Zur Erinnerung …

Sie haben mitgenmacht:

Und das:

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Der Staat als eine große Räuberbande

Erinnern wir uns an die großartige Rede von Papst Benedikt XVI., die er am 22.09.2011 vor dem Deutschen Bundestag gehalten und damit den „Herrschenden“ einiges – nicht nur zur Besinnung – ins Stammbuch geschrieben hat.

Die Kernaussagen seiner Ansprache:

„… Im ersten Buch der Könige wird erzählt, dass Gott dem jungen König Salomon bei seiner Thronbesteigung eine Bitte freistellte. Was wird sich der junge Herrscher in diesem wichtigen Augenblick erbitten? Erfolg – Reichtum – langes Leben – Vernichtung der Feinde? Nicht um diese Dinge bittet er. Er bittet: „Verleih deinem Knecht ein hörendes Herz, damit er dein Volk zu regieren und das Gute vom Bösen zu unterscheiden versteht“ (1 Kön 3,9). Die Bibel will uns mit dieser Erzählung sagen, worauf es für einen Politiker letztlich ankommen muss. Sein letzter Maßstab und der Grund für seine Arbeit als Politiker darf nicht der Erfolg und schon gar nicht materieller Gewinn sein. Die Politik muss Mühen um Gerechtigkeit sein und so die Grundvoraussetzung für Friede schaffen.

Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande“, hat der heilige Augustinus einmal gesagt. Wir Deutsche wissen es aus eigener Erfahrung, daß diese Worte nicht ein leeres Schreckgespenst sind. Wir haben erlebt, daß Macht von Recht getrennt wurde, daß Macht gegen Recht stand, das Recht zertreten hat und daß der Staat zum Instrument der Rechtszerstörung wurde – zu einer sehr gut organisierten Räuberbande, die die ganze Welt bedrohen und an den Rand des Abgrunds treiben konnte. Dem Recht zu dienen und der Herrschaft des Unrechts zu wehren ist und bleibt die grundlegende Aufgabe des Politikers.“


Das, was Merz und seine politische und „demokratische“ Kamarilla vorhaben, treibt die seit Jahren nicht nur schleichenden Rechtsbrüche auf die Spitze.
Der eklatante Wahlbetrug von Merz, dem „christlichen“ Politiker, hat nichts mit einem „hörenden Herz“ zu tun.
Wir erleben es wieder überdeutlich, „wie das Recht zertreten … und daß der Staat zum Instrument der Rechtszerstörung … zu einer sehr gut organisierten Räuberbande“ wird.
Und mit jetzt wieder herrschenden Kriegsgeschrei wird tatsächlich auch erneut „die ganze Welt bedroh(t) und an den Rand des Abgrunds (getrieben)“!

Nachdem unsere Politiker samt und sonders versagt haben und offensichtlich weiter darin versagen, „der Herrschaft des Unrechts zu wehren“, müsste wohl das Volk Maßnahmen ergreifen:

Grundgesetz für die Bundesrepublik DeutschlandArt 20 

(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Ist es noch möglich, an der Wahlurne diesen „Widerstand“ zu leisten?
Ich bin da noch optimististisch ob wenigstens einer Alternative.
Dafür müssen aber alle abgewählt aus der noch „herrschenden Räuberbande“, welche die Herrschaft des Unrechts in den letzten Jahrzehnten aufgebaut haben.

Zur Erinnerung:

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„Die Schlafwandler 2025“

„Die Schlafwandler – Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog“ ist der Titel des Buchs des australischen Historikers Christopher Clark, in dem er sich mit den Ereignissen beschäftigt, die zur Julikrise von 1914 und schließlich zum Ersten Weltkriegs führten.
Das Buch, nicht verwunderlich, da es vor allem auch um deutsche Geschichte geht – hat hierzulande unterschiedlichste Beurteilungen erfahren.
Ein Rezensent schrieb: „ … eine altmodisch wirkende Konzentration auf die Diplomatiegeschichte, die Geschichte der Haupt- und Staatsaktionen.“

Der Krieg, der seit drei Jahren in der Ukraine wütet (eigentlich ja schon länger!), ist zur „Haupt- und Staatsaktion“ deutscher Politiker – von Merz bis Hofreiter und Baerbock bis Strack-Zimmermann, und vor allem der Europäischen Union geworden.

