Hitzeschäden

Heute erreichte mich ein Rundbrief des Chemikers und Naturwissenschaftler Dr. Penner, der vielen durch seine kritischen Briefe bekannt wurde: in Fragen „Klimapolitik“, zu religiösen Fragen und allgemein gesagt, zum Verlust des gesunden Menschenverstandes.

Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten

Herrn Prof. Dr. Georg Teutsch, Wissenschaftlicher Geschäftsführer Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung

Kopien an Fachleute, Politiker und Medien

Sehr geehrter Herr Professor Teutsch,
in der Leipziger Volkszeitung (03.08.2018) veröffentlichten Sie die unwissenschaftliche Propagandathese „Wer den Klimawandel leugnet, dem ist nicht zu helfen“. Es gibt niemanden, der den Klimawandel leugnet. Sachkenner wissen, daß sich das Klima permanent wandelt, seitdem es Wolken gibt. Der Klimawandel ist deshalb nicht neu.

Sehr richtig stellen Sie fest „Das kann natürlich der beste Meteorologe nicht vorhersagen“, wie das Wetter in den kommenden Jahren wird. Im Gegensatz zu Ihrer eigenen Aussage wagen Sie jedoch Prophezeiungen. Sie behaupten, bestimmte Trends würden sich fortsetzen, ohne eine wissenschaftliche Begründung für diese Behauptung zu haben. Daß seit 30 Jahren Lufttemperaturen sinken, erwähnen Sie nicht (siehe hier).

Ihre Aussage „Solche Jahre (wie der Hitzesommer 2003) bekommen wir viel häufiger, mit einiger Wahrscheinlichkeit auch schon um das Jahr 2030“ ist Prophetie, keine wissenschaftliche Aussage.

Ein weiterer Unsinn ist Ihre Aussage, „dass Klimaschutz, Energieerzeugung und die Anpassung an die Klimafolgen eng miteinander verflochten sind“. „Klima“ ist der Mittelwert des Wetters von 30 Jahren. Statistische Mittelwerte kann man nicht schützen.

Ebenfalls Unsinn ist ihre Behauptung „Von den Klimaskeptikern hat keiner eine Studie verfasst, die wissenschaftlichen Standards standhält“. Die Petition von MIT-Prof. Lindzen kennen Sie nicht, die von 300 Wissenschftlern unterzeichnet wurde. „Klimaskeptiker“ verfassen überhaupt keine Studien, sondern stellen sachlich fest, daß die Klimasensitivität des CO2 nur 0,6°C betragt. Sogar Prof. Rahmstorf vom PIK bestätigt, daß diese „etwa 1°C“ beträgt. Wenn sich gemäß heutigem Brennstoffverbrauch der CO2-Gehalt der Luft in vielleicht 200 Jahren verdoppelt, steigt die Globaltemperatur lediglich um 0,6°C. 

Die eigentliche Aussage Ihres Artikels ist die, daß das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung keine seriöse wissenschaftliche Institution ist, sondern Handlanger für die katastrophale Energiepolitik der Bundeskanzlerin. Diese sinnlose Energiepolitik ruiniert die Stromversorgung in Deutschland und raubt der Bevölkerung zwei Billionen Euro.

Ich bemühe mich um eine Verbreitung dieses Schreibens und stelle es ins Internet: www.fachinfo.eu/teutsch.pdf.

Mit besorgten Grüßen
Hans Penner

Jeder von uns denkt bei der anhaltenden Hitze schon mal, was ist denn da los.
Ich erinnere mich andererseits an manch andere heiße Sommer.
Im Gedächtnis blieb mir z.B. der Juli und August 1966. Das Vorabitur war abgeschlossen und schon im Juni hatte es mal hitzefrei gegeben. Ich arbeitete dann als Ferienarbeiter bei einem Landschaftsgärtner und wir begannen wegen der hohen Tagestemperaturen mit der Arbeit im Freien um vier Uhr morgens, um bis Mittag mit der schweren körperlichen Arbeit fertig zu sein. Da blieb dann gut Zeit, ins Schwimmbad zu gehen und anfänglich die Übertragungen von der Fußball-WM zu verfolgen. Wir haben nicht ständig auf das Thermometer geguckt, aber 30° und mehr sind in Erinnerung, auch in meinem klimatisch eher benachteiligten Heimatort.
Zehn Jahre später, 1976 war es im Juli und August so heiß, dass Autobahnstrecken gesperrt werden mussten, da sich der Belag auflöste. Ich war seinerzeit als Truppenarzt beim Bund und ich machte mir da jedesmal echte Freunde bei den obersten Truppenoffizieren, wenn ich gemäß den Vorschriften des Sanitätsdienstes der BW nach Blick auf das Thermometer bei bis zu 35° im Schatten wieder mal einen „Leistungsmarsch mit Gepäck“ oder andere aktuell unnötige „Sportevents“ absagte bzw. verbieten ließ. Die Obristen knirschten jedes mal mit den Zähnen, obschon sie selbst an derartigen Anstrengungen wie Marsch mit Gepäck ohnehin nicht mehr teilnahmen bzw. aus „Fitnessgründen“ nicht mehr teilnehmen durften.
2003, 2006, 2016 war es auch sehr heiß. Wann noch?
Ich erinnere mich nicht, ob alle diese Sommer in der Erinnerung so „schlimm“ wie der jetzige waren. Aber ist es nicht so, dass das, was man augenblicklich erleidet, ohnedies immer als das „schlimmste“ empfunden wird.

Die „Klimaforscher“ Teutsch und Mojib Latif haben sich also zu Wort gemeldet, man fragte sich schon, wo bleibt denn der Schellnhuber, Merkels Oberpriester in Sachen Klima- und Katastrophen-Predigten. Nun hat auch er sich zu Wort gemeldet und heute laufen über den Ticker Meldungen wie „Wissenschaftler warnen vor Heißzeit“ und bei BR.de kann man nachlesen:

Bislang sprachen Wissenschaftler meist von einer Warmzeit, wenn sie über den Klimawandel redeten. Den Forschern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) reicht dieser Begriff offenbar nicht mehr aus, um das Phänomen der globalen Erwärmung zu beschreiben. In einer Zusammenfassung zahlreicher Einzelstudien weisen sie darauf hin, dass sogar die Gefahr einer Heißzeit selbst beim Einhalten des Pariser Klimaabkommens nicht ausgeschlossen werden kann.
Den Wissenschaftlern zufolge könnte sich die Erde langfristig um etwa vier bis fünf Grad Celsius erwärmen und der Meeresspiegel um zehn bis 60 Meter ansteigen.

Man hat dazu auch einen neuen Begriff gefunden und spricht von „Kippelementen“, die einen „Domino-Effekt“ auslösen könnten, z.B. durch Auftauen der Permafrostböden, Freigabe von Methan aus den Meeren und durch Veränderungen am Amazonas-Regenwald.
Vor allem die Politik sei jetzt gefordert, so Schellnhuber, der Mitglied der Kommission der Bundesregierung zum Kohleausstieg ist. Aus wissenschaftlicher Sicht sei klar, dass der Kohleausstieg so schnell wie möglich umgesetzt werden sollte. „Die Kohleverstromung ist das schädlichste, was man dem Klima antun kann“, sagte er. Und, so läßt er auch über die BR-News im Rundfunk wissen, bis 2030 müssen alle Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor von den Straßen verschwunden sein.

Ist´s Wahnsinn, so hat es doch Methode, möchte man ausrufen.

Seit Urzeiten ist dem Häuptling oder Herrscher ein Hohepriester, der Druide oder Seher zur Seite gestellt, um mit seiner Hilfe das Volk an der Kandare zu halten. Ab dem Mittelalter kennen wir die Hoffnarren, welche eine Beratungsfunktion für den Herrscher hatten. Frau Merkel hält sich auch diverse Hofnarren, wie die oben erwähnten „Klimaforscher“.
Mit Horrorszenarien und Drohungen lassen sich schlichte Gemüter am einfachsten steuern. Deshalb sind Katastrophen- und Unglücksmeldungen auch bei der Journaille so beliebt – nicht nur während des medialen „Sommerlochs“ oder der „Saure-Gurken-Zeit“.

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SPD und CDU/CSU: Morituri de salutant

Die Todgeweihten

Woche für Woche bekommen es die „Sozen“ und die von diesen kaum unterscheidbaren „Christlichen“ gezeigt, dass es mit ihnen zu Ende geht. Fragt der Beobachter nur, wie viel schneller und intensiver der Todeskampf demnächst ablaufen wird.

Eines ist gewiss, diese nicht mehr reformierbaren, nicht mehr auf den einstmaligen Weg zurück steuerbaren Parteien werden verschwinden. Wie es uns in Italien zuerst vorgemacht wurde, wie es in nicht wenigen anderen europäischen Ländern sich abspielt.

Die SPD hat es augenscheinlich am schnellsten zuwege gebracht, in die Bedeutungslosigkeit zu geraten. Wenngleich diese Partei für sich eine immense wirtschaftliche Absicherung im Hintergrund aufgebaut hat. Die SPD verfügt derzeit über ein Vermögen von etwa 220 Mio € und übertrifft alle anderen Parteien (CDU 170 Mio, CSU 40 Mio, Grüne 46 Mio, FDP 8 Mio). Der Reichtum der SPD gründet nicht nur auf der schamlosen Selbstbedienung (wie CDU/CSU) aus der staatlichen Parteienfinanzierung, die SPD besitzt ein riesiges Vermögen durch Beteiligungen an (Medien-) Unternehmen und Grundstücken, das 2013 mit 404 Mio bewertet wurde; in die obigen 220 Mio haben davon nur etwa 10 Mio Eingang gefunden.
Die Medienmacht der SPD mit all den linken Intendanten und Redakteuren – bis hinunter in die Provinz – hat den Abstieg nicht verhindern können.
Der SPD sind ihre klassischen Stammwähler aus der Arbeitnehmerschaft abhandengekommen. Nur noch 17% der SPD-Wählerschaft kommen aus dem Arbeiterstand, die AfD weist dagegen 34% auf und ist zur eigentlichen Arbeiterpartei geworden (vielleicht auch mit ein Grund dafür, dass gerade die SPD und die linken Medien diese neue Partei so verteufeln). Die SPD agiert(e) gegen die Interessen und Sorgen dieser Klientel, aber auch anderer Gruppen, die bisher zu ihr gehalten haben.

