Nicht ganz dicht in Berlin

Pfusch am Bau

In Berlin ist man nicht ganz dicht, was ja nicht wenig denken. Das ist aber nicht nur metaphorisch zu sehen. Man hat jetzt festgestellt, dass ein Neubau des Bundestages, ein Flügel des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses, undicht ist. Durch eine wohl stümperhaft geplante und ausgeführte Bodenplatte dringt Wasser in das Gebäude ein, sodaß nicht nur die Kellerräume seit Jahren unbenutzbar sind. Das Haus hättte schon 2012 fertig sein sollen und jetzt droht gar ein Abriss des Hauses, in das bereits mehr als 200 Millionen Euro gesteckt wurden.

Symbol für eine vermodernde Macht?

Das alte Reichstagsgebäude haben die Nazis angezündet, die Alliierten haben es mit Bomben eingedeckt und die Russen dann als Latrine verwendet.
Es hat Symbolkraft, dass aus diesem Gebäude vor hundert Jahren durch einen Sozialdemokraten die erste deutsche Republik ausgerufen wurde.
Es hat Symbolkraft, dass die Nazis dieses Symbol der verhassten Demokratie niederbrennen und auslöschen wollten.
Der Sitz des alten Reichstags, von 1884 bis 1894 unter dem Architekten Paul Wallot geplant und ausgeführt, hat viele Stürme überstanden und steht heute noch.

Die heutigen Mächtigen in Berlin sind nicht in der Lage, einen nutzbaren Anbau an diesem Gebäude auszuführen. In der „Hauptstadt“ ist man nicht in der Lage, einen Flughafen zu errichten. Man sieht dem Verfall und die Verwahrlosung des öffentlichen Raumes der Hauptstadt tatenlos zu; man hat kriminellen Clans nicht nur die Straßen überlassen; Bildung und Wissenschaft sind auf den Hund gekommen.
Und diejenigen, die heute im Reichstag residieren, sägen förmlich selbst an dem, was sie zu schützen vorgeben: an dem Gehalt der angeblich erfolgreichsten Demokratie auf deutschem Boden.

 

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„Historische Demenz“

Nicht nur!

Auf Michael Klonovskys „acta diurna“* vom 10.11.2018 kann man lesen:

In der aktuellen Ausgabe der Jungen Freiheit schildert Nicolaus Fest, wie er sich während des Wahlkampfs für seine Bundestagskandidatur im vergangenen Jahr an mehreren Berliner Gymnasien und andernorts Diskussionen mit Schülern und Studenten gestellt habe. Überall sei er durchaus „scharf und unfreundlich“ angesprochen worden, unter anderem auch wegen Björn Höckes Forderung nach einer „180-Grad-Wende in der Erinnerungspolitik“. Überall habe er, wenn die Situation es erlaubte, darum gebeten, Gegenfragen an seine Gesprächspartner richten zu dürfen. Diese Fragen lauteten beispielsweise: Was war die Emser Depesche, was die Goldene Bulle, was das Mirakel des Hauses Brandenburg? Was beinhalteten die Benesch-Dekrete? Wie hießen die Staatsratsvorsitzenden der DDR? Wann und durch wen wurde die Weimarer Republik ausgerufen? Mit welchem Vertragswerk endete der Dreißigjährige Krieg? Welche Einheit beschwor die SED in ihrem Namen?   

Mit Ausnahme einer winzigen Minderheit historisch Interessierter sei niemand im Auditorium in der Lage gewesen, solche Fragen zu beantworten. „Es herrschte historische Demenz“, resümiert Fest. Nicht einmal zum Dritten Reich seien unter den jungen Leuten mehr als nur ein paar Stichworte abrufbar gewesen. Die Kenntnis der kommunistischen Staatsverbrechen tendierte erst recht gegen Null.*

 

Ein Freund und Nachbar von mir, Hochschullehrer in Frankfurt, lädt regelmäßig seine Studenten oder Seminaristen im Sommer zu einer Grillparty in seinem Garten ein. Ich darf für ihn den „Grillmaster“ aber auch den studierten „Agent Provokateur“ beim Bier (oder der gern bevorzugten Bionade) spielen.
Geschichte ist unser beider Steckenpferd, für ihn dem Sprachwissenschaftler und mich dem Mediziner.
Beim ersten derartigen Treffen hatte mich mein Freund schon vorgewarnt, was die zu stellenden Ansprüche an die Allgemeinbildung und eine kultivierte Konversation mit einem deutschen Universitätsabsolventen anno 2018 angeht.
Unter den anwesenden Studenten, zehn an der Zahl und alles eigentlich recht sympathische junge Frauen und Männer, war denn nur ein einziger in der Lage, unsere simple – wahrscheinlich provokante – Frage genau zu beantworten, wann denn der Dreißigjährige Krieg stattfand. Dass er 30 Jahre dauerte, wollten wohl alle richtig beantworten. Aber die zeitlichen Zuordnungen muteten schon bizarr an: 19. Jahrhundert – 20. Jahrhundert – irgendwann vor Christi Geburt. Welche Auswirkungen dieser Krieg auf Deutschland, auf Europa, auf das politische und Geistesleben hatte, trauten wir uns dann schon gar nicht zu fragen.
Nicht anders erging es uns mit Ereignissen und Bewertungen der jüngsten Geschichte.

Was Nikolaus Fest beschrieben hat, kann ich nur bestätigen.
Alle diese „Studierenden“ hatten ein Abitur, das ihnen wohl irgendwo quasi nachgeworfen wurde: auf Schulen in Hessen, Bayern, BaWü, RhPfl usw.
Die jungen Leute waren aber schon weit gereist. Ihre Geneigtheit zu einem Studium von (exotischen) Sprachen hat sie wohl schon früh nach Afrika, in Länder des Nahen Ostens und Asiens, selbstredend auch nach Amerika oder Australien geführt. Da konnte ich Landei nur in Ehrfurcht ersterben.
Welche Intention hinter ihrem Studium steckt, zu welchen näheren oder ferneren Zielen sie dies führen soll, wollte ich denn wissen: Reisen möchte man; man könne darauf aufbauend ja auch noch etwas anderes machen.
Einen Beruf oder Berufung!?
Wie bitte?
Vielleicht ist das Lehrfach meines Freundes und seiner Studenten so exklusiv – afrikanische Linguistik und Völkerkunde – dass man bestimmte Prätentionen einfach ausschließen muss. Das muss ich mir vielleicht hinter die Ohren schreiben, als naturwissenschaftlich und rational geprägter „Akademiker“.

Es gibt in unseren nachwachsenden Akademiker-Generationen – daraus kommen ja die künftigen „Eliten“ – sicher kluge, rationale und immer noch mit dem „gesunden Menschenverstand“ ausgestattete Persönlichkeiten, die Hoffnung machen dürfen. Aber was soll insgesamt daraus entstehen, wenn die Ansprüche oder die Zugangsvoraussetzungen für weiterführende Schulen oder zu einem Hochschulstudium stetig herabgesetzt werden. Wenn sozialistische Gleichheit oder Gerechtigkeitsstreben höherwertiger angesetzt werden, als die zu entwickelnden nicht nur geistigen Grundlagen und Fertigkeiten; Wissen und Fertigkeiten, die eine Nation, eine Gesellschaft brauchen, um gegenüber den gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen in Technologie und Natur bestehen zu können. Ein „Master“ in Gender-Science, in Politologie oder Soziologie usw. wird nicht helfen, das Überleben in einer nie harmlos gewesenen „Ökologie“ und Umwelt sicher zu stellen.

