Nicolas Gomez Davila:
Der Reaktionär strebt nicht die vergebliche Wiederherstellung der Vergangenheit an, sondern den unwahrscheinlichen Bruch der Zukunft mit dieser schäbigen Gegenwart.
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Dämmert es den Linken ….
Veröffentlicht unter "right is right", Bunte Republik, Bürgerkrieg, Eurabia, Woanders gelesen
Verschlagwortet mit Gerald Grosz, Migration
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Ramm*-Stein
Soll man sich mit dem Thema beschäftigen? Man muss nicht, man kann!
Da ich mich nun mal gerne an unserer Gegenwartskultur reibe, bringe ich deshalb meine unmaßgeblichen, reaktionären Ansichten zu dieser bald ausgelutschten Chose dar. Vor allem da es sich mit „Rammstein“ um den deutschen „Kulturexport Nummer 1“ handeln soll – von in die Jahre gekommenen alten Säcke mit Gegröle, Gitarren-, Keyboard- und Schlagzeug-Lärm und pyromanischen Dissolutionen garnierte und produzierte Bühnen-Performances und Videos. Sogar zeitgenössische Musik-Experten tun sich schwer, den von der Gruppe verursachten Krach in einen usuellen Musikstil einzureihen.
Das macht wohl auch die Exklusivität von „Rammstein“ aus, dass sie damit emblematisch für die heutige „Kulturnation Deutschland“ wurde. Bestimmt auch im Sinne der deutschen „Kulturstaatsministerin“ im Format von Claudia Roth.
Nicht der von der Gruppe seit bald dreißig Jahren verbreitete Lärm hat jetzt die mediale Aufmerksamkeit und Empörung verursacht, sondern der Verdacht gegen den „Frontmann“ der Gruppe, Till Lindemann: Er habe sich bei seinen Auftritten Frauen „zuführen“ lassen, sie unter Drogen gesetzt und dann mit ihnen (uneinvernehmlich) geschnackselt.
Wie es so ist heute, kamen die Vorwürfe über die Unsozial-Medien auf, von angeblich betroffenen Frauen.
Darauf will ich gar nicht weiter eingehen. Ich gehöre ja zu der Generation, in der das Fan- und Groupie-Unwesen im Zusammenhang mit „Pop“-Künstlern virulent wurde. Wer kann, erinnert sich gewiss an die hysterischen Auftritte seiner Altersgenossinnen bei Konzerten von den Beatles, den Rolling-Stones, um mal die berühmtesten dieser Zeit zu nennen – aber auch bald bei deren Imitaten in der Provinz: Gekreische, Ohnmachtsanfälle, Exhibitionismus, ungenierte Anbiederung durch das patriarchalisch unterdrückte Geschlecht gehörten zu den Auftritten der mehr oder minder ebenfalls notgeilen Künstler. Dann kam bald das Werfen von Büstenhaltern auf, oder auch von mehr oder minder eingefeuchteten Schlüpfern in Richtung der Idole auf der Bühne.
Muss ich das noch weiter kommentieren?

Till Lindemann, dieser hässliche alte (weiße) Ramm-Sack, der schon mal mehr Metall oder Schminke auf oder um seine Visage darbietet, als erträglich erscheint, wurde gar vom Verlag Kiepenheuer & Witsch zum Deutschen Lyriker von Klassiker-Rang hochstilisiert. So bewarb KiWi damals dessen veröffentlichte Rabaukenverse: Hier trete „ein abgründiges, reizbares, verletzliches lyrisches Ich in eine intime Zwiesprache mit dem Leser…“
„Trotz des zeitgenössischen Tons stellen sich sofort Assoziationen zur Lyrik der deutschen Romantik und des Expressionismus ein, auch zu Gottfried Benn und Bertolt Brecht. Die Motive umkreisen die Abgründe der Existenz, den Hunger des Begehrens, den Körper, den Schmerz, die Lust, die Komik und Tragik der Kommunikation, die Einsamkeit und Gewalt.“
„Tanderadei“ möchte man ausrufen – trotz onomatopoetischer Abwesenheit von so etwas wie Nachtigallengesang.
Man hat sich nun von dem Dichter Lindemann getrennt, denn man sieht sich von ihm getäuscht, wurde doch der von ihm verfasste und von KiWi promotete „Gedichtband“ gar in einem der Porno-Video der Ramm-Säcke präsentiert.
Sic transit gloria mundi!

______________________
* bumsen, knallen, stoßen, auflaufen, stemmen, rempeln, schubsen karambolieren etc.
Veröffentlicht unter Der neue Deutsche, Deutsches Liedgut, Gedöns, Geschmacklosigkeit, Glosse, Kultur, Nonsense, Sex, Drugs and Rock, Zeitgeist
Verschlagwortet mit #metoo, "deutsche" Lyrik, "Frauenzuführung", "Lyrisches Ich", "Pop"-Künstler, Kiepenheuer & Witsch, Krach, Kulturexport, Porno, Rammstein, Till Lindemann, unterdrücktes Geschlecht
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Gott ist queer – und Quinton sein Prophet!
