Merz ruiniert die CDU – garantiert!

Und Deutschland – wenn man ihn machen lässt!

Er muss weg!


Friedrich Merz bei seiner jüngsten Wahlkampf-Rede in Hannover:

„Meine Damen und Herren, schauen Sie sich die Rede von Frau Weidel an, die sie auf dem Parteitag der AfD gehalten hat. (…) Wenn man sich eine solche Natter an den Hals holt, dann wird man von dieser Natter erwürgt.

(Irgendwie hilflos anmutende) Tiervergleiche in der Politik erwiesen sich fast immer als ein Rohrkrepierer für den Autor: Und so wird es auch F. Merz ergehen!

Die Politik von Merz setzt zur Bekämpfung der AfD und für eigenen Erfolg auf die „Brandmauer“. Merz verknüpft sein Schicksal als Parteivorsitzender mit dem Erfolg dieser Strategie.
Er persönlich sieht in einer Kooperationsbereitschaft mit der AfD – wie sie durchaus etliche CDUler inzwischen aus Vernunftgründen diskutieren und fordern – eine ernsthafte Bedrohung für die Union.
Und wohl am meisten eben für sich.

Der Mann mit markigen Sprüchen – die er fast immer abdämpft oder dann auch bestreitet. Ein Würstchen von 1,94 m Körpergröße, das lascher und wackeliger ist als ein „Hot Dog“, gekauft irgendwo an der amerikanischen Westküste.
Nach Seehofer und Laschet die neueste Molluske der Union ohne Rückgrat – das die Unions-Chancen auf einen Wahlsieg unwahrscheinlich werden lässt.

Schon vor dem Scheitern der Ampel und Festlegung von Neuwahlen schien die Union in einem (fast unaufhaltsamen) Aufschwung in den Umfragen; sie lag bei 33 gar 34% bei manchen Instituten.
Und jetzt, 6 Wochen vor der Wahl, ein sich abzeichnender Absturz unter die als so wichtig angesehene 30%-Marge auf 29%. Mit weiterer Tendenz nach unten!?
Just als Merz in den Wahlkampf einstieg.

Diese Struwwelpeter-Gestalt – „Zappel-Philipp“ wie „Böser Friederich“ – drückt also die so hoffnungsfrohen Erwartungen der CDU/CSU hinunter.
Ich habe nie einen Hehl aus meiner Meinung über diesen betrüblichen Maulhelden gemacht:
https://altmod.de/2023/07/der-friederich/7068/
und hier:
https://altmod.de/2023/07/an-friedrich-merz/7108/

Aber jetzt wird gar ein „klinischer“ Fall aus ihm. Mit seinem obsessiven Verhalten und hirnlosem Anrennen gegen die „Brandmauer“, seiner Realitätsverleugnung und seiner unbestreitbar soziopathischen Allüre gegenüber der eigenen Partei und vor allem gegenüber deren Wähler.

Wenn die CDU/CSU sich retten will, und unser Land vor neuem, weiteren Schaden bewahren will, muss Merz weg!

Erst nach oder schon vor dem 23. Februar?
Das ist spannend, aber Österreich lässt hoffen!

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Unser Bundespräsident …

Über Steinmeier – a la Ludwig Thoma

Was ist schwächer als die Mücke?
Gleichfalls unnütz wie auch lästig?
Wer ist Meister in der Tücke,
Und nicht selten denn gehässig?
Wer ist mieser als ein Geier,
Führt im Namen Stein und Meier!

Saget mir, ob ihr ihn kennt?
Es unser Bundespräsident!

© Frank Hoppmann – Eulenspiegel
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Robert Habeck …

so spricht ein Krimineller, sagt Joachim Steinhöfel ganz richtig:

„Ich kenne Leute, die ich anrufen kann, die Dinge in Bewegung setzen können“. So spricht man nicht, wenn man ein Demokrat ist, der die Regeln und das Verfahren eines Rechtsstaats akzeptiert. So spricht ein Krimineller, der mit seinen Schlägern droht.

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45 Jahre Grüne

Nazis, Kommunisten und Päderasten als Gründungsmitglieder
– und deren Konstanz in der Partei

Die sog. Umweltbewegung namens „Grüne“ wurde am 13. Januar 1980 in Karlsruhe als Bundes-Partei gegründet.