Die CDU/CSU schien zunächst im Vergleich glimpflicher davongekommen zu sein, konnte sich entgegen der Faktizität mehrfach noch als „Wahlsieger“ ausrufen. Doch wird sie zuletzt bei den Wahl- und Umfrageergebnissen von einem Negativ-Rekord in den nächsten  getrieben.
Der christlich-konservative Sozialphilosoph und Politologe Günter Rohrmoser führte schon 1999 Klage über den Niedergang der CDU als konservative Partei unter Helmut Kohl und dem gesellschaftlichen Einfluss der Frankfurter Schule.
In seinem Buch „Kampf um die Mitte“ verweist Rohrmoser auf ein Statement von ihm aus dem Jahre 1985*:

Wenn die CDU nicht eine eigene geistig-politische Substanz repräsentiert und ein unverwechselbares politisches Profil bekommt, wenn sie nicht in der Lage ist, auch die jüngeren intellektuellen Kräfte unserer Gesellschaft für sich zu begeistern, werde sie eines nicht sehr fernen Tages beginnen, sich den Folgen der anarchistischen Kulturrevolution anzupassen und zu unterwerfen. Wenn die CDU nicht einen über die Sozial- und Wirtschaftspolitik hinausgehenden Kristallisationspunkt zur Identifikation mit ihr anzubieten hat, werde sie eines Tages nicht mehr in der Lage sein, einen erfolgreichen Wahlkampf zu führen. Dann werde es die unvermeidliche Folge sein, daß die CDU die strukturelle Mehrheitsfähigkeit und damit die Rolle einer mitbestimmenden politischen Kraft in der Entwicklung unserer Gesellschaft einbüßt.

Das alles ist eingetreten. Die CDU hat den Kampf um die politische Mitte und eine  konservative Deutungshoheit aufgegeben, ist stetig nach links gerückt und hat die „Mitte“ mitgenommen, sodass sie in Teilen von der SPD und von den Grünen nicht mehr unterscheidbar wurde.
Die Merkel-CDU ist mitschuldig, wenn nicht Hauptschuldiger an dem politischen Linksruck, Verlust einer echten demokratischen Mitte und an der damit einhergehenden Aushöhlung unserer demokratischen und rechtsstaatlichen Ordnung und der Freiheitsrechte.
Jetzt aufkommende innerparteiliche „Bewegungen“, eher Arbeitskreise, wie die „Werteunion“ und die „Union der Mitte“, dienen gewiss nicht zu einer Konsolidierung oder zum Aufbruch in eine neue konservative oder gar national-liberale Orientierung.
Die „Werteunion“ ist ein zahnloses Unterfangen von Funktionären und Mandatsträgern mit schlechtem Gewissen und wird von der Machthaberin ignoriert. Wohingegen die „Union der Mitte“ mit ihrem Stabilisierungsbemühen der links-grün-liberalen Parteidoktrin von ihr zuvorkommend begleitet wird. Die „Werteunion“ der CDU wie auch der „Konservative Aufbruch“ in der CSU werden das Schicksal der „Aktion Linkstrend stoppen“ von 2011 teilen.
Auf Werte hat man in der CDU/CSU nie etwas gehalten, darf man zynisch einwerfen. Die unter Etikettenschwindel auftretende „Union der Mitte“ wird ebenfalls zusammen mit der gesamten Union in den Orkus gerissen werden.

Günter Rohrmoser hat der Union wie der österreichischen ÖVP das Schicksal der Democrazia Italiana prophezeit. Die ÖVP hat sich unter ihrem neuen jungen Vorsitzenden und Kanzler, der dieser geistig verödeten, ausgelaugten Partei eine neue Ausrichtung verordnet hat, offensichtlich eine Erholungsphase oder Rehabilitationsphase verschafft.
Mal sehen. 

Die AfD hat sich wohl nicht nur auf Zeit in der Parteienlandschaft etabliert und wird weiter der SPD die Reste der Arbeiterklientel abnehmen; so diese eher national empfinden und nicht vom medial herrschenden Zeitgeist angekränkelt sind. Auch die CDU/CSU wird von der AfD zur Ader gelassen werden. Das wird sich im Herbst in Hessen und besonders in Bayern zeigen. Da müsste noch ein Wunder oder eine wahre „Revolution“ geschehen.

Auf der links-linken Seite ist augenscheinlich „Bewegung“ entstanden. Die Lafontaines sind „en marche“. Mit Sarah als fesche Galionsfigur macht man a la Macron und ruft eine (linke) Sammlungsbewegung ins Leben. Da die bisherigen Parteien nicht ausreichen, den Sozialismus in seinem Lauf sicher zum Ziel zu bringen, ruft man jetzt „Aufstehen!“.
Das müffelt schon etwas nach dem „Aufstand der Anständigen“, jetzt unter etwas anderen Auspizien.
Mit „Aufstehen“ will man in die auch auf der links-linken Seite verkrustete Parteienstruktur Deutschlands Bewegung bringen: in die bisherigen Linksparteien; diejenige die sich so nennt, oder die das „Sozial“ in ihrem Namen trägt, oder die ihre basis-kommunistische Herkunft mit dem Namen „Grüne“ bemäntelt.
Diese alle haben es nicht geschafft, außer der „Verlinksung“ der Öffentlichkeit und Teilen der Gesellschaft, eine stabile parlamentarische Operationsbasis zu schaffen. Welche denn letztendlich eine komplette sozialistische Übernahme der Republik ermöglichen soll.
Eine andere Rechtfertigung für dieses Vorhaben fällt mir dazu nicht ein.
Die Medien haben den „Aufstand“ der Sarah Wagenknecht/Lafontaine mit disproportionaler Aufmerksamkeit begleitet. Mal sehen, ob der kreisende Berg ein Mäuslein oder eine echte Rattenbrut gebiert.

Rohrmoser hat in einem nicht Recht behalten: Er meinte 1999, daß man bereits von einem sich beschleunigenden Rechtsruck in Deutschland sprechen könne und die etablierten Parteien würden sich diesem Rechtsruck anpassen und konservative Positionen einnehmen. Rohrmoser hat nicht mit der Gewalt des befeuerten und befeuernden Zeitgeistes und den umstürzenden Machenschaften einer ehemaligen FDJ-Sekretärin aus der DDR gerechnet.

Wenn man die heutige „rechte Bewegung“ in der Gesellschaft betrachtet, hat er recht:

Was sich in diesem neuen Feld der Bewegungen nach rechts zusammenfindet, ist außerordentlich heterogen. Man kann nicht von einer identifizierbaren ideologischen Grundlage sprechen, sondern die unterschiedlichsten Strömungen münden jetzt in diese Bewegung nach rechts ein. Das reicht von den sich um ihre soziale Existenz ängstigenden, starken Gruppen der Arbeitnehmerschaft bis zu dem sich durch die Zuwanderung als bedroht empfindenden Mittelstand. Dazu gibt es die authentischen Nationalkonservativen und viele Christkonservative, die in den C-Parteien ihre Heimat verloren haben. Natürlich gibt es auch noch die extremistischen Gruppen, die sich schon seit Jahren als rechte Parteien verstanden haben. Vor allem aus der ehemaligen DDR strömen Elemente der nationalsozialistischen Vergangenheit ein, die wirklich rassistisch, extrem völkisch … akzentuiert sind.
Unser Land befindet sich in einer Unausgeglichenheit und einem anomalen Verhältnis zu sich selbst. Diese Anomalie ist zwar nicht allein darauf zurückzuführen, aber sie hängt aufs engste mit der Beobachtung zusammen, daß das Konservative de facto nicht mehr in der politischen Kultur und Öffentlichkeit existent ist.

 

Die AfD sammelt unter anderem die sich „um ihre soziale Existenz ängstigenden, starken Gruppen der Arbeitnehmerschaft“ und Wähler aus dem sich „durch Zuwanderung als bedroht empfindenden Mittelstand“ ein und wirkt wie eine Wasserstrahlpumpe auf diese ehemalige Klientel von SPD wie der Union.
Es muss ihr nur gelingen, irrlichternde, sich völkisch und in Teilen echt rassistisch gebende Mitglieder und Gruppierungen der Partei zu marginalisieren oder auszuschließen, die aggressiven und provokanten Höckes und Gaulands zu kalmieren. Dann besteht wieder Hoffnung für eine echte Mitte und einen gestalterischen Konservatismus, der für eine Gesellschaft unerlässlich ist wie Wasser und Salz zum menschlichen Überleben.

Den Todgeweihten würde ich nicht einmal ein Plätzchen im Altersheim der Geschichte gönnen, außer zu weiterer Sterbehilfe.

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*Günter Rohrmoser: Kampf um die Mitte, München 1999

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„Beati pauperes spiritu quoniam iprosum est regnum caelorum.“*

Eine abschätzige Presseschau in den Zeiten des Klimawahnsinns

Als ich die Nachrichten in diesen Tagen las, dachte ich mir, ich widme meinen Sermon zum 7. Sonntag nach Trinitatis einmal mehr dem Lob der Dummheit, der „Sancta Simplicitas“, den „Beati pauperes spiritu“.
Brachte doch die vergangene Woche neue Höhepunkte an Narretei und Allotria zutage.

Ist das der gegenwärtigen Hitze geschuldet?
Kann der Anstieg von Blödheit proportional zur gemessenen Tagestemperatur gesehen werden?
Das wäre doch eine verlockende Fragestellung für eine wissenschaftliche Studie einer unserer Spitzenforschungsstätten: „Der Grad der Hirnerweichung der Bevölkerung in Bezug auf die Wetterlage“.
Das Ergebnis würde dann wohl belegen, dass die Anfälligkeit der nicht allein klimageplagten Deutschen z.B. für Rechtspopulismus – oder auch Rassismus – Temperatur-getriggert ist.
Siehe denn, der Deutschland-Trend der ARD vermeldete doch tatsächlich diese Woche ein Allzeithoch der AfD bei einem konkomitierenden Allzeithoch der gemessenen Temperaturen.

