommen, er hat es zurückgeholt“.
Das „Zurückholen und die Stärkung“ sei auch heute Aufgabe der Verantwortlichen in Russland und für ihn – führte der Kremlchef aus, nicht nur vermutlich in Anspielung auf seine Attacke auf die Ukraine. Und, relativiert er: „Ja, es hat Zeiten in der Geschichte unseres Landes gegeben, in denen wir gezwungen waren, uns zurückzuziehen – aber nur, um unsere Stärke wiederzuerlangen und nach vorne zu gehen.“
Der Zusammenbruch der Sowjetunion war nach seiner Ansicht das „größte geopolitische Unglück des 20. Jahrhunderts“, was er bereits im Jahr 2005 äußerte.
Die Sowjetunion und Russland sind für Putin, wie er hier unmissverständlich deutlich macht, eigentlich identisch. Der Zerfall der Sowjetunion in Einzelstaaten ist für ihn der „Zusammenbruch des historischen Russlands, das den Namen UdSSR trug“. Was er zuvor als konsequente „Entkommunisierung“ bezeichnete, ist für Putin also die Wiederherstellung des vorsowjetischen russischen Reiches.

Noch unverblümter äußert sich Putins kurzzeitiger Vorgänger, jetziger Scherge und Hass- und Lautredner Putins, Dmitri Medwedew.
In einem Post auf „VKontakte“ äußert er geradeheraus seinen (und Putins) Traum von der Rückkehr zur Sowjetunion. Unverfroren stellt er die Souveränität ehemaliger Sowjetrepubliken in Frage.
Alle Völker, die einst die große und mächtige UdSSR bewohnten, werden wieder in Freundschaft zusammenleben“, heißt es in der auf russisch verfassten Nachricht laut einer Übersetzung. Kasachstan und Georgien seien nur „künstliche Staaten“. Kasachstan wird außerdem beschuldigt, einen Völkermord an der russischen Bevölkerung zu begehen. Mit einer ähnlichen, haltlosen Argumentation rechtfertigte Wladimir Putin den Überfall auf die Ukraine am 24. Februar..
Medwedew geht noch weiter. Er fantasierte öffentlich gar von einem gigantischen russischen Reich mitten durch West-Europa und spricht von „Eurasien von Lissabon bis Wladiwostok“.

Moskaus großrussischer Imperialismus quillt auch aus einer „Redewendung“ von Medwedjew an eine Kritikerin:
„Eure Freiheit ist nicht euer Verdienst, sondern unser Versäumnis.“

„Klarer kann man es nicht sagen, worum es dem Kreml geht: nicht um angebliche Sicherheitsinteressen, nicht um angebliche Minderheitenrechte im Donbass, nicht um die angebliche Befreiung der Ukraine von den „Nazis“ in Kiew. Moskau will nichts anderes als die abermalige Unterwerfung der Völker, die vor drei Jahrzehnten das sowjetische Joch abgeworfen hatten – und die tatsächlich die Frechheit besitzen, ihre Freiheit nicht als historischen Fehler anzusehen.“ schreibt B. Kohler in einem Kommentar der FAZ

Für Putins und Medwedws Ideologie gibt es eine „philosophische Quelle“, den russischen Philosophen Iwan Iljin. Wladimir Putin ist ein prominenter Fan des Erschaffers des „christlichen Faschismus“. Für Putin bietet die von Iljin vertretene Weltanschauung wesentliche Anknüpfungspunkte.
Iljin war zeitlebens der Meinung, dass eine unabhängige Ukraine ohne Zugehörigkeit zu Russland undenkbar sei und jeder, der dies fordere, als Feind Russlands zu betrachten sei. Er schaffte damit die ideologische Grundlage für den Angriffskrieg, den Putin derzeit in der Ukraine durchführt. Und darüber hinaus meinte er:
Wir werden unsere Freiheit und unsere Gesetze von unserem russischen Patrioten erhalten, der Russland die Erlösung bringt“.
Wladimir Putin, der Befreier und Erlöser.
„Putins Lieblingsautor Iwan Iljin beschreibt eine verworrene und zerbrochene Welt, die Russland mit Gewalt heilen müsse, und zwar mithilfe eines starken Führers, der die Demokratie zum reinen Ritual macht. Das Projekt heißt: Die Welt ist nicht sie selbst, solange sie nicht russische Werte lebt.“ So der Historiker Timothy Snyder.

Russische Werte“ wohl auch für die Putin-Versteher, welche in ihrem Hass auf alles Westliche, auf die in ihren Augen „verworrene und zerbrochene Welt“, dies auf uns übertragen sehen möchten. In einem „Eurasien von Lissabon bis Wladiwostok“ – unter russischer Oberhoheit?
Und dazu noch ein neo-osmanisches Reich von Damaskus bis hinein in ein russisch gestaltete „Eurasien“!

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Meine hessische Morgenlektüre

Wenn man folgenden Zeitungstitel zur Morgenlektüre serviert bekommt …

… weckt das gewiss die Lust, noch mehr in einem täglichen, journalistischen Wortdreckhaufen zu wühlen, den man sich – warum auch immer – noch zumutet.

