Der Friederich, der Friederich, Das ist ein arger Wüterich! Griff gar die Grünen an im Haus, Und kündigte den Beistand auf.
Er schlägt jetzt auf die Ökos ein: Die Merkel-Freunde leiden Pein. Und höre nur, wie bös er war: Er peitschte Wüst und Günther gar!
Die AfD steht vor der Tür! Für Friederich ein Krebsgeschwür.
Und mit der Peitsche herzu sich schlich Der bitterböse Wüterich: Schlägt gleich den Ossi, sollt´ der´s wagen, Sich mit den Rechten zu vertragen.
Dann biss ihn »INSA« neu ins Bein, recht tief bis in sein Blut hinein: Der böse, böse Friederich, Der schrie und drohte bitterlich.
Doch weiter läuft die AfD Und tut ihm endlos richtig weh!
Was soll der Friederich jetzt machen, damit nicht alle ihn verlachen? Er schmiss doch gleich den Czaja raus, An Maaßen biss der sich die Zähne aus, Und muss die Konsequenzen tragen, Denn sowas liegt dem Fritz im Magen.
Black Rock wird sicher Friedrich retten, Drauf will ich treulich wetten. Bei Black Rock Friedrich sicher ist, Damit er weiter großen Kuchen isst – Und nicht nur schlichte Leberwurst – Auch teuren Wein für seinen Durst.
Die Peitsche braucht er dann nicht mehr Die CDU ihn auch nicht sehr.
Zuviel Bekenntnis zu „Wokeness“ kann für ein Unternehmen schädlich werden, wie jüngste Boykott-Aktionen, ausgelöst über die sozialen Medien, beweisen. Dazu hernach. Aber zunächst: was heißt „woke“ eiegntlich?
Wikipedia verweist u.a. auf den Duden und die Definition dort lautet: „in hohem Maß politisch wach und engagiert gegen (insbesondere rassistische, sexistische, soziale) Diskriminierung“. Das linke Wikipedia entblödet sich natürlich nicht, auch darauf hinzuweisen, dass „der Ausdruck »woke« inzwischen von Konservativen und Rechten als anti-wokeness angeblich politisch instrumentalisiert (wird) und – wie die Ausdrücke politische Korrektheit, Cancel Culture und Social Justice Warrior – mit negativer Konnotation zudem häufig sarkastisch verwendet, um Linke und ihre Ziele abzuwerten“.
Das tue ich jetzt auch und als Nicht-Linker entblöde ich mich natürlich nicht, dazu einen „Rechten“ zu zitieren.
»Wokeness« ist die Nostalgie nach den Ungerechtigkeiten der Vergangenheit. Man zehrt vom Gefühl der Ungerechtigkeit und lebt von der Frustration. Weil sie keine neuen politischen Ideen mehr haben, klammern sich die Linken an ihre Feinde – und das sind die erfundenen Dämonen des »Kampfs gegen rechts«, denen ihr nachträglicher Antifaschismus gilt. Nur das Feindbild ist noch intakt. Ihr Hass richtet sich gegen die eigene Gesellschaft, die Europäer, die Weißen, den Kapitalismus, Geschlechterdifferenz, Exzellenz und die großen Werke der Kultur. Seit es kein Proletariat mehr gibt, sind die Linken auf der Suche nach den Erniedrigten und Beleidigten. …“.
Der »Anti-Woke-Boykott« kommt, wie schon der Begriff »woke« und die damit verbundene Bewegtheit natürlich aus den USA, der kulturelle Hegemon des Westens. Ist Boykott eine Antwort? Kann es erzieherisch wirken – gerade bei Institutionen, die selbst gern »erzieherisch« auftreten.
Schlagzeilen machte jüngst die Biermarke „Bud-Light“, die US-Vorzeigemarke des weltgrößten Braukonzerns Anheuser-Busch. Die Marke stürzt in der Gunst der Biertrinker massiv ab. Grund ist ein Missgriff der Marketingabteilung, die mit Dylan Mulvaney, einer Transgender-Influencerin, die über eine Kooperation mit dem Unternehmen berichtete, Aufsehen erregen wollte. Der Umsatz brach um 28% ein!