Eine solche Studie hätte den selben hochwissenschaftlichen Wert wie jene, von der mir mein abonnierter medizinischer Infodienst diese Woche berichtete.
Eine Studie des spanischen Barcelona Institute for Global Health (ISGlobal) ergab: Wer früh zu Abend isst oder zwischen Dinner und Bettruhe mindestens zwei Stunden wartet, schützt sich vor Prostata- und Brustkrebs.
Da bin ich aber glücklich, gönne ich mir doch wenigstens immer vier „postprandiale“ abendliche Stunden.
Arme Südländer, die doch gewohnt sind, spätabends bis in die Puppen sich vollzufressen um dann erschöpft ins Bett sinken (Deswegen wurde wohl auch die Studie in Spanien durchgeführt).
Was ist mit den Muslimen im Ramadan, die doch erst nach Einbruch der Dunkelheit losfressen dürfen? Steigt durch den Ramadan die Inzidenz an Brust- und Prostatakrebs?
Interessante Fragen, die es nicht nur im Hochsommer zu klären gilt.

Nochmals zum Deutschland-Trend. Die Hirnerweichung oder -austrocknung hat in Deutschland wohl tatsächlich einen Höhepunkt erreicht, wählten die Deutschen – etwa 1000 Befragte muss man genauer sagen – laut Infratest Dimap Heiko Maas zum beliebtesten oder angesehensten Politiker.
Geht es noch blöder?

Nun, es gibt Bevölkerungsgruppen, bei denen der Schwachsinn endemisch, wenn nicht intrinsisch auftritt. Ich will jetzt nicht von den Pommern oder bestimmten alpenländischen Talbewohnern sprechen.


Die Grünen als Politiker zählen für mich zu dieser Gruppe. Und wenn man glaubt, der intrinsische, von innen kommende Irrsinn könne nicht mehr überboten werden, beweist doch die Oberschwester der Grünenfraktion Kathrin G.-E., dass das Gehirn auch in jeglicher Ausrichtung eine ungeheure Plastizität besitzt.
Sie forderte doch tatsächlich, dass persönliche Klimabeeinträchtigung als Asylgrund anzuerkennen sei.
Da reicht es dann bald als Fluchtgrund anzugeben: „Sonnenbrand, Klimakterium, Sonnenstich“ ätzt denn Stefan Paetow bei tichy´s einblick.

Neben K. G.-E.. ist eine neue Lichtgestalt an Beschränktheit bei den Grünen aufgeschienen: Die Vorsitzende Annalena Baerbock (Annalena wer?). Sie gibt doch wahrlich den Bauern eine Mitschuld an der durch die aktuelle Klimalage entstandenen Situation, Die sind der grüne Sündenbock: «Das Prinzip, Lebensmittel zu Dumpingpreisen in Massen zu produzieren, hat ausgedient!» So lautet die Essenz, die aus den Resten der grauen Substanz eines grünen zentralen Denkorgans entsprungen ist. Sancta simplicitas, möchte man rufen!

Und was sagen die „Experten“, wie „Bauer Willi“ oder der „Klimaforscher“ Mojib Latif?
Für Letzteren ist die pommersche Bundeskanzlerin Angela Merkel schuld an den gegenwärtigen Temperaturen. Untätigkeit in Sachen Klimaschutz hätten das Ganze heraufbeschworen. Glaubt man dem Artikel in der FAZ, leidet auch er unter der wärmebedingten Erweichung seines Resthirnes, widerspricht er sich doch tatsächlich in seinen „wissenschaftlich fundierten“ Aussagen.

Läßt man die gewiss unschöne Erkrankung der Rheinland-Pfälzischen Ministerpräsidentin mit ihren Folgen für die Geisteskräfte beiseite, ist doch auch in RhPfl inzwischen intrinsischer Wahnsinn flächendeckend offenkundig.
Man führt dort ein „Kompetenztraining“ für „Flüchtlinge“ im Umgang mit „Rassismus“ ein. Das Projekt soll Flüchtlingen helfen, auf Rassismus angemessen zu reagieren. Dazu dienen auch Rollenspiele – und Antworten auf typische Vorurteile.
Ich bin Pensionist und habe ausreichend Zeit, erkläre mich denn gerne bereit, für solche Rollenspiele den „Rassisten“-Part zu spielen. Ehrlich.

Was hört man eigentlich von der CDU, wie verkraftet diese das hirnlöchernde, hitze-geschaltete Sommerloch.
Auch da wird man fündig:
Um junge Leute vor voreiligen Tattoos zu schützen, will die CDU-Politikerin, die Vizechefin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Gitta Connemann ein Verbot von Spontan-Tattoos einführen. Beratungsfristen sollen in Zukunft für Bedenkzeit sorgen. Welche Fürsorglichkeit! Das wird dem Prekariat gewiss helfen.

 

Die vorstehenden Meldungen sind überwiegend auf Welt-online zu finden. Es ist zu vermuten, dass dort die Klimaanlagen in den Redaktionsräumen ausgefallen sind, oder der mangelnde Nachschub an Flüssigkeit, deutschlandweit bedingt durch den Mangel an Leergut-Flaschen, zur Hirnerwärmung oder noch mehr zu dessen Austrocknung geführt hat.

Ich weiß nicht, wie hoch derzeit die Temperaturen auf Malle sind. Doch scheint Jan Ulrich – sie wissen, unser Gröraz (Größter Radfahrer aller Zeiten) – nicht nur unter Dopingschäden am Gehirn zu leiden, wurde er doch jetzt auf Malle festgenommen, weil er in das Anwesen eines ebenfalls „mental herausgeforderten“ Nachbarn eingedrungen war. Was wollte er dort? Warum ist er über den Zaun geklettert? Nicht einmal die FAZ kann das beantworten. Sie zitiert lediglich Til Schweiger, den „geschädigten“ Nachbarn zu dieser Frage: „Ich wünsche mir, dass er aus dem Knast direkt in einen Entzug geht…“.
Das wünsche ich mir übrigens auch gelegentlich für Til Schweiger.

Die jugendbewegte Partnerseite der SZ „jetzt“ fragt unter der Rubrik „Mädchenfrage“: „Jungs, warum taucht ihr uns so gerne unter Wasser?“ Sie läßt die Jungs antworten: „Tauchen ist ein Schrei nach Liebe!

Auch das einst so renommierte Handelsblatt leidet unter der Klimaerwärmung und erzählt uns folgende rührende Geschichte:
„Rabeya Akter hat schon viele Stürme erlebt. Doch dieser Zyklon vor zwei Jahren war anders, sagt sie. Stärker als alles, was zuvor über Rabeya und ihre Familie hinweggefegt ist. Ein erster Baum fiel auf das Haus, dann noch einer, und als das Wasser aus dem Flussbett trat und immer weiter stieg, wusste sie, dass sie und ihre Familie sich irgendwie retten mussten. Eine Stunde lang wateten sie durch das Wasser, erzählt sie. Ihre Hand schmerzte, verletzt von einem Trümmerteil. Schließlich zogen Rettungskräfte sie und ihre Familie in ein Boot. Als Rabeya Tage später in ihr Heimatdorf Gerakul im Süden Bangladeschs zurückkehrte, fand sie ihr Haus nicht mehr. „Es war alles weg“, sagt sie. Es sollte das letzte Mal sein, dass sie ihre Heimat sah. Sie flüchtete…“.
Wir nehmen an, dass K.E.-G. ihr einen warmen Empfang bereiten wird.

Fehlt noch der SPIEGEL in meiner Rocky Crazy Squeezer Show.
„Der Sommer, der nie endet“ ist der Titel der neuesten Ausgabe.
Wahnsinn, der nie endet – fällt mir jedesmal ein, wenn ich mich auf Spiegel-Online verirre.
Kennen Sie Sibylle Berg, die nicht nur vom Erscheinungsbild her so extrem ausgetrocknet erscheinende „Kolumnistin“? Sie fragte dieser Tage: „Das Prinzip der Evolution heißt, dass sich alle Lebewesen den sich verändernden Bedingungen anpassen. Was sagt das über die Anhänger der neuen Zurück-in-die-Vergangenheit-Bewegungen?“
Wer sind die „Zurück-in-die-Vergangenheit-Bewegten“?
Ein nicht nur trocknungsbedingtes Hirngespinst einer hormon-gestörten Zeitungs-Tippse.
Meine ich: Denn niemand kann zurück – in was auch immer.
Arme Idiotin.
Sie reiht sich ein in eine Gemeinschaft weiter Kopfgestörter und Hitzeanfälliger, wie dem lobotomierten Sascha Lobo und dem an linker „progressiver Paralyse“ leidenden Jakob Augstein. Der erblichen „Paralysis agitans Augsteinii“? Aber nein, J. Augstein ist ja kein Augstein, sondern ein Walser.

Was hört man eigentlich von der Spitzen-Abgeordneten aus Vorpommern, unserer Bundes-Angela, der Venus aus Uckermark und Vorpommern?
Das „Abendblatt“ rätselt darüber nach: „Was trägt die Kanzlerin dieses Jahr in Bayreuth?“ und „Merkel kam früher hochgeschlitzt und ärmellos…“
Wie bewältigt sie die Einwirkungen der Hitze, fragt man sich. Hat sie jetzt endlich ein Deo gefunden, um die häßlichen Achsel-Schweißflecken an ihrer Bayreuther Festspielrobe zu verhüten? Extendiert sie hitzebedingt ihr Dekolleté´?
„Auch das ist Merkel in Bayreuth: sparsam. Sie trägt gerne ihre alten Sachen auf – so wie wir alle.“ schreibt das Blatt.

Das will ich jetzt zum Anlass nehmen, zu enden. Nicht schon wieder alte Sachen auftragen! Wie diesen regional betreffendes, von mir auf eine bestimmte Person bezogenen Spruch: „Im Winter ist der Pommer, noch dommer als im Sommer!
Das läßt gewiss neue Blödheiten erwarten.

Ohne Hitzewelle!

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* „Selig sind die armen im Geiste…“ Mth 5-3

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Ich. Rassist.

