„Shithole State“ – was ist das?

Bald auch Deutschland?

Gegen einen Reporter, der Somalia, das Herkunftsland des Macheten-Attentäters von Ludwigshafen, als „Shithole-Country mit Steinzeitkultur“ bezeichnet hat, kündigte der RBB umgehend Konsequenzen an.
Wie kann man auch nur so rassistisch sein?

Bleibt die Frage, woher kommt dieser Begriff eigentlich, was zeichnet ihn aus?

Am 12.01.2018 bezeichnete US-Präsident Donald Trump die Herkunftsländer von Einwanderern aus Afrika und Haiti als “Shithole Countries”. Die deutsche Übersetzung lautet: Dreckslochländer bzw. Drecksloch-Länder.
Wenn Trump so was sagt, kann es nur rassistisch oder wohl auch „shit“ sein – oder?

Danach fegte weltweit ein Sturm der Entrüstung durch die internationalen Medien über diese mittlerweile berühmt-berüchtigt gewordene Bemerkung, die er während eines Treffens mit Senatoren im Weißen Haus angeblich geäußert hat.

Die Links-Postille „Der Stern“ machte sich dazu denn auch ernsthafte Gedanken:

Die Berichterstattung über das Thema stellt Medien in aller Welt vor eine große Herausforderung. Besonders in asiatischen Ländern tut man sich schwer, eine angemessene Übersetzung der abfälligen Bemerkung zu finden …
Medien in China machen es sich noch leicht. Sie übersetzen „shithole countries“ mit „schlechte“ Länder. In Vietnams lokalen Medien variierten die Ausdrücke zwischen „schmutzige Länder“, „Müll-Länder“ und „scheußliche Länder“. Im thailändischen Dienst des staatlichen US-Auslandssenders „Voice of America“ wird das Wort erklärt. Es könne mit „Abfallloch von Exkrementen“ übersetzt werden.

In Japan sprechen Rundfunksender unter anderem von „Ländern wie Toiletten“. Südkoreas Medien orientieren sich größtenteils an der Vorgabe der größten Nachrichtenagentur des Landes. Die übersetzt den Ausdruck mit „Bettlerhöhle“.“

Im Deutschen werden umgangssprachlich Orte als “Drecksloch” bezeichnet, wenn es dort ärmlich, schmutzig und heruntergekommen ist. In einem “Drecksloch” ist die Kriminalität hoch, es liegt viel Müll auf den Straßen und die dort lebenden Menschen sind aggressiv und unfreundlich.

Wie ich dieses Wort hörte, dazu all diese Übertragungen ins Deutsche, kam mir sofort Berlin in den Sinn. Wie auch nicht?

Quelle BZ


Aber immer mehr Städte und Regionen entwickeln sich hierzulande zu Dreckslöchern: im einstmaligen Land der Dichter und Denker, dieser „High-Tech-Nation“, dem einstigen Export-Weltmeister, dem Land der Welt-Schulmeister und -Retter, dem größten Sozialamt der Welt.

Manchmal ist man geneigt, ganz Deutschland als „Drecksloch“ zu bezeichnen.

Warum nicht?

Man müsste sich jetzt ausführlich über die Kriminalität im „besten Deutschland, das es je gegeben hat“ beschäftigen. Glaubt man den jährlich staatlich neu aufgelegten Kriminalitätsstatistiken, sei das kein Problem, auch wenn man bald täglich über Clan-Delinquenz, Sozial-Betrug, Messer-Attacken und -Morde, Vergewaltigungen und Notzucht, überdurchschnittlich häufig von Menschen, die nicht schon länger hier leben, lesen muss.

Über „den Müll, die Stadt und den Tod“ habe ich mich an dieser Stelle schon mal ausführlich geäußert. Es gibt inzwischen öffentliche Bereiche bei uns, komplett „wie Toiletten“ und Bettlerhöhlen, denke ich z.B. an den Frankfurter Hauptbahnhof.

Zum Glück kennt man persönlich nur wenige Menschen, die man als aggressiv und unfreundlich bezeichnen möchte. Ich hatte noch wenig mit Personen zu tun, welche sich durch solche Merkmale mehr und mehr auszeichnen – gleichwohl nur gelegentlich Erfahrung sammeln können: z.B. mit Polizisten, Zugbegleitern, selbsternannten Gesundheits- und Corona-Wächtern, politischen Blockwarts oder auch mit Fußball-Ultras, „Alternativen“, Greenpeace- oder PETA-Aktivisten. Es reicht eigentlich schon die verbreitete Aggressivität und Unfreundlichkeit, die in den sozialen und besonders in den „Qualitäts“-Medien transportiert wird gegen Menschen wie unsereinem, die sich nicht dem Mainstream, der verordneten Gesinnung unterwerfen wollen. Verbreitet von Bessermenschen grün-linker, manchmal auch „christ-demokratischer“ oder „liberaler“ Herkunft, deren moralischer Gestus nicht anderes als ameliorierte Aggression ist.

Nächstes Wochenende begebe ich mich wieder in „mein Arkadien“, in meinen Fluchtort, ein Dörfchen in Unterfranken; mit freundlichen, stets hilfsbereiten Menschen, sauberen Anwesen, Wegen und Fluren, Glockenrufe und -läuten mittags und zum Angelus (kein Muezzin-Gejaule, nur gelegentlich Gejaule von Hunden), Weinberge, klare Luft (mit gelegentlich ländlichem Aroma) und ein Fluss – der Main, der noch nichts mit den Kloaken von Frankfurt zu tun hat.
Heimat!
Kein „Shithole“! Nirgendwo! Noch!



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Staatsversagen 3 – der Beitrag der „Vierten Gewalt“

Öffentlichkeit ist der
einzige Schutz der Bürger
vor der Willkür politischer Herrschaft!“

Benjamin Constant (1767–1830),
Schweizer Staatstheoretiker

Zur „Erzählung“ des Begriffs „Vierte Gewalt“ kann man ursprünglich auf Jean-Jacques Rousseau verweisen. Er hat die Presse als die vierte Säule des Staates bezeichnet und im Kontext der liberalen Theorie der Presse im 19. Jahrhundert, in deren Blütezeit, wurde die Bezeichnung der Presse als „vierte Gewalt“ gebräuchlich.(Wikipedia)
Ist es überhaupt legitim, die Medien als „vierte Gewalt“ zu betiteln?
Sind sie Bestandteil des Staates? So dass auch eine Finanzierung durch den Staat mit ihrer Rolle vereinbar sei (was sie inzwischen erreicht haben)?
Wie schon in den ersten beiden Beiträgen zum Thema „Staatsversagen“ kommt wieder die Rolle der „Gewaltenteilung“ ins Spiel, als Voraussetzung für Demokratie, für eine genuine freiheitlich-demokratische-(Grund)Ordnung.

Aktuell haben der Sozialpsychologe Harald Welzer und der „Philosoph“ Richard David Precht ein Buch über „Die vierte Gewalt“ verfasst und versucht, „dem gegenwärtigen Journalismus die Leviten zu lesen“. Ich habe das Buch nicht gelesen, was dem Vorsatz geschuldet ist, diesen eitlen Dampfplauderern, die gleichwohl selbst Medienstars sind, keine müde Mark zukommen zu lassen. Deren Kritik erschien den Betroffenen offensichtlich nicht erquicklich und so stürzten sich nahezu alle „Qualitäts-Medien“ – jener oft zitierten „Meute“ gleich – auf die Verfasser.

Ich erlaube mir, trotzdem das Thema aus meiner provinziellen und beschränkten Sicht angehen.

Es ist ein Gemeinplatz, dass staatliche Macht ohne gegenseitige Kontrolle der politischen Gewalten und ohne Begrenzung staatlicher Befugnisse unweigerlich korrumpiert. Nun, besonders diese „vierte Gewalt“ gehört konsequent von den anderen Staatsgewalten getrennt, damit sie einen effektiven Beitrag für den Erhalt einer freien Gesellschaft leisten kann. Den Mächtigen, den Vertretern des staatlichen Gewaltmonopols muss kritisch auf die Finger geschaut werden, Machtmissbrauch muss aufgedeckt, Machtanmaßung schonungslos attackiert werden.

Nicht erst seit der Flüchtlingskrise oder „Corona“ konnten wir registrieren, dass die Medien selbst zu (staatlichen) Akteuren verkommen sind, welche die Machtausdehnung des Staates befördern und unterstützen. Sie machten sich zu einem echten Propagandainstrument der Staatsmacht.

Ich darf an dieser Stelle einen „historischen Text“ zitieren. 1972, zu Zeiten der sozial-liberalen Regierungskoalition schrieb Franz Josef Strauß im Bayernkurier über die „jubel-jaulenden Hofhunde“ in den Medien:

Daß heute der größte Teil der Massenmedien seine Aufgabe darin sieht, sozusagen als Dauer-Ambulanz zur Lebensrettung der Regierung im 24-Stunden-Einsatz 365 Tage im Jahr tätig zu sein, darüber gibt es keinen Zweifel. Wenn wir in dem Zustand wären … dann möchte ich nicht wissen, wie es dann in diesen einschlägigen Massenmedien -Schwerpunkt Rundfunk und Fernsehen -, aber auch in einem großen Teil der Zeitungen aussehen würde. Diese Regierung lebt ja davon, daß ein großer Teil derer, die sich gern als vierte Gewalt bezeichnen, die gerne sich als über den parlamentarischen politischen Gesetzen stehend eine absolute Schiedsrichterrolle zusprechen wollen, heute nichts anderes sind als Regierungspropagandisten, wie man sie sonst nur in Regimen normalerweise zu finden pflegt … Auf dem Wege der Selbstgleichschaltung, der intellektuellen Selbstentmannung, hat man auf das Recht der Kritik verzichtet und hat sich in den Chor weitgehend jubelnd-jaulender Hofhunde eingereiht …“

Es geschieht also nichts Neues unter der Sonne, wie es schon in „Prediger 1“ heißt.
Dabei glaubte man besonders 1972, sich von der „Gleichschaltung“ unseligen Gedenkens befreit zu haben.

