Zum Faschingsausklang: Gassenhauer aus der „Kinderkrippe rote Plagen“

 

 

 

 

Ein Männlein steht im Walde, jetzt still und stumm;
Es hat von roten Lumpen ein Mäntlein um.
Sagt, wer mag das Männlein sein,
das jetzt steht im Wald allein
mit dem lumpig roten Mäntelein.

Es tanzte ein Schi- Scha- Schulze Mann
auf unserm Kopf herum.
Er rüttelte sich, er schüttelte sich,
warf jeden Anstand hinter sich.

Würselen, Würselen, aus dem Städtele,
kommt der rote Martin.
Pfeift auf Ehre,
macht die Kehre,
spielte mit gezinkten Karten.

Backe, backe Kuchen,
die Merkel hat gerufen,
Wer will mit ihr Staatskunst machen,
der muß können sieben Sachen:
Gier und List,
Gespür für Mist,
Lügen, nie die Wahrheit sagen,
neidisch sein, doch nur nichts wagen
und recht schnell beleidigt sein.
Schieb, schieb ins nächste Amt hinein.

Wer will fleißige Handwerker sehn,
darf nicht in den Reichstag gehn:
Faul und dumm,
meistens stumm,
sitzt dort manch Gesindel rum.

Laterne, Laterne,
auch bei Sonne, Mond und Sterne,
geht uns auf ein Licht,
nur den dummen Sozis nicht.

So lasst uns denn wieder Silvester feiern

Willst du genau erfahren, was sich ziemt,
so frage nur bei edlen Frauen an.
Johann Wolfgang von Goethe

 

Die Nacht der Nächte,weltweit wird der Jahreswechsel zelebriert, mit Krach und Laune begangen. Wer nicht schon daheim die Bude auf den Kopf stellt, zieht hinaus auf die Plätze und Straßen der großen und kleinen Metropolen, um den gar medial vermittelten Krawall-Lust-Faktor zu atmen, in eine Schampus-, Testos- und Östros-geschwängerte Atmosphäre einzutauchen, sich impertinentem Krach und Gestank auszusetzen. Nicht „Nonnenfurz“ oder „Lady-Cracker“ sind mehr angesagt, sondern ganze Raketen-Batterien, Kugelbomben, Mehrschlag-Zylinderbomben und Mörser etc. werden gezündet.
Wer sich anno 2017 zu Silvester auf die Straße begibt, setzt sich aber auch nicht nur darob einem gewissen „Thrill of Crime“ aus.
Seit einigen Jahren wird der deutsche Silvesterrabatz auch in der Provinz exzeptionell bereichert: Durch betörende, befähigte, anlockende und fingerfertige Gestalten aus südlichen Gestaden. Die mit ihrer berückenden Erscheinung und Auftreten helllichte Wärme und Atmosphäre in die kalte winterliche germanische Rauhnacht bringen wollen. Nur, ist das südländische Temperament gelegentlich auch zügel- und schamlos und dieser „Thrill of Crime“ der Silvesternacht hat sich zuletzt gar als unbeherrschbar erwiesen.
Die Pythia aus der Uckermark, Kanzlerin genannt, wusste schon früh die Erklärung für die irritierenden und aberrierenden Verhaltensweisen der von ihr Eingeladenen, denn „Wir haben uns in der Kolonialzeit an Afrika versündigt“.
Ergo dürfen die jetzt bei uns, den Kolonisten, die Sau raus lassen: die Nafris, Neger und Araber.
Vielleicht sehen wir das aber nur falsch, sind irgendwie fehlgeleitet, denn „Fast die Hälfte aller deutschen Fernsehprogramme – genau 47,7 Prozent – dreht sich irgendwie um Aggression und Bedrohung. Darin enthalten sind 481 Mordszenen wöchentlich und rund 70 täglich.“ Und: „Jede Woche mutet uns das Fernsehen bis zu 4000 Leichen zu … So was verengt das Weltbild. Und dann wird’s gefährlich.“ erklärte uns die mächtigste kartoffelsuppenkochende Frau der Welt und deshalb sollten denn wie bei ihr „die schönen Dinge des Lebens wie Kartoffeln oder Eintopf kochen nicht zu kurz kommen“.
Die (Haus)Frau, die sich Silvester allein mit Kartoffelsuppe- oder Eintopfkochen befasst, muss nicht fürchten, dass ihr ein kolonialismusgeschädigter Afrikaner oder Orientale an die Unterwäsche geht.

„Alles, was noch nicht gewesen ist, ist Zukunft, wenn es nicht gerade jetzt ist.“ Hat uns die Grökaz schon verkündet und so sollten wir uns nicht sorgen: „Überall stoßen wir auf ein Denken, das kein Morgen kennt.“
Also warten wir doch erst mal ab, was uns der Morgen des neuen Jahres rückblickend erkennen lassen wird.

Keine Sorgen! Denn just rüstet die Staatsmacht in Blick auf mögliche, drohende Rauhnachtsexzesse durchaus auf und so können wir ängstlichen Seelen beruhigt sein. Die Polizei will sich zu Silvester als Schutzmacht präsentieren und gab zuletzt folgende Empfehlungen heraus:
„Wer sich bedroht oder körperlich bedrängt fühlt, sollte durch lautes Schreien auf sich aufmerksam machen und Unbeteiligte zur Hilfeleistung auffordern.“

Das Dekret aus dem Kanzleramt dazu lautet: „Gewalt zur Lösung der eigenen Probleme darf nicht angewendet werden.“

Aber, frage ich, steht nicht „lautes Schreien“ im Widerspruch zu den Erkenntnissen aus dem Brodem der Kartoffelsuppe: „Man braucht das Schweigen, um klug reden zu können.“ Und „Jeder hat seine Art, zurückzuschlagen. Schweigen kann`s auch mal sein.“

„Denken beim Reden ist auch nicht so einfach.“
Das ist auch eine wichtige Erkenntnis unseres mitteldeutschen Seelenknödels.