Um 1900 betrug der Anteil der „Maturanten“ bei den Schulabsolventen um die 2%. Noch 1960 lag der Wert in der BRD bei 6 %, dann stieg der Anteil der Abiturienten mit „allgemeiner Hochschulreife“ auf rund 30 Prozent im Jahre 2006 an – zu denen noch 13,5 Prozent mit Fachhochschulreife kommen.
Ergebnis einer sozialistisch geprägten „Bildungsoffensive“ nicht erst seit den 60er Jahren. In Berlin und Hamburg liegt der Anteil der Schulabsolventen/-innen mit allgemeiner Hochschulreife an der gleichaltrigen Bevölkerung in Deutschland bei 54%, in Bayern bei 32%.

Bis 1933 war Deutschland die führende Nation in der Welt, was Physik, Chemie, Medizin und Ingenieurwissenschaften betraf. Man betrachte dazu nur die Liste der damaligen Nobelpreisträger. Nach dem Krieg konnte daran nur noch sehr eingeschränkt angeknüpft werden. Die Vertreibung vor allem der jüdisch-deutschen Intelligenz durch die Nazis hinterließ riesige Lücken. Dazu kam eine restriktive und auch ausbeutende Besatzungspolitik im Osten und im Westen Deutschlands.
Einst und bis in die Frühzeit der Bundesrepublik war Deutschland die Apotheke der Welt. Deutschland stellte der Welt Technologien und Forschungsergebnisse zur Verfügung, welche heute nicht nur den Alltag prägen oder erträglicher machen, sondern was z.B. medizinische Forschung und Ingenieurskunst anbetraf auch Millionen zum Überleben verhalf – in Afrika, Asien und Europa.
Davon haben diese oben von mir erwähnten künftigen Afrika-Experten keine Ahnung, wie feststellen konnte.

Heute exportiert Deutschland vornehmlich grüne Gesinnung und Moral.
Kongresse von „Junk-Sciences“ bekommen hierzulande mehr öffentliche Aufmerksamkeit, als die einstmals viel beachteten Tagungen von Nobelpreisträgern am Bodensee. Da wir wohl in prägnanter und pragmatischer Wissenschaftlichkeit nichts mehr zu bieten haben.

…  „Analphabetismus“ verschränkt sich bekanntlich gern mit moralischer Präpotenz. Die Antworten der Schüler, so Fest, „gingen immer in dieselbe Richtung: Nicht Kenntnis war wichtig, sondern Urteil. Krieg böse, Armut böse, Kolonialisierung böse, Kapitalismus böse.“ Sie wissen historisch praktisch nichts, können aber alles korrekt bewerten. Für all die Ambivalenzen, von denen die Historie voll ist, besitzen sie kein Organ mehr. Statt Geschichte haben sie „Moralkunde“ gelernt. Statt Vielfalt herrscht in den Köpfen die binäre Logik der Hypermoral.*

Bei diesen Treffen im Nachbarsgarten habe ich einmal Peter Watsons „The German Genius“** mitgebracht, um zu testen, wer von diesen so polyglotten jungen Leuten würde sich für diese von einem Engländer (!) verfasste grandiose Kultur- und Technologie-Geschichte Deutschlands interessieren.
Keiner hatte von dem Werk gehört und kaum einer wollte es  – wohl des imposanten Umfangs von über 1000 Seiten – denn auch in die Hand nehmen.

Nichts ist für die Abrichtung folgsamer Untertanen wichtiger, als ihnen den Blick in die reale Geschichte zu verstellen, die Wurzeln – und damit den historisch gegründeten Eigensinn – zu beschneiden und ihnen stattdessen ein Geschichtsbild anzudressieren, aus welchem sie eine moralische Legitimation beziehen dürfen, die zufällig jener ihrer Lehrmeister genau entspricht. Die Ahnungslosigkeit als Grundbedingung für jede Art Karriere.* 

Manchem mag nun mein Ausflug in die Beschau des intellektuellen Nachwuchses in Deutschland nicht tiefgründig genug sein.
In der herrschenden öffentlichen Reflexion sind meine geäußerten Ansichten und Folgerungen gewiss auch „old school“ und natürlich in der Konnotation auch nationalistisch oder gar „chauvi“.

Aber ich werde mir weiter über das Thema das Maul zerreißen.

Fortsetzung folgt! 

_________________

* https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/990-10-november-2018

** Peter Watson: „The German Genius“ – Simon & Schuster, London.

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Der Bundespräsident und unser „Schwarz-Rot-Gold“

 

Der Bundespräsident Frank Walter Steinmeier hat zum 9. November im Bundestag eine Rede gehalten, die von der Presse enthusiastisch aufgenommen wurde. Er sagte unter anderem:

„Der Nationalismus vergoldet die eigene Vergangenheit, er suhlt sich im Triumph über andere“, ….
„Wer heute Menschenrechte und Demokratie verächtlich macht, wer alten nationalistischen Hass wieder anfacht, der hat gewiss kein historisches Recht auf Schwarz-Rot-Gold.“

https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2018/steinmeier-nationalisten-haben-kein-recht-auf-schwarz-rot-gold/

Steinmeier spricht vom „historischen Recht auf Schwarz-Rot-Gold.“, was er aber „Nationalisten“  abspricht.

Man sollte zunächst dem BuPrä einen Nachhilfeunterricht in Sachen Schwarz-Rot-Gold geben, was ich mal versuche.

Die Farben Schwarz-Rot-Gold wurden bereits im Hoch- und Spätmittelalter als Grundfarben des Reichsbanners des Heiligen Römischen Reiches verwendet. Im Hochmittelalter und dann im Spätmittelalter ab 1410 bis 1806: schwarzer doppelköpfiger Adler mit roten Waffen auf gelbgoldenem Grund. So erkennbar im großartig gemalten Reichsbanner von Albrecht Altdorfer.

Ein weiterer Ursprung der Farben Schwarz-Rot-Gold liegt in den Befreiungskriegen 1813 gegen Napoleon, nämlich bei den Uniformen des Lützowschen Freikorps. Zur Popularisierung hat sicher die Tatsache beigetragen, dass die Farben die gleichen wie die der Reichsfahne im Heiligen Römischen Reich waren.
Die Losung lautete damals:

 „Aus der Schwärze (schwarz) der Knechtschaft durch blutige (rot) Schlachten ans goldene (gold) Licht der Freiheit.“ 

Mit der Schwarz-Rot-Goldenen Fahne zogen erstmals die Teilnehmer zum Hambacher Fest für nationale und demokratische Ziele. Die Inschrift im mittleren roten Teil „Deutschlands Wiedergeburt“ machte das Ziel der Beteiligten deutlich: die Errichtung eines deutschen Nationalstaates.


Auch in der Revolution von 1948 benutzte man die Fahne als Symbol im Kampf für einen deutschen Nationalstaat und eine deutsche Republik.

Der „nationalistische“ und Freiheitsdichter Ferdinand Freiligrath 1848:

Die Freiheit ist die Nation,
Ist aller gleich Gebieten!
Die Freiheit ist die Auktion
Von dreißig Fürstenhüten!
Die Freiheit ist die Republik!
Und abermals: die Republik!
Pulver ist schwarz,
Blut ist rot,
Golden flackert die Flamme!

