Ihre Antworten, Frau Merkel…

– Wie hat sich die innere Sicherheit verändert?
– Wieviele Morde durch illegale Einwanderer haben Sie zu verantworten?
– Wie hat sich die Messerstecherei in Deutschland entwickelt?
– Wie haben sich die Stadtviertel verändert?
– Wie hat sich das Bildungssystem verändert?
– Was ist aus der Bundeswehr geworden?
– Wie hat sich die Staatsverschuldung verändert?
– Wie hat sich das Volksvermögen verändert?
– Welchen Sinn hat die Energiewende?
– Was kostet die Energiewende und wer bezahlt sie?
– Wie haben sich die Stromkosten verändert?
– Wie hat sich die Sicherheit der Stromversorgung verändert?
– Wie hat sich das Landschaftsbild verändert?
– Was kosten Ihre Brüche des Maastricht-Vertrages?
– Was kostet die Vernichtung der deutschen Kerntechnik?
– Wie hat sich das psycho-soziale Klima verändert?
– Wie haben sich psychische Erkrankungen entwickelt?
– Wie hat sich die Einheit Europas verändert?
– Wie hat sich die Armutsrate verändert?
– Wie hat sich das Bildungsniveau verändert?
– Wie haben sich die Eigentumsverhältnisse in deutschen Unternehmen verändert?
– Wie hat sich die Zuverlässigkeit der Medien verändert?
– Wie hat sich die Meinungsfreiheit verändert?
– Wie hat sich die Familienstruktur verändert?
– Wie haben sich die Zukunftsaussichten der jungen Generation verändert?
– Wie hat sich die Korruption verändert?
– Wie hat sich der Moralkonsens verändert?
– Wie viele deutsche Fachkräfte sind ausgewandert?

fragt Hans Penner

https://www.fachinfo.eu/merkel.pdf

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„Frieden, Frauen, Sicherheit“

Deutsche Sicherheitspolitik und Phraseologie

Der deutsche Außenminister – dieser Typ mit der Eichmann-Physiognomie – hat die deutsche Präsenz im Weltsicherheitsrat dazu benutzt, das Thema „Frauen in Krisen und Konflikten“ als Schwerpunkt der deutschen Mitgliedschaft zu erklären.

Sexuelle Gewalt werde „gezielt als Kriegswaffe eingesetzt“, sagte Maas am Donnerstag bei einer Veranstaltung des UN-Sicherheitsrats in New York. „Das ist die perfide Realität fast aller Konflikte unserer Zeit.“ Tag für Tag müssten „unzählige Frauen“ Furchtbares durchleben. Und … Was könne man tun, um sexuelle Gewalt gegen Frauen in Konflikten zu verhindern und Frauen „volle politische und wirtschaftliche Teilhabe“ zu ermöglichen. „Die kurze Antwort lautet: mehr“, mahnte Maas in seiner auf Englisch gehaltenen Rede. „Ohne Frauen kann es keinen nachhaltigen Frieden geben.“

Zunächst habe ich mich gefragt, ist das tatsächlich das dringlichste Problem der gegenwärtigen Sicherheitspolitik?
Ich musste mich gleich zurücknehmen, dachte ich auch an die Frauen hierzulande, die von jungen, nach Deutschland importierten Männern aus Afrika oder dem Nahen Osten sexuell „bereichert“ oder auch schon mal „gemessert“ werden.
Das ist in der Tat eine „perfide Realität“. Aber eine inwärtige und nicht nur auswärtige, um die man sich kümmern sollte.

Ohne Frauen kann es keinen nachhaltigen Frieden geben.“
Diese Phrase kann man ergänzen: mit Männern wie Maas, auch nicht.
Was soll überhaupt die Floskel „nachhaltig“ in diesem Zusammenhang?
Entweder es ist Frieden oder es ist gibt keinen Frieden.
Nachhaltig“ ist nicht nur zu einem Gummiwort geraten, es zählt inzwischen gewiss in den Fachwortschatz unter dem Titel „Dummdeutsch“, der häufig von Leuten gebraucht wird, die sich durch ebendieses Eigenschaftswort auszeichnen.
Maas möchte Frauen „volle politische und wirtschaftliche Teilhabe“ ermöglichen.
Ein ebensolcher von Politkern geliebter, ausgelutschter Gemeinplatz.

Anhand der Reden unseres jüngsten Außenministers kann man das sog. Maas´sche Theorem postulieren, das da lautet: der Umfang des Wortschatzes eines Politikers ist proportional zur Körpergröße. Der Satz ist gewiss wissenschaftlich substantiiert, da falsifizierbar (nach Karl Popper), denkt man an Politiker wie Helmut Kohl und Horst Seehofer.

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Feinstaub und Wissenschaft

„Entwicklungsstörungen des Gehirns und Demenz im Alter“

„Wie gefährlich sind Feinstaub und Stickoxide?“ fragt heute das (SPD-) Redaktionsnetzwerk Deutschland in seinen Postillen.
Da hat sich doch jüngst eine Gruppe von Lungenfachärzten erdreistet, die angeblichen wissenschaftlichen Erkenntnisse, sprich „Studien“, zur Gefährlichkeit des Feinstaubs in Frage zu stellen und ihren Skeptizismus auch noch breit in die Öffentlichkeit zu tragen.

Ich habe mich hier schon einmal ausführlich zu diesem Thema geäußert („Massenmörder fahren Diesel“) und möchte somit auf gewisse Details nicht weiter eingehen.
Aufschlussreich ist einmal mehr die Behandlung des Themas durch die sogenannten Experten, welche sich aus Journalisten, Politiker und einschlägig belastenden Wissenschaftlern rekrutieren.
Zum Beispiel…

Der Journalist

In einem Kommentar, der in den RND-Postillen veröffentlicht wird, schreibt dazu ein gewisser Thoralf Cleven:

„Die Pneumologen werfen Kollegen vor, Ideologie statt Fakten zu verbreiten. Dieser Ton ist schade, denn die heute bestehenden und die geplanten Grenzwerte für Luftschadstoffe nachzuvollziehen scheint wichtiger denn je. Die Mär von der bösen Umweltlobby, die uns allen den Spaß verderben will, löst in diesen Monaten gerade die Angst vor den uns überrennenden Flüchtlingen ab …

Von einem medialen Achtgroschenjungen erwartet man ja nicht unbedingt  wissenschaftlich sauberes Denken und Argumentieren, das gibt die Ausbildung zum Journalisten ja nicht her. Und was soll man von einem Tintenkleckser der Rot-Presse anderes erwarten, als ideologisches Gefabel.

Der Politiker

Karl Lauterbach, SPD, der rheinische Stegner-Verschnitt mit dem Mascherl am Hals, der gefragte Gesundheitsexperte*, sagte als Replik auf die Pneumologen-Initiative: 

Wir sehen immer klarer, dass Feinstaubbelastungen bei Kindern zu Entwicklungsstörungen des Gehirns führen und bei älteren Menschen zu Demenz. Um dem zu begegnen, muss mehr aufgeklärt werden, dass der Einzelne sich auch schützen kann. Und da fehlt mir bisher die Stimme des Gesundheitsministers.“

War Karl Lauterbach als Kind zu hohen Feinstaubwerten ausgesetzt? Führt nicht vielleicht zu intensive Hingabe an linke Ideologie zu Entwicklungsstörungen des Gehirns bzw. Demenz?
„Wir sehen immer klarer…“ Lauterbach und der „pluralis majestatis“!
Kann man im rötlichen Dunst überhaupt noch klar sehen?

