Der Dicke geht …

Kardinal Reinhard Marx will nicht länger Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz  sein

 

Der irdisch gesinnte Mensch erfasst nicht,
was vom Geist Gottes kommt.
(1 Kor 2, 14)

 

Der unter „Protzverdacht“ stehende Gourmand auf dem Bischofsstuhl von München-Freising will nicht noch einmal zum Vorsitz der Deutschen Bischofskonferenz antreten. Er gibt Altersgründe vor, obschon er mit 66 Jahren unter den Spitzenklerikern der Katholischen Kirche eigentlich noch ein Jungspund ist.
In einem durchaus gnädigen Kommentar beim BR zum Abgang von Marx heißt es:

„Kardinal Reinhard Marx wollte die katholische Kirche in Deutschland öffnen. Moderat, aber entschlossen. Mehr Ökumene, mehr Verantwortung für Frauen, mehr Transparenz in der kirchlichen Verwaltung und vor allem: eine lückenlose Aufklärung und Dokumentation der Missbrauchsfälle in den deutschen Diözesen. Im „Synodalen Weg“ sollten all diese Reformprojekte gebündelt werden. Gemeinsam mit Laienvertretern diskutieren hier Bischöfe über neue Wege der katholischen Kirche.“

Das wird wohl nun nichts mit dem großen Ziel einer Reformation 2.0, die durch den Progressisten-Kardinal und das Zentralkomitee der Katholiken (ZdK) auf den Weg gebracht werden sollte, denn wider Erwarten hat der angeblich so fortschrittliche Franziskus I. dazwischen gegrätscht.
Der „Synodale Weg“ wird nach dem Diktum aus Rom wohl eher ein Stolperpfad.

Was ist da passiert?

In seinem Schreiben „Querida Amazonia“ äußert sich der Papst gegen eine Lockerung des Zölibats oder die Diakonenweihe von Frauen.

Bildergebnis für Querida Amazonia

Auf David Bergerrs Blog „Philosophia Perennis“ ist zu lesen:

„Der Papst hat ein Machtwort gesprochen: Ein klares Nein zu Frauenpriestertum, Aufhebung des Zölibats & deutschem Sonderweg. „Der synodale Weg ist besiegt: Das postsynodale Schreiben hat Konsequenzen für Deutschland …“

Interessierte können das ganze Schreiben hier nachlesen, die uns mehr interessierenden Passagen sind am Schluss zu finden.

Kardinal Marx, für den das christliche Abendland eine Leerfloskel ist, hatte denn jüngst auch den Zölibat für Priester des römischen Ritus als ein „Relikt aus vergangenen Zeiten“ bezeichnet. Mehrfach erklärte er zudem, er würde sich freuen, bald auch Frauen das Weihesakrament spenden zu können.

Es scheint mir also naheliegend, dass weniger Altersgründe, denn theologische und Prestige-Gründe den Kreuzverleugner aus München das Handtuch werfen ließen. Da hilft ihm es auch nicht, wenn der Vorsitzende des Zentralkomitees der Katholiken, Thomas Sternberg, seine Maria-2.0-bewegte Stellvertreterin und die Katholische Frauengemeinschaft (kfd) über das „fortschrittsfeindliche“ Verdikt des Papstes schäumen.

Thomas Sternberg, ZdK

 

Der Flüchtlingshelfer Kardinal Woelki hat wohl noch die Kurve gekriegt, indem er sich schon alsbald vom „synodalen Weg“ distanzierte. Der Kölner Erzbischof:

„Im Grunde hat sich ein eher ins Protestantische hineinreichendes Kirchenverständnis gezeigt“.

 

Man möchte manchem Anhänger des „katholischen Marxismus“ aus München, den progressiven Kleriker in dessen Gefolge und nahezu dem gesamten ZdK samt der Feministeninitiative „Maria 2.0“ anempfehlen, endlich zu den Evangelischen zu konvertieren, wo sie all das finden, was sie der altehrwürdigen römisch katholischen Kirche aufoktroyieren möchten.

Bildergebnis für Auch ich kann Priester Maria 2.0

 

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giftiger Nachtrag:
Man muss nicht gleich so weit gehen und böse ätzen wie dieser Kommentator auf PP; oder ans „Vulvenmalen“ oder „FrauenLesbenGottesdienste“ auf Kirchentagen denken:
„Was Frauen als Priesterinnen anrichten können, sieht man ja bereits bei den Evangelen: Sch… labern, besoffen Auto fahren und Leute als Nazis beschimpfen …“.

 

 

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Blick in die Geisterbahn der Forschungswelt 

Kürzlich berichtete die Junge Freiheit über eine englische „Philosophieprofessorin“, die im Kampf gegen den Klimawandel das Aussterben der Menschheit fordert. Um dies zu erreichen, sollen Menschen schrittweise auf Reproduktion verzichten, schreibt die „Professorin für kontinentale Philososphie“ Patricia MacCormack in ihrem Buch „The Ahuman Manifesto“.
Wenn man sich das Porträt dieser „Forscherin“ ansieht, überkommt „Mann“ gewiss schon ein Gruselschauer, ohne den Machwerken dieser Person vorgreifen zu wollen.