Mein antiislamisches Ressentiment

Ich will zunächst eine Geschichte erzählen:
Als General Lala Mustafa 1571 das allerchristlichste Zypern eroberte, waren bald 800 Jahre der „nicht endenden Anstrengung“ über Europa, Asien und Afrika vergangen, in denen es bereits zu zahllosen, unglaublichen Schandtaten gekommen war, mit denen sich die so genannte Überlegene Kultur besudelt. Wie der Historiker Paul Fregosi in seinem Buch »Jihad« berichtet, begab sich der venezianische Patrizier Marcantonio Bragadino, Gouverneur der Insel, nachdem er die Kapitulation unterzeichnet hatte, zu Lala Mustafa, um über die Bedingungen des künftigen Friedens zu verhandeln. Doch von Frieden konnte keine Rede sein. Entsprechend einem schon vorgefassten Plan griffen die Janitscharen die Begleitung des Gouverneurs an und hackten sie mit Säbelhieben buchstäblich in Stücke. Dann warfen sie Bragadino aus dem Sattel, schnitten ihm die Nase und die Ohren ab und zwangen ihn, so verstümmelt, vor dem Sieger niederzuknien, der ihn dazu verurteilte, bei lebendigem Leib gehäutet zu werden. Die Vollstreckung fand dreizehn Tage später statt, im Beisein aller Zyprioten, die genötigt wurden zuzusehen. Während die Janitscharen ihn wegen seines Gesichts ohne Nase und ohne Ohren verhöhnten, musste Bragadino mehrmals durch die ganze Stadt laufen und dabei Abfallsäcke schleppen sowie jedes Mal, wenn er an Lala Mustafa vorbeikam, den Boden lecken. Er starb, während ihm die Haut abgezogen wurde. Und aus seiner Kopfhaut, die mit Stroh ausgestopft wurde, ließ Lala Mustafa eine Puppe anfertigen, die – auf einer Kuh reitend – noch einmal rund um die Stadt geführt und dann an der höchsten Fahnenstange des Admiralsschiffs hochgezogen wurde. Zum Ruhme des Islam.

Warum erzähle ich diese Geschichte?
Das ist doch Hetze gegen den Islam. Und, solche Greueltaten geschahen doch auch von allerchristlichster Seite, kann man einwenden. Man denke an die Scheußlichkeiten der Folter unter der Inquisition. An die Greuel im 30-jährigen Krieg; an die grauenhaften Details im Rahmen der nationalsozialistischen Eroberungs- und Rassenpolitik Hitlers. An die Ausrottungspolitik Stalins, Maos und Pol Pots (ja, auch das traue ich mir, hier anzuführen!).
Doch es gibt Unterschiede zur andauernden „Anstrengung“ des Islam.
Die Greueltaten der Inquisition der Kirche sind Geschichte. Die Schweden, Erfinder einer besonders viehischen Prozedur – dem Schwedentrunk – im 30-jährigen Krieg, haben keine Eroberungsgelüste mehr; müssen sich mit Problemen mit ihren islamischen Invasoren abplagen. Hitler und Stalin sind Geschichte und auf ewig desavouiert; und deren mögliches Epigonentum ist eingehegt.
Allein die Gewaltideologie im Namen Allahs und seines Propheten Mohamed darf weiter bestehen und die Menschheit bedrängen.

Übrigens half es nichts, dass die wütenden Venezianer, die vormaligen Herren Zyperns verbündet mit Spanien, dem Papst, den italienischen Stadtstaaten und Malta, am 7. Oktober des selben Jahres die Flotte von Ali Pascha in der See schlacht von Lepanto besiegten. Das Osmanische Reich stand im Zenit seiner Macht, und der Angriff auf den europäischen Kontinent ging ungestört weiter. Bis nach Polen drang es vor, wo seine Horden gleich zweimal einfielen: 1621 und 1672. Sein Traum, den Islamischen Staat von Europa zu errichten, sollte erst 1683 zunichte werden, als der Großwesir Kara Mustafa eine halbe Million Soldaten aufstellte, dazu mit tausend Kanonen, vierzigtausend Pferden, zwanzigtausend Kamelen, zwanzigtausend Elefanten usw. erneut in Österreich einmarschierte. Er errichtete ein riesiges Feldlager und belagerte Wien. Die Europäer waren damals klüger als heute und außer den Franzosen des Sonnenkönigs (der einen Bündnispakt mit dem Feind unterzeichnet hatte, den Österreichern aber versprochen nicht anzugreifen) und alle herbeieilten, um die Stadt zu verteidigen, die als Bollwerk der Christenheit galt. Alle. Engländer, Spanier, Deutsche, Ukrainer, Polen, Genueser, Venezianer, Toskaner, Piemonteser, Papsttreue. Am 12. September errangen sie den außerordenlichen Sieg, der Kara Mustafa zwang zu fliehen und alles zurückzulassen, die Kamele, die Elefanten, die Gattinnen, die ab gestochenen Konkubinen und …

Die heutige Invasion Europas ist nichts weiter als ein neues Kapitel dieser Expansionsbestrebung des Islams – und wiederum der Türken. Wer will das bezweifeln!? Nur ist dies heimtückischer, hinterlistiger geworden. Gefördert und propagiert von der angeblichen Vertretung der Völkergemeinschaft, der UNO. Nicht Kara Mustafa oder Lala Mustafa, Ali Pascha oder Suleiman der Prächtige und die Janitscharen spielen die Hauptrolle. Nicht nur die Bin Laden, Saddam Hussein, Arafat, Scheich Yassin; Leute, die in Wolkenkratzer fliegen oder mit Autos sich und Unschuldige in die Luft sprengen, mit Lastkraftwagen in Menschenmengen rasen usw. Diesmal spielen „friedliche“ Immigranten die Hauptrolle. Leute, die sich bei uns einnisten und uns ohne jeden Respekt vor unseren Gesetzen ihre Vorstellungen aufzwingen. Die von törichten Politikern und Gutmenschen eingeladen wurden und werden, sich mit Ihren Sitten, ihrem Gott, ihren kulturfernen Werten bei uns breitmachen dürfen: Ungefähr zwanzig Millionen inzwischen in der europäischen Union. In der Schweiz machen sie inzwischen mehr als zehn Prozent der Bevölkerung aus, in Russland etwa zwölf Prozent, auf der Insel Malta dreizehn Prozent, Bulgarien fünfzehn Prozent, achtzehn Prozent in Zypern, neunzehn in Serbien, dreißig in Mazedonien, sechzig in Bosnien und Herzegowina, neunzig in Albanien, dreiundneunzig in Aserbaidschan. Wenige sind es nur in Portugal mit 0,5 Prozent, in der Ukraine mit 0,45 Prozent, in Lettland mit 0,38 Prozent, in der Slowakei mit 0,19 Prozent, in Litauen mit 0,14 Prozent. Und in Island sind es nur 0,04 Prozent. Glückliche Isländer. Jedoch nehmen sie überall (auch in Island) sichtlich zu. Und nicht nur, weil die Invasion mittels der Flüchtlingen und Asylanten unaufhaltsam weitergeht, sondern weil die Muslime die fruchtbarste ethnische und religiöse Gruppe der Welt darstellen. Ein Charakteristikum, das durch die Polygamie und die Tatsache, dass der Koran in einer Frau vor allem einen Bauch zum Gebären sieht, gefördert wird.

Es ist gefährlich, wenn man dieses Thema anschneidet. Das Thema der islamischen Fruchtbarkeit ist im gutmenschlichen und hypermoralischen Europa ein Tabu, an das niemand zu rühren wagt. An falscher Stelle darauf hingewiesen führt es im harmlosesten Fall zu einem (gelenkten) „Shitstorm“ in den sozialen Medien; oder auch zu staatsanwaltlicher Verfolgung wegen rassistischer Volksverhetzung. Das kann auch nicht der Verweis auf Fakten und eine rationale Betrachtung verhindern. Nämlich, dass die Zahl der Muslime im letzten halben Jahrhundert um 250 Prozent gestiegen ist. (Die der Christen nur um 47 Prozent.) Dass sie 1996 1,5 heute 2,2 Milliarden zählen.

Würde es helfen, auf die von der UNO gelieferten Daten hinzuweisen, die den Muslimen eine Zuwachsrate zwischen 4,6 und 6,4 Prozent pro Jahr bescheinigen – den Christen nur 1,4 Prozent?
In den sechziger Jahren machten die Muslime im Kosovo 60 Prozent aus, in den neunziger Jahren 90 Prozent, heute hundert Prozent. Würde es helfen, darauf hinzuweisen, dass sich in den siebziger und achtziger Jahren die Schiiten aufgrund ihrer überwältigenden Fruchtbarkeit Beirut aneignen und die christlich-maronitische Mehrheit entmachten konnten. In der Europäischen Union machen die muslimischen Neugeborenen jedes Jahr mehr als zehn Prozent aus und Mohamed ist der häufigste gewählte Namen für die Neugeborenen in Europa.

Man soll sich nur daran zu erinnern, was Boumedienne der vormalige algerische Präsident 1974 vor der Versammlung der Vereinten Nationen sagte: 

»Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und gewiss nicht als Freunde. Denn sie werden als Eroberer kommen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern. Der Bauch unserer Frauen wird uns den Sieg schenken.«

Er sagte nichts Neues. Noch weniger etwas Geniales. Die Politik des Bauches, das heißt die Strategie, Menschen zu exportieren und sie reichlich Kinder gebären zu lassen, ist schon immer das einfachste und sicherste Vorgehen gewesen, um sich ein Gebiet anzueignen, ein Land zu dominieren, ein Volk zu verdrängen oder zu unterjochen. Und seit dem achten Jahrhundert haben sich die islamischen Expansionsbestrebungen auch  stets dieser Strategie bedient. Nicht selten durch Vergewaltigung oder Konkubinat.

Erinnern wir uns, wie der frühere Augsburger Bischof Mixa 2009 einen österreichischen Imam zitierte: „Die Schlacht von 1683 haben wir verloren, die Schlacht mit dem Penis werden wir gewinnen“.

