Zerstörung der Privatsphäre = Zerstörung unserer demokratischen Grundordnung

Der Beitrag erschien redaktionell bearbeitet bereits am 29. April 2023 auf conservo

Online-Kommunikation ist vertraulich – d.h. also auch das Telefonieren. Das steht (noch) in der EU-Datenschutzrichtlinie für elektronische Kommunikation.
Internet-Dienste dürfen die Kommunikation ihrer Nutzer nicht „mithören, abhören, speichern oder auf andere Arten abfangen oder überwachen“.

Die linksextreme Innenministerin Nancy Faeser will das abschaffen. Vorgeschoben, als notwendig im Kampf gegen sexuellen Missbrauch und Kinderpornografie, sollen Internet-Dienste die Kommunikation ihrer Nutzer anlasslos und verpflichtend scannen und überwachen.

Mit ihrer Initiative will Faeser eine „Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zur Festlegung von Vorschriften zur Prävention und Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs von Kindern (CSA-VO)“ antizipieren. Damit verstößt sie auch gegen den Koalitionsvertrag der „Ampel“. Aber intern hat sie sich anscheinend schon durchgesetzt.

Es bedarf keiner Diskussion, dass das, was sich im Internet – und nicht nur dort – an Widerwärtigem im Zusammenhang mit sexuellem Missbrauch und Kinderpornografie abspielt, nicht akzeptierbar ist und bekämpft werden muss.

Doch es muss vermutet werden, dass dies als Hebel dient, die Grenzen der Überwachung der Privatsphäre bei der (Online-) Kommunikation auszuweiten.

Dieser Staat wurde durch seine Regierenden und den willfährigen Medien schon länger auf den Weg in eine totalitäre Umgestaltung gebracht. Da sei nur an die Corona-Maßnahmen mit Aufhebung elementarer Grundrechte erinnert. So ist nicht von der Hand zu weisen, dass man nicht Halt machen wird, bald auch die gesamte private Kommunikation unter Überwachung zu stellen. Was technisch inzwischen ja nicht unmöglich ist.

Der Angriff oder Übergriff auf die Privatsphäre ist ein Angriff auf die demokratische Grundordnung.

Die Vorstellung einer Privatsphäre ist Bestandteil der demokratischen Grundordnung. In Deutschland wird die Privatsphäre im Grundgesetz durch das Persönlichkeitsrecht und auch durch die Bestimmungen zur Unverletzlichkeit der Wohnung und zum Post- und Fernmeldegeheimnis geschützt. Auch die Grundrechte-Charta der Europäischen Union legt besonderen Wert auf den Schutz der Privatsphäre: „Jede Person hat das Recht auf Achtung ihres Privat- und Familienlebens, ihrer Wohnung sowie ihrer Kommunikation.“ — Charta der Grundrechte der Europäischen Union, Titel 1, Artikel 7.

Aber wie schon erwähnt, arbeitet auch die EU-Kommission seit geraumer Zeit an der Außerkraftsetzung dieses Elementarrechts.
Es sei in diesem Zusammenhang noch an das „Forschungsprojekt INDECT der EU zur „präventiven Verbrechensbekämpfung“ mittels automatischer Auswertung von Überwachungskamerabildern des öffentlichen Raums erinnert.

Wie in der Dystopie von Orwells „1984“ wird – nicht nur mit dem Kampf gegen Kinderpornographie aktuell – versucht, einen Vorwand zu schaffen, der die massive Überwachung, den permanenten Ausnahmezustand und in der Folge eine umfassende Unterdrückung rechtfertigt.

Am permanenten Ausnahmezustand = Klimakatastrophe – arbeiten die Grünen und ihr NGO-Umfeld ja schon lange. Und ihre Regierungsbeteiligung gibt ihnen endlich die dazu notwendigen Mittel in die Hand, das Volk in ihrem Sinne zu unterjochen. Die SPD mit Faeser und Scholz – aber auch die FDP – erweisen sich dabei als folgsame Partner bei den totalitären Staatsambitionen.
Wie „Corona-Leugner“ nicht nur sozial verfemt, sondern mit juristischen Finessen auch strafrechtlich verfolgt wurden, so steht zu erwarten, dass dem „Klima-Leugner“ oder „-Skeptiker“, das gleiche Schicksal erreicht.