Die Frau hat über „Feminismus, Queer-Theorie, posthumane Theorie, Horrorfilme, Körpermodifikation, Tierrechte / Abolitionismus, Kinesexualität und Ethik“ geforscht und darf sich darob wohl „Professorin“ nennen. Frau „Professor“ ist zudem bekennende Okkultistin und Magier(in). Sie ist überzeugt, dass Tiere Menschen gleich sind. Jetzt argumentiert sie, dass Menschen völlig verschwinden sollten.
In der Zusammenfassung für ihr Buch sind ihre Thesen folgendermaßen beschrieben: „The Ahuman Manifesto steuert die Art und Weise, wie wir den Menschen anders zusammensetzen müssen, insbesondere jenseits von Nihilismus und Post- und Transhumanismus und außerhalb menschlicher Privilegien. Auf diese Weise können wir aktiv viszeral denken und leben, mit Konnektivität (tatsächlich nicht virtuell) und mit Leidenschaft und Anmut in Richtung einer neuen Welt.“

Diese gequirlte Sch…. bedeutet – grob übersetzt – dass der Höhepunkt des menschlichen Fortschritts das Aussterben des Menschen ist. MacCormack will „die Apokalypse als optimistischen Anfang“ darstellen. In ihrem Buch heißt es laut Cambridge News: „Aufgrund des Schadens, der anderen Lebewesen auf der Erde zugefügt wurde, sollten wir die Fortpflanzung schrittweise auslaufen lassen.“

Ihre These hat ein Gutes: Sie garantiert, dass sie sich selbst nicht fortpflanzt und der Menschheit ihrerart Nachfahren erspart bleiben. Wobei ich noch konstatieren möchte, dass eine solche weibliche Gruselgestalt ohnehin keinen Beschäler anzulocken vermag. Vielleicht entstanden in einem hellen Moment der Selbsterkenntnis ihre kruden Thesen.

Da kann doch nur der Weiberhasser oder -Verächter im Mann geweckt werden. Oder?

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Die idealen Voraussetzungen für eine politische Karriere

Mit einem Exkurs in die allgemeine Psychopathologie

Der von mir sehr geschätzte Journalist Alexander Wendt hat anhand der „Causa“ Tom Radtke – das ist der, welcher mit seiner Holocaust/Nazi/Panzer/CO2Ausstoß/Klimasünder*innen – Twitter-Sequenz bundesweite Berühmtheit erlangt hat – die Frage gestellt, welche Kriterien für die Auswahlverfahren von Kandidaten für politische Mandate heutzutage gelten. Er schreibt:

Ein idealer neuer Kandidat nicht nur der Linkspartei, sondern der Linken allgemein, muss jung sein, politisches Frischfleisch, zur Selbstdarstellung neigen, eine gewisse Hemmungslosigkeit mitbringen, außerdem einen Twitteraccount. Und er/sie/d sollte auf der politisch richtigen Seite stehen. Was sich allerdings von selbst versteht. Histrioniker werden bei gleicher Eignung bevorzugt.

Letzter Punkt ist zu präzisieren: Das „Histrionische Gemüt“ ist nicht nur bei gleicher Eignung entscheidend, es ist die Grundvoraussetzung für eine Eignung im politischen Geschäft schlechthin.

 

Hysterie oder histrionische Persönlichkeitsstörung

„Histrion“ ist das aus dem Etruskischen abgeleitete Wort für Schauspieler.
In der Psychopathologie wird hysterisch und histrionisch weitgehend identisch abgehandelt.
Die internationale Klassifikation von Krankheiten (ICD) gibt nun folgende Kriterien für die histrionische Persönlichkeitsstörung an (F60.4): 

• Dramatisierung  bezüglich  der  eigenen  Person, theatralisches Verhalten, übertriebener Ausdruck von Gefühlen.
• Suggestibilität, leichte Beeinflussbarkeit durch andere Personen oder Umstände.
• Oberflächliche und labile Affektivität.
• Andauerndes Verlangen nach Aufregung, Anerkennung durch andere und Aktivitäten bei denen die betreffende Person im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht.
• Unangemessen verführerisch im Erscheinen und Verhalten.
• Übermäßiges Interesse an körperlicher Attraktivität. 

Weitere Charakteristika: 

• Selbstdramatisierung und emotionale Instabilität
• Hohe Extraversion
• Geringe Gehemmtheit,
• hohe Kontaktfreudigkeit
• erhöhte Aggressivität aber auch
• erhöhte Ängstlichkeit 

Soweit unser Ausflug in die Medizin bzw. Psychopathologie.

 

Weibliche Dominanz im linken Lager

Als weitere Beispiele neben dem Möchtegern-Politiker Radtke nennt Wendt die bayrische Grünen-Politikerin Katharina Schulze, die sich ja vornehmlich mit exzentrischen Auftritten öffentliche Aufmerksamkeit erarbeitet hat.
Für die Linke erwähnt er noch eine damals 18-jährige Schülersprecherin namens Julia Bonk, die als jüngste Abgeordnete Deutschlands in den sächsischen Landtag einzog. Nach einigen skurrilen öffentlichen Auftritten landete Bonk in der Psychiatrie.
Wir erinnern uns auch an die ehemalige Piraten-Geschäftsführerin Marina Weisband, jetzt Bündnis90/Die Grünen, die außer einer schönen Larve und strammer Links-und Antifa-Gesinnung eigentlich nichts Konkretes aufweisen konnte. Dennoch fiel die Qualitäts-Journaille auf sie herein: Schöne Larven bereichern die Quassel- und Unsinn-Shows des Gebühren-Funks. 

„Telegenität“ ist denn auch ein Güte-Merkmal für neu-junge Politikgestalt*innen.*
Da darf man sich aber doch wundern, dass so ein unappetitlicher Schmierlappen wie Andreas Hofreiter in den Bundestag gelangen konnte.
Es sind trotzdem vorwiegend Frauen, welche mit „histrionischen“ Eigenschaften Karriere machen. Nicht umsonst war der Begriff etymologisch und historisch mit der Gebärmutter, also dem weiblichen Geschlecht, verbunden. Das ist heute obsolet, da „sexistisch“, vielleicht gar „rassistisch“ nach neuester Sprach-Deklaration; und sowas kann auch nur alten weißen Männern Medizinern eingefallen sein.

Aufgrund der Prävalenz der Frauen wird man demnach beim Linken-Grünen-und Sozen-Syndikat am umfassendsten fündig und so lassen wir nicht-weibliche „Histrionen“ wie Hofreiter, den SPD-Ober-Schwulen Johannes Kahrs, den „Arzt“ Karl Lauterbach und die Maultrommler Kevin Kühnert oder Robert Habeck außen vor.

Welche Gebärmutterinhaberinnen fallen einem noch ein?

