Morgenthau 2.0

Vorgeschlagenes Programm des Plans (links) und das spätere Buch Morgenthaus Germany is our problem

„Der Morgenthau-Plan war ein im August 1944 vom damaligen US-amerikanischen Finanzminister Henry Morgenthau entworfener Plan, das Deutsche Reich nach dem absehbaren Sieg der Alliierten im Zweiten Weltkrieg in einen Agrarstaat ohne militärisches Potential umzuwandeln. Das sollte langfristig verhindern, dass Deutschland je wieder einen Angriffskrieg führen könne.
Das Memorandum wurde im August 1944 im US-Finanzministerium erstellt und durch eine Indiskretion am 21. September 1944 in den USA veröffentlicht. US-Präsident Franklin D. Roosevelt verwarf den Entwurf nach einigen Wochen; er gelangte nie in ein konkretes Planungsstadium und war nie zur politischen Realisierung vorgesehen. …“ (Wikipedia)

Dieser Plan war Wasser auf die Mühle der antijüdischen Propaganda der Nazis auch im letzten Kriegsjahr.

Spricht man heute von einem neuen Morgenthau-Plan durch die Vorhaben von Merz und seiner rot-grünen Bande, gerät man bestimmt auch in den Geruch, „Nazi-Propaganda“ zu betreiben.

Ich mache es trotzdem.

Um Differenzen wie Analogien zu erkennen, sollte man sich die ganzen 14 Punkte des Morgenthau-Plans ansehen:

  1. Demilitarisierung Deutschlands
  2. Territoriale Neuordnung: Aufteilung Ostpreußens zwischen der Sowjetunion und Polen, Übergabe Südschlesiens an Polen, Übergabe des Saarlandes und einiger linksrheinischer Gebiete zwischen Rhein und Mosel an Frankreich, Aufteilung Deutschlands in zwei unabhängige Staaten im Norden und Süden, Zollunion zwischen dem Südstaat und Österreich
  3. Vollständige Demontage der Industrie im Ruhrgebiet, im Rheinland und in angrenzenden Industrierevieren sowie in der Umgebung des Nord-Ostsee-Kanals, Verwaltung des deindustrialisierten Gebietes als internationale Zone durch die Vereinten Nationen, Verbot der Reindustrialisierung auf absehbare Zeit. Siehe auch: Ruhrstatut
  4. Entschädigungen und Reparationen aus dem derzeitigen Besitz, aber keine künftigen Zahlungen oder Überlassungen
  5. Entnazifizierung von Schulen, Universitäten, Zeitungen, Rundfunk und anschließende Schließung und Neuaufbau unter Leitung einer alliierten Erziehungskommission
  6. Politische Dezentralisierung durch Föderalisierung
  7. Steuerung der Volkswirtschaft durch Deutsche ohne übergeordnete Verantwortung der Militärbehörden
  8. Kontrolle der deutschen Volkswirtschaft durch die Vereinten Nationen für den Zeitraum der nächsten zwanzig Jahre, um den Aufbau einer Militärindustrie zu verhindern
  9. Bestrafung von Kriegsverbrechern
  10. Zerschlagung des Großgrundbesitzes, Verteilung an die Bauern und Änderung des Erbrechtes
  11. Verbot von Uniformen und Militärparaden
  12. Verbot für Deutsche, Luftfahrzeuge zu führen
  13. Abzug der US-amerikanischen Truppen, Übertragung von Besatzungsaufgaben an die Nachbarländer Deutschlands unter Verbleib der entscheidenden Kompetenzen bei den USA
  14. Einsetzung eines US-amerikanischen Hohen Kommissars als wichtigste politische Kontrollinstanz

Zu 1:
Eine selbsteingeleitete Demilitarisierung Deutschlands hat seit mehr als 20 Jahren stattgefunden.
Jetzt möchte man eine Kehrtwendung einlegen mit Aufrüstung, Wiedereinführung der Wehrpflicht, Kriegstüchtig-machen des Gesundheitswesens etc.