Schon unter der großen Koalition wurden umfassende Überwachungsmaßnahmen, angeblich zur Kriminal-Prävention oder Terrorismus-Abwehr beschlossen.

Private Telekommunikationsunternehmen sind nach einem Gesetz vom Dezember 2015 verpflichtet, alle Telekommunikations-Verbindungsdaten sowie Standortdaten von Handys ohne Anlass oder konkreten Verdacht vier oder zehn Wochen lang zu speichern und sie herauszugeben, falls Behörden sie anfordern. Auch bei der Auswertung unseres Zahlungsverkehrs oder bei der zukünftigen automatischen Übermittlung unserer Fluggastdaten an das Bundeskriminalamt oder an ausländische Polizeibehörden speichern Privatunternehmen für den Staat. Seit 2017 dürfen sich die Behörden mittels sog. Staatstrojaner in die Systeme der Bürger hacken.

Und wem nutzt das? Die Frage will ich hier nicht beantworten. Ich könnte in Pönales abgleiten, so in Rage gerate ich, blicke ich auf „das beste Deutschland, das es je gegeben hat“.

Andreas Paul Wagner – Der letzte Privatier
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Aktuelles über Russland

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Einfach nur widerlich, dieses Pfaffengewäsch …

An diesem Freitag, den 28.04.2023, erschien in meiner lokalen Quatschquetsche dieser Leserbrief des ehemaligen Wächtersbacher Ortspfarrers Christoph Schilling:

Dies ins Bewusstsein dringen lassend, fragte ich mich, wie weit kann sich ein Pfarrer, ein „Seelsorger“, auch ein ehemaliger, von den Problemen und Nöten der Menschen entfernen?

Der emeritierte protestantische Pfaffe macht die Sorgen und geäußerten Widerstände vieler Menschen ob der neuen Heizungsverordnung der Bundesregierung zu seinem Thema; die Argumente dagegen sieht er als „Drückebergerei und Aufschieberitis“.
Es sind wirtschaftliche Verwerfungen, die keiner bestreiten kann; nicht nur allgemein, sondern ganz konkret auch für Privatmenschen, das heißt für Haus- oder Wohnungseigentümer. Der geplante Heizungs-Zwangstausch und all die Bestimmungen zur energetischen Sanierung der Regierung (und der EU) greifen tief in das erarbeite Gut und Geld der Menschen ein. Die Regierung macht autoritäre und in unserer wirtschaftlichen Gesamtsituation – betr. nicht nur Fachkräfte- und Material-Mangel – großteils unerfüllbare Vorgaben. Vorgaben, welche die im eigenen Besitz befindliche Wohnung oder das Eigenheim besonders von kleinen Leuten betreffen. Nicht nur der private Rückzugsort, nicht allein die „Immobilie“, sondern für viele wird das wesentliche Element ihrer Altersvorsorge in Frage gestellt. Nicht wenig Menschen erleiden darob bereits schlaflose Nächte.

Aber das ficht den Seelsorger nicht an.

Es wird geschätzt, dass 60% der „Häuslebesitzer“ das nicht stemmen können und dass dies quasi zu einer Enteignung führt.
Das Ganze betrifft aber nicht nur die „Eigentümer“, sondern auch die Menschen, die auf bezahlbaren Mietwohnraum angewiesen sind. Die immensen Summen, die für diese Maßnahmen erforderlich sind, werden zweifelsohne umgelegt werden. Damit werden wohl dieses Mann-Gottes feuchte Träume erfüllt, dass man den Menschen „auf den Pelz und Portemonnaie rückt“.
In Deutschland herrscht bereits Wohnungsnot, es werden kaum noch dringend erforderlich neue Wohnungen gebaut. Die Politik der deutschen „Willkommenskultur“ hat u.a. zu dieser Verknappung geführt. Die Maßnahmen der Regierung mit haltlosen Auflagen betr. Wärmedämmung und Heizungstechnologie, die Teuerungen im Rohstoff- und Materialsektor und die Zinssteigerungen am Kapitalmarkt haben dazu geführt, dass niemand mehr in Wohneigentum investieren mag oder kann.

