Zur Weiterverbreitung

Der Inhalt des nachfolgenden Beitrags ist es unbedingt wert, weiterverbreitet – vor allem angewendet – zu werden.

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Weihnachtsgrüsse an den “Beitragsservice”: Systemkollaps durch Datenschutzgrundverordnung

In der Weihnachtszeit denkt man an seine Lieben. Und für viele gehört da natürlich auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk mit seinen gutbezahlten Protagonisten Claus Kleber oder Tom Buhrow dazu. Den Medien kann man Jahresgehälter von € 600.000,00 (Kleber) bzw. € 400.000,00 (Buhrow) entnehmen. Ich bin der Letzte, der etwas gegen hohe Bezüge hat. Bei unseren beiden Probanden wären aus meiner Sicht auch noch höhere Gehälter ok, wenn die Kunden, also die Beitragszahler, sie gebilligt hätten. Man könnte ja einmal online abstimmen lassen. Natürlich darf ein Top-Nachrichtenmoderator deutlich 6-stellig verdienen. Wenn er einen ordentlichen Job macht.

Weihnachtsgrüsse vom Gebührenzahler

Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist nicht besonders populär. Wie wäre es aber, wenn sie sich plötzlich als Verbündete im Kampf gegen die hier und da nicht sonderlich populäre “Demokratieabgabe” (“Ein Beitrag zur Funktionsfähigkeit der Gesellschaft”, Jörg Schönenborn) erweist? Viele Menschen beklagten sich wortreich, zB in den sozialen Medien, über das Leid dieser Abgabe. All jenen rate ich, die Weihnachtszeit dafür zu nutzen, dort mal etwas “Zug in den Kamin” zu bringen, wenn es gestattet ist, den großen Peer Steinbrück zu zitieren.

§ 15 Abs. 3 DSGVO gibt jedem Beitragszahler Auskunftsansprüche darüber, was der “Beitragsservice” mit seinen Daten macht. Wollen Sie das nicht sowieso schon immer wissen? Das ist übrigens ein Rechtsanspruch, die Auskunft ist kostenlos schriftlich innerhalb eines Monats zu erteilen. Hier gibt es bereits ein Formular, das in zwei Minuten ausgefüllt ist. Per Post oder per Mail abschicken, fertig.

Gerade die vor uns liegende Weihnachtszeit erweist sich als für diese Anfrage ideal. Es fallen nämlich jede Menge Werktage weg, die Monatsfrist bleibt aber bestehen.

Systemskollaps durch kostenlose Anfrage

Wenn jeder, den die Abgabe ärgert, diese Anfrage stellt, wird es beim “Beitragsservice” möglicherweise zum Sytemkollaps kommen. Denn auf Hunderttausende oder gar Millionen von Anfragen ist das System nicht eingerichtet. Es werden enorme Ressourcen, die sonst zum Eintreiben von Gebühren genutzt werden können, gebunden und es entstehen erhebliche personelle und administrative Kosten. Man stelle sich nur ein mal vor, welchen enormen Arbeitsaufwand die fristgerechte Beantwortung diese Anfragen verursacht. Natürlich hält das System dafür keine Mitarbeiter vor. Woher sollen die über Nacht kommen? Was passiert mit Ihnen, wenn die Anfragen beantwortet sind? Wer per Brief anfragt und seine E-Mail nicht mitteilt, verursacht darüber hinaus Portokosten.

Das ist ebenso schnell erledigt, wie ein Kommentar bei Facebook. Und es wäre ein Heidenspaß. Würden alle mitmachen, ist das System am Ende. Auf gehts. Und vielleicht noch den Auskunftsantrag beenden mit “Mit weihnachtlichen Empfehlungen”.

„Revolution in Deutschland? Das wird nie etwas! Denn wenn diese Deutschen einen Bahnhof stürmen wollen, kaufen die sich noch eine Bahnsteigkarte !“, Lenin.

Schauen wir mal, ob er recht hatte.

© Joachim Nikolaus Steinhöfel 2019

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Gesegnete Weihnachten

Es ist ein Ros* entsprungen…“ *

An einem wunderschönen, warmen Spätsommertag trafen sich die Lilie, die Sonnenblume und die Rose in einem prächtigen Park. Nachdem sie ein wenig über Belangloses geplaudert und sich an dem herrlichen Wetter erfreut hatten, begann die Sonnenblume sich groß aufzublähen. „Ihr seid zwar hübsch, ihr zwei,“ sagte sie, „aber ich überrage euch um ein vieles. Wenn ich mich anstrenge, werde ich größer als die meisten Menschen. Meine Blüten leuchten wie die strahlendste Sonne und wenn ich sterben muss, bieten meine Samen den Vögeln Nahrung und die sorgen dafür, dass im kommenden Jahr viele Kinder und im Jahr darauf noch mehr Enkel meinen Stamm weitertragen und vermehren.“
Die Lilie entgegnete „Du magst zwar die größte von uns Blumen sein, aber ich bin sicher die hübscheste. Mit meinen prächtigen Farben schmücke ich die Tafeln der Reichen, der Präsidenten und sogar der Könige. Mein festliches Weiß hilft vielen Trauernden ein wenig über ihren Kummer hinweg und tröstet sie in ihrem Leid.
Darauf sprach die Rose: „Dagegen gelte ich als die Königin unter allen Blumen. Mein Duft betört die Menschen. Sie versuchen, ihn in ihre Parfums und Duftwässerchen einzuzwängen, aber damit werden sie niemals an mich herankommen. Meine schönsten Blüten zieren Brautsträuße und den Busen hübscher Jungfrauen.“
Keine von den dreien wollte nachgeben. Sie alle wähnten sich als die größten, die hübschesten oder edelsten und begehrtesten unter allen Blumen. Sie redeten sich so in Rage, dass sie ihres Weges nicht mehr achteten. Dabei traten sie auf eine kleine, eher unscheinbare Pflanze mit fünf grünen Blättern. So trennten sie sich im Zorn und ärgerten sich sehr übereinander.
Einige Monate später war der Winter eingezogen. Es hatte gefroren und der erste Schnee war gefallen. Auf einmal ertönte heller Glockenklang und der Himmel erstrahlte in gleißendem Licht. Es war Christnacht. Da brachen die Blüten der Christrose, jener unscheinbaren Pflanze, die die Sonnenblume, die Lilie und die Rose mit Füßen getreten hatten, aus der Schneedecke. Gerade auf diesen Augenblick hatte sie das ganze Jahr gewartet. Sie strahlte herrlicher als Sonnenblume, Lilie und Rose zusammen, denn sie hatte das Christkind gesehen.


* meint tatsächlich die Christrose

 

Lasst uns alle den Zauber der Christnacht spüren und etwas davon in die nächsten Tage und ins Neue Jahr mitnehmen!
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Mit den besten Wünschen für alle, die hier vorbeischauen.

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„Unser Lebensstil provoziert Extremisten“

 

„Unser Lebensstil, der ein vielfältiges Miteinander zulässt, provoziert Extremisten.“ Er überfordere Menschen, die Offenheit und Toleranz ablehnen, Gewalt verüben und, von vermeintlich religiösen Motiven verblendet, ideologie- und hassgetrieben Verbrechen begehen wollen, „um uns zu verletzen.“

Sagte Wolfgang Schäuble heute, am 19.12.2019 im Bundestag im „Gedenken“ an den Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz vor genau drei Jahren.

Wie bitte?

Damit will ich mich mal auseinandersetzen, welche Konsequenzen aus den Sätzen des Meister Yoda aus der Ortenau denn abzuleiten wären?


Lebensstil

Ein Lebensstil, der provoziert, ist offensichtlich abzulehnen, könnte man aus der Äußerung des konservativ-protestantischen Politikers herauslesen, der selbst angeblich äußerst bescheiden in einem Hochhaus in einem Offenburger Problemviertel wohnt.

Was ist an unserem Lebensstil – mit, oder aus dem „vielfältigen Miteinander“ entstanden – so provozierend?
Da greife ich gerne in meine eigene Vorurteils-Kiste:

• Der gern zur Schau getragene Reichtum mit protzigen Autos?
• Die mit nutzlosem Luxuszeugs überquellenden Konsumpaläste – vulgo Kaufhäuser?
• Der Schmutz und Unrat, der heute teilweise als Kunst verkauft wird?
• Die prahlerische Architektur eines korrumpierten und abstürzenden Bankenwesens?
• Die penetrante und erotisch überreizte Werbung auf Plakatwänden, in „Lifestyle-Postillen“ und im Fernsehen?
• Die offen zur Schau gestellte (animale) Sexualität bei „Love-Parades“ und Christopher-Street-Aufmärschen?
• Das widerliche Schicki-Micki-Getue von „Promis“ aus Politik und Medienzunft auf diversen Events und „Galen“ – dem Volk übers Staatsfernsehen nahegebracht?
• usw., usw.

Da möchte ich schon zustimmen, dass auch ich mich manchmal provoziert fühle, an die Grenzen meiner Toleranz gelange.
Aber lasse ich mich dadurch zu abscheulichen Bluttaten verleiten? 

Provozierten seinerzeit, im Dezember 2016 den Muslim die deutschen Weihnachtsmärkte mit dem Dauer-Gedudel von Jingle Bells, Glühweingeschlürfe, dem Ho ho ho von Santa Claus in Begleitung eines kitschig-gold-blonden „Christkinds“, dass er da hineinfahren musste?

In der offenen und freiheitlichen Gesellschaft, die Schäuble ansprechen will, muss man damit leben und umgehen lernen. Man muss sich nicht beteiligen oder gemein damit machen, es darf einem auch nicht gefallen.