Mit dem Niedergang des Osmanischen Reiches hatte die Politik des Bauches, mit dem Penis, zunächst an Schwung verloren, und Boumediennes Rede klang wie ein Aufruf an die Pflichtvergessenen. In der Tat beendete die Organisation der Islamischen Konferenz ihre Tagung in Lahore im selben Jahr mit einem Beschluss, der auch das Vorhaben umfasste, den Immigrantenstrom in Richtung des europäischen Kontinents – zu der Zeit noch bescheiden – in »demographische Überlegenheit« zu verwandeln. 

Der gezielte Plan einer Flutung Europas mit Muslimen wird von der schwarz-rot-grünen Politkamarilla und ihren Lautsprechern in Medien und Wissenschaft stets als rechte Verschwörungstheorie abgetan.
Dass es sich um einen gezielten Plan handelt, läßt sich anhand historischer Fakten ableiten.

Man erinnere sich an die sog. Straßburger Resolution von 1975 der „Parlamentarischen Vereinigung für euro-arabische Zusammenarbeit“, die aus mehr als 200 Mitgliedern von westeuropäischen Parlamenten mit sehr unterschiedlichen politischen Orientierungen  bestand. Das Ergebnis wurde in der zweiten Ausgabe der Zeitschrift Eurabia veröffentlicht. Der politische Teil der Resolutionen zielte auf drei Bereiche: Europäische Politik gegenüber Israel; die Schaffung eines für die Araber (Muslime) günstigen Meinungsklimas; der Empfang muslimischer Einwanderer in Europa.

Die weitere Entwicklung des sog. euro-arabischen Dialogs, die politische Umsetzung der o.g. Forderungen brachte denn den europäischen Gesellschaften die heute zu beklagenden Verhältnisse ein. Es hat den aggressiven muslimisch-judeophobische Antizionismus, dessen Anti-Amerikanismus und Hass nach Europa gebracht. Politik, Medien und europäische Intellektuelle fördern und unterstützen ungestört das Bestreben, Europa, seine Geschichte und seine Kultur zu islamisieren. Ein Ziel, das islamistische Führer oder Imame in den immer mehr und mehr werdenden Moscheen ungestraft verkünden dürfen. Die Palästinenser werden als Opfer stilisiert und glorifiziert und die EU unterstützt mit Milliarden Euros, die in den Gaza-Streifen geleitet werden, die übelste Brutstätte des islamischen und antiisraelischen Terrors, die Hamas. Und nicht nur die europäische Linke beteiligt sich zusammen mit Terror-Muslimen an der Diffamierung Israels.
Europa lässt sich zwingen, seine Interpretation der eigenen Identität und Geschichte zu revidieren, um sie mit der islamischen Vision in Einklang zu bringen, und treibt die selbstzugefügte Islamisierung voran. Sogar die christlichen Kirchen beteiligen sich in Person ihrer höchsten Repräsentanten an diesem Wahnsinn.

Europas Eliten möchten, dass ihre Bürger an offene Grenzen glauben und im Verbund mit skrupellosen Wirtschaftsbossen möchten sie uns Glauben machen, dass Migration aus islamischen Ländern den Bedarf an zukünftigen Arbeitskräften aufgrund einer schrumpfenden Bevölkerung decken wird. Ein dreister Bluff. Kommen nicht schon aus den ärmeren Teilen der EU Polen, Rumänien, Bulgarien, Griechenland Arbeitskräfte zu uns? Der Islam ist ein perfekter Partner der Linken in ihrem Streben nach politischer Dominanz. Beide verschwören sich, um die Gesellschaft niederzureißen. Aber was die linken Eliten nicht realisieren, ist, wenn der Islam letztendlich die Macht übernimmt, wie es so oft der Fall ist, wird das letzte Lachen auf seiner Seite sein. Am Ende hat der Islam keine Loyalität gegenüber den Kuffar, nur gegenüber Allah und Mohammed.

Die ideologische eingeleitete Wanderungsbewegung, die „Hijra“ ist ein „Soft Jihad“ und sehr effektiv für die Verbreitung des Islam. Al-Qaida-Rekrutierer Anwar al-Awlaki erklärte unter Bezugnahme auf die Doktrin:
Der Jihad ist heute Pflicht für jeden fähigen Muslim … es ist deine Pflicht, Wege zu finden, sie zu praktizieren und zu unterstützen.“ Er führt dann 44 Wege auf, den Jihad zu unterstützen.
In „Preparing for Hijrah“ zitiert al-Awlaki Mohammed:
„Hijrah hört nicht auf, solange es einen Feind zu bekämpfen gibt“.
Khalid Sheikh Mohammed, Al-Qaida 9/11-Drahtzieher, sagte:
„Der praktische Weg, Amerika zu besiegen, ist der durch Einwanderung und Auszehrung von Nicht-Muslimen“. 

Diese Dschihadisten schaffen aber keine neuen Ideen. Sie wiederholen 1400 Jahre alte Lehre. Und die Quintessenz lautet, es ist eine Taktik, um der Scharia den Weg zu bereiten.

Letztendlich besteht die Gefahr der Migration nicht darin, dass zu viele Arbeitslose Sozialhilfe oder sonstwie Geld vom Staat abziehen, sondern dass die Sharia-Rassisten die EU weiter islamisieren werden. Diese „Gastarbeiter“ gehen nicht nach Hause. Sie haben die religiöse Pflicht zu bleiben und die Lehre zu erfüllen. Ihre Loyalität gilt Allah und Mohammed, nicht den Kuffar-Ländern des Westens. Und die Geschichte hat gezeigt, dass, sobald eine Nation vom Islam überfallen wird, sie zu 100% islamisch wird, wenn dem nicht massiv Einhalt geboten wird.

An dieser Stelle noch einmal ein Rückgriff auf die Historie. Erinern wir uns daran, was Dr. George Habash, Generalsekretär der Volksfront zur Befreiung Palästinas 1971 in einem Interview äußerte. Habash, Verantwortlicher für zahlreiche Terroranschläge und Flugzeugentführungen:

»Unsere Revolution ist Teil der Weltrevolution. Sie beschränkt sich nicht auf die Wiedereroberung Palästinas. Man muss so ehrlich sein und zugeben, dass wir einen Krieg wie den in Vietnam anstreben. Dass wir noch ein Vietnam wollen. Und nicht nur im Namen Palästinas, sondern im Namen aller arabischen Länder. Die Palästinenser gehören zur arabi schen Nation. Deshalb ist unerlässlich, dass die gesamte arabische Nation in den Krieg gegen Amerika und gegen Europa eintritt. Dass sie einen totalen Krieg gegen den Westen entfesselt. Und sie wird ihn entfesseln. Amerika und Europa sollen wissen, dass dies erst der Anfang des Anfangs ist. Dass das Beste noch kommt. Von nun an werden sie nicht mehr in Frieden leben.« Und dann: »Schritt für Schritt vorrücken, Millimeter um Millimeter. Jahr für Jahr. Jahrzehnt um Jahrzehnt. Entschlossen, hartnäckig, geduldig. Das ist unsere Strategie. Eine Strategie allerdings, die wir ausweiten werden.«

______________

Wir müssen uns der Natur unseres Problems bewusst werden.
Die Doktrin unserer Linken sagt, wir sind nicht nett genug, wir brauchen mehr Programme, wir müssen Migranten besser integrieren, wir sind die Schlimmen, die Rassisten.
Die UNO verfolgt offensichtlich die Ziele der arabischen/islamischen Expansion, indem sie einen „globalen Pakt für eine sichere, geordnete und reguläre Migration“ durchsetzen möchte.
Die jetzt bei uns durch den Fall Özil wieder wohlfeil gewordene Rassismusdebatte dient  dazu, das Feld zu bereiten und unsere Gesellschaft, genauer jene, „die schon länger hier leben“ weiter zu denunzieren um die Umerziehungsmaßnahmen zu verschärfen.

Was kann man tun?

Wenn man die islamische Doktrin versteht, sind Pläne für Lösungen machbar, meint Dr. Warner vom „Zentrum für das Studium des politischen Islams – CSPI„:
z.B. durch Änderung resp. Verschärfung der Einwanderungsgesetze, Einführung der Null-Toleranz für die Scharia, mehr Augenmerk und Anprangerung von Gefälligkeitsjustiz, Bestrafung der Appeasement-Presse durch Nicht-Beachtung und massive Kritik usw.
Die Gesellschaft muss sozialen Druck und Gegendruck wie eine Waffe einsetzen. Wir müssen uns über die Scharia und deren bereits augenfälligen Erscheinungen im Straßenbild lustig machen.

Beschämung und Humor benutzen – wird empfohlen, denn der Islam reagiere auf Beschämung und Humor wie ein Gift. Wenn eine Gesellschaft Mohammed-Witze machen kann und darf, gewinne sie. Sobald wir eine Bürgerschaft von „Gotteslästerern“ werden, löse sich das Problem.

Um die Islamisierung aufzuheben, muss es Legionen zivilen Ungehorsams gegen Zensur und Unterdrückung der Freiheit des Denkens beinhalten und nicht nur ein paar mutige Seelen.

Wir dürfen nicht aufgeben. Wir können und müssen uns durchsetzen, weil unsere Zivilisation und Freiheiten zu kostbar sind, um sie zu verlieren.

Europa muss aufstehen, damit nicht Nordafrika und Arabien sein Schicksal wird.

Pew Research hat eine weltweite Umfrage darüber durchgeführt, was Muslime glauben und praktizieren. Man kann das „Muslimologie“ nennen. Ihre Daten wurden verwendet, um ein globales Bild des Islam zu schaffen. Diese Umfrage zeigt uns, dass 40% der Muslime fromm sind. Sie üben nicht nur die Fünf Säulen, sondern gehen weiter und folgen der Sunna von Mohammed. Fromme Muslime wollen die Scharia, nicht unsere Gesetze. Viele wollen, dass die Scharia auch für die Kuffar gilt. Und fast jeder fünfte gläubige Muslim will, dass man die Kuffar angreifen soll, um den Islam zu verteidigen. Die Forderungen nach immer mehr Scharia, der Jihad wird niemals aufhören. Warum wollen es so viele nicht verstehen, dass die Scharia das Ende unserer Zivilisation bedeutet.