Der Wissenschaftler

Der Lungenexperte Professor Christian Witt von der Berliner Charite erklärt dem RND, wie Feinstaub auf den Körper wirkt:

Der Kontakt mit Verbrennungsschadstoffen wie Feinstaub oder Stickoxiden ist in der Evolution nicht vorgesehen.“ So könnten die Schadstoffe zu einer Entzündung der Lungenschleimhäute führen, bestehende Krankheiten wie Asthma Verstärken und letztlich sogar krebserregend sein – dieser Effekt werde insbesondere durch Dieselruß verursacht.

Kollege Witt hat recht, in der Evolution ist bei unseren Vorfahren – den Schimpansen und Gorillas, den Prähominidae wie Australopitheicus, Homo Rudolfensis und Homo habilis  – noch keine Feinstaub- und Ruß-Belastung anzunehmen.
Doch mit dem Auftreten des Homo Erectus kam die Verwendung von Feuer zur Aufschließung von Nahrung und zum Erwärmen des inzwischen „nackten Affen“ auf. Die exzessiv rußverschmutzten Wände der Wohnhöhlen von Steinzeitmenschen, die verußten Wohnkaten späterer Zeitalter, waren – richtig! – nicht dem Ruß von Diesel geschuldet, sondern den „Verbrennungsschadstoffen“ der (lebensnotwendigen) Holz- oder Kohlefeuerung. Das beinhaltet zumindest 19 Millionen Jahre in der Evolution des Menschen – von Afrika bis Sibirien.
Die bekanntlich äußerst geringe Überlebensspanne früherer Menschen nun auf die Auswirkungen von „Feinstaub“ und Rußbelastung durch den Hausbrand zurückzuführen, wäre genauso wissenschaftlich, wie es die heute überwiegend auf Schätzungen sich berufenden Sterblichkeitsstudien der WHO oder der EU-Behörden sind.

Stellt sich nun die Frage, was bedeutet eigentlich „wissenschaftlich“ oder was ist Wissenschaft, ohne dabei genauer vielleicht auf die „Feinstaubstudien“ einzugehen.


Was ist Wissenschaft?

Im Brockhaus heißt es:

Wissenschaft, latein. scientia, griech. episteme, der Inbegriff dessen, was durch Forschung, Lehre und Literatur überlieferter Bestand des Wissens ist, im Gegensatz zu Meinen und Fürwahrhalten (opinio, doxa); auch der Prozeß methodisch betriebener, prinzipiell intersubjektiv nachvollziehbarer Forschung und Erkenntnisarbeit (Theorie und Praxis) auf Grund eines ursprünglichen, sachbestimmten Wissensdranges und Wahrheitssuchens …

Der Physiker und Philosoph Karl Pooper schreibt bereits im Vorwort zu seiner „Logik der Forschung“: “Wann immer wir nämlich glauben, die Lösung eines Problems gefunden zu haben, sollten wir unsere Lösung nicht verteidigen, sondern mit allen Mitteln versuchen, sie selbst umzustoßen.” Wissenschaftliche Erkenntnis muss „falsifizierbar“ sein, sonst ist sie keine.
Dem Verständnis von Wissenschaft muss demnach auch die Einsicht zugrunde liegen, dass nicht nur unser Wissen unvollkommen ist, sondern vielmehr jedes  Wissen fehlerhaft ist oder zumindest sein kann. Im Begriff »wissenschaftlich« scheint daher das Wissen enthalten zu sein, dass wir eigentlich nichts sicher wissen können. Das Sokrates zugeschriebene Diktum »Ich weiß, dass ich nichts weiß« sollte man immer im Hinterkopf behalten. 

Promovierte Ideologen

In der aktuellen Tagespost schreibt Fredegar Fabel in „Nur lesen hilft, bis alles weh tut“, einem „Vergnüglichen Knigge für die Welt der Wissenschaft“:

Wissenschaft ist im Deutschen ein interessanter Begriff, noch dazu ein ziemlich moderner. Denn wofür Wissenschaftler momentan vorrangig gefördert werden, ist weniger das „Forschen“ nach etwas und mehr das „Schaffen“ von Wissen im Sinne von „Kreieren“. Vereinfacht liegt der Unterschied in der Frage danach, ob es eine existierende Wahrheit gibt, die man suchen muss, oder ob es nur geschaffene Wahrheiten gibt. Befürworter der ersten Variante (meist zu finden unter Medizinern und Naturwissenschaftlern, die etwa an die „Wahrheit“ der Schwerkraft oder der binären Geschlechtlichkeit glauben) sind die Realos unter den Forschern – sie forschen danach, was wie ist.
Die Anderen (vorrangig zu finden in den Geisteswissenschaften mit besonderem Schwerpunkt auf den Sozialwissenschaften in ihren verschiedenen Facetten) begeben sich auf Spurensuche nach Wahrheitskonstrukten der Vergangenheit und Gegenwart, die dann zugunsten eines aktuelleren Wahrheitskonstrukts abgebaut werden müssen. Das sind die Moralos unter den Forschern – sie forschen danach, wie etwas (nicht) sein sollte. Hier zählt nicht das Sein, sondern eben das Sollen. Unter der Gefahr, dann der scharfen moralischen (und beruflichen) Guillotine zum Opfer zu fallen, könnte man sie auch als promovierte Ideologen bezeichnen.

Ich habe ausführlich zitiert, denn so kann man anhand der aufgeführten Kriterien die von F. Fabel in dem zit. Beitrag gestellte Frage „Woran erkennt man einen promovierten Ideologen?“ leicht beantworten.
Nicht nur die Mehrzahl der Journalisten, die Politiker überhaupt sind ideologisch gesteuert. Und unter den „Wissenschaftlern“ oder denen, die sich gern so nennen möchten, nehmen inzwischen die „Moralos“ zu, die in Gefälligkeit zu den Herrschenden stehen möchten, die nicht mehr forschen, sondern „Fühlen was sein sollte“.
Das erinnert doch an einen prominent gewordenen Journalisten namens Relotius.

___________________

Nachwort:
Der Verfasser war (chirurgisch-orthopädisch) tätiger Arzt und Klinikleiter, von Schule, Studium und Beruf her naturwissenschaftlich geprägt.
Als Arzt darf und kann man die geisteswissenschaftliche Seite der Medizin nicht ausblenden, wolle man denn ernsthaft Arzt sein und bleiben. Die Kenntnis einer Allgemeinen (Karl Jaspers) oder auch speziellen Psychopathologie gehört zum Rüstzeug auch eines medizinischen (und schreibenden) “Messerhelden“.
Insofern möge der Leser meine nicht seltenen Rekurse zur Psychiatrie verstehen.
Wie auch die Auseinandersetzung mit Wissenschafts-Philosophie und -Theorie.
Zur Pulmonologie (Lungenheilkunde) habe ich persönliche Erfahrungsbezüge nur als einer der vielen Asthma-Klienten, der Birken hasst, der trotzdem Diesel fährt, immer noch Heizöl verbrennt und gerne mit einem Buch auch vor seinem offenen Kamin sitzt – und über „Geisteskrankheiten“ nachsinnt.

