Die Deutschen werden entlarvt – Erkenntnisse mittels der Coronakrise:

Der Deutsche ist Kochmuffel


Difficile est saturam non scribere

Juvenal


Der Deutsche in Krisenzeiten

Dass der bundesdeutsche Michel trotz „68er Aufbruch“ unverändert treudoof autoritäts- und obrigkeitshörig ist, war ja schon lange bekannt und wurde jetzt nur in Schärfe bestätigt: Eine rücksichtlose, Nägel-kauende, verbal talentfreie Kanzlerin erzielt höchst Sympathiewerte und je rigoroser ein Politiker – wie Söder – seine Macht ins Werk setzt, umso beliebter erscheint er.
Die Kettenhund-Mentalität mancher Polizisten wurde jetzt auch angefüttert. Ich übertreibe mal bewusst: der eigentlich rechtschaffene Bürger wird gnadenlos von der Parkbank vertrieben und kassiert Bußgeld bei Unterschreiten der Abstandsregel; um südländische Clan-Angehörige macht man aus Bammel einen Bogen. Wenigstens die Landfriedensstörer von der linken Seite bekommen anlasshalber manchmal etwas auf die Mütze.
Jetzt zum Thema!


Der Deutsche ist Kochmuffel

© GNZ – Screenshot

Kochen+Corona610

Über diese Bloßstellung bin ich besonders entsetzt und „betroffen“: Der Deutsche ist Kochmuffel oder -Banause, wie der BVE-Hauptgeschäftsführer, Christoph Minhoff, von der Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie (BVE) feststellt. Er sagt:

„Seit Jahren weisen wir darauf hin „dass die Koch-Kompetenz der Deutschen drastisch sinkt“.
„Der Wegfall des Angebots von Schnellrestaurants, Pommesbuden und Italiener-um-die-Ecke wirft die Leute dramatisch zurück auf ihre eigenen Kochkünste“, sagte Minhoff. „Und die sind begrenzt.“

Wie das?
Das Programm des Qualitätsfernsehens und auch von Privaten quillt über von Kochsendungen.
Unter der Devise „Mit Herz am Herd“ wird der Deutsche von Koryphäen wie Tim Mälzer, Nelson Müller, Björn Freitag, Johann Lafer – und wie sie alle heißen – in die Kunst des Kochens eingewiesen.
Tagtäglich verfolgen Millionen am Fernseher die „Küchenschlacht“, wo Leute – eigentlich wie unsereiner oder der Nachbar – Spitzenleistungen der Kochkunst ins Werk setzen, welche sogar manchen „Sternekoch“ als Juror in Entzückung treibt.
Und bereits die kleinen Deutschen werden mittels „Schmatzo – Koch-Kids-Club“ an diese unsere menschliche Elementar-Fertigkeit herangeführt: aus Mehl, Fleisch und Gemüse leckere und vor allem auch gesunde (gerade besonders wichtig!) Gerichte herzustellen.

Und da wird jetzt festgestellt:

Schon eine Kartoffel zu kochen, sei aber eine Herausforderung. „Da müssen Sie wissen: Mit oder ohne Schale kochen? Wenn ja, wie viel Salz muss da ins Wasser rein? Wie lange muss ich die dann kochen?“, gibt sich der BVE-Chef enttäuscht.

Wenigstens weiß der Deutsche augenscheinlich, dass man Wasser zum Kartoffelkochen braucht.
(Was wir früher als Kinder draußen praktiziert haben auf dem Land natürlich – Kartoffeln auf einem Stecken über einem munteren Feuerchen garen, ist ja wegen Feinstaub- Waldbrandgefahr oder peroraler Schadstoffaufnahme – diese leckere Kruste, die einen auch noch mit Rückständen an Händen, am Mund und den Zähnen verriet – inzwischen obsolet. Ist/war auch eher auf dem Land denn in der Stadt praktizierbar.)

Ich dachte denn, das festgestellte Ignorantentum beziehe sich nur auf die Städter, oder junge Männer, die vielleicht Fabian heißen. Nein, es ist der Deutsche schlechthin, ob Landei oder Großstadt-Hipster, der gemeint ist.
Das zeigt mir aber auch der Blick auf die „grünen (oder gelben?) Säcke“ mit Lebensmittel-Verpackungsmüll in der Nachbarschaft am Abholtermin. Hier „auf dem Land“! Mit grünen Säcken meine ich hier nicht die Anhänger einer bestimmten Partei, wobei ich aber feststellen konnte, dass grüne Gesinnung bei einem Nachbarn nicht unbedingt umgekehrt proportional zu seinem Müllaufkommen gesehen werden kann.

Der Bofrost-Mann scheint in der Provinz durchaus gut gefragt; wahrscheinlich mehr als in den Stadtkernen oder den „Banlieues“ von Berlin, Köln, Frankfurt usw.
Was isst der moderne Deutsche zuhause, wenn er sich nicht von Ekelfleisch vulgo Döner vom Türken nebenan oder Veggie-Schnitten aus dem Aldi-Regal ernährt?
In Deutschland wurden 2019 362.842 Tonnen Tiefkühlpizza verkauft bzw. verzehrt. Das sind bei einer angenommen Einwohnerzahl von 82 Millionen 44,249 kg Pizza im Jahr. Eine Pizza wiegt durchschnittlich etwa 350 g. Das sind etwa 128 Pizzen pro Jahr, 2-3 Pizzen pro Woche.
Das macht Hoffnung, denn zur Aufbereitung einer Frost-Pizza muss man einen Backofen besitzen und ihn richtig einstellen können.
Für Schubeck-Fertiggerichte, ich sage „Chappi oder Whiskas für Großstadtmäuler“ braucht es eine Mikrowelle, die ja inzwischen in jeder Küchenzeile in einem Obdach im Bauhaus-Stil obligat ist.
Nur Mist, wenn der Strom ausfällt.
Und Grillen auf dem Balkon ist a) z.B. im Winter ungemütlich und b) dort ohnehin verboten. Und wer nicht mal Kartoffeln kochen kann, produziert aus einem Schweine-Steak oder einem Veggie-Burger von der „Rügenwalder Mühle“ wahrscheinlich auf dem Grill auch nur Holzkohle.

Es ist traurig.

Aus den Verkaufszahlen für verschiedene Grundnahrungsmittel während der Corona-Krise zieht unser Verbandschef jedoch Hoffnung:
„Laut BVE wurden gut 170 Prozent mehr Teigwaren verkauft als zur gleichen Zeit im Vorjahr und etwa 179 Prozent mehr Reis. Noch höher war die Nachfrage nach Mehl, die 200 Prozent über dem Vorjahreswert lag. Brotmischungen wurden mehr als 330 Prozent stärker nachgefragt.“
Über Kartoffel wurde nicht berichtet. Die könnten bei einer weiteren Trockenheit durchaus zur Mangelware werden und dann braucht man sich über alternative Zubereitungsweisen der Fritten-Grundsubstanz auch keine Gedanken mehr machen.

„Begehrt war alles, was lange haltbar und auch möglichst leicht zu kochen ist“, sagte Minhoff. Der Verbandschef hofft, dass die Deutschen mit dieser Erfahrung zu einem anderen Verhältnis zum Essen zurückfinden. „Sie können ein Lebensmittel nur wertschätzen, wenn Sie den Umgang damit auch mal selbst praktizieren.“

Ich bin gespannt, wie z.B. die Umsätze von Bofrost nach der Krise ausschauen könnten, wieviel Schubeck von seinem Dreck mehr verkauft hat, oder die Discounter von ihrem in Plastikschalen verpackten Veggie-Scheiß.
Das sagt doch mehr aus, als Zahlen über gehortete Nudeln, Reis oder Mehl.

Wenn jemand nicht in der Lage ist, nur Kartoffeln zu kochen, was macht der mit Mehl?
Böhmische Knödel, „Nan-Brot“ (was gerade laut Küchenschlacht „in“ ist), Türken-Fladen, Spätzle (ist auch ein Küchenschlacht-Renner), oder vielleicht einen Gugelhupf?
Übrigens: Back-Hefe war inzwischen noch rarer als Klopapier.

Noch was: Der Deutsche säuft und kackt anscheinend mehr (als die Australier), während der Franzose schnackselt und der Holländer kifft. Das legen die ermittelten Hamster- und Verkaufszahlen in der Qualitätspresse für einschlägige Produkte nahe.