Zu den Gründungsmitgliedern gehörte ein bunter Haufen von Leuten: eine Meschpoke aus Völkischen, Feministinnen, Linksintellektuellen, Revoluzzern, Atomkraft-Gegnern, „liberalen Christen“ und etlichen anderen Spinnern.
Eine Mischung wie wir sie – außer den „Völkischen“ – heute als Bündnis 90/Die Grünen kennen.

Nazis

Hören wir einen von den ausgewiesenen Nazis als Gründungssprecher der Grünen:

„Ihr lieben grünen Freunde! Wir stehen mit unserer Partei vor einer kopernikanischen Wende! Chaos herrscht, wo ein Stern geboren wird!“

Mit dieser Parole vereinte August Haußleiter diesen abstoßend bunten Haufen Umwelt- und Friedensbewegter, der sich 1980 zur Grünen Partei zusammenschloss. Der damals 75jährige Politveteran wurde einer ihrer drei gleichberechtigten Sprecher. Dass er dieses Pathos in der Ansprache in seiner Tätigkeit als Kriegsberichterstatter für antisemitische Kampfblätter erlernt hatte, deckten verschiedene Medien schnell auf. Haußleiter trat als Sprecher zurück – doch noch 1986 zog er für die bayerischen Grünen in den Landtag ein.

Baldur Springmann war zu Beginn der 80er-Jahre eines der bekanntesten Gesichter der Partei. Frühere Mitgliedschaften des knorzigen Biobauern umfassten SA, SS und NSDAP. Er vertrat eine krude Mischung aus völkisch-esoterischer Religiosität und Ökoromantik.

Werner Vogel, Spitzenkandidat der Landesliste NRW, gehörte 1983 zur ersten grünen Parlamentsfraktion. Als Ältester sollte er die Eröffnungsrede im Bundestag halten. Doch dazu kam es nicht, da unmittelbar nach der Wahl seine Vergangenheit bekannt wurde: SA-Sturmführer und NSDAP-Mitglied. Vogel unterstützte gegenüber dem Bundesvorstand der Grünen die Forderungen der Gruppen „Indianerkommune Nürnberg“ und „Kinderfrühling Wiesbaden“ nach Beseitigung der Kinderschutzgesetze und nach Legalisierung der Päderastie.

Zu erwähnen ist noch Joseph Beuys, vielleicht kein „genuiner“ Nazi, einst prominentestes Aushängeschild der Grünen. Er gehörte in seiner Vergangenheit zum Dunstkreis der völkischen nationalrevolutionären Bewegung und nahm als Mitglied der HJ 1936 am reichsweiten großen Sternmarsch zum Reichsparteitag nach Nürnberg teil.

Bis auf Beuys distanzierten sich die genannten Braunen bald von ihrer Partei, unter anderem deswegen, da ultralinke Kader aus K-Gruppen die Oberhand gewannen.

Kommunisten

Über die kommunistischen Wurzeln der Grünen braucht man sich eigentlich nicht weiter auszulassen, bewiesen doch die prominentesten, der „herrschenden“ Grüne zuletzt ihre totalitär geprägte Grundeinstellung.

Satire – altmod

Die prominentesten Kommunisten waren/sind Jürgen Trittin, Wolfgang Kretschmann, Joscha Schmierer, Reinhard Bütikofer, Christa Sager, Ralph Fücks.
Eine hinlängliche Distanzierung von ihrer Vergangenheit hat man von all diesen Typen nie erfahren (wie übrigens auch nicht vom Bundespräsidenten Steinmeier von seiner linksextremen Biografie).


Zu den kommunistischen Wurzeln der Grünen siehe Ausführliches hier:

https://www.freilich-magazin.com/politik/freilich-studie-kommunistische-wurzeln-der-gruenen

Päderasten

Ein besonderes Kapitel sind die Päderasten in den Kreisen der Grünen (s.o. Werner Vogel).
Die Kinderschänder hatten ganze Arbeitsgemeinschaften der Ökopartei in den 80ern – und späterhin – gekapert und von dort aus versucht, ihre Forderungen nach Straffreiheit für Sex mit Kindern politisch durchzusetzen.
Die Verantwortung für den besonders exzessiven Umgang mit dem Thema hatte in Berlin seinerzeit u.a. Renate Künast.
Dort hielt sich bis zur Verhaftung eines grünen Parteimitglieds zu Beginn der 90er-Jahre eine Anlaufstelle für pädosexuelle Täter.
Lassen wir dazu den den Altlinken der Grünen Hans -Christian Ströbele (war einst Verteidiger der RAF-Verbrecher) zu Wort kommen:


Als bekennender Pädophiler darf ganz bestimmt Daniel Cohn-Bendit bezeichnet werden, und der schwule Volker Beck, beides grüne „Urgesteine“, hat sich ebenfalls einst mit einem Text als Befürworter geoutet; auch wenn beide – und die Grünen insgesamt – dies heute nicht mehr wissen möchten.

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500 Jahre großer deutscher Bauernkrieg

Screeenshot

Es war nicht der erst Bauernaufstand in unserer Geschichte. Bekannt in „deutschen“ Landen wurden auch der Stellingaaufstand in Altsachsen 841 bis 845 und der Stedingerkrieg 1233/34. Es gab noch andere Bauernaufstände der frühen Neuzeit: „Empörung des Paukers von Niklashausen (Hans Böhm)“ 1476, „Armer Konrad“ 1514 im Herzogtum Württemberg.

Doch der „große“ deutsche Bauernkrieg 1524-1526 hat sich am meisten in das kollektive Gedächtnis eingeprägt, und war gewiss so mentalitätsprägend für die Deutschen wie der Dreißigjährige Krieg.

Ich darf dazu heute an einen zurückliegenden Beitrag von 2024 zum Thema erinnern.
Und ohne Martin Luther, den Fürstenknecht, kann man das große Bauern-Schlachten von damals nur unzureichend begreifen.
https://altmod.de/2024/01/wider-die-moerderischen-und-raeuberischen-rotten-der-bauern/7404/
https://altmod.de/2017/10/martin-luther-ein-meister-aus-deutschland/1211/

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Ein gutes neues Jahr 2025

Was haben wir diesmal nicht für Wünsche für das neue Jahr nach einem alten, das nicht gerade beglückend war.

Ich zitiere dazu einen unserer großen deutschen Dichter:

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Magdeburg und Deutschland im Advent 2024

„Die Hölle ist leer, alle Teufel sind hier!“
William Shakespeare


Vier Tote, vielleicht noch mehr, 80 (?) Verletzte.
Für die Opfer und deren Angehörige fällt das Fest der Freude und des Friedens aus – und wohl nicht nur dieses Jahr!
Welche desperaten Gefühle lassen uns wieder nicht zur Ruhe kommen!
Wir denken nach, wie es wäre, wenn unsere Nachbarn, Freunde, Partner, Kinder betroffen wären.
Daraus entsteht für uns Trauer und Mitgefühl – wenn man nicht abgestumpft ist. Oder nicht?
Die Phrasen der (mitverantwortlichen) Politiker stoßen uns aber einmal mehr wieder ab. Egal von welchem Rand.

Das Widerlichste ist, wie jede Seite – gerade in den „Wahlkampfzeiten“ – Honig für sich daraus ziehen möchte.
Auf einem Exkurs durch die „sozialen Medien“ fällt auf, wie jetzt mit „Erleichterung“ ein neues „Narrativ“ propagiert wird: Arzt, Frauenhelfer und das Erregendste: ein AfD-Sympathisant, der sich angeblich mit Islamfeindlichkeit radikalisiert habe.
Schon jetzt überbieten sich wieder manche Medien und die links-grünen Trolle in den sozialen Medien mit den übelsten Erklärungen. Denn, der Kampf gegen Rechts hat Vorzug – mit krudesten Erklärungen, nicht vor notwendiger Nachdenklichkeit in diesen Zeiten.


Es wird kolportiert, dass der Täter schon vor 18 Jahren nach Deutschland gekommen sei und hier als Arzt (!) gearbeitet habe.
Psychiater!
Also „voll-integriert“! Das meine ich jetzt voll sarkastisch!
Es wird bestimmt dahin gedreht, dass der Mann bestimmt unter einer Psychose leidet (was ja in gewissem Umfang bei Psychiatern und religliösen wie anti-religiösen Aktivisten zuzutreffen scheint) und dass er damit ein Einzelfall ist.
Und das Ganze habe bestimmt nichts mit Zuwanderung zu tun!