______________________

  • Prof. Dr.med. Karl Lauterbach wurde zwar an der Universität Düsseldorf zum Dr.med. promoviert, hat aber außer während des Studiums wohl nie einen Kranken (mit)behandelt oder wurde überhaupt konkret mit Krankheit konfrontiert. L. hat nie die Approbation als Arzt erhalten oder angestrebt, sondern als „Gesundheitsökonom“ wissenschaftlich und unwissenschaftlich hantiert.
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Die nicht enden sollende Charakterwäsche

Austreibung nationalen und völkischen Gedankenguts

„Die deutsche Geschichte „läßt sich ebensowenig wie die deutsche Nation teilen“.
Der gleichen Nation anzugehören aber bedeutete,
die gleiche Identität zu haben, die darin bestand,
Deutsche zu sein, gleichgültig, ob man nun aus Hamburg,
aus München oder aus Schwerin und Dresden stammte.“
Helmut Kohl

Wer schon nur in den Verdacht gerät, „Nationalistisches“ oder – horribile dictu – „Völkisches“ abzusondern, wird zu einem Fall für den Verfassungsschutz.
So sieht denn das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) nach einem Bericht der Zeitung „Der Tagesspiegel“ bei AfD-Chef Alexander Gauland „persönlich problematische Tendenzen“. Laut dem Inlandsgeheimdienst verbreite Gauland „völkisch-nationalistische Gesellschaftsbilder“. „Der Tagesspiegel“ und die Folgeberichter aus der Wahrheitsszene berufen sich auf dabei auf ein bislang unveröffentlichtes (!?) 442 Seiten lange Gutachten des BfV zur AfD, das der Redaktion vorliege.

Nach einer Definition der Bundeszentrale für politische Bildung ist „das rechtsextreme Weltbild … gekennzeichnet durch Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit, völkische Ideologie, Antisemitismus, Geschichtsklitterung, einhergehend mit der Verherrlichung des NS-Regimes und Relativierung bis zur Leugnung des Holocaust, Diffamierung und Ablehnung des demokratischen Rechtsstaats und seiner Institutionen.‘‘ 

Die AfD, Gauland, Höcke, Weidel und andere AfD-Politikern – und nicht nur die – stehen im Fokus derjenigen, welche staatliche Macht und die Deutungshoheit über politische Begrifflichkeiten für sich okkupiert haben.
Um die einzige reale Opposition auszuschalten, wird schon mal die Rechtsstaatlichkeit bemeistert und unsere hehre „freiheitlich-demokratische Grundordnung“ auf eine totalitäre Unterlage umgepfropft.

  • Kritik am undemokratischen und bürokratischen Überbau der EU wird als nationalistisch diffamiert (entstand doch die AfD zunächst als Euro-kritische Organisation).
  • Beanstandung der unkontrollierten Grenzöffnung und Flutung des Landes mit Massen nicht-integrierbarer und krimineller Geschöpfe aus Afrika und dem Nahen Osten wird konformistisch als fremdenfeindlich ausgewiesen.
  • Die Betonung und Wertschätzung des Eigenen durch die, „welche schon länger hier leben“, wird als völkische Ideologie angeprangert.
  • Der AfD wird ohne konkrete Beweise Antisemitismus unterstellt. Der virulente islamisch geprägte Judenhass wird dabei in der öffentlichen Betrachtung einfach ausgeblendet.
  • Die Berufung auf eine deutsche Geschichte, welche nicht ausschließlich die 12 Jahre des Nationalsozialismus interpretiert, wird als Geschichtsklitterung diffamiert.
  • Mit der Firmierung aller nicht dem Mainstream folgenden Personen als Nazis und Rechtsradikale mit Diffamierung der „Mitte“ als Hort rechtsextremer Gesinnung, werden die tatsächlichen Probleme in der Gesellschaft mit Absicht bagatellisiert.
  • Jegliche kritische Würdigung des bundesdeutschen Parteienstaats und das Beklagen der Okkupierung aller öffentlichen Bereiche durch die Parteien, wird als „Diffamierung und Ablehnung des demokratischen Rechtsstaats und seiner Institutionen“ betrachtet. 

1989 versus 2019

1989 wird das Erinnerungsjahr an die erfolgreichste unblutige Revolution in der Weltgeschichte sein. Vor 30 Jahren machten sich unsere Landsleute jenseits der Elbe auf, mit der Parole „Wir sind das Volk“ und dann „Wir sind ein Volk“ die kommunistischen Machthaber der „DDR“ zu stürzen und die Wiedervereinigung der übrig gebliebenen deutschen Länder zu erzwingen.
Was erlaubte sich seinerzeit der „große Lümmel“, sozusagen „völkisches Sehnen“ beizutreiben?
So zeigen denn rechtzeitig mit Beginn dieses Gedenkjahres die unverbesserlichen und ewigen Linken – westlicher wie östlicher Provenienz – wieder ihre hässlichen Fratzen, indem sie in durchschaubarer Absicht die damaligen geschichtlichen Ereignisse und Zusammenhänge in verfälschenden Darstellungen und Deutungen dem heutigen Publikum nahebringen wollen.
Man behauptet „es ginge damals bei alledem nicht darum, „Deutsche zu sein““.
Und der deutschen Einheit wird ein antiliberales, „ein hässliches Gesicht“ angedichtet.
Mit wissenschaftlich zweifelhaften Studien wollen linke Kader an der Uni Leipzig belegen, dass die Mitte, mithin die gesamte deutsche – östliche wie westliche – Gesellschaft unverbrüchlich mit autoritären, sprich „rechtsradikalen“ Neigungen durchsetzt sei.

Charakterwäsche 2019

Die den Deutschen nach dem Desaster des Nationalsozialismus von den Aliierten verordnete Charakterwäsche ist den Linken noch nicht weit genug gegangen. Jegliche Reste einer nationalen Identität sollen den Deutschen endgültig ausgetrieben werden. Seien wir uns klar, dass schon der Begriff Identität verdachtserregend ist hinsichtlich „rechtspopulistischen und völkischen Gedankenguts“.
Es darf uns nicht verwundern, dass eine rot-funkende Star-Journalistin – Anja Reschke  einen angeblich von den Lizenzgebern nach dem Krieg erteilten dauerhaften Erziehungsauftrag der öffentlich-rechtlichen Medien aufwärmt, um manipulative Journalistentätigkeit zu rechtfertigen. Der Bedarf an „Re-Education“ der Deutschen ist nach Auffassung der „Medienschaffenden“ und aller Linken in der Bundesrepublik noch lange nicht gesättigt.