Annalena Baerbock, für die jede Stromleitung ein Energiespeicher ist, erfüllt natürlich auch wesentliche Merkmale, sie hat auch noch einen schönen Vornamen.
Sawsan Chebli, die Berliner SPD-Staatssekretärin mit ausgeprägter Fähigkeit zu Dramatisierungen bezüglich der eigenen Person.
Wie Claudia Roth hat sie auch so ein fettes Oberlippen-“Bibeli“, das man ihr am liebsten zwischen zwei Finger ausquetschen würde. Nicht mehr ganz jung und taufrisch ist Claudia Roth dennoch ein Prototyp der herrschenden weiblichen Politikergeneration, eine Person, welche für den Forscher auf dem Gebiet der o.g. Persönlichkeitsstörungen eine blühende Wiese ist.
Auch schon etwas faltig und angestaubt ist Kathrin Göring-Eckardt, die Rudiment-Theologin mit dem Truthahn-Hals, die jeder Biene, jedem Schmetterling und jedem Vogel erzählt, dass sie sich für sie einsetzt.
Wir dürfen natürlich nicht die aufstrebenden Lichtgestalten bei Friday for Future und Extinction Rebellion vergessen, wie die ausgewiesenen Zimtzicken Luisa Neubauer oder Carola Rackete – wobei letztere auch eher als häßlich und weniger „telegen“ zu bezeichnen ist.
Die heilige Greta gehört in eine andere Kategorie der ICD 10/11 = F84.0-9.

 

Und ich beschloss Politiker*in zu werden! 

Das Standard-Vademekum auch einer künftigen Politikerin sollte das Schriftwerk sein „Und ich beschloss Politiker zu werden“.

Die dort aufgeführten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Politikerkarriere dürfen anno 2020 um folgende Kriterien konkretisiert werden:

• Bin weiblich,
• (leidlich) hübsch bzw. „telegen“
• geistig unbedarft
• und/oder mit Abitur aus Hamburg oder Bremen,
• eine impertinente Quasselstrippe,
• erfülle die Variablen der Gruppe F60.4 der aktuellen ICD
• und ich kenne Leute, die Leute (z.B. beim Fernsehen) kennen.

Voila, was kann w/m/d noch von einer bundesdeutschen Politiker*innen-Karriere abhalten!?

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* Um eines klarzustellen: Die Verwendung des sog. Gender* ist bei altmod nur im ironisch/satirischen Kontext zu sehen!

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Der Geniestreich der AfD

Es gehört nicht zu meinen altmod´schen Gepflogenheiten, dass ich zu aktuellen politischen Tagesereignissen umgehend meinen  Senf dazu gebe. Das überlasse ich gerne anderen.
Heute kann ich aber nicht umhin, doch gleich auf das Ereignis des Tages einzugehen.
Pure Schadenfreude, nicht etwa „klammheimliche“, treibt mich gleich ans Schreibgerät.

Da war sich der Erz-Sozialist Bodo Ramelow doch gewiss sicher, dass er trotz der fragilen Konstellationen im Thüringer Landtag wieder zum Ministerpräsidenten gewählt werden würde.
Pustekuchen!
Ein Abgeordneter der 5%-Fraktion von der FDP hatte die Chuzpe, bis zum letzten Wahlgang als Gegenkandidat durchzuhalten, sodaß schließlich dank des genialen, taktischen Verhaltens der AfD-Fraktion gezeigt wurde, dass es tatsächlich eine Mehrheit rechts von der „Linken-SPD-Grünen-Volksfront“ gibt: So wie es das Wahlvolk in Thüringen nicht nur bei der Landtagswahl gezeigt haben wollte.
Wenn man den Ablauf der drei Wahlgänge betrachtet, kann man nicht umhin, der AfD-Fraktion höchsten Respekt zu zollen, wie man taktisch die Situation erkannt hatte, um dann mithilfe eines „Underdog“ die linke Meschpoke – einschließlich der CDU – vorzuführen.
Ob der neu gewählte Ministerpräsident Thomas Kemmerich eine tragfähige Regierung auf die Beine stellen kann, interessiert mich augenblicklich noch gar nicht.
Von Interesse sind jetzt und künftig eher die entlarvenden Reaktionen der vereinten Demokraten Linken der sattsam bekannten Parteien und dem zugehörigen Medien-Kartell.
Und wieder kann man einmal mehr deklinieren: doof, döfer, CDU…

Da schrieb einer auf achgut:

„… zurücklehnen und Chipstüte auf, plöpp, das Bierchen und grinsen, wie auf´m Weihnachtsmarkt.  AfD aber bitte Autos in die Garage parken.“

 

 

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Glanzleistungen des (Lokal-)Journalismus

Wenn man aufmerksam die Produkte des deutschen Qualitätsjournalismus studiert, stößt man gewiss täglich auf Höchstleistungen. Ich meine jetzt nicht Spitzenleistungen im redaktionell-manipulativen Meinungsbereich, sondern eher im Sprachlichen, in der Formulierungskunst angesiedelt.
Hier ein solches Beispiel journalistischer Sprachmächtigkeit, gefunden im Lokalteil der Gelnhäuser Neuen Zeitung vom 4. Februar 2020, einer Zeitung, die mit ihrem Hauptteil dem dubiosen SPD-Oligopol „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ angehört. 

Entschuldigend sei festgestellt, dass es sich bei vielen lokalen Berichterstattern meist nicht um „gelernte“ Journalisten handelt, sondern wie in diesem Fall, um irgendeine – oft weibliche – Person, die sich mit Berichten von lokalen kulturellen oder gesellschaftlichen Höhepunkten etwas Geld dazuverdienen möchte.
Man fragt sich aber schon, wenn man sich diesen Text vergegenwärtigt, gibt es da keinen Redakteur, der solchen Schmonzes redigiert oder unterbindet?
Nun ja, wer bei einer Provinzpostille in der Lokalredaktion landet, ist ja wohl auch nicht gerade der hellste Stern am Journalistenhimmel. Für den Leser der hier genannten Lokalpostille wird dies wiederkehrend belegt durch die regelmäßige Politglosse – genannt „Polituren“ – am Wochenende, an der sich verschiedene journalistische Lokalheroen versuchen dürfen. Man meint, witzig oder vielleicht ironisch daherzukommen und verzapft aber meist nur einen zähen, unverdaulichen Quark, der mehr die Eitelkeit und eine gewisse linke „Hemisphärendominanz“ des Schreibers widerspiegelt, denn dass dem Leser eine unterhaltsam geartete, launige Botschaft vermittelt wird, wie man es bei einer „Glosse“ erwartet.