Überforderte Menschen?

Diejenigen, die auf unserem Boden, inmitten unserer Gesellschaft ihre abscheulichen Anschläge verüben, sind nicht von uns eingeladen worden.
Sie brauchen auch nicht freiwillig herkommen, damit sie sich dann vor den Verhältnissen ekeln können und sich damit angeblich “überfordern“.

Her Schäuble, da war doch was:  2015, als Frau Merkel die Grenzen öffnete und Scharen von muslimischen Männern einlud und sich mit ihnen beglückt ablichten ließ!


Türken sind schon etwas länger hier und haben sich in eigener Kultur eingerichtet und nehmen den „Lebensstil“ mehr oder weniger hin. Man hat sich irgendwie bei den Kufar arrangiert, der Döner-Stand auf dem Christkindlmarkt bringt auch gutes Geld zum Jahresende.

Ist es die Überlegenheit in Wissenschaft, Technologie, Medizin usw., die aus der westlichen Kultur entstand, welche die Muslime überfordert?
Wurden doch die Anschläge vom 11. September von jungen Männern verübt, die z.B. in Hamburg technische Wissenschaften studiert haben, die Teile des westlichen Lebensstils durchaus verinnerlicht hatten, die westliche Technologien insbesondere die Kommunikationstechniken perfekt beherrschten.
Das war wohl islamische Takiya.
Es trifft gewiss zu, dass unter anderem die Ablehnung des westlichen Lebensstils ein Motiv der muslimischen Fanatiker ist. Von „Überforderung“ im Sinn des Wortes kann aber gewiss nicht die Rede sein.
Da ist denn auch das Feindbild des großen Teufels namens USA: Die USA hatten bisher die massivsten Attacken durch den Islam zu erleiden.*
Den europäischen Boden mit den Anschlägen in Paris, Nizza, Brüssel, Madrid, London, Berlin hat der moderne islamische Terror vergleichsweise spät erreicht. 


Die nicht endende Anstrengung

Dass der Dschihad auch ein Kampf gegen unseren Lebensstil ist, geht soweit konform mit Teilen der Aussage von Schäuble, er benennt jenen aber nicht. Eine „Überforderung“ als auslösendes Moment, als Ursache dafür herzuleiten, geht völlig daneben.
Der Kampf gegen unsere – „westliche“ oder christliche – Kultur durch den Islam geschieht in unveränderter „Anstrengung“ seit mehr als 1300 Jahre. Und da war der von Schäuble angesprochene Lebensstil in keiner Weise existent.
Schäuble scheint nicht zu wissen – oder er negiert es einfach – welche Intentionen und welche Gewalt hinter der Ideologie des Islam stehen.

Er blendet auch aus, dass gerade dieses Jahr  2019 eines der blutigsten Jahre für Christen ist, wie auf VaticanNews zu lesen ist.
OpenDoors  schreibt:

„Derzeit herrscht die größte Christenverfolgung aller Zeiten.

Mehr als 200 Millionen Christen leiden unter einem hohen Maß an Verfolgung, weil sie sich zu Jesus Christus bekennen,

Und es sind nahezu ausschließlich islamisch geführte Staaten, in welchen Tötungen, Austreibungen und Nachstellungen jeder Art gegen Christen vorkommen.

Es sind nicht „vermeintlich“ von religiösen Motiven „verblendete“ Menschen, es sind aus religiösen Motiven getriebene Menschen; Islamische Eiferer, die gegen unsere Kultur gemäß Mohammeds Auftrag aus dem Koran Krieg führen – und nochmal sei es gesagt – seit über 1300 Jahren.
Soviel zu den „ideologie- und hassgetriebenen Verbrechen“, Herr Schäuble!

Zur Erinnerung auch die Regensburger Ansprache von Papst Benedikt XVI. über Vernunft und Religion und Gewalt, Herr Schäuble:

Dazu daraus das Zitat daraus von Kaiser Manuel II. Palaiologos, Byzanz (1350–1425):

 ‚Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten‘.

Dr. Bill Warner:

Unsere Zivilisation hat zwei Feinde: Der ferne Feind ist der politische Islam und die nahen Feinde sind die Apologeten des Islam. Die Apologeten nutzen Toleranz, um das durch den politischen Islam verursachte Leid zu leugnen.

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*
u.a.:
1993 Anschlag auf das World-Trade-Center in New York (6 Tote)
1995 Anschlag auf eine US-Militärbasis in Riad und
1996 in Dharan mit 26 Toten
1998 Botschaften in Nairobi und Daressalam (250 Tote)
2000 Anschlag auf einen US-Zerstörer im Hafen von Aden (17 Tote)
2001 9/11 in New York (3000 Tote)
2003 Selbstmordanschlag auf eine Ausländersiedlung in Riad (20 Tote)
2011 Anschlag auf die Außenstelle der US-Botschaft in Bengasi, Libanon (4 Tote)

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Irrenhaus Deutschland

Das sog. Spaltungs-Irresein –

Am Beispiel des deutschen Innenministers

Ich will jetzt keine ausführliche fachmedizinische Definition dieser psychiatrischen Entität geben, sondern greife einfach auf Wikipedia zurück. Dort heißt es dazu: 

„Im akuten (=unmittelbar anstehenden) Krankheitsstadium treten bei schizophrenen Menschen eine Vielzahl charakteristischer Störungen auf, die fast alle Bereiche des inneren Erlebens und Verhaltens betreffen, wie Wahrnehmung, Denken, Gefühls- und Gemütsleben, Willensbildung, Psychomotorik und Antrieb. Häufig werden nicht wirklich vorhandene Stimmen gehört (sogenanntes Stimmenhören).

Irgendwie scheint das auf unseren Innenminister zuzutreffen. Oder?

Das fiel mir ein, als ich heute einige Schlagzeilen online studierte. Bei allen „Qualitätsmedien“ war Ähnliches zu lesen:

Horst Seehofer will Rechtsradikale in Behörden aufspüren.
Eine neue Zentralstelle soll „rechtsextremistische Umtriebe“ im öffentlichen Dienst aufklären. An diesem Dienstag will der Bundesinnenminister seine Pläne vorstellen.

Oder: 

Seehofer warnt: Hälfte politisch motivierter Körperverletzungen von rechts
Mindestens 12.000 Menschen in Deutschland seien „potenziell im rechten Bereich gewaltbereit“, sagt der Bundesinnenminister. Dagegen will er vorgehen.

Jouwatch lakonisch dazu:
„Horst Seehofer lässt jetzt seine eigenen Beamten beschnüffeln“ und will dazu 600 neue Beamtenstellen schaffen.


Um was geht es?

Die „blutige Spur“ des „NSU“ und zuletzt die Morde an dem CDU-Politiker Lübcke und den Anschlag auf eine Synagoge in Halle mit zwei Toten lassen wir mal außen vor.
Nicht um einer Verharmlosung willen – beileibe nicht!
Seehofer hat jetzt die eigenen Sicherheitsbehörden im Auge, um für die geneigte Öffentlichkeit den rechtsradikalen Sumpf in Deutschland zu belegen.

Bei der Bundespolizei wurden allein 2018 gegen acht Beamte Disziplinarverfahren im Zusammenhang mit einer möglichen Zuordnung zur „Reichsbürgerszene“ geführt – heißt es.
Das ist bei fast 50.000 Mitarbeitern der Bundespolizei eine wahrlich beängstigende Quote.

Noch abscheuerregender die Bundeswehr: Der Militärische Abschirmdienst (MAD) hat nach eigenen Angaben Erkenntnisse über 30 Personen bei der Bundeswehr mit „fehlender Verfassungstreue“ ausgemacht. Ein MAD-Sprecher sagte den „Funke-Zeitungen“, dass „derzeit rund zwei Drittel dieser Personen auf den Phänomenbereich Rechtsextremismus entfallen“.
Wie beeindruckend bei einem Personalbestand von 182.000.

Auf das „Nazi-Netzwerk“ in der hessischen Polizei musste er als Bundesminister nicht eingehen, das tut schon in regelmäßiger Abfolge der Staatsfunk in Zusammenarbeit mit der Lückenpresse.

Zu den mutmaßlichen Rechtsextremisten im öffentlichen Dienst wird gewiss jetzt auch dieser Dresdner Busfahrer gerechnet werden, der an seine Bustür einen Zettel mit Aufschrift „Diesen Bus steuert ein deutscher Busfahrer“ geheftet hatte. Den hat man fürsorglicherweise schon mal „freigestellt“.

Der  Vorsitzender des für die Überwachung der Geheimdienste zuständigen Parlamentarischen Kontrollgremiums im Bundestag, Armin Schuster (CDU), betont emsig, selbst die vereinzelten Verdachtsfälle auf Rechtsradikalismus im öffentlichen Dienst seien eindeutig zu viele.

Man könnte mir jetzt bei der Gegenüberstellung der Zahlen den Vorwurf der Verharmlosung machen, wenn da nicht der Eindruck aufkäme, es wird doch ein politischer Popanz aufgebaut –  zumal, wenn man gleichzeitig die linke Front betrachtet.


Linke nicht nur „potenzeiell gewaltbereit“!

Denn zur gleichen Zeit stößt man auf ein verstörendes Video über einen neuen exzessiven Gewaltausbruch von Links-“Autonomen“ oder der „Antifa“ in Leipzig.