Die linke Lokalpostille meines „Heimatkreises“, die sog Gelnhäuser Neue Zeitung (GNZ) hält immer Überraschungen parat.
Den allgemeinen Teil dieser Nachrichten-Kuhhaut des Redaktions-Netzwerks-Deutschland überblättere ich stets. Allenfalls der Lokalteil interessiert gelegentlich, wenngleich auch hier überwiegend journalistische Ödnis herrscht. Die lokalen Schlagzeilen entzücken jedoch häufig mit teilweise herrlich „queren“ (manchmal auch „queeren“) oder blödsinnigen Sprachschnitzern. Das muntert – neben den Sudokus – auch meine sehr sprachsensible Ehefrau auf.

Am Samstag freut sich der Abonnent schon fast fiebernd auf das wöchentliche lokal-journalistische Highlight dieser Postille: die sog. „Polituren“. Hier dürfen sich wechselnd die GNZ-Lokal-„Redakteure“ in der Kunst der Glosse, des sprachlichen Witzes und Satire üben, um aktuelle lokale Ereignisse – oder die zugehörigen Protagonisten – aufzuspießen.
Eine Glosse soll meinem Verständnis nach witzig, aber auch kurios sein. Was die GNZ-Schreiberlinge da abliefern, ist jedoch in keiner Weise witzig, aber durchaus kurios, wenn man dem jeweiligen Impetus der schreibenden Flausenfreunde nachgehen möchte.
Wie oft mochte man bei diesen „aristophanischen“ Produkten aus der Gelnhäuser Schreibzentrale ausrufen: Witz komm raus, du bist umzingelt…!
Ich wundere mich schon lange, dass die verantwortlichen Schreib-Oberen dieses Blattes diese unwitzige und langweilige Kolumne, die nur dazu angetan scheint, kommunalpolitisch Aktive – und den Leser – humorfrei zu triezen, nicht endlich zu Grabe getragen haben.
Aber solange es noch willige Abonnenten gibt…

Zur Schlagzeile dieser Samstagsausgabe.
Man bitte mich nicht, zu erklären, warum ich alter, „homophober“, weißer Mann dafür noch Geld in die Hand nehme, um sich mit Derartigem beglücken zu lassen, nicht nur einem Sprachrohr für sexuell anders Gelagerter.
Was die „Queeren“ wollen, beschäftigt mich, wie der berühmte Sack Reis in China, der schon seit Jahrzehnten dort umfällt. Von dieser Minderheit, die glaubt, berechtigt zu sein, uns, der Mehrheitsgesellschaft einen politischen Kanon bis hin zum Wechsel des Geschlechtseintrags oder Quotierungen diktieren zu können, möchte ich einfach nur in Ruhe gelassen werden.
Ich weiß nicht, wie viele „Queere“ in der Redaktionsstube der GNZ oder des RND sitzen.
Sch…. drauf!
Da nehme ich doch noch eher humorfreie „Polituren“ jeden Samstag hin.

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Johann Sebastian Bach erklärt, Bach verstehen …

J.S.Bach – Bild gemeinfrei

Vor kurzem stieß ich auf Youtube auf eine wunderbare Serie mit „Workshops“ und Aufführungen zu Werken von Johann Sebastian Bach. Für die Folgen zeichnet Rudolf Lutz, der Leiter der J.S.Bach-Stiftung St. Gallen verantwortlich.
Rudolf Lutz ist ein großartiger Musiker und Musikpädagoge, der neben seiner musikalischen Meisterschaft mit einer schönen Singstimme und – auch wichtig für einen „Musikanten“ – mit einem trefflichen Humor gesegnet ist.

Als erstes stieß ich auf die Kantate BWV 212 „Mer hahn en neue Oberkeet“, auch als „Bauernkantate“ bekannt.
Der Workshop, die Einführung in dieses Werk fand auf einem ungewöhnlichen Platz statt, auf der Terrasse eines Bergrestaurants im Appenzeller Land.

Die verlinkten Videos müssen direkt auf Youtube aufgerufen werden!

Workshop

Hier auch der Link zum Konzert:

Kantate BWV 212

Ich empfehle als weitere Einführung den Workshop zu Kantate BWV 1 – „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ und deren konzertante Aufführung.

Workshop BWV 1
Kantate „Wie schön leuchtet der Morgenstern“

Es ist mitreißend zu sehen und zu hören, wie Rudolf Lutz mit Begeisterung und unnbändiger Freude seine Musiker zu Höchstleistungen treibt – zu einem Gipfel, der einem Musizierenden nur als höchstes Glück widerfahren kann.

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Was darf man als gebildeter Mensch hier und da sagen?