Zu 2:
Die „territoriale Neuordnung Deutschlands“ ist bereits zwei Mal erfolgt: 1918 und 1945:

Zu 3:
mit der Zerstörung der deutschen Automobilindustrie, der Zerstörung einer sicheren und preiswerten Energieversorgung, der bürokratischen Gängelung der Wirtschaft, Verrottung der Infrastruktur, ist die De-Industrialisierung Deutschlands bereits eingeleitet.
Es bedarf keiner Verwaltung durch die UN, wir haben bereits die supranationale EU als Verwaltungsorgan.

Zu 4:
Deutschland hat sich ohne Not und Zwang seit Jahrzehnten schon zum Zahlmeister der Welt gemacht, bis hin zur Finanzierung von Radwegen in Peru …

Zu 5:
Die „Entnazifizierung“ der Schulen, der Universitäten und des Rundfunks mit links-grüner Ideologisierung – bei gleichzeitiger Islamisierung – läuft ebenfalls bereits seit Jahrzehnten und wird eine weitere Aufwärtsentwicklung erfahren.
Auch hier wirkt in besonderer Weise die EU als „alliierte Erziehungskommission“.

Zu 6:
Statt „Föderalisierung“ lautet das Stichwort jetzt „Globalisierung“.

Zu 7:
Steuerung der deutschen Volkswirtschaft durch deutsche links-grün-sozialistische Ideologen mit Planwirtschaft.

Zu 8:
Jetzt Kontrolle durch die EU gleichwohl mit dem Ziel von Militarisierung und Aufrüstung.

Zu 9:
Heute erfolgt die Bestrafung von Gedankenverbrechen.

Zu 10:
Zerschlagung einer effektiven Landwirtschaft, Erhöhung der Steuerlast für alle Bürger, nicht nur für Milliardäre.

Zu 11:
Ein de facto Verbot des Uniformtragens in der Öffentlichkeit und von Militärparaden existiert bereits seit Jahren.

Zu 12:
Die Grünen möchten schon seit langem den Deutschen das Fliegen verbieten – außer sich selber. Wir brauchen keine Flugzeuge mehr, außer Fluggerät „gegen Russland“.

Zu 13:
Dass die US-Truppen aus Deutschland und Europa abziehen, könnte Wirklichkeit werden bei der gelebten und praktizierten USA-Feindlichkeit deutscher und europäischer Politiker und deren Medien.

Zu 14:
Siehe Punkt 3 und sonstige Einlassungen zur EU.

Man sieht, ein großer Teil der „Morgenthauisierung“ Deutschlamds ist bereits eingetreten.
Sollten der Polit-Gangster Friedrich Merz und seine Puppenspieler von der SPD und den Grünen sich durchsetzen, wird das Ganze noch mehr Fahrt aufnehmen.

Die „Alliierten“ haben dank deutschem Zutun ihr wichtigstes Kriegsziel erreicht: sie brauchen nie mehr gegen Deutschland in einen Krieg ziehen, um vielleicht sich oder ihre Wirtschaft vor den Krauts zu schützen.
Und die Krauts, oder die Kartoffeln, wie die „Deutschen“ sogar sich selber gern nennen, werden ohnehin bald ausgestorben sein.
Meine „Nachtgedanken“ sind bereits zu einem wiederkehrenden Albtraum geworden!

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Nachtgedanken 2025

Denk ich an Deutschland in der Nacht,
Dann bin ich um den Schlaf gebracht,
Ich kann nicht mehr die Augen schließen,

Heinrich Heines „Nachtgedanken“ waren einst in anderem Zusammenhang zu lesen, anders, als es wohl uns heutzutage durch den Kopf gehen möchte. Es war eine Liebeserklärung an das Land – wenn auch eine verzweifelte – und an die „Mutter“.