Wenn man meinte, es könne nicht schlimmer kommen, sah man sich getäuscht, denn es war wieder mal Evangelischer Kirchentag. Diesmal in der Stadt der Reichsparteitage in Nürnberg – und in korrespondierender Tradition zelebrierte man einen als „Kirchentag“ getarnten (Reichs-)Parteitag der Grünen.
Im „Namen Luthers“ beschäftigte man sich mit „Klimaschutz, Gerechtigkeit, Antirassismus, Willkommenskultur“ und natürlich mit „trans“ und „queer“. Es gab das traditionelle Tunten- und Schlampen-Programm wie schon 2019 und man konnte auch diesmal über vorhandene – oder auch nicht vorhandene – Geschlechtsteile öffentlich meditieren. Und man konnte einmal mehr den rhetorischen Glanzstücken eines Frank-Walter Steinmeier lauschen und Spitzenmännern der Grünen von Habeck bis Kretschmann an den Lippen hängen. Auch „Senilus“ Scholz trug mit seinen Versatzstücken zur christlichen Erbauung bei, denn „Frieden schaffen ohen Waffen“ war einmal, und es hätte nicht verwundert, wenn die Marie-Agnes Strack-Zimmermann, die Heilige vom totalen Krieg dort auch aufgetreten wäre.
Ein ausgewiesener Hanswurst im Talar, mit dem klingenden Namen Quinton Ceasar und einer Frisur wie ein durch eine Bahnhofstoilette gezogener Wischmopp, durfte den Schlussgottesdienst halten und eine absonderliche Abschlusspredigt zum Besten geben. Er fasste alle auf dem Kirchentag behandelten grünen Anliegen zusammen: Die Gläubigen sollten sich von Traditionen, Herkunft und „Hetero-Normativität“ lösen. Es sei „Zeit, sich an die befreiende Liebe von Jesus zu kleben“; „Wir sind alle die Letzte Generation!“. Es gelte, sich für die Rechte von Behinderten einzusetzen und gegen die Diskriminierung von Homosexuellen zu kämpfen, für die Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer und für deren Verbringung nach Europa zwecks lebenslanger Vollversorgung. Und, sagte diese POC: „Jetzt ist die Zeit zu sagen: Black lives always matter! … und jetzt ist die Zeit zu sagen: Gott ist queer!“
Im vergangenen Jahr sind 380.000 Mitglieder aus der Evangelischen Kirche ausgetreten, 365.000 sind verstorben. Noch hat dieser Verein etwa 19 Millionen Mitglieder, aber nach diesem Kirchentag dürfte die Abwanderung noch einmal ansteigen – darauf wette ich.
Angeblich haben 130.000 (?) Personen den Kirchentag besucht. Man soll keine Publikumsbeschimpfung machen, aber ich frage mich schon, welche Denkzwerge gingen dort hin. Nur naive Gutmenschen? Oder doch spirituell Bewegte im Namen Christi – oder Luthers? Ich sehe die fünfte Kolonne der Grünen, die neben den wenigsten ehrlich Gottlosen in den deutschen Shitholes wie Berlin, Hamburg, Frankfurt, Bremen etc. dazu beitragen, dass mit ihrer Zustimmung die Grünen ihr unheiliges Werk weiter betreiben können.
Da kann man nurn froh sein, mit „evangelisch“ und mit „grün“ nichts am Hut zu haben!
Veröffentlicht unter Bunte Republik, Charakterlosigkeit, Christliches, Deutschland, Die etwas andere Orientierung, Die Grünen, entkreuzter Glaube, Irrenhaus Deutschland, Kirche, Klimareligion, Realsatire
Verschlagwortet mit christliche Denkzwerge, Evangelisch, Evangelischer Kirchentag, Gottlosigkeit, Grünenparteitag, Hanswurst im Talar, Kirchenaustritte, Nürnberg, Qinton Ceasar, Queer
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„Knifen“ im besten Deutschland, das es jemals gegeben hat
Mit „knifen“ oder deutsch „messern“ bezeichnet man inzwischen nicht nur im „Gaming-Bereich“ das „Erledigen des Feindes mit einem Messer“.
Seit dem 1. Januar 2023 bis Ende April wurden auf dieser Internet-Seite 161 Delikte erfasst und beschrieben, in denen Messer zum Einsatz kamen.
Dazu die Chronik der Attacken:
Januar Gesamt: 48
Februar Gesamt: 53
März Gesamt: 26
April Gesamt: 33Raubüberfälle: 42
Schwerverletzte: 44
Todesopfer: 12
Das sind nur Taten, die laut dieser Recherche allein in den Medien zu finden sind. Die Dunkelziffer ist dabei deutlich höher, berichtet doch die Polizei in Berlin für 2022 von 3317 erfassten Fällen, die der Straftat „Messerangriff“ zugeschrieben werden. Im gleichen Jahr registrierte die Bundespolizei 336 Messerangriffe in Zügen der DB – damit mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr.