Vorsicht Schreibtischtäter

Der bekannte libertär-konservativen Soziologe *Helmut Schoeck veröffentlichte im selben Jahr eine Untersuchung („Vorsicht – Schreibtischtäter“, Stuttgart 1972), in der er vorliegende „Studien“ zum bundesdeutschen Journalismus untersuchte und die bundesdeutsche Publizistik mit einer Analyse der Berichterstattung der bekanntesten deutschen Zeitungen, einschließlich der Neuen Züricher Zeitung und des Herald Tribune, in den Jahren 1970 bis 1972 von allen Seiten betrachtete. Im Zentrum standen dabei vor allem die damaligen relevanten, aktuellen, resp. „geschichtlichen“ Ereignissen im Zusammenhang mit den Vorkommnissen um die Baader-Meinhof-Bande (Anm.: Von den Linksliberalen immer euphemistisch als „B.-M.-Gruppe“ bezeichnet), die Ostpolitik der sozial-liberalen Regierung Brandt (die „Briefaffäre“), den Vietnamkrieg, die Hochschulreform u.a.m.

Schoeck macht in seiner Analyse einen linken Medien“Verbund“ aus, zu dem Zeitungen wie die Süddeutsche Zeitung, die Frankfurter Rundschau, der Express, die Zeit, der Spiegel, der Stern und die ARD (mit ihren Magazinsendungen) zählen. Ob er mit der Feststellung recht hatte, diese seien „ahnungslose Opfer ultralinker Strategie“, kann inzwischen bezweifelt werden. Recht hatte er, sie als „Dulder, teils als Flankenschutz für die linksradikale Unterwanderung unserer Institutionen“ zu betrachten.

Damals galt es, die kriminellen Aktivitäten der Baader-Meinhof-“Gruppe“ zu verharmlosen und zu entschuldigen. In dieser Kontinuität sieht man denn heute auch im Gangstertum von Antifa, Autonomen, der „letzten Generation“, wie auch in der Ausländerkriminalität kein Problem.

Die Entwicklung der Staatshörigkeit und Unterwürfigkeit der bundesdeutschen Medien, der Schreibtischtäter neuer Prägung, zeichnete sich mit den ersten Kriegen in Europa nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und des Warschauer Pakts für uns als Publikum dann immer deutlicher ab.

Der Krieg gegen Jugoslawien bzw. Serbien wurde den Medien-Kunden hierzulande als humanitäres Unterfangen verkauft; war es doch eine erste rot-grüne Regierung in der BRD, welche sich an dem völkerrechtswidrigen Krieg beteiligte. Schon damals durfte eine solche Regierungskonstellation doch nicht fehlgehen.
Die Golfkriege mit all den Lügen und »Fake-News« wurden von FAZ, Welt und SZ als gerechtfertigt und als »Kampf gegen Terror« verkauft. Nachdenkliche oder kritische Stimmen waren eine absolute Ausnahme.
Die Bürgerkriegskatastrophe in Syrien, angezettelt vom Westen zwecks „Democracy-Building“, mit den blindwütigen Bombardements und der Auslösung nicht endender Flüchtlingsströme.
Einer der schlimmsten amerikanischen Kriegspräsidenten, Barak Obama, wurde vorauseilend wie nacheilend von allen Medien als Heilsgestalt und Messias für fragwürdig gewordene »westliche Werte« gefeiert.
Donald Trump einhellig als wahrer Gottseibeiuns niedergeschrieben und -kommentiert.Die Ereignisse in der Ukraine, mit Milliardenbeträgen von Seiten der USA und der »westlichen Wertegemeinschaft« unterstützt, waren gleichwohl provoziert und von Marionettengestalten des Westens geführt. Sie wurden uns als Freiheitsaktionen verkauft, um ein angeblich demokratisches, gleichwohl korruptes Regime zu errichten. (Besonders zeichnete sich hier die einst führende bürgerliche BRD-Postille, die FAZ aus)
Dann die „alternativlose“ Behandlung der Euro-Krise mit Merkels fast krimineller Tätigkeit.
Weiterhin die Flüchtlingswelle 2015 mit der eklatanten Führungsschwäche – oder in vorsätzlicher Absicht herbeigeführt – von Bundeskanzlerin Merkel.
Die zögerliche und letzendlich skandalöse Medienberichterstattung über die Vorfälle am Kölner Hauptbahnhof in der Silvesternacht 2015/16.
Die Ausblendung der gerichtlich bestätigten Ergebnismanipulationen bei der Wahl zur Bremer Bürgerschaft im Mai 2015.
Die gleichwohl skandalösen Wahlen mit ihrem organisatorischen Desaster und offensichtlichem Wahl-Betrug in Berlin 2021 wurden ausgeblendet.
Die Corona-Berichterstattung von 2020 bis heute war und ist ein einziger Desinformationsakt und den Staat schützender Propaganda-Coup nahezu aller Medien.

Es lassen sich noch zahllose weitere „Vergehen“ aufzählen, bei denen deutlich wird, dass sie sich den Mächtigen an den Hals geworfen haben, sie tatsächlich nichts anderes sind, als „jubel-jaulende Hofhunde“. Und Wegbereiter wie Claqueure eines sich immer totalitärer gebenden Staates und einer EUdSSR.

Robespierre läßt grüßen

Der mit der Politik eng vernetzte Qualitätsjournalist, Anpasser-Journalist, nutzt seine „exklusiven Zugänge“ und Informationen im Interesse der Regierung und der ihr verbundenen Parteien. Er würde sonst vielleicht von ihm wichtigen Informationen abgeschnitten. Korruption ist inzwischen elementarer Bestandteil der Medien.

Journalisten haben aktiv die Rolle übernommen, hierzulande einen frisch ausgepackten „Wahlfahrtsausschuss“ Robespierre´scher Prägung aufzurichten.
https://de.wikipedia.org/wiki/Wohlfahrtsausschuss
Sie machen sich zu Organen der Gesinnungskontrolle und der politischen Korrektheit.

  • Wer fragt oder sich als Skeptiker zeigt, wird zum Leugner ernannt.
  • Unter dem Begriff Hassrede oder „Hater“ wird anderen Meinungen bzw. Meinungsträgern nicht nur der mediale Prozess gemacht.
  • Mit aggressiven Unterstellungen werden künstlich Demokratiefeinde fabriziert.
  • Die Medien sind die Neuform des mittelalterlichen Prangers geworden, sehen ihre Aufgabe in der Jagd auf den Sündenbock (– jedoch nie bei den Mächtigen!).
  • Wer der „Vierten Gewalt“ widerspricht, wird gewaltsam zum Schweigen gebracht.
  • Meinungsfreiheit der Anderen ist für diese Medien zu einer nichtssagenden Redensart geworden.
  • Was sie betreiben, ist ein Kommunikationskrieg mit dem Ziel der Zerstörung der Urteilskraft der Menschen (– schließlich ihrer selbst?).
  • Sie transportieren einen Gesinnungsterror, der über Verantwortungsethik siegt.
  • Wahrheit mus Gefühlen weichen!
  • Das Pathologische wird normalisiert und das Normale pathologisiert.

Das alles mag jetzt manchem Rezipienten zu plakativ, zu einfach erscheinen, um die Komplexität des Themas zu beleuchten. Aber man möge mir das oben erwähnte doch entkräften!
Es wird keinem mehr gelingen.

Die Alternativen

Als unabhängige „Vierte Macht“ gibt es zum Glück noch freie Medien, wie Tichys Einblick, Junge Freiheit, Kontrafunk, die Achse des Guten, Blogs wie Reitschuster.de, jouwatch, PP – und auch conservo. Die bekannten „sozialen Medien“ – Twitter, Facebook, Youtube – erweisen sich immer wieder als Stachel im Fleisch der Etablierten, wenngleich auch hier ständig (staatlich geforderte) Zensur und Sperrungen stattfinden.

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Staatsversagen Teil 2 – die Justiz

Ein demokratischer Staat kann nur überleben, wenn seine Rechtsordnung unangreifbar stabil ist und wenn stets alle Grundsätze rechtsstaatlichen Handelns beachtet werden.

Die Gewaltenteilung sei ein tragendes Organisations- und Funktionsprinzip der Verfassung eines Rechtsstaats, heißt es.
Auf der offiziellen Seite des Bundestages findet man zum „Prinzip der Gewaltenteilung“ folgende Deklaration:

Die Gewaltenteilung gehört zu den Prinzipien unserer Demokratie und ist im Grundgesetz verankert. … Die legislative (gesetzgebende), die exekutive (vollziehende) und die judikative (Recht sprechende) Gewalt sollen sich gegenseitig kontrollieren und staatliche Macht begrenzen.
Der Bundestag ist nach dem Prinzip der Gewaltenteilung die gesetzgebende Gewalt (Legislative) in Deutschland. Demgegenüber stehen die Bundesregierung als Exekutive und die Bundes- und Landesgerichte als Judikative.“


Inwieweit ist es in Deutschland (noch?) damit her, dass Gewaltenteilung, eine Trennung v.a. gegenüber der Exekutivgewalt unter parteipolitischer Domäne, gegeben ist.

In dem früheren Beitrag „Furchtbare Juristen“ habe ich schon die gegebene Situation „im besten Deutschland, das es je gegeben hat“ aufgezeigt – und auch auf die historischen Zusammenhänge und Ursachen verwiesen.
Ich darf nochmals feststellen, dass es die vom Grundgesetz verlangte unabhängige Justiz in Deutschland nie gab … die implizit im GG geforderte strenge Trennung von der Exekutive gab und gibt es in Deutschland nicht: Die Gerichte sind nicht selbstverwaltet, sondern dem jeweiligen Justizministerium des Landes unterstellt; das Justizministerium bestimmt, wer Präsident eines Landgerichts oder Direktor eines Amtsgerichts wird. Das Ministerium nimmt über diese Posten auch Einfluss auf die Beförderung der einzelnen Richter. Die Staatsanwaltschaft ist Bestandteil der Exekutive und ebenfalls dem jeweiligen Justizminister unterstellt und weisungsgebunden. Und dies alles ist in Deutschland eine parteipolitische Domäne.