Eine Glosse über Gossen- oder Fäkalsprache im (politischen) Diskurs

Wenn man nicht nur US-amerikanische Filme neueren Datums ansieht und hinhört, ist man inzwischen überzeugt, dass uns bislang verfemte Ausdrücke unwiderruflich in die Verkehrssprache – auch und gerade unter gebildeteren Kreisen – eingegangen sind: »Fuck« ist kaum mehr zu überhören und »Shit« wird gar von einem Harvard-Professor – der Filmtitel ist mir im Moment nicht geläufig – verwendet, als er die Geistesergüsse eines Kontrahenten als »gequirlte Sch….« bezeichnete. Ui, dachte ich mir, das ist aber heftig, in so einem prüden Land. Und das hat keinen »Shitstorm« hervorgerufen?
Aber dort ist man auch in diplomatischen Kreisen nicht zimperlich: Viktoria Nuland, außenpolitische Beraterin von B. Obama wurde mit dem Ausspruch »Fuck the EU« bekannter als durch scharfsinnige und intellektuelle Auseinandersetzung mit Politik. Laut einem geleakten Email bezeichnete Hillary Clinton die gottgleiche Angela Merkel als »eine blöde Kuh mit Wiedergutmachungskomplex«.
Auch hierzulande sind schon Politiker mit Entlehnungen aus der sog. Gossensprache aufgefallen. So sagte mal eine SPD-Vorsitzende: »Ab morgen kriegen sie in die Fresse«, und ein CDU-Grande zu einem »Parteifreund«: »ich kann Deine Fresse nicht mehr sehen.« Dem feinen Annalenchen im Außenministeramt entfuhr schon mal ein kräftiges »Sch….« ob einer missglückten Wahlkampfrede.
Das S-Wort
ist ihr also durchaus geläufig.
Hat man Anleihen bei Schimanski genommen? Der Duisburger Tatort-Kommissar war einer der Ersten, dem das S- und A- Vokabular im deutschen Abendfernsehen ohne Zensur erlaubt war.
Ein deutscher Meister der derben Ansprache war einst Herbert Wehner. Wie auch das deutsche Parlament, das »hohe Haus«, manche sprachliche Ausrutscher erfahren durfte. Nicht immer »Gossensprache« aber auch schon mal. Wie sagte einst ein hoher Grünen-Politiker zum Präsidenten dieser illustren Versammlung: »Herr Präsident, Sie sind ein Arschloch, mit Verlaub!«. Man beachte dazu die feine relativierende Floskel »mit Verlaub«!
Der Umgangston der Politiker untereinander hat mich schon mal zur Erstellung eines Schimpfwörterkatalogs zur Verwendung auch unsererseits angeregt.

In den Führungs- oder Teppichetagen der Wirtschaft oder auch höchsten Ämtern weicht man inzwischen gerne auf Anglizismen aus. Wenn einer dummes Zeug daherredet, spricht man dann nicht davon, dass er »Sch…. labert«, sondern von „Bullshit“, was übersetzt auch nichts anderes bedeutet.
Von einem renommierten Stanford-Professor für »Management Science and Engineering«, Robert I. Sutton, stammt das Buch »Der Arschlochfaktor«. Es geht darum, wie man mit schwierigen Kollegen klarkommt und was deren Schikanen begünstigt. Wenn man das Buch durchgearbeitet hat, kommt man nicht umhin, nicht nur in der Wirtschaft – auf die es abzielte – sondern auch in der Politik jede Menge von A………….. zu finden. Sutton liefert dazu praktische Prüflisten und Tests und so lassen sich sogar in den höchsten Kreisen der Diplomatie solche ausmachen – siehe hier.

Als Blogger und zeitkritischer Kolumnist und auch als Kommentator hier und da, ist man angesichts der vorhandenen und zu beschreibenden elenden Zustände leicht geneigt, zu einer drastischen Sprache zu greifen: nach der Devise „auf groben Klotz ein grober Keil, auf einen Schelmen anderthalben…“ (J.W. Goethe). Dazu: stammt nicht auch von Goethe eine unsere deftigsten Beschimpfungen in deutscher Sprache – das Götz-Zitat?

Und ich spreche mich hier überhaupt nicht davon los, nicht selten zu drastischen Vokabeln zu greifen. Und das hat schon im Kommentarbereich zu einem Beitrag auf meinem Blog zu einer Diskussion geführt.