Deutschland, Land der Messerstecher
Hier in zeitlicher Reihenfolge aufgelistet einige besonders scheußliche Vorkommnisse aus diesem Jahr – eine Chronik des Grauens:
- Am 10.01. erstach in Ibbenbüren der 17-jährige Sinan Y. eine Lehrerin.
- Am 21.01. bedrohte in Hagen (NRW) ein 14-jähriger türkisch sprechender Jugendlicher zwei Mädchen im Alter von 10 und 12 Jahren mit einem Messer und raubte sie aus.
- Am 25. Januar sind bei einer Messerattacke in einem Regionalzug von Kiel nach Hamburg zwei Menschen getötet und sieben verletzt worden, drei davon schwer.
- Am 25.01.2023 in Essen: Mann mit türkischen Wurzeln ersticht seine Schwiegermutter!
- Am 28.01. wurde im Hamburger Stadtteil Barmbek-Nord am Samstagnachmittag eine Frau von einem Ghanaer mit einem Messer attackiert und lebensgefährlich verletzt.
- Am 03.02. tötet ein Türke den Bruder seiner Ex-Freundin.
- Am 20, Februar sind vier Menschen bei zwei Messerattacken nach dem Rosenmontagszug in Fulda schwer verletzt worden, ein Mann lebensbedrohlich.
- Am 21.02. wurde ein 5-jähriges Mädchen in Berlin Pankow durch fünf Messerstiche durch einen „Deutsch-Türken“ tödlich verletzt.
- Am 24.02. wurde in Frankfurt ein 16-Jähriger bei einem Messerangriff durch drei Männer schwer verletzt, einer der Täter war ein jugendlicher Schwarzer.
- Am 01.03. wurde in Haunetal eine Frau mit einem Messer getötet
- Am 17.03. wurde in Jarmen ein Polizist bei einer Messerattacke schwer verletzt. Der Polizist erschoss den Angreifer.
- Am 19.03. wurde auf der Münsteraner „Send“, einem Volksfest in der westfälischen Stadt, ein Mann mit einem Messer erstochen.
- Am 18.04. hat in Duisburgl ein 26-jährige vier junge Männer in einem Fitnessstudio in Duisburg schwer mit einer Hieb- beziehungsweise Stichwaffe verletzt. Das jüngste Opfer (21 Jahre) schwebt noch immer in Lebensgefahr.
- Am 24.04. wurde ein 36-jähriger Mann in Fellbach lebensgefährlich mit einem Messer verletzt.
- Am 25.04. stach eine Frau in einer Arztpraxis in Mainz mit einem Messer zu und verletzte mehrere Personen.
- Am 28.04. erlitt in Duisburg eine 53-jährige Frau tödliche Stichverletzungen – der Täter: ihr 29-jähriger Sohn.
- Am 29.04. gerät In der Düsseldorfer Altstadt ein 29-Jähriger mit einer Gruppe Fremder aneinander – einer der Männer zückt daraufhin ein Messer und sticht auf den jungen Mann ein, der nur durch eine Notoperation gerettet werden kann.
- Am 30.04. wird Leverkusen ein 35-jähriger Mann in einem Kiosk mit einem Messer angegriffen und verstirbt wenig später an den Verletzungen.
Soweit, so schlecht.
Sogar die Faktenchecker in den Flunkermedien müssen inzwischen zugeben, dass diese Deliktform in diesem unserem Lande teils dramatisch zugenommen hat.
Messern – Bürgerkrieg – oder Rechtsextremismus als Gefahr?
Das „Messern“ ist nicht nur ein Problem der Großstädte geworden, in diesen überwiegend rot und grün regierten Shitholes der Bunten Republik Deutschland, sondern es hat auch die Provinz erreicht. Niemand kann mehr bezweifeln, dass sich solche „Hotspots“ dort auftun, wo Flüchtlingsunterkünfte existieren oder auch allgemein ein hoher Anteil von Migranten zu verzeichnen ist.
Als anerkannter „Rassist“ und „Nazi“ behaupte ich, dass die jetzt doch verstärkt vorgebrachten Sorgen und Vorbehalte von Landräten, Bürgermeistern, auch einzelnen Ministerpräsidenten, wegen der zunehmenden Aufnahme und dem Zuzug von „Geflüchteten“ oder sog. Asylbewerbern, nicht allein dem Mangel an Unterkunftsmöglichkeiten geschuldet ist, sondern sie sehen ganz bestimmt auch die Frage der Sicherheit mit nicht nur vermuteter weiterer Eskalation der Situation. Das glaube ich, trotz der Vorbehalte, die ich gegen eine Großzahl der „Politiker“ hege.
Einige von ihnen sehen auch ganz bestimmt, dass wir uns bereits im Bürgerkrieg befinden – wenn auch vielleicht noch im Status des „molekularen Bürgerkriegs“ (Enzensberger), aber mit der realen Gefahr der Ausdehnung.