Bis in das höchste Gericht hinein, in das bisher nahezu Gott-gleiche Verfassungsgericht, reichen die Tentakel der sich inzwischen sich unverhohlen totalitär gebenden Regierungs- und Parteiengewalt. Merkel und der von ihr ernannte Fronbote Habarth haben dies augenfällig demonstriert.

Justizversagen an allerhöchster Stelle.
Und Justizversagen in einem Rechtsstaat bedeutet Unrecht!

Betrachten wir einzelne Felder, die grundlegend rechtsstaatlich durch unser Grundgesetz geschützt erscheinen sollten. Es geht bei der Betrachtung um die Aufweichung bzw. Abschaffung der Rechtsstaatlichkeit auf ausschlaggebenden Feldern.

Demonstrations- und Versammlungsfreiheit

Beim Grundrecht der Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit handelt es sich um ein elementares Freiheitsrecht.

Unter der von den Regierenden ausgerufenen „Coronakrise“ war das Recht auf Demonstrationsfreiheit nahezu abgeschafft. Unter deren Vorgaben wurden Demonstrationen und Versammlungen entweder mit striktesten, eine Versammlung verunmöglichenden Auflagen versehen, von vorneherein verboten oder unter das Kuratel brutal vorgehender Polizisten gestellt. Gruppen von zwei oder mehr Personen wurden als strafbare Zusammenrottung gebrandmarkt, harmlose Spaziergänger als Gefolgschaft „querdenkender“ Agitation angesehen und in Gewahrsam genommen.
Die Innenministerin der Ampelkoalition hat kurz nach ihrer Amtsaufnahme ein weiteres staatliches Drohszenarium aufgebaut: die Drohung vor der Beteiligung an Demonstrationen, welche den „Staat delegitimieren“ könnten.

Schutz der Wohnung

Gemäß Art 13 Abs. 1 GG ist die Wohnung unverletzlich. Durchsuchungen dürfen nur durch den Richter, bei Gefahr im Verzuge auch durch die in den Gesetzen vorgesehenen anderen Organe angeordnet und nur in der dort vorgeschriebenen Form durchgeführt werden.
Es ist fraglich, ob bei den im Rahmen der Corona-Verordnungen tatsächlich eine richterliche Anordnung gegeben war, als die Polizei in nicht wenigen Fällen hier übergriffig wurde, um angeblich verbotene Zusammenkünfte aufzulösen. Wider rechtsstaatlichen Prinzipien durfte die Polizei aktiv werden, um die Determiniertheit unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung zu staatlicher Gewalt zu bestätigen.
Inzwischen sind sogar Richter Opfer dieser „Disponibilität“ geworden, wenn sie sich durch nicht staatsgenehme Urteile auszeichneten.
Der Begriff der Rechtsbeugung (durch angeblich freie Richter) wird inzwischen auch nicht mehr juristisch-rechtsstaalich, sondern von politisch-strategisch definiert und verfügt.

Meinungsfreiheit

Die Meinungsfreiheit – eigentlich „Meinungsäußerungsfreiheit“ oder auch „Redefreiheit“ – ist das subjektive Recht auf freie Rede sowie freie Äußerung der Meinung.

Die Gewährleistung der Meinungsfreiheit erfolgt gemäß Art. 5 Abs. 1 GG:

Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“

Natürlich hat das Recht auf freie Meinungsäußerung auch seine Grenzen. Nicht nur zum Schutz des Staates – der dies im Vordergrund sehen möchte – sondern auch bei individuellen, persönlichen Gegebenheiten: z.B. beim Schutz gegen Beleidigungen oder Verleumdungen, unlauteren Wettbewerb durch üble Nachrede usw.

Inzwischen pfeifen es die Spatzen von den Dächern, dass die deutsche Regierung ein gestörtes Verhältnis zur Meinungsfreiheit hat. Unter Berufung auf das GG hat man einen Kampf gegen „Hass und Hetze“ als erforderlich gesehen.

Im „Kampf gegen Hass und Hetze“ geht es aber nicht um die Bewahrung von Demokratie und Meinungsfreiheit. Er ist ein Angriff auf die Bürger, denen fehlende Vernunft und moralische Defizite unterstellt werden.

Die Mehrheitsparteien, die die Regierung stellen, definieren letztlich, ob die Politik einer Minderheitspartei ‚verfassungsfeindlich‘ ist – und folglich von einem Geheimdienst überwacht und später womöglich mit einem Verbotsverfahren überzogen wird.“

Schon das Ausland ist aufmerksam geworden und bestätigt Deutschland die rigideste Gesinnungsjustiz.

Im Kampf gegen rechts greift die Exekutive über den Verfassungsschutz zu den arglistigsten Mitteln. Um Extremisten im Internet aufzuspüren, betreibt der deutsche Verfassungsschutz Hunderte Fake-Accounts, um das Vertrauen von „Extremisten und Staatsfeinden“ zu gewinnen, um in ihre Chat-Räume eingelassen zu werden und so ihr Treiben beobachten zu können.
Der Verfassungsschutz betreibt im Netz Volksverhetzung, um andere darin bestärken, Volksverhetzung zu betreiben!
«Der Staat darf sich für die politi­ schen Meinungen der Bürger nur interessieren, soweit er dabei das Grundrecht der Meinungs­ freiheit respektiert», sagt der Hamburger Staatsrechtslehrer Hans Peter Bull. «Diese Grenze ist in der Vergangenheit häufig überschritten worden. Die Verfassungsschutzbehörden haben in grossem Masse Gesinnungsschnüffelei betrieben, indem sie Mitbürger wegen ihrer radikal kritischen Meinungen beobachtet und Dossiers über sie an­ gelegt haben.»

Kriminalität

Angeblich sinkt laut Bundesinnenministerium unter Berufung auf die Kriminalstatistik die Kriminalität in Deutschland. Seit dem Jahr 2017 sei die Zahl der durch die Polizei registrierten Straftaten rückläufig, wird stolz berichtet.

Mag man das glauben? Bei ansteigender Zunahme der Zuwanderung von entwurzelten, kulturfremden oder -fernen Personen, überwiegend männlichen Geschlechts?
Ein Blick in die Statistik unter diesem Bezug legt anderes nahe.

Man kann es nicht abstreiten: Das Justizversagen in Deutschland zeigt sich besonders beim Umgang mit Strafdelikten von Migranten.

Der in Deutschland gebräuchlichen Definition des Statistischen Bundesamtes zufolge hat eine Person dann einen Migrationshintergrund, „wenn sie selbst oder mindestens ein Elternteil die deutsche Staatsangehörigkeit nicht durch Geburt besitzt“. 2019 lebten in Deutschland nach offizieller Definition 21,2 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund, was einem Bevölkerungsanteil von etwa 26 % entspricht. 2019 lebten in Deutschland nach offizieller Definition 21,2 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund, was einem Bevölkerungsanteil von etwa 26 % entspricht. Hier gibt es aber eine definitorische Grauzone. Wie zeigt sich prozentual der „Migrationshintergrund“ bei der Kriminalität, wenn man die laufend zunehmenden, immer neuen Migranten aus afrikanischen und arabischen Ländern, die eigentlichen „Ausländer“ allein für sich erfasst?

Nehmen wir mal exemplarisch die Statistik z.B. für Bayern 2019: Der Straftaten gegen das Leben, stehen hier 214 nichtdeutschen Tatverdächtigen 383 Deutsche gegenüber (einschließlich solcher mit Migrationshintergrund). Von den 214 Nichtdeutschen (35,8 Prozent) sind 78 Zuwanderer.

  • Bei Körperverletzungen sind es 36,7 Prozent nichtdeutsche Täter.
  • Bei Gewaltkriminalität 44,4 Prozent nichtdeutsche Täter.
  • Bei Rauschgiftkriminalität 31,7 Prozent nichtdeutsche Täter.
  • Bei Diebstahl 42,4 Prozent nichtdeutsche Täter.
  • Bei Wohnungseinbruchdiebstahl 47,7 Prozent nichtdeutsche Täter.
  • Bei Raub/räuberische Erpressung 46,2 Prozent nichtdeutsche Täter.
  • Und bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung sind 30,6 Prozent nichtdeutsche Täter.
  • Bei Straßenkriminalität sind 36,7 Prozent nichtdeutsche Täter.
  • Beim Umgang mit diesen Zahlen und die Einordnung in die allgemeine Kriminalstatistik wird gelogen und betrogen, um ja nicht um unsere Bereicherer zu diskriminieren.

Kuscheljustiz?

Als Skandal wird die von Gerichten offensichtlich gepflegte Kuscheljustiz gegenüber zugewanderten Gewalttätern angesehen. Da gibt es wiederholt Gerichtsurteile mit milden Strafen oder gar Bewährungsstrafen für oftmals grausame Verbrechen wie Körperverletzungen oder Vergewaltigungen.
Stellt sich die Frage, gibt es eine besondere Milde gegenüber Migranten, wenn diese Straftaten begehen? Sind Justiz und Behörden mit der wachsenden Ausländerkriminalität überfordert? Gibt es eine Anweisung von oben, hier eher milde zu verfahren?
Nebenbei hat man die Empfindung, dass die Verweigerung der GEZ-Demokratieabgabe anscheinend hierzulande schneller zu mehrmonatigem Knast führen kann, als ein „Ehrenmord“ aus kulturell-religiösen Gründen oder eine Vergewaltigung durch einen „jugendlichen“ Zuwanderer.

Die Schlagzeilen zu solchen Urteilen erreichen inzwischen nicht nur subjektiv empfunden ein Übermaß.

  • Asylant verprügelt Angestellte und verwüstet Spielcasino – Einstellung mit richterlicher Verwarnung
  • Schwerer sexueller Missbrauch eines Kindes – 2 Jahre auf Bewährung
  • Kein Altersnachweis: Freispruch für Afghanen, der 11-Jährige mehrmals brutal vergewaltigt haben soll?