So, jetzt habe ich mich abreagiert und begebe mich zur weiteren Entspannung in die Küche.
Heute koche ich, das Weib ist vom Herd verbannt:
Spargel (aus Weiterstadt), dazu „Tranchen“ von gegrilltem Rinderfilet, selbstgemachte Sauce Hollandaise und Pellkartoffeln*. Dazu ein 2018er Franken-Silvaner vom Burrlein aus Mainstockheim.
Morgen gibt es Fisch – wenn bis dahin nicht „Selbstgefangen“ zustande gebracht, aus der Kühltruhe – ein Risotto und als Nachtisch Erdbeeren mit Sahne.

Demnächst ist was mit Rhabarber fällig …

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* Von wegen, der Deutsche könnte nicht Kartoffeln kochen

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Heilige Hassrede

Sacred Hate Speech

by Bill Warner 

– There’s a lot of talk about hate speech these days. YouTube, Facebook, and others are going to eliminate hate speech. Well I wish them luck with that, but I’m going be talking about some hate I bet they’re not able to eliminate: the hate that is found within the doctrine of Islam for the unbeliever.

For instance, Quran 98:6. The unbelievers amongst the Christians, Jews, and pagans will be in the fire of Hell. These are the worst of creatures. Who’s of the worst of creatures? People such as myself. Now, I don’t know, but when I’m called the worst of creatures, does this qualify for hate speech? Then we have a piece of hate speech that’s repeated five times a day by every good Muslim. The first sura of, or chapter of, the Quran has seven verses, and Muslims repeat these every time they pray. The seventh verse says, not those who anger Allah nor those who go astray. Who are these people who angers Allah? The Jews. Who goes astray? The Christians. So constant prayer by Muslims condemns the Christians and the Jews.

Now then, let’s talk a little bit more about hate, sacred hate. Quran 48:29. Muhammad is the messenger of Allah, and those with him are the severe against the Kafirs and merciful amongst themselves. Notice that Muslims are to be severe amongst people such as myself but merciful unto themselves. This is sacred hate and sacred love. It has a technical name and is part of the ethical system of Islam. Al-Walaa wal-Baraa, hating what Allah hates, Kafirs, loving who Allah loves, Muslims.

Is this hate speech? Quran 8:55. Surely the vilest of animals in Allah’s sight are the Kafirs. The vilest of animals. Other translations of this verse are lowest of animals. So, I’m the lowest of animals according to Allah. Hate speech? I don’t know; might be.

Quran 4:144. O ye who believe, Muslims, take not Kafirs for friends rather than believers. Do you wish to offer Allah an open proof against yourself? In other words, having a Kafir as a good friend is proof for Allah that you’re not a good Muslim. Here’s another verse.

Quran 66:9. Strive hard against the Kafirs and the hypocrites, moderate Muslims, and be firm against them. Their abode is Hell, an evil refuge indeed. So Muslims are to strive against me.

Now then, it’s not just the Quran, but the Sira and the Hadith, which are the Sunnah of Muhammad, also include hate. Let’s take one example. Muhammad, in the last nine years of his life, committed 95 acts of jihad. Is this hate when he was sending out people to kill, rape, torture, and steal? I don’t know; it seems like it might be.

Islamic doctrine is filled with hate, but I am officially called a hater by CAIR, the Committee on American-Islamic Relations, and SPLC, the Southern Poverty Law Center. Why? Because of talks just like the one you’re hearing now. For this kind of talk, I’m called a hater. When I talk about how Allah hates, I’m the one who’s the hater. So join me in becoming a hater. That is, a scholar of Islam who knows what Islam says about you, the Kafir. Thank you.

 

Heilige Hassrede

– Es gibt heutzutage viel Gerede über Hassreden. YouTube, Facebook und andere werden Hassreden beseitigen. Nun, ich wünsche ihnen viel Glück damit, aber ich werde über etwas Hass sprechen, ich wette, sie sind nicht in der Lage, zu beseitigen: der Hass, der in der Lehre des Islam für die Ungläubigen gefunden wird. 

Zum Beispiel Qur’an 98:6. „Und diejenigen von den Christen, den Juden und den Götzendienern, die ungläubig sind, werden im Feuer der Hölle sein. Das sind die schlimmsten Kreaturen.“ Wer ist von den schlimmsten Kreaturen? Menschen wie ich. Nun, ich weiß es nicht, aber wenn ich das Schlimmste aller Kreaturen genannt werde, qualifiziert mich das dann für Hassreden? Dann haben wir eine Hassrede, die fünfmal täglich von jedem guten Muslim wiederholt wird. Die erste Sura oder das erste Kapitel des Qur’an enthält sieben Verse, und die Muslime wiederholen diese jedes Mal, wenn sie beten. Der siebte Vers sagt, nicht diejenigen, die Allah erzürnen, noch diejenigen, die in die Irre gehen. Wer sind diese Leute, die Allah erzürnen? Die Juden. Wer geht in die Irre? Die Christen. So verurteilt beständiges Gebet der Muslime die Christen und die Juden. 

Reden wir jetzt ein bisschen mehr über Hass, heiligen Hass. Koran 48:29. Muhammad ist Allahs Gesandter, und diejenigen, die mit ihm sind, sind streng gegen die Kafir und barmherzig untereinander. Beachten Sie, dass Muslime unter Menschen wie mir streng sein müssen, aber barmherzig zu sich selbst. Das ist heiliger Hass und heilige Liebe. Es hat einen technischen Namen und ist Teil des ethischen Systems des Islam. Al-Walaa wal-Baraa: hasst, was Allah hasst, Kafirs. Liebevoll, wen Allah liebt, Muslime.

Ist das Hassrede? Koran 8:55. „Wahrlich, die schlimmsten Tiere bei Allah sind die Kafire. Das schlimmste aller Tiere.“ Andere Übersetzungen dieses Verses sind die niedrigsten von Tieren. Also, ich bin der niedrigste der Tiere nach Allah. Haßrede? Ich weiß nicht, vielleicht. 

Koran 4:144. „O ihr, die ihr glaubt, ihr Muslime, nehmt euch nicht die Kafir zu Freunden statt der Gläubigen. Wollt ihr Allah einen offenkundigen Beweis gegen euch selbst anbieten? Mit anderen Worten, einen Kafir als guten Freund zu haben, ist ein Beweis für Allah, dass du kein guter Muslim bist.“
Hier ist noch ein Vers.

Koran 66:9. „Und wetteifert gegen die Kafire und die Heuchler und die gemäßigten Muslime, und seid gegen sie standhaft. Ihr Zufluchtsort ist die Hölle, ein schlimmer Zufluchtsort. Also sollen Muslime gegen mich kämpfen.“

Es ist also nicht nur der Qur’an, sondern auch der Sira und der Hadith, welche die Sunnah Muhammads sind, beinhalten Hass. Nehmen wir ein Beispiel. Muhammad beging in den letzten neun Jahren seines Lebens 95 Akte des Dschihad. Ist das Hass, als er Leute aussandte, um zu töten, zu vergewaltigen, zu foltern und zu stehlen? Ich weiß es nicht; es scheint so, als ob es sein könnte. 

Die islamische Doktrin ist voller Hass, aber ich werde offiziell von CAIR, dem Komitee für amerikanisch-islamische Beziehungen und SPLC, dem Southern Poverty Law Center, als Hasser bezeichnet. Warum denn? Wegen Gesprächen, genau wie die, die du jetzt hörst. Für diese Art von Gerede nennt man mich einen Hasser. Wenn ich darüber spreche, wie Allah hasst, bin ich derjenige, der der Hasser ist. Also schließe dich mir an, ein Hasser zu werden. Das heißt, ein Gelehrter des Islam, der weiß, was der Islam über Sie sagt, der Kafir. Ich danke Ihnen.