Seit Trump den ukrainischen Kriegspräsidenten Selenskyj in die Schranken gewiesen hat, rüsten die Europäer von Tag zu Tag radikaler auf. Verbal und mit „fiskalischen“ Aktionen. Um den Kontinent „gegen Russland“ in den Krieg zu bringen.

Deutschland voran!
Mit dem Rufen nach Wiedereinführung der Wehrpflicht – kein anderes Land Europas hat sie oder denkt daran.
Aushebelung der Schuldenbremse mit Zeichnung von hunderten Milliarden Schulden, um gigantische Summen in diesen Krieg fließen zu lassen.
Und ein offensichtlich närrischer „Möchte-gern-Kanzler“ will deutsche Raketen gegen Russland in Stellung bringen.

Keiner hat offensichtlich das Buch von Christopher Clark gelesen und verstanden; oder Huntington!

Meine Generation lebte jahrzehntelang in kategorischen Mustern: „Kalter Krieg“, der nicht „heiß“ werden durfte.
In der Mehrzahl und mit Überzeugung haben wir Wehrdienst geleistet.

Nein, wir haben nicht auch noch nach zwei Weltkriegen wieder in einen Krieg ziehen müssen.
Denn wir hatten noch Politiker von Vernunft – auf beiden Seiten.
Diplomatie, in ihrem klassischen Sinne, hatte noch Priorität in der „Auseinandersetzung“.
Derartiges Kriegsgeschrei und Säbelrasseln, das heute gar ehemalige „Pazifisten“ veranstalten, war seinerzeit bei aller Bedrohung – von beiden Seiten – verpönt.

Wie die Welt in den Ersten Weltkrieg taumeln konnte, die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ mit ihren Analogien zur heutigen Zeit, ist offensichtlich vergessen worden.

Ich bin partout kein Pazifist, aber meinen Töchtern – fünf Enkelsöhnen habe sie mir geschenkt – möchte ich in diesen Zeiten nahelegen:

„Nein, meine Söhne geb ich nicht!“


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Friedrich Merz: Demolition-Mann, Lügner, Defraudant

Mein Wortschatz an Injurien reicht nicht aus, um Friedrich Merz zureichend zu charakterisieren.
Vom „Pussy Fred“ zu sprechen ist eine verharmlosende Benennung dieses Politikers, der sich mehr und mehr als formidables Charakterschwein bestätigt.
War Merkel schon die rächende Nemesis der DDR aus der CDU für ein Deutschland, das einmal fortschrittlich, freiheitsliebend, wohlhabend war.
Merkel hatte sich wie das „Alien“ aus dem berühmten Film in den Leib der CDU implantiert.
Und die schon kranke CDU konnte sich nicht dagegen wehren und hat weitere Ernte hervorgebracht.
Friedrich Merz, ist so ein Nachfolger geworden. Und wird auch im Kanzleramt das in der CDU ausgebreitete, zersetzende Erbgut weiter bebrüten.
Merz hat Merkel jetzt schon an Ruchlosigkeit übertroffen.
Es war bereits im Wahlkampf zu erkennen, wie Merz sich wie eine schleimige, wirbellose Chimäre verhielt. Wie er im Stundentakt seine großmäulig ausgespieenen Bekundungen widerrief.
Das Bekenntnis zu der im Grundgesetz festgelegten Schuldenbremse hatte er gleichwohl noch nicht in Frage gestellt.
Eine Woche nach der Wahl hat er auch das weggefegt.
Um von der SPD als Kanzler bestätigt zu werden, will er noch im bereits abgewählten Bundestag – wohl mit allen linken Stimmen – das Grundgesetz ändern oder brechen. Das ist ein Geschenk an die SPD, mit dem er die Stimmen für seine Kanzlerschaft kaufen will.
Einen derartig eklatanten Coup d’État gegen die Demokratie hat es im Nachkriegsdeutschland noch nie gegeben.
Man könnte dazu auch von einem „fiskalischen Staatsstreich“ sprechen – so der Journalist Roger Köppel.
Scholz war vergleichsweise zu Merz ein rechtschaffenes Wichtelmännchen aus dem deutschen Demokratiewald.
Merz ist das Fleisch gewordene Böse für das Land und seine Partei!
Seine politischen Spitzbübereien werden seine Partei zerstören – was nicht schade ist. Aber vor allem Deutschland endgültig!
Hoffen wir, dass es ihm nicht auch noch gelingen wird, Deutschland und Europa in einen dritten, verheerenden Krieg zu treiben.