„Denk ich an Deutschland in der Nacht“:

Unvergleichliches haben wir in den letzten Tagen und Wochen erlebt: Wie ein Politiker mit seiner Entourage in unglaublicher Art und Weise gelogen, betrogen, geheuchelt, seine Wähler hinters Licht geführt hat, um für sich das Kanzleramt zu ergattern.
Alle (geheuchelten) Prinzipien haben Friedrich Merz und seine Schranzen von der CDU/CSU über Bord geworfen. Prinzipien, die ihnen offenbar nie etwas wert waren.
Aber wir waren dies ja von dieser „christlichen“ Partei seit Jahren gewohnt. Alles, was Merkel und die Grünen und die SPD zur Zerstörung Deutschlands eingeführt haben, hat die CDU abgenickt! Und das wird nun von Merz zum Abschluss gebracht.

  • Atomkraftwerke abgeschaltet.
  • Grenzen geöffnet.
  • Corona-Regime angeführt und das Land gespalten.
  • Unverhohlene Kriegsrhetorik und Hinführung in einen „heißenKrieg“.
  • Generationen sollen in Schulden-Knechtschaft gestürzt werden.
  • Deindustrialisierung Deutschlands mit „Klimaneutralität bis 2045“ als Grundgesetz-Formel.
  • Gigantischster Wortbruch und Wählerbetrug in der bundesdeutschen Geschichte.
  • Historischer Verrat an den Wählern, am Land und an der eigenen Werteauffassung.

Was in Deutschland sich abspielt und abgespielt hat, kann man mit den Worten von Friedrich Nietzsche („Der Antichrist“) beleuchten:

„ … wie aus einem russischen Roman, in dem sich der Auswurf der Gesellschaft, Nervenleiden und kindliches Idiotentum ein Stelldichein .. geben …!“

Und die sechste Strophe aus dem Gedicht von Heine muss heute lauten:

Deutschland hat keinen Bestand,
Es ist ein krankes Land!
Mit seinen Eichen, seinen Linden
Werden wir es nimmer wiederfinden.

Mein Leben geht bald zu Ende. Ich glaube nicht an „mein Leben nach dem Tod“.
Meine Generation hat wirklich die besten Zeiten erlebt, die man sich vorstellen kann.
Darob möchte ich beruhigt, getröstet sterben: wegen meiner Kinder, Enkel, und wegen aller „Hinterbliebenen“, die nicht nur mir etwas bedeuten!
Hoffentlich können sie das retten, was uns allen „in diesem unserem Lande“ etwas bedeutet hat.
Und dann wache ich morgen trotzdem noch einmal auf , da:

Ich kann nicht mehr die Augen schließen,
Und meine heißen Tränen fließen.

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Würzburg am 16. März 1945

Heute vor 80 Jahren ging das alte barocke Würzburg unter.
Würzburg hatte keine militärisch strategische oder industrielle Bedeutung im Krieg, sodass der Angriff der Alliierten auf diese Stadt zurecht als Kriegsverbrechen bezeichnet werden kann. Etwa 5000 Menschen kamen ums Leben, 82% der Stadt waren zerstört, d.h. 21000 Wohnungen und 35 Kirchen wurden binnen weniger Stunden eingeäschert.
Würzburg war die am meisten zerstörte Stadt Deutschlands, mehr noch als Dresden oder Berlin. Man sprach damals von Würzburg als „das Grab am Main“.
An jedem 16. März läuten sämtliche Glocken der Würzburger Kirchen zum Gedenken an diesen Tag. 


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Zur Erinnerung …

Sie haben mitgenmacht:

Und das:

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Der Staat als eine große Räuberbande

Erinnern wir uns an die großartige Rede von Papst Benedikt XVI., die er am 22.09.2011 vor dem Deutschen Bundestag gehalten und damit den „Herrschenden“ einiges – nicht nur zur Besinnung – ins Stammbuch geschrieben hat.