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Akademischer Nachwuchs in Deutschland

nur noch gaga …

Henryk M. Broder besuchte „Fridays for Future“ und interviewte einige der Akteure. Sein Resümee: „Noch zwei Interwiews und ich bringe mich um!“.
Unbedingt diesen Film ansehen!

Denn die Qualität unseres akademischen Nachwuchses, sei es ein Architekt, ein Agrarwissenschaftler und besonders herausragend eine Ärztin, bekommt man sonst nicht so flagrant vorgeführt. Besonders schlimm, wenn das gezeigte unterirdische Niveau bei unseren „Ärzt*innen“ inzwischen Standard sein sollte. Das umweltverträgliche, CO2-schonende Frühabsterben der hiesigen Einwohnerschaft wäre garantiert.

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Wissenschaft in gerechtem Duktus

Oder: Gerechtigkeits-gerechte Forschung

Wir kennen die Bibel in „gerechter“ Sprache und endlich wird im alltäglichen Sprachgebrauch die „gendergerechte“ Sprache und Schreibe durchgesetzt. Das gilt vor allem auch inzwischen für die Ökosphere, sodass einer (neben den Nazis mit ihren CO2-ausstoßenden Panzern) gar von Klimasünder*innen sprechen darf. Wer hätte das für möglich gehalten.

Das Gerechtigkeits-Phantasma hat inzwischen selbst die Naturwissenschaft erreicht: man hat herausgefunden, dass viele Pflanzen auf Kosten von Pilzen leben, die sie scham- und gnadenlos ausbeuten.
Wieder so ein parasitäres Verhalten zu Lasten einer Minderheit!

In einem Beitrag von „Naturforschern“ der Uni Bayreuth heißt es:

„Von wegen gerechter Nährstoffaustausch: Möglicherweise leben viele Pflanzenarten gar nicht wirklich in Symbiose mit Pilzgeflechten im Boden, sondern auf deren Kosten …
… drängt sich die Frage auf, ob die Zahl der Pflanzenarten, die auf Kosten von Pilzen leben, möglicherweise viel höher ist, als man bisher geglaubt hat“, so der Biologe.
… Falls sich die Überlegung bestätigen sollte, dass weitaus mehr Pflanzenarten als bisher bekannt einen Teil ihrer organischen Nährstoffe von Pilzen beziehen, unterstreicht dies den großen Einfluss der Pilze auf die Biodiversität und Funktion von Ökosystemen. Programme und Maßnahmen im Natur- und Umweltschutz sollten daher verstärkt auch die Pilze berücksichtigen“.

Das nenne ich vorbildliche Wissenschaft, welche jetzt auch bei Flora und Fauna Nutznießer und Unterdrückte eindeutig und beweisend zu differenzieren vermag und ungerechtes Gebaren anprangert.

Der Pilz – neben der nicht-weißen jungen Frau eine weitere unterdrückte Entität der Biologie!

Die Forschergruppe wird sich bald nicht mehr vor Aufträgen der Hans-Böckler-, Friedrich-Ebert-, Rosa-Luxemburg- und anderen linken Stiftungen retten können, um weitere, umfassende „Gerechtigkeitslücken“ aufzudecken. 

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4. Februar – Konferenz von Jalta

Am 4. Februar 1945, heute vor 75 Jahren begann die Konferenz von Jalta, auf der die Teilung Deutschlands und Osteuropas nach dem Krieg ausgehandelt wurde. Die Details über die Vertreibung der Deutschen wurden zwar erst in Potsdam festgemacht, in Jalta wurden aber die Grundlagen der Geopolitik in Europa für die nächsten Jahrzehnte festgelegt. „Bei der Konferenz von Jalta verlieh Churchill Stalins Kontrolle über halb Europa den Anschein moralischer Weihe“ schreibt Patrick J. Buchanan in seinem Buch über Churchill und Hitler. “Die Erklärung über das befreite Europa“ die dort unterschrieben wurde, erwies sich schon während der letzten Kriegswochen als eine hässliche Dreistigkeit Stalins, welcher auch der schon todkranke aber noch lavierende Roosevelt zugestimmt hatte. Schon im März begann Stalin mit der Deportation und Massenexekution von polnischen Intellektuellen, Gewerkschaftsführern und Priestern aus dem ihm zugeschlagenen Ostpolen. Churchill war mit den Ergebnisse von Jalta so zufrieden, dass dieser alte Säufer „ganze Eimer kaukasisichen Champagners leerte, welche die Gesundheit eines normalen Menschen untergraben hätten“, vermerkt ein britischer Diplomat.

Es soll hier ein Zeitzeuge „des verdammten 20. Jahrhunderts zu Wort kommen. Gerard Radnitzky:

Die Jalta-Konferenz
Vom 4. bis 11. Februar 1945 tagte die Jalta-Konferenz, die Krimkonferenz – The crime Conference on the Crimea, wie sie nach dem Krieg von republikanischen Zeitschriften in den USA genannt wurde. Eigentlich bestätigte sie nur die bei der Teheran-Konferenz gefaßten Beschlüsse. Es ist das Prachtbeispiel von Stalins kluger Strategie, seine Vasallen an seinen Hof kommen zu lassen. Stalin und Roosevelt (Churchill war zum Junior-Partner geworden) entwarfen die europäische Nachkriegsordnung. Die Konferenz fand im Erdgeschoß des Lewadija-Palasts bei Jalta statt, das der letzte Zar, Nikolai II. in den Jahren 1910/11 erbauen ließ, wenige Jahre vor seiner Ermordung (er und seine Familie hatten nur mehr sechs Jahre zu leben)…
Das speziell gepolsterte Bett des todkranken, praktisch sterbenden Roosevelt ist heute eines der Schmuckstücke des im Palast eingerichteten Museums. (Churchill klagte bitter über die Wanzen, die den alten Zarenpalast bevölkerten. Ob Roosevelts Blut eben falls die Wanzen anzog, darüber ist der Geschichte nichts bekannt.) Ein anderes Schmuckstück des heutigen Museums ist die berühmte Gartenbank, auf der sich die „Großen Drei“ zum berühmten Gruppenphoto niederließen, genauer gesagt, aufgestellt wurden (den Roosevelt mußte immer getragen werden). Das Gruppenbild steht in der Tradition mittelalterlicher Trinitätsikonographie und soll die Botschaft vermitteln: Große Männer machen Geschichte. Wenn ich das Bild sehe, dann interpretiere ich es reflexartig als ein Vexierbild: Wo ist der Vierte? Der vierte der großen Kriegsverbrecher? II bnlle par son absence. (Er war im „Führerbunker“ in Berlin und hatte nur mehr zweieinhalb Monate zu leben – Roosevelt nur mehr einen Monat.) Diese vier Männer, diese vier Großverbrecher – „little, ignorant men with great power“ -, haben den mittleren Teil des 20. Jahrhunderts, des Jahrhunderts der Kriege, geprägt. (Karl Popper habe ich öfters sagen gehört: Political history is the history oi crimes and mass murder.) Allerdings fehlte bei den großen Verbrechern auch ein französischer Repräsentant, Clemanceau hätte wohl in die Verbrechergalerie hinein gepaßt, allerdings gehörte er zur ersten manifesten Phase. Schließlich waren die Franzosen die wichtigsten Kriegstreiber für diese Periode des „Dreißigjährigen Krieges 1914-1945″, eine notwendige Bedingung. In der zweiten manifesten Phase des Krieges hatten sie nichts mehr zu sagen, nachdem sie in sechs Wochen besiegt worden waren. Von den „Großen Nationen“ von damals ist nur Amerika übrig geblieben, das (noch) der Hegemon ist; alle anderen sind zweit- und drittrangig geworden – im nahe Hafen von Sewastopol rostet heute die einst legendäre sowjetische Schwarzmeerflotte.
Erst allmählich habe ich einen Überblick über die kleinen Männer mit großer Macht gewonnen, von denen die Geschicke der vielen Millionen kleiner Leute abhingen: Zuerst war ich überzeugt, Hitler sei der böse Teufel gewesen, der alles Unheil angerichtet hatte, und erst spät sah ich ein – abgesehen davon, daß monokausale Erklärungen in der Geschichte immer falsch sind -, daß er nur einer unter einer Anzahl von Verbrechern war und vor allem, daß die Persönlichkeiten, die auch heute noch von den politisch korrekten Gutmenschen hochgehalten und quasi verehrt werden, in Wirklichkeit zum Großverbrecherclub gehörten…“

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Gerard Radnitzky „Das verdammte 20. Jahrhundert – Erinnerungen und Reflexionen eines politisch Unkorrekten“ – Georg Olms Verlag Hildesheim • Zürich • New York 2006

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Den Westen verteidigen

Sieben Charakteristika für das westliche Erbe – Im Kontrast zum Islam

Der kürzlich verstorbene englische Philosoph und Publizist Roger Scruton hat in seinem Essay „Den Westen verteidigen“* sieben Charakteristika bzw. Grundzüge für das westliche Erbe herausgestellt. Wesensmerkmale, welche gesehen und verteidigt werden sollten. Jeden dieser Grundzüge sieht er kontrastierend bzw. in Konflikt stehend mit dem traditionellen islamischen Entwurf von Gesellschaft und Zusammenleben.
Scruton sah die gefährlichsten Feinde der Zivilisation – wie Benedikt XVI. – im „Islamismus und Relativismus“. So arbeitet er anhand der sieben Charakteristika den Unterschied zum islamischen Prinzip und die daraus entstehende Gefahr bzw. Unvereinbarkeit westlicher Tradition und des abendländischen Denkens mit dem Islam heraus.
Vera Lengsfeld hat dankenswerterweise in ihrem Nachruf auf Roger Scruton u.a. diese Charakteristika hervorgehoben. Wir wollen hier etwas tiefer darauf eingehen.

Die sieben Grundcharakteristik – entstanden aus unserem religiösen und kulturellen Erbe – bezeichnet Scruton folgendermaßen:

• Bürgerrecht

• Nationalität

• Christentum

• Ironie

• Selbstkritik

• Interessenvertretung

• Trinken

Einzelne dieser Merkmale mögen verwundern, doch gehen wir einmal separat darauf ein.


Bürgerrecht

Recht und Gesetz werden durch Bereitschaft legitimiert, ihnen zu gehorchen. Jeder einzelne hat teil am Zustandekommen und Vollzug der Rechtsordnung. „Das Recht auf und die Verpflichtung zu dieser Teilhabe ist das, was wir unter „Bürgerrecht“ verstehen.“
Die westlichen politischen Gemeinwesen bestehen aus Bürgern, religiöse Gemeinwesen, wie der Islam, bestehen aus Untertanen, denn in islamischen Gesellschaften werden Recht und Gesetz als von Gott gegeben verstanden und das Gesetz fordert Gehorsam ein.
Scruton meint, „wenn wir eine einfache Definition des heutigen Westens geben wollen, wäre es sinnvoll, von diesem Konzept des Bürgerrechts auszugehen“.
„Das in menschlicher Übereinkunft gemachte Gesetz ist Garant unserer Freiheit. Es ist nicht gottgegeben.“
In unserem Rechtssystem sind Religion und große Bereiche der Moral der Privatheit überantwortet worden. Im islamischen Rechtssystem – der Scharia – wird zwischen Moral und Gesetz nicht unterschieden, beide haben ihren Ursprung in Gott und werden von den religiösen Oberhäuptern verfügt.

 

Nationalität. 