Im Blick auf das vereinte Deutschland im 30. Jahr nach dem Mauerfall schreibt Sabine Drews auf Achgut resignierend:

 … Heute ist beides wieder in Gefahr – die Einheit und Freiheit Deutschlands.
Zur Freiheit gehört auch das Recht auf freie Meinungsäußerung. Um die Meinungsfreiheit in Deutschland ist es aber schlecht wie selten seit der Wiedervereinigung bestellt. Ein Verfassungsschutzpräsident, der gehen muss, weil er die Wahrheit sagte, ein Historiker, der gefeuert wird, weil er den SED-Nachfolgern ein Dorn im Auge ist, ein SPD-Mitglied, das aus der Partei ausgeschlossen werden soll, weil es den Islam für eine Gefahr für unsere freiheitliche Gesellschaft hält – aber eine Bundeskanzlerin, die sich ungestraft die Wahrheit zurechtbiegen darf und ein Bundespräsident, der Hasslieder auf das eigene Volk für eine gute Empfehlung hält, das ist in der Tat nicht mehr die Bundesrepublik, der die Ostdeutschen 1990 aus freiem Willen beitraten. 

 

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Merkels Schergen

Der Begriff »willfährig« ist in der Politik und Soziologie durch das Buch des amerikanischen Politologen Daniel Goldhagen »Hitlers willfährige Vollstrecker« populär geworden. Goldhagen stellte seinerzeit das ganze deutsche Volk unter diesen Generalverdacht.

Alle Mächtigen benötigen Helfer oder Handlanger, um ihre Macht zu festigen und zu erhalten. Auch eine Bundeskanzlerin stützt sich auf willfährige Chargen. 

Willfährig: Ohne Bedenken, in würdeloser Weise bereit, zu tun, was ein anderer von einem fordert.

Mit dem neuen Präsidenten Thomas Haldenwang,  (CDU) hat sich Merkel einen solchen Schergen an Bord des Verfassungsschutzes geholt. Dessen Vorgänger Hans-Georg Maaßen war von ihr in machiavellistischer Manier abserviert worden unter knechtischer Mithilfe des Bundesinnenministers und des Ehrenschleimers der CSU, Horst Seehofer.
Das Ziel dieses Coup d´Etat im Kleinen ist die einzige, tatsächlich so zu bezeichnende Oppositionspartei Deutschlands, die AfD.
Folgende Schlagzeile wurde letzte Woche von den Merkel´schen Wahrheitsmedien verbreitet:
„Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) sieht bei der AfD »erste tatsächliche Anhaltspunkte« einer gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung gerichteten Politik. Das sagte Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang in Berlin. Deshalb werde die Gesamtpartei künftig als Prüffall betrachtet.“

Wen wundert es, dass einer wie „Pöbel-Ralle“ Stegner triumphiert:
„Die Rechtspopulisten von der AFD kommen endlich in den Fokus des Verfassungsschutzes. Dazu musste der unselige Herr Maaßen gehen, damit das passieren kann, was längst überfällig war.“

Von Michael T. van Laack kann man dazu auf Philosophia Perrennis lesen: 

„Niemals zuvor in seiner 68-jährigen Geschichte hat das Bundesamt für Verfassungsschutz in einer Pressekonferenz medial öffentlichkeitswirksam und dezidiert eine Partei zum Prüffall erklärt! Das Amt macht sich zum willfährigen Wahlkampfhelfer und Volksaufklärer in einer Art und Weise, wie wir sie zuletzt bei Institutionen des SED-Regimes sehen mussten. Es leistet keinerlei Widerstand gegen jene Kader-Strategie, die in der DDR – für deren Zusammenbruch auch Angela Merkel dankbar gewesen zu sein behauptet – ein herrschaftssicherndes Instrumentarium war!“

 

Von Kautylia, einem indischen Philosophen aus dem 3. Jahrhundert vor Chr. stammt die Beschreibung:
„Die Reste von Feinden können ebenso wie eine Krankheit oder ein Feuer wieder aufleben. Deshalb muß man sie komplett auslöschen … Man sollte nie einen Feind ignorieren, weil man ihn geschwächt weiß. Er wird unweigerlich wieder gefährlich werden, wie der Funke im Heuschober.“
So wird man nicht damit rechnen können, dass die Kampagne gegen die AfD mit dem jüngsten medialen Angriff auf den AfD-Vorsitzenden Gauland sich vielleicht beruhigen könnte. Merkels willfährige Presseorgane, wie u.a. „Der Tagesspiegel“, berufen sich jetzt gar auf ein als „geheim“ eingestuftes Papier aus dem Bundesamt für Verfassungsschutz, in dem Gauland „völkisch-nationalistische Gesellschaftsbilder“ bescheinigt werden „und eine „Diffamierung derjenigen, die nicht Bestandteil der eigenen, aufgewerteten Gruppe sind“. Darin sei ein „Verstoß gegen das Diskriminierungsverbot des Artikels 3 des Grundgesetzes zu sehen“. 
Es gibt zwar (wenige) Stimmen, welche dieses „Durchstechen“ eines als geheim firmierten Berichtes an die Presse als Rechtsverstoß betrachten, aber wir wissen, dass im Rechtsstaat a la Merkel gesetztes und geübtes Recht häufig als lästige Formalität behandelt wird. Ist Recht, was den Mächtigen nützt?

Jean de la Fontaine bringt es in „Die pestkranken Tiere“ zum Ausdruck:

»Sire sprach der Fuchs ein gar zu guter Fürst seid Ihr;
Ihr zeigt ein Ehrgefühl, das nur zu zart und fein ist.
Schafe fressen, dies Pack, das dumm und so gemein ist,
Heißt Sünde das? Nein, nein! Daß Ihr sie würgtet, war,
Für sie ‚ne Ehre noch sogar.
Vom Hirten, den Eu’r Hoheit fraßen,
Sag‘ ich nur: es geschah ihm recht;
Er zählt zu jenen, die ein eingebildet Recht
Über die Tiere sich anmaßen.« 

Glattzüngige Füchse, die den Herrschenden nach dem Munde reden,  gibt es in der deutschen Medien- und Politik-Landschaft zuhauf.
Willfährigkeit allerorten.

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Und zweimal krähte der Hahn

Kardinal Marx distanziert sich vom christlichen Abendland

„Jesus sprach zu ihm:
Wahrlich, ich sage dir,
dass du in dieser Nacht,
ehe der Hahn kräht,
mich dreimal verleugnen wirst“
(Matthäus 26,34).

Es ist nicht das erste Mal, dass dieser reiche Prasser auf dem Bischofsstuhl von München-Freising seine Berufung als Verkünder des christlichen Glaubens verleugnete.

»Kardinal Marx gegen Begriff »christliches Abendland«

»Davon halte ich nicht viel, weil der Begriff vor allem ausgrenzend ist.« Dies meinte Kardinal Reinhard Marx vergangene Woche bei einer Rede in Berlin zum Begriff »christliches Abendland«. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und Erzbischof von München kritisiert auch, dass es derzeit seiner Meinung nach eine weltweite „Instrumentalisierung der Religion« gäbe, was ihn sehr beunruhige. Marx hoffe, dass Juden, Christen und Muslime so stark seien, dass sie ihren Glauben an einen Gott nicht missbrauchen lassen.«

berichtete »Vaticannews«.