„Auf deutschem Boden gilt deutsches Recht.“ versichert uns trotzig die edle Frau aus der Berliner Waschmaschine und trutzt möglichen Krawallen in Berlin oder andernorts mit der Aussage: „Ich kann versprechen, das Brandenburger Tor steht noch eine Weile.“

Das Brandenburger Tor wird also Silvesternächte, wie gar auch eine mögliche „Reichskristallnacht 2.0“ – evoziert von südländischen, deutschen- und judenhassenden Bereicherern – überstehen.

 

Was wird denn mit und um den Dom zu Kölle – dem anderen deutschen Nationalsymbol – geschehen?
Fragen wir bitte nicht den umwoelkten Kölner Obermufti und obersten Domherrn, fragen wir auch hier bei Kölns „edler Fraue“ an, das wandelnde Palindrom Reker.
Von deren Dung stammt die Idee mit dem „respect“-Armband und einer Comic-Serie, womit man sich gegen „den Missbrauch der offenen kölschen Lebensart“ wehren möchte.

Comic-Serie ist gut, gehört doch zur „Kölner Lebensart“ – nicht erst dank Domherren und Rathausfrau – das Komische unbedingt. Hat man früher damit originär rheinische Fröhlichkeit und Gelassenheit verbunden, Karneval, rheinische Offenheit und Toleranz bei prägendem Katholizismus, Millowitsch, Tünnes und Schäl, „de Aap“ Müller und die Philosophie „Et hätt noch immer jot jejange“.

Mit dem „Jot jejange“ ist es aber seit Silvester 2015 dauerhaft vorbei.

Da sorgt eine Frau dafür, die von sich behauptet „in Köln werde ich oft geherzt, geküsst und umarmt.“ – aber: „Ich habe etwas dagegen, wenn ich von hinten umarmt werde“.
Vielleicht habe sie den Frauen zu wenig Trost gespendet, meinte sie nach Silvester 2015 selbstkritisch. Denn hatte sie doch für die Frauen nur den Rat übrig: „Frauen sollen zu Fremden eine Armlänge Abstand halten.“

Mal ehrlich, auf Frau Reker würde ich von ihrer Erscheinung her mehr als Armabstand halten; nicht einmal „von hinten umarmen“ käme mir in den Sinn.
Aber das ist nur eine Aussage eines vielleicht schon fortpflanzungsunfähigen, weißen, alten reaktionären Sacks.

Warten wir´s also ab, was in der brunftigen Rauhnacht des 31. Dezember anno 2017 allerorten sich ereignen wird. Was wird der häusliche Bleiguss uns offenbaren: Wird Blei nur gegossen oder gar schon geschossen? Wie wirds im Osten und Westen wesen? Was werden uns die von Gott geschenkten Menschen (Katrin G.-E.) an diesem Tag angedeihen lassen, diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude, die eine Bereicherung für uns alle sind (Maria Böhmer)?

Da habe ich nun lauter „Edle Frauen“ zitiert. Aber gibt es solche überhaupt noch, da nicht mal der deutsche Adel solche Gestalten nachliefern kann?

Alles, was ich zitiert habe, ist also doch nur Ausdruck der Einfältigkeit von gewählten Polit-Schnepfen.
Von wegen „edle Frauen“!

Good Riddance Day

Oder: Hau weg den Dreck!

Ich bin kein Freund davon, jeden Unfug aus den USA bei uns einzuführen: Man denke nur an Halloween o.ä.. Heute bin ich aber auf einen neu-amerikanischen Brauch gestoßen, der mir gefallen kann: Der „Good Riddance Day“.
Übersetzt heißt das soviel wie „ein guter Tag zum Vergessen“ und ist inspiriert von der lateinamerikanischen Tradition der brennenden Puppen, welche Themen aus dem Jahr zuvor repräsentieren sollen und dann an Neujahr verbrannt werden. Der „Good Riddance Day“ wird seit 10 Jahren mit öffentlicher Aufmerksamkeit kurz vor Neujahr in New York mit großem Medienecho begangen. Für die reibungslose Abwicklung sorgt inzwischen ein Verein.
Am Times Square kann man vorausgefüllte Zettel in einen Schredder oder eine Mülltonne geben; andere bearbeiten Dinge mit einem Vorschlaghammer, um die Erinnerung daran auszulöschen.


Was wandert da alles in den Schredder oder die Mülltonne: Zettel mit der Aufschrift Trump und Brexit, 45 kg, Zigaretten, Depression oder fettes Essen, ein Bild der Schwiegermutter, des Chefs usw. – alles was man an negativen Erinnerungen, Befunden oder Ereignissen des zurückliegenden Jahres (nicht nur) im Gedächtnis auslöschen möchte.

Man stelle sich vor, wir begehen jetzt auch einen solchen „Befreiungstag“ – nicht den „Tag der Befreiung“, der ja am 8. Mai 1945 passiert sein soll.
Der Wahltag ist auch kein richtiger „Riddance Day“.
Wir feiern zusammen mit den New Yorkern am selben Tag am Brandenburger Tor oder auf dem „Platz der Republik“ in Berlin und häckseln ebenfalls alles kurz und klein, was uns an Erinnerungen nicht gefallen hat oder gefällt. An:
• Merkel und Co.
• Schulz und alle Sozen
• Grüne und Linke
• Diverse Parteiprogramme
• BILD; Süddeutsche, ZEIT usw.
• Den Steuerbescheid
• Den Bußgeldbescheid für kreatives Parken oder zu langsames Fahren
• Ein Bild meines Denunzianten
• Die Predigten von Woelki, Marx, Bedford-Strohm etc.
• das Netzwerkdurchsetzungsgesetz
• Klaus Kleber und Marietta Slomka
• den Koran

alles in den Schredder nach der Devise „Shred it and forget it“ oder frei auf Deutsch: „Hau weg den Dreck!“
Nach der Aufzählung wird klar, dass da ein Büro-Schredder oder eine Mülltonne mit Haushaltsnorm nicht ausreichen würde, da müsste schon professionelles Großgerät her.