Um seinen Nimbus als gebildeter und wohlerzogener Mensch zu bewahren, meinte man bisher, dass man sich stets um einen kultivierten Wortschatz bemühen sollte, Gossen- oder gar Fäkalsprache sind demnach obsolet.
Ich will dazu etwas ausschweifen und im Folgenden eine Diskussion auf altmod wiedergeben.
Eine sehr gebildete Kommentatorin auf meinem Blog schrieb: »Ich merke beim Vorkommentar und auch bei Ihnen, daß Sie in die Fäkalsprache fallen, mich erschreckt das bei mir auch …«
Die mittelbar angesprochen andere Kommentatorin antwortete:
»Wenn mich nicht alles täuscht, ist die Kotze keine Fäkalie. Herr Doktor, verbessern Sie mich, falls ich falsch liege. Solange unsere sprachlichen „Feinheiten“ noch im Duden stehn, bin ich gänzlich beruhigt. Was will ich mit einer Sprache ohne Schmackes? Das widerspräche komplett meinem Naturell. Ich mag auch lieber deftige Kost beim Essen …«
Meine Antwort:
»Na ja, die Worte, die ich in dem Beitrag verwendet habe, P…, Sch…. und K…. zählen von der Linguistik her schon zur Fäkalsprache. „Kotze“, eher ein Resultat der Antiperistaltik und nicht den unteren Körperausgängen zuzuordnen, zählt streng genommen vielleicht nicht dazu. Man kann, wenn einer Sch…. daher redet von einer „Kakophonie“ sprechen, also sehr verfeinert, aber doch hart an der Grenze zur Fäkalsprache. Wenn man nun in der Realität mit den geschilderten Verhältnissen, nicht nur in und um den Frankfurter Hauptbahnhof konfrontiert wird, werden auch dem feinsten und gebildetsten Geist inzwischen keine sprachlich ausreichend sauberen oder der Hochsprache gemäße Namenswörter mehr einfallen…«
Gegenfrage der Angesprochenen:
»Wie soll sich der Geist gleichsam eines verdorbenen Magens sonst reinigen, wenn nicht durch Aussprache verdorbener Worte? So ein Gehirn ist ja auch nur ein Verdauungsorgan und was ihm zur Zeit an Nahrung zugemutet wird, muss zur Reinhaltung auch wieder raus. Wo Magen und Darm nach oben und unten speien, nimmt der Geist den Weg der Sprache – würde ich so diagnostizieren. Demnach wäre die Fäkalsprache ein Reinigungsprozess
. Kann man das so stehn lassen?«
Da konnte ich nur zustimmen:
»Wir müssen uns ständig übelriechender Verdauungsprodukte entledigen. Somit auch aus Hygienegründen immer wieder mal raus mit üblen Worten.«

Soweit dazu, was ich auf einem Blog durchaus als »Diskussionskultur« erlauben möchte – und ich mir selbst erlaube. Manchmal muss man auch »gequirlte S…..« oder „Bullshit“ akzeptieren.
Heißt mich einer aber direkt »A……..«, weil ihm meine Meinung nicht gefällt und ohne dass dazu die von Robert Sutton aufgestellten Kriterien erfüllt sind, wird das für den Disputanten Folgen haben – Satisfaktionsfähigkeit vorausgesetzt.

gemeinfrei – Wikipedia

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Wir werden von Wahnsinnigen regiert…

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Der Narrenkäfig

Screenshot JF

Deutschland leistet sich mit dem Bundestag die wohl teuerste Irrenanstalt, pardon: das ansehnlichste, demokratisch gewählte Parlament, weltweit.
Die deutsche Volksvertretung mit 736 Abgeordnete wird in seiner Quantität nur vom chinesischen Volkskongress mit 2980 Mitgliedern übertroffen, danach folgt – wie nicht anders zu erwarten – das Europäische Parlament mit 705 Narren – pardon: Abgeordneten. 1949 gab es 410 Abgeordnete im Deutschen Bundestag, dann 1990 vor der Wiedervereinigung 510 und nach dem „Beitritt der DDR“ 662, um dann weiter stetig auf die jetzige Rekordzahl von 736 anzuwachsen.
Ich kenne keine andere psychiatrische Anstalt, für welche der Allgemeinheit mehr als 1 Milliarde Euro im Jahr abverlangt werden muss!

Ironie aus!
Wie kann ich es mir nur erlauben, von einer Irrenanstalt zu sprechen, handelt es sich doch um von uns selbst gewählte, bestimmt honorige, ihre Interessen, Verzeihung: unsere Interessen wahrnehmende Abgeordnete?

Ich kenne keine Umfrage dahingehend, wie viele Bundesbürger einen – oder „ihren“ Abgeordneten – benennen können, wenn er nicht gerade eine Minister- oder andere prominente Position innehat. Da sieht es gewiss düster aus. Auch ich, ein durchaus politisch sehr interessierter und belesener Zeitgenosse, würde sich schwer tun, auf Anhieb eine Handvoll Abgeordneter zu benennen, die nicht zur oben genannten Spitzen-Riege zählen. Dessen ungeachtet fällt einem schon die eine oder andere Gestalt ein, die sich, wenn schon nicht durch höchstpolitische, wertige oder notable Aussagen und Aktionen, aber durch Spektakel und Unfug Aufmerksamkeit auf sich ziehen oder gezogen haben.

Das jüngste und flagranteste Beispiel ist hierfür die Grünen-Abgeordnete Emilia Fester, die Stimme der deutschen Jugend im Parlament, die jüngst das Wahlrecht für Zweijährige gefordert hat. Wahrscheinlich als nachgereichte Rechtfertigung für ihre eigene Wahl. Prominent wurde sie erstmals durch eine „Wutrede“ in der Debatte zur Impfpflicht, als sie in ihrer mehr als 10.000 € wertigen Position als MdB „ihre Freiheit“ zurückforderte, die Impfverweigerer und -Gegner ihr geraubt hätten.