Die Paulskirchen-Versammlung tagte unter dieser Flagge, bis sie 1850 als „antimonarchisch“ geächtet und verboten wurde.

 

Die nationale Einheit, als „kleindeutsche“ Lösung ohne das deutsche Österreich kam 1871 zustande. Unter den „kaiserlichen“ Nationalfarben Schwarz-Weiß-Rot.

Der BuPrä kennt vielleicht nicht den „Alldeutschen Verband“*, der für ein großgermanisches Mitteleuropa eintrat und am 9. November 1918 (!) in einem Aufsatz in seinen „Alldeutschen Blättern“ klar die Farben Schwarz-Rot-Gold präferierte: 

„Die Geburtsstunde Großdeutschlands naht! […] Jubelt den alten schwarz-rot-goldenen Farben zu! Schmückt wie Wien eure Häuser mit den schwarz-rot-goldenen Fahnen, tragt Schleifen und Bänder Schwarz-Rot-Gold und zeigt aller Welt von Aachen und Königsberg bis Bozen, Klagenfurt und Laibach, daß wir sind ein einzig Volk von Brüdern, in keiner Not uns trennend und Gefahr.“

Heinrich Heine wusste noch nichts vom Alldeutschen Verband, aber er hat vielleicht einiges für sich antizipiert, als er 60 Jahre zuvor schrieb:

„Doch als die schwarz-rot-goldene Fahn,
Der altgermanische Plunder,
Aufs neue erschien, da schwand mein Wahn
Und die süßen Märchenwunder
Ich kannte die Farben in diesem Panier
Und ihre Vorbedeutung:
Von deutscher Freiheit brachten sie mir
Die schlimmste Hiobszeitung.“ 

Für Heinrich Heine, dem Anti-Nationalisten, Sozialisten, Franzosenfreund und Kultur-Deutschen war diese Flagge ein rückwärtsgewandtes Symbol. 

Das hat aber die Väter von Weimar nicht abgehalten, Schwarz-Rot-Gold, die ganz alten Reichsfarben, für die erste konstituierte deutsche Demokratie anzunehmen.

Sie wurden nach der Katastrophe des schwarz-weiß-roten „Tausendjährigen Reichs“ die Farben der „freiheitlich, demokratischen“ Bundesrepublik.
Aber auch die des zweiten Unrechtsstaates auf deutschem Boden, der kommunistischen DDR.

Die Flagge Schwarz-Rot-Gold lässt sich in vielfältiger Weise gestalten – oder auch verunstalten.

 

Hat Angela Merkel also recht getan, als sie in der Wahlnacht 2013 ihrem damaligen Generalsekretär Hermann Gröhe in verstörender Weise die Deutschland-Fahne – ja, so heißt sie – aus der Hand riss und verächtlich wegwarf.

War/Ist Gröhe ein Nationalist, wie er unter das Verdikt des Mannes im Bundespräsidentenamt zu fallen hat? Ein Alldeutscher? Musste er vielleicht deshalb seinen Generalsekretärsposten räumen.
Lassen wir das…

 

Bleibt immer noch die Frage, wer sind eigentlich die Adressaten des BuPrä in seiner Ansprache zum 9. November?
Wer sind die „Nationalisten“, denen er den Zugriff auf die Farben der Nationalfahne absprechen möchte.
Wer eigentlich „suhlt sich im Triumph über andere“?
(Nebenbei: Wer sich in gleicher Rede über die Verrohung von Sprache beklagt, sollte selbst seine Wortwahl empfindlich stellen.) 

Also, wer sind die Nationalisten? 

Deutsche Fußballfans, wenn sie lautstark einen Sieg über das „perfide Albion“ oder die „Käsköppe“ feiern und dabei schwarz-rot-goldene Fahnen schwenken? Sind wir nicht vierfacher Weltmeister? Und dann hat da uns zuletzt doch der „Erbfeind“ ausgestochen.
Nein, FWS sucht mit Eifer etwas, was er nicht finden kann: Weder bei der abgewrackten NPD, noch unter den Prodromen eines zum Popanz aufgeblähten „Nationalsozialistischen Untergrunds“.
Die AfD möchte sich nach Steinmeier aber wohl dafür anbieten. Und diese wohl irregeleiteten Pegida-“Marschierer“.
Kann man im AfD Programm oder in den Reden ihrer Politiker „Deutschland, Deutschland über alles“ herauslesen? Wohl nein. Eher nach innen bezogene und notwendig gewordene Selbstbescheidung.
Weil ein provokanter Funktionär der AfD mit der Nationalfahne auf der Hose bei Anne Will auftrat? (Merkel persönlich konnte ihm ja damals diesen „Fetzen“ nicht wegreißen.)

Wenn sich heutzutage jemand in (moralischer) Überlegenheit „suhlt“, dann sind es allenfalls diese deutschen, grünen Umwelt-Großmeister und -Vorkämpfer, an deren deutschem Wesen nun wieder die Welt genesen soll.

Steinmeier beendete seine Rede mit dem Satz: „Es lebe unsere Demokratie.“ 

Welche Demokratie meint er? 

Die noch in unseren Köpfen existierende von 1948 bis etwa 1999?

Oder diese neudeutsche Demokratie seit Anfang des neuen Jahrhunderts mit der aggressiven Ächtung des Konservativen; dem ausgerufenen „Kampf gegen Rechts“; der anschwellenden linken Gesinnungsschnüffelei unter dem Diktat der political correctness; mit den neuen Formen von Zensur – nicht nur mit einem „Durchsetzungsgesetz“; mit dem Straßenterror einer von der Politik gehätschelten und losgelassenen neuen Sturmabteilung namens „Antifa“; mit der öffentlichen, lautstarken und oft gewalttätigen Stigmatisierung und Bekämpfung „falschen“ Gesinnungs- und Wahlverhaltens.
Diese inzwischen überwiegend auf Schuldkultivierung und Hypermoral beruhende negative Konsens-Demokraktie unter der Diktatur von linken Medien, Kirchen und Zentralkomitees, mit einer Stimmung wie Mehltau, die das öffentliche Leben überzogen hat?

Schwarz-Rot-Gold steht symbolisch für Einigkeit und Recht und Freiheit. Zum Schluss dazu einige aktuell erklärende Sätze:

Einigkeit 

In einer Demokratie gehört das sich Austauschen und Verhandeln mit dem Volk dazu; auch und gerade mit denen, die vielleicht abweichender Anschauungen sind.

„(Die) Ansprüche an das uns Einende vor Augen, wird schnell klar, wie weit wir uns derzeit von jener Einigkeit entfernt haben, nach der zu streben doch ratsam wäre. Gewaltlosigkeit beim politischen Streiten ist nicht länger selbstverständlich. Politisches Andersdenken und Anderswollen wird vielfach gehandhabt wie eine Gunst, die bei Wohlverhalten gewährt wird, nicht aber wie ein Recht, das dem des Gegners aufs Bekämpfen des Andersgesinnten schlicht vorausgeht. Und die Menschenwürde dessen, der einer politisch, kulturell oder rassistisch verachteten Gruppe angehört, ist in unserem Land auch nichts mehr, was frag- und klaglos geachtet würde.“

sagte der Politologe Werner Patzelt am 3. Oktober in Leipzig.