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Die Strategie von WHO und UNO

Ein Lehrstück der real existierenden Durchsetzung von Globalismus und Sozialismus

Da sind sie wieder über den Donald hergefallen, erdreistete er sich doch, anzukündigen, dass die USA die Zahlungen an die WHO einstellen würden. Doch diesmal finden sich auch Stimmen, welche Trumps Betrachtung der WHO stützen. Gar der Spiegel findet, dass einige der Kritikpunkte von Trump durchaus zutreffen. Aber ohne Trump-Bashing geht es natürlich auch nicht ab.
Trump wirft der WHO vor, die aufkommende Epidemie nicht richtig eingeschätzt zu haben und eine zu enge Nähe zu China.
Sogar der Spiegel stellt fest: „Kaum ein Zweifel besteht, dass China in den ersten Wochen versucht hat, die aufkommende Epidemie zu vertuschen.“


Chronologie der Krise:

– 31.12.2019: China meldet erste Fälle offiziell an die WHO
– 01.01.2020: Die WHO gibt an ihrem Genfer Hauptsitz eine Erklärung heraus: „Alle Indizien deuten darauf hin, dass der Ausbruch in Verbindung zu Ansteckungen auf einem Fischmarkt in Wuhan steht.“ Es gebe keine klaren Hinweise auf eine Übertragung von Mensch zu Mensch.
– 04.01.2020: der Virologe Yuen Kwok-yung von der Universität Hongkong drängt darauf, dass die teilweise autonome Stadt ihre Grenzen zu China schließt. Zum Verdruss Pekings ruft Hongkong den Notfall aus.
– 10.01.2020: Ein Team um Yuen entdeckt, dass sich eine Familie aus Shenzen mit dem Coronavirus infiziert hat – ein deutlicher Hinweis auf eine menschliche Ansteckungskette
– 11.01.2020: Erster Todesfall in China.
– 14.01. 2020: Die WHO sendet über Twitter eine beruhigende Nachricht in die Welt: „Vorläufige Untersuchungen der chinesischen Behörden haben keinen klaren Beweis dafür ergeben, dass sich das neue #coronavirus durch Mensch-zu-Mensch-Übertragung verbreitet.“ Die Chinesen selbst äußern sich in einem Bulletin vorsichtiger: „Die Möglichkeit einer begrenzten Mensch-zu-Mensch-Übertragung kann nicht ausgeschlossen werden.“
– 20.01.2020: erstmals bestätigt China öffentlich, dass sich Sars-CoV-2 von Mensch zu Mensch ausbreitet. Die Abriegelung von Wuhan beginnt. Bei einem China-Besuch lobt WHO-Chef Tedros das Land, es setze „einen neuen Standard für die Reaktion auf einen Krankheitsausbruch“.
– 24.-25.01.2020: Erste Fälle in Europa – drei Infizierte in Frankreich.
– 27.01.2020: Erster Fall in Deutschland.
– 30.01.2020: Die WHO spricht von einer „gesundheitlichen Notlage internationaler Tragweite“.
– 31.01.2020: Gauden Galea, WHO-Vertreter in Peking, informiert eine Runde internationaler Diplomaten in einer Videokonferenz über die Lage. Vehement vertritt er nach einem Bericht der kanadischen Zeitung „The Globe and Mail“ die WHO-Linie, alle Grenzen offen zu halten. Dies deckt sich mit dem Interesse Chinas. Eine Sprecherin des Außenministeriums in Peking verurteilt Staaten, die entgegen der WHO-Empfehlung ihre Grenzen schließen: Sie würden „Panik in der Öffentlichkeit verbreiten“.
– 07.02.2020 in Wuhan stirbt der Augenarzt Li Wenliang an den Folgen einer Coronavirus-Infektion. Li gehörte im Dezember zu den ersten chinesischen Ärzten, die auf die Gefahr durch den neuen Erreger aufmerksam machten. Von den Behörden wurde er deshalb gemaßregelt. Öffentliche Kritik der WHO an dieser Zensur gab es nicht. Michael Ryan, einer der WHO-Exekutivdirektoren, sagt nach Lis Tod beschönigend: „Es gibt eine nachvollziehbare Verwirrung, die zu Beginn einer Epidemie auftritt.“ Es sei wichtig, „Missverständnisse und Fehlinformationen begrifflich zu unterscheiden“.
– 11.02.2020: Die WHO klassifiziert das bis dahin „neuartige Coronavirus“ als SARS-CoV-2 und nennt die Lungenerkrankung COVID-19.
– 12.02.2020: Die Zahl an Todesfällen in China ist auf 1.000 angestiegen.
– 16.-24. Februar: Ein 25-köpfiges WHO-Team informiert sich in China. Im anschließenden Report heißt es: „Chinas mutiges Vorgehen (…) hat den Verlauf einer schnell eskalierenden und tödlichen Epidemie verändert.“ Kein Wort der Kritik. Bruce Aylward, einer der Delegationsleiter, lobt China für den „wahrscheinlich ambitioniertesten und meiner Meinung nach entschlossensten und flexibelsten Versuch einer Krankheitseindämmung in der Geschichte“. Sollte er an Covid-19 erkranken, so der Kanadier, „dann möchte ich in China behandelt werden“.
– 27.02.2020: Die WHO spricht von „pandemischem Potenzial“.
– 06.03.2020: bislang mindestens 500 Infizierte in Deutschland.
– 11.03.2020 die WHO erklärt die globale Coronavirus-Verbreitung zur Pandemie – zweieinhalb Monate, nachdem die Organisation erstmals aus China über die neuartige Krankheit informiert wurde.
– 12.03.2020: Die WHO ruft eine Pandemie aus. Mittlerweile sind mehr als 115 Länder weltweit betroffen.

Zwischenzeitig meldeten die Kommunisten in China, man habe die Epidemie besiegt, es gäbe kaum Todesfälle mehr; der „Shutdown“ könne beendet werden. In der Tat – glaubt man den Veröffentlichungen – sieht es so aus, als hätte China das Virus „im Griff“.
Was die chinesischen Kommunisten gewiss im Griff haben, sind die verbreiteten und zu verbreitenden Informationen. Mag das jemand bezweifeln?

Wenn man weiß wer und wie die Politik der WHO bestimmt, ist Nähe der Protagonisten zueinander verständlich.

 

Die handelnden Personen und Institutionen – WHO und UNO

Eine äußerst zwielichtige Rolle spielt der WHO-Generalsekretär Tedros Adhanom Ghebreyesus, allgemein Tedros genannt.
Politisch ist Ghebreyesus den Kommunisten in Peking verwandt. Gemäss äthiopischen Medien bekleidete er eine Schlüsselfunktion im ständigen Polit-Ausschuss der Tigray People’s Liberation Front (TPLF), einer kommunistischen revolutionären Partei, die wegen gewalttätiger Aktionen in den neunziger Jahren von der US-Regierung als terroristische Organisation eingestuft worden war.“ – berichtet die Schweizer Weltwoche.
Es heißt, als Gesundheitsminister in Äthiopien habe er Cholera-Ausbrüche verschleiert, indem er in den Meldungen an die WHO nur von Durchfallerkrankungen sprach. Human Rights Watch wirft Tedros vor, als Mitglied der Regierung für die Vertreibung Tausender Menschen und die Ermordung Hunderter Oppositioneller verantwortlich gewesen zu sein.
Kein Wunder, dass die Kommunisten-Postille das „Neue Deutschland“ viel Gutes an Tedros feststellt.
Tedros hatte auch Simbabwes Diktator Robert Mugabe 2017 als „Goodwill“-Sonderbotschafter der WHO für Afrika ernannt, erst nach massiven Protesten nahm er die Ernennung zurück.

Generalsekretär der Vereinten Nationen ist seit dem 1. Januar 2017 António Manuel de Oliveira Guterres. Von 1992 bis 2002 war er Generalsekretär der Partido Socialista (PS), von 1995 bis 2002 Premierminister Portugals und von 1999 bis 2005 Präsident der Sozialistischen Internationale.

 

Die utopistische, totalitär ausgerichtete Ideologie von UNO und WHO

Die WHO ist eine Untergliederung der UNO, die man mit Fug und Recht als eine von utopistischen, sozialistischen (kommunistischen), sprich von totalitären Ideen gesteuerte Organisation bezeichnen kann.

Hinweise auf Klimawandel, Naturkatastrophen, Armut und kriegerische Konflikte passen für die UNO gut ins Bild, selbst wenn dies empirisch sehr fragwürdig ist. Als Gegenmittel wird allenthalben die Stärkung des weltweiten Kollektivismus empfohlen: ein globaler «New Deal», ein neuer Marshall-Plan, ein neues Bretton-Woods-System, eine Art globaler neuer Keynesianismus, ja eine weltweite Umverteilung durch Geldzuschüsse an alle Haushalte. Das sind alte sozialistische Ansätze.

UNO und WHO stellen implizit – und zunehmend explizit – die Souveränität und die Rolle des Bürgers in Frage. Wer mag das noch bezweifeln. Diese Institutionen werden von Befürwortern des Globalismus vorangetrieben, für die der freie Waren-, Dienstleistungs- und Personenverkehr sowie die Vormachtstellung der Menschenrechtsgesetze den Sinn der nationalen oder staatlichen Souveränität überflüssig macht. Dazu gehört die Entmachtung von Volkssouveränität und die Abwertung der Staatsbürgerschaft.
Wer das nicht glaubt, nehme sich mal z.B. den Migrationspakt der UNO vor, um ein weiteres aktuelles Projekt zu nennen.