Eine ähnliche Lichtgestalt der deutschen Volksvertretung ist gewiss Helge Lindh, SPD-Bundestagsabgeordneter aus Wuppertal, „der mit einem Sandsack in der Hand zum Inbegriff einer Politik (wurde), die von ihrer eigenen Karikatur nicht mehr zu unterscheiden ist.“ Roland Tichy weiter: „Lindh tut öffentlich immer das, was man von einem engagierten, haltungsstarken Politiker erwartet. Lindh sagte zum Ramadan ein paar andächtige Worte auf türkisch und arabisch in eine Kamera, gab dem Propagandasender des Erdogan-Regimes ein Interview und ließ sich auch schon in der Arbeitskleidung des Wuppertaler Müllentsorgungsunternehmens AWG fotografieren – unter der Überschrift „Helge Lindh packt bei der AWG mit an„. Sein orangener Anzug war auf dem Foto auffallend blitzsauber …
Angepackt hat Lindh nun auch bei der Bekämpfung der Flut in seinem Wahlkreis. Entstanden ist dabei dieses Foto für die Ewigkeit“:

Screenshot – Helge Lindh als Fluthelfer

Die Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) wurde durch einen oberpeinlichen Gesangs-Auftritt der Mehrheit wohl bekannter, als durch politische Aussagen oder Leistungen. Ein Auftritt würdig für die Leiterin einer Narrenanstalt.

Aber wer erinnert sich nicht auch noch an eine ähnlich peinliche Vorführung einer inzwischen aus dem Parlament ausgeschiedenen SPD-Spitzenpolitikerin, an Andrea Nahles mit ihrem Pipi-Langstrumpf-Kantus vor dem Parlament:

Es gibt einen bekannten Film mit dem Titel „Ein Käfig voller Narren“, eine italienisch-französische Filmkomödie aus dem Jahr 1978, deren französischer Originaltitel lautet „La cage aux folles“, wörtlich ‚Der Käfig der Närrinnen‘; folle im Sinne von ‚Tunte‘, also‚Der Tuntenkäfig. So auf Wikipedia zu lesen.

Glaubt man einer Studie, zählen sich 7,4 % der deutschen Bevölkerung zur sog. LGBT-Personengruppe!
Oh Schreck, da ist diese „Community“ im Parlament ja deutlich unterrepräsentiert, denn von den 736 Abgeordneten bekennen sich nur 20 Abgeordnete als schwul oder lesbisch; dazu kommen noch zwei sog. Transmenschen; das sind insgesamt gerade mal 3%.
Nebenbei: Arbeiter und Arbeiterinnen, Handwerker, auch „prekär Beschäftigte“ – also die eigentlich arbeitende und Werte schaffende Bevölkerung ist nahezu gar nicht vertreten, bzw. eklatant unterrepräsentiert.
Was an statistischer Repräsentanz fehlt, gleicht die queere Fraktion durch Lautstärke, penetranten Aktivismus und schräge Erscheinungsformen aus. Man hat ja inzwischen gar einen „Queer-Beauftragten“ oder -Sprecher im Rang eines Staatssekretärs in der bunten Regierung installiert.
Die bekannteste Transperson in der Politik ist „Tessa“ Ganserer von den Grünen.

Screenshot – Tessa Ganserer

Ich bin mir nicht im Klaren, ob T. Ganserer wirklich einen Identitätsdefekt hat oder ob dieser (Trans-)Mann nicht nur dreist-schlau die Quotenkarte ziehen wollte.

Zur queeren Truppe zählt auch diese „Person von Gewicht“: Ricarda Lang, Vorsitzende der Grünen, Twitter- und TikTok-Star für groteske Auftritte.

https://twitter.com/i/status/1487482270600601607

Nicht ganz so von extremem Gewicht – körperlich – aber schon mal Bundestags-Vize und jetzt Staatsministerin für Kultur – die sich durch jegliche Kulturferne auszeichnet, und schon immer oberste Instanz der Grünen für (Hyper-) Moral und bizarre Gigs, ist Claudia Roth. Von einem Blogger schon mal als“ die dümmste Kartoffel auf dem grünen Acker“ bezeichnet.

Für die zuletzt genannten Personen gilt gewiss das Wort „Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters“. Oder?

Aber bei den Grünen gibt es durchaus auch „prima vista“ schnieke oder adrette Frauenspersonen, die es in allerhöchste Ämter geschafft haben. Trotz oder wegen (?) ihrer geistigen Unbedarftheit und einem auffälligen Sprechdefekt – wie das bekannte Schnatterlieschen Annalena Baerbock.

Es ist schon ein Narrenkäfig, welcher von den Parteien und Bundesbürgern mittels Stimmzettel da gefüllt wurde. Das mit der Analogie zu dem Tuntenfilm „La cage aux folles“ nehme ich aber wegen der nicht ausreichenden Repräsentanz von Tunten und Gleichartigen zurück. Es genügt schon, was uns sonst von dort zugemutet wird. Und dazu muss man nicht allein die letzten beiden Jahre unter dem Corona-Regime heranziehen, wiewohl mit dem Ergebnis der letzten Bundestagswahl der Wahnsinn im „Hohen Haus“ jetzt noch mehr Urständ feiern kann.