„Molekulare Bürgerkriege sind ein endogener, also von innen kommender Prozess. Die Kombattanten werden, wie in Afrika und Lateinamerika, immer jünger. Die weitere Entwicklung hat das nachdrücklich bestätigt. Bei uns schneiden inzwischen 16-jährige ihren 15-jährigen Freundinnen die Kehle durch. In unseren Schulen tobt schon der Kampf aller gegen alle. Noch gibt es in den Industrieländern eine Mehrheit, die keinen Bürgerkrieg will, deshalb bleibt er noch beschränkt, also molekular.“
So Vera Lengsfeld, die sich auf das Aufregung verursachende Essay (1993) von Hans Magnus Enzensberger bezieht .
Einer, der das aber alles nicht sehen will, ist unser oberster Bundes-Spalter und -Hetzer, Frank Walter Steinmeier.
Als Bundespräsident zelebrierte er einen Gedenktag für den Anschlag von Solingen vor 30 Jahren. Fünf Menschen starben nach dieser rechtsradikalen Attacke. Steinmeier nahm dies zum Anlass, „rechten Terror“ weiterhin zu beschwören, und meinte „Der Rechtsextremismus ist die größte extremistische Gefahr für unsere Demokratie – und für Menschen in unserem Land“. Dieser Anschlag damals war gewiss eine Scheußlichkeit, und fünf Opfer sind gewiss und gleichwohl zu viel. Doch was sagt der Bunten-Präsident zu den Opfern der von uns geschilderten Gewalt und Kriminalität in Deutschland? Als dies alles schon evident war, sprach er den an Zynismus nicht zu überbietenden Satz vom „besten Deutschland, dass es je gegeben hat.“
Nicht der Rechtsextremismus ist die größte „Gefahr für unsere Demokratie – und für Menschen in unserem Land“, sondern die durch unsere Politiker – mit Steinmeier an der Spitze – im Verbund mit nichtswürdigen Medien heraufbeschworene Situation: durch eine missratene Zuwanderungspolitik mit einer verlogenen „Willkommenskultur“, durch sozial und wirtschaftlich niederstreckende Entscheidungen auf vielen Feldern der Politik, durch Rücksichtslosigkeit und Verachtung gegenüber denen, „die schon länger hier leben“. Nicht nur Zuwanderer sehen die „Urdeutschen“ als ihre Feinde.
Und man freut sich über diesen Zustand:
Veröffentlicht unter Bunte Republik, Bürgerkrieg, Der neue Deutsche, Die Grünen, Eurabia, Irrenhaus Deutschland, Kriminalität, Neue Weltordnung, Politiker, Staat und Gesellschaft
Verschlagwortet mit Asylbewerber, Frank-Walter Steinmeier, Gefahr für Demokratie und Menschen, Geflüchtete, Hans Magnus Enzensberger, Kathrin Göring-Eckardt, knifen, Kriminalstatistik, Messerangriffe, messern, Migrationshintergrund, Molekularer Bürgerkrieg, Urdeutsche, Vera Längsfeld
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Wenn ein Schwurbler schwurbelt …
Wieder ein journalistisches Glanzlicht der alten kranken Tante FAZ
In Anlehnung an Dieter Bohlens Bonmot „Das Problem ist: mach einem Bekloppten klar, dass er bekloppt ist.”, kann man auch sagen, „Das Problem ist, mach einem Schwurbler klar, dass er schwurbelt.“
Was heißt eigentlich „schwurbeln“ bzw. „Schwurbler“?
In einem sog. „Wiki“ dazu:
„Schwurbeln, mittelhochdeutsch „swerben“, bedeutet „sich unnötig kompliziert und gespreizt ausdrücken“. Das Mittelhochdeutsche „Swerben“ bzw. „schwirbeln“, von dem Schwurbeln abstammt, bedeutet „sich im Kreis drehen, taumeln“. Wer sich also undeutlich ausdrückt, im Kreis dreht, um den heißen Brei herumredet, schwurbelt. Schwurbeln ist abwertend gemeint: Man nimmt die Argumente des Gegenübers nicht ernst, man will sich mit seinen Argumenten nicht auseinandersetzen, weil er sich zu kompliziert ausdrückt (?), nicht auf den Punkt kommt. Wenn man jemanden als „schwurbelnd“ wahrnimmt, nennt man diesen „Schwurbler“. … Manchmal behält „schwurbeln“ auch noch seine alte Bedeutung: „Mir schwurbelt der Kopf“ bedeutet: Mir dreht sich der Kopf. Oder: „Der Fußballer Klausi Allofs schwurbelte auf dem Fußball-Platz herum“, dh. er rannte im Kreis, ohne den Ball zu treffen…“
So weit, so gut…
Von der ursprünglichen Definition „sich unnötig kompliziert und gespreizt ausdrücken“ ist nicht viel geblieben. Nach der neuen, gängigen Definition werden unterschiedslos Verschwörungstheoretiker, Querdenker, ausgewiesene Kritiker der links-grünen Utopien gleichwohl als Schwurbler bezeichnet. Während der „Pandemie“ zählten auch diejenigen dazu, welche auch die pauschalen Verurteilungen von Ungeimpften durch Medien, Staat, Kirchen und sog. Promis anprangerten.