Die JF berichtet über Mordaufrufe und Attacken von Linkesextremen gegen Richter und sogar gegen den Hamburger SPD-Innensenator, was fatal an die einstigen Praktiken der RAF erinnert und was man bei den Verantwortlichen wohl vergessen hat. 

Vergessen hat man  – oder man verharmlost – die bürgerkriegsähnlichen Zustände in Hamburg beim G-20-Gipfel vor zwei Jahren,   verursacht durch Linksradikale.

In Berlin stehen Brandanschläge und linke Zerstörungswut gegen Autos, Häuser und auch Menschen auf der Tagesordnung. 2019 erfaßte die Polizei bis Ende November allein 101 Taten nur im Umfeld von zwei Straßen (Rigaer und Liebigstraße) in der Metropole.


Anschläge gegen AfD-Politiker werden ausgeblendet

Die Anschläge mit Körperverletzung und mit bewusst in Kauf genommener Todesfolge auf AfD-Politiker werden geflissentlich ausgeblendet.
Wie ist das zu verstehen?
Man erinnere sich an den Totschlagsversuch auf das Bremer AfD- Ratsmitglied Magnitz  und an den Brandanschlag auf einen AfD-Politiker und seine Ehefrau in Sachsen-Anhalt. Dazu die Brandattacken und Sachbeschädigungen bei zahlreichen AfD-Geschäftsstellen, Autos und Büros.

Selbst der Spiegel schreibt, bei den Attacken gegen Politiker ist die AfD am meisten betroffen.

Das Presseamt des Bundestages hatte im Mai diesen Jahres festgestellt:
„Politische Gewalt gegen Parteien in Deutschland richtet sich zumeist gegen Mandatsträger und Einrichtungen der AfD.“

Von wem geht wohl die Gewalt gegen AfD-Politiker aus, gegen die angeblichen „Nazis“ und „Faschisten“ ?
Aber es gibt ja vermeintlich nur etwa 9.000 „gewaltorientiert Linksextreme“ gegenüber angeblich 12.000 Menschen, die „potenziell im rechten Bereich gewaltbereit“ seien.

Im Frühjahr hatte der Horst zur Kriminalstatistik 2018 festgestellt:
„Die Zahlen sind erfreulich, aber es ist noch kein nachhaltiger Erfolg“ und „Deutschland ist eines der sichersten Länder der Welt“, Die Zahl der Straftaten (= Krankheitsfälle, dto.) gehe zurück, und die Aufklärungsquote sei mit 56,5 Prozent „auf einen neuen Höchststand gestiegen.“ Aber: das Gefühl der Verunsicherung habe bei vielen Bürgern zugenommen, was sich ändern müsse …“.


26.000 gewaltbereite Islamisten

Wenn wir schon bei Zahlenspielen sind, sollte nicht ausgeklammert werden, dass das „Personenpotenzial“ des Islamismus und islamistischen Terrorismus 2018 laut Verfassungsschutz bei über 26.000 Menschen lag.

Weil der Innenminister die eklatanten Zahlen der Gewalt-Kriminalität durch Migranten nicht schönreden kann, müssen jetzt zur Ablenkung aktuell und Medien- und Zeitgeist-konform wieder mal die Rechten herhalten.

Noch vor einem Jahr sagte Seehofer zur Kriminalitätslage in Deutschland Mutter aller Probleme ist die Migration“ – im Zusammenhang mit den Protesten in Chemnitz und äußerte Verständnis für die Demonstranten. Noch hatte er damals Bundeskanzlerin Angela Merkel  widersprochen, die die angeblichen „Hetzjagden auf Ausländer“ verurteilt hatte. Der damalige  Verfassungsschutzpräsident Maaßen hatte die sachliche Information dazu geliefert und Merkel widersprochen.
Seehofer knickte vor Merkel ein und Maaßen wurde wegen seines Widerspruchs geschasst.

Da hatte ihn wohl auch eine Störung von „Wahrnehmung, Denken, Gefühls- und Gemütsleben und Willensbildung“ erfasst.


Irrenhaus Deutschland
.

Die Leser kennen noch genug andere Beispiele für Seehofers Gebrechen, seine Störungen wurden schon mal damit umschrieben, dass man ihn nur noch den „Drehhofer“ nannte .

Zum Spaltungsirresein gehört auch das „Stimmenhören“.
Welche Geräusche hört der Horst?
Wohl zuletzt überwiegend die lispelnde Stimmen aus dem Kanzleramt, wobei es sich nicht um eine Einbildung handelt. Der Stimme wollte er sich schon einmal entziehen (was eigentlich eine „gesunde“ Abwehrreaktion eines Kranken darstellt). Erinnern wir uns u.a. daran, wie er Merkel nicht nur auf dem CSU-Parteitag 2015 öffentlich abwatschte.

Das Verhalten des Innenministers – über lange Zeit betrachtet – legt doch den Verdacht auf die oben angesprochene Störung nahe. Rational sind die Wahrnehmungsstörungen, die Indolenz gegenüber den eigenen Mankos nicht zu erklären.

Damit passt der Innenminister exakt ins Irrenhaus Deutschland. 

Ich darf dazu Henryk M. Broder zitieren:

„Wir reden nicht über die wirklichen Probleme, sondern erfinden künstliche …“, sagte er während einer Podiumsdiskussion in Wien. Vor diesem Hintergrund äußerte Broder: „Deutschland ist ein Irrenhaus. Könnte man die Bundesrepublik überdachen, wäre es eine geschlossene Anstalt.“

 

Im Irrenhaus – zeno.org

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Rorate 

Rorate caeli desuper – Tauet Himmel den Gerechten…
Jes 45,2

Es ist ein Phänomen des Alterns: je größer der zeitliche Abstand, desto intensiver scheinen manche Erinnerungen aufzublitzen. Advent ist zudem die Zeit, in der man sich besonders gerne in Vergangenes entführen läßt. Und wenn es dann früher auch noch besser war, wie man meint. Da war es im Dezember schon Winter, mit Schnee, klirrend kalten Nächten: vorweihnachtliche Idylle sichtbar und fühlbar, nicht nur auf Postkarten, Fotos oder in stimmungsvoll gefärbten Filmen. 

Zur Vorweihnachtszeit gehörte in meiner Jugend die Rorate-Messe, jeden Werktag früh am Morgen.
Wie war es krachend kalt, wenn man sich um Viertel nach sechs auf den Weg zur Kirche machte. Und immer bahnte man sich seinen Weg – so die Erinnerung – durch frisch gefallenen Schnee.
Früher, in der Kindheit waren halt die Winter noch Winter, denn keiner wusste etwas von „globaler Erwärmung“ und Klimakatastrophen. An Dauerregen oder auch Trockenheit im Dezember erinnert man sich einfach nicht.
Wie sonst könnte man denn das Licht der Kerzen aufleuchtend spüren, das die Kälte und das Morgen-Dunkel in der Kirche auflöste. Dazu die Mariengebete und die schlichten, wunderschönen Adventslieder.
Die Kirche lag am Weg zur Schule und den weiteren  Weg dahin nahm man danach in einer besonderen Stimmung wahr. Jetzt nach der Messe wurde es mit jeder Minute, mit jedem Schritte heller und man ging gleichsam zum Licht hin.
Rorate gehörte spätestens ab dem Alter, als man sich auf seine Erstkommunion vorzubereiten hatte, zum Pflichtprogramm. Für die Einhaltung der Pflicht sorgte der Pfarrer in einer Allianz mit der Großmutter – „Zuckerbrot und Peitsche“.
Man bekam am 1. Dezember eine Anwesenheitskarte, zu der man für jeden Messbesuch ein Sternchen zum Einkleben erhielt. Je mehr Sternchen man vorweisen konnte, um so wertvoller fiel das Geschenk durch den Pfarrer am Heiligen Abend aus. Erst ab zehn Sternchen gab es überhaupt ein Geschenk: eine schöne Bildkarte, eine Kerze oder gar ein Buch. Ich war lange Zeit stolz, immer ein Buch erhalten zu haben. Bis zu vierten Klasse Gymnasium, Anfang der sechziger Jahre habe ich das durchgehalten. Dann war irgendwie Schluß.
War es morgens nicht mehr so kalt und finster, dass man sich nach weckendem und wärmendem Kerzenlicht sehnte?  Nach der Botschaft von „Maria durch ein Dornwald ging“, nach der Anrufung des Propheten Jesaias, „Rorate caeli desuper – Tauet Himmel den Gerechten“?
Die nörgelnde Großmutter hatte keinen Einfluss mehr auf den Heranwachsenden.

Ich wünsche mir heute mitunter – nicht nur zum Beginn des Tages – es wäre möglich, diese Stimmung wieder entstehen zu lassen: in dieser verwirrenden Zeit das Licht, den Morgenstern aufleuchten zu sehen.
Rorate-Messen frühmorgens sind „nicht mehr im Angebot“ meiner Kirchengemeinde, wenn dann mal samstags am Abend. Und dann fehlt – wie immer mehr auch am Sonntag – die „Gemeinde“.
Es ist nicht mehr, wie man es sich phantasiert: Durch Schnee stapfen bei klirrender Kälte, frühmorgens und dann Kerzenschein in der Kirche.
Ich will es trotzdem probieren, wo es möglich ist – auch ohne Schnee, Kälte – zu Zeiten des „Klimawandels“ und auch bei all der modernen Formlosigkeit der Zeremonien in der Kirche.