Erhard Schön (1491-1542) „Der Narrenkäfig“ – © frei gemein

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Johann Sebastian Bach – gestorben am 28. Juli 1750

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Es widert mich an …

The Official I Hate Cats Book © Skip Morrow

Wenn ich einen Analytiker hätte, wie es in den USA für Gutsituierte üblich scheint, würde er in meiner Stimmungslage zu mir sagen: „Du musst mal richtig wieder die Sau raus lassen. Haue auf den Tisch! Deine Aggressionen brauchen ein Ventil! Wenn Du schon nicht einen Hengst auf diese verachtenswerten Politweiber ansetzen kannst, keinen Strick über Laternen werfen magst, dann greif wenigsten zum Stift und dann schreibe Deine Alpträume aufs Papier, oder hämmere es in die Tastatur.

Was ich einmal mehr tun werde. Und so lasse ich mal die weiß nicht wievielte meiner „Odes philippiques“ vom Stapel.

Es nimmt nicht „klammheimlich“ zu, was mich in diesen letzten Jahren meines Lebens anwidert – und mich nur noch entmutigt zurücklässt. Es wird von Tag zu Tag – wenn nicht mehr – so doch intensiver und sichtbarer.

Es fällt einem doch in der jetzigen Situation gar nicht schwer, in „freier Assoziation“, wie auf der Analytiker-Couch, seinen „Frust“ abzulassen.
Na denn los …

Das alles widert mich an

Es widert mich inzwischen schon einfach an, nur zum Einkaufen zu gehen, diesen Massen von trotteligen, unterwürfigen und auch aggressiven Menschen/Maskenträgern zu begegnen. In der Mehrzahl junge Weiber oder alte Säcke und deren feminine Entsprechungen, die wahrscheinlich bis ans Ende ihrer Tage mit diesen toxischen Gesichtslappen durch die Gegend laufen. Oder ich muss ein mentales Sparring mit irgendwelchen arabisch, türkisch oder russisch sprechenden Zeitgenossen bestehen, nicht zu schweigen von der oft nicht nur visuellen Konfrontation mit Kopftuch- und Pferdedecke tragenden Matronen und deren Brut nebst Erzeugern. Dazu kommen dann diese stolzen weißen „Veteranen“ mit Wanst und Schwabbel-Muckis, die ihre körperlichen Widerlichkeiten, garniert mit geschmacklosen Tattoos ungeniert in der Öffentlichkeit zur Schau stellen: Feinripp über Wampe, dazu Schlabber-Shorts und Jesuslatschen.

Sie ekelt mich an, diese Verprollung und Verwahrlosung der Öffentlichkeit durch die herrschende „Generation Müll“ aushalten zu müssen, wenn ich mich in die Stadt begeben möchte.

Ich habe es satt, wenn ich die Bahn benutzen muss und im Bahnhof oder dessen Umgebung über „Dreck, Schmutz, Obdachlose, Drogensüchtige und Beschaffungskriminelle steigen muss, vorbei an vollgekrakelten Wänden …“ und begleitet von einem Gestank aus Pisse, Scheiße und Kotze. Und dann passiert es fast regelmäßig, dass mein Zug „wegen Personalmangel“ oder „technischer Probleme“ zu spät kommt oder gar nicht fährt. Und dazu verfällt die Politik noch auf die hirnrissige Idee mit dem 9-€-Ticket, um die Situation noch zu verschärfen und die Einrichtungen mit Proleten-Massen zu fluten.

Es widert mich an, wie die „Obrigkeit“ dazu unter dem Vorwand einer „bunten Gesellschaft“ Recht und Sicherheit dahinschwinden lässt: man fremdländische Vergewaltiger gerade mal mit einem erhobenen Zeigefinger (Bewährung!) „bestraft“ und davonkommen lässt; man öffentliche Parks Dealern und Gaunern überlässt; man Anlagen und Schwimmbäder randalierendem Mob „mit Migrationshintergrund“ ausliefert.

Und wie dazu die Kriminalstatistiken in gleichwohl krimineller Manier gefälscht werden.
Ich könnte dreinschlagen, wenn dazu dann noch Phrasendrescher und Schönredner von den Qualitätsmedien, wie Heribert Prantl, auftreten und von mir „Verständnis“ für diese Leute verlangen:

https://youtu.be/MuS1WBf0PdM

Screenshot – Heribert Prantl

„Ich habe es satt, oder, um es noch klarer auszudrücken: ich habe die Schnauze voll vom permanenten und immer religiöser werdenden Klima-Geschwafel, von Energie-Wende-Phantasien, von Elektroauto-Anbetungen, von Gruselgeschichten über Weltuntergangs-Szenarien von Corona über Feuersbrünste bis Wetterkatastrophen. Ich kann die Leute nicht mehr ertragen, die das täglich in Mikrofone und Kameras schreien oder in Zeitungen drucken.“ schreibt Prof. Knut Löschke in einer Wutrede, wie ich es treffender auch nicht ausdrücken kann.