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altmods Merkel Biographien

23 Bilder sagen mehr als 700 Seiten Text …

Eine schon etwas ältere Biographie im Kontext der neuesten:

Ich bereue nichts!

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Knecht Ruprecht

Sehr frei nach Thodor Storm

Es weihnachtet sehr …


Knecht Ruprecht 2024:

Von draußen vom Lande komm ich her;
Und wollt euch sagen: „Es weihnachtet sehr!“
Doch allüberall vor allen Orten,
sah ich massiv gebaute Pforten.
Und droben in der Stadt Berlin
Sah Polizisten Runden ziehn.
Und wie ich strolcht‘ durch alte Gassen,
konnt ich das alles gar nicht fassen.

Doch, „Knecht Ruprecht“, rief es, „alter Gesell,
hebe die Beine und spute dich schnell!
Die Märkte fangen jetzt bald an,
das Himmelstor soll aufgetan,
und Alt‘ und Junge sollen nun
von Has(s)t und Hetze ruhn!“

Ich sprach: „O Herre Christ,
meine Reise bald zu Ende ist;
muss nur noch Berlin, die Stadt,
wo’s eitel Muselmanen hat.“

„Hast Gaben für sie auch bei dir?“

„Natürlich, Gaben hab ich für sie hier,
denn Äpfel, Nuß und Mandelkern
essen auch die Musels gern.
Doch Hippen gibt es nicht für frei,
dafür sorgt die Polizei.
Sodass kein frommer Muselmann
Damit Verdruss bereiten kann.
Doch,
von allen Dächern, wie der Bäume Spitzen,
seh ich nur noch Überwachungs-Lichtlein blitzen!
Und vor bösem Laster-Amok-Koller,
schützen sogenannte Merkel-Poller.

Mit Glühwein – alkoholfrei – und mit Tofu-Wurst,
vertreibt man Hunger jetzt und Durst.
Mit „Jahresendfigur“ und deren Haar
klingt dann wieder aus das Jahr!“

Knecht Ruprecht schaut, er seufzt und spricht:
„Mein Auftrag war das niemals nicht.
Ich werde wohl in Rente gehen –
und wird mich nie mehr wieder sehen!“

© Titania Verlag

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Wie kann man gekonnt und straffrei beleidigen?

„Hass und Hetze“ gegen Politiker kunstvoll kaschieren!

Screenshot

Vor sechs Jahren habe ich das „Schimpfwörterlexikon für Politiker“ erstellt.
Die aktuellen Ereignisse mit neuen, wiewohl offensichtlich schnell beleidigten Majestäten an der Spitze unseres Staates, haben eine Bearbeitung notwendig gemacht. Denn seinerzeit gab es noch nicht die Flut von Strafbefehlen und Klagen durch Politiker, und Hausdurchsuchungen wegen Beleidigungsdelikten waren noch nicht auf der Tagesordnung (allenfalls bei „Reichsbürgern“, schon allein deren Existenz eine Hausstürmung angemessen lassen erschien!).
Ich werde aus meinem Katalog von Beleidigungen aus sprachwissenschaftlichen Gründen keine Abstriche machen, kann man mich doch auch nicht verantwortlich machen, wenn jemand – Leser, Nutzer oder ein V-Mann/Frau/Diverser – aktiv oder virtuell meine Informationen für inkriminierende Handlungen in den sozialen Medien einsetzt.

Vorweg: Ich distanziere mich ausdrücklich von einer missbräuchlichen, justitiablen Verwendung der folgenden linguistischen und soziologischen Ausbreitungen!

Wie beleidigen im Zeichen von Strafbefehl und Hausdurchsuchung?

Mir würde es ja niemals einfallen, das zu verwenden:

… oder das sprachliche Meme „*loch“ im Zusammenhang mit einer Staatsperson zu verwenden,

Also die Frage: Wie kann man Politiker stilvoll oder deftig, jedenfalls wirksam beleidigen oder beschimpfen, ohne einen Strafbefehl zu befürchten, oder dass das SEK im frühen Morgen die Wohnung stürmt.