Boykott »woker« Unternehmen?
Die Unilever-Aktie verliert 2 Milliarden Dollar aufgrund von Aufrufen zum Boykott von Ben & Jerry über Tweet. Die Firma „boykottierte“ den 4. Juli, den amerikanischen Staatsfeiertag mit folgender Aussage: „Dieser 4. Juli ist es höchste Zeit, dass wir erkennen, dass die USA auf gestohlenem indigenem Land existieren und sich verpflichten, es zurückzugeben“, trompetete der offizielle Twitter-Account der Marke ein Statement auf der Website von Ben & Jerry. Ben&Jerry war schon wegen eines Boykotts seinerseits in die Schlagzeilen geraten. Das Unternehmen hatte angekündigt, seine Produkte nicht mehr direkt an Juden zu verkaufen, die im biblischen Kernland von Judäa und Samaria leben. B&J war bis dahin die beliebteste Eiscrme-Marke in Israel gewesen, da von Israelis mitbegründet.
Die 1.948 Einkaufszentren der Kette »Target« in den USA erlitten vielerorts Verkaufseinbußen, nachdem die Konzernführung „Regenbogen-Produkte“ wie Trans-Badeanzüge oder Kinderbücher mit Queer-Themen für Zwei- bis Achtjährige direkt an den Eingängen platziert hatte
Der südafrikanische Modehändler Woolworths twitterte am 1. Juni zur Unterstützung des International Pride Month, um „unsere LGBTQIA+-Menschen und -Kunden besser zu bedienen“ und zitierte Initiativen wie die Schaffung eines internen Pride-Task-Teams, die Erstellung von Pride-Merchandise und die Anpassung seiner Kleidungspolitik für Mitarbeiter, um für die Geschlechtsidentität, Religion und kulturelle Bedürfnisse zu sorgen. Das kam bei einigen »Buren« nicht gut an.
Beim deutschen Versandhaus Otto sorgte ein Gendersternchen für Aufregung. Während ein Teil der Kunden zum Boykott aufrief, lobten andere das Unternehmen für seine selbstbewusste Reaktion im Netz. Otto: „Stimmt, so einfach ist das: Wir gendern. Und du musst nicht bei uns bestellen. ;)“, lautete die Antwort des Unternehmens in einem Tweet. Ist ja toll, ein Unternehmen fordert selbst zum Boykott auf! Bleibt abzuwarten, wie sich das noch auswirken wird. Ich jedenfalls folge dieser Aufforderung.
Die Wokeness hat Unternehmen wie Audi, Daimler-Benz, Nivea oder Aldi und Lidl und andere ergriffen. Bei den Discountern werden Textilien oder sogar Werkzeug privilegiert für »Persons of Colour« angeboten, hat mein den Eindruck, wenn man die Prospekte durchblättert.
In letzter Zeit schießt Nivea mit seiner Werbung den Vogel ab. Hier einer von inzwischen Dutzenden ähnlicher Werbespots:
https://youtu.be/hhzt0KotrHA?t=15
Nachtrag: Nivea hat seine Schwulen-Werbespot entfernt ….
Auch der Bundesverteidigungsminister hat vor seinem Amt die Schwulen- und Lesben-Fahne aufgezogen, denn Wokeness in Bezug auf »LGBTQIA+-Menschen« und auch »Persons of Colour« hat schon vor längerem auch die Bundeswehr erreicht. Die queere Fahne: da lachen sich doch derweil Freund und Feind über diese Bunte Wehr tot.
Der DFB als ein ausgewiesen »politisch korrektes« aber auch höchst korruptes Unternehmen hat die Regenbogenfahne zur Nationalfahne erhoben. Dementsprechend »tuntenhaft« spielen die deutschen National-Kicker inzwischen, könnte man ätzen.