Diese Meldung kam mir just in den Sinn, als ich dieser Tage in meiner fränkischen Heimat unterwegs war: Mainfranken von Würzburg entlang am Main dann übers Land bis nach Münsterschwarzach. Eine Region und eine Landschaft, die das, was man unter dem christlichen Abendland versteht, uns bildlich vor die Augen führt. Das vieltürmige Würzburg, eine der ältesten Stätten der Missionierung des Frankenreiches durch irische Mönche. Die markanten Kirchtüme aus der Zeit der Gegenreformation – die »Echterhauben« – in den Dörfern und kleinen Städten. Die zahllosen Bildstöcke und Wegkreuze, die man in der Flur findet und sogar entlang der heutigen Verkehrswege.

Natürlich bedeutet »Christliches Abendland« mehr, als ein durch Kirchen und Glaubensmmale geprägtes Landschaftsbild. Das muss für unsere Leser hier nicht weiter ausgeführt werden.

Von Theodor Heuss stammt dieses Zitat:

„Es gibt drei Hügel, von denen das Abendland seinen Ausgang genommen hat: Golgatha, die Akropolis in Athen, das Capitol in Rom. Aus allen ist das Abendland geistig gewirkt, und man darf alle drei, man muß sie als Einheit sehen.“

Und Papst Benedikt XVI. drückte es in seiner Ansprache im deutschen Bundestag am 22. September 2011 so aus:

„Die Kultur Europas ist aus der Begegnung von Jerusalem, Athen und Rom – aus der Begegnung zwischen dem Gottesglauben Israels, der philosophischen Vernunft der Griechen und dem Rechtsdenken Roms entstanden. Diese dreifache Begegnung bildet die innere Identität Europas.“

Jeder mag seinen eigenen Blick auf die europäische Geschichte haben und auf das Werden der »abendländischen« Kultur und Geistesgeschichte.
Es ist richtig darauf hinzuweisen, dass das Christentum im »Morgenland« entstanden ist, fußend auf der jüdischen Religion. Es ist richtig, dass die Christianisierung Europas blutige Spuren hinterließ. Es ist richtig, dass der Südwesten Eurpas, die iberische Halbinsel fast 600 Jahre unter muslimischer Herrschaft stand, wie auch der Südosten Europas bis zum Rückzug und Untergang des osmanischen Reiches.
Darf man aber deshalb den Begriff »christliches Abendland« gleich als geistigen Müll bezeichnen, wie es der jüdische Historiker Michael Wolffsohn in der linken Zeitgeistpostille SZ ausführte?

Gewiss muss man seit langem eine Entchristlichung des »Abendlandes« registrieren, wozu linke »Aufklärung« und linke Tyrannei – nicht nur in den Ländern seinerzeit jenseits des Eisernen Vorhangs – wesentlich beigetragen haben. Und wer sagt, der Islam gehöre zu Deutschland, beteiligt sich an der Entchristlichungsideologie, welche sich politisch u.a. in der Grenzöffnung für eine muslimische Massenimigration nach Europa manifestiert.

Der Skandal für mich ist, dass sich ein Oberhirte der katholischen Kirche, zu dessen Bischofsamt Verkündigung und christliche Missionierung gehören, sich an der fortschreitenden Entchristlichung unermüdlich beteiligt.

Kardinal Marx meint, eine „Instrumentalisierung der Religion« zu erkennen und zu kritisieren – und beteiligt sich selbst an einer solchen Instrumentalisierung, indem er sich als Kirchenfürst wie ein Plömper der Politik, den Herrschenden und dem Zeitgeist andient. Und er zählt zu den Ausgrenzern, indem er Christen dazu aufruft, Abstand von der AfD zu halten und meint, »Nationalist sein und katholisch, das geht nicht« wie er in einem Interview mit der ZEIT asserierte.

Ich schätze mich glücklich, mich in einer christlich geprägten Region bewegen und leben zu können. Wo man auf Schritt und Tritt auf die Spuren des »christlichen Abendlandes« stößt und Anregung erfährt, stets darüber nachzudenken.
Vom Zeitgeist versifften Großstadthirnen – gerade auch den klerikalen – täte es gut, einmal eine Ferialzeit in der christlichen Provinz zu verbringen und sich wieder darauf zu besinnen, woher unsere geistigen und kulturellen Wurzeln tatsächlich stammen.

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Fundstück: Spaß mit Diagrammen

Mitgliederentwicklung der SPD

Wie man gefällig mit Diagrammen manipulieren kann.

https://www.netzwolf.info/kommentare/2018/spdtrend.html

Geschrieben vonWolf am.

Mein Versuch, eine hochbezahlteStelle beim Berliner Senat zu erschleichen, ist leider gescheitert. Deshalb versuche ich heute, mich bei derSPDzu bewerben.

Pflicht.

Die Mitgliederzahlen der SPD sind rückläufig, sie ist auf dem Weg von einer Volkspartei zu einer Splitterpartei. Die Zahlen sprechen — noch — eine klare Sprache:

Entwicklung der Mitgliederzahlen der SPD
(Rohversion)

Das ist wirklich nicht schön anzusehen und kann im schlimmsten Fall zu Depressionen führen. Nun gibt es neben linearen auch logarithmische Skalen. Sie wurden eingeführt, um exponentiell verlaufendes Wachstum oder Zerfall auf begrenzter Fläche darstellen zu können. Jedoch kann man damit auch Verluste erträglicher machen:

Entwicklung der Mitgliederzahlen der SPD
(logarithmische Darstellung)

Eine damit verwandte Möglichkeit ist eine unkonventionelle Skala auf der Y-Achse. So hat die Senatsverwaltung Berlin durch Weglassen von Diagrammfläche ihreErfolge beim Schuldenabbaubeeindruckend darstellen können. Wir haben das umgekehrte Ziel und wollen den Abbau der Mitgliederzahlen etwas zurückhaltender darstellen. Deshalb lassen wir nicht Diagrammfläche weg, sondern fügen ebensolche ein:

Entwicklung der Mitgliederzahlen der SPD
(unkonventionelle Skalierung der Y-Achse)

Die Beschriftung der Y-Achse könnte Verdacht erwecken. Hinfort damit:

Entwicklung der Mitgliederzahlen der SPD
(Darstellung für den Berliner Senat)

Kür.

Trotz aller, ähhh, kreativer Gestaltung bleibt leider ein Abwärtstrend sichtbar.

EinMartin Schulzzum Beispiel wird sich damit nicht zufrieden geben und eine trotz Turbulenzen stabile SPDsehen wollen. Dem Manne kann geholfen werden. Wir stellen den Mitgliederstand der SPD als Prozentwert dar, der Bezugswert ist jeweils der Stand des Vorjahres:

Die Begeisterung für die SPD ist ungebrochen.

Als nächsten kümmern wir uns umHerrn Stegner:

Auf Landesebene die älteste demokratische Partei zu führen, die immer für Gerechtigkeit, Solidarität, Frieden und Freiheit eingetreten ist, macht mich sehr stolz.

Damit Pöbel-Ralle, wie ihn seine Freunde liebevoll nennen, weiter stolz auf seine Partei sein kann, bedarf es etwas mehr Phantasie. Mein Vorschlag: eine inkrementelle Verschiebung der Y-Achse über die Zeit. Das könne so ausschauen:

Von der SPD lernen heißt siegen lernen.