Die gequälte Kreatur, sprich der betrogene Wähler, wir, die Erfüllungsgehilfen der Demokratie – »das Volk« – sollten uns aber doch irgendwie zur Wehr setzen können, nicht nur an der Wahlurne.
Dazu bieten sich natürlich die sozialen Medien (X, Facebook, Tictoc etc.) an oder ein Blog wie »altmod« als Plattform.
Selbstverständlich sind Beschimpfungen abgemessen anzuwenden, um nicht selbst in den Geruch der Hassrede zu geraten.
Vor allem bietet sich hier die Verwendung eines „Regiolekts“ an.
Nachdem vor allem auch bayerische Justizbehörden vermehrt auf Beleidigungssuche sind, ist es auch da nicht ratsam, in direktem Personen-Bezug auf bayerisch-deftige Beschimpfungen auszuweichen, z.B. „Oarschgeing“, „Gmoatrottel“, „Gschwerl“ usw., besteht durchaus die Gefahr inzwischen, dass die Justiz (bestimmt aber die professionellen Ausforscher z.B. die hier) KI mit wort- und bedeutungsgerechter Übersetzung verwenden. Und es finden sich doch immer mehr auch „Saupreißn“ unter dem bayerischen (oder auch fränkischen) Justizpersonal.
Der Bayer verwendet sprachlich eher den Säbel, der Wiener eher das Florett. So ist es durchaus für den Sprachforscher pläsierlich, wie es der Wiener* fertigbringt, mit charmanter Tongebung übelsten, beleidigenden „Schmäh“ von sich zu geben.

Für den Umgang mit Journalisten haben wir schon einen Fachwortschatz auf den Weg gebracht.
Es war also Zeit, eine Sammlung speziell auch für die Anwendung auf Politiker zu kreieren, bei denen sich nach unserer Meinung Unmengen von »homines inhabiles« tummeln und nur wenige »Nudlaugn«.
Gemäß meiner Familienherkunft aus dem österreichisch-bayerischen Siedlungs- und Sprachgebiet habe ich bei verbalen Invektiven ohnehin am liebsten das österreichische Idiom im Gehör. Das hat auch den Vorteil, dass der Angegriffene zunächst mit manchem Ausdruck nichts anfangen kann und die dahinter stehende Grobheit nicht gleich erkennt.
Es gibt hier sinn- und bedeutungsfreie Schimpfwörter, an denen sich auch ein Rechtsverdreher die Zähne ausbeißen kann. Insofern überwiegt in meinem Katalog (siehe unten mit Link) Österreichisches bzw. Bayerisches. Und auch KI bei der Justiz könnte sich da die Zähne ausbeißen.

Einschub: Politiker als Beleidiger von Politikern

Herbert Wehner war ein Meister der Insultierung, manchmal auch mit Worterfindungen, denen jeglicher Sinn fehlt: »Sie Düffeldaffel«. Das Wort war bis dahin in keinem Diktionär zu finden gewesen. Anschaulicher war die Injurie »Übelkrähe« für den CDU-Abgeordneten Wohlrabe und dann wurde er noch konkreter, als er zu dem MdB sagte: „Sie sind ein Schwein. Wissen Sie das?“ Den früheren Innenminister Richard Jäger – schon als »Kopf-ab-Jäger« verspottet – schmähte er denn in einer Debatte über Pornographie diesen mit der Formulierung »Glied-ab«. Wehner handelte sich mit solchen und anderen Ausfälligkeiten im Bundestag 77 Ordnungsrufe ein.
Ein einsamer Rekord, den nicht einmal Joschka Fischer übertreffen konnte: »Herr Präsident, mit Verlaub, Sie sind ein Arschloch!«
Da gab es aber keine Anzeigen und Polizeiaktionen, denn: Pack schlägt sich, Pack verträgt sich.
Das ist aber wohl auch schon eine Politiker-Beleidigung, die ich hiermit zurücknehme.
Achtung: Das „gemeine“ Volk darf sich diesbezüglich gar nichts erlauben.