Ein eklatantes Beispiel für die utopistische Ideologie der UNO ist der Gesundheitsbegriff, wie er in der Verfassung der WHO definiert wird.

Er wird als „ein Zustand von vollständigem physischen, geistigen und sozialen Wohlbefinden, der sich nicht nur durch die Abwesenheit von Krankheit oder Behinderung auszeichnet“.

Die Definition löste aufgrund der erstmaligen Betonung sozialer Faktoren zwar „begeisterten Beifall aus“ – vor allem bei Sozialdemokraten und allen politischen Hypermoralisten – hat aber berechtigte Kritik gefunden. Nicht zuletzt wegen ihres „statischen und perfektionistischen Anspruchs, welcher letztlich eine Therapeutisierung aller, dem hehren Ideal eines Zustands vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens nicht genügenden Menschen bewirken würde“. Eine grundsätzliche Kritik, nicht nur aus den Kreisen der Medizin, lautet: „Infolge der subjektiven Begriffe ‚körperliches, geistiges und soziales Wohlbefinden‘, der Negativformulierung ‚und nicht allein das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen‘ sowie des utopischen Inhaltes ist der Gesundheitsbegriff der Weltgesundheitsorganisation unbrauchbar“.
Der WHO-Wortlaut unterstellt ein Super-Wohlbefinden, das de facto nicht existiert.
Die Münchner Erziehungswissenschafterin und Theologin Elisabeth Zwick nennt die Definition der WHO schlichtweg zynisch angesichts der Zahl jener Menschen, die täglich ums bloße Überleben kämpfen. Eine Tatsache, die sich auch bei optimistischster Weltsicht nicht beseitigen lassen wird.
Davon ausgehend, dass Gesundheit als Menschenrecht im dritten Jahrtausend als Ressource für erhöhte Lebensqualität (was ist das eigentlich?) gelten soll, muss jegliche Suche nach einer Definition daher als conditio sine qua non die Lebensbezüge in der konkreten Umgebung des Individuums im Blick haben und sich der Frage stellen, wie Lebensmeisterung überhaupt gelingen und gestaltet werden könnte.
Die WHO verabschiedet denn so anmaßende Strategien wie „Gesundheit für alle im 21. Jahrhundert“ (1998).

Wenn Trump die Zahlungen an die WHO einstellt, ist die Bill and Melinda Gates Foundation der größte Beitragszahler vor Großbritannien und Deutschland.

Bill Gates, dieser „scheißfreundliche“ angebliche Philanthrop, der es mit seinem Garagenschrott – MSDos bzw. Windows – zum Monopolisten und vorübergehend zum reichsten Mann der Welt schaffte. Gates kennt sich aus mit Viren, war und ist doch für Insider sein Windows-System das Viren-affinste unter den bekannten Computer-Betriebssystemen – und damit auch die größte potentielle Virenschleuder im „Cyberspace“.
Bill Gates hat verkündet, die 7 Milliarden Erdenbewohner bei Vorliegen eines durch ihn gesponsorten Impfstoffes zu impfen. Wie er das machen will, hat er nicht erläutert. Vorstellbar ist das nur mittels totalitären Zwangs.
In der WHO hat er den passenden Büttel gefunden, der gewiss nach der Pfeife des potentesten Geldgebers tanzt.

Begünstigte Konzerne und Regierungen werden nicht gerne auf die Vorteile der weltgrößten UN-Sonderorganisation verzichten. Pharmariesen sehen die WHO weiter als Geschäftsmultiplikator (z.B. Verkauf von der WHO empfohlener Impfstoffe an Regierungen). Über Stiftungen wird der Einfluss privater Personen, von Unter nehmen und Institutionen aufrechterhalten. Die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung ist nur die Spitze eines Eisbergs. Und wer zahlt, schafft an, lautet eine altbekannte Regel. Und die ist nicht aufgehoben, wenn man den Philanthropen oder auch Moralapostel an der Spitze hat.

Mit der jetzigen Situation, von der WHO – mehr oder minder dilettantisch, gleichwohl zielführend – ausgelöst, erhielten die Politiker jetzt den ultimativen Beweis, dass Viren und Seuchengeschichten als Angst- und Disziplinierungsinstrumente funktionieren. Einmal erlangte Vorteile lassen sich zementieren. Man kennt den Entstehungsmechanismus: Nicht bindende harmlose UN-Resolutionen wachsen zusehends zu „moralischen Handlungsmaximen“ an – wie es angeblich die Mehrheit der Weltbevölkerung will. Danach werden diese moralischen Leitsätze von Politikern im Rahmen des Ermessungsspielraums zunächst zu einer Art „Gewohnheitsrecht“ umfunktioniert. Und letzten Endes werden diese unterschwelligen Gesetze – wenn die Zeit reif ist – in geltendes Recht umgesetzt. In konstruiertes Recht, das allenfalls mit Gewalt wieder rückgängig gemacht werden kann.
Danke UNO und WHO!

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Verschwörungstheoretiker

Konspiration gegen die Rechtgläubigkeit?

 

Zweifel ist keine angenehme Voraussetzung,
aber Gewissheit ist eine absurde.
Voltaire

 

Ich bin kein Anhänger einer demokratischen Doktrin dahingehend, dass die Mehrheit immer recht hat. Auch eine Mehrheit kann eine fehlgeleitete Meinung haben.
Das gilt in der Politik wie auch – man höre! – in der Wissenschaft.
Wir erleben aber derzeit, dass eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung einer zahlenmäßig wissenschaftlichen Minderheit in deren Glauben oder Wissen folgt.
Vice versa: In Deutschland gelten nach offizieller Lesart in Zeiten der Corona-Krise nur die Verlautbarungen von wenigen Repräsentanten des Robert-Koch-Instituts und eines Virologen der Charite´ – einer Minderheit – als stichhaltig, verlässlich und unwiderlegbar; auch wenn die sich das eine oder andere Mal selbst widersprechen oder widerlegen.
Zwei Autoritäten stehen gegen mehr als zwei Dutzend andere „fachliche Autoritäten“, die sich in der Öffentlichkeit gemeldet haben oder von „Talkmastern“ in deren Talk-Gig eingeladen wurden; denen aber fast unisono durch die Medien und die politischen Vertreter das Stigma der Dissidenten oder der Verschwörungstheoretiker angeheftet wird. Besonders verwerflich scheint, dass sich diese Leute besonders über die alternativen Medien wie Youtube oder über Blogs artikulieren.
Die Firmierung einer Person als Verschwörungstheoretiker in Zeiten von „Corona“ ist auf dem selben Rang zu sehen wie Nazi – bzw. das eine inkludiert das andere.

„Die 30“

Liste der Verschwörungstheoretiker:
Dr. Bodo Schiffmann, Dr. Joel Kettner, Dr. Wolfgang Wodarg, Dr. Mark Fidigge, Dr. Karl J. Probst, Prof. Dr. Knut Wittkowski, Dr.Jenö Ebert, Dr. Gehard Krause, Prof. Maria Rita Gismondo, Prof. Dr. John lonannidis, Prof. Dr. Carsten Scheller. Prof. Dr. Sucharit Bhakdi. Prof. Hendrik Streeck, Prof. Dr. Dr. Martin Haditsch, Prof. Dr. Jochen A. Werner, Dr. Jaroslav Belsky, Prof. Dr. Stefan Hockertz. Dr. Klaus Köhnlein, Prof. Karin Molling, Prof. Dr. Carsten Scheller, Prof. Dr. Yoram Lass, Prof. Dr. Pietro Vernazza, Prof. Frank Ulrich Montgomery, Prof. Erich Bendavid, Prof. Jay Bhattacharya, Dr. Yanis Roussel, Dr. David Katz, Dr. Heiko Schonning, Dr. Michael T Osterholm, Dr. Peter Goetzsche.

Nicht-Verschwörungstheoretiker:
Prof. Christian Drosten – Charite´, Prof. Lothar Wieler – RKI

Zu jedem findet man inzwischen einen Eintrag im Internet. Man möge sich selbst der Mühe unterziehen, wenn man mehr zu deren Ansichten erfahren will. Ich erspare mir einmal die „Links“. Mir geht es hier auch um weitergehende Dinge.

Was zeichnet eine Verschwörungstheorie bzw. einen Verschwörungstheoretiker aus?