Ok, ich gebe zu, das ist schon ein wenig dreist. Doch das Ergebnis ist sen-sa-tio-nell! Und der Zweck heiligt bekanntlich die Mittel. Fernsehzuschauern sollte man dieses Diagamm bedenkenlos vorsetzen können, spätestens, nachdem sie von Claus Cleber oder Gundula Gause sediert wurden.

Drohung.

Natürlich arbeiten nicht alle Menschen so seriös wie ich. Notorische SPD-Verunglimpfer wie dieser unsäglicheHadmut Danischkönnten die Zahlen in unseriöser und geradezu krimineller Weise tendentiös darstellen:

Entwicklung der Mitgliederzahlen der SPD
(Fake-News)

Also, SPD, habt ihr einen (hochbezahlten) Job für mich? Ich könnte sonst auf die Idee kommen, es dem Danisch gleich zu tun und euch zu verspotten und zu verhöhnen. Oder schlimmer, ich könnte Zahlen der Rechten schönzeichnen. Falls die Kohle nicht reicht, schmeisst halt die Chebli raus. Pöbeln kann ich auch.


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1919 – 2019: Hundert Jahre sozialistischer Terror in Deutschland

Sozialistischer Terror hat gewiss eine längere Tradition. Für das Jahr 1919 erinnern wir uns hingegen in Deutschland an entscheidende Ereignisse, die gewissermaßen als Urknall für den bis heute anhaltenden linken Terror in Deutschland angesehen werden können. Die deutschen Vertreter der schlimmsten ideologischen Verirrung in der Menschheitsgeschichte erfrechen sich noch dieser Tage, die Gründung der KPD – einen der „Totengräber der deutschen Demokratie“ (Hubertus Knabe) – öffentlich zu feiern.

Rufen wir uns kurz einige historische Daten aus dem Jahr 1919 in Erinnerung:

  •  1. Januar: Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg und Leo Jogiches gründen die KPD. 
  •  5. Januar: Gründung der Deutschen Arbeiterpartei (DAP) in München, aus der 1920 die NSDAP hervorgeht.
  •  5.–12. Januar: Spartakusaufstand in Berlin
  • 11. Januar: In Cuxhaven wird vom Arbeiter- und Soldatenrat die „Sozialistische Republik Cuxhaven“ ausgerufen.
  • 15. Januar: Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht werden von Soldaten der Garde-Kavallerie-Schützen-Division in Berlin ermordet.
  •  6. Februar: Eröffnung der Weimarer Nationalversammlung durch Friedrich Ebert („Weimarer Republik“).
  • 21. Februar: Attentat auf den bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner, das den sozialistischen Staatsmann das Leben kostet.
  •  3. März: Im Berliner Stadtteil Lichtenberg beginnen die Berliner Märzkämpfe.
  •  7. April: In München wird die Räterepublik Bayern ausgerufen. Die bayerische Regierung des Ministerpräsidenten Johannes Hoffmann flieht nach Bamberg.
  • 13. April: Nach der Vereitelung des Palmsonntagsputsches wird die zweite kommunistische Phase der Münchner Räterepublik eingeleitet.
  • 14. April: Der Vollzugsrat der Betriebs- und Soldatenräte ruft in München zur Bewaffnung auf.
  • 16. April: Die revolutionären „Roten“ gewinnen quasi kampflos die „Schlacht“ bei Dachau.
  •  2. Mai: Reichswehrtruppen des Obersten von Epp besetzen München nach heftigen Kämpfen gegen Kommunisten und Anarchisten.
  •  7. Mai: In Versailles erhält die deutsche Delegation den Entwurf des Friedensvertrages der Alliierten zur Beendigung des Ersten Weltkriegs ausgehändigt.
  • 12. September: Adolf Hitler wird Mitglied der DAP.
  • 18. Dezember: Rote Garden besetzen den Münchner Hauptbahnhof.

In den Jahren bis zur „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten im Januar 1933 schenkten sich deutschen Sozialisten im Kampf gegeneinander nichts: rote gegen braune Sozialisten.
Tausende wurden in Straßenkämpfen oder auch heimtückisch durch Auftragsmord getötet. Die neue deutsche Geschichtsschreibung erinnert gerne nur an die Opfer „rechter“ oder „nationalistischer“ Gewalt in der Zeit der Weimarer Republik: Liebknecht, Luxemburg, Eisner, Erzberger, Rathenau. Die Opfer „linker“ Gewalt werden überwiegend ausgeblendet.

Nach der Machtergreifung begannen die Nationalsozialisten mit dem staatlich institutionalisierten Terror gegen Juden und  „feindliche“ Sozialisten von der SPD und KPD; schließlich gegen das ganze,  eigene Volk und die Zivilbevölkerung der im Krieg besetzten Länder. Geschätzt 15 – 20 Millionen Menschen fielen dem nationalsozialistischen Terror zum Opfer, nicht eingerechnet die Todesopfer durch die militärischen Kriegshandlungen.
Die Nationalsozialisten kämpften gegen den Bolschewismus: „(nicht) weil dieser sozialistisch war, sondern weil man den Sowjetkommunismus als Missbrauch der großartigen Idee durch das (im gnostischen Sinne) „teuflische Judentum“ ansah.“ (Schüßlburner*).

Nach dem Untergang des Dritten Reichs fand der sozialistische Terror seinen nahtlosen Fortgang durch die sowjetische Besatzungsmacht in Mittel- und Ostdeutschland und dann von 1949 bis 1989 durch die SED, die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands in der DDR.
Die Opferzahlen der DDR-Regimes sind gewiss nicht vergleichbar mit denen der braunen Sozialisten, doch man möchte gerne den DDR-Terror vergessen machen, war es doch vergleichbar eine „kommode Diktatur“ (Günter Grass).
Man darf etwa von fast 1000 bei der Flucht getöteten oder in der Ostsee ertrunkenen Menschen ausgehen, etwa in gleicher Anzahl wurden dabei verwundet. 70.000 waren wegen „Republikflucht“ oder einem Fluchtversuch inhaftiert. Je nach Schätzung haben  zwischen 1949 und 1989 insgesamt 3,3 Mio. bis 4,9 Mio. Bürger den sozialistischen Teil Deutschlands verlassen. Der Rassen- und Klassenterror der Nazis war in der DDR in den (eher singulären) Klassenterror übergegangen.

Das sozialistische Regime der DDR betrieb denn auch mehr oder minder erfolgreich die Infiltration und teilweise Unterwanderung der Bundesrepublik, was durch die Epigonen der alten SED (PDS-Die Linke) auch nach dem Untergang der DDR bis heute erfolgreich weiter betrieben wird. Der Boden war fruchtbar.
„(Es) ist zu vermuten, dass es (1945) für viele überzeugte Nationalsozialisten keine großen Schwierigkeiten bereitet hat, etwa SPD- (oder SED-) Anhänger zu werden.“ (Schüßlburner*)

Nach der Aufgabe des bis dahin parteiamtlichen Marxismus der SPD durch das Godesberger Programm 1959, bildeten sich neue Gruppierungen, für welche der Sozialistische Deutsche Studentenbund, SDS, exemplarisch genannt sei. Der SDS bildete in der Bundesrepublik den Koordinatenursprung der sogenannten 68er-Bewegung, zu der die Terrorvereinigung der RAF – von Linken euphemistisch auch „Baader-Meinhof-Gruppe“ genannt – zu rechnen ist. 