Recht

Papst Benedikt XVI. hat einst in seiner Bundestagsrede 2011 Augustinus zitiert:
‚Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande’.

Dass sich unsere Regierenden – und Steinmeier gehörte auch zu dieser „Exekutive“  – nicht nur in der Flüchtlingsfrage vom Rechtsprinzip verabschiedet haben, ist ihnen von kompetentester Stelle bescheinigt worden: Die politischen Entscheidungsträger ließen Staatsorgane wie Polizei und Justiz bislang erodieren und durch die bedingungslose Öffnung der Grenzen hat die Bundesregierung den Rechtsstaat außer Kraft gesetzt.

Freiheit

Dazu nochmals Werner Patzelt:

„Und vor allem darf die Festlegung, Beschilderung und Sicherung (von) Grenzen des moralisch oder politisch Korrekten nicht so erfolgen, dass hinter dem ehrbaren Gesamtanliegen ein selbstsüchtiges Ausgehen auf diskursive und politische Stellungsvorteile spürbar wird. Leider gibt es in diesen Jahren durchaus Anlass zur Sorge, dass wir uns diesbezüglich weniger Freiheit leisten, als wir sie haben könnten und haben sollten.“

 

In dem oben verlinkten Kommentar schrieb Heribert Prantl im Schluss-Satz:

„In den Jahren nach 1918 ist so vieles falsch gelaufen. Es darf nicht nochmals falsch laufen. Die Demokraten dürfen sich nie mehr einschüchtern lassen.

Ja Heribert, da stimme ich zu: Lassen wir Demokraten uns nie mehr einschüchtern, nicht von einem amtierenden Bundespräsidenten oder von Macht-Bütteln in den Medien wie Heribert P.

___________________

*Alldeutscher Verband, eine polit. Organisation, die 1891 als Reaktion gegen den angeblich für Deutschland nachteiligen Helgoland-Sansibar-Vertrag unter Mitwirkung von A. Hugenberg und C. Peters ge gründet wurde, anfangs Allgemeiner Deutscher Ver band, seit 1.7.1894 A. V. genannt. Der A. V. setzte sich für die Belebung des deutschen Nationalbewußtseins, die Förderung des Deutschtums im Ausland sowie eine dynamische Außen-, Flotten- und Kolonialpolitik ein. Obwohl der A.V. der Form nach überparteilich war und Anhänger in verschiedenen Parteien besaß, geriet er immer mehr in das Fahrwasser rechtsradikaler Strömungen. Hierzu trug der von ihm vertretene völ kische Gedanke, der auch von antisemit. Untertönen nicht frei war, ebenso bei wie die Vorstellung eines von den Deutschen zu beanspruchenden >Lebensraumes< und eines großgerman. Mitteleuropas. Seit der Marokkokrise von 1911 bekämpfte der A. V. (geführt 1893 bis 1908 von E. Hasse, danach von H. Class) immer heftiger die Politik des Reichskanzlers v. Bethmann Holl weg unter Mithilfe bes. des Großadmirals v. Tirpitz. Im 1. Weltkrieg wurden annexionistische Forderungen erhoben. Publizist. Organ waren die „Alldeutschen Blätter“. Zum demokrat. Staatswesen der Weimarer Republik stand der A. V. in scharfem Gegensatz, verlor indes seine frühere Bedeutung. Da er in vieler Hinsicht als Vorläufer des Nationalsozialismus gelten konnte und mit diesem manche Programmpunkte gemeinsam hatte, fiel der A.V. dem Ausschließlichkeitsanspruch der NSDAP erst im Frühjahr 1939 durch Verbot zum Opfer. Einige Mitglieder standen später der Widerstandsbewegung nahe.

Quelle: Brockhaus Enzyklopädie 1966

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Aus der Zeit gefallen

Ich alter weißer Mann

Ich raffe es nicht mehr:
Die Ignoranz und die damit verbundenen Geisteskrankheiten.
Die Infantilität, diesen Verlust von Verstand, ersetzt durch öffentlich moralisierendes Gefühlssülzen.
Diesen Dreck, der uns als Kunst und Kultur verkauft wird, mit diesen visuellen und akustischen Beleidigungen allen kultivierten Empfindens.
Die Schamlosigkeit von Jung und Alt, mit öffentlich zur Schau gestellter erotischer Aufdringlichkeit, auch durch auf die Haut gestochene Exhibition.
Protzproleten, die mit immer größeren Geländefahrzeugen die Innenstädte beleben.
Vollgefressene „Hartzer“ oder angebliche „Armutsrentner“, die ihre mit Billigfleisch und Junkfood überquellenden Einkaufswagen aus dem Supermarkt schieben.
Diese verdreckten, mit „Wandmalereien“, Unkraut und Kot verzierten Schulen, Bahnhöfe und öffentliche Räume.
Alle diese nicht mehr widerlegbaren Gegebenheiten unseres öffentlichen wie auch privaten Terrains!

Sehe ich das falsch? Übertreibe ich?  

Ja, ich bin von gestern, „old school“, Achtziger.

Aber habe ich deswegen unrecht, bilde ich mir das alles nur ein?

Beispiele gefällig? 

In Leipzig haben die Behörden in einem Problembezirk eine Waffenverbotszone ausgewiesen.
Reaktion:
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen kritisieren die Einführung der
sogenannten “Waffenverbotszone” im Leipziger Osten. Christin Melcher, Landesvorstandssprecherin und Anwohnerin der Eisenbahnstraße im
Leipziger Osten erklärt dazu:
“Mit der Einführung der Waffenverbotszone wird ein ganzes Viertel stigmatisiert und politische Stimmungsmache weiter betrieben. Viele zivilgesellschaftliche Akteure im Leipziger Osten kritisieren zu Recht diese Einführung. Es sind diese Akteure, die seit Jahren Nachbarschaftshilfe organisieren, Kulturangebote und politische Diskussionsforen etabliert haben und dem Viertel zu einer neuen Vitalität verholfen haben. Miteinander statt gegeneinander – so schafft man Sicherheit. Viele verschiedene Kulturen und Religionen leben im Leipziger Osten respektvoll und friedlich miteinander. Die Einführung der sogenannten Waffenverbotszone torpediert diese positive Entwicklung im Viertel.”
“Ich möchte nicht, dass in unserem Viertel aus politischer Stimmungsmache heraus unsere Bürger*innenrechte aufgeben werden und verdachtsunabhängig alle Menschen kontrolliert werden können. Sicherheit wächst durch Vertrauen und Respekt. Wir fordern daher geeignete und wirksame Präventionsangebote sowie mehr soziokulturelle Angebote, eine verstärkte Drogenhilfe, die Betroffenen hilft statt sie zu kriminalisieren und nicht zuletzt eine bürgernahe Polizei.”

Behandlung des Migrationspaktes der VN im Bundestag mit als pathologisch anzusehenden hysterischen Entgleisungen von gewählten Volksvetretern, hier Claudia Moll, SPD.

https://www.journalistenwatch.com/2018/11/09/zum-fremdschaemen-spd/

Soweit zwei kleine Beispiele zur herrschenden Beschränktheit und Infantilität.

Kunst und Kultur!