„Als Verschwörungstheorie wird im weitesten Sinne der Versuch bezeichnet, einen Zustand, ein Ereignis oder eine Entwicklung durch eine Verschwörung zu erklären, also durch das zielgerichtete, konspirative Wirken einer meist kleinen Gruppe von Akteuren zu einem meist illegalen oder illegitimen Zweck.“ – So Wikipedia.
Nicht nur Pessimisten wissen es: „Konspirationstheorien sind mit einer eigensinnigen und hochoperationalen Logik verknüpft.“

Dem wäre jetzt nachzugehen, ob diese 30 Wissenschaftler bzw. deren Verlautbarungen die Kriterien für eine Verschwörungstheorie erfüllen.

Ich habe mal versucht, aus verschiedenen Quellen die Kriterien für eine Verschwörungstheorie oder die Charakteristika derer Vertreter zu extrahieren. Diese mögen vielleicht nicht der wissenschaftlichen politologischen Semantik entsprechen oder dem, was ein Falsifikator z.B. auf Wikipedia dazu sagt.

1. Widersprechende Beweise
Ein Verschwörungstheoretiker fängt mit der Schlussfolgerung an und findet dann Gründe, um alles auszuschließen, was dem gewünschten Resultat nicht entspricht.

2. Obskurität
Von der Voraussetzung ausgehend, dass der äußere Anschein trügt, lehnt die Verschwörungstheorie das gewöhnliche Wissen ab und sucht exotische und wenig bekannte Varianten. Eine Vorliebe für das Unwahrscheinliche und das Okkulte verleiht ihren Daten durchaus eine typische und erkennbare Qualität.

3. Abneigung, Wissen preiszugeben
Dieses zeigt sich gewöhnlich in der sprachlichen Form unter der Benutzung von passiven Verben und vagen Pronomen („sie“). Manchmal auch direkt: „Um die Namen der Personen zu schützen, habe ich mich entschieden, meine Quelle im gegenwärtigen Augenblick nicht preiszugeben.“

4. Stützen auf Fälschungen
Fälschungen als Beweismittel spielen bei VT eine überdimensionale Rolle. Z.B. sind makabere Menschenversuche, Aliens-Beweise (Roswell) ein Dauerthema von Verschwörungstheorien.

5. Wiederholen von Widersprüchlichkeiten
Verschwörungstheoretiker bringen mit leichten Abwandlungen und aufschlussreichen Widersprüchen immer die gleichen Kernthesen in Umlauf.

6. Gelehrte Scheinfaktizität mit pedantischen Verweisen
Verschwörungstheoretiker legen es darauf an, Kritiker oder Kleingläubige mit Namen, Daten und Fakten zu bombardieren.

7. Kumulation
Die Lücke in einer Verschwörungstheorie wird wiederum durch eine weitere Verschwörungstheorie erklärt.

8. Unkritische Akzeptanz
Verschwörungstheorien machen Hilflose scheinbar zum Herrn von Verhältnissen, deren Herr sie gerade nicht sind.

9. Nichtbeachten des zeitlichen Ablaufs
Auch innerhalb großer Zeiträume ändert sich für Verschwörungstheoretiker kaum etwas.

10. Leichtfertiger Umgang mit Fakten
Nicht selten erfinden Verschwörungstheoretiker Tatsachen aus dem Nichts.

11. Macht als Ziel
In der Welt des Verschwörungstheoretikers drängt die Gier nach Macht alle anderen, geringerwertigen Motive zur Seite.

12. Vorteilsgewinn
Wer aus einem Ereignis Gewinn zieht, muss es verursacht haben und wenn man weiß, wer der Nutznießer ist, kennt man den Verschwörer.

13. Keine Zufälle
Der Zufall spielt keinerlei Rolle. Was immer in der Gesellschaft geschieht, ist für den Verschwörungstheoretiker das Resultat direkten Planens von einigen wenigen, mächtigen Einzelpersonen oder Gruppen.

14. Äußerer Anschein
Um erfolgreich zu sein, muss eine Verschwörung sich und ihre wahren Ziele tarnen und als Gegenteil dessen ausgeben, was sie in Wahrheit ist.

Das klingt jetzt alles sehr theoretisch, kann aber im Falle der „Corona-Häretiker“ wie auch bei den Orthodoxen mit Fakten erklärt, widerlegt – aber auch bestätigt werden. So ist es eben bei „wissenschaftlicher Komplexität“.
Ich habe mir unzählige Quellen der orthodoxen Wortführer wie auch der 30 angesehen. Als „verzehrender Konsum-Senior“ mit akademischem Background, im „Home-Office“, hat man ja auch nicht viel anderes zu tun.

Im Folgenden heißt „VT“ Verschwörungstheoretiker oder auch nur „angeblicher Verschwörungstheoretiker“. Wenn ich von den „30“ spreche, sind das die oben genannten wissenschaftlichen „Abweichler“, oppositiv zu den offiziell bestätigten „Orthodoxen“ vom RKI oder der Charite´ und der Politik.
Aber schon indem ich diesen Gegensatz aufstelle, bin ich schon ein VT.
Es ist verrückt.

Zu 1.
Unsere VT führen widersprechende Beweise zu den Rechtgläubigen an, verweisen auf die Widersprüchlichkeiten in deren eigenen Aussagen hin z.B. Prognosen über Todeszahlen, Wirksamkeit von Vorsorgemaßnahmen (Mundschutz), Statistische Unsauberkeiten etc. Es ist nicht zu erkennen, dass die vermeintlichen VT jegliche störenden Fakten für ihre eigenen Behauptungen ausschließen.

Zu 2.
Ich habe bei keinem der sog. VT – bei den 30 – den Anschein von Obskurantismus entdeckt.

Zu 3.
Die VT geben alle ihre Quellen an und argumentieren aktiv.

Zu 4.
In keinem einzigen Fall können tatsächliche Fälschungen nachgewiesen werden. Einschränkung: Insoweit auch die Rechtgläubigen und -habenden auch Fälschungen auf den Leim gehen können.

Zu 5.
Auch die Orthodoxen bringen immer die gleichen „Kernthesen“ in den Umlauf.

Zu 6.
Kritiker oder Kleingläubige mit Namen, Daten und Fakten zu bombardieren ist hingegen die Methode der Politiker und im Medien-Journalistenbrei.

Zu 7.
Bei den VT-Wissenschaftler steht in keiner Weise eine Kumulierung der eigenen Theorien im Vordergrund. Man beschränkt sich korrekt auf die Erörterung der Hypothesen mit Rede und Widerrede.

Zu 8.
Keiner der 30 Wissenschaftler missbraucht mit seinen Meinungen in irgendeiner Weise Hilflose.

Zu 9.
Der Vorwurf schlägt eher auf die Orthodoxen – z.B. vom RKI – zurück, welche aus ihren eigenen Erkenntnissen über die laufende Chronizität zu keiner Zeit Schlüsse ziehen wollten.

Zu 10.
Eine Verdächtigung, die durch nichts zu belegen ist.

Zu 11.
Macht als Zweck oder Ziel, ist eine schwer zu widerlegende Behauptung – was durchaus für beide Seiten gilt. Aber daraus ergibt sich das nächste Problem.

Zu 12.
Cui bono? Eine elementare Frage. Ein Vorteilsgewinn der Politik ist nicht zu verleugnen und natürlich sucht ihn jeder, der auf Medieninteresse schielt.

Zu 13.
Wenn man nach politischen Motiven sucht, kann man dem eigentlich nicht ausweichen. In der Wissenschaft, welche die 30 vertreten, ist ein Ergebnis nicht planbar, und so sehen das diese angeblichen VT.

Zu 14.
Inzwischen tarnt auch die Politik ihre Ziele nicht mehr: die „große Transformation“ ist bereits angekündigt.
Vorsicht – ist das eine Verschwörungsannahme?
Aber inwiefern sollte das ein Thema für die 30 in der Wissenschaft sein?

Die Auslegungen waren jetzt gewiss nicht erschöpfend. Jeder kann sich dazu seine eigenen Gedanken machen. Aber ehrlich, wenn man die Punkte durchgeht, könnte man da nicht „durchdrehen“, wenn man da nach Unvoreingenommenheit, Integrität, Wahrhaftigkeit sucht – auch bei sich?