Was da von Unternehmen, Institutionen und Ministerien, gestützt von den Medien und »woken« Werbeunternehmen, aufgezogen wird, ist ein großangelegtes Umerziehungsprogramm, wie N. Bolz darlegt. Man will uns unseren latenten deutschen Rassismus und Homophobie auf allen Ebenen austreiben. Der Schuss könnte nach hinten losgehen, wie Bud-Light und andere prominente Marken schon erfahren mussten. Nivea kommt mir nicht mehr auf meine alte, männliche Hetero-Haut, will ich doch nicht nach Tunten-Hautpflege stinken. Ikea betrete ich schon lange nicht mehr. Und das Fußball-Gucken hat mir die queere Truppe nicht erst gestern vermiest.
Wenn man vermeiden möchte, als unverbesserlicher Deutscher, als „Nazi“ oder „Faschist“ eingeordnet zu werden, trotz unaustreibbarer (deutscher) Charaktereigenschaften, scheint es mir eine probate Möglichkeit, zum Judentum zu konvertieren. Das klingt jetzt respektlos, ist es aber nicht. Es wären auch noch wechselnde Parteimitgliedschaften – erst CDU, dann FDP und zuletzt SPD – dienlich. Auch ein abgebrochenes Jurastudium verspricht höchste politische Weihen! Vom Taschenträger von Abgeordneten und von Ignaz Bubis, aufsteigen zum Generalsekretär des Zentralrats der Juden und schließlich zum Präsidenten des Verfassungssch(m)utzes in Thüringen. Hier kann nun unser Protagonist seinen Charakter, sein trotz Konversion verbliebenes deutsches Gen-Programm als Spitzel und Anschwärzer ausleben. Dass der „Zentralrat“ eine Wurst und einen Opportunisten wie S. Kramer überhaupt akzeptiert hat, läßt nicht nur mich am Nimbus und der Dignität dieser Institution zweifeln. Henryk Broder hat diesbezüglich – nicht erst mit der Personalie Kramer – auch schon seinen Argwohn geäußert. Naive Fragen eines Gojim: Braucht es keine jüdische Mutter mehr, um jüdische Würden zu erlangen? Oder reicht es, Kofferträger bei Ignaz Bubis gewesen zu sein? Geht mich eigentlich nichts an, aber wundern darf man sich schon über eine solche Karriere in höchsten jüdischen Kreisen. Das scheint mir so, als würde man einen katholischen Ministranten schlankwegs zum EKD-Vorsitzenden machen.
Das alles sage ich, wissend, dass ich mich damit auf sehr dünnem Eis bewege, um in den Antisemiten- und Rassisten-Orkus gestürzt zu werden.
An Jom Kippur 2012 wurde Kramer, in Berlin mit seinen Kindern unterwegs zu einer Synagoge, aufgrund eines offensichtlich jüdischen Merkmals von einem Passanten als Jude erkannt und bedroht. Absolut nicht akzeptierbar, wie alle und aktuell auch der jüngste antisemitische Angriff in Frankfurt begleitet von Allahu-Akbar-Rufen. Aber schon zu Zeiten seiner „Generalstätigkeit“ für den Zentralrat hat man nie einen Vorwurf gegen muslimische Antisemiten, ausgewiesene Israel-Hasser, gehört. Kramer habe gar eine „taktische Allianz mit der Türkischen Gemeinde” gesucht, meinte Henryk Broder. Neben den Wandlungen in der beruflichen Laufbahn, zeigte Kramer immer wieder erstaunliche Veränderungen auch seiner „Optik“: mal mit Skinhead-Glatze, dann Stoppelschnitt a la Navy-Seal, mal Glattgesicht, dann Dreitagebart, schließlich orthodoxe Vollmatte; fehlen noch „Bejkeles“: „Ihr sollt euer Kopfhaar nicht rundum abschneiden. Du sollst deinen Bart nicht stutzen.“ – Levitikus 19,27 Wer´s nötig hat, kann man dazu nur sagen.