Hei! Das gäbe eine Aufregung hierzulande, auch wenn hingenommen wird, dass Zettel mit „AfD“, „Nazis“, „Rechte“, „Trump“ oder gar die Junge Freiheit geeschreddert werden.
Alles im Sinne der Meinungsfreiheit!
Auch und deswegen dürfte die „Schredder-Bewegung“ dann bald in den Blick des Staatsschutzes geraten, wie schon die Prepper, Reichsbürger und Pegida.

Sei´s drum, ein Spaß wäre es trotzdem.

Deutschland: Staatsversagen oder Herrschaft der Kretinen?

Bevor ich auf den Begriff des Staatsversagens eingehe, zunächst eine (medizinische) Beschreibung der Symptome des Kretinismus:

Die (kindliche) Schilddrüse produziert zu wenig Schilddrüsenhormon. Dadurch verlangsamt sich der gesamte Stoffwechsel, Missbildungen des Skeletts (verkürzte Extremitäten, Minderwuchs, Zwergwuchs), Sprachstörungen, Schwerhörigkeit, evtl. Taubheit. Die Betroffenen haben oft eine dicke Zunge und trockene Haut. Außerdem kann Kretinismus zu einer erhöhten Fettleibigkeit führen, bedingt durch den geringeren Grundumsatz bei Schilddrüsenunterfunktion.
Von besonderer Bedeutung ist die gestörte geistige Entwicklung. Ursächlich hierfür ist, dass durch den Mangel an Schilddrüsenhormonen sowohl im zentralen als auch im peripheren Nervensystem die Ausbildung von Axonen, Dendriten, Nervensynapsen und Myelinscheiden verlangsamt ist.

Aus dieser Synopse kann man sich durchaus treffende Umschreibungen für den Zustand unseres Landes und seines Führungspersonals herleiten.

Als kürzlich Alexander Gauland im Bundestag eine umfassende Grenzkontrolle zur Abwehr von Asylbewerber ohne Rechtsanspruch forderte, wurde er ausgebuht. Die im Bundestag versammelten Weltenretter erklärten denn, Gauland verstünde die Komplexität der Probleme nicht, sie – CDU/CSU, SPD, GRÜNE, Linke usw. – wollten helfen, die AfD nicht; man könne die Grenzen ohnehin nicht schließen, und die einzig richtige Politik bestünde allein darin, die Fluchtursachen zu bekämpfen.

Das animierte Michael Klonovsky zu einer lesenswerten Philippika:

„…. Sie kriegen keine Regierung gebildet, ohne auf miesesten Wortbruch zu spekulieren, sie bekommen keinen Hauptstadtflughafen fertig und keine Schnellbahn gebaut, die pünktlich ankommt, sie kriegen kein schnelles Internet und kein stabiles Funknetz hin, sie können nicht verhindern, dass die Infrastruktur in den Kommunen verrottet, sie können die Lehrer, Sozialarbeiter, Schaffner und Notärzte nicht schützen, geschweige die Frauen im öffentlichen Raum bei Nacht, sie können nicht verhindern, dass die Zahl der Messerattacken und Gewaltexzesse von „Gruppen“ explodiert, dass IS-Rückkehrer hier untertauchen und immer mehr radikale Moslems in ’schland agitieren, sie stellen Merkellegosteine um alle Weihnachtsmärkte auf, die jeder Lkw locker wegschieben würde, und malen sie bunt an, damit keiner Angst haben muss, aber die Bundeswehr haben sie so weit demoliert, dass sie kaum mehr einsatzfähig ist, sie können nicht einmal verhindern, dass nur ein paar Kilometer vom Reichstag entfernt die No-Go-Areas wuchern, aber sie wollen die Probleme eines Kontinents lösen, der pro Monat mehr neue Menschen produziert, als Deutschland seit dem Herbst 2015 aufgenommen hat und die dem Land über Generationen als Klotz am Bein hängen werden.
Diese trostlosen Figuren, die Geld ohne Ende verschwenden, erklären allen Ernstes bzw. sage und speie, eine Grenzschließung würde viel zu viel kosten. Diese Gestalten, die keinen stringenten Gedankengang formulieren können, behaupten von sich, sie verstünden die Komplexität der Welt. Diese Karyatiden des Parlamentarismus, die sich ohne Leibwächter, Polizei und Pressemeute nicht in einen Problembezirk wagen, behaupten einfach, dass es solche Bezirke gar nicht gibt und die Probleme nichts mit ihrer Politik, sondern mit der Komplexität der Welt zu tun haben (die nur sie verstehen und auf die nur sie angemessen reagieren).“

 

Der real existierende Kretinismus in und aus Berlin!

Apropos Berlin: der Fisch stinkt vom Kopf her. Das kann man aufs Personal wie auch konkret auf die Kapitale beziehen.
In einem Artikel über Berlin für den CICERO legt Alexander Kissler dar, dass Berlin „Die am schlechtesten verwaltete westliche Metropole“ ist.
Freilich, „Nicht nur Berlin ist „am Ende“ – so keimt an vielen Stellen ein Morbus Teutonicus: In Köln gelingt es der Polizei nicht, den vergleichsweise winzigen Ebertplatz von asylrechtlich geduldeten „Tätern aus Algerien und Marokko“ frei zu halten, in Hamburg sieht sich die Kriminalpolizei „am Ende“, in Erfurt ist ein 15 Jahre altes Theater bereits baufällig, und auf der A 20 zwischen Rostock und Greifswald sackte ein schlecht gebautes Straßenstück von 40 Metern Länge plötzlich ab. Ein Loch gähnt, ein Defekt lähmt, wo Bewegung sein soll: Es taugt zum Symbolbild in diesem deutschen Herbst.“

Und, und, und…

Alexander Kissler referiert in seinem Beitrag durchaus den Begriff vom „Staatsversagen“.