Aber das ficht den Seelsorger nicht an.

In der Botschaft Christi findet der Christoph wohl keine Erfüllung mehr und so macht er sich zum Apostel der Klimareligion. Seit er nicht mehr qua Amt wenigstens einmal in der Woche seinen mehr und mehr säkularen Sermon von der Kanzel herab ablassen kann, nutzt er die Lokalpresse via „Leserbrief“ als sein Forum.
Ich habe mich schon einmal hier an ihm „gewetzt“, als es u.a. um „die Ehe als weltlich Ding“ ging. Zu Corona-Zeiten hatte er sich in der lokalen Dungspüle auch für die Impfpflicht eingesetzt und gegen Impfunwillige geistlich-klerikal polemisiert.
Vergessen wir es!

Die Kirche darf sich ob solcher Seelsorger nicht wundern, dass ihnen die Schäflein in Scharen davonlaufen. Diese „Hirten“ wie Christoph Schilling haben die Religion der Klimakatastrophe für sich entdeckt, folgen ihnen doch damit möglicherweise mehr von den Wohlstands-verblödeten und ergrünten bundesdeutschen Schöpsen nach, als von ihnen verprellte Christus-Sucher.
Pfarrer Schilling hatte sich seit je gut in Pfarrpfründen einrichten können, für die ja qua Staatsvertrag seine Schäflein aufkommen müssen. So sei ihm denn auch seine Pension (nicht unbedingt) vergönnt. Und wir nehmen Abstand, über seinen „Pelz und Portemonnaie“ so zu rechten, wie er es über ihm augenscheinlich fremd-Gewordene tat.

Einfach nur widerlich, solche Pfaffen …

Vielleicht doch „Feuchte Träume“ eines protestantischen Seelsorgers?
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Gehirnwäsche

Artikel bereits am 18.04.23 auf conservo veröffentlicht.

Unter der Überschrift „Die Grenzen medialer Gehirnwäsche“ meinte „Cicero“, dass den Grünen beim radikalen Umbau des Landes auch die große Unterstützung angeblicher Qualitätsmedien nichts nütze. Vielleicht verweigere sich über kurz oder lang der eine oder andere Partner in der Ampel, die „dümmste Energiepolitik weltweit“ endlos mitzumachen – hofft Cicero.
Auch bei den Qualitätsmedien, den Claqueuren und Wasserträgern der Grünen?

Gehirnwäsche?

Bei „Gehirnwäsche“ wird nicht etwa das Hirn „gewaschen“ sondern es wird etwas in dieses hineingesetzt. Und die Betroffenen sollen nicht erkennen, wie ihr Verhalten in eine beabsichtigte Richtung gelenkt wird. Das geschieht u.a., indem soziale und psychologische Faktoren durch direkte oder unterschwellige Beeinflussung geschickt manipuliert werden.
Das Ziel ist nichts anderes, als Zersetzung und/oder Umprogrammierung der Zielpersonen.
Ein Synonym für „Gehirnwäsche“ ist auch „Mentizid“ oder „Geistesmord“ – eine treffliche Metapher.
Der historisch umfangreichste von uns erlebte Versuch lief während der „Pandemie“. Absolut erfolgreich für die Regierung, die Medien, die „Wissenschaft“, d.h. für alle Manipulateure.