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 „Tauet Himmel den Gerechten“ – Wie wir es früher gesungen haben:

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Die nicht endende Charakterwäsche

Entnazifizierung ohne Ende …

Ich stehe im 8. Lebensjahrzehnt: geboren im Jahr der Währungsreform und der Berliner Luftbrücke; fast auf den Tag drei Jahre nach dem Ende des letzten großen Krieges in Europa; zwei Jahre nach der Vertreibung meiner Eltern und Großeltern aus der Heimat; ein Jahr nach dem letzten großen Hungerwinter  in Deutschland.
Aufgewachsen bin ich in der Adenauer-Ära, im Wirtschaftswunderland Bundesrepublik, an dem auch meine tüchtigen Eltern als Handwerker und Kleinunternehmer tätigen Anteil hatten. Ich konnte ein (neugegründetes) Gymnasium mit hervorragenden Lehrern besuchen und dann mit einem „Einser-Abitur“ ab 1967 Medizin studieren.
Schon während des Studiums war ich in meinem fränkischen Heimatort gewählter „Stadtrat“ für die SPD. 1969 bin ich in die SPD eingetreten und habe natürlich Brandt gewählt wg. „mehr Demokratie wagen“.
Mein Engagement für die SPD und den schließlichen Bruch mit ihr in den 80er Jahren begründe ich gern mit dem angeblich von Churchill stammenden Bonmot: „Wer mit 20 Jahren nicht Sozialist ist, der hat kein Herz, wer es mit 40 Jahren noch ist, hat kein Hirn.“
Im ersten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts war ich dann noch für die CDU „Ratsherr“ in meiner jetzigen Heimatgemeinde. Die Merkel-CDU war meines nicht mehr und so engagierte ich mich 2012 bei den 100 Erstzeichner für die „Wahlalternative 2013“, aus der die AfD entstand. Aber eine nochmalig Parteimitgliedschaft brauchte ich nicht mehr. 2014 outete das Lokalblättchen in meiner früheren Heimat in Oberfranken mich, den ehemaligen SPD-Ratsherrn und Vorzeigebürger, als „Nazi“, denn man entdeckte „altmod“ und was ich dort zum Besten gebe, ist denn nicht „comme il faut“.

Sozialisiert und angekommen im „besten Deutschland, das wir je hatten“ (Volker Bouffier), die „FDGO“ quasi verinnerlicht, ohne dass mir einmal konkrete Bedenken in das Funktionieren derselben kamen. Und da muss ich jetzt nach 70 Jahren Bundesrepublik feststellen, dass ich wohl daneben liege und offensichtlich eine Fehlentwicklung durchgemacht habe.

Was muss ich nicht alles monieren: 

 – Rechtspolitische Aufweichung und Verstöße gegen Recht und Gesetz durch den weiblichen Bundeskanzler und ihre Entourage.

– Da erlebe ich auf Umwegen etablierte Zensur mit Rede- und Denkverboten und Verfolgung nicht-Mainstream- und Regierungskonformer Meinung durch Medien und hassvolle Politiker bis hin zum Bundespräsidenten.

– Terroristische linke Kader (Antifa) und Spitzelinstitutionen werden durch den Staat gehätschelt. 

– Ein „Verfassungsschutz“, der auf dem linken Auge blind ist.

– Ausgrenzung der bürgerlichen Mitte mit ihren Werten.

– Die Mitglieder und Wähler einer demokratischen und demokratisch legitimierten Partei, bald 20% des Wahlvolkes – werden pauschal als rechtsradikal diffamiert.

– Der Antisemitismus als „Staatsräson“ (Merkel) hat ausgedient: linke und muslimische Israelhasser entscheiden den Diskurs und damit die Sicherheitslage für Juden in Deutschland. 

– Fremdländische Banden und anderweitig kulturgeprägte Zuwanderer bestimmen die ausgehöhlte innere Sicherheit des Landes.

– Eine Bundes“wehr“ existiert nicht mehr und das „Verteidigungs“ministerium ist zu einer Lachnummer geworden.

– Aus klima-ideologischen Gründen wird die Wirtschaft und Zukunftsfähigkeit Deutschlands und Europas zerstört.

– Das einstmals großartige Schulsystem, Universitäten und Hochschulen ist zugrunde „reformiert“ worden.

– Die Politische Korrektheit und der Hypermoralismus haben sich wie Mehltau auf die Gesellschaft gelegt und vernichten jeden offenen und ehrlichen Meinungsaustausch.

Mit diesen Bedenken und der Kritik – die noch nicht mal vollständig ist – bestätige ich den Generalverdacht des unbelehrbaren, neuen deutschen “Nazis“ und damit offenbart sich wohl auch bei mir das angeblich allen Deutschen inhärente Nazi-Gen. (Den ebenfalls bei uns Deutschen genetisch determinierten Antisemitismus kaschiere ich wohl nur durch eine vorgetäuschte „Judophilie“ – verbunden mit einer unverhohlenen Islamophobie.)
So wird man zu einem Fall für sozial-psychologische und -pädagogische Interventionen, die seit 1945 Tradition haben in den deutschen Landen.
Die Alliierten – und vorwiegend die Amerikaner – betrieben nach 1945 in ihrer Besatzungszone eine engagierte und sehr bürokratische Entnazifizierung. Von jedem Erwachsenen ließen die Amerikaner Bögen mit 131 von ihnen erstellten Fragen ausfüllen, was eine umfassende Definition des Status „mandatory removal“ (= entlassungspflichtig) ermöglichte. Bis Ende März 1946 wurden 1,26 von 1,39 Millionen Fragebögen durch die „Special Branch“ der sog. OMGUS-Behörde ausgewertet.
Der spätere US-Präsident Dwight D. Eisenhower, 1945 Oberbefehlshaber der amerikanischen Truppen in Deutschland, schätzte die Zeit, die zur Entnazifizierung und zur Umerziehung zu demokratischen Idealen nötig wäre, auf rund 50 Jahre harte Arbeit ein. US Army General Lucius D. Clay, Militärgouverneur der amerikanischen Regierung in Deutschland von 1947 bis 1949, vertrat die Ansicht, die Besatzung müsse für mindestens eine Generation aufrechterhalten werden, wenn die vorgegebenen Ziele erreicht werden sollten.

Etwas mehr als 1 Million Fragebögen konnten natürlich nicht die Gesinnung des ganzen Volkes erfassen und so musste die Entnazifizierung auf Umwegen irgendwie weiter betrieben werden.

Dafür sorgten dann die Deutschen selbst. Nicht nur mittels der aus den USA rückimportierten marxistischen Gelehrten der Frankfurter Schule. Führende – und nicht nur linke – Politiker und Intellektuelle der Bundesrepublik waren frühzeitig und nachhaltig überzeugt, dass man Deutschland wie einen Kranken behandeln muss, der „Spritzen mit antinazistischem Serum braucht“. Solch eine „Patiententheorie“ setzt freilich eine „mystische Einheit“ der Deutschen voraus, die gar nicht existiere, schreibt Thorsten Hinz (Die Psychologie der Niederlage).
Die „mystische Einheit“ ist aber wohl im angesprochenen „Nazi-Gen“ im bio-deutschen Volkskörper verwirklicht.

Wie ist es sonst zu erklären, dass fast 75 Jahre nach Hitlers Ende sich Deutsche am (statistisch) vermuteten Nazi in der Familie – oder wohl in sich selbst? – in einer psychologischen Katharsis abarbeiten müssen.
Wie linke Politiker a la Sigmar Gabriel, Heiko Maas, Joschka Fischer.
Aber vor allem überwiegend literarisch ambitionierte Töchter oder Enkelinnen, die für ihre egoistische Sinnsuche in einem eigenen „deutschen Sündenstolz“ kaum kein anderes Thema finden, als den Nazi in der Familie oder in einem selbst. Das Staatsfernsehen und das Feuilleton räumt ihnen nahezu unbesehen Aufmerksamkeit und Platz ein. Wie z.B. der Dokumentarfilmerin Regina Schilling mit ihrem Film „Kulenkampffs Schuhe“ .


Der „Illustratorin“ Nora Krug soll mit ihrem Buch „Heimat“, eine „Selbstvergewisserung und Ortsbestimmung wie (ein) moralischer Kompass“ gelungen sein.

Die beiden Namen nur mal als Pars pro Toto.

Viele Deutsche halten sich anscheinend immer noch so tief stigmatisiert, daß sie weiterhin einen klinischen Fall darstellen, einen Fall für die Fortsetzung der „Umerziehung“.
Die anspruchsvollen Intellektuellen und die linke Polit-Schickeria, die mit der BRD groß wurden, arbeiteten und arbeiten denn unentwegt an der Charakterwäsche der Deutschen. So verlangte z.B. ein Peter Glotz (SPD) schon mal im typischen Umerziehungsjargon eine „Außenverträglichkeit“ der Deutschen.
Aber es geht nicht mehr nur um „Außenverträglichkeit“, sondern zuvorderst um eine Ausgestaltung der „Innenverträglichkeit“, wenn die Regierung, der Präsident, die Meinungs- und Kultur-Schaffenden die Deutschen, ihre Landsleute, weitgehend als politisch suspekt ansehen: als Dunkeldeutsche, Pack oder eben als Nazis
Gar die Kirchen mit ihren Bischöfen und Kanzel-Moralisten sehen den Bedarf an Umerziehung.
Bischof Heinrich Bedford-Strohm, EKD-Ratsvorsitzender und damit Deutschlands oberster evangelischer Kirchenvertreter möchte uns im Stil der „Deutschen Christen (DC)“ im Dritten Reich, der am Führerprinzip orientierten, totaltären Strömung im deutschen Protestantismus zum Guten erziehen. So erklärte er, die Kirchen würden alle zur Rede stellen, die rechte und rechtspopulistische Ansichten duldeten, auch wenn sie selbst keine Rechten seien.