Keine politische Ordnung ist stabil ohne verbindliche Loyalität. Nationale Identität, die Bürger des Westens befähigt, Seite an Seite zu leben und die Rechte des jeweils anderen zu respektieren, kennt man in islamischen Gemeinschaften nicht. Ohne diese Identität gibt es keine Loyalität zur Gesellschaft als Ganzem.
Nationalität setzt sich zusammen aus einem Territorium und der überlieferten Geschichte von dessen Besitz“.
Diese Art der „territorialen Loyalität“ geht den meisten islamischen Staaten oder Gemeinwesen ab.
An diesem Punkt treffen sich linke Ideologie mit ihrer Ablehnung der Nationalität mit der muslimischen Weltsicht und „Werteauffassung“.

 

Christentum. 

Wer den christlichen Glauben verliert, der verliert die primäre Erfahrung von Heimat und von der europäischen Zivilisation, welche zwei Jahrtausende der Geschichte geprägt hat.
In Appropriation an das Kriterium Nationalität ist festzustellen, dass die Basis für nationale Loyalität durch die vielen Jahrhunderte christlicher Vorherrschaft in Europa geschaffen worden ist.
Insofern ergibt sich aus der zunehmenden Islamisierung zweifellos eine Gefahr für unsere Welt.
Christus befand sich im Zwiespalt zwischen dem Legalismus seiner jüdischen Glaubensgenossen und einer weitgehenden Sympathie für das Konzept der säkularen Regierung. So ist der Spruch „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist …“ zu verstehen.
Die weitgehende Billigung weltlicher Regierungsmacht durch die frühchristliche Kirche war verantwortlich für die nachfolgende Entwicklung Europas… bis hin zu der territorialen Rechtsordnung, die heutzutage im Westen vorherrscht.
Auch hier eine deutliche Divergenz zum Islam. 

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Ironie

Scruton verweist hier auf die Bibel. Ironie finde man in den christlichen Parabeln wie auch im Talmud. Er erwähnt hier die Begegnung mit der Ehebrecherin, welche gesteinigt werden sollte. Jesus zu der Menge mit seinem ironischen Urteil: „Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein“.
Die Botschaft lautet, Ironie sollte als Tugend begriffen werden, als praktizierte Form der Anerkennung des Andersseins aller, einschließlich der eigenen Person. Ironie ist damit quasi eine philosophische Haltung. Der Ironiker ist jemand, der in der Welt den Widerspruch zwischen Ideal (als dem gemeinhin Erwarteten) und Wirklichkeit als eine objektive Ironie erkennt.

Mit Ironie und dieserart Botschaften oder Kommunikation, welche auch das Judentum auszeichnet, können rechtgläubige Muslime nicht umgehen.
Im Islam gibt es keine Ironie, geschweige denn Satire, nur heiligen Ernst, der dann auch schon in tödlichen Ernst übergeht. 

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Selbstkritik

Als fünftes Kriterium nennt Scruton die Fähigkeit zur Selbstkritik. „Es ist uns zur zweiten Natur geworden, wann immer wir etwas befürworten, die Gegenstimmen zu Wort kommen zu lassen.“ So wird wirkliche Meinungsfreiheit praktiziert. Der Brauch, Kritiker zu Wort kommen zu lassen – auch und gerade gegen das westliche System, und  diese gar auch zu ehren, stellt eine Besonderheit der westlichen Kultur dar und ist ein Zeichen von Freiheit.
Kritiker des Islams – auch und gerade aus den eigenen Reihen – müssen gewärtig sein, mit einer (lebensgefährlichen) Fatwa bedacht zu werden.

 

Interessenvertretung

Der Westen hat eine lange Tradition, dass sich die Bürger in Vereinen, Verbänden, Klubs, Unternehmen zusammenschließen. Und das ohne Ermächtigung oder Initiative übergeordneter Stellen. Diese Bündnisse oder Vereinigungen stellen demgemäß auch Wortführer oder Sprecher, die öffentlich in Erscheinung treten und deren Verhandlungsergebnisse dann auch allseits akzeptiert werden.
Vergleichbares gibt es im Islam nicht. Die Instanz eines solchen (profanen) Sprechers fehlt dem islamischen Gemeinwesen, was Verhandlungen schwierig macht. Die westliche Gesellschaft zeichnet aus, dass sie unendlich erfinderisch ist in der Schaffung neuer Zusammenschlüsse, welche die Bürger in die Lage versetzen, friedlich zusammenzuleben.
Die islamischen Gesellschaften befinden sich seit der Mohameds Zeiten in ununterbrochner Auseinandersetzung, wie es sich gerade wieder in den jüngsten Ereignissen im Nahen und Mittleren Osten zeigt, sei es in Afghanistan, Syrien, Libyen usw..

 

Trinken

Auf die Frage, was die westliche Lebensweise funktionieren läßt, gibt Scruton eine erstaunliche Antwort: das Trinken. Auf jeder Party oder Gesellschaft schmilzt das Eis zwischen Fremden und sich vollkommen Unbekannten sofort, kommt jedes gesellige Zusammensein in Gang, da man sich ein Glas einschenkt und anstößt.
Es gehört zum Feiern allgemein und zu den offiziellen Begegnungen und Banketts. Diejenigen, die dieses Phänomen tiefgehend untersucht haben, sind auch davon überzeugt, dass trotz aller Kosten und Widrigkeiten durch Alkoholismus, Unfälle und zerstörte Familien, wir doch letzten Endes unseren Erfolg auch dem „gemeinsamen Trinken“ verdanken.
So ist nicht umsonst die „Kultur des Weines“ eine Kultur des Westens. Und das gemeinsame Trinken, nicht um der Berauschung willen, die Beglaubigung einer Vereinbarung mit dem gemeinsamen Genuss eines edlen Getränks zu würdigen, war seit je auch ein Merkmal vieler Hochkulturen.
Das – und das vorherige Charakteristikum – hat nach Scruton zu der enormen Flexibilität westlicher Gesellschaften geführt und hilft immer wieder, große Veränderungen zu bewältigen. Die resultierende Leichtgängigkeit der westlichen Gesellschaften, bestärkt hingegen den Groll ihrer Gegner, die sich nicht mit dieser Leichtigkeit bewegen können.