Ich mag gleichwohl vor Zorn bibbern, wenn ich sehe, was aus unseren Schulen und Universitäten geworden ist. Was, verhätschelt von einer feigen und korrupten Universitätsleitung und ebensolchen Professoren, der „akademische Nachwuchs“ sich dort erlauben mag und verbrechen kann. Wie aus rationalen Wissenschaftsdisziplinen und aus der Medizin eine Hure der Politik gemacht wurden, und kritische Stimmen, von denen Wissenschaft lebt, mit Repressalien und gesellschaftlicher Ausgrenzung kujoniert werden. Wie inzwischen sogar unsere Biologie aus abartigen Motiven heraus geleugnet wird.

Es widert mich an, wenn schamlose, perverse oder identitätsgestörte Menschen, Minderheiten in unserer Gesellschaft, auf öffentlichen Aufmärschen und Massenversammlungen ihre abweichende Sexualität propagieren und dies noch von staatlicher Seite mit Aufziehen der Schwulenflagge vor öffentlichen Gebäuden für gut befunden wird. Widerlich, wie auch Unternehmen, prominente Sportvereine, gar die Bundeswehr sich dem organisiert Abseitigen unterwerfen und damit auch eine Ideologie stützen, mit der u.a. über diese Minderheiten die Familie und unsere bewährten, traditionellen Bindungen zerstört werden sollen.
Prof. Löschke dazu auch: „Ich habe es satt, dass mir religiöse und sexuelle Minderheiten, die ihre wohl verbrieften Minderheitenrechte mit pausenloser medialer Unterstützung schamlos ausnutzen, vorschreiben wollen, was ich tun und sagen darf und was nicht.“

Ich bin es leid, dass durchgedrehte links-grüne Politiker, Verwaltungsleute, Journalisten, Theologen und „Wissenschaftler“ unsere deutsche Muttersprache verschandeln und unbrauchbar machen und mir beibringen möchten, wie ich in ihrem durchgeknallten Sinne korrekt zu schreiben und zu sprechen hätte. Ich könnte weinen darüber, was aus unserer schönen Sprache gemacht wurde.

Mich widern diese ungebildeten und inkompetenten Partei-Schleimer und Lakaien an, die in ihrem Leben nichts geleistet haben, außer das Mundwerk zu betätigen, ihre Lebensläufe mit „Fakes“ und Betrug aufhübschen – und damit in höchste Staatsämter gelangen. Diese Politikergeneration von Berufslosen, Studienabbrechern, ehemaligen Hausbesetzern, Randalierern und sonstigen existenzversagenden Gestalten. Diese Quotenweiber, denen alles an Unfähigkeit, Unwissenheit und Anmaßung nachgesehen wird, da es sich ja um die angeblich bessere Gattung Mensch handelt. Wie auch die uns auf jedem Werbeprospekt entgegengehaltenen „Persons of Colour“, vor allem Schwarze, die inzwischen zur wertvolleren und edleren Gruppe innerhalb Menschheit hochstilisiert wurden und werden.

Ich nehme noch ein weiteres Zitat von Prof. Löschke in meine Philippika auf:
„Ich habe es satt, mir von missbrauchten, pubertierenden Kindern vorschreiben zu lassen, wofür ich mich zu schämen habe. Ich habe es satt, mir von irgendwelchen Gestörten erklären zu lassen, dass ich Schuld habe an Allem und an Jedem – vor allem aber als Deutscher für das frühere, heutige und zukünftige Elend der ganzen Welt.“

Zurück in die Welt von gestern – oder Revolution?

Wer hätte sie nicht am liebsten wieder zurück, „seine Welt von gestern“? Wohl wissend, dass dies Fiktion, unrealistisch ist.
Aber was kann man tun, diesen Taumel und Sog in den Untergang aufzuhalten?

Wie kann man es erreichen, dass in meinem Vaterland tüchtige und unbescholtene Menschen, gleich welchen Geschlechts, Hautfarbe und Herkunft wertgeschätzt und unterstützt werden. Solche Menschen, die nutzbringende Arbeit verrichten und am allgemeinen Wohlstand und sozialer Sicherheit mitarbeiten und die nicht von der Wiege bis zur Bahre am Tropf des Staates, der arbeitenden und steuerzahlenden Bevölkerung hängen? Wie kann sich unser Unternehmertum wieder zur früheren Größe entwickeln, als Deutschland die Erfinder-Nation schlechthin war, die Schmiede von Ingenieuren und Wissenschaftlern, auch die einstmalige „Apotheke der Welt“? Wie kann man die Unternehmen von den jetzt herrschenden, korrupten und nur dem eigenen Prestige oder auch dem Zeitgeist verpflichteten Managern befreien, die Hochschulen von unnützer Wissenschaft und solchen Wissenschaftlern?