Kramer ist auch ein Meister der Sprach- und Geschichtsinterpretation, er weiß um „antisemitische Stereotype“, was er schon mal Hans Georg Maaßen vorwarf. Thilo Sarrazin hat er abgekanzelt mit Sätzen wie: „Ich habe den Eindruck, dass Sarrazin mit seinem Gedankengut Göring, Goebbels und Hitler große Ehre erweist.“ Kramer, ein Kenner des Nationalsozialismus und seiner Hysterese … Und er hat ihn sich auch bewahrt in diesem Sinn, diesen Charakter als Blockwart, als Aushorcher und Verleumder. Konversion schützt demnach vor schlechten Eigenschaften nicht. Henryk Broder spöttisch: „ … es ist vollkommen Wurscht, ob Kramer Jude, Jurist und Volkswirt ist, oder nur einer, der, wie man heute sagt, mit seinen “hybriden Identitäten” spielt. Und es ist auch Wurscht, ob er den Verfassungsschutz in Thüringen führt oder bei der Schalmeienkapelle Löbichau 1962 e.V. die Alt-Schalmei spielt.“ Hoffen wir nur, er zieht sich zum Schalmeien- oder Schofar-Spiel zurück.
Kramer will bei jedweder Regierungsbeteiligung der AfD auswandern. Zusammen mit Paolo Pinkel und anderen „Lichtgestalten“ unserer bunten Republik. Wohin kann er sich wenden? Nach Israel, das gerade im „rechtsradikalen Sumpf“ versinkt? Nach Bhutan? Schweden? Frankreich? Dschibuti? In die Emirate? Oder vielleicht bleibt er dann doch im „besten Deutschland, das es je gegeben hat“., und erfindet sich ein neues Proprium. Die Fähigkeit dazu besitzt er.
Ein paar Antworten zum „Höhenflug“ der AfD, der jetzt von den „Demokraten“ mit Entsetzen und Empörung behandelt wird
Man könnte mir eine Anmaßung unterstellen, wenn ich mit meinen im Folgenden vertretenen Forderungen von „wir“ spreche. Aber ich „skandiere“ einfach mal Themen, welche die Leute tatsächlich bewegen. Man erfährt sie, wenn man mit den Menschen ins Gespräch kommt: beim Einkaufen, beim Warten bei einer Behörde, am Zaun zum Nachbarn, in der Kneipe (was natürlich „Stammtisch“-verdächtig ist!), im Zugabteil, an der „Tanke“ usw. Man muss nur mit dieser meist „schweigenden Mehrheit“ reden! Sie jedoch nicht, wie es im Journalismus üblich geworden ist, zu „framen“ oder durch „Insistieren“ einzuschüchtern. Nicht die Welt von der Redaktionsstube aus durch die grün-rot gefärbte Brille betrachten! Einfach mal nachdenken, über das, was wirklich geschieht! Aber das ist inzwischen von den Journalisten wohl zu viel verlangt: Zu- oder Hinhören ist im „Mainstream“-Pressewesen inzwischen verwelkt.
Würde man hinhören, würde man von den Bürgern erfahren:
Wir wollen diesen ganzen Gender- und Queer-Kram nicht, er geht uns auf die Nerven und wir möchten, dass dieser Mist von unseren Kindern ferngehalten wird.
Wir wollen im Sinn unserer Kinder, dass die Mutter noch die Mutter – oder die Mama und der Vater der Vater – oder der Papa sind, und auch in der Kita oder vor einem Amt so angeredet werden.
Wir wollen uns so ernähren, wie es unseren Bedürfnissen und unserer Physiologie entspricht und wie wir uns dabei auch wohl fühlen.
Wir wollen unser Haus, unsere Wohnung vernünftig und bezahlbar heizen.
Wir wollen uns unser schwer erarbeitetes Eigentum oder Vermögen bewahren, um selbstbestimmt (über-) leben zu können.
Wir wollen, dass die von uns erhobenen Steuern und Sozialbeiträge mehrheitlich auch wieder uns zugutekommen.