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Wie können wir uns vor der Unterwerfung durch den Islam und vor islamistischen Terroristen schützen?

Scruton meint, wir sollten uns zunächst einmal darüber klar sein, was wir eigentlich verteidigen. Es ist unser politisches und kulturelles Erbe, das sich in den sieben Charakteristika verkörpert. Weiter sollte man sich endlich klar werden, dass man Vorurteile der anderen nicht durch Schuldgefühle und „Fehlerbeichte“ überwindet. Schwäche wirkt provozierend, da sie dem Feind die Aussicht unterbreitet, uns zu vernichten.

Sein Fazit:

„ … Es gibt zwei Möglichkeiten, die uns zu unserer Verteidigung zur Verfugung stehen, eine auf gesellschaftlicher Ebene, die andere auf privater. Als Gesellschaft können wir beginnen, das Wertvolle unseres Erbes zu verteidigen. Und das bedeutet, keine Zugeständnisse an diejenigen zu machen, die wollen, dass wir Bürgerrechte gegen Untertanengeist, Nationalität gegen religiöse Konformität, weltliches Recht gegen die Scharia, die jüdisch-christliche Tradition gegen den Islam, Ironie gegen heiligen Ernst, Selbstkritik gegen Dogmatismus, Interessenvertretung gegen Unterwerfung und fröhliches Trinken gegen strenge Abstinenz eintauschen. Wir sollten all diejenigen mit Verachtung strafen, die diese Veränderungen einfordern und sie stattdessen auffordern, sich dort anzusiedeln, wo die von ihnen bevorzugte Ordnung bereits besteht.
Im privaten Raum allerdings sollten wir dem Weg folgen, den Christus uns gewiesen hat und das bedeutet, die Schläge, die uns zugefügt werden, nüchtern und im Geist der Vergebung zu betrachten und durch unser Beispiel zu zeigen, dass diese Schläge nicht mehr ausrichten, als denjenigen, der sie zufügt, zu diskreditieren. Das ist das Schwierige an der Aufgabe, vor der wir stehen – es ist nicht leicht, sie auszuführen, nicht leicht, sie zu bejahen und schwer, sie anderen anzuempfehlen.“

 

Wir Deutschen scheinen da schlecht aufgestellt. Wir sind durch „Reeducation“ und den intensiv gepflegten „Schuldkult“ im Großen und Ganzen scheinbar unfähig zu jeglichen Widerstand geworden.
Die Toleranz gegenüber der Intoleranz und der in der Gesellschaft arrivierte Pazifismus machen uns offensichtlich unfähig zur Verteidigung des Eigenen.
Lassen wir dazu noch den russischen Philosophen Iwan Iljin** zu Wort kommen. Pazifisten profitieren von denen, die „in facto“ Gewalt androhen oder anwenden würden, um (die Übrigen) zu beschützen: Pazifisten sind verlogen. Die Pazifisten gehen von einer Grundannahme aus, alle Menschen seien im Prinzip gut und einsichtig. Sie sind also sentimental und illusionär. Die Pazifisten lassen eher Andere zugrunde gehen als von ihrem hohen moralischen Ross abzusteigen. Sie sind also egozentrisch. Sie kümmern sich hedonistisch um ihr eigenes Wohlgefühl und wollen um jeden Preis sauber bleiben.
Unschwer erkennt man darin die gegenwärtige deutsche Gesellschaft.

Die jetzt herrschende Suprematie des Moralischen vor dem Pragmatischen führt zu all diesen Schwächen. Nur wenn wir diese kampfbereit überwinden, besteht noch Hoffnung für uns. So sollten wir uns zuvorderst und stets auf die von Roger Scruton genannten elementaren Charakteristika unseres kulturellen und religiösen Erbes besinnen.

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* „Den Westen verteidigen“ in Roger Scruton: Bekenntnisse eine Häretikers – zwölf konservative Streifzüge; Edition Sonderwege © Manuscriptum Verlagsbuchhandlung, Berlin 2019

** Iwan Iljin: Über den gewaltsamen Widerstand gegen das Böse; Edition Hagia Sophia, Wachtendonk 2018

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„Deutsche Staatsräson“

Israel – die Medien und die Merkel-Regierung

Merkel am 18. März 2008 vor der israelischen Knesset:

„Jede Bundesregierung und jeder Bundeskanzler vor mir waren der besonderen historischen Verantwortung Deutschlands für die Sicherheit Israels verpflichtet. Diese historische Verantwortung Deutschlands ist Teil der Staatsräson meines Landes. Das heißt, die Sicherheit Israels ist für mich als deutsche Bundeskanzlerin niemals verhandelbar. Und wenn das so ist, dann dürfen das in der Stunde der Bewährung keine leeren Worte bleiben. Deutschland setzt gemeinsam mit seinen Partnern auf eine diplomatische Lösung. Die Bundesregierung wird sich dabei, wenn der Iran nicht einlenkt, weiter entschieden für Sanktionen einsetzen.“

Dieses Jahr durfte der sattsam bekannte Spalter und Hetzer Iran-Freund Bundespräsident Steinmeier bei einer Holocaust-Gedenkfeier im Yad Vashem auftreten. Dort hielt er eine Rede in Englisch, denn Deutsch sei die Sprache der Täter, die er an diesem Ort für unangemessen halte. Nun ja, gar christliche Bischöfe legen ihr Kreuze ab, um sich in eine bestimmte Richtung schönzutun.
Die Reaktionen auf diese Rede waren durchwachsen. Während der Spiegel oder die Alpen-Pravda von einer bemerkenswerten oder historischen Rede schwärmen, schreibt ein Kommentator der JF: „Billig und bösartig!“,
Und Michael Wolffsohn meint in einem Beitrag für die Welt: „Wertlose Worte“.

Steinmeier und seine Eskorte haben sich auf der Heimreise ob seines Auftrittes gefeiert und seien sich in den Armen gelegen, erfährt man hier.