Der Bundespräsident tritt als mentaler Sponsor einer unappetitlichen Gröl-, Pöbel-, Punk-Band auf. Nicht deren Texte werden als Angriff auf „die Demokratie und das kulturelle Leben in unserem Land“ angesehen. Nein, ein Auftrittsverbot dieser linken Krawallmacher und Hassverbreiter hat dies beschädigt – darf ein “Kulturschaffender“  äußern.

Leute, das ist Kunst anno 2018!

Zu den Ansichten für meine Behauptungen kann man hier und hier und hier anklicken.

Die Partei der Grünen – mehr als die sich selbst zerfleischende Links-SPD – ist für mich Symbol und Repräsentant der fleischgewordenen zeitgenössischen Dekadenz. Für diesen ganzen Dreck des Genderismus, der Sexualisierung des Alltags schon für die Kleinsten, der Entwertung von Ehe und Familie, der Infragestellung von Erziehung und Gesittung. Für den Einzug von Obskurantismus in die Politik, mit der Zerstörung von Bildung, Wissenschaft und Vertreibung des gesunden Menschenverstands.

Diese „Eliten“ residieren in einer Hauptstadt, die sich gerne wieder als kulturelle Weltmetropole feiern möchte; durchsetzt mit neuzeitlichen und aufgehübschten (Alt-) Bauten. Aber nichts als eine Stadt, die politisch wie in ihrem „Weichbild“ nur als „versifft“ bezeichnet werden kann – Das Neu-Beirut oder Istanbul an der Spree. Siehe hier!

Deutschland ist dank seiner Eliten und einer satten und einfältigen Bevölkerung zur größten offenen Psychiatrie in Europa geworden. Die Narren dürfen sich lauthals artikulieren und ausleben, die Leute, welche den Verstand bewahrt haben, die Wahrheit verkünden möchten, sollen dafür weggesperrt werden.

Wie besingt es Reinhard Mey im „Narrenschiff“?

https://youtu.be/8Lz_qPvKCsg

Der Steuermann lügt,
der Kapitän ist betrunken
Und der Maschinist in dumpfe Lethargie versunken,
Die Mannschaft lauter meineidige Halunken,
Der Funker zu feig‘ um SOS zu funken.
Klabautermann führt das Narrenschiff
Volle Fahrt voraus und Kurs auf’s Riff.

Jetzt halte ich Unzeitgemäßer, ich Altfränkischer es auch so mit Reinhard Mey und will jetzt vorerst mal fein still schweigen:

 „Und ich bedenk’, was ein jeder zu sagen hat / Und schweig‘ fein, still / Und setz’ mich auf mein achtel Lorbeerblatt / Und mache, was ich will.

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Letztes Gefecht?

Mitnichten!

Ich möchte mich aus aktuellen Anlässen nochmal dieses Betreffes annehmen.
Nicht Wenige wollten nach letzten Wahlen hierzulande, in Österreich, Italien, einigen osteuropäischen Ländern oder nach den Präsidentschaftswahlen in den USA und zuletzt auch in Brasilien, eine Rückkunft des Konservativen erhoffen.
In Deutschland hätte der Großteil der Wähler der Linken von Rot, Grün und Dunkelrot keinerlei Mehrheit eingeräumt, ja diese gewissermaßen in Abseits geschoben. Die „vereinte Linke“ käme nicht über 40 % hinaus und das bedeute doch eine Zeitenwende, meine einige.
Vorsicht! Ich sehe das nicht!
Wenn man die Zeitung aufschlägt, von der lokalen Postille bis zur FAZ oder der Welt, gar nicht zu reden von Zeit und SZ: nichts ist davon zu merken. Im Gegenteil, die Presse und der Bezahlrundfunk haben augenscheinlich die Schlagzahl ihrer Propaganda in den zurückliegenden Wochen erhöht. 

Beispiele? Ja bitte.

Heute Morgen ist erstes Thema für das Morgenmagazin von ARD und ZDF der angeblich lamentable Umgang mit der linksradikalen Punk-Band „Feine-Sahne-Fischfilet“, die doch der Bundespräsident uns so ans Herz gelegt hat. Man hat aus Sorge vor rechtsradikalen Ausschreitungen einen Auftritt der Punk-Gröler im Bauhaus Dessau abgesagt, um das bauliche Kulturerbe vor möglichen Beschädigungen durch rechte Gegen- und linke Pro-Demonstranten zu schützen. So verteidigt die verantwortliche Direktorin ihre Entscheidung. Vor drei Tagen hatte die ARD schon daraus einen „Skandal um Kunstfreiheit“ gemacht.
Der ehemalige Bauhaus-Direktor Philipp Oswalt rügt denn seine Nachfolgerin und darf hinausposaunen: „Die Absage des Konzertes hat die Demokratie und das kulturelle Leben in unserem Land beschädigt.
So zu vernehmen auch im hiesigen Käseblatt, das dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) angehört, das von dem ehemaligen Spiegel-Chefredakteur Wolfgang Büchner geleitet und von der SPD kontrolliert wird.
Dieses Schwindelverbreitungsblatt* offeriert uns gleich eine Doppelseite linksfrisierter Meinung für die neuernannten Märtyrer im Kampf gegen Rechts. Das Redaktionsnetzwerk lässt texten: „Je erfolgreicher und bedrohlicher AfD, Pegida und andere recht Strömungen werden, so scheint es, desto mehr Bedeutung kommt auch dieser Band aus dem Norden Mecklenburg-Vorpommerns zu.“
Eine Erhebung dieser Polizistenfeinde und Deutschlandverächter in den demokratischen Adelsstand.
Da haben sich offensichtlich ARD und RND kurzgeschlossen – Rotfunk und Rotpressung.

Dann kann es narürlich nicht weiter gehen ohne das Thema Maaßen bzw. Seehofer.
Da durften sich nach dem Bekanntwerden der Abschiedsrede des Verfassungsschutzpräsidenten noch mal mehr SPD-Schranzen, ob sie Scholz, Nahles, Klingbeil oder Carsten Schneider heißen, ihr Maul über einen unliebsamen (=unbeugsamen) Spitzenbeamten und den amtierenden Innenminister zerreißen. Der Stegner-Widergänger Carsten Schneider durfte im ZDF-Morgenmagazin sagen: „Dass der ehemalige Präsident so irre ist, hätte ich nicht gedacht“.
Seehofer ist nach Meinung des Linken Andre Hahn „ein Gefährder der Demokratie“, der für die Grünen „seit Monaten nicht mehr tragbar sei“.

Soweit das Meinungssponsoring des ÖRF für die vereinigte Linke.

CDU/CSU und die SPD demontieren sich überwiegend selbstverschuldet weiter. Da erscheinen die Grünen als die bundesdeutsche Hoffnung schlechthin und werden von der Journaille als solche verkauft. Dreist spricht man inzwischen von den Grünen als die neuen Konservativen, einer „bürgerlichen“ Partei. Dafür stehen die Annalena und der Robert, die Katharina und der Anton aus Bayern, und vor allem der Winfried aus Schwaben.
Der BaWÜ-“Landesvater“ Winfried Kretschmann hat in den Ferien ein Buch geschrieben.