Wir wollen, dass wir von unseren Renten in Würde bestehen können.
Wir wollen, dass unsere einst großartigen Unternehmen im Land bleiben und hier ihre Innovationskraft entfalten können.
Wir wollen wieder ein gesichertes und leistungsfähiges Bildungswesen im Interesse unserer Kinder und künftiger Generationen.
Wir wollen, dass unser Sorgen hinsichtlich der unbegrenzten Zuwanderung von Fremden, verbunden mit steigender Kriminalität ernst genommen werden.
Wir wollen, dass unsere Frauen und Töchter sich ohne Sorgen und ohne die Gefahr von körperlichen und sexuellen Übergriffen in der Öffentlichkeit bewegen können.
Wir wollen, dass unsere Gedanken um ein Hineinziehen Deutschlands in einen größeren Krieg als realistisch gesehen werden, und wollen nicht durch einseitige Kriegspropaganda manipuliert werden.
Wir wollen, dass die jetzt offenkundlich gewordenen Fehlleistungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie aufgearbeitet und nicht wiederholt werden.
Wir wollen nicht in gleicher Weise jetzt mit dem Thema „Klimakatastrophe“ gegängelt und elementarer Freiheitsrechte beraubt werden.
Wir wollen – brauchen – keinen „nationalen Hitzeplan“ eines Gesundheitsministers, der seine eigene (mentale) Gesundheit nicht im Griff hat, denn wir wissen selbst, wie wir uns zu verhalten haben, wenn es draußen zu heiß – oder auch zu kalt ist.
Wir wollen nicht von ungebildeten, unfähigen und parasitären Politikerinnen und Politikern zu Lebensweisen und einem „Glück“ gezwungen werden, welches diese dezidieren.
Wir wollen, dass wir bei Formulierung und Äußerung unserer realen Sorgen und Bedürfnisse nicht beschimpft, diffamiert und ins öffentliche Abseits gestellt werden.
Nebenbei wollen wir auch, dass unsere Fußball-Nationalmannschaft wieder Fußball spielt und nicht zu auch den Einzelnen belastenden politischen Aktionen gezwungen wird: soweit noch etwas vom Stammtisch.
Das alles würden Journalisten und Politiker „vor Ort“ hören, wenn sie es nur hören wollten. Wir sind normale Bürger, Erwachsene, die aufgrund ihres Verstandes und ihrer Lebensleistung keine Bevormundung brauchen. Wir wollen Politiker und Medien, die uns wie mündige Menschen behandeln und unsere Ansichten gelten lassen. Das gehört nämlich unabänderlich zu einer Freiheitlich-Demokratischen-Grundordnung.
Wenn diese elementaren Dinge von den Parteien nicht gesehen werden wollen, dann wählen wir sie eben nicht mehr. So einfach ist das in der Demokratie!
Anmut sparet nicht noch Mühe Leidenschaft nicht noch Verstand Daß ein gutes Deutschland blühe Wie ein andres gutes Land.
Bertold Brecht – „Kinderhymne“
„Alles für Deutschland!“ – Das soll ein Motto der Nazi-SA gewesen sein. Deswegen darf man das nicht mehr in den Mund nehmen, wie dieser Höcke aus Thüringen? Hitler war Vegetarier! Sind bekennende Vegetarier doch vielleicht auch Nazis? Aber es geht ja um (entlarvende) Sprache und ich bleibe so oder so „beim Fleisch“! Höcke hätte vielleicht Brecht zitieren sollen? Aber auch daraus hätte man ihm was wg. „Deutschland“ gedreht; hat er doch schon Dämliches produziert.