 

Quellen:

Oriana Fallaci: Die Kraft der Vernunft, Berlin 2006

https://www.jochen-roemer.de/Gottes%20Warnung/Hintergrund/Archiv/Beitraege/NWO-Freimaurer/Geburt-Eurabia-Strassburger-Resolution-Juni1975.pdf

Front Page

Zentrum für das Studium des politischen Islams – CSPI

Muslim Global Demographic Assessment.pdf

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Gundula Janowitz

Heute kann Gundula Janowitz, die großartige Sängerin ihren 81. Geburtstag feieren.
Sie ist mein Lieblings-Sängerin.

Gundula Janowitz studierte in Graz und begann bereits Ende der Fünfziger mit den allerhöchsten Weihen (denen Herbert von Karajans). 1959 engagierte sie der Allmächtige als Barbarina in Mozarts „Le nozze di Figaro“ an die Wiener Staatsoper, ab 1962 wurde sie in deren Ensemble eine strahlende Säule, eine zuverlässige, einzigartige Sängerin, nach der sich heute jeder Opernintendant verzehren würde. In den folgenden zwanzig Jahren war sie eine der international meistgefragten Vertreterinnen ihres Fachs und erarbeitete sich eine umfassende und weitbeachtete Diskografie von Johann Sebastian Bach bis Richard Strauss in Zusammenarbeit mit den bedeutendsten Dirigenten (ihrem zeitweiliger Mentor Herbert von Karajan, Otto Klemperer, Karl Böhm, Eugen Jochum, Leonard Bernstein, Rafael Kubelík, Georg Solti, Carlos Kleiber). Ferner wirkte sie sehr erfolgreich unter Karl Richter als eine innige Bach-Interpretin.

Der Journalist, Verfasser der obigen Zeilen schrieb auch:

Man höre sich nur einen winzigen Ausschnitt an, das „Wiewohl mein Herz in Tränen schwimmt“ aus Bachs Matthäus Passion, und die ganze, einzigartige, innig individuelle Kunst der Janowitz ist darin in weniger als zwei Minuten eingefangen. Sie hat die Welt schöner gemacht mit diesem kristallin schimmernden, doch stets verletzlich wirkenden Timbre, das doch stets die Fragilität des Perfekten deutlich werden ließ. Und ich kann mich nur wiederholen: Gundula Janowitz beschenkte uns mit einem lupenklaren, doch strahlkräftigen Sopran und ist eine Vertreterin jener so seltenen Stimmen vom Himmel, die man einfach nur bestaunt und in deren Wohlklang man badet…

Ein Wohlklang in dem man wahrlich „baden“ kann: „Vier letzte Lieder“ von Richard Strauss.

https://youtu.be/aUJgye0A5PY

Damit entdeckte ich vor bald 50 Jahren Gundula Janowitz für mich:

https://youtu.be/3wg-QIEPpog

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Die Torheit der Regierenden

Merkel – oder das trojanische Pferd

„Während alle anderen Wissenschaften vorangeschritten sind,
tritt die Regierungskunst auf der Stelle;
sie wird heute kaum besser geübt
als vor drei- oder viertausend Jahren.«
John Adams
zweiter Präsident der Vereinigten Staaten

 

 

Die Torheit der Regierenden – von Troja bis Vietnam“ ist der Titel eines Buches der wohl “meistgelesenen Historikerin der Gegenwart“, der Amerikanerin Barbara Tuchman.
Es ist ein Buch, das zur Pflichtlektüre jeder Person gehören sollte, welche sich für eine öffentliche Aufgabe qualifizieren möchte, gar „Politiker“ werden sein wollte; um die Geschicke von Land und Leute und natürlich für sich selbst in die Hand zu nehmen; an die Töpfe der Macht zu gelangen. Pflichtlektüre, mehr noch als Max Webers vor fast hundert Jahren veröffentlichter Aufsatz „Politik als Beruf“.

Nach Weber sind die drei wichtigsten Qualitäten eines Politikers:
• sachliche Leidenschaft
• Verantwortungsgefühl
• ein distanziertes Augenmaß.

Max Weber hat die Begriffe Verantwortungsethik und Gesinnungsethik geprägt: jeder gute Politiker verfolge höhere Ziele, also eine bestimmte Ethik. Er fragt, ob ein Politiker eher einer Verantwortungsethik (die Folgen des Handelns bedenken) oder einer Gesinnungsethik (das moralisch Richtige tun) folgen soll. Die Frage sei aber letztlich nicht eindeutig zu beantworten, da Politik laut Weber zwar mit dem Kopf gemacht wird, aber eben nicht nur mit dem Kopf. Er folgert, dass Gesinnungs- und Verantwortungsethik keine Gegensätze, sondern Ergänzungen sind, die gemeinsam den richtigen Politiker ausmachen.

Barbara Tuchman schildert in ihrem Buch wie die von Weber postulierten, o.g. wichtigsten Eigenschaften von Politikern, von den „Regierenden“ in der Geschichte stets konterkariert werden, dass Politik in den meisten Fällen nicht mit dem Kopf, dem normalen oder gesunden Menscheverstand, sondern mit anderen Beweggründen betrieben wird.

Sie schreibt:

Die gesamte Geschichte, unabhängig von Zeit und Ort, durchzieht das Phänomen, daß Regierungen und Regierende eine Politik betreiben, die den eigenen Interessen zuwiderläuft. In der Regierungskunst, so scheint es, bleiben die Leistungen der Menschheit weit hinter dem zurück, was sie auf fast allen anderen Gebieten vollbracht hat. Weisheit, die man definieren könnte als den Gebrauch der Urteilskraft auf der Grundlage von Erfahrung, gesundem Menschenverstand und verfügbarer Information, kommt in dieser Sphäre weniger zur Geltung und ihre Wirkung wird häufiger vereitelt, als es wünschenswert wäre. Warum agieren die Inhaber hoher Ämter so oft in einer Weise, die der Vernunft und dem aufgeklärten Eigeninteresse zuwiderläuft? Warum bleiben Einsicht und Verstand so häufig wirkungslos?

Tuchman schildert in ihrem Buch drei historische Geschehnisse ausführlich – neben  Hinweisen auf vielfache sonstige „Torheiten“ in der Geschichte – die ihre These von der Torheit der Regierenden belegen.
Als Eröffnung führt sie das eher in Dichtung und Mythos angesiedelte Ereignis des Untergangs von Troja an.
Sie fragt:

Warum zogen die Trojaner jenes verdächtig aussehende hölzerne Pferd in die Mauern ihrer Stadt, obwohl sie allen Grund hatten, eine List der Griechen zu vermuten? Warum beharrten unter Georg III. mehrere Regierungen hintereinander gegenüber den amerikanischen Kolonien auf einer Politik der Unterdrückung statt der Versöhnung, obgleich zahlreiche Ratgeber darauf hingewiesen hatten, daß der damit angerichtete Schaden größer sein müsse als jeder denkbare Gewinn? Warum ließen sich Karl XII. von Schweden, Napoleon und dann Hitler auf eine Invasion Rußlands ein, obwohl die Versuche der jeweiligen Vorgänger stets in einer Katastrophe geendet hatten? Warum ergab sich Montezuma, Gebieter über ein starkes, uner schrockenes Heer und eine Stadt von 300000 Einwohnern, tatenlos einem Trupp von einigen hundert fremden Eindringlingen, und dies, nachdem sie nur zu deutlich gezeigt hatten, daß sie Menschen und keine Götter waren? Warum weigerte sich Chiang Kai-shek, den warnenden Stimmen der Reformer Gehör zu schenken, bis er eines Tages feststellen mußte, daß ihm sein Land entglitten war? Warum verwickelten sich die Erdöl importierenden Länder in Rivalitäten um die verfügbaren Vorräte, während sie durch ein festes, geschlossenes Auftreten gegenüber den Exporteuren die Situation unter ihre Kontrolle hätten bringen können?

Die große Erzählung vom Trojanischen Pferd führt zwangsläufig in unsere Gegenwart.
A. Merkel, die Bundeskanzlerin, angeblich mächtigste Frau der Welt, hat 2015 mit der von ihr rechts- und vernunftwidrig verkündeten Grenzöffnung für „Flüchtlinge“ und Asylanten jedweder Provenienz einem „trojanischen Pferd“ das Tor geöffnet – besetzt mit auf Unterwerfung und Destruktion ausgerichteten Kriegern.

Barbara Tuchman schreibt:

Es gibt vier Arten von Mißregierung, die auch häufig in Kombinationen auftreten:

1. Tyrannei oder Gewaltherrschaft …
2. Selbstüberhebung
3. Unfähigkeit oder Dekadenz,
4. Torheit oder Starrsinn.

Sie beschäftigt sich in ihrem Buch überwiegend mit der letztgenannten Spielart der Form von Mißregierung: Politisches Handeln aus Torheit und Starrsinn, das den Eigeninteressen des jeweiligen Staates und seiner Bürger zuwiderläuft. Im Eigeninteresse liegt all das, was dem Staatskörper zum Wohlergehen und zum Vorteil gereicht; von Torheit spricht sie bei einer Politik, die hieran gemessen kontraproduktiv ist.

Den Begriff Torheit unterstellt sie, wenn Politik drei Kriterien erfüllt:

– „Erstens muß sie zu ihrer Zeit, und nicht erst im nachhinein, als kontraproduktiv erkannt worden sein.
– Zweitens: eine Politik soll hier nur dann als töricht bezeichnet werden, wenn es zu ihrer Zeit eine praktikable Handlungsalternative gab.
– Durch Einführung eines dritten Kriteriums schließlich soll eine Fixierung auf das Problem der individuellen Persönlichkeit vermieden werden: die erörterte Politik muß demnach von einer Gruppe und nicht von einem einzelnen Regierenden betrieben worden sein und über die politische Laufbahn eines Einzelnen hinaus Bestand gehabt haben.