Thomas Krüger, Präsident der „Bundeszentrale für politische Bildung“ (oder besser „Unbildung“?) widerspricht in einem Interview für die taz einer solchen, auf die staatlichen Akteure und Institutionen bezogenen Bezichtigung.
Er weist im definitorischen Ansatz zunächst richtig darauf hin, dass von Staatsversagen einmal in der Entwicklungspolitik gesprochen wird – wenn es um „Failed States“ geht, aber zuvorderst in der Wirtschaftspolitik, wo „Markt versus Staat verhandelt wird“.
Er behauptet, in Deutschland wird Staatsversagen „verkürzt“ benutzt, nämlich aufgrund einer unverhältnismäßigen Erwartungshaltung der Bürger. Staatsversagen sei es, wenn nicht nur die staatlichen Institutionen, sondern auch die Zivilgesellschaft nicht mehr in der Lage seien, politische Prozesse zu regeln. Dazu komme die „typisch deutsche“ Anspruchsmentalität, die von „Rechtspopulisten“ ausgenutzt werde: „Gerade wenn aus … rechtspopulistischen Kontext agiert wird, wird der Begriff „Staatsversagen“ schnell überdehnt in Richtung Obrigkeitsstaat. Da denkt man unweigerlich an den Nationalsozialismus. Und an die DDR…“.

Erinnern wir uns noch einmal an die konzise Polemik von M. Klonovsky: Die „Kretins“ und die Institutionen sind in der Tat hierzulande nicht (mehr) in der Lage, vielschichtige politische und administrative Prozesse zu regeln oder zu bewältigen.

Die „Zivilgesellschaft“ wurde aber bewusst fragmentiert. Funktioniert zwar noch subsidiar in kulturellen Bereichen und in „Wohlfahrt“ und „Caritas“, wurde aber politisch durch Ausgrenzung und Inkriminierung in weiten Teilen paralysiert.

Wie erwähnt, ist der Begriff der Staatsverdrossenheit vornehmlich in den Wirtschaftswissenschaften etabliert. Besonders die Kritiker der keynesianischen, staatsinterventionistischen Wirtschaftspolitik verweisen auf Situationen, in denen staatliches Handeln systematisch zu Ineffizienz führt. Als Gründe werden aufgeführt (Nach Wikipedia):

• Als eigennutzenmaximierende Individuen seien Politiker in erster Linie machtorientiert, weshalb sie dem Gemeinwohl nur dienten, wenn sie sich daraus einen Vorteil versprächen.
• Kurzfristige Perspektive: maßgeblich sei für Politiker in erster Linie die nächste Wahl. Daher würden unpopuläre Entscheidungen verzögert bzw. aufgeschoben und langfristige Konsequenzen unzureichend berücksichtigt.
• Die Ausrichtung an ihrem eigenen Vorteil mache wirtschaftspolitische Entscheidungsträger beeinflussbar durch Interessengruppen wie Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften. Dieses Verhalten sei für Wähler nur schwer zu kontrollieren. (Siehe hierzu auch Lobbyismus, Prinzipal-Agent-Theorie, politische Rente (rent seeking)
• Die Komplexität des Marktes führe zu Unsicherheit bei der Planung, der Ausführung und der kurz- und langfristigen Wirkung wirtschaftspolitischer Maßnahmen.
• Diktat der Bürokratie: Wenn die Bürokratie sich auf immer neue Handlungsfelder ausdehne und in der Folge keine Kosten-Nutzen-Analyse mehr stattfinde, verhindere sie den effizienten Einsatz der Produktionsfaktoren.

Keinem einzigen der Punkte kann rational widersprochen werden. Eine theoretische Zurüstung findet man bei den Klassikern des „Freiheitsdenkens“ und der Marktwirtschaft: Beginnend bei Wilhelm von Humboldt mit seinen „Ideen zu einem Versuch die Grenzen der Wirksamkeit des Staats zu bestimmen!“, Ludwig Mises „Die Bürokratie“ und Friedrich von Hayeks „Weg in die Knechtschaft“.

Betrachten wir schlussendlich nochmals kurz das Personal in concreto, die unleugbaren Kretins mit ihren „Sprachstörungen, Schwerhörigkeit bis zur Taubheit, ihren dicken Zungen, ihrer Fettleibigkeit und fraglos gestörten geistigen Entwicklung“ – auch auf die Gefahr der „Dittografie“ hin:

  • An der Spitze eine DDR- oder Stasi-promovierte und Nägel-kauende, lispelnde Person im Amt des Bundeskanzlers mit liebedienerischem Personal rundum (um nicht „speichelleckend“ zu sagen), deren geistiger Horizont an ihren abgesonderten Phrasen festgemacht werden kann. Eine Frau, der es dank ihrer kretinhaften Paladine und einer nicht nur zerebral korrupten Presse aber erlaubt wird, wie ein südamerikanischer Junta-Führer zu agieren.
  • Ein Innenminister, der keine Statistiken lesen kann und die Öffentlichkeit mit dicker Zunge belügt.
  • Ein „Oppositionsführerin“, welche über Kindergartensprache („Bätschi“) noch nicht hinausgekommen ist.
  • Eine weitere „Oppositionsführerin“, welche mit Bienen und Schmetterlingen Zwiesprache hält.
  • Eine Bundestags(vize)präsidentin, die bei lauter Kichererbsen- und Börek-Genuss vergisst, das Grundgesetz zu studieren.