Vor einigen Monaten veröffentlichte ich schon folgendes:
https://altmod.de/2023/07/an-friedrich-merz/7108/

Es, er ist noch schlimmer geworden!

So sehe ich es, ich kann nicht anders!

Der Merz-ger, seine CDU und seine Wähler

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Selenskyj – Menetekel

frei nach Heinrich Heines „Belsazar“

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Winfried Stöcker – Interview

Winfried Stöcker hat ein beeindruckendes Interview und einen grandiosen Auftritt -auch für die JF – hingelegt.
Wir kennen uns als Schul-, Studienkameraden, Freunde seit fast 65 Jahren.
Wie sich Winfried Stöcker in dem Intervie zeigt, wie er denkt, die Art wie er seine Argumente darlegt, erinnert mich an den Winfried von vor 60 Jahren.
Und so entwickelte sich daraus ein erfolgreicher Wissenschaftler und Unternehmer.

Unbedingt anschauen!


https://altmod.de/2025/01/prof-dr-winfried-stoecker/7772/

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Die „fünfte Jahreszeit“ 2025

Wir sind, wie es sich zu der Zeit gehört, frohgemut – und besinnen uns auch auf unser schönes deutsches Liedgut zu diesem Anlass.
Ob Jupp Schmitz, Willy Millowitsch, Ernst Neger, das Eileman-Trio, die Höhner, BAP und die Bläck Fööss u.a. haben uns eingängige und bekannte Lieder zu dieser Epoche geschenkt.

Am 23. Februar 2025 ist die Bundestagswahl und der Höhepunkt des diesjährigen Karnevals – eineinhalb Wochen vor Aschermittwoch.

Jupp Schmitz, der Kölner Jeck wusste schon von Wahlversprechungen all der Narrhallesen und Narrhallesinnen und wir haben immer wieder mit ihm gesungen:


„Wer soll das bezahlen?“


Humba humba Tätärä …“

Werden wir das am 23. Februar schmettern?
Oder vielleicht doch:

So ein Tag so wunderschön wie heute“ ?

Ab Aschermittwoch werden manche der uns bisher den Frohsinn vermiesenden Gestalten künftig auf Ämter und Pfründe verzichten müssen. Da sind wir uns sicher.

Tauchte doch im Dreigestirn der Ampel-Jecken „Der schmucke Prinz“ namens Robert auf.

Am 23. Februar wird man wohl singen „Kanzler war sein letztes Wort, (dann trugen ihn die Wähler fort)!“

Olaf Wendehals, den Eiermann im Kanzleramt, wird man wohl mit der Polonaise Blankenese von Berlin aus zurück an die Nordseeküste geleiten.

Dazu die SPD, die schon immer sang: Die Hände zum Himmel“ und „Schenk mir dein Herz“ besonders zu allen von ihr betrogenen Wähler.

Friedrich Merz„Marmor Stein und Eisen bricht, (aber meine Mauer nicht) , oder Ich bin ene Räuber“ von der CDU, dürfte am Wahlabend bei allem was danach auf ihn zukommt, bestimmt daran denken: „Der schönste Platz ist immer an der Theke!“

„Heile heile Gänsje …“ – das heben wir uns auf!

Für Christian Lindner vielleicht, von dem viele ja meinen „Du kannst nicht treu sein!“.

Und:

„Dicke Mädchen haben schöne Namen“
Ricarda Lang schwor offensichtlich „Ich will keine Schokolade, ich will lieber einen Mann!“ – und hat ihren grünen Vorsitz und Vorsätze schon vor Beginn der närrischen Zeit hingeschmissen!