Deutschland ist meine Heimat, es ist das Land meiner christlich-abendländischen Kultur, in der ich mich aufgehoben fühle. Einst das Land großer Künstler, Denker und Erfinder! Einst das Land einer wunderbaren Sprache und von wunderbarer Musik! „Made in Germany“ war ein Prädikat, das jegliche Schöpfung dieses Landes in den Augen der Welt einst als großartig auszeichnete. Ist es „Nazi“, sich deutsche Ingenieurskunst und Erfindergeist zurückzuwünschen? Dass mit „deutsch“ wieder Ordentlichkeit, Zuverlässigkeit, Gründlichkeit und Präzision zusammengebracht wird? Aber das sind ja „Sekundärtugenden“, mit denen man nach Meinung der Linken die KZs betrieben hat. Also doch „Nazi“? Ist es „Nazi“, sich Wohlstand für das Land und diejenigen zu wünschen, die in diesem Deutschland leben?
„Alles für Deutschland!“!
Ich wünsche mir …
nicht dieses angeblich „beste Deutschland, das es je gegeben hat“, wie es ein linker Bundespräsident phantasierte. Sondern nur einfach ein „gutes Deutschland“! Wie der linke Dichter Bertold Brecht reimte?
Deutschland:
Wieder mit Schulen, welche unseren Kindern elementares Wissen und Kenntnisse vermitteln, um in ihrem Leben und für das Land und die Gesellschaft gedeihlich zurechtkommen zu können.
Lehrer, die das ermöglichen und gewährleisten.
Universitäten, an denen Wissenschaftlichkeit das oberste Gebot ist und wo (über-)lebensnotwendiger Forschung und Erkenntnisssuche nachgegangen wird.
Gut ausgebildete Ingenieure, Facharbeiter und Handwerker – „Zünfte“, die einst das hohe Ansehen Deutschlands als Wirtschaftsstandort begründet haben.
Eine Infrastruktur mit funktionierenden Verkehrswegen.
Eine sichere und vom Bürger bezahlbare Versorgung mit Energie, Nahrungsmitteln und Gesundheitsdienstleistungen.
Eine vernünftige Regierung, die in erster Linie an das Volk denkt und nicht an sich und an zukunftszerstörende Ideologien,
Eine Regierung die nicht fremdbestimmt agiert.
Sicherheit nach außen und innen – vor Krieg und Bürgerkrieg.
Eine Politik, in der demokratische Mehrheiten, gesunder Menschenverstand und nicht militante Minderheiten bestimmen.
Parteien, die ihrem grundgesetzlichen Auftrag nachkommen und nicht den Staat okkupieren.
Eine konstruktive Vielfalt von Meinungen im öffentlichen Diskurs.
Medien, welche die Vielfalt von Meinungen stützen und fördern.
Hoffentlich bald, möchte man sagen. Und da gibt es noch mehr, die sowas jetzt äußern. Die Typen sollen nur nicht glauben, man würde ihnen eine Träne nachweinen!
„Da ekelte mich der holde Sang, – von der Verheissung lügnerischem Klang, der eiseskalt mir durch die Seele schnitt, trieb Grausen mich hinweg mit wildem Schritt…“
R. Wagner, Tannhäuser*
Es gab einst zwei Institutionen in der noch ganz alten Bundesrepublik, in welche christlich und konservativ geprägte Männer und Frauen ideell und ideal ihre Heimat fanden – gläubig in der Kirche und politisch in der CDU/CSU. Nichts mehr ist „für uns“ davon übrig geblieben! Was ich von der Kirche halte, darüber habe ich mich an anderer Stelle schon ausgelassen. Und nicht erst heute habe ich mich mit dem Verfall der CDU/CSU befasst und die endgültige Abkehr von meiner vormaligen politischen Heimat bekannt.