Die Kernaussagen seiner Ansprache:

„… Im ersten Buch der Könige wird erzählt, dass Gott dem jungen König Salomon bei seiner Thronbesteigung eine Bitte freistellte. Was wird sich der junge Herrscher in diesem wichtigen Augenblick erbitten? Erfolg – Reichtum – langes Leben – Vernichtung der Feinde? Nicht um diese Dinge bittet er. Er bittet: „Verleih deinem Knecht ein hörendes Herz, damit er dein Volk zu regieren und das Gute vom Bösen zu unterscheiden versteht“ (1 Kön 3,9). Die Bibel will uns mit dieser Erzählung sagen, worauf es für einen Politiker letztlich ankommen muss. Sein letzter Maßstab und der Grund für seine Arbeit als Politiker darf nicht der Erfolg und schon gar nicht materieller Gewinn sein. Die Politik muss Mühen um Gerechtigkeit sein und so die Grundvoraussetzung für Friede schaffen.

Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande“, hat der heilige Augustinus einmal gesagt. Wir Deutsche wissen es aus eigener Erfahrung, daß diese Worte nicht ein leeres Schreckgespenst sind. Wir haben erlebt, daß Macht von Recht getrennt wurde, daß Macht gegen Recht stand, das Recht zertreten hat und daß der Staat zum Instrument der Rechtszerstörung wurde – zu einer sehr gut organisierten Räuberbande, die die ganze Welt bedrohen und an den Rand des Abgrunds treiben konnte. Dem Recht zu dienen und der Herrschaft des Unrechts zu wehren ist und bleibt die grundlegende Aufgabe des Politikers.“


Das, was Merz und seine politische und „demokratische“ Kamarilla vorhaben, treibt die seit Jahren nicht nur schleichenden Rechtsbrüche auf die Spitze.
Der eklatante Wahlbetrug von Merz, dem „christlichen“ Politiker, hat nichts mit einem „hörenden Herz“ zu tun.
Wir erleben es wieder überdeutlich, „wie das Recht zertreten … und daß der Staat zum Instrument der Rechtszerstörung … zu einer sehr gut organisierten Räuberbande“ wird.
Und mit jetzt wieder herrschenden Kriegsgeschrei wird tatsächlich auch erneut „die ganze Welt bedroh(t) und an den Rand des Abgrunds (getrieben)“!

Nachdem unsere Politiker samt und sonders versagt haben und offensichtlich weiter darin versagen, „der Herrschaft des Unrechts zu wehren“, müsste wohl das Volk Maßnahmen ergreifen:

Grundgesetz für die Bundesrepublik DeutschlandArt 20 

(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Ist es noch möglich, an der Wahlurne diesen „Widerstand“ zu leisten?
Ich bin da noch optimististisch ob wenigstens einer Alternative.
Dafür müssen aber alle abgewählt aus der noch „herrschenden Räuberbande“, welche die Herrschaft des Unrechts in den letzten Jahrzehnten aufgebaut haben.

Zur Erinnerung:

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„Die Schlafwandler 2025“

„Die Schlafwandler – Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog“ ist der Titel des Buchs des australischen Historikers Christopher Clark, in dem er sich mit den Ereignissen beschäftigt, die zur Julikrise von 1914 und schließlich zum Ersten Weltkriegs führten.
Das Buch, nicht verwunderlich, da es vor allem auch um deutsche Geschichte geht – hat hierzulande unterschiedlichste Beurteilungen erfahren.
Ein Rezensent schrieb: „ … eine altmodisch wirkende Konzentration auf die Diplomatiegeschichte, die Geschichte der Haupt- und Staatsaktionen.“

Der Krieg, der seit drei Jahren in der Ukraine wütet (eigentlich ja schon länger!), ist zur „Haupt- und Staatsaktion“ deutscher Politiker – von Merz bis Hofreiter und Baerbock bis Strack-Zimmermann, und vor allem der Europäischen Union geworden.

Seit Trump den ukrainischen Kriegspräsidenten Selenskyj in die Schranken gewiesen hat, rüsten die Europäer von Tag zu Tag radikaler auf. Verbal und mit „fiskalischen“ Aktionen. Um den Kontinent „gegen Russland“ in den Krieg zu bringen.