Warum komme ich jetzt überwiegend auf Frauen? Stimmt doch das böse Wort vom „physiologischen Schwachsinn des Weibes“ – über die Kanzlerin hinaus?

Wir haben es beim männlichen Klientel möglicherweise mit den Umstand von „Testosteronmangel“ – vulgo „keine Eier in der Hose“ – zu tun, gewissermaßen mit dem „Eunuchoid“: Antriebslosigkeit; schwache Erektionen; verminderte Fruchtbarkeit; Verlust von Muskelmasse und Muskelkraft; vermehrter Fettaufbau, vor allem am Bauch; Blutarmut; Schwitzanfälle; Haarausfall; Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen; Gedächtnisstörungen usw. (Warum denke ich jetzt gerade an einen gewissen Kanzleramtsminister?)

Um nicht ins „Postfaktische“ zu geraten, lassen wir mal die medizinischen Verbildlichungen und Pathologisierungen. Die Ergebnisse des von mir behaupteten Kretinismus in der bundesdeutschen Politik sind schlichtweg evident und faktisch.

Wie meinte Alexander Kissler zum „Morbus Teutonicus“: Gefahr ist da, aber das Rettende lässt auf sich warten.

Wie auch, mit diesem Personal.

Lasst ihn weiter schmoren!

Freiheit für Deniz Yücel!?

Lasst ihn doch weiter in seiner kostenlosen türkischen Staats-Penne schmoren, diesen germanophoben Schmierfink, möchte ich spontan ausrufen. Auch und gerade deswegen, wenn ich lese, wer sich jetzt alles für diesen hetzenden Schreiberling stark macht.

Zur Erinnerung, was dieser Schurnalist verzapft hat – und nicht nur.
„Super, Deutschland schafft sich ab!“ hat er für die Schmiere namens taz geschrieben. Damit wollte er sich wohl besondere Aufmerksamkeit und Huld der Deutschen-hassenden Linksschickeria erwerben. So konnte man lesen:

„Endlich! Super! Wunderbar! Was im vergangenen Jahr noch als Gerücht die Runde machte, ist nun wissenschaftlich (so mit Zahlen und Daten) und amtlich (so mit Stempel und Siegel) erwiesen: Deutschland schafft sich ab! Nur 16,5 Prozent der 81 Millionen Deutschen, so hat das Statistische Bundesamt ermittelt, sind unter 18 Jahre alt, nirgends in Europa ist der Anteil der Minderjährigen derart niedrig. Auf je 1.000 Einwohner kommen nur noch 8,3 Geburten – auch das der geringste Wert in Europa.
Besonders erfreulich: Die Einwanderer, die jahrelang die Geburtenziffern künstlich hochgehalten haben, verweigern sich nicht länger der Integration und leisten ihren (freilich noch steigerungsfähigen) Beitrag zum Deutschensterben“.

Und:

„Der baldige Abgang der Deutschen aber ist Völkersterben von seiner schönsten Seite. Eine Nation, deren größter Beitrag zur Zivilisationsgeschichte der Menschheit darin besteht, dem absolut Bösen Namen und Gesicht verliehen und, wie Wolfgang Pohrt einmal schrieb, den Krieg zum Sachwalter und Vollstrecker der Menschlichkeit gemacht zu haben; eine Nation, die seit jeher mit grenzenlosem Selbstmitleid, penetranter Besserwisserei und ewiger schlechter Laune auffällt; eine Nation, die Dutzende Ausdrücke für das Wort ‚meckern‘ kennt, für alles Erotische sich aber anderer Leute Wörter borgen muss, weil die eigene Sprache nur verklemmtes, grobes oder klinisches Vokabular zu bieten hat, diese freudlose Nation also kann gerne dahinscheiden.“

Wer jetzt alles »Freiheit für Yücel« krakeelt, das kann man u.a. in einem WELT-Beitrag nachlesen
Darunter seien nicht weniger als fünf Literaturnobelpreisträger heißt es. Da findet man die Star-Neurotikerinnen Herta Müller und Elfriede Jelinek, dazu »Kulturträger« wie »U2-Frontmann Bono« und die »Toten Hosen«. Dabei sind außerdem »Fernsehgrößen« wie die Polittalk-Schicksen Maybrit Illner und Anne Will sowie der Ziegen-Ficker-Poet Jan Böhmermann.

»Seit fast einem Jahr trommeln, protestieren, werben die Aktivisten vom Freundeskreis #FreeDeniz“ für die Freilassung des WELT-Korrespondenten. Zu seinem 300. Tag im Gefängnis haben sie sich Hilfe aus aller Welt geholt. In einer ganzseitigen Anzeige, die in deutschen und türkischen Zeitungen erscheint, fordern sie einen fairen Prozess und die Freiheit für Yücel – und haben mehr als 200 begabte und bekannte Menschen aufgeboten, die das Gleiche fordern.«

»Mehr als 200 begabte und bekannte Menschen.« heißt es.
Die Herausgehobenen kann man unschwer unter die Anhänger und Gesinnungsverbreiter der »Eine-Welt-Jauche« einordnen.

Ein Kommentator zu dem oben zitierten Welt-Artikel schreibt »Yücel hat keine Straftat begangen, er hat berichtet!«
Mit „Super, Deutschland schafft sich ab!“ hat er wohl keinen Bericht, sondern eine Hetz-Tirade gegen sein Gastgeberland und seine deutschen Mitbürger abgeliefert. Sollte er dergestalt auch über die Türkei »berichtet« haben, darf sich sein linkes Klatschvieh hierzulande nicht darüber wundern, dass er noch weiter im Loch sitzt.