Die Quellen zu diesen Schlagzeilen sind leicht zu finden und solche „Headlines“ werden nicht so schnell verschwinden, darf man orakeln.

Fazit:

Unser Rechtsstaat steht zur Disposition. Verantwortet zum Ersten durch die Politik, aber auch durch das Personal in der Judikative selbst, welches abgesehen von wenigen Ausnahmen, sich nicht als autonome Gewalt im Verfassungsstaat begreift, sondern als Vollstrecker und Büttel einer Politik, die immer mehr ins Totalitäre abzugleiten scheint

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Fortsetzung folgt:

Staatsversagen 3 – die verhängnisvolle Funktion der „Vierten Gewalt“

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Infantilismus und „Wumms“

Es gibt kaum etwas Abstoßenderes
und Unnatürlicheres als den Anblick
eines gebieterischen und eigensinnigen Kindes,
welches seiner ganzen Umgebung Befehle erteilt.“

Jean-Jacques Rousseau


Viele Entwicklungen in der Politik und in unserem gesellschaftlichen Geschehen sind mit dem Phänomen der Infantilisierung oder dem des Puerilismus zu erklären.

Den Begriff Puerilismus (von lateinisch puerilis ‚jungenhaft, kindlich‘) verwendete der Philosoph Johan Huizinga in der Kulturwissenschaft, für das von ihm als infantil eingeordnetes Verhalten Erwachsener in der Moderne. Dazu zählt das Bedürfnis nach banaler Zerstreuung, die Sucht nach Sensationen, die Lust an Massenschaustellungen, Unterstellung von bösen Absichten oder Motiven bei anderen und Unduldsamkeit gegen jede andere Meinung, maßloses Übertreiben von Lob und Tadel.

Mit diesen Merkmalen beschreibt er – vorweggenommen – das nicht nur kulturelle Verhalten der gegenwärtigen „Kohorten“.

Der Schriftsteller Robert Bly („Die kindliche Gesellschaft“ – 1996) vertritt wie der Philosoph, Theologe und Psychologe John Bradshaw die These, dass durch den Mangel an männlichen Bezugspersonen und Vorbildern Jungen – also männliche Individuen – keine gesunde Männlichkeit entwickeln könnten.
Insofern geht diese Entwicklung unbedingt mit der zunehmenden Feminisierung der westlichen Welt einher. Das weibliche Geschlecht ist vorderster Schrittmacher und Träger dieser Entwicklung, gefolgt und gestützt von schon vorab verbogenen Exemplaren männlicher Gattung.

Kult der ewigen Jugend

Alle Beobachter dieser Entwicklung sind sich einig, dass der Kult der ewigen Jugend und von Jugend überhaupt, das ist, was die Entwicklung der Infantilität des (westlichen) Menschen provoziert. Das ging einher mit der Entwicklung und der Vorherrschaft der verschiedensten Möglichkeiten der Unterhaltungen in der modernen Kultur. Exemplarisch heute dafür: das Internet mit Facebook, Twitter, Youtube, Instagram, TicToc usw. Dazu die Omnipräsenz und Omnipotenz der Medien wie Film und Fernsehen, auch via Netflix oder Amazon.


Das alles spielt heute die vorrangige Rolle:

Mitteilungsdrang gegenüber Fremden, Indiskretion; ein gewisser Zeigestolz; der Hang, seinen Spiel- und Zerstreuungsbedürfnissen zu fast jeder Zeit und ohne Rücksicht auf die Umgebung nachzugehen“ sowie die „fortlaufende Preisgabe des Privaten, Persönlichen“, wie Edo Reents in der FAZ schrieb.

Höchstes Ziel für eine bestimmte Kategorie Jugendlicher oder ewig jugendlich-bleiben-Wollender ist es, „Influencer(in)“, „Germany´s Top Model“ oder „Voice of Germany“ zu werden. Mit möglichst Millionen von „Followern“ oder „Freunden“ auf Facebook etc.. Wirkliche Freunde oder Bezugspersonen sind aber in dieser Klientel Mangelware.

Infantile Politik und Politiker

Unreife des Verhaltens, die Unfähigkeit, fundierte Entscheidungen zu treffen, was sich auch in mangelnder Verantwortungsbereitschaft äußert, sind Zeichen der Infantilität.
Wer widerspricht hier, dass dies inzwischen Politik und Personen in höchsten Staatsämtern auszeichnet.
Emotionalität (und der inzwischen daraus entstandener Gesinnungsterror) hat über Verantwortungsethik gesiegt. Infantilismus und Emotionalität gehen miteinander her, denn Infantilismus erzeugt spontane emotionale Reaktionen, die in den meisten Situationen meist unangemessen sind.
Infantile Menschen wissen nicht, wie sie ihre Emotionen kontrollieren sollen, deshalb sind sie meist sehr direkt, weshalb sie auch nicht taktvoll und nicht diplomatisch sind. Inzwischen wird das gar in der Diplomatie als Prätention gesehen und so konnte eine kindische (weibliche) Person Außenminister eines der wichtigsten europäischen Länder werden.

Die Grünen und ihre Gefolgschaft sind die zum Fleisch gewordene Infantilität in der Politik.

Nur so konnte eine infantile und törichte Person wie Claudia Roth in höchste Ämter gelangen.
Bezeichnend auch, dass ein Kinderbuchautor an höchster Stelle über Wohl und Wehe der Wirtschaft entscheiden kann.

Ein unübersehbares Zeichen der Puerilität ist Egoismus. Ein Merkmal, das die Fixierung des Individuums allein auf seine Persönlichkeit widerspiegelt. Ich bin schon in dem Beitrag „Allerlei asoziale Subjekte“ darauf eingegangen. Dazu kommt Weinerlichkeit, wie auch Fresslust, deren Sachverhalt nicht stört, Repräsentantin der Grünen zu werden, oder Kanzleramtsminister bei Merkel.

Zu den augenfälligsten Repräsentanten der Infantilität in der Politik zählt dieser kleingewachsene, häßliche und zutiefst selbstunsichere SPD-Parlamentarier Helge Lindh.

Damit kommen wir zu einem weiteren Merkmal des Puerilismus nicht nur in der Politik.

Die Infantlisierung von Sprache und Rede

Unvergessen bleibt der Auftritt von Andrea Nahles vor dem Bundestag, als sie in der Debatte das Pippi-Langstrumpf-Lied zum Besten gab. Ihren Ausspruch „ab morgen gibt es in die Fresse …“ ordnen wir mal in die Kategorie Gossensprache ein, deren Zunahme in fast allen Bereichen auch ein Zeichen der Infantilisierung von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft wiedergibt. Dazu kommt die ausufernde, gedankenlose Verwendung von Anglizismen und die Schmückung mit denselben, was auf eine mangelnde Beherrschung oder zumindest auf einen schludrigen Umgang mit der Muttersprache hinweist, oft verbunden mit kindischer Wichtigtuerei.

Neuestes Beispiel dazu aus einer Rede des Bundeskanzlers: „You´ll never walk alone“. Eine hochstapelnde, lügnerische Phrase aus dem Pennäler-Wortschatz an ein Publikum mit realen Existenzängsten.

Ein weiteres Paradebeispiel für infantile Sprache lieferte derselbe dazu mit seiner Phrase vom „Wumms und Dopelwumms“ (die Sprechblase, die sich dieser Ober-Clown Helge Lindh (s.o.) auch zu eigen gemacht hat).
Diese Sprachwahl, und dass andere Politiker und natürlich die Medienhuren diese Quatschmetapher täglich neu einspeicheln und einem gleichwohl infantilen, verblödeten Medienpublikum zumuten, ist symptomatisch für unsere lachhafte Bundesregierung mit einem inzwischen mehr als nur übel riechenden Fischkopf an der Spitze – in einem zur Lachnummer gewordenen Land.

Man höre sich diese Kanzler-Karikatur Olaf Scholz in diesem Video an:

Da glaubt man eher nicht „Wumms“, sondern vielleicht „Bumms“ zu verstehen: ein Wort, das Kleinkinder gegebenfalls für „Furz“ verwenden. Und damit ist es fast noch besser getroffen, was der Kanzler zum Besten gibt und was diese Regierung produziert.

Symptom der infantilen Gesellschaft ist auch, andere zu duzen, dass wir heute überall geduzt werden oder beim Vornamen genannt werden, auf Familiennamen oder gar auf Titel verzichtet wird. Exemplarisch steht dafür Ikea, dieser Möbel-Bastelladen aus Schweden, wo angeblich das Duzen allgemein üblich ist. War und ist ja auch das erste westliche Land mit der absoluten sozialistischen Gleichmacherei und das Land von Pippi Langstrumpf und Bullerbü.
Die Duzerei hat inzwischen die Hörsäle unserer Universitäten erreicht, wo sich der Professor inzwischen mit seiner unreifen Klientel duzt und jegliche respektvolle Distanz aufgehoben wird. Respekt ist zudem Mangelware geworden.

Der Vorstandsvorsitzende eines deutschen Weltkonzerns veralberte sich selbst in der Anrede als „Joe“, und so verwundert es auch nicht, dass er sich einfallen ließ, ein unreifes, zorniges Mädchen für den Aufsichtsrat einzuladen.

Alexander Kissler, ehemals Redakteur des „Cicero“ und jetzt bei der „Neuen Zürcher Zeitung“ hat ein bemerkenswertes Buch über die Infantilisierung der Gesellschaft geschrieben und besonders auch auf dieses Phänomen hingewiesen:

„Es sind die zornigen Mädchen, auf die man sich beruft, denen man nicht nur zuhören, sondern denen man bedingungs- und vor allem widerspruchslos folgen muss. … Erwachsene zucken zusammen, verfallen in innere Habachtstellung, in sofort zerknirschte Duldungsstarre.“ … Weil Emotionen, mit denen die zornigen Mädchen meisterhaft umgehen können, angeblich Authentizität verbürgen, „und nach nichts sehnt eine spätmodern erkaltete Gesellschaft sich mehr als nach Authentizität.“

– so Alexander Kissler.