Doch es drohte schon Ungemach, denn eine Kommentatorin der Tagesschau, griff – bei der üblichen Lobhudelei für Steinmeier – denn doch daneben und ließ die übliche, in den Tagesthemen etc. stets gepflegte linke Israel-Despektion erkennen. Das trieb gar Ulf Poschardt von der Welt zu einer scharfen Distanzierung:
„Ich schäme mich für diesen Kommentar“

Sabine Müller vom ARD-Hauptstadtstudio (zzt. Jerusalem) kommentierte:

„An Bundespräsident Steinmeier lag es nicht: Der Gedenktag in Yad Vashem wurde von den egoistischen Auftritten Israels und Russlands überschattet. Eine vertane Chance im Kampf gegen Antisemitismus….Unwürdig war dagegen, wie Israel und Russland diesen Gedenktag teilweise kaperten. Wie sie vor der offiziellen Veranstaltung sozusagenihre eigene politische und erinnerungspolitische Privatparty feierten.“

Alexander Wendt schreibt dazu bei TE:

„Insbesondere die Redakteure und Redakteurinnen aus dem ARD-Kommentarpool bilden eine Art Weltmoralhauptamt, für das thematische Grenzen nicht existieren. Aber der Tagesschau-Kommentar, in dem Sabine Müller vom ARD-Hauptstadtstudio die Israelis für deren egoistische und schlecht organisierte Holocaust-Gedenkfeier in Yad Vashem zur Rechenschaft zog, stellt doch etwas ganz Besonderes dar. Und zwar ein bisher nicht geschriebenes, aber jetzt eben doch existierendes und in der ARD-Mediathek abrufbares Unruhmesblatt in der Geschichte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.“

 

In den linken deutschen Schreib- und Sprech-Stuben ist es wohlfeil, den hiesigen angeblich immanenten Antisemitismus zu geißeln. Der wird natürlich immer von „rechts“ verbreitet. Dass er hierzulande – wie auch in Frankreich – gewalttätig fast ausschließlich von der muslimischen Kommunität ausgeht, wird lautstark beschwiegen. Und dass man selbst einen latenten Israelhass mit sich herumschleppt, wird gerne moralisch dadurch übertüncht, indem man sich der Sache der angeblich so unterdrückten Palästinenser annimmt. Fatah und Hamas rangieren für die „Bescheidwissenschaftler“ (A. Wendt) unserer Links-Presse eher in der Klasse einer humanitären NGO wie vielleicht „Ärzte ohne Grenzen“, Caritas oder Diakonie und nicht als die Urquelle muslimischen Terrors.

Wie sieht es denn nun aus mit der Durchsetzung der von Merkel einst verkündeten Staatsräson?

Fakt ist, dass dies zu einem billigen Lippenbekenntnis verkommen ist. Die von Merkel und ihrer Entourage gepflegte Außen- bzw. Nahost-Politik belegt die mit diesem großspurigen Wort verbundene Heuchelei.

➜ Als Rumänien 2018 seine Botschaft nach Jerusalem verlegen wollte, intervenierte die Kanzlerin persönlich beim rumänischen Staatspräsidenten, wie verlässliche Quellen berichteten. Es wird berichtet, dass in mehreren Telefonaten mit ost- und zentraleuropäischen Ländern, die planten ihre Botschaft in die israelische Hauptstadt zu verlegen, die deutschen Kanzlerin im Wesentlichen darauf bestanden hätte, dass dies unter keinen Umständen geschehen dürfe.

➜ Es ist eine Tatsache, dass Deutschland fast immer bei Resolutionen in der UN-Generalversammlung zusammen mit arabischen Diktaturen gegen Israel stimmt.

➜ „Kein Land kämpft härter darum, das selbstmörderische Atomabkommen mit Iran am Leben zu erhalten, als Deutschland und Frankreich. Der Deal ebnet Iran den Weg zur Atommacht und hilft ihm, Terroranschläge in Israel und Europa zu finanzieren. Doch trotz Irans offensichtlicher, aggressiver Expansion in der Region und den ständigen Vernichtungsdrohungen gegen Israel unternehmen Merkel und Macron jede erdenkliche Anstrengung, um die Sanktionen gegen Iran zu umgehen.“ Ist man nicht nur bei mena-watch  überzeugt.

➜ Gleichzeitig verhängt Deutschland eine Exportsperre gegen Irans Gegenspieler Saudi-Arabien.

➜ Unter Federführung der deutschen Regierung beschloss die EU-Kommission eine Kennzeichnungspflicht für Obst, Gemüse und andere landwirtschaftliche Erzeugnisse aus Siedlungen im Westjordanland, auf den Golanhöhen sowie aus Ost-Jerusalem.

➜ Deutschland gehört zu den größten Geldgebern der palästinensisch kontrollierten Gebiete und palästinensischer Hilfsorganisationen. Man stützt die großzügige finanzielle Förderung der terroristischen Hamas durch die EU.

➜ Zum 70. Jahrestag der Staatsgründung Israels sagte der damalige Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder in Richtung Israel: „Sie sollen wissen: Wir stehen an Ihrer Seite.“  Zur gleichen Zeit, als die CDU-Vorsitzende und Kanzlerin Merkel schon gegen Jerusalem intrigierte.

Die Beispiele der Heuchelei gegenüber Israel und die Belege für das diplomatische Paktieren mit den Feinden Israels sind damit noch nicht erschöpft.
Wer von dem angeblich grassierenden Antisemitismus in Deutschland sprechen will, der darf über den Bundespräsidenten, Merkel und die jetzige Regierung der Deutschen nicht schweigen.

Ich mache keinen Hehl daraus: Meine persönlichen Sympathien gehören ausnahmslos Israel und den Juden.
Ich kann mich nicht auf den Moralisten-Thron setzen und das Schicksal der Palästinenser beklagen, der von den weltweiten Sozialisten-Zirkeln am meisten gehätschelten „Volksgruppe“ – von der UNO bis zur EU.
Meine Zuneigung gehört „David“ und nicht dem muslimischen „Goliath“, der nicht aufhört, gegen die Juden – und auch die Christen – zu kämpfen. Und nicht nur aus diesem Grund.

 

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