Deutschland voran!
Mit dem Rufen nach Wiedereinführung der Wehrpflicht – kein anderes Land Europas hat sie oder denkt daran.
Aushebelung der Schuldenbremse mit Zeichnung von hunderten Milliarden Schulden, um gigantische Summen in diesen Krieg fließen zu lassen.
Und ein offensichtlich närrischer „Möchte-gern-Kanzler“ will deutsche Raketen gegen Russland in Stellung bringen.

Keiner hat offensichtlich das Buch von Christopher Clark gelesen und verstanden; oder Huntington!

Meine Generation lebte jahrzehntelang in kategorischen Mustern: „Kalter Krieg“, der nicht „heiß“ werden durfte.
In der Mehrzahl und mit Überzeugung haben wir Wehrdienst geleistet.

Nein, wir haben nicht auch noch nach zwei Weltkriegen wieder in einen Krieg ziehen müssen.
Denn wir hatten noch Politiker von Vernunft – auf beiden Seiten.
Diplomatie, in ihrem klassischen Sinne, hatte noch Priorität in der „Auseinandersetzung“.
Derartiges Kriegsgeschrei und Säbelrasseln, das heute gar ehemalige „Pazifisten“ veranstalten, war seinerzeit bei aller Bedrohung – von beiden Seiten – verpönt.

Wie die Welt in den Ersten Weltkrieg taumeln konnte, die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ mit ihren Analogien zur heutigen Zeit, ist offensichtlich vergessen worden.

Ich bin partout kein Pazifist, aber meinen Töchtern – fünf Enkelsöhnen habe sie mir geschenkt – möchte ich in diesen Zeiten nahelegen:

„Nein, meine Söhne geb ich nicht!“


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Friedrich Merz: Demolition-Mann, Lügner, Defraudant

Mein Wortschatz an Injurien reicht nicht aus, um Friedrich Merz zureichend zu charakterisieren.
Vom „Pussy Fred“ zu sprechen ist eine verharmlosende Benennung dieses Politikers, der sich mehr und mehr als formidables Charakterschwein bestätigt.
War Merkel schon die rächende Nemesis der DDR aus der CDU für ein Deutschland, das einmal fortschrittlich, freiheitsliebend, wohlhabend war.
Merkel hatte sich wie das „Alien“ aus dem berühmten Film in den Leib der CDU implantiert.
Und die schon kranke CDU konnte sich nicht dagegen wehren und hat weitere Ernte hervorgebracht.
Friedrich Merz, ist so ein Nachfolger geworden. Und wird auch im Kanzleramt das in der CDU ausgebreitete, zersetzende Erbgut weiter bebrüten.
Merz hat Merkel jetzt schon an Ruchlosigkeit übertroffen.
Es war bereits im Wahlkampf zu erkennen, wie Merz sich wie eine schleimige, wirbellose Chimäre verhielt. Wie er im Stundentakt seine großmäulig ausgespieenen Bekundungen widerrief.
Das Bekenntnis zu der im Grundgesetz festgelegten Schuldenbremse hatte er gleichwohl noch nicht in Frage gestellt.
Eine Woche nach der Wahl hat er auch das weggefegt.
Um von der SPD als Kanzler bestätigt zu werden, will er noch im bereits abgewählten Bundestag – wohl mit allen linken Stimmen – das Grundgesetz ändern oder brechen. Das ist ein Geschenk an die SPD, mit dem er die Stimmen für seine Kanzlerschaft kaufen will.
Einen derartig eklatanten Coup d’État gegen die Demokratie hat es im Nachkriegsdeutschland noch nie gegeben.
Man könnte dazu auch von einem „fiskalischen Staatsstreich“ sprechen – so der Journalist Roger Köppel.
Scholz war vergleichsweise zu Merz ein rechtschaffenes Wichtelmännchen aus dem deutschen Demokratiewald.
Merz ist das Fleisch gewordene Böse für das Land und seine Partei!
Seine politischen Spitzbübereien werden seine Partei zerstören – was nicht schade ist. Aber vor allem Deutschland endgültig!
Hoffen wir, dass es ihm nicht auch noch gelingen wird, Deutschland und Europa in einen dritten, verheerenden Krieg zu treiben.