Der erste Niedergang der CDU/CSU
Ich darf noch einmal daran erinnern, was der christlich-konservative Sozialphilosoph und Politologe Günter Rohrmoser bereits 1999 über den Niedergang der CDU als konservative Partei unter Helmut Kohl und dem gesellschaftlichen Einfluss der Frankfurter Schule schrieb. Rohrmoser verweist in seinem Buch „Kampf um die Mitte“ (1999) auf ein eigenes, früheres Statement aus dem Jahre 1985:
„Wenn die CDU nicht eine eigene geistig-politische Substanz repräsentiert und ein unverwechselbares politisches Profil bekommt, wenn sie nicht in der Lage ist, auch die jüngeren intellektuellen Kräfte unserer Gesellschaft für sich zu begeistern, werde sie eines nicht sehr fernen Tages beginnen, sich den Folgen der anarchistischen Kulturrevolution anzupassen und zu unterwerfen. Wenn die CDU nicht einen über die Sozial- und Wirtschaftspolitik hinausgehenden Kristallisationspunkt zur Identifikation mit ihr anzubieten hat, werde sie eines Tages nicht mehr in der Lage sein, einen erfolgreichen Wahlkampf zu führen. Dann werde es die unvermeidliche Folge sein, daß die CDU die strukturelle Mehrheitsfähigkeit und damit die Rolle einer mitbestimmenden politischen Kraft in der Entwicklung unserer Gesellschaft einbüßt.“
Wie sang einst Hildegard Knef: „Von nun an gings bergab!“… Mit der CDU/CSU in einer bis dahin nicht vorstellbaren Geschwindigkeit. Zunächst weniger drastisch mit den Wahlergebnissen aufscheinend, als vielmehr mit dem thematischen, richtungsweisenden und personellen Bestand dieser Partei. Die CSU ist dabei gleichermaßen zu sehen. Personen wurden zum Programm: ob Rita Süssmuth, Heiner Geißler. Mit Angela Merkel zog H. Kohl die abscheulichste Natter an der Brust der CDU heran. Merkel, welche nicht nur die Zerstörung der CDU einleitete, sondern von ganz Deutschland – von dem, was bis dahin noch übriggeblieben war. Exemplarisch sind drei Dinge zu nennen: eine „Energiewende“ ohne Not, eine „Eurorettung“ zu Lasten der deutschen Steuerzahler, dann die Öffnung der Grenzen für eine unkontrollierte Zuwanderung von kulturfremden Migranten aus Afrika und dem Nahen und Mittleren Osten. Merkel hat mit „ihrer CDU“ bewusst eine Zerstörung unserer Kultur und unserer bisher gekannten Lebensverhältnisse eingeleitet. Mit der „Energiewende“ wurde die De-Industrialisierung Deutschlands begonnen – nicht erst von der grün-dominierten Ampelregierung. Tägliche Berichte von Vergewaltigungen, Morden und Übergriffen, die Devastierung des öffentlichen Lebens in den Großstädten (und nicht nur dort) geben Zeugnis für den von der CDU-Vorsitzenden ins Land gebrachten Krieg. Frau Merkel und ihre Entourage in der Partei, in den Medien und in der Justiz haben zu verantworten, dass ungestraft auf deutschen Straßen wieder „Juden ins Gas“ und „Juda verrecke“ gerufen werden darf. Nicht von den Rechtradikalen, sondern von den gehätschelten „Facharbeitern“ islamischer Herkunft. Für diese Tätergruppe – die von ihr Geladenen – die unschuldige Bürger totfahren, zerstückeln und „messern“, die ein nie gekanntes Gemetzel ins Land gebracht haben, hatte sie mehr Verständnis als für die Opfer, gegenüber denen sie eine unfassliche, geschäftsmäßige Kälte zeigt. Die CDU/CSU hat mitgemacht und nicht nur geschwiegen dazu. Und wenn man meinte, mit dieser Partei könne es nicht mehr schlimmer kommen, sah man sich getäuscht. Die CDU/CSU hat Kreaturen ausgespuckt und an die Spitze kommen lassen, von denen man meinte, degoutanter geht es eigentlich nicht: Von der Leyen, Laschet, Röttgen, Strobel, Günther, Wüst, Haldenwang, um einige zu nennen. Und dann die Spitze! Mit Merz und Söder stehen der Union die übelsten Opportunisten vor, welche diese Gruppierung je hervorgebracht hat. Da erscheinen „Sozen“ wie R. Stegner oder S. Esken fast als ehrliche Protagonisten und Lichtgestalten.