Ich „glaube“ den 30 mehr als den in den Augen der Mehrheit „Rechtgläubigen“ vom RKI und der Charite´. Aufgrund von qualitativen und nicht von quantitativen Faktoren.
Ich befinde mich als möglicher VT in geschätzter Gesellschaft: Ausschließlich Doktoren und Professoren tauchen in dieser Liste auf und ich brauche mich nicht mit einem Minderwertigkeitskomplex verstecken, verfüge ich doch auch über ein Doktorat. Kein Berufs-, nein, ein richtiges „Forschungsdoktorat“, mit dem mir einst die Fähigkeit zum selbstständigen wissenschaftlichen Arbeiten bescheinigt wurde.
Gute Lehrer haben es uns schon in der Schule, im Gymnasium, an der Universität beigebracht: Es gibt keine dummen Fragen. Das gilt – es muss eigentlich nicht betont werden – besonders, wenn es um Wissenschaft geht. Wer fragt, ist noch lange kein Apostat oder Verschwörungstheoretiker.
Aber Fragen ist ja in unserer Zeit schon verdächtig.
Und schon argumentiere ich wieder auf verschwörerischer Grundlage – könnte man sagen.

 

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Mein Wunsch zum Sonnntag

Sei nun gnädig, milder Himmel!

Sei nun gnädig, milder Himmel!
Öffne dich, und träufe Segen über unser Land herab!
Laß deinen Tau die Erde wässern!
Laß Regenguß die Furchen tränken!
Laß deine Lüfte wehen sanft!
Laß deine Sonne scheinen hell!
Uns sprießet Überfluß alsdann,
und deiner Güte Dank und Ruhm.

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Fundstücke

Von unserer Gott-gleichen Kanzlerin

 

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Die Renaissance der Gesundheitsreligion?

Überlegungen eines „Betroffenen“

Es ist wohl die jetzt am häufigsten benutzte Redensart bei der zwischenmenschlichen Kommunikation, sei es am Telefon, sei es per Twitter oder Mail, oder aus Kanzlerinnenmund per TV: „Bleiben Sie gesund!
Keiner wird sich gegen diesen Appell wehren, ihn geringschätzig behandeln. Denn wann haben wir das erlebt, dass jeder – verlässt er denn die Wohnung, begibt er sich in zu nahem Kontakt mit dem Nachbarn oder dem Fremden im Supermarkt – sich hoffnungslos einer Gefahr für die Gesundheit, wenn nicht für das Leben ausgesetzt. Das müssen wir glauben. Denn so haben es Krankheitsexperten mit ihren Hilfstruppen (Mathematiker, Statistiker) und die Politiker festgestellt und dekretiert.
Wer gegen die erlassenen Bestimmungen und Auflagen verstößt, gefährdet nicht nur einfach die Gesundheit von sich und anderen, nein es geht gar schon um Leben und Tod. Es geht nicht mehr nur um eine einfache Ordnungswidrigkeit oder einen einfachen Regelverstoß. Nein, es ist nach der Deutung durch Ministerpräsidenten, Gesundheits- und Innenministern und deren Multiplikatoren in den Medien schon ein krimineller Akt, die Sabotierung oder Verhinderung der Rettung von Menschenleben.

War das Dieselfahrverbot seinerzeit nicht auch nur aus der Sorge um unsere Gesundheit entstanden. Ohne jeden anderen Hintersinn.

Ist Gesundheit unser höchstes Gut?

Seit uns Güter und Habschaften so reichlich gegeben sind – Essen, Wohnung, grenzenlose Mobilität, Spaß jeglicher Art – muss man uns daran erinnern, dass es dabei noch was Höheres gäbe. Nicht Gott etwa. Wir uns schon gegen ein anderes „Höchstes Gut“ versündigt: das Klima! Klimakatastrophe – menschgemacht. Davon haben uns Politiker und ein krankes Kind aus Schweden mit der Klimareligion überzeugt.
Und Politiker erinnern uns in ihrer grenzenlosen Fürsorglichkeit, dass hinter allem, was sie für uns ersinnen – auch mit der „Klimapolitik“ – jetzt wiederum nichts anderes steht, als die Sorge um uns – um unsere Gesundheit.

Die Gesundheitsreligion

Von einer „Gesundheitsreligion“ zu sprechen, ist nicht neu. Phänomene einer Religion waren im Gesundheitswesen schon lange angekommen.
Manfred Lütz schrieb 2006 in seinem lesenswerten Beitrag über das Thema Gesundheit das höchste Gut“:

„Es gibt Irrlehren, die mit inbrünstiger Gläubigkeit geglaubt werden. Je komplizierter die Vorschrift, desto intensiver der Glaube. Blasphemische, gotteslästerliche Äußerungen sind heute in den Medien gang und gäbe. Über Jesus Christus kann man hier zu Lande inzwischen jeden albernen Scherz machen, aber bei der Gesundheit – da hört der Spaß auf.
„Gesundheit“ heißt das Zauberwort. Man muss etwas tun, um gesund zu bleiben, zu werden, wieder zu werden. Und die Inbrunst, mit der man sich darum bemüht, sich dafür aufopfert und andere dazu animiert, erinnert an Religion.
Die Gesundheitsreligion herrscht schichten-, partei- und konfessions-übergreifend in jedem Winkel unserer Gesundheitsgesellschaft. Selbst in den kleinen Raucherreservaten, die es noch gibt, raucht man mit schlechtem Gewissen. Denn auch der Begriff Sünde wird heute eigentlich nur noch gesundheitsreligiös verwendet …“
Es gibt Gesundheitspäpste und -Propheten „und Gesundheit genießt maximale religiöse Verehrung. Diät-Bewegungen gehen wie wellenförmige Massenbewegungen über Land, in ihrem Ernst die Büßer- und Geißlerbewegungen des Mittelalters bei weitem übertreffend. Fitness-Studios entstehen inzwischen bei uns an den Stellen, wo früher Marienkapellen entstanden, nämlich an Wegekreuzen. Krankenhäuser sind gleichsam die Kathedralen des 20. Jahrhunderts. Jeder durchschnittliche Hausarzt kann inzwischen einem durchschnittlichen Kassen-Patienten Bußwerke auferlegen, die die strengsten mittelalterlichen Ordensregeln bei weitem überschreiten. Das sind Lebensregeln von morgens bis abends.“

Manfred Lütz weiter:

„Das Ganze hat aber sehr ernste politische Konsequenzen. Wenn nämlich Gesundheit tatsächlich das höchste Gut wäre, dann wäre maximale Diagnostik und maximale Therapie für jeden Einzelnen von uns absolute Pflicht der Gesellschaft und des Staates. Das hat allerdings katastrophale politische Folgen. Ein Politiker, der die Absicht hat, auch weiterhin gewählt zu werden, muss Sätze ausstoßen, die dem Sinne nach bedeuten: Wir wollen für die Gesundheit nicht weniger als alles tun. Solche Sätze gehören zum Ritus. Jeder weiß zwar, dass eine solche Maxime, einmal ernst genommen, zum sofortigen finanziellen Zusammenbruch des Gesundheitssystems führen würde.“

Was wir jetzt erleben, ist jedoch der drohende Zusammenbruch unseres gesamten Wirtschaftssystems. Das deutsche Gesundheitssystem scheint gut davonzukommen – trotz des vielfach beklagten „Gesundsparens“ durch die Politik in der Vergangenheit.

Im Wohl um nicht weniger als die „Weltgesundheit“ hat jetzt ein Milliardär aus Amerika seine Pläne zur Impfung der gesamten Weltbevölkerung im deutschen Fernsehen vorstellen dürfen. Da Gesundheit das höchste Gut sei, will er 7 Milliarden Menschen impfen und jeden, der das an sich vornehmen lässt, mit einem implantierten Markenzeichen belohnen. Ganz ohne Hintergedanken.

„Die Gesundheitsreligion treibt den Arzt in die Rolle eines Halbgottes…“, schreibt Lütz. Als Halbgötter werden jetzt diese Spezialisten vom RKI oder der Charite´ in den Medien gehandelt und auch eine gewisse Politikerin wird gleichsam ein weiteres Mal zu einer göttergleichen Gestalt stilisiert. Alles vermittelst des Einsatzes für das höchste Gut. Ganz ohne Hintergedanken.

Einmal die zynischen und selbstbezogenen Kommentare jüngerer „Influenzer“ derzeit beiseitegelassen, werden nun alte Menschen plötzlich wieder als Objekt der Sorge entdeckt. Nicht unbedingt als Subjekt, als möglicher Schatz der Gesellschaft gesehen. Die Oma bleibt allen Bekenntnissen zum Trotz unterschwellig die Umwelt- oder Nazi-Sau.

„Das Leben ist der Güter höchstes nicht, Der Übel größtes aber ist die Schuld.“ Meinte Schiller (in Die Braut von Messina). Der zweite Teil des Satzes ist wohl von den Politikern verinnerlicht worden. Aber das Leben selbst darf nicht infrage gestellt werden.
Das „gute Leben“ vielleicht schon; was immer sich der Einzelne darunter vorstellt.