Diesen Pfaffen geht es nicht mehr um den christlichen Glauben, um Gott und die Verkündigung der Frohen Botschaft, sie sehen sich als Sachwalter und Hüter der Political Correctness und der Hypermoral. Die Politische Korrektheit als Mittel der Umerziehung, wie der Medienforscher Norbert Bolz feststellte. Und, Re-education bedeutet nichts anderes als „Entnazifizierung“.

Zurück zu meiner Erklärung am Anfang: Da bin ich bald „hochbetagt“ und soll mich nach meinem  sicher doch untadeligen Werdegang unter irgendetwas unterwerfen, das mich anekelt; soll Meinungs- und Redefreiheit aufgeben?
Ich bin nicht als Nazi geboren und habe auch kein diesbezügliches Gen von meinen Vorfahren mitbekommen – nicht nur, weil es das nicht gibt. Und es gibt es auch nicht bei meinen Kindern und Enkelkindern.
Als treuer Demokrat, der schon mal aufrichtig seinen Eid auf die Verfassung geschworen hat und der an „mehr Demokratie wagen“ glaubte und glaubt, soll ich jetzt von zweifelhaftem Ruf sein?
Muss ich von Bischöfen, der Pfarrerin von nebenan, von Politikern, Journalisten, LiteratInnen, Gretel-Anhängern etc. in die Schranken gewiesen werden, und muss sogar Bestrafung  – materiell wie psychisch – erwarten, wenn ich mich nicht zum „Guten und Wahren“ bekehre? 

Ich wehre mich gegen diese nicht endende Charakterwäsche.
Ich und die erdrückende Mehrheit unserer Landsleute haben diese andauernden Entnazifizierungs-Anstrengungen, diese anhaltenden Verdächtigungen nicht verdient.
Diejenigen, die glauben, uns das zumuten zu müssen, gehören an den Pranger  – nicht die um ihr Land, ihre Nächsten und um ihre historisch und kulturell geprägte Lebensart besorgten Menschen.
Ich wende mich gegen die „Unsitte der  Deutschen, das Bild ihrer Nation in den Dreck zu ziehen, um sich nach vollbrachter Tat als Tugendbolde präsentieren zu können. Gegen die, die es allen und jedem zeigen wollen, weil sie sich beim Aufräumen vergangener – eigener und fremder – Peinlichkeiten als nützlich erweisen und uns damit bekehren wollen.“ (Zitiert nach Schrenck-Notzing*)

Zum Schluß noch ein Zitat von Günter Maschke (1988), einem Ex-68er und rechten Renegaten:
»Wer die Verbrechen unter den Nationalsozialisten „relativiert“, wer ihre „Einzigartigkeit“ bestreitet (weil er auf die massenhaften Verbrechen im Namen der „Humanität“ hinweist, eig. Erg.), der, so hört man, verharmlost sie. Genau das Gegenteil ist der Fall. Der „Relativierer“ verharmlost gar nichts, er spricht vielmehr die furchtbare Wahrheit aus, daß wir alle, alle ohne Ausnahme, im größten Stile zum Morde fähig sind. Verharmloser ist hingegen jener, der auf die Einzigartigkeit der deutschen Verbrechen pocht. Er will nämlich an der Lüge festhalten, daß der Mensch im Grunde gut sei. Nur der Deutsche ist eben schlecht.«

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* Caspar von Schrenck-Notzing: CharakterwäscheDie Re-education der Deutschen und ihre bleibenden Auswirkungen; Graz 2004

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Spalter, Hetzer und Mauer-Architekt

Das Metier des Frank-Walter Steinmeier

 

Teuflisch ist, wer das Reich der Lüge aufrichtet
und andere Menschen zwingt, in ihm zu leben.
Das geht über die Demütigung der geistigen Abtrennung noch hinaus,
dann wird das Reich der verkehrten Welt aufgerichtet,
und der Antichrist trägt die Maske des Erlösers,
wie auf Signorellis Fresco in Orvieto.

Der Teufel ist nicht der Töter, er ist Diabolos, der Verleumder,
ist der Gott, in dem die Lüge nicht Feigheit ist,
wie im Menschen, sondern Herrschaft.

Er verschüttet den letzten Ausweg der Verzweiflung,
die Erkenntnis, er stiftet das Reich der Verrücktheit,
denn es ist Wahnsinn, sich in der Lüge einzurichten.
Arnold Gehlen: „Moral und Hypermoral“

 

Ich wollte mir eigentlich seine Rede nicht anhören – zum 30-jährigen Jubiläum des Mauerfalls am 9. November. Ich wollte mir meine persönlichen Erinnerungen an dieses epochale Ereignis nicht durch einen Volksbelehrer verderben lassen. Doch da hatte jemand an jenem Samstagnachmittag den Fernseher eingeschaltet und so drang doch etwas zu mir ins Nebenzimmer durch, was da am Brandenburger Tor von unserem Bundespräsidenten regelrecht hinaus geplärrt wurde.

Dem wollte ich dann doch nachgehen, was unser Bundes-Frank für Botschaften so entschlossen von sich gab. 

„… quer durch unser Land sind neue Mauern entstanden: Mauern aus Frust, Mauern aus Wut und Hass. Mauern der Sprachlosigkeit und der Entfremdung. Mauern, die unsichtbar sind, aber trotzdem spalten. Mauern, die unserem Zusammenhalt im Wege stehen.

Und wissen Sie was? Die Berliner Mauer, die hatte Ulbricht gebaut. Die hat ein Unrechtsregime errichtet. Aber die neuen Mauern in unserem Land, die haben wir selbst gebaut. …“

Ja, und Du hast an diesen neuen Mauern mitgewirkt und dann forderst Du uns auf, diese neuen Mauern einzureißen – kam mir da in den Sinn.

Aber noch wichtiger schien ihm wohl folgende Aussage: 

„Spätestens, allerspätestens nach dem Anschlag von Halle haben hoffentlich alle in diesem Land begriffen: Die Jahre vergehen, die Vergangenheit rückt in die Ferne – ja. Aber das „„Nie wieder““, der Kampf gegen Rassenhass und Antisemitismus, diese Verantwortung vergeht nicht!“ 

Das reiht sich in seine vorausgehenden Ansprachen ein.


Scham und Schande?

Am 17. Oktober sagte er bei einer „Diskussion zur politischen Streitkultur“ in Berlin:

„Der 9. Oktober 2019 war ein Tag der Scham, ein Tag der Schande für dieses Land, für diese Demokratie. Und dieser Tag hat auf erschreckende Weise deutlich gemacht: Ja, wir haben ein Problem mit unserer politischen Streitkultur. Mit einer Streitkultur, die über die vergangenen Jahre ein gefährliches Substrat aus verrohter Sprache, Hass und Hetze hat wachsen lassen. Der Weg von solch verrohter, zynischer, unerbittlicher Sprache zur offenen Gewalt, er ist ganz offensichtlich kurz geworden.

Wer heute noch von Einzelfällen spricht, der redet an der Tiefenstruktur des Problems vorbei. Wahr ist doch, dass sich im ganzen Land politisch motivierte gewaltsame Übergriffe mehren, sowohl auf Menschen, die sich für unser Gemeinwesen einsetzen, als auch gegen Menschen, die anders aussehen, anders denken, anders glauben. Wer den Zusammenhang dieser Gewalt mit der Verrohung unserer Debatten leugnet, der ist entweder naiv oder ignorant.

Die Tat von Halle reiht sich ein in eine lange Linie von rechtsextrem, antisemitisch oder rassistisch motivierten Morden und Gewalttaten in unserem Land. Denken wir an die Anschläge von München, auf das Altenheim der Israelitischen Kultusgemeinde, auf das Oktoberfest, an Rostock-Lichtenhagen, Mölln und Hoyerswerda, an die Mordserie des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrunds und zuletzt an den Mord an Walter Lübcke. Denken wir auch jenseits unserer Grenzen an Oslo und Utøya in Norwegen, an Pittsburgh in den USA oder an Christchurch in Neuseeland.“

Eine beeindruckende Aufzählung rechtsradikaler Schandtaten. Aber man muss auch noch auf Oslo, Pittsburgh oder Christchurch usw. zurückgreifen, um die Monstrosität rechter Aktionen zu betonen?

Wo ist da ein Wort zu den Monstrositäten im Namen der orientalischen Religion, die er und seinesgleichen als „Bereicherung“ willkommen heißen. Was da in Berlin, Würzburg, Ansbach usw. geschah. Wenn man von Oslo oder Christchurch spricht, sollte man auch Paris oder Nizza erwähnen?
Wo ist ein Wort von ihm zu den fast täglichen Messerattacken überwiegend von„kulturell bestimmter“ Männer aus dem Nahen Osten und zu den Vergewaltigungen deutscher Mädchen und Frauen durch „frustrierte“ Zuwanderer?
Wo ist ein Satz zu dem wahrhaft grassierenden Antisemitismus mit Angriffen und Beschimpfungen von Juden durch eingesessene Muslime bzw. deren Organisationen?
Wo eine Erwähnung der Hassprediger in den Moscheen hierzulande?


Unsagbares und Political Correctness

Ich entdecke die Mauern des sog. Unsagbaren, an der sich dieser Präsident orientiert. Da ist mehr „Unsagbares“ entstanden, als es allein die Political Correctness vorgibt, welche ja von Steinmeier vehement verteidigt wird.