Climate Brainwashing“

Wenn man glaubte, mit dem Ende der Pandemie, würde mit medialem Dauerfeuer betreffend ein Thema, mit einer gleichartigen Zersetzung oder Umprogrammierung der Gehirne, Schluss gemacht werden, sieht sich getäuscht.
Was zu erwarten war, trat ein: Der Klimawandel, die „menschgemachte Katastrophe“ ist – trotz Krieg in der Ukraine – jetzt (wieder) das Kernthema bei den medialen Aufklärungsexzessen der „Öffentlich Rechtlichen“, den „Privaten“ und in den papierenen oder digitalen Meinungs-Dungspülen – vielleicht genannt „Zeitung“.

Hören Sie gelegentlich BR-24, HR-Info, SWR-aktuell oder wie diese Schwindelverbreiter noch heißen?
Auf dem Weg in meine fränkische Heimat schaltete ich gelegentlich BR-24 im Autoradio ein. Das mache ich heute nicht mehr. In jedem Nachrichtenblock, im Viertelstundentakt, wird man mit Nachrichten über Klima-Themen jedweder Art regelrecht wie mit dem Hammer bearbeitet.

Tier- oder Natursendungen bei ARD, ZDF, Arte usw. sind inzwischen redaktionell und regulär mit Klima-Heimsuchungen kontaminiert. Geht es um Unterhaltung mit Krimis – es gibt da ja eine regelrechte Inflation in der Glotze – steht nur das Thema „Gefahr von Rechts“ häufiger auf der „Agenda“.
Haben Sie andere Erfahrungen?

Gehirnwäsche und Kulturrevolution

Auf Wikipedia findet man auch „Historisches“ zum Thema:

Erste moderne Versuche, Gehirnwäschemethoden zu entwickeln und einzusetzen, waren die Schauprozesse während der Säuberungen unter Stalin in der Sowjetunion in den Jahren 1936 bis 1938. Dazu wurden Methoden der mittelalterlichen Inquisition studiert.

Während der ersten Jahre des Aufbaus des Machtbereiches wurden unter Mao Zedong mit ähnlichen Methoden Umerziehungsprogramme durchgeführt, die vom chinesischen Volk als Gehirnwäsche bezeichnet wurden. Während der Kulturrevolution von 1966 bis 1976 wurden Zehntausende von Professoren und Studenten zur Umerziehung aufs Land geschickt.“

Was die Grünen und ihre willfährigen Medien inzwischen angezettelt haben, ist nichts anderes als eine Kulturrevolution a la Mao. Und damit sind wir nicht weit entfernt von den realen Möglichkeiten der Umerziehung, wie sie Stalin und Mao praktizierten. Schon hat man Terroristen, wie „Letzte Generation“, „Extinction Rebellion“, „Fridays For Future“ losgelassen, was fatal an Maos „Rote Garden“ erinnert. Erinnert sich noch jemand daran, was sich da abspielte?
„Säuberungen“ und reale Schauprozesse werden wohl nicht lange auf sich warten lassen, werden denn schon konstruierte Schauprozesse in den Medien, besonders bei ARD und ZDF, bereits tagtäglich exerziert, wie oben beschrieben.

Wie sagte einst schon ein kluger Mann öffentlich-rechtlich: „Wer auf ARD und ZDF angewiesen ist, muss geistig zurückbleiben.“

Aber mit „geistig zurückbleiben“ ist es nicht allein beschrieben.
Was die „Qualitätsmedien“ seit geraumer Zeit betreiben, ist politisch brisant und auch wirksam. Demokratische Regeln werden ausgeräumt. Man betreibt eine undemokratische „Wahlvorlötung“ – Manipulationen, mit welchen der Weg in eine grün-kommunistische Zukunft bereitet werden soll.

Ich sehe somit die Grenzen pessimistischer als der (noch in etwa) konservative „Cicero“.

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Herzlichen Dank

für all die guten Wünsche, die mich erreicht haben!