„Kindermund tut Wahrheit kund“ ist eine deutsche Redensart, oder auch „Besoffene und Kinder sagen die Wahrheit“. Das kann man zum Programm machen, wie nicht nur die Grünen beweisen.
Einher geht damit die Entsorgung der Alten: Das Alte und die Alten müssen weggeworfen werden. Nicht nur der „alte weiße Mann“ wird entsorgt! Auch die Oma, die alte Umweltsau, wie wir aus von angeblichen Erwachsenen trainierten Kindermündern erfahren.

Willkommen in der Villa Kunterbunt und in „Nimmerland“, bei Pippi Langstrumpf und bei Peter Pan. In einem Gefilde, das (noch) Deutschland heißt.

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Wumms oder Doppel-Wumms

Überall hört und liest man jetzt vom Scholz´Schen „Wumms“ oder gar „Doppel-Wumms“.
Nicht nur meine Wenigkeit fragte sich, was soll das? Was soll diese kindsköpfige, alberne Sprache im Zusammenhang mit einem Entscheidungsproblem in einer ernsten Zeit?

Diese Sprachwahl, und dass andere Politiker und natürlich die Medienhuren diese Quatschmetapher täglich neu einspeicheln und einem verblödeten Medienpublikum ansinnen, ist symptomatisch für diese lachhafte Bundesregierung mit diesem inzwischen mehr als nur übel riechenden Fischkopf an der Spitze.

Man höre sich dazu den Scholz in diesem Video an:

Da glaubt man eher nicht „Wumms“, sondern „Bumms“ zu verstehen: ein Wort das meine Enkel für „Furz“ verwenden. Und damit ist es fast noch besser getroffen, was der Kanzler zum Besten gibt und was diese Regierung produziert: übelriechende, heiße Luft!

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Staatsversagen – Hand in Hand mit Verfall der Demokratie

Teil 1 – Die Politik*

„Staatsversagen“ ist ein Begriff, der ursprünglich in den Wirtschaftswissenschaften verwendet wurde. Es bedeutet zunächst die Erscheinungen, wenn der Staat versucht, sich in Märkte einzumischen, die ohne seinen Eingriff gut funktionieren würden. Aus objektiver Sicht kann man dazu feststellen, dass überall dort, wo der Staat interveniert, es zu Problemen kommt. So ist die alltägliche Versorgung mit den Gütern des täglichen Gebrauchs, rein marktwirtschaftlich geordnet, kein Problem. Das Problem beginnt dann, wenn der Staat mit „Marktordnungen“, Subventionen, Lenkungs- oder Stützungsmaßnahmen aller Art die spontane Ordnung lähmt. So haben wir heute große Probleme in genau den Bereichen, in die sich der Staat besonders intensiv einmischt: von der Energiebereitstellung bis hin zum Verkehrswesen, von der Bildungspolitik bis hin zur sozialen Sicherung, u.v.m. So zunächst die „ökonomische Sicht“.

Über diese Betrachtung hinaus kann man nicht erst „nach Corona“, nach der Ahrtal-Katastrophe mit all ihren Folgen, mit dem aktuellen Energie-Debakel schon länger von einem Staatsversagen in diesem unseren „besten Deutschland, das es je gegeben hat“ sprechen.

Drei Bereiche sind dafür entscheidend:

  • Politik
  • Justiz
  • Medien

Das Funktionieren dieser Domänen garantiert auch essentiell die Intaktheit und das Gelingen von Demokratie. Insofern führt das Versagen dieser Bereiche unweigerlich zu „Demokratieversagen“.

Das Versagen der Politik

Politikversagen im engeren Sinn heißt, die politischen Entscheidungsprozesse führen zu gesamtgesellschaftlich unerwünschten und Verderben bringenden Ergebnissen. Politikversagen ist (nicht nur in Deutschland) inzwischen „Legende“ geworden.

Flagrant mit Merkel und den Grünen in Regierungsverantwortung hat in Deutschland verstärkt eine Entsachlichung der Politik eingesetzt. „Verstärkt“ deshalb, da man schon länger auf diesem Weg dorthin war.
Moral ersetzte mehr und mehr den Sachverstand auf fast allen Feldern der Politik und hat unser Land in eine fast ausweglose Lage gebracht.


„In jedem normalen Land mit Selbsterhaltungstrieb wäre dieses Komplettversagen auf allen Ebenen das Top-Thema im Wahlkampf. Deutschlands politische Klasse verhält sich durchgängig seit dem Merkelschen Willkommensputsch … wie ein „gefühlsgeleiteter Hippie-Staat“, der Moralpolitik auf Kosten der eigenen Existenz betreibt.“
Konnte man in einem Beitrag der JF lesen.


Bleiben wir bei Frau Merkel, die exemplarisch genannt werden kann für politisches Versagen.


Mit der von ihr propagierten „Energiewende“ hat sie den Grundstein für das jetzige Desaster, in dem wir uns befinden, gelegt. Es wurde eine von Anfang an zum Scheitern verurteilte Energiepolitik betrieben, bei der die sichersten Atomkraftwerke der Welt gleichzeitig mit den saubersten Kohlekraftwerken Europas abgeschaltet werden. Man begab sich sehenden Auges in eine Abhängigkeit von Putins Russland. Man setzte den deutschen Wohlstand aufs Spiel, um mit dem Atomausstieg kurzfristige innenpolitische Erfolge bei einem von der Politik verängstigtem und verdummten Wahlvolk zu erzielen.
Mit ihrem Agieren ist diese deutsche „Kanzlerin“ verantwortlich für den Verfall unserer Währung, des Euro. Finanzpolitisch besorgte man den Einstieg in die Vergemeinschaftung von Staatsschulden durch die Rettung maroder südeuropäischer Banken auf Kosten deutscher Steuerzahler und duldete so die illegale Finanzierung der Schuldenstaaten durch die Europäische Zentralbank. Ein „Staaatsstreich“ wider vorher verbindliche Abmachungen in der Gemeinschaft.

2015 eröffnete Frau Merkel mit der bedenkenlosen Einladung von „Flüchtlingen“, der Preisgabe von Recht und Ordnung, einen beispiellosen Einbruch von Kriminalität, Sozialmissbrauch in unserem Land, eine offensichtlich gewollte Zerstörung deutscher Identität und „Kultur“. Es wurde eine Migrationspolitik betrieben und unterstützt, die Deutschland wirtschaftlich stark belastet und im Hinblick auf den ungebrochen massiven Zustrom dazu führt, dass unser Land schon nicht mehr wiederzuerkennen ist.

Die Einwirkung der Bundeskanzlerin aus der Ferne auf eine Wahlentscheidung in Thüringen und der Umgang mit der seinerzeit größten Oppositionspartei im Lande hat exemplarisch die inzwischen herrschende totalitäre Einstellung der Mächtigen aufgedeckt.

Das alles geschah im Namen der CDU – der Partei Ludwig Erhards und Konrad Adenauers.

Aber man blende dies nicht aus: Als zutiefst totalitäre Partei haben sich die Grünen zu erkennen gegeben. Mit ihrer religiös überhöhten Klima-Ideologie haben sie der deutschen Wirtschaft, der Energiesicherheit für die Bevölkerung – nicht nur des industriellen Wirtschaftssektors, größtmöglichen Schaden zugefügt. Grüne Politik – von allen etablierten Parteien inzwischen unterstützt – führt zur Deindustrialisierung Deutschlands und damit bereits jetzt zur Massenverarmung in einem der einstmal reichsten Ländern der Welt. Grüne Bolschewisten wollen alle Bereiche des menschlichen Lebens mit grüner Ideologie regulieren und bestimmen – von der Ernährung bis zur Mobilität, von der „Nächstenliebe“ bis zur „Fernstenliebe“, vom Denken bis in den Alltag.

Und dazu gibt es ein Versagen der (politischen) Opposition.
Die einstmals größte, sich doch irgendwie manchmal bürgerlich gebende Partei, die CDU/CSU, ist konformistisch schon lange ins grün-linke Lager abgedriftet. Auch die Verbannung in die Opposition nach der letzten Wahl, hat offensichtlich keine Wandlung dieser Funkrionärs- oder Bonzenpartei zurück verursacht.
Schneller als die CDU hat sich die sog. Linke als Oppositionspartei bereits selbst zerfleischt. Und die AfD als einzig erscheinende Alternative in der Opposition ist weiterhin ein „gärender Haufen“ und steht für einen unvoreingenommenen Beobachter gleichwohl im Lager der Politik-Versager.

Wer von Politikversagen spricht, darf Bürokratie nicht ausklammern: das Bürokratieversagen, genauer gesagt die überbordende Bürokratisierung. Diese ineffizienteste und unzweckmäßigste Funktionsweise der öffentlichen Verwaltung. Nicht nur auf fast allen Gebieten des privaten Wirtschaftens wird durch – von der Politik gelenkte – bürokratische Entscheidungen und Verordnungen, Ertrags- und Erfolgsbringendes Wirtschaften von Handwerkern, industriellen Unternehmern, besonders auch bei den eigenen Behörden und Institutionen, immer ausufernder behindert.
Mit dem schleichenden Erstarken des Sozialismus als Leitvorstellung der politischen Kaste hat die Bürokratisierung auf allen Ebenen zugenommen und kulminierte in den Praktiken der EU – besser dieser EUdSSR, wie sie sich heute unverhohlen gibt.
Ein staatlicher Zwangs-, Gewalt- oder „Beglückungs“-Apparat – wie er bei uns seit Jahren betrieben wird – muss notwendigerweise bürokratisch sein.
Die Sowjetunion und deren Vasallenstaaten waren ein Ausbund an Bürokratie.