Bei der Eröffnung der Dialogveranstaltung „Deutschland spricht“ in Berlin im September letzten Jahres meinte er:

„Vielleicht lohnt … ein Blickwechsel auf die vielgescholtene „„Political Correctness““, die ebenso, wie Eva Menasse sagt, zum Kampfbegriff geworden ist. Darauf herumzutrampeln ist richtiggehend schick geworden; sie für unterbliebene Debatten verantwortlich zu machen, wird mittlerweile Allgemeingut. Doch vielleicht geht es der Political Correctness ja nicht um Zensur des gerechten Volkszorns, sondern um das historisch gewachsene Bewusstsein, dass jeder, so anders er auch sein oder denken mag, zunächst einmal ein legitimer Gesprächspartner und ein Gegenüber ist, den es zu respektieren gilt. …“

Wirklich, Frank-Walter?

Political Correctness hat Auswirkungen, wie ein neues Beispiel aus den USA belegt:

„Die Stadt New York hat als Teil ihres Kampfes gegen „Hate Speech“ die Benutzung des Ausdrucks „illegale Einwanderer“ unter Strafe gestellt. Wer dieses Wort „motiviert von Haß“ ausspreche oder einem illegalen Einwanderer mit den Behörden drohe, muß in der Millionenmetropole künftig bis zu 250.000 Dollar Strafe zahlen, berichtet die New York Post mit Verweis auf ein Dokument der Stadtverwaltung.“

Thorsten Hinz verweist in diesem Zusammenhang in einem lesenswerten Beitrag auf JF  auf diese, unsere gegenwärtige, vom Bundespräsidenten abgesegnete Verfasstheit bzw. Politische Korrektheit hin:

„Der Begriff „Ausländer“ oder „illegaler Ausländer“ – für jene, die sich gesetzeswidrig in Deutschland aufhalten – ist aus dem öffentlichen Wortschatz so gut wie verschwunden, obwohl die Unterscheidung zum „Inländer“ den grundlegenden rechtlichen Unterschied markiert.
Gebräuchlich ist nun der „Migrant“, der einen gleichsam natürlichen Vorgang der Ortsveränderung insinuiert. Er transzendiert geltendes Recht und Gesetz und hebt sukzessive die Sonderung zwischen drinnen und draußen auf. In der Folge begibt sich jeder, der das Attribut „illegal“ verwendet, in eine Zone der Unsicherheit und der potentiellen „Haßrede“. Auf diese Weise weicht die politisch-mediale Klasse der politischen Auseinandersetzung einerseits aus und radikalisiert sie gleichzeitig, indem sie sie auf das Feld der Moral verlegt. Statt zwischen „richtig“ und „falsch“ wird nun zwischen „gut“ und „böse“ unterschieden. Als nächster Schritt wird das Böse kriminalisiert und schließlich verboten.“

Der Medienwissenschaftler Norbert Bolz stellt fest: 

„Reeducation durch politische Korrektheit: Erst sagt man  nicht mehr, was man denkt, und dann sagt man, was man nicht denkt.“

Und man weiß, Reeducation ist nichts anderes als „Entnazifizierung“.



Rechter Hass – Grundproblem unserer Epoche?

Einer, der „rechten Haß“ als ein Grundproblem unserer Epoche ansieht, hat natürlich kein Berührungsproblem mit „kunstschaffenden“ Hetzern aus dem linksradikalen Milieu, wenn sie nur „antifaschistische“ Botschaften vermitteln. Man erinnere sich, wie ein Auftritt der berüchtigten Rockband „Feine Sahne Fischfilet“ nach den erfundenen Hetzjagden in Chemnitz vor einem Jahr vom Bundespräsidenten verbal und ideell „gesponsert“ wurde.

Ein Kommentator der WELT fragte in diesem Zusammenhang zu Recht:

„Aber kann man gegen Hass und Hetze glaubwürdig Stellung beziehen mit Bands, die ihrerseits Hass und Hetze verbreitet haben, nicht gegen Migranten, aber gegen Polizisten und den Staat? Im Song „Staatsgewalt“ (2011) heißt es: „Wir stellen unseren eigenen Trupp zusammen und schicken den Mob dann auf euch rauf. Die Bullenhelme – sie sollen fliegen. Eure Knüppel kriegt ihr in die Fresse rein und danach schicken wir euch nach Bayern, denn die Ostsee soll frei von Bullen sein.“


„Umstrittene Professoren“

Dieser Bundespräsident setzt sich jetzt angeblich auch für die Freiheit von Forschung und Lehre ein. Zur Jahresversammlung der Rektorenkonferenz in Hamburg tönte er:

„ … Frei soll die Lehre sein und frei das Lernen““ – dieser Ruf nimmt in solchen Kämpfen eine klare Haltung ein. Und dieser Ruf gehört zur Gründungsgeschichte der Hamburger Universität. Sie wird in diesem Jahr hundert Jahre alt und wir alle gratulieren ihr herzlich zum Geburtstag. … In diesem Jahr hat die Universität Hamburg die Auszeichnung einer Exzellenz-Universität erhalten.“

Wir erinnern uns, dass gerade in Hamburg linke Studenten und der ASTA Lehrveranstaltungen von Prof. Bernd Lucke, der Mitbegründer der AfD war und jetzt nach seinem EU-Mandat an seine Hochschule zurückkehrte, verhindern wollten. In diesem Zusammenhang meinte Bundespräsident Steinmeier:

„Was wir gewiss nicht brauchen – lassen Sie mich das auch aus gegebenem Anlass sagen –, sind aggressive Gesprächsverhinderungen, Einschüchterungen und Angriffe. Angriffe auf vermeintlich unbequeme Politikerinnen und Politiker, wie es sich jüngst in Göttingen und Hamburg zugetragen hat, oder auf umstrittene Professoren in Hörsälen und Seminarräumen.“

Ein fragwürdiges Lippenbekenntnis, wenn man im gleichen Atemzug von „umstrittenen Professoren“ spricht. Das ist gepflegte „Lingua Germanica novo ex democratia“ im Erbe der „Lingua tertii imperii“, wie sie Viktor Klemperer einst analysierte. Dessen Quintessenz lautete:

„Worte können sein wie winzige Arsendosen: sie werden unbemerkt verschluckt, sie scheinen keine Wirkung zu tun, und nach einiger Zeit ist die Giftwirkung doch da.“

Das beherrscht unser Frank-Walter.

 

„Kein anderer Bundespräsident hat das Land so gespalten wie Frank-Walter Steinmeier“!

 stellte Anfang des Jahres der Deutschland-Kurier fest.
Dazu wird der aus dem Iran stammende Moderator, Performance-Künstler und Journalist Michel Abdollahi zitiert:
Der Spalter Steinmeier spreche nur dann mit Andersdenkenden, wenn er das Gefühl habe, »die argumentativ zurückzubekommen«. Nur darum geht es Steinmeier. Er hat die Wucht der Gegenbewegung von Wut- und Mutbürgern erkannt. Jetzt versucht er, Bürger gegen Bürger, Migranten gegen Deutsche und Deutsche gegen Deutsche auszuspielen – denn: »Was passiert, wenn Gesellschaften auseinanderdriften, wenn eine Seite mit der anderen kaum noch reden kann, ohne dass die Fetzen fliegen – das sehen wir in der Welt um uns herum. Wir haben brennende Barrikaden in Paris erlebt.«

Was für ein Charakter da auf uns zu kommt, war schon in der damaligen Antrittsrede im März 2017 zu erkennen, in der sein Hauptthema der Kampf gegen gefährliche Populisten war, und er forderte „die Demokratie braucht Mut!“.

Alexander Grau schrieb dazu auf Cicero:

… „Mut ist das Lebenselixier der Demokratie“. Das war gut gemeint, aber mindestens ebenso verräterisch. Immerhin könnte man mit ebenso gutem Recht das Gegenteil behaupten. Denn Demokratie, so könnte man argumentieren, rechtfertigt sich dadurch, dass niemand mutig zu sein braucht. In einer funktionierenden Demokratie braucht es keinen Mut, um seine Rechte wahrzunehmen, um seine Freiheit zu leben oder seine Meinung zu sagen. Demokratie ist die Staatsform, die vom Mutigsein entlastet. Hieraus gewinnt sie ihre Legitimation. Das macht sie auf so eine lebenswerte Art langweilig. Nur in Diktaturen muss man mutig sein.

So meint denn eine Leserbriefschreiberin dazu:

Würden wir in einer funktionierenden Demokratie leben, brauchten wir uns um deren Bestand sicher keine Sorgen zu machen. Leben wir aber nicht. Nicht weil sie von außen gefährdet wäre oder von irgend einer Partei. Nein, weil sie von innen, aus dem Machtzentrum heraus, gefährdet ist. Es wird an Recht, Gesetz und am Bürger vorbei regiert. Die Gewaltenteilung, einer der Grundpfeiler der Demokratie, wird ausgehebelt. Und was das Schlimmste ist, Kritik an dieser Vorgehensweise wird geächtet, als rechtspopulistisch gebrandmarkt. Ja, Herr Bundespräsident, wir brauchen Mut. Mut zur Kritik am regierungsamtlichen Praktizieren von Antidemokratie. Zur Kritik am Ausschalten einer Opposition und an einer fanatischen und demokratieunwürdigen Bekämpfung einer Alternative, statt den Diskurs zu suchen und diesen zuzulassen, der ja zu einer Demokratie gehört. „Nur in Diktaturen muss man mutig sein.“ Stimmt, aber auch in Demokratien, denen aus den eigenen Politik- und Medien-Eliten heraus Gefahr droht.