Grün ist das neue Schwarz. Denn bei CDU und CSU sei der Konservatismus zu naivem Technikglauben geronnen. Bei den Grünen dagegen werde der ökologische Gedanke des Umweltschutzes dem Lateinischen „conservare“ – bewahren – viel gerechter: „Die Grünen haben eine sehr konservative Wurzel. Das ist sozusagen die Bewahrung der Schöpfung, Erhalt der Natur. Die haben wir ja selber nicht geschaffen – die haben wir nur vorgefunden. Wir können Arten ausrotten, aber keine neuen in die Welt setzen. Das ist ein konservatives Thema.“

kann man hier lesen.

Und nochmal Vorsicht!
Der Wolf hat Kreide gefressen und die Medien werden mit anschwellendem Bemühen den deutschen Geißlein den Isegrim als Heilsbringer verkaufen.

Ich lasse es mal auf diesen Beispielen von Informationskampagnen beruhen.
Man muss sich gewisse „Formate“, wie z.B. das „MoMa“ im Fernsehen gelegentlich antun, auch wenn man dabei zum Misanthropen oder Deutschenhasser werden könnte, wenn man die die bemühten Straßenbefragungen in Entsprechung zu des „Volkes Stimme“ mit selektierten Ausgefragten erlebt oder die gecasteten deutschen Klatschaffen im Publikum der Talkshows auf sich wirken lässt.

 

Das linke Kartell pfeift nicht auf dem letzten Loch. Es ist rühriger als je zuvor. Und der Marsch der 68er Ideologie und der Ideologen durch die Institutionen ist beileibe nicht am Ende angekommen.

Norbert Bolz schreibt in der Tagespost:

„Seit fünfzig Jahren straft uns ein zorniger Gott, indem er die Wünsche der 68er er füllt. Mit dem berühmten Marsch durch die Institutionen begann damals eine Kulturrevolution, die sich im Lauf der Jahre nicht etwa abgeschwächt, sondern sogar dramatisch verschärft hat. Über „n-Geschlechter“ und „Transgender“ hätte Rudi Dutschke noch den Kopf geschüttelt – heute sind sie regierungsoffizielle Grundbegriffe. Und seither steht der gesunde Menschenverstand auf verlorenem Posten.“

Der Schweizer Schriftsteller Giuseppe Gracia spricht ebenfalls in der Tagespost von

Eliten, die sich aufführen wie Heilpädagogen des sozialen Zusammenhalts … Politiker und Medienleute, die nicht nur Staatsgeschäfte und News, sondern auch unser Innenleben lenken wollen.“ 
„Theoretisch können Sie sagen, was sie wollen, das bestreitet niemand. Aber die wenigsten getrauen sich, öffentlich wirklich eigene Gedanken zu vertreten, gegen den medial dominanten linksliberalen Moralismus. Die meisten haben Jobs zu verlieren und wollen in der Nachbarschaft nicht als Leute mit dubioser Gesinnung dastehen.“

Beide Autoren kennzeichnen, wie das Linkskartell uns in der Hand hat; wie es immer weiter versuchen wird, in unseren Verstand einzudringen und uns unter seiner Knute zu halten. 

Man kann entgegenhalten, es gibt aber doch auch eine neue „Elite“: Journalisten und Publizisten, auch Wissenschaftler wie Norbert Bolz, die sich nicht der gegenwärtigen Tyrannei ausliefern, Widerspruch erheben und den gesunden Menschenverstand wieder auf einen festen Posten setzen wollen. Menschen wie z.B. Roland Tichy, Marilla Slominski, Dieter Stein, David Berger, Alexander Wendt und Peter Helmes.
Leute, welche mit uns die „Dynamik des Realitätsschwunds“ stoppen und umkehrbar machen möchten. 

Das ist ein Kampf wie David gegen Goliath. Machen wir uns Hoffnung mit dieser Metapher? Wissend, dass wir nicht etwa ein „letztes Gefecht“ erfahren werden. Das Kartell wird nicht aufgeben, denn wie heißt es in der letzten Strophe der „Internationale“:
„ … Diese Welt muss unser sein!“

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* Über dem Artikel des Käseblättchens findet man folgende Überschrift: „Deutschlands linke Prügelknaben.“ Wir wahr, möchte man anmerken, weisen doch so manche Texte dieser „Künstler“ unzweideutig eine Affinität zum Prügeln und Randale-Machen aus. Siehe hier.

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„Klatschaffen“, „Pöstchenjäger“ und „Machterhalter“

Schimpfwörterlexikon für Politiker

Der Artikel auf CONSERVO  »Von „Klatschaffen“, „Pöstchenjägern“ und „Machterhaltern“ – Merkels unterwürfige Gefolgschaft« hat mich zum Nachdenken und Auskundschaften angeregt: wie kann man Politiker stilvoll oder deftig, jedenfalls wirksam beleidigen oder beschimpfen.
Die gequälte Kreatur, sprich der Wähler und wir, die demokratischen Erfüllungsgehilfen, »das Volk«, sollten uns doch irgendwie zur Wehr setzen können, nicht nur an der Wahlurne. Dazu bieten sich natürlich die sozialen Medien an oder ein Blog wie »altmod«. Natürlich sind die Beschimpfungen dosiert anzuwenden, um nicht in den Geruch der Hassrede zu geraten; irgendwie pläsierlich, wie es z.B. der Wiener* fertigbringt.

Für den Umgang mit Journalisten haben wir schon einen solchen Fachwortschatz auf den Weg gebracht.  Es ist also Zeit, eine Sammlung speziell auch für die Anwendung auf Politiker zu kreieren, bei denen sich nach unserer Meinung Unmengen von »homines inhabiles« tummeln und nur wenige »Nudlaugn«.

Gemäß meiner Familienherkunft aus dem österreichisch-bayerischen Siedlungs- und Sprachgebiet verwende ich bei verbalen Invektiven ohnehin am liebsten das österreichische Idiom*. Das hat den Vorteil, dass der Angegriffene zunächst mit manchem Ausdruck nichts anfangen kann und die dahinter stehende Grobheit nicht gleich erkennt. Es gibt hier sinn- und bedeutungsfreie Schimpfwörter, an denen sich ein Rechtsverdreher die Zähne ausbeißen kann. Insofern überwiegt in meinem Katalog Österreichisches bzw. Bayerisches.

Herbert Wehner war ein Meister der Insultierung, manchmal auch mit Worterfindungen, denen jeglicher Sinn fehlt: »Sie Düffeldaffel«. Das Wort war bis dahin in keinem Diktionär zu finden gewesen. Anschaulicher war die Injurie »Übelkrähe« für den CDU-Abgeordneten Wohlrabe und dann wurde er noch konkreter, als er zu dem MdB sagte: „Sie sind ein Schwein. Wissen Sie das?“ Den früheren Innenminister Richard Jäger – schon als »Kopf-ab-Jäger« verspottet – schmähte er denn in einer Debatte über Pornographie mit der Formulierung »Glied-ab«. Wehner handelte sich mit solchen und anderen Ausfälligkeiten im Bundestag 77 Ordnungsrufe ein. Ein einsamer Rekord, den nicht einmal Joschka Fischer toppen konnte (»Herr Präsident, mit Verlaub, Sie sind ein Arschloch«!).