Alle herrschenden und nichtherrschenden Parteien haben sich an der Zerstörung des deutschen Bildungswesens beteiligt – von der Grundschule bis zu den Universitäten. Es herrscht inzwischen ein eklatanter Lehrermangel, den unsere Kinder austragen werden müssen. Man hat die Axt angelegt das, was Deutschland erfolgreich und überlebensfähig gemacht hat: eine Nation von Ingenieuren, Technikern, Wissenschaftlern mit einem erfinderischen und tüchtigen Mittelstand – die einzigen echten „Rohstoffe“, über die Deutschland verfügt. Es fehlt inzwischen nicht nur an Lehrern, sondern auch an einfachen Dienstleistern, Facharbeitern, Ingenieuren und Naturwissenschaftlern, dafür alimentiert der Staat Massen von nichtsnutzigen Soziologen, Gender- und Geistes-“Wissenschaftlern“, die dann ein Auskommen nur in den Medien oder dubiosen NGOs – oder in der Politik – finden können.

Man hat den Eindruck, dass die Infrastruktur des Landes systematisch vernachlässigt, ja zerstört wurde. Unter der Politik der letzten Jahrzehnte sind nicht nur die Energieversorgung, sondern auch das Verkehrssystem mit Bahnen und Straßen, der Katastrophenschutz und die Notfallversorgung derart marode geworden, wie nie zuvor. In den Jahren des Weltkriegs und den Nachkriegsjahren schien die Energie- und Notversorgung zeitweise sicherer als man es heute prognostizieren möchte.

Die Flutkatastrophe im Ahrtal führte es paradigmatisch vor Augen, wie verrottet auch unser Vorsorgewesen und die zugrunde liegende Infrastruktur geraten sind.
Dank einer verantwortungslos gewordenen Politik und dieserart verantwortungslosen Repräsentanten.

Soweit zu diesem Feld von „Staatsversagen“. Ex aequo ist dies für die Bereiche Justiz und Medien zu untersuchen – also: Fortsetzung folgt.

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Quotenweiber ruinieren das Land

und die eigene „Selbstbefreiung

Blickt man auf die jüngsten Skandale, betr. soeben den öffentlich rechtlichen Rundfunk, fällt auf, dass es ich hierbei nahezu exklusiv um weibliche Akteure handelt.
Es begann mit Patricia Schlesinger, die (inzwischen ehemalige) Intendantin des RBB, die mehrfach Spesen zu Unrecht abgerechnet, sowie Vergünstigungen angenommen und – nebenbei – ein fürstliches Gehalt eingestrichen hat. Beim Bayerischen Rundfunk geriet die Direktorin „Produktion und Technik“, Birgit Spanner-Ulmer, ins Visier der Öffentlichkeit: Nicht nur ein Jahresgehalt von 266.000 Euro streicht sie ein, sie beansprucht auch zwei Dienstwagen und zwei Fahrer.
Sabine Rossbach, Leiterin des NDR-Funkhauses Hamburg und dort auch Fernsehchefin, fiel ihrerseits jetzt durch eine dreiste Vetternwirtschaft mit Bevorzugung ihrer Töchter und Ehemann auf, sodass Mitarbeiter des NDR jetzt ihre Ablösung fordern.
Ich habe mich u.a. darüber schon in meinem Beitrag über „Allerlei asoziale Subjekte“ ausgelassen.
So auch über die zurückgetretene „Familienministerin“ Anne Spiegel und diese infantile, gleichwohl larmoyante und Ich-bezogene Parlaments-Schranze Emilia Fester.

Alles echte Quotenweiber, um zum Thema zu kommen.

Quotenweiber sind ein Ausfluss der von Feministinnen und deren männlichem Unterstützerpersonal betriebenen „Emanzipations“-Bewegungen nicht nur auf politischer Ebene.
Es begann in der Bunten Republik mit Weibern wie Rita Süssmuth, die zusammen mit Typen wie Heiner Geißler ihre Partei schon damals zur „Quote“ treiben wollten. Sie selbst fiel damals schon – wie jetzt die o.g. Rundfunk-Damen – durch Nepotismus und eine Dienstwagen- und Flug-Affäre auf, wenig durch profunde politische Begebenheiten. Quote und CDU, war lange nicht vorstellbar, aber dann bescherte uns diese „staatstragende“ Partei ganz besondere Exemplare von „gequoteten“ Frauenzimmern.
Angela Merkel kann man bei genauer Betrachtung eigentlich nicht als Quotenfrau betrachten, Sie war nicht allein wg. „Quote“ nach oben geschwemmt worden, sie kam durch aktives Tun von männlichen Pfeifen wie H. Kohl und W. Schäuble – und vor allem durch Zutun von zahllosen „christlichen“ Delegierten – an den Lostopf der Macht. Merkel kann man unter historischer Betrachtung als den größten personellen und politischen Unfall in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland sehen: die Abrissbirne Deutschlands.
Willfährige Handlangerin in diesem Bemühen wurde Ursula von der Leyen. Als Quoten-Tuse war sie 2004 ins Präsidium der CDU gelangt, um ab 2005 als Ministerin im Kabinett der FDJ-Sekretärin zur Seite zu stehen: als Familienministerin, Arbeitsministerin und schließlich als Verteidigungsministerin mit maximaler Zerstörungskraft. Gemäß dem sog. Peter-Prinzip* wurde sie schließlich gar an die Spitze der EU gehievt, um auch dort ihr Werk von Inkompetenz, Verbunden mit Zerstörung der von ihr geführten Institutionen fortsetzen zu können.
Mit Annegret Kramp-Karrenbauer kam eine gleichwohl würdige Nachfolgerin in das Verteidigungsministerium, die das Werk hin zur völligen Verteidigungsunfähigkeit Deutschlands erfolgreich weiter betrieb.
Nun dient mit Christine Lambrecht von der SPD in diesem Amt eine typische Quotenvertreterin: dumm, unfähig, korrupt und ehrlos.

Wer über von der Leyen spricht, darf über Christine Madeleine Odette Lagarde nicht schweigen. Vertreterinnen des weiblichen Geschlechts, die sich für befähigt halten, über andere Länder, Völker und Millionen Menschen in ihrem Unvermögen verfügen zu können. Seit 2019 ist Lagarde Präsidentin der Europäischen Zentralbank, vorher geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds. In diese Ämter kam sie, nachdem sie die erste weibliche Finanzministerin Frankreichs geworden war. 2016 wurde Lagarde durch ein französisches Gericht wegen Amtsmissbrauch und des fahrlässigen Umgangs mit öffentlichen Geldern schuldig gesprochen, jedoch ohne eine dingliche Strafe verurteilt. Sie konnte und kann ihre verhängnisvolle und korrupte Finanzpolitik – vor allem auch zu Lasten Deutschlands – weiter betreiben.

Das jetzige Regierungskabinett dieser unsäglichen Ampel-Koalition ist ein echtes Quoten-Kabinett: Die Hälfte der Minister- und Staatssekretärs-Posten ist mit (Quoten-) Weibern besetzt.
Die Stöckelschuh-Lambrecht haben wir schon erwähnt, hier die anderen:
Bundesministerin des Innern und für Heimat: Nancy Faeser
Bundesministerin des Auswärtigen: Annalena Baerbock
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Lisa Paus
Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz: Steffi Lemke
Bundesministerin für Bildung und Forschung: Bettina Stark-Watzinger
Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: Svenja Schulze
Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen: Klara Geywitz

Nancy Faeser ist möglicherweise weniger durch den Umstand, eine Frau zu sein, ins Amt gekommen, sonder eher wegen ihrer linksradikalen Position und Hasserin jeglich anderer Gesinnung.
Annalena Baerbock, eine Lügnerin, Fälscherin vulgo eine Hochstaplerin im Außenministeramt, die Russland zerstören will und der egal ist, was die Wähler eigentlich wollen. Nicht nur ein Hauch von Landesverrat meinen manche dazu.
Lisa Baus (wer?), aus dem Bundes-Slum Berlin regelrecht in ein Amt gespült als Nachfolgerin der Heulsuse Anne Spiegel.
Steffi Lemke durfte schon länger als Bundesgeschäftsführerin ihrer grünen Partei grün-linken Unfug verbreiten, so dass sie denn schließlich – zusätzlich auch als Ost-Quotistin- „ministerabel“ wurde.
Schon mal was von Betina Stark-Watzinger gehört, oder von Klara Geywitz? Bei Ersterer fragt man sich wirklich, betrachtet man ihren Lebenslauf, was sie überhaupt für ein Ministeramt befähige: halt eine echte FDP-Quotenfrau. Klara – nomen est omen – wurde nur dadurch bekannt, dass sie zusammen mit Senilus Scholz die SPD als die Qotenfrau in einer Doppelspitze führen wollte. Daraus wurde nichts und so wurde sie jetzt wenigstens Quoten-Ministerin in dessen Stümper-Kabinett.

Die Grünen sind ja die Quotenpartei schlechthin. Seit Jahren geht nichts ohne eine Kittelschürze an der Parteispitze oder ohne Quotenweiber in den Gremien.
So ist es natürlich, dass mit Ricarda Lang eine weibliche Lichtgestalt mit an der Spitze steht – oder walzt oder kugelt. Ein Brandenburger FDP-Mann stellte dazu fest: Früher waren Dick und doof eine Person. Das musste er trotz nachprüfbarer Fakten-Festigkeit mit einer Entschuldigung zurücknehmen.
Die Grünen-Parteijugend hat mit Sarah-Lee Heinrich eine weibliche PoC an der Spitze. Sie hasst die „eklig-weiße-Mehrheitsgesellschaft“, äußerte sich auch sonst rassistisch und gewaltverherrlichend und gegen Schwule.Was wohl die (Quoten-) Schwulen von diesem Tweet halten: „Und diese Tunte soll auch ihr Maul halten #Bachelor.“?

Die Liste der Staatsverderberinnen könnte man noch fortsetzen mit Agnes Strack-Zimmermann von der FDP, Franziska Giffey und Saskia Eskens von der SPD, die dunkel-Grünen Xanthippen Claudia Roth und Kathrin Göring-Eckardt – u.v.a.m.