Lasst ihn weiter schmoren!

Zugegebenermaßen ist dies ein gar nicht christliches oder nur »humanes« Votum im Sinne des moralischen oder kategorischen Imperativs. Aber, wer wie Yücel seinem Mitmenschen Thilo Sarrazin den „nächsten Schlaganfall“ wünscht, darf sich dann nicht wundern, wenn gewisse »gute Wünsche« auf ihn zurückfallen.

Also möge er weiter schmoren…

Nichtssager, Hinrichter und Schmutzelwichte

„Gott mit dir, du Land der Bayern!“

 

„Ich sage nichts“ – so wurde Seehofer am zurückliegenden Wochende mehrfach von den Schellenbuben und Jingle Girls im Fernsehen bei Fragen nach seiner Zukunft zitiert. Bis er dann am Montag bekanntgeben ließ, dass er den transdanubischen Thron als Princeps Bavariae abtreten will; an den Franken-Frecker und Schmutzelwicht Söder. Und dieser „Spalter“ hat sich dann sogleich satte „100 im Weckla“ eingezwickt: Getreue wie Widersacher aus Fraktion und Vorstand der christ-sozialen Spießbruderschaft.
Den Parteivorsitz will der Nichtssager Seehofer aber behalten. Und damit er weiterhin einen höherklassigen Dienstwagen benutzen kann, soll er wohl in Berlin ein Ministeramt übernehmen. Apropos Dienstwagen: Seehofer fährt bisher laut Süddeutschem Beobachter den „dreckigsten Dienstwagen“; sein BMW sei nach einem Urteil der „Umwelthilfe“ die größte Dreckschleuder „ever“. Wenn er also nach Berlin geht, sollte er sich schon aus allgemeinen Klimaerwägungen in einem saubereren Gefährt dort bewegen, denn in der Hauptstadt gibt es ohnehin zu viele Dreckschleudern. Ich denke da an Tauber, Kauder, Grosse-Brömer, Kahrs, Oppermann, Gabriel, Roth, Künast usw..

Den Posten als Parteivorsitzender der CSU – vielleicht auch für ihn „das schönste Amt neben Papst“ (siehe Müntefering) – will/soll er behalten.
Ob das gut geht?
Diese Ämterteilung in der Staatspartei Bayerns gab es schon öfter: Goppel – Strauß, Streibl – Waigel, Stoiber – Waigel, Beckstein – Huber. Theo Waigel musste den CSU-Vorsitz einst dem „Hinrichter“ Stoiber („Ich hab’s mir angewöhnt, dass ich jeden Tag in der Früh in den Garten schau und vielleicht eine Blume hinrichte“) überlassen und Seehofer kam ebenfalls wie Waigel wegen privater, g´schlamperter Verhältnisse einst nicht zum Zug. In den meisten Fällen konnte die CSU auch damit ihren Nimbus als „erfolgreichste Partei Deutschlands“ bewahren, mit einer Ausnahme: Das „Pygmäen“-Duo Beckstein-Huber brachte der CSU erstmals den Verlust der absoluten Mehrheit ein.

Ob das gut geht mit dem Nichts-sagenden Wackelpudding an der Parteispitze und einem Strietzel aus Franken als obersten Archonten – hinsichtlich der Reconquista in Bayern?
Der Vogelflugbeobachter Prof. Oberreuter aus Passau meinte zunächst, es würde „nicht auf Söder zulaufen“, jetzt sieht er denn auch Probleme wegen der Doppelspitze in Blick auf die Landtagswahl 2018; der Söder könnt´s wohl nicht richten, meint jetzt nicht nur dieser Glaskugel-Beschauer.

Wer war da im Vorfeld noch alles ins Gespräch gebracht worden für höchste bayerische Weihen?

  • Der blitzdumme Innenminister Joachim Herrmann sollte nach dem Scheitern für eine Berliner Karriere bei der BT-Wahl eines der Ämter übernehmen. Er hat wohl selbst eingesehen, dass er nichts reißen würde und trat gar nicht erst an. Diese kluge Einsicht veranlasst mich, das „blitzdumm“ vielleicht zurückzunehmen und so wird man ihn weiter treudoof in seinem abgewetzten Sheriffs-Kostüm – das er mal in die Reinigung geben sollte – bei der Fränkischen Fastnacht bewundern können.
  • Die strunzeinfältige Ilse Aigner wurde ebenfalls gehandelt. Die gelernte
    Handwerksgesellin für Radio- und Fernsehtechnik erschien dann doch auch den beinhartesten Söder-Gegnern zu unterbelichtet (um nicht „einfältig“ zu sagen). Kulleraugen und die Fähigkeit, ein Dirndl auszufüllen (das sog. Brüderle-Axiom) dürften aber ausreichen, dass sich Oberbayern-Ilse („Ilsebilse niemand will´se“) auch im kommenden Jahr auf vorderen Rängen am Nockherberg doch noch „derblecken“ lassen darf.
  • Aller schlechten Dinge sind drei, denn da wurde noch ein gewisser Manfred Weber aus Niederhatzkofen (!) als Anwärter auf eines der höchsten CSU-Ämter ins Spiel gebracht. Der Mann hat aber doch deutliche Handicaps aufzuweisen: als Niederbayer ist er schon mal eher als inferior gegenüber „Oberbayern“ einzustufen; nach zwei Jahren Zugehörigkeit im bayerischen Landtag wurde er 2004 nach Brüssel ins EU-Parlament „entsorgt“ (?), was man nicht als bayerische Bodenständigkeit verkaufen kann. Also ließ man es nicht zu, dass er den Schulz machen durfte (was ja für die SPD nicht gut ausgegangen ist): denn in Bayern ist Weiß-Blau angesagt und nicht Dunkelblau mit gelben Sternen (siehe unten).