Dem Mullah-Regime, der Diktatur im Iran sendete der Bundespräsident „herzliche Glückwünsche“ zum Nationalfeiertag, „auch im Namen meiner Landsleute“.

Als Außenminister hatte er dem demokratisch gewählten Präsidenten der USA Donald Trump schon mal die Gratulation verweigert und ihn als „Hassprediger“ bezeichnet.


Verantwortungslose Kräfte?

Steinmeier verkörpert das, was der bekannte Autor Douglas Murray (Der Wahnsinn der Massen) in einem Interview bei Tichy feststellt:

… es ist ein typisches Beispiel für unsere Zeit, in der politische Linien so gezogen werden, dass sie oft sogar eine Mehrheit der Menschen vom politischen Mainstream ausschließen. Das kann nicht funktionieren.

Wir dürfen nicht zulassen, dass Menschen ausgegrenzt und angegriffen werden, dass die Demokratie verhöhnt, dass der Zusammenhalt in diesem Land zerstört wird! Das dürfen wir nicht zulassen!

Mit subtiler Sprache und Rede grenzt Steinmeier Mitbürger aus und greift sie an und zerstört den Zusammenhalt in unserem Land. In seiner Rede zur Rektorenkonferenz glaubte Steinmeier, die „bewusste Strategie interessierter verantwortungsloser Kräfte“ geißeln zu müssen.
Dieser Bundespräsident schätzt alles, was im gegenwärtigen Diskurs nicht dem herrschenden sozialistischen und hypermoralischem Weltbild folgt, als „bewusste Strategie interessierter verantwortungsloser Kräfte“ ein.

„Verantwortungslose Kräfte“, das sind wohl die auf bald 20% einzuschätzenden AFD-Wähler und deren 91 Abgeordneten im Bundestag (welche als einzige eine echte demokratische Opposition bilden). Das sind wohl die kritischen Journalisten, die sich nicht in den Staatsmedien prostituieren wollen und die nicht nur im Internet inzwischen eine aufgeschlossene Art von Gegenöffentlichkeit geschaffen haben. Das sind wohl die „Klimaleugner“ und gewiss auch „islamophobe“ Christen.
Menschen wie Du und ich!

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Diese Bilder sagen mehr als tausend Worte …

über den Geisteszustand der deutschen Jugend

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Angst und Klimawahnsinn

Die herbeigeredete kollektive Psychose


Denn der Herr wird dir dort ein bebendes Herz geben
und erlöschende Augen und eine verzagende Seele,
und dein Leben wird immerdar in Gefahr schweben;
Nacht und Tag wirst du dich fürchten und deines Lebens nicht sicher sein.
5. Buch Moses, Kap. 28, Vers 65-66

 

Die Katastrophen-Verkünder und Panik-Macher erhöhen ihre Schlagzahl. Kein Tag vergeht, ohne dass nicht mehrere neue Tataren-Meldungen über die gegenwärtige und gewärtigte Klimakatastrophe hinausposaunt werden. Politiker und Endzeitverkünder der Klimaforschung, Lügenpresse und Flunker-TV arbeiten dabei Hand in Hand. Letzte Woche warb denn auch der STERN für eine ZDF-“Doku“ mit dem Titel „Klimawandel – Die Fakten“ im Hauptprogramm am letzten Dienstag moderiert und promotet von dem Wissenschaftstausendsassa und Allerwelts-Experten Prof. Harald Lesch*.
Jedes lokale Käseblatt verbreitet auch nahezu täglich Horrormeldungen über abschmelzende Polkappen, Meeresspiegelanstieg, Monster-Hurricans, Waldbrände und „neues Waldsterben“. Keine Zeitungsausgabe ohne „Fridays for Future“ – Promotion.
Die Menschen werden nahezu schwindlig geschrieben und geredet – in eine kollektive Psychose getrieben.
Getrieben?
Nein, sie ist schon vorhanden: „Die Klimahysterie als Dauermodus deutscher Politik“ (Wolfgang Herrles). Tagtäglich werden die apokalyptischen Reiter der Klimakatastrophe beschworen.

Albrecht Dürer: Die apokalyptischen Reiter

Der Klima- oder CO2-Wahn gleicht einer psychischen Epidemie wie sie einst im Mittelalter die Kinderkreuzzüge und das Flagellantentum hervorgebracht hatte.


Kinder an die Front

Unter der Leitung „visionärer“ Knaben brachen 1212 Tausende von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus Deutschland und aus Frankreich zu einem (unbewaffneten) Kreuzzug auf, um das heilige Land zu befreien.

Etwa um 1260 kam es ausgehend von Italien zu einer spirituellen Massenbewegung von Geißlern. Der Anführer der Bewegung berief sich dabei auf die Stimme eines Engels, der eine Vernichtung der Städte ankündigte, wenn die Bewohner nicht Buße täten. Es fand dann eine Friedensprozession mit öffentlicher Selbstgeißelung statt und so wurde daraus eine öffentliche Inszenierung. Die Selbstgeißelung sollte die Rettung der Welt vor dem Zorn Gottes bewirken.

Der Mönch und religiöse Eiferer Savonarola hatte Ende des 15. Jahrhunderts sich in Florenz mit einer Kinderarmee umgeben, welche seine Parolen verbreiteten und exekutierten. Diese fanatisierten halbwüchsigen Vandalen durften „im Namen Christi“ alles beschlagnahmen, was als Symbol für die Verkommenheit der Menschen gedeutet werden konnte, durften in jedes Haus eindringen und „anrüchige“ Dinge zerstören, z. B. Schminktöpfe, Spiegel, Perücken, reiche Kleidung, Bilder und Skulpturen. Wer ihnen keine Almosen gab, wurde verprügelt.

Die von den Politikern und der Presse herbeigeredete und herbeigeschrieben Kriegsbegeisterung vor dem 1. Weltkrieg glich gleichfalls einer Massenhysterie. In den Sommertagen im Juli und August 1914 machte sich Kriegsbegeisterung breit und es kam zu einem rauschhaften, kollektiven Nationalismus (später als „Augusterlebnis“ mystifiziert). Sprösslinge aus der Mittel- und Oberschicht sehnten sich danach, es den „Feinden“ Deutschlands zu zeigen. Sie meldeten sich reihenweise und ziehen mit viel Hurra in den Krieg. Auch Frauen und Mädchen zieht es an die Front. Ebenso die Jugendlichen des „Wandervogels“ melden sich in Scharen freiwillig zum Kriegsdienst.

Waren es im Mittelalter christliche Eiferer, sind es in modernen Zeiten die Massenmedien und die Politik, welche die Exaltiertheit vorantreiben.


Katastrophenszenarien der 70er

Schon in den 70-Jahren wurde von einer aufkommenden Klimakatastrophe gesprochen . Damals Eis, heute heiß! Die Mehrheit der zuständigen Wissenschaftler und die Medien waren sich seinerzeit einig, dass die Welt vor einer neuen Eiszeit stehe, da die globalen Temperaturen zuvor gesunken waren. Die zu erwartenden Folgen glichen frappant denen, die heute im Zusammenhang mit der Erderwärmung diskutiert werden: Unbewohnbarkeit der Erde, Extremereignisse, Hurrikane, Dürren, Fluten, Hungerkrisen, die CIA erwartete bereits Klimakriege. Und natürlich war der Mensch verantwortlich für den sich abzeichnenden Klimawandel.

»„Während wir in den 75 Jahren unseres Jahrhunderts unter den außergewöhnlichen Bedingungen für ein gemäßigtes Klima lebten, scheint Entscheidendes heute daraufhinzuweisen, dass wir einer flächendeckenden Abkühlung entgegen gehen. Allerdings sind sich die Klimatologen hinsichtlich der Ursache und der Dauer dieses Trends zur Abkühlung nicht einig. Wenn sich das Klima ebenso dauerhaft verändert, wie es die pessimistischster von ihnen vorhersagen, werden die Konsequenzen katastrophal.“ Dieses Zitat stammt aus einem Artikel von „Newsweek“ aus dem Jahr 1975. Erneut abgedruckt wurde es im französischen Geopolitik-Magazin CONFUTS (NO 23, 9/2019 im Rahmen einer Reportage über 70er-Jahre-Prophezeiungen einer angeblich unmittelbar bevorstehenden Kältezeit. Den damaligen Ankündigungen zufolge sei die klimatische Abkühlung „vom Menschen verursacht und im Jahr 2000 werde die Welt eine neue Eiszeit erleben. Es besteht dringender Handlungsbedarf, und diese schwere Aufgabe fällt den Politikern zu“.
Auch das so seriöse Time Magazine hatte seine Leser über die kommende Abkühlung bereits gewarnt. Das war 1972. Erwähnt wurden Wissenschaftler, die eine Zunahme der Polkappen und eine Temperaturabnahme seit 1940 festgestellt hatten. Es gibt eine globale Abkühlung, betonte das Magazin, und wir stehen vor einer neuen Eiszeit. Der Beweis: Zwischen 1945 und 1970 sind die Temperaturen immer weiter gesunken.“ Jean-Baptiste Noe führt in „Conflits“ weiter aus: „Journalisten und Wissenschaftler arbeiteten eng zusammen, um vor dieser gigantischen Abkühlung zu warnen.“ Im Jahr 1978 prophezeite die „Los Angeles Times“ die globale Abkühlung innerhalb der folgenden 30 Jahre.«
(Zitiert aus Die Tagespost)

Ein Aufklärungsorgan wie der Spiegel, muste sich damals selbstredend an dieser Klimadiskussion beteiligen und schockte seine gläubigen Leser ebenfalls mit einer drohenden Eiszeit – siehe hier und hier.