Wie kann ein respektvoller und wertschätzender Umgang mit denjenigen gestaltet werden, die an der sozialen Front aufopferungsvoll ihre Arbeit verrichten: die Pfleger unserer Kranken und Hilfebedürftigen, Ärzte, Sanitäter, Feuerwehrleute und auch viele Lehrer, welche im Vergleich zu vielen Schmarotzern mit Macht im öffentlichen Bereich, trotz deren großmäuliger Versprechen, nicht die Anerkennung, die Wertschätzung und die Unterstützung erhalten, die sie eigentlich verdienen? Wie kann der soziale Frieden erhalten werden, der einmal in unserer Welt von gestern eine große Bedeutung hatte?

Eine schlüssige Antwort kann ich nicht liefern, außer der banalen Gewissheit, dass es inzwischen bei dieser wohlstandsverwahrlosten, satten und obrigkeitshörigen Bevölkerung in diesem unserem Lande erst noch schlimmer werden muss, bis es wieder besser werden kann: durch einen wirklichen Zusammenbruch der Energie- und Lebensmittelversorgung, einem umfassenden Black-Out nicht nur der Städte.

Dazu aber die Hoffnung, dass dann dadurch das, was die Mächtigen mit uns zur Manipulation und Steuerung praktizieren, die Erzeugung von Angst, sich gegen sie selbst wenden wird: durch die inzwischen gar von der „feministischen Außenministerin“ und dieser linksradikalen Innenministerin befürchteten Volksaufstände – vulgo einem Bürgerkrieg.

Von linker, herrschender Seite wird und wurde bestritten, dass das, was Hans Magnus Enzensberger in seinem Essay schon vor Jahren als den „molekularen Bürgerkrieg“ beschrieben hat, bei uns gegeben sei.
Aber trifft es nicht zu, was Enzensberger beschrieben hat: „Der molekulare Bürgerkrieg beginnt unblutig, seine Indizien sind harmlos. Es mehrt sich der Müll auf den Straßen, im Park findet man häufiger Spritzen und zerbrochene Bierflaschen, die Wände werden mit Graffiti beschmiert. In den Grünanlagen und Hausfluren beginnt es nach Urin zu stinken.“
Es ist ein endogener, von innen kommender Prozess. Die „Kombattanten“ sind dabei überwiegend Jugendliche. Die Entwicklung bei uns bestätigt das: Gruppen von Jugendlichen vergewaltigen ohne Scham und Angst, 16-jährige schneiden ihren 15-jährigen Freundinnen die Kehle durch; in den Schulen tobt schon der Kampf aller gegen alle. Und es ist nur eine scheinbar harmlosere Form von „Bürgerkrieg“, wenn die angeblich „letzte Generation“, Kinder und Jugendliche, sich an Straße anklebt, um alle anderen zu nötigen, wenn eine prominente, junge Umwelt-Aktivistin sich darüber auslässt, Pipelines in die Luft zu sprengen. Aber in diese Jugend kann man keine Hoffnung setzen, wenn es in der Realität um unsere Existenz geht und nicht um idealistische Spinnereien über eine Weltrettung durch Konsumverweigerung und „Energiewende“.

Den Deutschen wird nachgesagt, sie seien ungeeignet, eine Revolution oder einen Aufstand zu inszenieren. Wie sagte Lenin:

Revolution in Deutschland? Das wird nie etwas, wenn diese Deutschen einen Bahnhof stürmen wollen, kaufen die sich noch eine Bahnsteigkarte !“

Aber es gab sie doch, eine deutsche Revolution, über die die Welt staunte! Die Bürger der DDR haben es der Welt erfolgreich vorgemacht, als sie 1989 das dortige Regime – im Großen und Ganzen friedlich – zum Einsturz brachten

John F. Kennedy sagte:
„Das Wort Krise setzt sich im Chinesischen aus 2 Schriftzeichen zusammen – das eine bedeutet Gefahr und das andere Gelegenheit.“

Aber man wird sich rüsten müssen dafür, die Gelegenheit am Schopf zu packen!

Dazu darf ich zum Schluss einen hierzulande verfemten Denker und Staatsphilosophen zu zitieren. Carl Schmitt in seinem Essay „Theorie des Partisanen“:

„Im Raum des nicht formgerechten Krieges gelten andere Maße als die sonstigen. Es ist die absolute Ausnahmesituation des in die extremste Wehrlosigkeit hineingestoßenen Einzelnen, des Outlaw, der sich seiner menschlichen Würde nicht berauben läßt, auch wenn man ihn wie ein Stück Vieh oder wie ein Ungeziefer behandelt.“

Ja, es geht um unsere Würde, dass wir uns nicht „wie ein Stück Vieh oder Ungeziefer“ behandeln lassen, als solche Objekte, wie es inzwischen die Mächtigen nicht nur hierzulande nach Gusto praktizieren. Damit meine ich nicht nur die Mächtigen in der Politik, sondern gerade auch die Mächtigen in den Medien und aus den Denkstuben sonstiger selbsternannter Eliten.

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