In dieser Zeit feierte der Begriff fröhlich Urständ in den öffentlich-rechtlichen Quatschquetschen, im Wörterdrecksumpf der Zeitungen und in den (un)sozialen Medien, und wurde zu einer der beliebtesten Hass- und Beschimpfungsfloskeln.
Zu einer solcherart gebrandmarkten Person zählte der Wissenschaftler und frühere Lehrstuhlinhaber für Medizinische Mikrobiologie in Mainz, Prof. Sucharit Bhakdi. Nachdem man gegen seine Ansichten wissenschaftlich nichts Stichhaltiges aufbringen konnte, wollte man ihn mit einem Verfahren wegen „Volksverhetzung“ endgültig mundtot machen.
Am letzten Dienstag vor einer Woche ist Bhakdi vom Amtsgericht Plön vom Vorwurf der Volksverhetzung wegen angeblicher antisemitischer Äußerungen freigesprochen worden.
Dem Generalstaatsanwalt in Schleswig-Holstein passt das Urteil nicht und wird wohl Berufung einlegen.
Der Freispruch passt besonders dem Schwindel-Organ FAZ nicht und unter der Überschrift „Das gefährliche Gift der Schwurbler“ schwurbelt ein „Wissenschaftredakteur“ namens Joachim Müller-Jung gegen diesen Umstand. Er spricht von einer „unerträgliche(n) Entscheidung des Amtsgerichts Plön, den Verschwörungsfabrikanten Sucharit Bhakdi vom Vorwurf der zweifachen Volksverhetzung freizusprechen und damit einer Ikone der geschäftsmäßigen und boshaften Wahrheitsverdrehung gleichsam den Teppich auszurollen, lässt sich mit dem verbrieften Recht auf Narrenfreiheit kaum erklären.“
Gleichzeitig empört er sich in seiner Justizschelte gegen die erfolgten Razzien gegen die Klimakleber.
Die wissenschaftliche Qualifikation des studierten Biologen Joachim Müller-Jungs resultiert aus einer Diplomarbeit über die Reptilienfauna der Insel Madagaskar. Diese Qualifikation verbindet ihn mit einem Biologen und Groß-Schwurbler, Anton Hofreiter von den Grünen.
Das Urteil des angeblichen „Wissenschafts“-Redakteurs: „Verschwörungsfabrikanten“ und „geschäftsmäßige(n) und boshafte(n) Wahrheitsverdrehung“ – ist selbst von einer Boshaftigkeit, die sogar im gegenwärtigen Qualitäts-Schmock ihresgleichen sucht.
Was waren die „Verbrechen“ des Prof. Bhakdi?
Beschränken wir uns auf die Hauptsachen.
- 2020 schrieb Prof. Bhakdi einen offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel. Er stellte viele Annahmen der Bundesregierung und des Robert-Koch-Instituts infrage: Er verwies u.a. auf die Kreuzimmunität gegen Covid-Varianten und argumentierte gegen diesbezügliche Schreck-Szenarien.
- Er warnte vor unabsehbaren sozio-ökonomischen Folgen des derzeitigen Kurses mit Schulschließungen und ausgeweiteten Einschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens.
- Er verwies darauf, dass die propagierten Impfungen keinem gesicherten wissenschaftlichen Standard entsprechen. Und
- Warnte vor schwerwiegenden Nebenwirkungen der unerprobten, sog. „Impfungen“.
In allen Fragen hat Prof. Bhakdi recht behalten.
- Selbst die damaligen „Hardliner“ wie Prof. Wieler vom RKI und der Corona-Apokalyptiker Karl Lauterbach räumten inzwischen gar öffentlich ein, dass die Covid-Varianten unproblematisch waren und sind.
- Das RKI in der Person von Wieler gab inzwischen zu, dass die Einschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens nichts bewirkt haben. Andererseits unendlich viel persönliches Leid und wirtschaftliche Katatstrophen verursachten.
- Dass die propagierten Impfungen sich als wirkungslos erwiesen, wird von Epidemiologen und sogar von staatlichen Stellen in den USA und hierzulande zugegeben.
- Auch Karl Lauterbach zeigt sich inzwischen „bestürzt“, dass es schwere Impfschäden gegeben habe – obwohl er Monate zuvor noch von nebenwirkungsfreien Impfungen gesprochen hatte.
Nichts von alledem ist bei dem FAZ-Schwurbler J. Müller-Jung zu lesen. Er bezeichnet Bhakdi – und damit auch alle, die bei ihm waren – weiterhin als Unpersonen.