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20. April – In eigener Sache

Man hatte mir immer beigebracht, nicht zu viel Aufhebens von sich selbst zu machen. Und Geburtstage wurden in meiner böhmisch-österreichisch-katholisch geprägten Familie nicht gefeiert; der Namenstag war wichtig und da meldete sich dann „der Pat“.

Ich mache ausnahmsweise mal Aufhebens von mir, denn ich darf heute meinen 75. Geburtstag feiern. Auch wenn diesmal kein ausgeprägtes „Führerwetter“; Pardon – kein „Kaiser“- oder einfach nur ein schönes Frühjahrswetter, wie es so oft an dem Tag war.
Noch vor einem halben Jahr war ich mir nicht sicher, den Tag überhaupt zu erleben. Ich war gesundheitlich so darnieder, dass ich begann, mich intensiviert auf das Unausweichliche vorzubereiten – was man ja ohnehin immer im Auge behalten soll. Dank moderner Medizin und Spendung von Kraft durch Familie und Freunde habe ich eine Schonfrist erhalten. Zum Glück muss ich mich geistig nicht schonen und kann auch an „Meiner Welt von gestern“ weiterschreiben. Und da ist auch die Dankbarkeit dafür, was ich erleben durfte – Dankbarkeit für ein schönes Leben.
Man es sehe es mir nach, dass ich mein „Überleben“ – und auch mich an dieser Stelle – einmal feiere.

Danke für Ihr Verständnis und natürlich für Ihre Treue als Leser meines „Netztagebuchs“!

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Fundstück – zum Thema „Muslime“

Michael Klonovsky – https://www.klonovsky.de/acta-diurna/:

„Ich kenne eine Reihe von entzückenden Muslimen, doch wo immer Moslems in größerer Zahl einwandern, gibt es bekanntlich Ärger mit ihnen – Huntington spricht zu recht von den „blutigen Grenzen” des Islam, der auf Geheiß seines Gottes schließlich zu expandieren hat –, und je zahlreicher sie werden, desto heftiger fordern ihre Sprecher, dass die Einheimischen die muslimische Lebensweise akzeptieren (und nicht umgekehrt). Jene ist aufgrund der religiösen Gebote allerdings so beschaffen, dass einer Vermischung mit den Menschen des Aufnahmelandes, zu schweigen von einer Anverwandlung an deren Sitten, so gut wie alles im Wege steht. Das beginnt bei den Speisen – die Hälfte von dem, was Westler essen, gilt als haram, also unrein; ich habe schon erlebt, dass Moslems auf verschiedenes Geschirr und verschiedene Grills bestanden – und setzt sich über das koranische Alkoholverbot fort – das gemeinsame Trinken, ob nun auf Partys, bei Geschäftsessen, beim Rendezvous, im Biergarten, beim Versöhnen und Herzausschütten, ist ein Pfeiler der westlichen Zivilisation. Überhaupt lehnt ein wahrhaft frommer Moslem die westliche Lebensart und die westliche Kultur ab – Musik, Tanz, Malerei, Bildhauerei und ein Großteil der Poesie sind ebenfalls haram –, fromme muslimische Frauen dürfen nicht nur keinen Sex vor der Ehe haben, sondern überdies keine westlichen Männer daten oder mit ihnen flirten, ausgehen, tanzen, es sei denn, der Mann heiratet sie und konvertiert zum Islam. Lässt sich umgekehrt eine westliche Frau mit einem muslimischen Mann ein, hat sie selbstredend seinen Glauben anzunehmen. Viele fromme Muslime wollen nichts vom Westen annehmen außer Wohnraum und Sozialknete, aber beides kommt ja von Allah. Der Islam ist eine Missionsreligion, also ein Exklusions- und zugleich Eroberungsprogramm. Die besetzten Territorien werden markiert durch Symbole der islamischen Kultur – Kopftuch, Schleier, Rauschebart, Halal-Essen, Alkoholverbot, Moschee, Muezzinruf, Friedensrichter, Scharia-Polizei, Salafistenpropagandastände – und, bedarfsfalls mit Gewalt, verteidigt bzw. ausgedehnt.“

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Große Zeiten

Von Erich Kästner

Die Zeit ist viel zu groß, so groß ist sie.
Sie wächst zu rasch. Es wird ihr schlecht bekommen.
Man nimmt ihr täglich Maß und denkt beklommen:
So groß wie heute war die Zeit noch nie.