Vor einigen Monaten veröffentlichte ich schon folgendes:
https://altmod.de/2023/07/an-friedrich-merz/7108/

Es, er ist noch schlimmer geworden!

So sehe ich es, ich kann nicht anders!

Der Merz-ger, seine CDU und seine Wähler

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Selenskyj – Menetekel

frei nach Heinrich Heines „Belsazar“

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Winfried Stöcker – Interview

Winfried Stöcker hat ein beeindruckendes Interview und einen grandiosen Auftritt -auch für die JF – hingelegt.
Wir kennen uns als Schul-, Studienkameraden, Freunde seit fast 65 Jahren.
Wie sich Winfried Stöcker in dem Intervie zeigt, wie er denkt, die Art wie er seine Argumente darlegt, erinnert mich an den Winfried von vor 60 Jahren.
Und so entwickelte sich daraus ein erfolgreicher Wissenschaftler und Unternehmer.

Unbedingt anschauen!


https://altmod.de/2025/01/prof-dr-winfried-stoecker/7772/

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Die „fünfte Jahreszeit“ 2025

Wir sind, wie es sich zu der Zeit gehört, frohgemut – und besinnen uns auch auf unser schönes deutsches Liedgut zu diesem Anlass.
Ob Jupp Schmitz, Willy Millowitsch, Ernst Neger, das Eileman-Trio, die Höhner, BAP und die Bläck Fööss u.a. haben uns eingängige und bekannte Lieder zu dieser Epoche geschenkt.

Am 23. Februar 2025 ist die Bundestagswahl und der Höhepunkt des diesjährigen Karnevals – eineinhalb Wochen vor Aschermittwoch.

Jupp Schmitz, der Kölner Jeck wusste schon von Wahlversprechungen all der Narrhallesen und Narrhallesinnen und wir haben immer wieder mit ihm gesungen:


„Wer soll das bezahlen?“


Humba humba Tätärä …“

Werden wir das am 23. Februar schmettern?
Oder vielleicht doch:

So ein Tag so wunderschön wie heute“ ?

Ab Aschermittwoch werden manche der uns bisher den Frohsinn vermiesenden Gestalten künftig auf Ämter und Pfründe verzichten müssen. Da sind wir uns sicher.

Tauchte doch im Dreigestirn der Ampel-Jecken „Der schmucke Prinz“ namens Robert auf.

Am 23. Februar wird man wohl singen „Kanzler war sein letztes Wort, (dann trugen ihn die Wähler fort)!“

Olaf Wendehals, den Eiermann im Kanzleramt, wird man wohl mit der Polonaise Blankenese von Berlin aus zurück an die Nordseeküste geleiten.

Dazu die SPD, die schon immer sang: Die Hände zum Himmel“ und „Schenk mir dein Herz“ besonders zu allen von ihr betrogenen Wähler.

Friedrich Merz„Marmor Stein und Eisen bricht, (aber meine Mauer nicht) , oder Ich bin ene Räuber“ von der CDU, dürfte am Wahlabend bei allem was danach auf ihn zukommt, bestimmt daran denken: „Der schönste Platz ist immer an der Theke!“

„Heile heile Gänsje …“ – das heben wir uns auf!

Für Christian Lindner vielleicht, von dem viele ja meinen „Du kannst nicht treu sein!“.

Und:

„Dicke Mädchen haben schöne Namen“
Ricarda Lang schwor offensichtlich „Ich will keine Schokolade, ich will lieber einen Mann!“ – und hat ihren grünen Vorsitz und Vorsätze schon vor Beginn der närrischen Zeit hingeschmissen!

So wird es für einige der grünen Narren ganz bestimmt heißen: „Am Aschermittwoch ist alles vorbei!“

Ich werde auf jeden Fall „Kornblumenblau“ singen, egal ob 20 oder vielleicht fast 30% für die Blauen herauskommen.

Und ich werde bestimmt – komme was wolle – an dem Abend ein paar Rote vernichten!

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