So wird es für einige der grünen Narren ganz bestimmt heißen: „Am Aschermittwoch ist alles vorbei!“

Ich werde auf jeden Fall „Kornblumenblau“ singen, egal ob 20 oder vielleicht fast 30% für die Blauen herauskommen.

Und ich werde bestimmt – komme was wolle – an dem Abend ein paar Rote vernichten!

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Ein Brandbrief

An den Kreuzverleugner Bedford-Strohm:


Gefunden bei „Reitschuster„:

Jens Motschmann, Pfarrer i.R.

Herrn Landesbischof i.R.
Professor Dr. Heinrich Bedford-Strohm

Sehr verehrter Herr Bischof Bedford-Strohm!

Ihre Teilnahme an einer Demonstration am 2. Februar gegen die Migrationspolitik CDU/CSU vor der Parteizentrale der CDU in Berlin hat mich sehr enttäuscht. Sie sagten am Sonntagmorgen im Interview mit dem NDR u.a.: „Zunächst geht es für mich dabei nicht um Parteipolitik…“ Dieser Satz klingt für mich nicht glaubwürdig, weil es Ihnen doch um Unterstützung einer Demonstration gegen den Beschluß einer Partei geht. Damit tragen Sie – natürlich ungewollt – zur gesellschaftlichen und kirchlichen Spaltung bei.

Unter den Parolen: „Wir sind die Brandmauer!“, „Laut gegen Nazis!“ oder „Aufstand der Anständigen“ steht diese Demonstration. Sie beteiligen sich dabei an einer Aktion, die den Menschen, die anderer Meinung sind, sagt,
dass sie unanständig sind. Herr Bischof, genau das ist unanständig!

Bitte, nehmen Sie zur Kenntnis, dass es unzählig viele Christen gibt, die sich jetzt bereits in den sozialen Netzwerken äußern, die in dieser Sache eine andere Überzeugung haben als Sie.

Sie können als Bischof der Evangelischen Kirche diesen Auftritt nicht mit gutem Gewissen verantworten. Sie wissen genau, dass wir als Amtsträger der Kirche die Verpflichtung eingegangen sind, uns an parteipolitischen Stellungnahmen und Demonstrationen nicht zu beteiligen. Das wäre nur zu verantworten in einem Land, in dem es keine Presse- bzw. Redefreiheit geben würde. Dort müßten wir, wenn wir denn den Mut hätten, „Mund der Stummen“ sein, wie es in der Erklärung der 1. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (Amsterdam 1948) nach der verbrecherischen Politik des Dritten Reiches formuliert wurde.

Wir leben aber in einer funktionierenden Demokratie, in der unsere jeweilige politische Überzeugung genügend lautstark artikuliert werden kann.

Dieses Thema ist nicht neu. Ich erinnere mich, dass der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt  in seinem Redebeitrag auf der 22. Sitzung der Zweiten Synode der Ev.-Luth. Kirche im Hamburgischen Staate am 23. Mai 1968 in Glücksburg warnte:

Ein Theologe, ein Bischof oder ein Pastor, der zum Beispiel in die allgemeine Politik eingreift, muß seine Amtsautorität dabei ausdrücklich und sichtbar und hörbar beiseitestellen. Er kann genausowenig im Talar eine politische Demonstration mitveranstalten, wie er etwa als Bischof von der Kanzel heraus in die Politik seines  Landes eingreifen sollte.

Im politischen Bereich geht es um Ermessensentscheidungen, die notwendig verschieden ausfallen und deshalb nicht als ein angeblich gesamt-kirchlicher Konsens formuliert werden können.

Darum ist hier Zurückhaltung den kirchlichen Amtsträgern geboten.