Als Anhang findet der geneigte Leser und Forscher in einer PDF-Datei eine exklusive Sammlung von Beleidigungen und Schimpfwörtern, derer er sich im Blick auf Politiker (oder auch andere Personen) bedienen mag.
Wir haben uns bemüht, schlimmste Grobheiten – zum Beispiel aus dem Wortschatz von Herbert Wehner – wie „Strolch“, „Quatschkopf“, „Dreckschleuder“, „Schleimer“ usw. auszumustern; und auch offensichtliche Worte im Kontext von »dumm«, »Dödel«, »Depp«u.a. Auch tierische Vergleiche wie Sau, Esel, Kamel, Ziege etc. haben keinen Eingang gefunden. Auf die »Krampfhenne« wollten wir in Gedenken an FJS aber nicht verzichten.

Sprachliche Betrachtungen von Schimpf- und Beleidigungswörtern

Wäre »Ekelpaket« oder »Pöbel-Ralle« für Ralf Stegner eine Übertreibung? Oder Abklemmer, Aufpudler, Bazi, Braddler, Bratkeks, Eierbär, Gfrastlsackl, Hacklschmeißer, Hirschkipfel, Hosentrompeter, Naderer, Säftel, Schnieptröte, Spatznkampler, Streithansel, Suderer. Oder darf er Tachinierer und Teschek, gewiss Ungustl, eine Wurzn, ein Zecker und Zornigel benannt werden?

Die Grünen und Grüninnen animieren den Beleiger gern zu Folgendem: Bagage, Blarrpotten, Blondinen, Dalledus, Duracellhäschen (natürlich ist Katharina Schulze aus Bayern nicht gemeint), Eierbären, Evolutionsbremsen, Fuffis, Goschatten, Goschenreißer, Grindschlapfen, Gschichtldrucker, Handtaschenträger (das sei für Anton Hofreiter vielleicht noch akzeptabel), Hascherl, Hendl, Inselweiber, Krampfhennen, Müslitanten, Ökoschlunze, Perle von Gurktal (u.a. für Claudia Roth wie auch), Schnieptröte, Schöberl, Spatznkampler, Trampel, Trauerweide, Trulla, Trutscherl, Waserl, Wurzn, Zwiederwurzn.

Mir würde es nie fallen, Frau Merkel als Bratkeks, Gesichtsbaustelle, Grindschlapfen, Gschdumpate, Gschichtldruckerin, Halbleiter, Hendl, Krampfhenne, Pfurzglockn, Trampel, Traubenbinderin, Trauerweide, Wabn, Wurzn noch im Nachhinein zu bezeichnen.

Was wird dem geneigten Beleidiger für Friedrich Merz dem baldigen Nachfolger von Merkel einfallen? Darf man das sagen: Ampelpobler, Braddler, falscher Fuffzger, Gschaftlhuaba, Halbleite, Watschngsicht, der sich dann vielleicht auch nur als Hirschkipfl herausstellen könnte?

Peter Tauber – Gott beschütze ihn, meinen ehemaligen Lieblingsgeneral der CDU ! – der aufgrund seiner Qualitäten gar Staatssekretär bei einer Blondine (oder Grindschlapfn?) werden durfte. Auch auf Gefahr eine Klage hin, bleibe ich in diesem besonderen Fall dinghaft: Das Anwaltssöhnchen, der Aufpudler, Bazi, Bratkeks, Chefgrüßer, das Drahdiwaberl, der Goschatta, Kofferträger, Schöberl; obschon er doch Bücher geschrieben hat über sich selbst und insbesondere das Radfahren.

Bis auf Stegner kamen in dieser Betrachtung weinig mögliche Assoziationen zu Sozis vor. Aber das gegenwärtige Personal der SPD – von Esken bis Kühnert, von Scholz bis Steinmeier, ist eine wandelnde Beleidigung der Politik selbst.
Darf man das sagen?


  • Der Wiener ist ein Meister und Beispielgeber der hinterfotzigen Verbalinjurie.

Zum Aufrufen des Katalogs auf das Bild klicken:

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Ergänzung:
Ein befreundeter Besucher meines Blogs aus dem Bayerischen hat diesen Katalog ergänzt.
Für weibliche Personen: Gruggan, Geamei (Schandmaul), Trampe, Schlampn, Krampn, Britschn.
Für männliche Kandidaten: falongna Krippe, Gschaftlhuaba, Watschngsicht, bleds Gfris oda blede Visage, Gratler.
Allgemein: falongne Baggage, Gschroamei, Großkopfate, Siebngscheite, Adabei, Gschwerl.

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