Diese journalistische Dreckschleuder befindet sich guter Gesellschaft, denn so findet man auf der stets dienstwilligen Internet-Schwarte Wikipedia über Bhakdi folgenden Eintrag:
„Seit März 2020 äußert sich Bhakdi in Videos, Interviews und zwei mit seiner Frau, der Biochemikerin Karina Reiß, verfassten Büchern ablehnend zu staatlichen Maßnahmen gegen die COVID-19-Pandemie und verbreitet Falschinformationen dazu. Infektiologen, Epidemiologen und weitere Experten widerlegten die meisten seiner Thesen.“
Inzwischen sind die „Widerleger“ auf die sich Wikipedia pauschal beruft, widerlegt worden.
Aber diese „Transformer“ – nicht nur im Internet – scheren sich nichts um ihre Lügen.
Halten wir dem wissenschaftlichen Tiefflieger Joachim M.-J. zugute, dass sich bei ihm, ob all der Erkenntnisse, die er als Schmalspur-Wissenschaftler nicht verkraften kann, vielleicht der „Kopf schwurbelte“ und er sich nur auf sein unserer Tage so gefragtes, ideologisches Reptilien- bzw. Stammhirn verlassen mag.
Da lob ich mir einen Fußballer, der meistens doch den Ball trifft.
Veröffentlicht unter Bürgerkrieg, Charakterlosigkeit, Corona, Forschung, Gesundheitswesen, Irrenhaus Deutschland, Journalisten, Justiz, Linke, Lügenpresse, Medizin, Presse, Realsatire, Wissenschaft
Verschlagwortet mit Amtsgericht Plön, FAZ, Generalstaatsanwaltschaft SH, Joachim Müller-Jung, Karl Lauterbach, Merkel, Pandemie, Prof. Wieler, Querdenker, schwurbeln, Schwurbler, Sucharid Bhakti, Verschwörungstheoretiker, Wikipedia, Wissenschaftsredakteur
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Nachruf auf Hermann Pflaum
Wieder ein Abschied aus meiner Welt von gestern …

Mancher meiner Leser wird ihn nicht kennen. Aber für mich war er Leuchtpunkt in „meiner Welt von gestern“. Ein Freund, der den Jüngeren, auch wenn er nicht vom Fach war, akzeptierte und immer warmherzig begrüßte, wenn man sich in der Heimat traf – im „PPP“ oder an der Theke beim „Schnerpfel“. Ein liebenswerter „fränkischer Frecker“, dem sein Ruhm nie zu Kopf stieg. Hermann war in den 80er bis 90er Jahren ein Spitzenkoch mit Michelin-Sternen, der zusammen mit seinem Bruder Andreas das „Pflaums-Posthotel-Pegnitz“ führte und zu großer Prominenz brachte. Er war Mitbegründer der sog. Nouvelle Cuisine in Deutschland und das PPP wurde zur Anlaufstelle von Gourmets, Politikern und sonstigen Prominenten. Besonders auch seiner Kochkunst wegen. Gerade auch das Bodenständige der (fränkischen) Küche – da war er gewissermaßen ein Pionier in der „Haute Cuisine“ – war ein Bestandteil seiner Kunst und er zauberte damit.

Ich war seinerzeit Stammgast bei den Pflaums. Dort begegnete mir Willy Brandt beim Frühschoppen mit Cognac, Franz Josef Strauß setzte sich nach einem Festspielbesuch in Bayreuth zu uns an den Stammtisch, um beim Schafkopfen zu kiebitzen.
Hermann nahm mich manchmal mit in seine Küche und ließ mich neue Kreationen von sich probieren. Es war immer ein Hochgenuss. Als „Fleischfresser“ lernte ich kennen, wie man mit einfachen Mitteln und Zutaten aus simpler Rohkost Köstlichkeiten schaffen kann.
Hermann ist im gesegneten Alter von 84 Jahren verstorben. Aber es schmerzt, wenn man von so einem Freund Abschied nehmen muss; auch wenn man sich im Alter aus den Augen verloren hatte.
_______________________________-
Ein Erinnerungsmahl an Hermann Pflaum:
Geschmortes Kalbsherz a la Pflaum

Für 4 Portionen:
1 kleines Kalbsherz (750 g)
10 g getrocknete Steinpilze
1 Möhre, 1 Porreestange, 250 g Knollensellerie, 1 Schalotte,
Pfeffer, Salz
3 El Öl
40 g Butter
¼ l trockener Weißwein (Riesling aus Franken)12 grüne Pfefferkörner (Dose),1/8 l Schlagsahne
1/2 Bund glatte Petersilie
etwas Kerbel (von den Stielen gezupft)
Kalbsherz gründlich waschen, längs in 4 Teile schneiden, sorgfältig Fett, Knorpel und Sehnen abschneiden. Steinpilze kurz kalt abbrausen, in wenig lauwarmem Wasser einweichen. Möhre, Porree und Sellerie putzen und in feine Streifen (Julienne) schneiden. Die gepellte Schalotte fein würfeln. Fleisch mit Pfeffer und sparsam mit Salz würzen.