Nach der Auflösung oder Zerschlagung der RAF traten denn neue gewaltbereite Formierungen auf den Plan, wie die linken „Schwarzen Zellen“ und die Antifa, die sich nicht vor Angriffen auf Leib und Leben von Andersdenkenden und vor Straßenterror scheuen.

Nicht nur mit physischer Gewalt, besonders mit subtilem psychischen Terror gegen Andersdenkende hat sich jetzt die staatlich inhärente oder gehätschelte Linke fest etabliert. Organisationen wie die Antifa oder die vom Staat bezahlte „Amadeu-Antonio-Stiftung“ einer ehemaligen Stasimitarbeiterin sollen exemplarisch genannt sein.
Wir erleben zweifelsohne wieder eine Abart des „Wiederholungszwangs“ – wie Mitscherlich formuliert hatte – zur Anwendung von sozialistischen Methoden.

Fraglos auch eine Folge der 68er-Bewegung ist das Aufkommen der Grünen, die inzwischen wohl die stärkste Fraktion (nach Wählerumfragen) des sozialistischen Lagers darstellen. Ausführliches und Anschauliches hierzu liefert die Schrift von Peter Helmes: „Rote Wölfe in grünem Schafspelz“.

Am 14. Januar werden die deutschen Alt- und Neu-Sozialisten auch wieder im Rahmen ihrer Gedenkveranstaltungen zu den Gräbern ihrer Märtyrer oder Ikonen, Rosa Luxemburg und Ernst Thälmann im Friedrichshainer Zentralfriedhof pilgern, um dem Sozialismus – und hundertjährigem Terror – zu huldigen.
Gewiss auch, um dem „Kampf gegen Rechts“ anhaltend Legitimation zu verschaffen.
Ein Kampf, der sich jetzt in diesen Tagen mit gezieltem Terror durch Sprengstoff-Anschläge auf AfD-Einrichtungen und durch Mordversuche auf AfD-Politiker brutal offenbart.

 

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* Josef Schüßlburner: Roter, brauner und grüner Sozialismus – Lichtschlag, Grevenbroich 2008

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Schöne neue digitalisierte Welt

Und: was hat die elektronische Gesundheitsakte mit dem jüngsten Datenskandal zu tun?

Landauf, landab ist die Aufregung groß über die Hackerangriffe auf persönliche Daten von Politikern und sog. Promis. Die „Qualitätsmedien“ und auch alle Mickerpostillen kriegen sich seit zwei Tagen kaum ein über diesen Skandal, der nun gar die Amokfahrt von Bottrop aus den Schlagzeilen verdrängt hat. Der Linksfunk berichtet von einem regelrechten Empörungs-Tsunami.
Viele von denen, die jetzt von der Ausspähung betroffen sind, waren in der Vergangenheit nicht müde, den rückständigen Status der Bundesrepublik in Sachen Digitalisierung und Vernetzung zu beklagen. Jetzt wird denn auch auf die behördlichen Datenschützer eingeschlagen, die nicht ausreichend und früh genug berichtet (und geschützt?) hätten. 

Nach der „goldenen Regel“ soll man das, was man selbst nicht erleiden möchte, nicht auch anderen auf den Leib wünschen.
Aber es ist schon sehr viel Heuchelei von Seiten der Politik im Spiel. Die allerhöchste Empörungsbeauftragte der Republik, Claudia Roth sieht neben anderen Gesinnungsgenoss*innen gar einen schweren und schwersten  Angriff auf unsere Demokratie.
In „unserer Demokratie“ nimmt man es selber aber nicht so genau, wenn es um die Freiheitsrechte des großen Lümmels, dem Volk, geht.
Zensur und Ausspähen rechter Gesinnung wird als vertretbar angesehen und gefordert.
Ist ja notwendig, denn:

 „Nur Politikerinnen und Politiker der AfD sind laut Bundesinnenministerium bislang vom Datenleak ausgeschlossen. Es gibt zudem Hinweise auf Verbindungen in die rechte Szene. Der Twitter-Account, über den das Material veröffentlicht wurde und der inzwischen gesperrt ist, folgte rechtsextremen Accounts und beteiligte sich an rechtsradikalen Diskussionen.“

schreibt die ZEIT.

Nebenbei erwähnt, war dieser Blog vor einigen Monaten auch schon mal Opfer eines Hackerangriffs. Warum wohl?
Ich habe daraus gelernt und meinen Account (hoffentlich) besser abgesichert.

Was, wenn sich „Big Brother“ weiter ausbreitet?

Dazu möchte ich das Thema der „elektronischen Patientenakte“ aufgreifen. Die soll bis 2021 definitiv eingeführt werden, wie Union und SPD im Koalitionsvertrag festgelegt haben. Einzelne Krankenkassen testen sie bereits und es gibt dazu auch private Anbieter für (interessierte) Patienten und Ärzte. Allerdings unter dem Titel „elektronische Gesundheitsakten“, da bislang die rechtlichen Voraussetzungen für die „elektronische Patientenakte“ fehlen – was der Gesundheitsminister rasch ändern möchte. 

Man kann sich u.a. auch hier über die elektronische Gesundheitsakte und das sog. E-Health-Gesetz informieren.
Angeblich sind sich alle einig: die Digitalisierung der Patientenakten ist dringend notwendig.
Das habe folgende Vorteile:

  • Jeder Arzt hat alle wichtigen Daten schnell verfügbar.

  • Im Notfall können Ärzte im Krankenhaus sofort sehen, welche Vorerkrankungen ein Patient hat und ob er bestimmte Medikamente nicht verträgt.

  • Patienten können unabhängig von der Dokumentationspflicht der Ärzte und Zahnärzte medizinische Daten speichern und verwalten, um ihre Informationslage im Gesundheitswesen zu verbessern.

  • Für Versicherungen entstehen Effizienzvorteile, wenn Überweisungsscheine, Rezepte und Arztbriefe elektronisch in die eGA dem Patienten ausgestellt werden.

  • Basierend auf den Krankendaten könnte über statistische Verfahren (Big Data) Wahrscheinlichkeiten für Krankheiten errechnet und so ggfs. Vorsorge getroffen werden.

Man kann Doppeluntersuchungen und damit Belastungen der Patienten vermeiden. Ja die elektronische Gesundheitsakte könne sogar Menschenleben retten. Heißt es.

Gegen jede einzelne der oben aufgeführten Prämissen kann man von fachlicher Seite signifikante Gegenargumente auffahren.
Die schwerwiegendsten Einwände beziehen sich aber auf den Datenschutz.
Wird man nach dem jetzigen „Datenskandal“ überlegter und vorsichtiger an das Projekt herangehen?
Was bisher auf dem Markt existiert, wird vielen Grundsätzen von „digitaler Sicherheit“ nur in schlechtester Weise  gerecht.

Mit großem Aplomb berichtete auch die Linkspresse von der Markteinführung einer solchen „Gesundheits-App“.