Gehört Gesundheit zum „guten Leben“ – bedingungslos?

 

Was ist Gesundheit?

Da wären wir bei der grundsätzlichen Frage: was ist Gesundheit überhaupt?

Jedem informierten Arzt oder Mediziner ist die Überlegung bekannt, dass die Zahl der krankhaften Werte mit der Zahl der Untersuchungen zusammenhängt. Macht man bei jedem Menschen fünf Untersuchungen, sind vielleicht noch mehr als 95 Prozent gesund. Bei 20 Untersuchungen sind es noch 36 Prozent und bei 100 Untersuchungen ist mutmaßlich jeder Mensch krank. Quintessenz: Gesund ist eine Person, die nicht ausreichend untersucht wurde.
Das erleben wir ja aktuell im Umkehrschluss bei den Corona-Zahlen: Wer positiv getestet ist, ist krank. Und alle, die jetzt sterben, sterben nach gewollter Lesart an Corona.

Nach einer (fragwürdigen) Definition der WHO, „Gesundheit ist völliges körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden.“, dürften wir alle krank sein; nicht nur derzeit.
Ich halte es da eher mit Nietzsche: „Gesundheit ist dasjenige Maß an Krankheit, das es mir noch erlaubt, meinen wesentlichen Beschäftigungen nachzugehen.“ Und das gilt nicht erst seit kurzem ganz persönlich für mich. Und wahrscheinlich auch für die Mehrzahl von Besorgten oder Risikopersonen.

 

Leben und Sterben

Manfred Lütz beschäftigt sich in seinem Aufsatz auch mit dem Thema „Lebenslust“ – Leben und Sterben. Ich darf deshalb nochmal ausführlich diesen klugen Mann zu Wort kommen lassen:

„Die Sehnsucht der Gesundheitsgläubigen nach unendlichem Leben, danach nicht sterben, zu müssen, das wäre für Platon die Hölle gewesen. Alles könnte man irgendwann wieder ändern, es wäre alles gleichgültig. Nur dadurch, dass wir sterben, wird jeder Moment unwiederholbar wichtig.
Wir leben heute in einer Videomentalität, als könne man alles auf Video aufzeichnen und wiederholen. Das ist Voraussetzung für fröhlichen Atheismus. Nichts können wir wiederholen. Der Moment, den wir jetzt erleben, ist niemals wiederholbar. Wir können uns noch einmal treffen, dann ist der eine oder andere von uns gestorben und wir alle haben andere Lebenserfahrungen gemacht. Nichts ist wiederholbar!
Wie kann man Lust am Leben wirklich erleben? Im Bewusstsein der Unwiederholbarkeit jedes Moments, in Muße, wie die Alten gesagt haben. Völlig zwecklos, aber höchst sinnvoll durch den Wald gehen, nicht mit einem Buch „Mein Wald gehört mir“ oder aus Gesundheitsgründen, sondern einfach um diese unwiederholbare Zeit zu genießen. Oder eine wunderschöne Melodie im Autoradio hören und nicht gleich fragen, wo bekomme ich das auf CD, wie kann ich das wiederholen. Nichts können wir wiederholen. In solchen Momenten kann man den Sinn des Lebens berühren.
Menschen, denen eine Krebsdiagnose gestellt wurde, berichten, dass sie zwar von dieser Nachricht erschüttert wurden, dass sie seitdem aber das Leben viel intensiver erlebten, die Farben eindringlicher, die Töne deutlicher wahrnähmen und die Unwiederholbarkeit jedes Moments erstmals ganz bewusst erlebten. Fast jeder bedauert, dass er nicht schon vorher so gelebt hat.
Sterben ist wie Geburt ein höchst persönlicher, existenzieller Vorgang. Er gehört zum Leben dazu und daher wollen Menschen mit Recht möglichst da sterben, wo sie gelebt haben: zu Hause im Kreise ihrer Angehörigen oder, wenn das organisatorisch nicht geht, vielleicht in einem Hospiz, in der letzten Herberge auf dem Weg in die Ewigkeit, wie der Gründer der Hospizbewegung in Deutschland, der Oratorianerpater Dr. Paul Türks, das nannte. Gute Hospize sind durchaus Orte der Lebenslust und sie unterstützen alles, wodurch man länger Spaß am Leben hat. Sicher wird auch weiterhin im Krankenhaus gestorben und bisweilen ist das zweifellos der richtige Ort, weil hier unersetzliche Hilfen zur Verfügung stehen. Auch bei diesem Thema ist jede Einseitigkeit schädlich. Dennoch hat das Sterben im Krankenhaus keine Heimat. Vor allem bietet es viele hoch professionalisierte Möglichkeiten, Sterben und Tod zu verdrängen.“

Jemand, der Angst vor dem Tod hat, hat vergessen, zu leben – das ist eine weitere Botschaft von Manfred Lütz.

Die infantile Gesellschaft hedonistischer und linker, grün-ökologischer Prägung zeigt auch in der Coronakrise ihre kindsköpfige Unfähigkeit zum Umgang mit dem Tod.
Die Alten werden in Isolationsheime eingewiesen und die Sterbenden in Krankenhäuser verbannt. Durch die Maßnahmen der Fürsorglichen – die angeblich unsere Gesundheit als höchstes Gut im Sinn hab – werden die Gesunden (?) daran gehindert, die Gebrechlichen und vielleicht bald Sterbenden noch zu besuchen oder begleiten zu dürfen. Aber die Bilder von Särgen und Massengräbern will man uns als Menetekel vor Augen halten.
Apothekerverbände haben empfohlen, dass sich die Apotheken auf einen erhöhten Bedarf an Morphinpräparaten für schwer an Covid-19 erkrankte Patienten in der ambulanten Versorgung einstellen sollen. Es wird damit gerechnet, dass etwa 20 % der Patienten Morphiumpräparate benötigen und dennoch nicht in ein Krankenhaus eingewiesen werden. Auch andere Medikamente zur „palliativmedizinischen Sedierung“ soll man sich zulegen. Wenn die Kapazitäten in den Sterbefestzungen nicht mehr ausreichen, soll man dahingehend vorsorgen, schwer erkrankte Personen nicht mehr dorthin zu bringen, sondern vom (vielleicht zwangsverpflichteten Hausarzt) im Pflegeheim ruhigspritzen lassen, damit sie das Ende nicht zu schwer erleben.
Vor etlichen Tagen sind bereits die ersten Zwangsverpflichtungen von Vertragsärzten erfolgt. Die Stadt Würzburg hat per Schreiben Vertragsärzte Pflegeeinrichtungen „zugeteilt“, um dort die hausärztliche Versorgung zu sichern.

Denn die Gesundheit auch der Pflegebedürftigen ist ja in diesen Zeiten das höchste Gut.

Wenn ich in meinen Beiträgen die sensationsheischenden Schlagzeilen und Bilder gebrandmarkt habe, über die „massenhaften“ Toten, die Särge und Leichentransporte, dann nicht, weil ich zu den Verdrängern gehöre, vielleicht selbst den Tod fürchte. Nein, es ist diese Erbarmungslosigkeit aus Sensationsgier dieser Aasgeier, die mit Raubtieraugen über den Schlachtfeldern dieser Krise kreisen.
Weil das, was man unter Würde versteht – gerade in Betrachtung von Tod und Leben – dabei beiseite gedrängt wird.
Dass „Sterben keine Heimat mehr hat“, daran waren wir doch schon gewöhnt!

Aber, Gesundheit ist ja angeblich das höchste Gut.