Schmortopf erhitzen, Öl hineingießen, heiß werden lassen. Herz darin unter Wenden 5 Minuten braten. Öl abgießen. Butter zum Herz in den Topf geben. Gut ausgedrückte Steinpilze, Gemüsestreifen und Schalotte mit anbraten, mit Wein ablöschen, Pfefferkörner zugeben. Topf zudecken. Herz 2 Minuten schmoren, dann herausnehmen, in Alufolie einwickeln, 15 Min. nachgaren lassen. Sahne und gehackte Petersilie in den Schmorfond geben, einmal kräftig aufkochen, nicht salzen, weil die Sauce durch Pilze, Gemüse und Wein genügend Würze hat. Herz aus der Folie nehmen, in sehr dünne Scheiben schneiden. Kerbelblättchen in die Sauce geben. Herz in Scheiben mit der Sauce und einer aufgefächerten Birne anrichten.
Das passende Getränk: Am liebsten würde Hermann Pflaum das Kalbsherz in einem Chablis Grand Cru schmoren, was natürlich aus Kostengründen überhaupt nicht möglich ist. Deshalb nimmt er einen milden, weil auf einem Kalkboden gewachsenen Riesling aus Franken. Ein Müller-Thurgau eignet sich überhaupt nicht, während ein Silvaner gerade noch akzeptiert wird. Den gleichen Wein reicht Pflaum zum Essen.
Veröffentlicht unter Deutsche, In Memoriam, Lebenslust, Meine Welt von gestern, Nachruf, Notizen aus der Provinz, Persönliches
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Auch da ist was dran:
Veröffentlicht unter 20. Jahrhundert, Deutsche, Europa, Fremde Federn, Kommunismus, Krieg, Leseempfehlung, Nationalsozialismus, Russland, Uncategorized
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„Demokratie – Der Gott, der keiner ist“
Das ist der Titel eines 2001 zuerst in den USA erschienen Buches des „kulturell -konservativen Anarcholiberalen“ Hans-Hermann Hoppe, das damals bei den politisch Korrekten dort und hier hellste Empörung auslöste.
Hier einige seiner Thesen, die er auch in anderen Publikationen wiedergab:
Hoppe ist der Meinung, die Französische Revolution gehöre „in dieselbe Kategorie von üblen Revolutionen wie die bolschewistische Revolution und die nationalsozialistische Revolution“
Der Französischen Revolution verdanke man „Königsmord, Egalitarismus, Demokratie, Sozialismus, Religionshass, Terror, Massenplünderung, -vergewaltigung und -mord, die allgemeine militärische Zwangsverpflichtung und den totalen, ideologisch motivierten Krieg“.
In dem Buch „Der Wettbewerb der Gauner – Über das Unwesen der Demokratie und den Ausweg in die Privatrechtsgesellschaft“ (2012) kommt Hoppe zu der Ansicht, dass durch Massenwahlen eine institutionalisierte Kleptokratie begünstigt werde, die „kaum oder keine Hemmungen“ habe, „das Eigentum anderer Menschen zu entwenden“.
Der demokratische Staat operiere „als ultimativer Rechtsmonopolist in einem vertragslosen rechtlichen Vakuum“, denn eine vertragliche Unterwerfung aller unter den Staat, wie sie Thomas Hobbes proklamierte, habe es nie gegeben.
Infolge übergroßer Schuldenmacherei auf Kosten anderer sei die Zeit der großen Demokratien in naher Zukunft abgelaufen. Sie könne in einem neuen Totalitarismus oder in einer Privatrechtsgesellschaft enden.
Die Thesen geben ganz bestimmt nicht nur aktuell Anlass, über diese „Demokratie“ im „besten Deutschland, das es je gegeben hat“ nachzudenken.
Beschäftigt man sich mit dem Über-Thema, kommt man nicht an Alexis de Tocqueville vorbei.
Tocqueville sah bereits voraus, dass Demokratie unter Umständen in eine Diktatur der Mehrheit oder in einen lähmenden Fürsorgestaat umschlagen kann.
An anderer Stelle habe ich folgende Behauptungen zum Thema schon einmal abgehandelt:
- Die ursprünglichen Definitionen der Begriffe Demokratie und Freiheit sind in einer an George Orwell erinnernden Weise irgendwie verfälscht worden.
- In ihrer gegenwärtigen Form sei die repräsentative Demokratie zu einer „Wahloligarchie“ verkommen.
- Die Machtsicherung der neuen Machteliten vollzieht sich in neuen Formen der Transformation der Macht und der Manipulation des Bewusstseins.
- Eine entscheidende Rolle spielen die Medien. Ihnen kommt eine systemstabilisierende Funktion zu.
- Unter anderem führt das zu einer Einschränkung des öffentlichen Debattenraums, des in einer Gesellschaft Denk- und Sagbaren.