„Arztbefunde, Röntgenbilder oder Medikamente: Versicherte von 14 gesetzlichen und zwei privaten Krankenkassen können ab sofort ihre persönlichen Daten in einer elektronischen Gesundheitsakte speichern. Die kostenlose App „Vivy“ steht insgesamt rund 13,5 Millionen Versicherten zur Verfügung, wie das gleichnamige Berliner Start-up am Montag mitteilte.“

berichtet der Spiegel.
Bald danach wird von gravierenden Sicherheitsmängeln bei der „App“ berichtet.
Der Informatiker Martin Tschirsich trug diese – und auch von anderen „Portalen“ – kürzlich auf dem „35. Chaos Communication Congress“ in Leipzig vor. Interessierte können den Vortrag hier verfolgen.

Unbeleckt davon schreibt aber ein Ärzte-Informationsdienst über diese schöne neue Welt: „…etwas mehr Mut könnte Menschenleben retten. Wir verzichten auf lebensrettende Tools, weil wir datenschutzrechtliche Bedenken haben. Andere Nationen sind deutlich mutiger.“
Denn: Deutschland sei ein digitales Entwicklungsland und würde laut einer kürzlich veröffentlichten Analyse der Bertelsmann-Stiftung hier ziemlich mies abschneiden.

Bertelsmann schon wieder!

Dorothee Bär, das einstige CSU-Polit-Girly aus der fränkischen Provinz möchte dafür den Datenschutz lockern: „Tatsächlich existiert in Deutschland aber ein Datenschutz wie im 18. Jahrhundert“, sagt die jetzige Staatsministerin für Digitalisierung. „Wir haben in Deutschland mit die strengsten Datenschutzgesetze weltweit und die höchsten Anforderungen an den Schutz der Privatsphäre.
Sie wünscht sich Abstriche beim Datenschutz, um die Digitalisierung im Gesundheitswesen voranzutreiben.
Wo lebt denn diese Statsministerin? Weiß sie nicht, dass es mit der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ein verbindliches Datenschutzrecht für alle EU-Staaten gibt? Wohl seit dem 18. Jahrhundert!?

In Deutschland möchten Politiker offensichtlich mehr, denn es sind wohl nur Daten sicher, die von ihnen kontrolliert werden können.
Und genau das ist die Sicherheitslücke.
Und die Vertrauenslücke! 

Tim Berners-Lee, einer der Entwickler des WorldWideWeb, sagte am 05.11.18 auf der Web Summit Conference in Lissabon:

„Alle möglichen Dinge sind schiefgelaufen. Wir haben Probleme mit der Privatsphäre, dem Missbrauch persönlicher Daten, die Menschen können so profiliert werden, dass sie durch clevere Werbung manipuliert werden können. Sie können zu Websites geführt werden, an denen sie auf Fälschungen stoßen können auf Gemeinschaften gefälschter Menschen mit falschen Ideen und falschen Wahrheiten. Im Web gibt es viele Probleme.“

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Nochmal kurz zurück zur elektronischen Patientenakte.
Der Autor dieses Artikels steht als (nicht mehr praktizierender) Arzt nicht gegen den Fortschritt auf. Ich nutze selbst die Vorteile der digitalen Technologien nicht nur im medizinischen Bereich. Aber, meine ich: überlasst den Patienten ihre Daten persönlich – auf einer Chipkarte o.ä. – und überlasst ihnen damit die Verantwortung, an wen sie die Daten geben und an wen nicht.

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Die herbeigesehnte Attacke

Monatelang gab es nur von Übergriffen und Anschlägen von ins Land „Geflüchteten“ zu berichten. Wenn man denn berichtete oder berichten wollte.
Endlich hat sich nun einer von denen, „die schon länger hier leben“ – ein Deutscher – erbarmt, der beinahe darbenden Links- und Systempresse die lang ersehnten Schlagzeilen zu liefern. Dass der 50-jährige, offensichtlich reinrassige Bio-Deutsche, der in Bottrop und Essen in der Silvesternacht etliche Menschen gefährlich verletzte, wohl an einer Schizophrenie erkrankt ist, wird schon erwähnt. Denn diese Leute sollen ja anfälliger sein für die ruchlosen Einflüsterungen und Manipulationen, wie sie von der AfD und anderen rechten Gruppierungen betrieben werden.
Seit dem Ereignis überschlagen sich immer noch täglich die Qualitätsmedien wie Welt und FAZ bis hin zu den Schwindelpapieren des „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ mit Auslassungen über diese Schandtat mit „fremdenfeindlichem Hintergrund“.
Der oberflächliche Leser sollte anfangs anhand der veröffentlichten Überschriften zunächst gar argwöhnen, dass in Bottrop und Essen es sich um parallele Ereignisse von mehreren Tätern handeln müsste, quasi um eine fremdenfeindliche „Anschlagserie“. Erst beim genauen Hinsehen wurde dann klar, dass es die Aktion eines Einzelnen war. Egal, es war wenigstens ein Deutscher, der da zugeschlagen hatte.
Und man da kann man ja noch mehr daraus machen, wie die Welt uns vermittelt:

Der Bielefelder Konflikt- und Gewaltforscher Andreas Zick sagte der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“: „Der Essener Täter war mit Sicherheit zuvor im Internet unterwegs und hat sich anstecken lassen von einer Bewegung, die meint, das Land werde überfremdet und die Politik habe die Kontrolle verloren.“ Es gebe eine wachsende Stimmung in der Bevölkerung, die von nationaler Identität spreche, von Widerstand und von Kontrolle, die man wieder in die eigene Hand nehmen müsse. „Diese Selbstermächtigung der Bürger besorgt mich sehr“, sagte Zick.

Da sind die zur selben Zeit im oberpfälzischen Amberg veranstalteten Bereicherungs-Exzesse „unbegleiteter Minderjähriger“ oder anderer „Schutzbedürftiger“ vom Hindukusch mit ihrem rassistischen, antideutschen Hintergrund für die Wahrheitsmedien nur eine Petitesse.
„Silvesternacht“ braucht nicht mehr mit „Köln 2016“ und hyperaktiven Nordafrikanischen Intensivtätern (=Nafris) assoziiert werden, die Silvesternacht 2018 hatte jetzt einen aktiven Nazi entbunden, auch wenn der geisteskrank ist. Was die Rechten nach allgemein neudeutscher Lesart ja ohnehin sind. Auch die aktuellen Vorkommnisse in Cottbus an Silvester sind dabei nebensächlich und nicht der Erwähnung wert.

Monatelang konnte man nichts Rechtes aus der „rechtsradikalen Szene“, nichts wirklich Edukatives berichten, außer kürzlich über ein paar Frankfurter Polizisten, die wohl zu deftig verbal und „digital“ ihrem Frust Ausdruck gegeben hatten. Die Hoffnung auf die Enttarnung eines neuen Nazi-Netzwerkes – „NSU-2.0“ – hat sich zerschlagen. Also walzt man das jüngste Ereignis mit einem deutschen (Intensiv-?) Täter in volkserziehender Manier breit aus. Wobei die Springer-Postille „Die Welt“ sich besonders „online“ herausragend darstellt – in Anwartschaft auf den neu ausgelobten „Claas-Relotius-Ehrenpreis“.

http://www.pi-news.net/2019/01/kampf-um-relotius-preis-2019-voll-entbrannt/

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