Man darf gespannt sein, was uns die nächsten Auftritte im Intrigantenstadel der bayerischen Staatspartei bieten werden.

Ich konzentriere mich mal zunächst auf drei Termine im kommenden Jahr (bitte vormerken!):

1. Die bundesweit gern gesehene fränkische Fastnacht am 2. Februar 2018:
In welchem Kostüm wird Markus Söder dieses Jahr erscheinen? Als Darth Vader, Donald Trump (den Homer Simpson und den Seehofer hatte er schon mal gemacht) oder kommt er wie bisher der Horst von jetzt an staatsmännisch nur noch mit Joppe und Fliege zum Franken-Jux?

2. Der Starkbier-Anstich am Nockherberg am 2. März 2018:
Wer bekommt heuer welche Rolle in dem jährlichen Kasperletheater? Wer wird die Höchstpunktzahl am medialen Derblecko-Meter erzielen?

3. Die Landtagswahl in Bayern (voraussichtlich) am 2. September 2018:
CSU 38 +/- % ?
Beginn der Söder-Dämmerung und erneuter Auftakt für mehrere Nächte der langen Messer in Wildbad Greuth? Finis Bavaria?

„Finis Bavaria“ wohl nicht, aber irgendetwas wird der CSU und uns wohl dämmern werden.

Bayern – das schönste Land Deutschlands – hat eine wunderschöne Hymne, die ich auch als Franke schon im zarten Ministrantenalter gerne sang:
Gott mit Dir du Land der Bayern, deutsche Erde, Vaterland …

Die Bayern, Franken und Schwaben werden schon dafür sorgen, dass sich auch nach 2018 nicht so etwas wie der prämierte, alberne Text eines Muhammad, Tatjana und Benedikt von der Berufsschule Bad Tölz als „dritte Strophe“ der Hymne durchsetzen kann. Aber nicht nur die politische Verblödung der Jugend war auch in Bayern nicht ganz aufzuhalten:

Gott mit uns und allen Völkern,
ganz in Einheit tun wir kund:
In der Vielfalt liegt die Zukunft,
in Europas Staatenbund.
Freie Menschen, freies Leben,
gleiches Recht für Mann und Frau!
Goldne Sterne, blaue Fahne
und der Himmel, weiß und blau.

Gott bewahre, Land der Bayern!

Hat dieser Papst einen Knall?

Ich wollte meinen Ohren nicht trauen, als in den Nachrichten hörte: „Papst Franziskus hat sich bei seinem Besuch in Bangladesch mit muslimischen Rohingya-Flüchtlingen getroffen. Dabei bat er die Rohingya um Vergebung für das, was ihnen angetan wurde.

Wie ist das zu verstehen?
Wer hat da wen warum eigentlich um Vergebung zu bitten?

Hat vielleicht irgendein katholischer Schwarzrock die muslimischen Rohingya beleidigt, wie sein Vorgänger* die Mohammedaner in Gänze?
Hat der jetzige Papst vergessen, seinen Vorgänger wegen Islam-Schmähung zu exkommunizieren?
Hat er versäumt, den Bedford-Marx zu machen?
Wurde die buddhistische (oder christliche?) Soldateska in Myanmar mit Waffen aus den Arsenalen der Schweizer Garde versorgt?
Waren birmanesische Generäle zu Exerzitien im Vatikan?
Hat er geduldet, dass „Kreuzfahrtschiffe“ aus Italien im Golf von Bengalen kreuzen?
Hat er versäumt, auf seiner Reise auf islamische Speisevorschriften zu achten und verstohlen Panino al Prosciutto und Salsiccia verzehrt?
Hat er vielleicht vor der Audienz der Rohingya einen Wauwau gestreichelt?
Oder hat er gar der birmanesischen Politikerin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi die Hand gegeben?

Ich habe vergessen, dass der Papst, so er sich als Stellvertreter Christi auf Erden begreift, ja das Los aller Mühseligen und Beladenen und die Sünden der Welt zu tragen hat. Das kann schon zu geistiger Verwirrung führen.
Also bittet er wohl alle und jeden um Verzeihung, für was auch immer!

Zur Sache bleibt noch festzustellen, dass die „Rohingya“ wohl keineswegs dieses „Opfervolk“ sind, zu dem sie mithilfe der linken westlichen Medien jetzt hochstilisiert werden. Die 4,5 % Muslime mit hoher Geburtenrate zeigten keine Bereitschaft, sich in die Staatsgemeinschaft Myanmars einzufügen und verlangen einen eigenen Staat. Als kleine Minderheit haben sie durchaus in frecher und aggressiver Manier die muslimische Landnahme in dem buddhistischen Myanmar vorangetrieben und sind mir ihren buddhistischen und auch christlichen Nachbarn keineswegs zimperlich verfahren. Die jetzige Vergrämung mit Flucht der R. ins muslimische Bangladesch begann mit Angriffen der Muslime auf birmanesische Polizeistationen und entsprechenden Reaktionen durch die Staatsmacht. Das sind Fakten, die gerne unterschlagen werden. Man lese einmal die Schlussfolgerungen von Kennern der zugrunde liegenden Probleme: Hier und hier!

Bleibt uns rest-gläubigen Katholiken noch die Aufgabe, um die geistige Gesundheit des Papstes zu beten und auf die Hilfe des Heiligen Geists zu hoffen.

______________________

*Papst Benedikt XVI. – die „Regensburger Ansprache“.