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Corona und die „Masters of Disaster“

am Beispiel der Psychologie

Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov ist angeblich eine Mehrzahl der Deutschen gegen eine Lockerung oder Abschaffung der von Bund und Ländern beschlossenen Einschränkungen.
Das steht aber genau im Widerspruch zu Erkenntnissen, welche z.B. „The Weekly Relotius“ – genannt „Der Spiegel“ – kundtut. Dort durchschaut man „einen gefährlichen Stimmungsumschwung in der deutschen Bevölkerung“. Die Deutschen seien nach anfänglich überwältigender Akzeptanz jetzt der Einschränkungen überdrüssig, die Mobilität nehme wieder zu.
Psychologen der Universität Erfurt hätten das in einer großangelegten Studie ermittelt.
Sieht man sich diese sog. Cosmo-Analyse an, bekommt man zunächst den Eindruck, die Verhackstücker des menschlichen Innenlebens hätten bisher wenig zu tun gehabt und laufen jetzt zur Höchstform auf. Zumindest was die Quantität der in graphische Darstellungen gepressten Erkenntnisse angeht. Schaut man sich das monströse „empirische“ Werk genauer an, kann man einmal mehr feststellen: Der Berg kreiste und gebar ein Mäuslein.
Aber man hat wenigstens ein neues Krankheits- oder Schadensbild parat: „Disaster Fatigue“. Man bezeichnet damit „eine „Ermattung“ angesichts allzu vieler schlechter Nachrichten; das Gefühl von Verdruss, das uns gegen ein Übermaß von Katastrophenmeldungen rebellieren lässt“.
(Disaster Fatigue ist aber keine Erfindung der Erfurter Gemütsgruschler, sondern ist wohl auf Mary McNaughton-Cassill, Professorin für Psychologie an der Universität von Texas in San Antonio zurückzuführen.)
Sei´s drum, ich bin kein akademisch ausgebildeter Psychologe (Dipl.Psych.!), der aus jedem mentalen Furz von Menschen eine Krankheit zusammenschustern darf.

Als Klinikleiter hatte ich einmal einen Psychologen einzustellen. Im Vorstellungsgespräch äußerte der Mann mir gegenüber: „Erst mit der Psychologie ist die Humanität in die Medizin eingekehrt!“ Es gab selten einen Bewerber, der mit der gleichen Geschwindigkeit aus meinem Büro flog, wie dieser Experte der Humanitas. Was ihn gewiss in seiner Sicht auf die Grausamkeit in der Medizin bestärkte.

Die Psychologie zählt in den Zeiten, da „Gender-Wissenschaften“ an deutschen Forschungsstätten eine Pluralität eingenommen haben, vielfach auch zu den Disziplinen, „in denen man mit Bacheler, Master und Doktor in Dummheit abschließen kann“. (Hadmut Danisch)
Ich zitiere den von mir geschätzten Hadmut gerne, hat er doch in einem Fazit festgestellt:

Und jetzt so plötzlich brauchen wir auf einmal die Biologen und Mediziner wieder. Eben noch waren sie die Teufel, die sich „Geschlecht” ausgedacht hätten, herrschte doch der Glaube, dass wir alle neutral und gleich geboren werden, Biologie gar nichts bedeute, und das dann alles nur Soziologische Erscheinungen sind. Der Dummentank Geistes- und Sozialwissenschaftler hatte sich immer tiefer in das Schimpfwort „Biologismen” gesoffen.
Und?
Habt ihr noch einen von diesen staatlich verbeamteten Berufsidioten gehört, der Corona-Viren als „Biologismen” abtäte?
Auf einmal sind Biologie und Medizin wieder wer.
Auf einmal wissen wir, dass Krankenschwestern, Verkäuferinnen und Friseurinnen, LKW-Fahrer, Klopapierhersteller und die Feuerwehr wichtig sind, während Gleichstellungsbeauftragte, Gender-Experten und Kulturwissenschaftler einen Wert unter Null haben. Sie haben keinen Wert, aber kaufen uns Nudeln und Klopapier weg.
Keiner braucht sie.
Ist das nicht wunderbar?

Wenn die aus akademischen Institutionen kommende Psychologie eine streng empirische Wissenschaft ist, die sich auch naturwissenschaftlicher Methoden bedient, ist gewiss nichts dagegen einzuwenden. Deren Befunde haben sich wie andere Wisssenschaften dem Gebot der Falsifizierbarkeit (Karl Popper) auszusetzen.
Die Erforschung oder Ableitung von Krankheitsbildern sollte aber der wissenschaftlichen Medizin resp. der wissenschaftlichen Nervenheilkunde überlassen bleiben. Psychoanalytische Spekulationen und Alltagspsychologie gehören publizistisch in das Reich des Feuilletons. Wenn die Psychologie als „Geisteswissenschaft“ eine „normative Kraft des Phraseologischen“ generieren möchte, dann ist sie bei Spiegel, Zeit und Co. gut aufgehoben. Hilfreich ist sie uns dann ganz bestimmt nicht.

„Disaster Fatigue“! Wie würde mein Nachbar Willi sagen: „Jetzt reicht´s uns aber!“

Ich bin kein Verächter der Psychologie als akademisches Fach, wie man mir nach diesem Beitrag vielleicht unterstellen möchte. Ich bin nur gegen unangemessene Wichtigtuerei über eigentlich marginale Sachgebiete (nicht „Fachgebiete“). Wichtigtuerei, welche derzeit unübersehbar Hochkonjunktur hat.
Ich leide nicht an einer „Ermattung“, sondern wünsche mir einfach, man sollte einfach öfter mal die Schnauze halten.
Das könnte aber auch für mich gelten!
Ich werde mich aber nicht daran halten. Sonst gerate ich tatsächlich in diese „Disaster Fatigue“ und sehe mich dieser gern strapazierten psychologischen Frage oder Phrase ausgesetzt: „was macht das mit mir?“.
Ich will aber auch anderen zurufen: Hallo, David Berger (PP), Peter Helmes (Conservo), Henryk Broder (Achgut), Alexander Wendt (publico), Roland Tichy (Tichys Einblick), Hadmut Danisch etc. – Weitermachen!

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„Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.“

Der Kreuzverleugner Bedford-Strohm hat sich in seiner verinnerlichten, sozialistischen Manier für eine Vermögensabgabe zur Linderung der Belastungen durch die Coronakrise ausgesprochen:

„Man darf sich keine Illusionen machen, wenn die Krise vorüber ist, wird es eine riesige Solidaritätsanstrengung brauchen, und ich hoffe, daß wir alle dazu bereit sind. Besonders die, denen es finanziell gut geht.“

Kann man das auch so verstehen, dass desgleichen die Kirche auf Teile ihres Reichtums z.B. durch die Kirchensteuer verzichtet?
Selbstredend kann man denn eine solche Forderung an die Repräsentanten der Kirchen richten.
Ich bin da nicht hoffnungsfroh, dass das was zeitigt.

Wer sind die, denen es finanziell gut geht?

Es werden nicht die kleinen Selbständigen sein, die  Ladenbesitzer, die vielen Dienstleister, die in die Insolvenz geraten; nicht die künftig zahllosen Arbeitslosen, die es fraglos geben wird.

Der Herr Bischof Bedford-Strohm und sein Bruder im Geiste, Protz-Kardinal Marx werden wohl keine Abstriche bei ihrem Spitzen-Beamten-Salär erdulden müssen. Man wird ihnen auch nicht ihre 7er-BMW-Luxus-Dienstwagen wegnehmen, es sei denn, sie verzichten darauf.
Ich mag keine Neid-Diskussionen, aber der Schlenker im Blick auf diese „christlichen“ Heuchler muss schon erlaubt sein.

Wie heißt es im Buch der Sprüche:

„Durch den Mund des Heuchlers wird sein Nächster verderbt; aber die Gerechten merken’s und werden erlöst.“

Sie könnten zu „Gerechten“ werden, wenn sie selbst – ach Gott, nur in Teilen – auf ihre persönlichen, üppigen Pfründe verzichten würden.
Wenn sie dafür sorgen würden, den aufopferungsvollen Helfern und Pflegern in den Krankenhäusern und Pflegeheimen von Diakonie und Caritas ein dem Wert der Arbeit angemessenes Salär zu ermöglichen und nicht nach der „Krise“ die Geltung deren Arbeit wieder dem Vergessen zu überantworten.
Wenn sie ihre „Spenden“, die sie gar nicht von persönlichen aber von ihren Steuerpfründen abzweigen, in Nächstenliebe und nicht in die Fernstenliebe gegenüber Schleusern und Schleppern einfließen lassen würden. Wenn schon, dann in die Notlinderung am Ort des Entstehens.

Mit ihrem Handeln, ihren zentrovertierten Prätentionen anderen gegenüber, werden diese schlechten Hirten mehr verlieren als gewinnen.
Durch ein Nadelöhr werden sie nie passen.

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Frohe Ostern

allen die hier vorbeikommen!

Et resurrexit tertia die
secundum scripturas,
et ascendit in coelum,
sedet ad dextram Dei Patris,
et iterum venturus est
cum gloria judicare vivos et mortuos,
cuius regni non erit finis.

Und ist auferstanden am dritten Tage,
gemäß der Schrift.
Er ist aufgefahren in den Himmel.
Und sitzet zur Rechten des Vaters.
Er wird wiederkommen mit Herrlichkeit,
Gericht zu halten über Lebende und Tote,
und sein Reich wird kein Ende haben.

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