Zu Tocqueville ist anzumerken, unsere „Demokratie“ hat sich nicht in eine Diktatur der Mehrheit entwickelt, sondern konkret beherrschte eine Minderheit das Feld. Schaut man auf die Wahlergebnisse und Umfragen, haben die derzeit herrschenden Parteien einzeln und in der Gesamtheit nicht das Mandat einer „demokratischen“ Mehrheit. Die absolute (und manipulierende) Macht besitzt eine weltanschauliche Minderheiten-Partei, die Grünen.
Wir haben also unbestreitbar eine Diktatur der Minderheit, die massiven Einfluss nicht nur auf den gesellschaftlichen und politischen Diskurs ausübt, sondern tief in das Leben der Menschen eingreifen will und eingreift.
Gehen wir kurz auf das Leitsystem, die amerikanisch geprägte „Demokratie“ ein, die uns zweifellos „verordnet“ wurde, das System des „demokratischen Verfassungsstaates“. Die US-Amerikaner und ihre „atlantischen“ Vasallen hierzulande sind von der Überlegenheit ihres politischen Systems überzeugt. Auch wenn das System mehr und mehr pervertiert wurde. Die US- und die deutsche Doktrin behauptet, daß ihr demokratische Verfassungsstaat die höchste und unübertreffliche Form sozialer Organisation darstellt; ein dem demokratischen Verfassungsstaat grundsätzlich überlegenes System sozialer Ordnung sei undenkbar. Und: die Demokratie muß, wenn erforderlich mit Waffengewalt, in unerzogene – nicht-amerikanische – Regionen exportiert werden – der (westliche) Weltgeist verlangt es so. (nach Hoppe)
In diesem Zusammenhang kommen wir zu meinen obigen Thesen, denen wohl auch ausgewiesene Linke zustimmen könnten. Es sei denn, sie sind unwiederbringlich in ihrem gegenwärtigen Machtkartell gefangen und damit gesinnungsmäßig umgesprungen.
Die Maßnahmen während der Corona-“Pandemie“ haben vor Augen geführt, wie die Begriffe Demokratie und Freiheit ins Absurde transformiert werden können. Keiner kann mehr bezweifeln, dass der Orwellsche Neusprech, die Umformulierung nahezu aller politischen Begriffe und Charakterisierungen im Sinne der mächtigen Eliten bereits stattgefunden hat und weiter Fahrt aufnimmt.
Unsere „repräsentative Demokratie“ ist nicht nur zu einer „Wahloligarchie“ verkommen. Die „Inhaber des Staates“, die Parteien und ihre Schranzen, haben sich in eine profitable Schmarotzerposition gebracht und fördern Schmarotzertum zu Lasten der arbeitenden und Steuer-zahlenden auf allen Ebenen: Durch Zuzug schmarotzender und krimineller Externer und staatliches Hätscheln einer ideologisch verbogenen Jugend, die gleichwohl kein Bewusstsein mehr hat, wo die Grenzen zu krimineller Delinquenz zu ziehen sind.
Manipulation des Bewusstseins soll zur Festigung und Alternanz der Macht dienen. Für keinerlei Arglist ist man sich zu fein, um mit Angst und Panikerzeugung dem „Wahlvolk“ zuzusetzen.
Die Medien, die sich selbst gern nennende „vierte Macht“, haben in der Mehrzahl ihre eigentliche Position als Wächter und kritischer Beobachter und Chronist der Verhältnisse aufgegeben. Sie sind zu den Lautsprechern, ideologischen Multiplikatoren und korrupten Claqueuren der Regierenden geworden. Sie haben sich gleichwohl als Staatsschmarotzer eingerichtet, um sich und ihr System zu stabilisieren.
Sie haben dazu beigetragen – und tun dies unvermindert – öffentliche Debatten, wenn nicht zu unterdrücken, diese in die ideologisch korrekte Richtung zu bringen. Deutschland wurde zu einem Land, in dem man sich von einem Angehörigen der bürgerlichen Mitte in einen rassistischen, rechtsextremen Neonazi verwandeln kann, ohne eine einzige politische Position auch nur um einen Millimeter zu verändern.
Das alles, was ich aufgeführt habe, mag dem sich „woke“, in modernistischen Zeitströmen daheim fühlenden Zeitgenossen abwegig erscheinen. Will man über „Demokratie“ ein inzwischen in Perversion vergötztes Ding diskutieren, wird man daran nicht vorbeikommen.
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Da ist was dran …
Michael Klonovsky:
„… dieses korrupte Kiewer Regime wird mir mit jedem Tag suspekter, und ich finde es rotzfrech, wie Ukrainevertreter auf den moralischen Hühneraugen deutscher Offizieller herumtrampeln und nicht nur ständig neue Forderungen stellen – Waffen, Wiederaufbauhilfen, Flüchtlingsversorgung –, sondern den Deutschen obendrein vorschreiben wollen, was sie abgeben sollen, worauf sie verzichten können, woher sie ihre Energie beziehen und am Ende noch, wer bei ihnen auftreten darf.“
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