Die Quote wollte man ja auch für Führungspositionen in Unternehmen und in Aufsichtsräten durchsetzen. Was die Medien, besonders den ÖRR anbetrifft, kann man konstatieren, dass die Total-Feminisierung hier voll und ganz erreicht ist.
Der Vollständigkeit halber hier einige Namen aus der Wirtschaft:

  • Die von der DHL als Personalvorstand berufene Angela Titzrath schied nach kürzester Zeit wieder aus.
  • Siemens hatte Brigitte Ederer und Barbara Kux in den Vorstand geholt, beide mussten bald wieder gehen. (Mit „Joe“ Käsmann hatte Siemens ja schon sowas wie eine mentale Transfrau an der Spitze!)
  • Marion Schick war ihren Job als Personalchefin bei der Deutschen Telekom nach zwei Jahren wieder los.
  • Elke Strathmann scheiterte bei Conti und
  • beim Softwarekonzern SAP versagte nicht nur Jennifer Morgan als Quoten-Frau des Vorstands innerhalb kurzem.

Die FAZ schrieb, dass Frauen in den Vorständen häufiger als Männer scheitern würden und fragt, ob sie „in die Falle gelockt“ wurden?
Von 19 Frauen, die seit 2010 insgesamt in Dax-Vorstände berufen worden waren, sind sieben binnen vier Jahren schon wieder ausgeschieden.
Nur in der Politik halten sich anscheinend Frauen wie Fett auf dem Wasser schwimmend dauerhafter oben.

Gleichstellungspolitik und Chancengleichheit – eine Farce

Inkompetente, pomadige, gleichwohl von Ehrgeiz gesteuerte Weiber zwangsweise per Verordnung oder Gesetz in Führungspositionen zu hieven, geeignetere Männer dabei auszuschließen, wurde und wird der Öffentlichkeit als Gleichstellungspolitik bezeichnet, als „Herstellung der Chancengleichheit von Mann und Frau“.

Der Ökonom Prof. Günter Buchholz meint dazu:

„Die Gleichstellungspolitik ist nicht die Verwirklichung der Gleichberechtigung im Sinne des Artikel 3 des Grundgesetzes, sondern sie ist eine meines Erachtens verfassungswidrige Politik der Diskriminierung von Männern durch Privilegierung von Frauen. Sie ist deshalb tatsächlich das genaue Gegenteil von dem, was sie zu sein vorgibt. …
Durch proporzorientierte Personalauswahl kommen nicht wenige unterqualifizierte Personen in Ämter, denen sie nicht gewachsen sind und an denen sie dann scheitern, oder in denen sie fortlaufend Schlechtleistungen erbringen. …
Männerdiskriminierung ist weder gerecht noch rechtens, und sie wirkt sich durch die verfassungswidrige Aushebelung der Bestenauslese – wie sie bisher zum Beispiel in amtlichen Berufungsverfahren an Hochschulen angestrebt wurde – gesellschaftlich schädlich aus. Diese Wirkungen realisieren sich – ähnlich wie bei der Korruption – schleichend und sind meist kaum direkt sichtbar, werden sich aber umso stärker bemerkbar machen, je länger nicht gegengesteuert wird….“

Macht- und Geldgier verderben den Charakter oder sind Ausdruck eines bereits verdorbenen Charakters – und darüber verfügen (nicht nur) die genannten Karriereweiber und politischen Quasselstrippen zuhauf. Dies ist nicht nur auf der persönlichen Ebene, sondern auch gesellschaftlich zu beobachten.
Diese unpopulären Zielvorstellungen und Handlungsweisen werden als „klassisch männlich“ umschrieben: Hang zu Brutalität und rücksichtsloser Gewalt, zu übersteigertem Ehrgeiz und Fanatismus. Angeblich fehle den Männern Sinnlichkeit, Emotionalität, soziales Gewissen und menschliche Empathie und ein Mangel an persönlicher Tiefe und familienorientierter Ausgeglichenheit sei ebenfalls Männer-typisch.
All dies, das dem Mann abgehe, sei exklusiv „weiblich“ und wird als Gegenmodell zur althergebrachten Maskulinität beschworen. Besonders bei den sich als modern empfindenden Menschen, den urbanen, „gebildeten“, sich links verordnenden, also bei den Anhängern vor allem der Grünen-Ideologie, steht das entsprechend hoch im Kurs.

Das System wird sich selbst zerstören!

Den Frauen (und den sie blindlings unterstützenden Männern) gereicht egoistisches und rücksichtsloses Streben nach mehr Macht, Kontrolle und „Wachstum“ über die Quote und die eigentlich kriminelle Gleichstellungspolitik aber inzwischen mehr zum eigenen Schaden und zum Untergang dieser Idee.

Ich bin davon überzeugt, dass das ganze aufgelaufene Quoten- und Emanzipations-System, diese Perversität des politischen Feminismus, sich inzwischen sein eigenes Grab geschaufelt hat und in sich zusammenfallen wird. Dank der agierenden Quotenweiber.
Man lasse die herrschenden Krisen in Staat, Gesellschaft und Wirtschaft sich nur weiter ausdehnen und der präpotente Beitrag unfähiger Weiber daran wird weiter schonungslos offenbar werden.

Ich bin davon überzeugt, dass dann die schweigende Mehrzahl der Frauen mit gesundem Menschenverstand, die sich auch nicht von ihrer biologischen Rolle und ihrem Bewusstsein abkoppeln lassen wollen, sich an der Entmachtung der herrschenden weiblichen Kamarilla und an dem notwendigen „Roll-Back“ dieser für die Frauen selbst so schandvollen Entwicklung, aktiv beitragen werden.

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* Peter-Prinzip: In jeder Hierarchie werden Beschäftigte so lange befördert, bis sie auf einen Posten gelangen, auf dem sie mit ihrem Höchstmaß an Unfähigkeit aufwarten können.



Beitrag zuerst veröffentlicht auf conservo

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Soldaten fürs aufsässige Volk

Das war eine Schlagzeile in der links-grünen Hauptstadtpostille taz vom 10.8.2012!
Bereits vor 10 Jahren konnte man dies lesen:
„Die Sicherheitsbehörden können in prekären Situationen künftig auf militärische Unterstützung zurückgreifen, wenn polizeiliche Mittel nicht ausreichend erscheinen. Aktuell stellt die Bundeswehr neue Einheiten im Rahmen des sogenannten Heimatschutzes auf. Die Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte (RSUKr) bestehen ausschließlich aus Reservisten der Bundeswehr. „In Bremen hat die Kompanie schon im Juni ihren Dienst aufgenommen“, bestätigt Oberstleutnant Uwe Roth vom Bundesverteidigungsministerium.“
Und weiter:
„Nach einer Generalklausel der Europäischen Union könnte der Amtshilfe-Einsatz auch beim politischen Generalstreik gegen Versorgungseinrichtungen, gewaltsamen Massenprotesten, sozialen Unruhen sowie Aktionen des zivilen Ungehorsams durch Streiks und/oder Straßenblockaden im Transport- und Energie- oder Gesundheitswesen möglich sein. Mit dieser Ausrichtung böten die neu aufgestellten RSUKr „allen interessierten und geeigneten Reservisten Chancen des Engagements“, wirbt die Bundeswehr.“

Zwischenzeitig hat man nicht mehr viel davon gehört, bis nun plötzlich deutsche Spitzenpolitiker eine neue Gefahrenlage erkannten, für die sie selbst die Verantwortung tragen. Das Schnatterlenchen Baerbock im Außenamt äußerte im Zusammenhang mit den Kalamitäten um die Gasturbine für Nordstream1:
„… dann bekommen wir kein Gas mehr, dann können wir als Deutschland überhaupt gar keine Unterstützung mehr für die Ukraine leisten, weil wir dann mit Volksaufständen beschäftigt sind.“
Im linken RND beschwichtigte zunächst die linksextremistische Innenministerin N. Faeser und sagte im Live-Talk „RND vor Ort“, dass sie keine „Volksaufstände“ wegen der aktuellen Krisen erwartet und sprach von einer „kleinen Minderheit“, die auf die Straße gehen werden.“
Bald darauf ist aber Folgendes von ihr zu hören (in einem Interview mit der Welt am Sonntag): „Demokratiefeinde warten nur darauf, Krisen zu missbrauchen, um Untergangsfantasien, Angst und Verunsicherung zu verbreiten.“ Derzeit suchten solche Kreise nach neuen Themen mit Mobilisierungspotenzial. „Was schon Rechtsextremisten und unterschiedliche andere Szenen bei den -Protesten verbunden hat, bleibt der gemeinsame Nenner: die Verachtung für die Demokratie und der Versuch, das Vertrauen in unseren Staat zu erschüttern“, sagte sie. Faeser betonte zugleich, die im Bund in den Ländern sei „auf das mögliche neue Protestgeschehen vorbereitet“.
Das Ekelpaket Herbert Reul (CDU), der Innenminister von NRW Herbert Reul (CDU), hat vor „neuen Staatsfeinden“ gewarnt. Aber man sei bereits auf einen möglichen Protestwinter mit gewalttätigen Demonstrationen vorbereitet, wie er in einem Interview mit ntv ausführte. „Die Protestler reden gar nicht mehr über Corona oder das Impfen. Aber die mißbrauchen jetzt die Sorgen und Ängste der Menschen auf anderen Feldern. (…) Es geht jetzt fast um so etwas wie neue Staatsfeinde, die sich da etablieren.“ meinte er.

Vorbereitet wie?
Der Bundes-Verfassungsschutz, mit einem Mann aus dem Erbe der FDJ-Sekretärin an der Spitze, ist ja bereits seit längerem aufgeheizt worden. Gleiches ist auch aus weiteren Bundesländern (Brandenburg, Thüringen) zu vermelden.