Sie wuchs. Sie wächst. Schon geht sie aus den Fugen.
Was tut der Mensch dagegen? Er ist gut.
Rings in den Wasserköpfen steigt die Flut.
Und Ebbe wird es im Gehirn der Klugen.

Der Optimistfink schlägt im Blätterwald.
Die guten Leute, die ihm Futter gaben,
sind glücklich, daß sie einen Vogel haben.
Der Zukunft werden sacht die Füße kalt.

Wer warnen will, den straft man mit Verachtung.
Die Dummheit wurde zur Epidemie.
So groß wie heute war die Zeit noch nie.
Ein Volk versinkt in geistiger Umnachtung.

Erich Kästner schrieb das Gedicht 1931 angesichts der „braunen Flut“ und über das nicht nur damit verbundene Dumpfe und Dumme, das in der Zeit aufkam.
Das Gedicht ist zeitlos und eine Allegorese gerade auch für unsere Zeiten für „das beste Deutschland, das es je gegeben hat“ (Steinmeier).
Die Grünen, die ganze rot-grün-sozialistische Klientel und ihre Propagandisten und Claqueure in den Medien, haben mit der „Energiewende“ ja eine „Zeitenwende„, hin auch in „große Zeiten“ ausgerufen. Wie triumphierten sie nach der in die Tat umgesetzten Atomabschaltung in Deutschland!
Ja, und „der Optimistfink schlägt im Blätterwald“ – weiterhin.
In dieser Wortneuschöpfung von Kästner steckt sowohl das Wort Optimist, als auch der Mistfink, gemeinhin ein niederträchtiger Mensch oder Kreatur.
Ob die verbliebenen Klugen und Besonnenen im Angesicht des gefeierten grünen Triumphalismus einfach nur „hilflos sind oder – ähnlich wie die Wasserköpfe – zu den Dummen gezählt werden müssen,“ bleibt unserer Interpretation überlassen.
Die Klugen und Besonnenen haben schon lange die Gefahr der Lage erkannt, finden aber nicht Gehör, werden heutzutage nicht nur „mit Verachtung“ gestraft, sondern schon auch öffentlich verfolgt und geächtet.
Wie war auch Kästners Ausruf: „Ein Volk versinkt in geistiger Umnachtung.“


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Michael van Laack, verantwortlicher Redakteur von „conservo“, hat 2017 angesichts der drohenden „Zeitenwende“ das Gedicht fortgeschrieben und die Wiederholung der Geschichte – diesmal durch „bunte Füße“ – paraphrasiert.

Große Zeiten II

Niemals darf der Faschismus wiederkehren
Weshalb sie äußerst laut im ganzen Land
Sehr uniform und täglich uns belehren
Denn nur bei ihnen gibt es noch Verstand.

Sie fürchten Wiederholung der Geschichte
Drum macht des reinen Demokraten Geist
Konservatives Dummgeschwätz zunichte
Weil unseres Lebens höchster Wert doch „Freiheit“ heißt!

Mir scheint, sie werden rasch zurück sein, unsre großen Zeiten
Und auch, dass der Geschichte Wiederholung droht
Doch werden diesmal bunte Füße dunkle Pfade schreiten
Denn Rechts und Links sind fast schon alle „tot“!

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16. April – Geburtstag Joseph Ratzinger

Heute wäre Joseph Ratzinger – Papst Benedikt XVI. – 96 Jahre alt geworden. Am 31. Dezember letzten Jahres ist er verstorben.
Ich bin überzeugt, man wird auch fürderhin dieses großen Deutschen gedenken mpüssen.

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Frohe Ostern!

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