Ich meine: Alle drei Kritereien haben bei dem törichten Regierungsgebaren der Kanzlerin Gültigkeit und das letzte Kriterium gilt ebenfalls, denn nicht Merkel allein hat die Torheiten hervorgebracht, sondern ihr Kabinett und nicht nur die Fraktionen der Regierungspartien haben ihre Handlungen befürwortet und gestützt.
Nicht nur die Flutung Deutschlands und Europas mit kulturfremden und -fernen Migranten mit Import von Kriminellen in großere Zahl; die ad hoc ausgerufene Energiewende, die alternativlose“ Euro-Politik ist nicht zu vergessen. Der Starrsinn der Kanzlerin ist sprichwörtlich geworden. Hier einige Zitate

2009 über ein Gesetz zur Enteignung von insolventen Banken: „Ich halte das Vorgehen für alternativlos.“

2010 zum ersten Rettungspaket für Griechenland: „Die beschlossenen Hilfen sind alternativlos.

August 2015: „Wir haben so vieles geschafft. Wir schaffen das!“

Dazu später in einem Interview: „Für mich war der Satz keine rhetorische Besonderheit, sondern Ausdruck meiner Grundhaltung im Leben.“

September 2015: „Und wenn wir jetzt anfangen müssen, uns noch entschuldigen zu müssen dafür, dass wir in Notsituationen ein freundliches Gesicht zeigen, dann ist das nicht mein Land.“

Nach der Wahl 2017:„Ich kann nicht erkennen, was wir jetzt anders machen müssten.“

 

Barbara Tuchman weiter:

Wenn uns doch Torheit oder Starrsinn bei den einzelnen Menschen begegnen – aus welchem Grund, so könnte man fragen, sollte man da im Bereich des politischen Handels etwas anderes erwarten? Das Problem besteht darin, daß die Torheit dort, wo sie an die Regierung gelangt, sehr viel weiterreichende Folgen für eine größere Zahl von Menschen hat, als die Torheit eines Einzelnen je haben kann, und deshalb sind Regierungen mehr noch als der Einzelne verpflichtet, vernunftgemäß zu handeln. Warum aber hat die menschliche Gattung, die all dies seit langem weiß, keine Vorkehrungen und Schutzmaßnahmen gegen das Vordringen der Torheit in die Regierung getroffen?

Engstirnigkeit, die Quelle der Selbsttäuschung, ist ein Faktor, der eine überaus wichtige Rolle in der Politik spielt. Sie besteht darin, eine Situation nach vorgefaßten, festen Anschauungen einzuschätzen und gegenteilige Anzeichen zu mißachten oder zu verleugnen. Daraus erwächst ein »Wunschhandeln«, das sich von den Tatsachen nicht beirren läßt. Über Philipp II von Spanien, der alle anderen Souveräne an Engstirnigkeit weit hinter sich ließ, hat ein Historiker geschrieben: »Kein Fehlschlag seiner Politik vermochte seinen Glauben an ihre prinzipielle Vortrefflichkeit zu erschüttern.«

Merkel hat Gleiches von kompetenter Seite attestiert bekommen. Der Psychiater und Psychoanalytiker Hans-Joachim Maaz fällt ein hartes Urteil:
Wie Merkel sich derzeit verhält – irrational und nicht einsichtig – lässt befürchten, dass sie den Bezug zur Realität verloren hat“, sagt er im Gespräch mit der Huffington Post Deutschland im Januar 2016.
Maaz sieht bei Merkel ein „narzisstisches Grundproblem“. Sie habe ein „künstlich aufgeblasenes Selbstbild“. Der Experte sagt: „Man muss fürchten, dass Merkel selbst glaubt, sie sei die mächtigste Frau der Welt.“
Tatsächlich habe die Kanzlerin keine reale Führungsstärke. Im Gegenteil: Maaz sieht bei Merkel ein „Selbstwertdefizit, eine Minderwertigkeit und eine Unsicherheit“.
Das Handeln der Kanzlerin ist laut Maaz eine Gefahr für Deutschland, weil ihr stures Beharren zu einer Spaltung der Gesellschaft führe. Und auch um den seelischen Zustand von Merkel fürchtet der Experte: „In der aktuellen Situation ist tatsächlich zu befürchten, dass ein psychischer oder psychosomatischer Zusammenbruch bevorsteht.“

Screenshot – Signs of Nervous Breakdown*

Seit dieser Aussage sind 1 ½ Jahre vergangen und Merkel „regiert“ immer noch, ist nicht nach einem erhofften befürchteten Zusammenbruch in eine Heil- und Pflegeanstalt gelangt und darf ihre Politik der Torheiten und des Starrsinns fortsetzen. Zum Schaden von Land und Volk.

Eine Vorrangstellung unter den Kräften, die die politische Torheit beeinflussen, nimmt die Herrschsucht ein, von Tacitus die »schändlichste aller Leidenschaften« genannt. Weil sie sich nur durch Macht über andere befriedigen läßt, sind Staat und Regierung ihr bevorzug ter Tummelplatz. Auch die Wirtschaft bietet eine Art von Macht, aber nur den Erfolgreichsten, die ganz oben an der Spitze stehen, und ihr fehlen die Herrschaftsgewalt und die Titel, die roten Teppiche und die Motorradeskorten des öffentlichen Amtes. Andere Tätigkeiten – Sport, Wissenschaften, freie Berufe, schöpferische und darstellende Künste – bieten Befriedigungen verschiedener Art, nicht aber die Gelegenheit zur Machtentfaltung. Staat und Regierung bilden das wichtigste Terrain der Torheit, weil die Menschen hier nach Macht über andere streben – nur um sie über sich selbst zu verlieren.

Dazu ist heute eine Ergänzung notwendig, die Barbara Tuchman (noch) nicht im Fokus hatte: die sog. vierte Macht, die Presse, die Medien, die in unserer Gesellschaft und Staat in unheiliger Koalition mit den politisch Mächtigen zusammen wirken. Bei der Durchsetzung und Aufstachelung der durch starrsinnige und vernunftwidrige Hypermoral gelenkten Politik. Und auch „Künstler“ und Wissenschaftler beteiligen sich inzwischen unterstützend am törichten politischen Tun und üben damit implizit Macht aus. Sie verinnerlichen damit die die Mächtigen „schützende Dummheit“. Der Begriff begegnet uns in George Orwells 1984, unter der Bezeichnung Crimestop – Verbrechenstopp:

»Verbrechenstopp bedeutet die Fähigkeit, gleichsam instinktiv auf der Schwelle jedes gefährlichen Gedankens halt zumachen. Es schließt die Gabe ein, Analogien nicht zu verstehen, außerstande zu sein, logische Irrtümer zu erkennen, die einfachsten Argumente mißzuverstehen …, und von jedem Gedankengang gelangweilt oder abgestoßen zu werden, der in eine ketzerische Richtung führen könnte. Verbrechenstopp bedeutet, kurz gesagt, schützende Dummheit.«

An dieser Stelle nochmal zurück zu Max Weber, der in seinem Aufsatz auch das Bürokratische der professionellen Parteiapparate beschrieben hat, die Hinterbänkler und Unterstützer der Macht, die sich wie »Stimmvieh« herankarren lassen, weil sie von der Politik und nicht für die Politik leben. Ohne die „schützende Dummheit“ gehen sie ein wie der Fisch ohne Wasser.

Wer für politische Ämter, als Spitze des Staates geeignet sein könnte, darüber haben sich schon die alten Griechen Gedanken gemacht, voran Plato, der eine Herrschaft der Weisesten propagiert hat. Wegen der Kerngedanken in seiner Politeia hat ihn aber Karl Popper in das Verdikt als einer der „Feinde der offenen Gesellschaft“ gesetzt.
Machiavelli, der Vielgeschmähte sagt, ein Fürst – Herrschender – sollte stets ein großer Fragender sein; der Wahrheit über die Dinge, nach denen er sich erkundigt hat, sollte er geduldig lauschen und sollte böse werden, wenn er feststellt, daß jemand Skrupel hat, ihm die Wahrheit zu sagen. Was die Regierungskunst benötigt, sind große Fragende, sagt Machiavelli.
Mut und Zivilcourage müsste ein Prüfstein für Politiker sein. Montaigne meint: „Entschlossenheit und Tapferkeit, nicht die, welche der Ehrgeiz ermuntert, sondern jene, die Weisheit und Vernunft in einer wohlgeordneten Seele einpflanzen.“

Glaubt man dem oben zitierten Urteil des Psychiaters Maaz, kann man bei unserer obersten Regierenden eine „Wohlgeordnete Seele“ nicht annehmen.

Jonathan Swift hat sich in seiner bösen Satire „Gullivers Reisen“ ebenfalls über Vernünftigkeit im Zusammenhang mit Menschen und deren Staatsgeschäften ausgelassen. Er beschreibt den Menschen nicht als vernünftiges Geschöpf, sondern als höchstens zur Vernunft fähiges Wesen. Er schrieb eine unverblümte Satire auf den im damaligen Zeitalter der Aufklärung aufkommenden Glauben an die Vernunft – vor allem aufgrund der impliziten Kritik an den im frühen 18. Jahrhundert bestehenden Regierungsformen in Europa, v.a. am Absolutismus. Die Exzesse der Französischen Revolution im Namen der Vernunft sollten ihm später Recht geben. Swift führt aus, dass Wahrhaftigkeit, Gerechtigkeit, Mäßigung und dergleichen in jedermanns Macht stünden: die Übung dieser Tugenden mache im Verein mit Erfahrung und guter Absicht jeden beliebigen Menschen für den Dienst an seinem Lande geeignet, außer wo (vielleicht) ein besonderes Studium erforderlich sei.«

Barbara Tuchman schließt ihren großen Essay darauf fußend mit einer wenig optimistischen Botschaft:

Vielleicht stehen solche Tugenden ja tatsächlich in jedermanns Macht, aber in unserem System haben sie geringere Chancen als Geld und skrupelloser Ehrgeiz, sich an der Wahlurne durchzusetzen. Vielleicht kommt es nicht so sehr darauf an, Politiker und Beamte zum Regieren zu erziehen – vielleicht sollte man vor allem die Wähler erziehen, Integrität und Charakter zu erkennen und zu belohnen und den Ersatz abzulehnen. Vielleicht bringen bessere Zeiten auch bessere Menschen hervor, vielleicht bedarf eine weisere Regierung des Nährbodens einer dynamischen, statt einer geängstigten, verwirrten Gesellschaft. Wenn John Adams recht hatte und die Regierungskunst »heute kaum besser geübt wird als vor drei oder viertausend Jahren«, dann können wir große Verbesserungen vernünftigerweise nicht erwarten. Wir können nur weiterwursteln, wie wir es in diesen drei- oder viertausend Jahren getan haben – durch Zeiten von Glanz und Niedergang, durch Zeiten hoher Unternehmungen und tiefer Schatten.

Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Die Hoffnung auf den ultimativen „Nervous Breakdown*“ der diese unsere Kanzlerin, in heilsamer Weise ereilen möge und ihr Jahre der Erholung zuteilwerden lasse; in einer Heilanstalt ihrer Wahl, fernab von Asyl- und Flüchtlingsfragen?
Die Hoffnung auf eine nochmalige unblutige deutsche Revolution a la 1989? Eine politische und kulturelle Revolution, um dem Terror von Political Correctness und Crimestop endlich Einhalt zu bieten.
Wir werden in der Politik nach den Erkenntnissen von B. Tuchman und vielen anderen Historikern wohl immer bevorzugt mit negativen Charakteren konfrontiert werden. Mit Leuten wie Merkel, Kauder, Tauber, Nahles, Schulz, Stegner, Pofalla, Roth – um nur einige deutsche Charaktere zu nennen. Aber vielleicht gelingt es, ein System aufzubauen, den Zugang zur Macht an bestimmende Kriterien zu binden, zu erschweren. Die Attribute wären seit 3000 Jahren bekannt.

Screenshot – „Abgang“

 

_____________________________________

*Nervous breakdown and mental breakdown are dated terms describing emotional or physical stress that temporarily makes someone unable to function in day-to-day life.

Quellen: Barbara Tuchman, S. Fischer verlag GmbH, Frankfurt am Main 1984
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Zurück aus dem Urlaub

Ankunft der „Mannschaft“ in Frankfurt mit ihrem lockeren Reiseleiter…

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„Olympia ist gefallen…“

Ich zähle nicht zu denen, die sich ein vorzeitiges Ausscheiden unserer Fußball-Nationalmannschaft herbeigewünscht haben – nicht mal „klammheimlich“.
Aber ich bin nun auch nicht traurig. Wenn die Leistung nicht stimmt, dann gibt es halt Konsequenzen.
Das hat jeder von uns schon erfahren müssen.
Im Sport wirkt das ganz besonders. In der Politik nicht immer zwingend: Beispiel Merkel und Konsorten.

Diese drei Gesichter konnte man – und da weiß ich mich vielen einig – nun wirklich nicht mehr ertragen: Den depressiven Erdogan-Fan Özil, den zahn-zischelnden,  angeblich unfehlbaren Buntestrainer Löw und deren Protektorin Angela Merkel.

Löw wird zurücktreten, Merkel wird endlich politisch abgewickelt und dieser eigentlich unwichtige Özil wird ohne seine beiden Mentoren auch keine Rolle mehr spielen.

Alles klärt sich.
Nur wenn etwas verschwindet, kann Neues und Besseres entstehen.

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Et Resurrexit

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Deutsche Hymnen

Geschlechtergerecht!

 

Wem geht es nicht so, dass man sich beim Gebrauch dieses Wortes regelrecht einen Knoten in die Zunge macht. Das passierte mir schon so, als einst die „Bibel in geschlechtergerechter Sprache“ aufgelegt werden sollte.
Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März fordert die wahrscheinlich weiterhin real existierende Gleichstellungsbeauftragte des Bundesfamilienministeriums einem Bericht zufolge eine Änderung des Texts der bundesdeutschen Nationalhymne.

Zur Erinnerung für jene, die doch bei Staatsakten, Länderspielen oder Siegerehrungen mitsingen möchten, der offizielle Text:

Einigkeit und Recht und Freiheit
für das deutsche Vaterland!
Danach lasst uns alle Streben
brüderlich mit Herz und Hand!
Einigkeit und Recht und Freiheit
sind des Glückes Unterpfand:
|: Blüh im Glanze dieses Glückes,
Blühe, deutsches Vaterland! :⎪

 

Aus „Vaterland“ solle nun „Heimatland“, aus der Zeile „brüderlich mit Herz und Hand“ „couragiert mit Herz und Hand“ werden. So zitiert die „Bild am Sonntag“ aus einem Schreiben der Ministeriumsbeauftragten Kristin Rose-Möhring wie auch hier zu lesen ist.

Mein Freund Herbert Gassen erzürnte sich darob zu recht: „Das schlägt doch dem Faß den Boden ins Gesicht: Der Text unsrer Nationalhymne soll gegendert werden!“

Musterbeispiel für den Vorschlag der deutschen Bindestrichfrau Möse-Röhrend – Pardon: Rose-Möhring – von der vaterlandslosen SPD lieferte Deutsch-Österreich, resp. die frühere österreichische „Frauenministerin“ Rauch-Kallat von der ÖVP, welche 2011 eine „gegenderte“ Form der der Österreichischen Hymne durchsetzen konnte.

Die beiden Hymnen haben über die feministische Ablehnung hinaus eine weitere Gemeinsamkeit: Die Melodien stammen von großen deutschen bzw. österreichischen „Söhnen“, den gefeierten Komponisten Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart.
Den Text der österreichischen Hymne „Land der Berge, Land am Strome…“ verfasste im Gegensatz zur deutschen indes eine Frau namens Paula Preradović (typisch Wiener Name!), Enkelin des angeblich größten kroatischen Dichters Petar Preradovic.
Der nun von einer Frau verfasste Text der Hymne passte weiland der Österreichischen „Frauenministerin“ (was ist das eigentlich?) und in deren Gefolge den gegenderten österreichischen Parlamentariern gar nicht mehr. Anstatt der Textstelle „Heimat bist du großer Söhne“ heißt es nun (nach langem Kampf !) „Heimat großer Töchter, Söhne“, und statt „Einig lass in Brüderchören, Vaterland, dir Treue schwören“ lautet es nun „Einig lass in freud’gen Chören, Heimatland, dir Treue schwören“. Und so wurde die „geschlechtergerechte“ Form der Österreichischen Hymne gar in den Gesetzesrang erhoben und Frau Rauch-Kallat hält das Singen der Hymne in alter Form gar für einen strafbaren Gesetzesbruch – nahezu so schwerwiegend wie eine Holocaustleugnung.

Hier zunächst wieder die schöne österreichische Hymne in der gewohnten Form:

Land der Berge, Land am Strome,
Land der Äcker, Land der Dome,
Land der Hämmer, zukunftsreich!
Heimat bist du großer Söhne,
Volk, begnadet für das Schöne,
Vielgerühmtes Österreich.
Vielgerühmtes Österreich.

 

Heiß umfehdet, wild umstritten,
Liegst dem Erdteil du inmitten
Einem starken Herzen gleich.
Hast seit frühen Ahnentagen
hoher Sendung Last getragen,
Vielgeprüftes Österreich.
Vielgeprüftes Österreich.

 

Mutig in die neuen Zeiten,
Frei und gläubig sieh uns schreiten,
Arbeitsfroh und hoffnungsreich.
Einig laß in Brüderchören,
Vaterland, dir Treue schwören.
Vielgeliebtes Österreich.
Vielgeliebtes Österreich.

Bei dem damaligen Anschlag auf das österreichische Volksempfinden erreichte mich ein Brief einer Bekannten aus der Alpenrepublik.
Sie schrieb: „Da die Frauenministerin will, dass auch Frauen in der Bundeshymne vorkommen sollen, so wollen das andere Gruppen auch. Damit allen Gerechtigkeit widerfährt…

Die Senioren:
Land der Rentner, Land der Greise,
Land der Witwen, klug und weise
kriegserprobt, erfahrungsreich!
Heimat bist du junger Gfrasta*!
Zwei, drei Fotzen**, aus und basta!
Viel zu gutes Österreich!

 

Für die türkischen Mitbürger:
Land der Türken, Land am Strome,
Land von Kebab, Land von Dome,
Land von Halbmond zukunftsreich!
Heimat großer Türkensöhne,
Kopftuchfrauen wunderschöne!
Vielgeliebt in Österreich!

 

Für die Machos:
Land der Trampel, Land der Tussis,
Land der faden Zungenbussis,
Land der Schwuchteln zukunftsreich!
Heimat bist du schiacher*** Weiber,
Hängebusen, fette Leiber!
Leidgeprüftes Österreich!

 

Für die Homosexuellen:
Land der Boys und der Kondome,
Land der Priester und der Dome,
Land der Bläser zukunftsreich!
Heimat bist du scharfer Söhne!
Megageiles Österreich!

 

Für die Verbrecher:
Bitta sähr, I nix von hier,
gib schnell zwanzig Euro mir,
oda finfzig is no bessa,
sonst ich zücken muss die Messa.
Richta sagt ist kein Verbrechen,
I im Recht wenn i muss stechen,
is berechtigt denn ist nur
Ausdruck unsera Kultur.
Du nix schreien, Du nix klagen,
Grüne sonst Rassist dir sagen,
schene Zukunft, alles neich****,
vielgeliebtes Estareich.

 

Unsere deutsche Nationalhymne gemäß dem ursprünglichen Text von Hoffmann von Fallersleben derart umzudichten oder zu aktualisieren ist äußerst schwierig. Darum könnte man fast geneigt sein, die o.g. Hymne gleich für die bundesdeutschen Lande mit einigen wenigen mundartlichen und sachlichen Adaptionen zu übernehmen. Man muss sich bei der Umarbeitung aber davor hüten, vielleicht aus Rücksicht auf den Versfuß oder die – Silben etwa statt „Österreich“ die Vokabel „Deutsches Reich“ zu verwenden. Eine neue Einvernahme Österreichs ins Reich? Sowas geht gar nicht!

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Für Nichtösterreicher, Preußen etc.:

* Gfrasta: nerviges Kind, schlimme Person
** nicht etwa Mehrzahlform des weiblichen Geschlechtsteils (Gossensprache), richtig: Ohrfeigen, Backpfeifen
*** schiach: häßlich
**** neich: neu

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