Zurück zu unserer Eingangsfrage, ob zu befürchten ist, dass auch Militär, sprich die Bundeswehr, gegen ein renitentes Volk eingesetzt werden könnte.
Wenn man meint, das Grundgesetz kenne da einen strikten Vorbehalt, so lese man nur Art. 87a GG einmal genau:
„(4) zur Abwehr einer drohenden Gefahr für den Bestand oder die freiheitliche demokratische Grundordnung des Bundes oder eines Landes kann die Bundesregierung, wenn die Voraussetzungen des Artikels 91 Abs. 2 vorliegen und die Polizeikräfte sowie der Bundesgrenzschutz nicht ausreichen, Streitkräfte zur Unterstützung der Polizei und des Bundesgrenzschutzes beim Schutze von zivilen Objekten und bei der Bekämpfung organisierter und militärisch bewaffneter Aufständischer einsetzen. Der Einsatz von Streitkräften ist einzustellen, wenn der Bundestag oder der Bundesrat es verlangen.“
Art. 91.2 GG ergänzt dies folgendermaßen:
(2) Ist das Land, in dem die Gefahr droht, nicht selbst zur Bekämpfung der Gefahr bereit oder in der Lage, so kann die Bundesregierung die Polizei in diesem Lande und die Polizeikräfte anderer Länder ihren Weisungen unterstellen sowie Einheiten des Bundesgrenzschutzes einsetzen. Die Anordnung ist nach Beseitigung der Gefahr, im übrigen jederzeit auf Verlangen des Bundesrates aufzuheben. Erstreckt sich die Gefahr auf das Gebiet mehr als eines Landes, so kann die Bundesregierung, soweit es zur wirksamen Bekämpfung erforderlich ist, den Landesregierungen Weisungen erteilen; Satz 1 und Satz 2 bleiben unberührt.“

Am 13. Juni verkündete Verteidigungsministerin Christine Lambrecht in einem Tagesbefehl die Aufstellung eines „Territorialen Führungskommandos der Bundeswehr (TerrFüKdoBw)“ zum 1. Oktober 2022. Als Grund dafür wurde der russische Einmarsch in die Ukraine angeführt, der „die Notwendigkeit unterstrichen“ habe, „die Führungsorganisation der Streitkräfte verstärkt auf die Anforderungen der Landes- und Bündnisverteidigung auszurichten.“
Stimmt das?
Da ich an „der Lüge kecke Zuversicht“ in der Politik glaube, vermute ich, dass es unter anderem auch darum geht, die Bundeswehr zu einer Staatsschutztruppe im Inland umzufunktionieren.
Das neue Kommando sei „verantwortlich für die operative Führung nationaler Kräfte im Rahmen des Heimatschutzes, einschließlich der Amts- und Katastrophenhilfe sowie der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit“ und untersteht direkt dem Verteidigungsministerium. Ihm sollen „unter anderem die Landeskommandos, die Heimatschutzkräfte und das Zentrum für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit unterstellt“ werden.
Nicht nur ich vermute, dass das neue Kommando womöglich auch zum Kampf gegen vermeintliche „Staatsfeinde” eingesetzt werden soll.
Auch wenn es sich nur um bloße Regierungskritiker handeln könnte?
Was und wer das ist, wird die Regierung selbst definieren, hat man doch schon den beliebig biegbaren Tatbestand der „verfassungsschutzrelevanten Delegitimierung des Staates“ erfunden.

Das neue Bundeswehrkommando als persönliche Schutztruppe der Bundesregierung? Um angesichts wachsender Unzufriedenheit, schließlich legitime Kritik aus der Bevölkerung zu unterdrücken, die sich in Demonstrationen, wie schon gegen die Corona-Maßnahmen, Luft machen wird?

Wir erinnern uns, dass letztes Jahr ein General an die Spitze des Krisenstabs der Regierung gesetzt wurde „um die schleppende Impfkampagne auf Trab zu bringen“.
Das kann man als Zeichen dahingehend interpretieren, dass man der Überzeugung ist, dass sich der Gegensatz zwischen bürgerlichen Freiheiten und staatlicher Pandemiebekämpfungswut – und Angst vor „Volksaufständen“ – am besten unter Einsatz militärischer Tugenden wie Befehl und Gehorsam, und mit militärischem Gerät auflösen lässt.

Ich glaube nicht, dass sich die Deutschen zu einem echten Volksaufstand aufraffen werden oder wollen, um – wie es z.B. zuletzt in Sri Lanka geschah – eine unfähige und verhasste Regierung aus dem Amt zu jagen.
Insofern gebe ich Frau Faeser in Teilen recht.
Ich bin auch kein Anhänger von Verschwörungstheorien.
Aber die zu beobachtende antifreiheitliche Radikalisierung unserer „demokratisch gewählten Regierung“, beginnend mit der Corona-Pandemie bis zur Erfindung des Tatbestandes der Delegitimierung des Staates, dazu die erkennbare Angst vor einem aufmüpfigen Volk und mit der verbalen Aufrüstung und Aufbau von Drohszenarien durch die o.e. Politiker, kann man unserer Führungskamarilla noch einiges mehr zutrauen.

Dazu der zuletzt so oft zitierte Satz:
Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf!

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Tango korrupti

Rainhard Fendrich – Tango korrupti
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Eckart von Hirschhausen – der Multimedienmann

Ich kenne keinen anderen Menschen, dem man eine derartige Fülle von Könnerschaften unterstellen kann: Komiker, Hanswurst, Zauberer, Dampfplauderer, Quacksalber, Medikaster, Beutelschneider, Scharlatan, Medizinmann, Schweineforscher, Milchsachverständiger. In seinem Wikipedia-Steckbrief findet man noch Fernsehmoderator, Kabarettist, Comedian, Webvideoproduzent, Drehbuchautor, Schauspieler, Fernsehproduzent und Schriftsteller.

In der Aufzählung fehlt die Berufs- und Beziehungsbezeichnung „Arzt“, was der Tausendsassa und Universalgelehrte E. v. H. angeblich auch sein soll und mit welcher er eigentlich seine Karriere etabliert hat. Wenn man die von ihm bekanntgemachten Zeiträume untersucht, hat er nach dem Studium vielleicht gerade 2 Jahre an einer Nerven-Klinik gearbeitet, was zur Approbation ausgereicht hat. Als Arzt praktiziert hat er offensichtlich nie richtig. 1994 promovierte er zum Dr.med. über das Thema: “Wirksamkeit einer intravenösen Immunglobulintherapie in der hyperdynamen Phase der Endotoxinämie beim Schwein“.
Sie lesen richtig: beim Schwein!

Als Arzt würde ich ihn nicht mehr bezeichnen, vielleicht noch als „Onkel Doktor im Bequatschungsbetrieb“. Hirschhausen ist der Erfinder des „Medizinisches Kabaretts“; als „neues Genre in der Kombination von wissenschaftlichen Inhalten und komödiantischer Form“ – wie er selbst schreibt. Sein mangelndes Rüstzeug als Arzt, „Humanmediziner“ oder „Wissenschaftler“ hinderte ihn nicht, neben Hanswurst-Aufführungen auf Provinz-Bühnen – und damit tourt er immer noch durch Deutschland – sich als Hansdampf in allen möglichen medizinischen, wissenschaftlichen oder nichtwissenschaftlichen Gassen zu bewegen. Und so zählt dieser Calafati des Ringelspiels im Verblödungsfernsehen zu einer der meistgezeigten Gestalten dort.

Mehr als ein Dutzend Publikationen über Witze, Liebe, Wunder und Wunderheilungen etc. kann er vorweisen. Dafür und für seine Medienauftritte heimste er unzählige Auszeichnungen und Ehrungen der verschiedensten Schwindelorgane ein.
Ich habe mir einst sein populär-medizinisches Erstlingswerk „Die Leber wächst mit ihren Aufgaben“ angesehen: über „Komisches in der Medizin“, wie es im Klappentext heißt. Da kommt wenig von Medizin vor. Es soll uns „Heiteres“ bieten, ist aber nichts anderes als ein Sammelsurium gequirlten Blödsinns aus medizinischen und anderen Randgebieten. Aus dem Titel kann man für Hirschhausen auch ableiten: „Der Beutel schwillt mit dem Geldschneiden!“

Das sind Hirschhausens Themen oder sogenannte Sendeformate, die er bei der Quatschquetsch-Anstalt, dem Korruptions-Stadel ARD moderiert und die einem zwangsweise zahlenden, einem verblödeten Publikum verkauft werden:

  • „Wissen vor acht – Erde“
  • „Hirschhausen auf Intensiv“,
  • „Hirschhausen als Impfproband“
  • „Corona ohne Ende?“
  • Hirschhausens Sprechstunde
  • Hirschhausen macht Schule (im Rahmen der ARD-Themenwoche)
  • Hirschhausens Check-up (Folge 1: Wie gutes Altern gelingt/ Folge 2: Wie die Mitte des Lebens gelingt/ Folge 3: Wie der Start ins Leben gelingt)
  • „Frag doch mal die Maus“
  • „Hirschhausens Quiz des Menschen“
  • „Tietjen und Hirschhausen“
  • „Hirschhausen Akademie“
  • „W wie Wissen“
  • HR „service: Gesundheit“ (Moderation der wöchentlichen Ratgebersendung)
  • „Geld oder Liebe“ (Fernsehauftritt als zaubernder Kandidat)

Ganz aktuell durfte sich E.v.H. in „Wissen vor acht“ darüber auslassen, wie schädlich Milch für unseren Organismus und für die Natur überhaupt sei.
Man sieht, man hat es mit diesem bekennenden Hafermilch-Schlürfer mit einem der letzten Wissens- und Universalgenies zu tun. Mehr (oder fast?) wie Harald Lesch (Astrophysiker, Naturphilosoph, Wissenschaftsjournalist, Fernsehmoderator und Hörbuchsprecher), seinem Pendant bei dem anderen Bequasselungsaggregat, dem ZDF.

Es ist symptomatisch für unsere Zeit und für unsere Medien, dass solche Larifari-Laffen öffentlich Raum für ihre Quatschverbreitung und Indoktrinierung bekommen und fürstlich dafür honoriert werden. Natürlich im Sinne der „Eliten“, zu denen man auch diesen medialen, dummdreisten Allesbeschnüffler zählen darf.

Mit so einem penetranten Erzeuger von Verdauungsmusik möchte ich nicht im selben Raum sitzen, geschweige denn, könnte ich ihn als „Kollegen“ bezeichnen!

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Nachtrag:

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