Im Anhang findet der geneigte Leser eine exklusive Sammlung von Beleidigungen und Schimpfwörtern als PDF-Datei, derer er sich im Blick auf Politiker (oder auch andere Personen) bedienen mag.
Wir haben uns bemüht, schlimmste Grobheiten – zum Beispiel aus dem Wortschatz von Herbert Wehner – wie „Strolch“, „Quatschkopf“, „Dreckschleuder“, „Schleimer“ usw. auszumustern; und auch offensichtliche Worte im Kontext von »dumm«, »Dödel«, »Depp«u.a. Auch tierische Vergleiche wie Sau, Esel, Kamel, Ziege etc. haben keinen Eingang gefunden. Auf die »Krampfhenne« wollten wir in Gedenken an FJS aber nicht verzichten.

Als ich die Sammlung zusammenstellte, erlebte ich bei etlichen Schmähworten eine Art Déjà-vu: Claudia Roth und Grüne in der Mehrzahl tauchten vor meinen Augen auf.
Und dann besonders Ralf Stegner. Wäre »Ekelpaket« für »Pöbel-Ralle« eine Übertreibung? Oder Abklemmer, Aufpudler, Bazi, Braddler, Bratkeks, Eierbär, Gfrastlsackl, Hacklschmeißer, Hirschkipfel, Hosentrompeter, Naderer, Säftel, Schnieptröte, Spatznkampler, Streithansel, Suderer, eigentlich ist er ein Tachinierer und Teschek, gewiss ein Ungustl, eine Wurzn, ein Zecker und Zornigel?
Dem Steger haben wir es jetzt gegeben; der zieht das aber auch an. Deswegen ist er auch als negative, »multipolare« Persönlichkeit bei ARD- und ZDF-Talkshows so beliebt.

Die Grünen und Grüninnen animieren zu Folgendem: Bagage, Blarrpotten, Blondinen, Dalledus, Duracellhäschen (besonderes Beispiel: Katharina Schulze aus Bayern), Eierbären, Evolutionsbremsen, Fuffis, Goschatten, Goschenreißer, Grindschlapfen, Gschichtldrucker, Handtaschenträger (für Anton Hofreiter), Hascherl, Hendl, Inselweiber, Krampfhennen, Müslitanten, Ökoschlunze, Perle von Gurktal (u.a. für Claudia Roth wie auch), Schnieptröte, Schöberl, Spatznkampler, Trampel, Trauerweide, Trulla, Trutscherl, Waserl, Wurzn, Zwiederwurzn.

Frau Merkel erschien vor meinem geistigen Auge, als ich las: Bratkeks, Gesichtsbaustelle, Grindschlapfen, Gschdumpate, Gschichtldruckerin, Halbleiter, Hendl, Krampfhenne, Pfurzglockn, Trampel, Traubenbinderin, Trauerweide, Wabn, Wurzn.
War das jetzt alles zu derb? Wir sprechen nicht über das verunstaltete Kanzleramt, sondern von der bald gewesenen Amtsträgerin.
Genießen wir es, denn lange wird uns dieses Schimpfobjekt nicht mehr zur Verfügung stehen, wenn mit Friedrich Merz vielleicht ein Ampelpobler oder Braddler (?) an die Spitze kommt, der sich dann vielleicht auch nur als Hirschkipfl herausstellt.

Horst Seehofer ist wie Merkel schon fast abgemeldet: der Bratkeks, Bruchpilot, Drahdiwaberl, Eierbär, Falscher Fuffzger, Gmoatrottel der CSU, Halbleiter, Hallodri, Naderer, Seicherl, Teschek. Er ist inzwischen zu einem armen Wimmerl geworden.

Andrea Nahles, der SPD-Trampel schlechthin? Oder ist sie ein Spatznkampler?

Peter Tauber – Gott hab ihn selig, mein Lieblingsgeneral – der aufgrund seiner Qualitäten Staatssekretär bei einer Blondine und Grindschlapfn werden konnte. Das Anwaltssöhnchen, der Aufpudler, Bazi, Bratkeks, Chefgrüßer, Drahdiwaberl, Goschatta, Hirschkipfl, Hosentrompeter, Kofferträger, Schöberl, VUPO, Wimmerl usw..

In der Politik gibt es unzählige Braddler und auch Furchengeher, bei den Medien wie auch in der Politik viele Klärschlammtaucher.
Also tauchen wir ein in die Odelgrube der Beschimpfungen.

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*Der Wiener ist ein Meister der hinterfotzigen Verbalinjurie.

Zum Aufrufen des Katalogs auf das Bild klicken:

 

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AKK, Spahn oder Merz?

Tomas Spahn – ein Journalist, nicht zu verwechseln mit dem Spahn –  titelt auf Tichys Einblick:

„AKK, Spahn oder Merz? Spielt alles noch keine Rolle – Hauptsache, die Medien haben endlich mal wieder etwas Personalpolitisches zur Beschäftigung.“

Tja, Hauptsache die Journalisten können ihrer favorisierten Tätigkeit nachgehen, sich über Personen das Maul zu zerreißen und dabei zu glauben, das Publikum würde ihnen bei ihrem Kasatschok* fasziniert zusehen. Tomas Spahn macht in seinem Beitrag dasselbe, was er wohl mit seinem Untertitel kritisieren möchte und beschäftigt sich auf geschätzt 150 Zeilen dann doch  mit personellen Mutmaßungen.

Wolfram Weimer, ein Journalist, den ich an sich schätzte, haut auf achgut schon etwas mehr raus und meint zu Friedrich Merz:

„Als seine Kandidatur am Montag ventiliert wurde, sprangen an der deutschen Börse die Aktienkurse an, er ist der eindeutige Favorit der Wirtschaft und der Mittelstandsverbände“.

Wie bitte? Ist das blöd oder ist das blöd?

Letztes Jahr wurde von Journalisten der Schulz-Effekt verkündet.
Und nun schellt einer den Merz-Effekt aus, mit in sich bergenden Effekten auf Wirtschaft, Konjunktur usw. Vielleicht gar mit Auswirkung auf die Arbeitslosenzahlen – die besten seit der Wiedervereinigung.
Was aus dem Schulz-Effekt wurde, wissen wir. Schulz wurde seinerzeit gerufen.
Merz hat sich selbst ins Spiel gebracht.

Gibt es ein reinigendes Merz-Gewitter?
Werden Spähne fliegen?
Wird sich Krampf-Knarrkalauer durchsetzen?

Überlassen wir das der CDU und fragen uns, wie lang die Personaldiskussionen in den Quatschquetschen und im Tumbfunk virulent bleiben werden. Denn das Ganze stößt in Kürze genauso ab, wie der Merkel ihre Hängebacken. 

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*Kasatschok:

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Schein und Sein

In trautester Verlogenheit

Ein Herbstgedicht – frei nach Wilhelm Busch

Ade, ihr Merkeltage,
Die schon so lange gehen
Mit mannigfaltig Frust und Plage:
Wir mögen Sie nicht weiter sehen.

Seit Jahren ist es kein Entzücken,
Zu sehn bei Nacht und Sonnenschein,
Als wie gescheuchte Mücken
Die Merkel-Gäste kommen rein.

Wenn wir beim Fernsehglotzen
Der Lisplerin gelauscht,
Da kam der Wunsch zu kotzen
Mit Macht herbei gerauscht.

Nicht nur die Presse-Lügen-Knaben
Haben jetzt nach Süden sich gewendet
Und krächzen wie die Raben,
Dass Bayerns Horst auch endlich endet.

Was ist das jetzt für ein Gesause!
Als wenn es stürmt und schneit.
Doch Merkel bleibt im Kanzleramt zuhause,
In trautester Verlogenheit.