Weitere Katastrophen-Propheten der 70er:

1971 erschienen Paul Ehrlichs „Die Bevölkerungsbombe“ und Gordon Taylors „Das Selbstmordprogramm“.

Herbert Gruhl, einer der Gründer der Grünen veröffentlichte 1975 das Buch „Ein Planet wird geplündert“.

1973 kam es zur ersten „Ölkrise“ und dann verkündete der Club of Rome das Ende des Wachstums und prophezeite das Versiegen der Öl- und Rohstoffquellen binnen einer Generation.

In den 70ern hatten Autoren wie Robert Jungk mit seinem Pamphlet „Der Atomstaat“ Bestsellerstatus.

Die düsteren Vorhersagen prägten die aufkommenden Debatten über Umwelt- und Ressourcenfragen, und über die von „Wissenschaftlern“ und Medien gezeichnete Apokalypse definierte sich nun die jetzt entstehende ökologische Bewegung und die in der Bundesrepublik gescheiterten kommunistischen Rattenfänger organisierten sich neu in der Partei „Die Grünen“.


Waldsterben, Ozonloch und Tschernobyl

Jedes nachfolgende Jahrzehnt brachte neue apokalyptische Gefahren zutage.

In Deutschland berichtete der Spiegel erstmals am 31. Mai 1982 unter dem Titel „Der Schreck von drüben“ über die drohende AIDS-Epidemie. Die bayerische Staatsregierung dachte über Internierungslager für HIV-Infizierte nach, um die Restbevölkerung zu schützen.

Anfang der 80er Jahre warnten die Forstwissenschaftler Bernhard Ulrich und Peter Schütt vor einem bevorstehenden bzw. stattfindenden Waldsterben und forderten eine Verbesserung der Luftreinhaltung. Die Massenmedien griffen diese Warnungen auf, mit einer Titelgeschichte des Spiegel im November 1981 kam das Thema öffentlich zum Durchbruch.

Ebenfalls seit Anfang der 1980er wurde über die Ozonlöcher mit Gefahren für die Menschheit  berichtet. Durch die Löcher gelangte mehr der gefährlichen Weltraum-Strahlung aus dem All bis an die Erdoberfläche und bedrohte den Menschen direkt. Sie fürchteten sich vor Folgen wie Hautkrebs oder Missernten.

1986 ereignete sich in Tschernobyl der ultimative menschgemachte Katastrophenfall, der bis heute nachwirkt. „Atomkraft nein danke“ sprach nun die Millionen an. Willy Brandt sprach plakativ vom „Teufelszeug“ und lieferte damit den Grünen, wie schon in anderen Bezügen, eine wohlfeile Wortschöpfung und Argumentationshilfe.

In den 90er Jahren kam es in Großbritannien zum Ausbruch von BSE-Erkrankungen, der „Rinderwahn“ griff umgehend auf Deutschland über und führte 2001 zum Rücktritt der (grünen) Gesundheitsministerin und des Landwirtschaftsministers.

2002 erschütterte die SARS-Krise Deutschland – weniger die Welt. In Deutschland starben 9 Menschen in China – wo die Krankheit ausbrach – etwa 8000 Menschen. Ökonomen fürchteten eine Börsenkrise und einen Zusammenbruch des internationalen Luftverkehrs.

In den 90ern meldeten sich dann wissenschaftliche und literarische Apokalyptiker zu Wort.
Stephen Hawkins gab der Menschheit eine Überlebenschance von maximal tausend Jahren. Carl Amery, Schriftsteller und hartnäckiger Öko-Fundamentalist sah einen „Gemeinschaftsselbstmord“ am Werke, der »vielleicht schon unsere Kinder und Enkel zu langwierigem, qualvollem Sterben verurteilt«.
Prof. Hoimar von Dithfurt (ein vormaliger „Fernseh-Experte“ wie H.Lesch), schrieb: „Endzeit… es steht nicht gut um uns. … Die Hoffnung, daß wir noch einmal, und sei es um Haaresbreite, davonkommen könnten, muß als kühn bezeichnet werden. Wer sich die Mühe macht, die überall schon erkennbaren Symptome der beginnenden Katastrophe zur Kenntnis zu nehmen, kann sich der Einsicht nicht verschließen, daß die Chancen unseres Geschlechts, die nächsten beiden Generationen heil zu überstehen, verzweifelt klein sind.« Es ist soweit, sich von der Erde zu verabschieden: »Unsere Kinder wer den die Zeitgenossen der Katastrophe sein und unsere Enkel uns verfluchen – soweit sie dazu noch alt genug werden.«

So wurde bereits die Neurotisierung der Gesellschaft peu a peu betrieben.
Aber eine derartige Hysterie und Massenmobilisierung in Blick auf die Umwelt und sonstige „Menschheitskatastrophen“ wie heutzutage, war aber bis dahin noch nicht evident.


Angst und Affluenza

Ein Disputant meint, der Klimawahn werde von der Politik nur hochgespielt, um neue Steuern und Abgaben zu rechtfertigen, um kommende Haushaltslöcher – z.B. durch die Flüchtlings- und „Integrations“Politik – stopfen zu können. Natürlich, da ist sicher etwas Wahres dran. Dafür lassen sich aber Jugendliche und Kinder nur schwer mobilisieren – behaupte ich mal. Da braucht es schon etwas Besonderes.
Dazu muss jetzt ein mit einem psychischen Schaden stigmatisierter Teenager herhalten, der mit allen PR- und Marketings-Strategien aufgebaut wurde, um mit seinen Negativ-Prophezeiungen und Drohungen auf seinesgleichen einzuwirken: einer wohlstands-verwahrlosten und areligiösen Jugend und Erwachsenenwelt den Weg der Erlösung aus ihrer moralischen Unmündigkeit zu weisen.

Zur religiösen Dimension der Klimahysterie schreibt Edgar L. Gärtner (in „Öko-Nihilismus – Eine Kritik der politischen Ökologie):
„Fakten wie Wirbelstürme oder Überschwemmungen oder auch das Austrocknen der Sahelzone wie das zeitweise Wiederergrünen der Sahara sowie die Häufung mediterraner Sommer und milder Winter in unseren Breiten werden doch nicht deshalb als Argumente für das Herannahen einer Klimakatastrophe akzeptiert, weil sich daraus induktiv ein solcher Trend ableiten ließe, sondern weil sie auf den pessimistischen Mythos der Apokalypse anspielen. Dieser aus der Offenbarung des Johannes im Neuen Testament stammende Mythos hat im Denken der meisten Europäer einen festen Platz — selbst bei Leuten, die die Bibel nie zu Ende gelesen haben. Aus der zweideutigen Quelle der Johannesoffenbarung schöpften schon die Nazis ihre Vorstellung vom kommenden Dritten Reich. Andere Quellen für das apokalyptische Denken gibt es … im europäischen Kulturkreis nicht.“

Es wird eine Droh- und Angstkulisse aufgebaut – und Angst gebiert Ungeheuer (Goya) und Angst gebiert Angst. Zugleich ist Angst ein Stammhirnprozess, der meist nicht zugänglich ist für rationale Argumentationen und darauf bauende Kommunikationen (= Großhirnprozess!). Ängste schüren damit stets neue Gefahrenschemata.

Gärtner weiter:
„Wo die political correctness, wie in der „Klimapolitik“ Deutschlands und anderer europäischer Länder, tatsächlich herrscht, ist sie deshalb keineswegs das Resultat rationaler Diskurse, als das sie offiziell ausgegeben wird. Vielmehr besetzt sie in den Hirnen der überzeugten Vertreter dieser Politik allem Anschein nach den Platz, an dem Hirnforscher das Bedürfnis nach Religion ausgemacht zu haben glauben. Das heißt, sie beruht auf einer Reihe fest programmierter Regeln, die nicht mehr kritisch hinterfragt werden können. Es kann auch aus Gründen der Hirnphysiologie zwischen verschiedenen Religionen keinen rationalen Dialog geben. Nur durch diplomatische Bemühungen um produktive Mißverständnisse lassen sich Religionskriege vermeiden.“

Hieronymus Bosch: Apokalypse

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Der „gelernte Astrophysiker“ Professor Lesch ist ein typisches (pseudo)wissenschaftliches Mietmaul des ZDF (für Terra X usw.) und er beliefert auch damit einen eigenen Youtube-Kanal mit seinem Sachverstand. Dort philosophiert und schwadroniert er über Themen vom Urknall bis zur „digitalen Diktatur“, zerpflückt Gottesbeweise und entlarvt Klimaleugner, klärt über die „Grenzen des Lobbyismus“ auf und „prüft wisssenschftlich“ Trump und die AfD. Ein wahrer Tausendsassa der Aufklärung, ein echtes Universalgenie, von denen man glaubte, sie seien seit mehr als 200 Jahren seit Newton und Leibniz ausgestorben.

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Im Sportpalast….

Wie dichtete Herbert Grönemeyer: Männer haben’s schwer, nehmen’s leicht, Außen hart und innen ganz weich.

Im Kampf gegen Rechts, den Gröhlemeyer ja  ganz hart führt, ist ihm wohl inzwischen das Gehirn endgültig erweicht. In Wien lieferte er just einen knallharten Auftritt vor einem Massenpublikum ab, der Hitlers Hinkefuss vor Neid erblassen lassen würde.

 

 

 

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