Im Pfarrerdienstgesetz der EKD, Paragraph 34 heißt es darum ausdrücklich:

„1. Pfarrerinnen und Pfarrer haben durch ihren Dienst wie auch als Bürgerinnen und Bürger Anteil am öffentlichen Leben.
2. Auch wenn sie sich politisch betätigen, müssen sie erkennen lassen, dass das anvertraute Amt sie an alle Gemeindeglieder weist und mit der ganzen Kirche verbindet.
3. Sie haben die Grenzen zu beachten, die sich hieraus für Art und Maß ihres politischen Handelns ergeben.“

An diesen eigenen kirchenrechtlichen Vorgaben sollten sich auch kirchenleitende Persönlichkeiten halten. Die Grenzen politischer Betätigung eines kirchlichen Amtsträgers sind erreicht bzw. überschritten:

Wenn von ihm aufgrund seines besonderen Amtes in der Christengemeinde nun auch in der Bürgergemeinde eine besondere Sachkompetenz auf dem weiten Feld politischer Ermessensentscheidungen beansprucht wird.

Wenn von ihm  im Vorfeld politischer Ermessensentscheidungen so argumentiert wird, als könne es vom Glauben her nur eine einzige Lösung geben. Auf diesem Wege wird aus einem subjektiven Urteil der Vernunft eine angeblich glaubensmäßig gebotene Position (status confessionis).

Derartige Grenzüberschreitungen in der Verkündigung der Kirche gefährden die Glaubwürdigkeit und den Bestand der Kirche. Ihre Folgen sind:

Politische Überfremdung kirchlichen Redens und Handelns, innere Zerrissenheit der Gemeinde, Folge: Zunahme von Kirchenaustritten.

Zu den vorrangigen Aufgaben der christlichen Verkündigung im politischen Raum gehört es, das Gewissen zu schärfen, Kontrahenten in der politischen Auseinandersetzung einen Ort des Gesprächs anzubieten und damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern sowie dem inneren Frieden zu dienen.

Stellungnahmen, die eine parteipolitische Färbung haben,  gehören nicht zu den Aufgaben der Kirche.

Ich hoffe, dass der Schaden, den Sie mit Ihrem Auftreten bei einer Demonstration gegen die CDU/CSU anrichten, begrenzt bleibt.

Ich grüße Sie mit allen guten Segenswünschen!

Jens Motschmann

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Massenpsychose und das Nazi-Tourette-Syndrom.

Auf X geht inzwischen der Begriff Massenpsychose „viral“!

Ja, was sich in Deutschland seit einiger Zeit abspielt, kann nur noch in psychiatrischen Kategorien – in Kategorien von Geisteskrankheit – beschrieben werden.
Wobei die Impulse von m.E. durchaus psychotischen Personen aus der Politik – von Links-Grünen bis zur FDP und Leuten von der Merkel-CDU – ausgehen.
Vor allem aber auch von diesen Wohlstands-verwahrlosten Massen aus den Großstädten bis hin zur Provinz, die sich in ihrer Psychose gegenseitig hochschaukeln.
Das sind Leute, die offensichtlich nichts arbeiten und nichts geleistet haben, und ihre Gestörtheit und Ödnis im Parlament und auf der Straße ausleben dürfen.
Alle werden von uns Steuerzahlern über einen verkommenen Staat alimentiert und gehätschelt: die Abgeordneten, die NGOs, Fridays for Future, die SAntifa, die vertrottelten Omas gegen Rechts und viele andere.

Im Folgenden einige Begriffsklärungen, um das, was wir am 31. Januar im Bundestag und in der Folge auf den Straßen erleben durften, zu erläutern.

Massenekstase (f). Extremes Glücksgefühl, meist verbunden mit starker Erregung, Neigung zum Schreien und Zerstörungswut durch suggestive Vorgänge innerhalb einer Massenansammlung.

Was das grüne Geschmeiß bei ihren Demonstrationen „für Demokratie“ – nach Aschaffenburg – in Berlin abgeliefert hat, entspricht dem Begriff der „Massenekstase“. Deren „Glücksgefühl“ ist unschwer den Gesichtern zu entnehmen.

Was aber die Pfleglinge der Grünen und der vereinten Linken auf den Straßen abliefern ist Massenhysterie oder psychogene Masseninduktion.

Massenhysterie (f). Durch Masseninduktion hervorgerufene, oft in Schreien sich äußernde Erregung einer großen Menschenansammlung.
Masseninduktion, psychogene

Masseninduktion, psychogene (f) Epidemie, psychische.