Keine Wahl kann sie so recht verdrießen,
Klebt weiterhin am Kanzlerstuhl.
Doch halten wir uns warm und schließen:
Bald haben wir ganz vor ihr Ruh!

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Landtagswahl in Hessen 2018

„Hetze, Hass und Spaltung der Gesellschaft“

Noch rechtzeitig vor der Wahl am Sonntag flattert den Wählern in Hessen landesweit ein Brief der CDU in die Briefkästen.
Natürlich lobt der amtierende Ministerpräsident  Bouffier, CDU seine und die Arbeit seiner schwarzgrünen Regierung über den schwarz-grünen Klee.
Ein Schwerpunkt des Eigenlobs in dem Brief ist die „Sicherheitspolitik“. Bouffier läßt schreiben:
„Wir haben so viele Polizisten wie noch nie und auch deshalb gibt es in Hessen insgesamt weniger Straftaten als noch vor 20 Jahren. Außerdem haben wir die höchste Aufklärungsquote, die Hessen jemals hatte.“
Ein Schelm, wer jetzt an eine „geschönte Statistik“ denkt. Gab aber schon der immer regierungsfreundliche Nachrichtendienst von t-online nach Veröffentlichung der Bundeskriminalstatistik im Mai bekannt: „die wahren Zahlen könnten viermal so hoch sein“.
Auch der Spiegel befasste sich mit der Fragwürdigkeit der veröffentlichten Zahlen bzw. der Kriminalstatistiken allgemein.
Bekannt ist inzwischen, dass es allein in den letzten zehn Jahren 245 Änderungen an Begriffen und Definitionen in den „Richtlinien für die Führung der Polizeilichen Kriminalstatistik“ gegeben hat.

Aber ich will jetzt nicht auf die naturgegebene Lobhudelei der Politiker in eigener Sache eingehen.
Interessanter wird es auf Seite 2 des Briefes.

Dort heißt es:

Gehen Sie zur Wahl und wählen Sie mit beiden Stimmen CDU. Wir brauchen in Hessen Stabilität und Verlässlichkeit – das gibt es nur mit einer starken CDU. Wir dürfen unser Land keinen ideologischen politischen Experimenten von links überlassen und genauso dürfen wir die selbsternannte „Alternative“ nicht als Alternative ansehen. Denn die AfD ist eine Gefahr für das ganze Land. Sie steht für Hetze, Hass und für eine Spaltung der Gesellschaft. Diese Partei schmückt sich mit angeblich konservativen Werten – aber ich sage Ihnen aus voller Überzeugung: So war die hessische CDU niemals und so werden wir nie werden. Unsere Politik fußt auf dem christlichen Menschenbild und Diskriminierung und Herabwürdigung anderer wird von uns nie akzeptiert werden.

Aha, denkt man zuerst, keine ideologischen politischen Experimente von links!
Aber dabei hat sich doch Bouffier bzw. die Hessen-CDU vor vier Jahren mit den Grünen den linken Bock zum Gärtnern eingeladen. Und die werden, sollte es eine rot-grün-rote Mehrheit für Hessen geben, wohl mit fliegenden Fahnen zu ihren Erzeugern zurückkehren. Wetten dass!?

Bezüglich der AfD waren von Bouffier keine anderen Aussagen zu erwarten. Da werden die schweren Möresergranaten wie „Hetze, Hass und Spaltung der Gesellschaft“ abgeschossen. Und, die AfD sei „eine Gefahr für das ganze Land“.
Woher kommt diese Erkenntnis? Mit der Programmatik oder der bekannt gewordenen Sachpolitik der AfD kann das keiner begründen.
Natürlich ist die AfD eine Gefahr geworden, nämlich für die sattgewordenen, machtbesessenen und selbstvergessenen etablierten Parteien, die weiterhin unser Geschick bestimmen möchten. Und so beschwört man den Gottseibeiuns in Form der AfD. Und dann betreibt man selbst das, was man dem Gegner vorwerfen möchte: Hetzen, Hass sähen und Spalten der Gesellschaft.
Indem politisch nicht genehme Ansichten stigmatisiert werden, befindet sich die CDU in Hessen damit in bester Gesellschaft mit der evangelischen Kirche (siehe hier), den Gewerkschaften und anderen linksbewegten Organisationen – im „demokratischen“ Kampf im Sinne von „Wer nicht für uns ist, ist gegen uns“ und muss ausgegrenzt werden.

Folgenden Satz von einem hessischen CDU-Politiker muss man sich auf der Zunge zergehen lassen:
„Diese Partei schmückt sich mit angeblich konservativen Werten – aber ich sage Ihnen aus voller Überzeugung: So war die hessische CDU niemals und so werden wir nie werden.“

Bouffier möchte heute weismachen, dass seine Partei niemals „konservativ“ gewesen sei (und auch nicht sein möchte): Die Partei eines Alfred Dregger und Walter Wallmann – einstmals konservativster, sprich rechtester Landesverband innerhalb der Bundes-CDU.
Wen möchte Bouffier mit solchen Aussagen einfangen, wer soll ihm auf den Leim gehen?
Mit seinen Aussagen zum Ergebnis der Bayern Wahl und über seine CSU-Kollegen hat er sich im Bemühen, auf der Spur von Frau Merkel zu bleiben, auch als hervorragender Spalter in Sachen Union erwiesen.

Es ist heute schon gewiss: am Sonntag wird er seine Quittung als einet der obersten Lakaien im Merkel-Verbund erhalten.
Und dann werde ich mal wieder den Fernseher einschalten, um mich kurzzeitig an den Gesichtern und am Mienenspiel der „Hetzer, Hass-Säher und Spalter“ zu delektieren.

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End of Landschaft

End of Landschaft Wie Deutschland das Gesicht verliert Kino-Dokumentarfilm von Jörg Rehmann 105 Min. Die Energiewende ist das größte Infrastrukturprojekt seit Ende des 2. Weltkrieges in Deutschland. Die Kostenhochrechnungen dafür gehen in die Billionen. Doch selbst 30.000 Windräder und hunderttausende Solaranlagen konnten nicht verhindern, dass damit bislang nur 3 Prozent des deutschen Primärenergiebedarfes gedeckt werden können. Die Auseinandersetzungen um zerstörte Landschaften und Windradlärm haben die bislang friedlichen Landregionen in tiefgreifende Zerwürfnisse gestürzt. Auch durch den Naturschutz zieht sich ein schwerer Konflikt. Wie sauber ist die „Handschrift der Energiewende“? Der Journalist und Filmautor Jörg Rehmann hat in „End of Landschaft“ den Menschen vor Ort zugehört, hat Experten und Wissenschaftler befragt und investigative Recherchen betrieben. Das Ergebnis ist ein sensibler Film, der dennoch fordert, aufdeckt und aufrüttelt. Für den Autor und die im Film befragten Experten ist die Notwendigkeit eines wirksamen Klimaschutzes unbestreitbar. Mit der Ausbeutung der Erde kann und darf es so nicht weitergehen. Aber es braucht eine ehrliche Energiewende mit Augenmaß. Ein Film jenseits fernsehüblicher Berichterstattung, – und ein kritisch-informatives Roadmovie durchs Energiewendeland…

Web: www.end-of-landschaft.de

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