Tauber sollte die Flatter machen

verlangt aktuell die Junge Union Baden-Württemberg.
Das berichten u.a. die Welt und die Huffington Post:

„Als Wahlkampfleiter treffe Tauber eine besondere Verantwortung beim schlechten Wahlergebnis der CDU, heiße es einem Papier, das der Zeitung vorliegt. Die Partei kam bei der Bundestagswahl gerade einmal auf 32,9 Prozent. Der Landesverband wirft dem Generalsekretär vor, mehrere Fehler begangen zu haben.“


Falsch und richtig!

Falsch ist, dass Peter Tauber der „Wahlkampfleiter“ war.
Richtig ist, dass das um einiges dickere Merkel-Suppositorium Peter Altmaier von A. Merkel für die Wahlkampfleitung bestimmt wurde. Siehe hier: http://www.faz.net/aktuell/politik/bundestagswahl/cdu-tauber-muss-wahlkampfleitung-abgeben-14966132.html

Falsch ist, dass Peter Tauber eine besondere Verantwortung hat, denn die liegt extraordinär bei seiner Chefin, Frau Merkel.
Richtig ist, dass Peter Tauber eine Mitverantwortung für das Wahlerergebnis der CDU hat, durch geschmacklose und timonische Äußerungen.
Die BaWü-JU hätte besser daran getan, den Rücktritt von Frau Merkel zu verlangen. „Der Fisch stinkt vom Kopf her“ ist ein gern mal gepflegtes Zitat eben jenes Peter Tauber. Man hätte also das Abschneiden des gesamten stinkenden Kopfes verlangen sollen und nicht nur das Entfernen eines zugehörigen Operculare.

Falsch ist, dass die CDU auf 32,9% der Wählerstimmen kam.
Richtig ist, die CDU erreichte 26,8% bundesweit, dazu kommen die auf den Bund hochgerechneten 6,2% der CSU.
Die Junge Union Bayern hat das Ergebnis der CSU konsequent zum Anlass genommen, gleich die Entsorgung von Horst, dem schlapp gewordenen Donau-Waller aus Ingolstadt zu fordern.

Falsch ist, dass man dem „Generalsekretär“ vorwerfen kann, mehrere Fehler begangen zu haben – d.h.: bewusste Fehler!
Richtig ist, dass Peter Tauber gar nicht anders kann, als er tut.
Dafür sind seine Charakterschwächen und seine Ignoranz einfach zu flagrant.
Kein Fall für ein parteitägliches Scherbengericht, sondern eher für eine sozialpsychologische Intervention. Man hat es eben nicht leicht, wenn man sich als Pupskissen von Frau Merkel verwenden lässt.
Ein Kommentator auf „Welt-Online“ macht sich darob Sorgen:

„Rücktrittsforderung an CDU-Generalsekretär Tauber“. Um Gottes Willen, das kann man doch mit dem Tauber nicht machen! Der hat doch bestimmt nichts Richtiges gelernt und damit gar keine Chance auf dem Arbeitsmarkt!“

Keine Sorge! – darf ich anmerken. Denn als Pupskissen hat er schon Fähigkeiten gesammelt, als er nach einem brotlosen Studium 2007 zum Pressesprecher der Deutschen Vermögensberatung AG, einer CDU-Anfütter-Institution eines gewissen Reinfried Pohle, berufen wurde.
Die Fähigkeit, laute und übelriechende Emanationen abzusondern, wird ihm wohl ein neues Avancement im Öffentlichen wie im Privaten ermöglichen.

 

Einige Schmutzeleien

Was soll ich viel herumreden: Ich mag ihn einfach nicht, habe ihn noch nie gemocht, den Drehhofer aus Bayern. Seinen so genannten „Widersacher“, diesen fränkischen Schluri namens Söder muss man auch nicht mögen. Der hat es aber zur Zeit etwas leichter, als der Horst aus Ingolstadt, denn er kann in der Heimat sein Unwesen treiben und muss nicht in Koalitionsverhandlungen den Sacknasen und Truthahnhälsen von den GrünInnen gegenübersitzen und die Matrone von der CDU aushalten. Leid tut er mir deswegen nicht, hat er doch sein Schicksal selbst gewählt.
„Wichtig ist, was hinten herauskommt!“ hat einst der frühere Großmeister der politischen Fabulierkunst, Helmut Kohl, gesagt. „Schau´mer mal!“ pflegte ein anderer Rhetor aus dem Süden zu sagen.
„Fällt Seehofer fällt Merkel fällt Jamaika“ orakelte ein Kolumnist bei JouWatch.
Wenn er doch Recht bekommen würde!
Seehofer hat eine Schlüsselrolle hierbei. Nachdem die Junge Union Bayern mit der Schießfigur Markus S. dem Horst wieder mal ein gewisses Wochenenderlebnis bescherte und unumwunden dessen Abtritt verlangte, brachte das sogar die Süddeutsche Zeitung dazu, hierüber Krokodilstränen zu vergießen: „Das Schauspiel der CSU beschädigt Jamaika“, textete die SZ, die gewiss nicht der CSU-Jubel- und Hofpresse zuzurechnen ist. Die buntdeutsche Journaille möchte ja das grünstichige Drei-Farben-Projekt herbeischreiben, wie man landauf landab feststellen kann.
Hätte man es bei Horst Seehofer mit einem prinzipientreuen und charakterstarken Staatsmann zu tun, wäre diese Bastard-Koalition von vorneherein dem Scheitern ausgesetzt gewesen. Da aber diese Person-gewordene „Crème de la Pudding“ sich auch schon „zu viele Schmutzeleien“, geleistet hat, „charakterliche Schwächen“ besitzt und gleichermaßen vom „Ehrgeiz zerfressen“ ist – wie er es mal seinem Widerpart Söder unterstellte, können wir wohl die Hoffnung fahren lassen, dass die Merkel endlich entlassen wird und die GrünInnen von der Macht im Bund ferngehalten werden. Das Unheil nimmt wohl seinen Lauf!