Massenneurose (f). Gruppenneurose der Bevölkerung einer bestimmten Gegend oder einer politisch-staatlichen Einheit. Besteht nicht einfach in der Summe von Neurosen der einzelnen Gruppenmitglieder, sondern es vermag sich ein überindividuelles gruppeneigenes Muster von Verdrängungen und Symbolisierungen herauszubilden.
fr: nevrose oder delire collectif; e: group neurosis, collective neurosis.

Massenpsychose w, E collective psychosis, psychotische Verhaltensweisen von Menschen in einer Massensituation, wobei vernunftgesteuertes Verhalten durch induziertes irrationales, möglicherweise wahnhaftes Verhalten („Massenwahn“) ersetzt wird und realitätsgerechte Ich-Funktionen aufgegeben werden.

Massenpsychose und Individualpsychotiker

Verstärkt in die Entität psychotischer Erkrankungen eingegangen ist jetzt das sog.
Nazi-Tourette-Syndrom.

Das Tourette-Syndrom ist eine angeborene, überwiegend motorische Störung, dazu gehören aber auch: Komplexe vokale Tics wie

  • Koprolalie: Neigung, Fäkalsprache zu verwenden
  • Echolalie: reflexartiges Wiederholen gehörter Sätze oder Worte
  • Palilalie: Zwang, eigene Wörter oder Sätze ständig zu wiederholen.
  • Achtung: „Primäre Tic-Störungen können weder geheilt noch ursächlich behandelt werden…“

Das Nazi-Tourette-Syndrom war bei den Debatten letzte Woche im Bundestag nicht nur bei den vom „physiologischen Schwachsinn des Weibes“ befallenen Personen zu beobachten.
Alle – „m,w,d“ – Parlamentarier der Volksfront – wie z.B. Mütze oder Lindh – wurden „klinisch symptomatisch“ und zeigten ihre unheilbare, primäre Tic-Störung.

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Die Proktatur des Diletariats* – 2025

Dada(ismus) oder Willkommenskultur 2.0 in meiner Heimatstadt

Vor zehn Jahren habe diesen Beitrag hier veröffentlicht. Kurz nach dem Wirksamwerden der Merkelschen Flüchtlingspolitik.
Ich wurde daraufhin von Teilen der in dem Artikel sich angesprochen fühlenden Personen und „Institutionen“ öffentlich geächtet, in der Lokaljournaille und den (a)sozialen Medien ins Lager der Ausgestossenen und „Nazis“ gesteckt.
Aktuell rüstet man in meinem Krähwinkel wieder gegen „Rächts“ – und für seine Buntheit. Wohl initiiert vom Bürgermeister selbst (?) – jedenfalls unter dem Signum „stadtpegnitz“.

Was hat sich geändert in den zurückliegenden Jahren?
Nichts!
Die „Bürgerinitiativen“ haben ihre Namen etwas angepasst, aber es sind wohl die selben Leute und Organisationen von damals.
Meines Erachtens ist es nur noch schlimmer geworden in Stadt und Land – die Blödheit hat offensichtlich zugenommen.

So wiederhole ich die Frage – ohne eine neue Antwort dazu erwarten zu wollen:

Was haben Bewohner einer Kleinstadt mit Dada(ismus) am Hut?

Gar nichts oder wenig, möchte man meinen. Man fühlt sich aber ganz schnell in eine Art skurriler Kultur versetzt, wenn man mal anhand von Zeitungsberichten und Reaktionen im Internet (Facebook) den Prozess der Zustellung von Asylbewerbern und Flüchtlingen in die Provinz, in eine Kleinstadt, verfolgt.

Der Begründer des Dada(-ismus), Hugo Ball, sprach von „alberner Naivität und zeugungsfroher Verbundenheit mit dem Kinderwagen“, welche Dada auszeichnet.

Dada als „Kunstform“ schuf nachweislich die Voraussetzungen für die (blödsinnigen) „Performance-Künste“ im 20. Jahrhundert bis heute.

Dada war zunächst eigentlich eine (künstlerische) Reaktion auf die entstandene Sinnkrise aus dem 1. Weltkrieg; obgleich sich in der Dada-Literatur und den -Archiven wenige explizite Bezüge auf das zurückliegende Kriegsgeschehen finden.