Dann kam Friedrich Merz
Von Merz erhoffte man sich eine Rückbesinnung auf konservative, bürgerliche, liberale Werte. Merz, der die CDU nach dem Merkel’schen Herunterwirtschaftens der CDU diese wieder auf die Beine bringen sollte. „Satz mit X – war wohl nix“! Noch ist die CDU die angeblich größte Oppositionspartei im Bundestag. Aber war da was? Aktuell gab und gibt es für eine Opposition keine größere Chance, eine Regierung zu jagen, bloßzustellen und vorzuführen: bei all den Torheiten und Infamien, welche diese bunt-deutsche Ampel-Koalition abliefert. Die AfD hat dies aufgenommen und daraus ihren Erfolgskurs in den Umfragen gerechtfertigt. Hatte nicht Merz großmäulig angekündigt, diese AfD „zu halbieren“? Und er hat geholfen, dass sich die Zustimmung zur AfD verdreifacht hat. „Brandmauern“ wollte er aufziehen und hat gedroht, dass auf eine Zusammenarbeit mit der Schwefelpartei ein umgehender Parteiausschluss erfolgen würde.
Wie die anderen Schleimscheißer seiner Partei – ich bitte um Pardon für diese sprachliche Entgleisung – kroch und kriecht er nicht nur programmatisch den Grünen in das unterste Loch.
Werden das der Wüstling aus NRW und der Grüne aus SH hinnehmen? Wird denen jetzt Merz auch mit Parteiausschluss drohen?
Die Feinde des Merz
Bleiben wir kurz noch bei diesen beiden Spitzenleuten der CDU. Wüst, der „Christdemokrat“, hat in NRW das erste amtliche Denunziantenportal der BRD eingerichtet, was es in der Art nicht mal bei Adolf gab. Wüst – ein „Merkelianer“ – hat denn schon in mehreren Interviews Spitzen gegen Merz losgelassen. Die Links-Grün-Drecks-Medien möchten ihn darob schon als Kanzlerkandidat auserkiesen. Der Günther ist ja fast grüner als grün und so was von „woke“, wie es nicht besser geht, und zählt wohldefiniert ebenfalls zur Merkel-Riege. Und nun gibt es gar in der ARD-Mediathek ein Video, wie der „Landesvater“ auf der Kieler Woche lauthals singt „Ich hab´n Puff und meine Puffmama heißt Layla, sie ist schöner, jünger, geiler …“. Man glaubt es nicht. Oder doch, wenn man an sein Kabinett denkt?
Man darf gespannt sein, wie Merz mit diesen Typen, seinen Kontrahenten in der medialen Popularität und als „Kanzler-Konkurrenten“ umgehen wird. Welche weiteren programmatischen und personellen Volten wird der Black-Rocker sich erlauben?
Über den anderen Spitzenmann der Union, Söder, will ich mich nicht noch besonders auslassen, über diesen übelsten Gesinnungsakrobaten. Der stammt gar aus meiner fränkischen Heimat: schämen möchte man sich für so einen „Landsmann“.
Die CDU/CSU ist auf einem Tiefpunkt angekommen, sie pfeift auf dem letzten Loch, im wahrsten Sinn des Wortes. Denn die CDU hat nicht nur „die strukturelle Mehrheitsfähigkeit und damit die Rolle einer mitbestimmenden politischen Kraft in der Entwicklung unserer Gesellschaft“ verloren, sie ist zu einem wahrlich „abstoßend politisch Ding“ geworden, von dem sich die Menschen immer mehr abwenden.
„Da ekelte mich der holde Sang …“:
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Der Beitrag erschien am 28.6.2023 in leicht veränderter Weise auf Conservo:
Der Reaktionär strebt nicht die vergebliche Wiederherstellung der Vergangenheit an, sondern den unwahrscheinlichen Bruch der Zukunft mit dieser schäbigen Gegenwart.