Sinnkrise!

Was hat der moderne Zeitgenosse nicht an Elend und Sinnlosigkeit in der Welt zu erdulden, was stündlich über den Äther oder mittels Papier in seine Stube geweht wird?
Wie kann „Mensch“ das nur ertragen?

Und schon sind wir in der Gegenwart (des Dada)! Denn auch bei den „leidenden“ Personen heute sind keine konkreten Wechselbeziehungen oder Elementarerfahrungen zum Konkreten mehr vorhanden. Ein getöteter Angehöriger oder Freund an den Orten des Grauens in dieser Welt ist nicht parat, wie vielleicht vor hundert oder siebzig Jahren.
Ist bei Dada ja auch nicht nötig.

Buffonade und Totenmesse zugleich

Ein schaudernder, „voyeuristischer“, nicht nur räumlicher Abstand bewegt heute die Seelenregungen des (gutmenschlichen) Zeitgenossen. Distanz zu einem Gegenstand, dessen Folgen die neue Kultur des Guten und Bekennenden obligatorisch macht. Für die diesbezüglichen Veranstaltungen und die Berichte darüber gilt inzwischen aber auch der dadaistische Widerspruch wie vor hundert Jahren: „Was wir zelebrieren, ist eine Buffonade und eine Totenmesse zugleich.“

Nicht umsonst hieß damals eine von Dadaisten gestaltete Satirezeitung „Der blutige Ernst“.

Peter Sloterdijk schreibt über den Dada(Ismus): „Für Akteure dieser Künste nach der Kunst gibt es keine Geschichte mehr, nur noch einen Marktplatz der Intensitäten, auf dem es genügt, Hier-Hier und Jetzt-Jetzt zu sagen“.

Da wird seit Monaten in der Lokalpostille und in der Internet-Scheinwelt (die auf den betroffenen Standort fokussiert ist), den Fremden, Flüchtlingen und Asylanten entgegengehofft**.

Man möchte endgültig im Kosmos des Guten verfestigt sein.
Vorher konnte man nur beteuern, bunt zu sein und nicht braun.
Das Kriegerdenkmal hatte man schon zum „Mahnmal des Friedens“ umgewidmet. Alles in weiser Vorsorge!

Was geschah jetzt?

Ein ortsansässiger Unternehmer hat seine heruntergewirtschaftete, faktisch unnütze Gewerbe-Immobilie herausstaffiert und als Herberge angeboten. Von Politik und Presse wird er darob geehrt, denn ihn prägt nichts als edler Uneigennutz! Ein Unterstützerkreis für Flüchtlinge und Asylanten ist auch schon auf dem Schauplatz. Die sozialen und unsozialen Medien sind überschäumend.

Der Bürgermeister freut sich und der Reporter der Regionalpostille kann schreiben und berichten: „Das sieht nach einer Willkommenskultur mit Hand und Fuß aus! ???

– Der Betreiber der Unterkunft ist mit dem Baustand und dem Mietvertrag mit dem Kreis zufrieden.

– „Die Expertin von der Initiative „Bunt statt Braun – Gemeinsam stark für Flüchtlinge“ machte Mut, offen und offensiv an das Thema heranzugehen.“

– „Wir müssen handeln, nicht nur reden“, fordert der Dekan von der evangelischen Gemeinde.

– Der Pfarrer von der katholischen Gemeinde würdigt den ökumenischen Geist zugunsten der Flüchtlinge.

– Wie auch eine Dame von der evangelisch-methodistischen Gemeinde, die Erfahrungen mit anderen Kulturen hat: „Hätte ich mir nicht das Bein gebrochen, würde ich jetzt in Uganda Kinder unterrichten.“

– Der Bürgermeister zeigt sich „überwältigt“ vom Zuspruch.

– Doch einfach sei das alles nicht: „Wir brauchen Dolmetscher, wir müssen das Essens- und das Taschengeldproblem lösen, wir müssen klären, ob sich aus diesem Unterstützerkreis eine Vereinsstruktur entwickelt.“

– Beim „Publikum“ waren Ängste nicht zu erkennen!

– Wie viele Dolmetscher man da denn brauche, lautet eine der Fragen. Man konnte beruhigen: „Die meisten können Englisch oder Französisch, das hält sich sehr in Grenzen mit dem Dolmetschen.“

– Wie kommen schulpflichtige Kinder zur Schule? Der Bürgermeister: „Das ist dann eben auch eine dieser zu klärenden Fragen.“ Aber auch für diese Kinder werde wohl die Regel gelten, dass bis zu drei Kilometer Fußweg zumutbar seien.

Am Tag der Ankunft:

„In der Bleibe ist nun ein Transparent aufgezogen: „You all welcome“ (Ihr seid alle willkommen) steht handschriftlich auf einer Tür, darüber leuchtet eine gelbe Sonne. Wärme werden sie brauchen, die Asylbewerber, die am Donnerstag … eintreffen – vor allem menschliche Wärme“, schreibt die Zeitung.

Im „sozialen Netzwerk“ (Facebook) ist man darob enthusiastisch eingestimmt:

– „Herzlich Willkommen!!!“

– „Jaaaaah!“

– „… ich hätte noch etliche Kleidungsstücke übrig…wo könnte man sich hin wenden, damit es an der richtigen Stelle ankommt?“

– „Wir sollten vielleicht eine Facebook Gruppe für unsere Asylanten öffnen/gründen, vielleicht etwas dass sie sehen können wie willkommen sie sind aber auch dass man Unsicherheit auf beiden Seiten hat und diese ablegen möchte.”

– “Wie könnte man diese multikulturelle Austauschbörse nennen?“

– „Find ich ´ne tolle Idee. So fühlen sie sich bestimmt auch willkommener.“

– لترحيب بحرارة

– “Unterstützerkreis Asylbewerber/innen! … Auf dieser FB Seite findet ihr Infos zu unseren neuen Mitbürgern und was benötigt wird.

– “Alles Gut.. Beachte Feuerlöscher !!!! Brandschutz ??? Im Notfall??”

Da spürt man doch echt breite Sorge und Anteilnahme:
“Willkommens-Facebook-Gruppe“ – damit die Armen was auf ihren iPhones zu lesen haben. Feuerlöscher, damit sie einen Brand (von Nazis gelegt) umgehend löschen können. Sogar in Arabisch wurde “willkommen” gepostet!

Da freut sich die Kleinstadt auf „ihre“ Opfer von Krieg und Verfolgung:
Und dann kommen Leute aus Bosnien, Albanien und dem Kosovo!
Ist da noch Krieg? Gibt es wieder „ethnische Säuberungen“? Haben wir was versäumt?

Was stänkere ich!?
Es muss ja noch „besser“ werden, denn man ist ja für mindestens 80 Frauen, Kinder und Männer = „neue Mitbürger“ gerüstet. Und man kann “Arabisch”.

Zurück zur Eingangsfrage: was hat das mit Dada zu tun? Noch nicht klar?

Dada bedeutet, dass Spektakelkultur nichts, aber auch überhaupt nichts mit der Qualität des möglich Mitgeteilten zu tun hat. Öffentliche Auftritte heute (von künftigen Superstars und von den Gutesten der Guten) stehen unter der Prämisse „Es gibt mich, ich bin es, der sich hier wichtigmacht“.
Dada hat gewisse Mechanismen ausgelotet, welche heutzutage das Prinzip der Öffentlichkeitswirksamkeit umgeben. Dass dabei der Anteil des Nonsens größer ist als jener der Vermittlung von Nutzen, ist in dem Fall der Willkommenskultur und ihrer Handlungsagenten gar nicht mehr zufällig.

Buffonaden bei blutigem Ernst anderswo, Marktplatz der Intensitäten, hier und jetzt, Performance-Kunst schon beim beschränktesten und kümmerlichsten Akteur.

Einstmals war Dada noch Dada. Heute ist es nur noch Gaga.
Auch in der Provinz!

*)    Johannes Baader, Deutschlands Größe und Untergang, in: Dada-Almanach, 1920

**) Der Ort und das Geschilderte sind real und verbürgt: aus Pegnitz in Oberfranken.
Gleichwohl ist es alles so irgendwo in Deutschland.

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