Die Panikmacher

oder die Virulenz von Nachrichten

Jetzt können sie so richtig aufdrehen und dem zahlenden Publikum zeigen, wie ernsthaft und verantwortungsvoll sie mit der „Demokratieabgabe“ umgehen können. Eine Sondersendung jagt die andere, Experten und Spezialisten werden in Bataillonsstärke in die Studios gekarrt und dürfen ihre fachmännische „Expertise“ zelebrieren.
Die Quatschrunden im Fernsehen kennen kein anderes Thema mehr, das wie verdorbener Quark breitgetreten wird.
In den Online-Medien der schrei(b)enden Zunft werden fast im Minutentakt über sog. Liveticker Horrormeldungen über die weltweite Ausbreitung des Corona-Virus ausgedunstet. Ein Virologe darf dort verkünden, dass er mit 60 – 70 Prozent infizierten Deutschen rechnet.
In Bezug auf die Meldungen von den Börsen wird der „schwarze Montag“ von 1987 beschworen, der zu Auswirkungen wie nach dem „schwarzen Freitag“ von 1929 führen könnte.
Jeder alarmiert, aber keiner will angeblich Panik verbreiten.
Und dann kann das Thema auch noch dazu dienen, das leidige Amerika- oder Trump-Bashing zu betreiben, wie aus einem „Bericht“ eines Amerikakorrespondenten der FAZ herausgelesen werden kann.

Ich bin kein Virologe, kein ausgebildeter „Epidemiologe“ oder WHO-Experte, aber das angebliche Verbreitungsmuster auf der Weltkarte macht mich schon stutzig. Kann es sein, dass erst jetzt aufgrund der allgemeinen Sensibilisierung der Spezialisten etwas als Spezifikum erfasst wird, das schon vor dem angeblichen Ausbruch in China nicht nur dort übertragbar war?
Gerald Grosz – kein Medizin-Spezialist – hat auch darauf hingewiesen

Als Mediziner weiß ich, wenn ich etwas nicht gezielt untersuche und erfasse, kann es scheinbar nicht vorhanden sein. Erst mit dem gezielten Einsatz bzw. der Möglichkeit eines spezifischen Diagnostikums komme ich dann dahinter.
Ich will nichts verharmlosen, aber die Medien und die sog. Spezialisten sollten quantitativ und auch qualitativ etwas abrüsten. Angsterzeugung und Panik hat noch keinem geholfen, außer dem Dünkel und der Selbstvergewisserungs-Gier der Panikmacher.
Nur mit kühlem Verstand und etwas Gelassenheit bin ich in der Lage, eine Herausforderung zu bestehen, einer Bedrohung zu widerstehen.

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Am Shabbat in Jerusalem

Kein Reisebericht – nur einige Impressionen

Es war der Tag mit dem schlechtesten Wetter, als wir mit unserer Reisegruppe am letzten Samstag Jerusalem besuchten. Es stand der Besuch der Altstadt mit der Klagemauer auf dem Reiseplan. Strömender Regen begleitete uns den halben Tag. Das soll mal als weniger bedeutsam bezeichnet werden, denn wir bekamen an dem Tag hautnah Eindruck vom palästinensischen Terror gegen Israelis.
Wir hatten kaum das Löwentor passiert – ein Eingangstor zur Altstadt – hörten wir unmittelbar hinter uns eine Salve aus einer Maschinenpistole. Gleich darauf stürmten schwer bewaffnete Polizisten aus den Nebengassen an uns vorbei.
Was war geschehen?
Ein Palästinenser hatte einen Polizisten nahe am Löwentor mit einem Messer angegriffen, und da er nicht abgehalten werden konnte, wurde er erschossen. Den angegriffenen Polizisten hat seine Schutzweste vor schwereren Verletzungen durch das Messer geschützt.
Unser israelischer Reiseführer kommentierte die Angelegenheit wenig gerührt als einen in letzter Zeit alltäglichen Vorfall.
Seit der Verkündigung des neuesten Nahost-Plans von Donald Trump ist die Stimmung unter den militanten Palästinensern wieder stärker aufgeladen.
Am Abend hörten wir dann Nachrichten von neuen Raketenangriffen aus dem Gazastreifen auf Israel, die bis zum Montag anhielten. Davon waren wir aber weit entfernt, bzw. schon auf der Heimreise.
Was in den letzten Tagen in Israel geschah, kann man hier nachverfolgen.
Mit Donald Trump haben auch die Palästinenser, wie ihre unterstützenden linken Freunde hierzulande, den bevorzugten Popanz gefunden.
Wir hatten selbstverständlich Gelegenheit, in Bethlehem an der Grenzmauer die Graffiti des „Komunikationsguerillas“ und Street-Art-“Künstlers“ Banksy zu bewundern, für den Trump – wie für die anderen „Künstler“ dort – ebenfalls ein geschätztes Objekt ist.
Meine eher gutmenschlich und pazifistisch eingestellte Ehefrau (und Trump-Verächterin) war gleichwohl bestürzt über die in vielen Bildern ausgedrückte Aggressivität und den Hass auf Israel.

 

 

 

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Studienreise …

8 Tage Israel – dann melde ich mich wieder!

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Das Ansehen Deutschlands …

Da hat so ein Wichtigtuer der bundesdeutschen „Eliten“ wieder einmal Schleim in Richtung Kanzleramt abgesondert:

„Der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Ingo Kramer, sieht das Ansehen Deutschlands durch die AfD beschädigt. „In der öffentlichen Wahrnehmung schadet sie dem Wirtschaftsstandort Deutschland“, sagte Kramer der „Neuen Westfälischen“ (Samstagausgabe). „Unser Image wird durch Ereignisse wie die Wahl in Erfurt jetzt oder antisemitische Übergriffe und dergleichen schleichend beschädigt, das gute Bild bröckelt langsam“, so Kramer.
Dabei sei der Ruf von Bundeskanzlerin Merkel im Ausland wie „Donnerhall“.

Berichtete neben anderen Online-Diensten „Wallstreet online“.

Da bedient sich doch einer aus der „Wacht am Rhein“.
Wie heißt es dort:
Es braust ein Ruf wie Donnerhall, wie Schwertgeklirr und Wogenprall.“
Und: „Lieb Vaterland, magst ruhig sein. Fest steht und treu die Wacht, die Wacht am Rhein!“
Die „Wacht am Rhein“ hat ausgedient, und auch das „Lieb Vaterland“, auf das seine Repräsentanten nur noch was husten. Und nichts mehr von „Schwertgeklirr und Wogenprall“ (was aber unter bestimmten Aspekten nicht unbedingt nachteilig sein muss).

Doch zurück zur Meldung und dem „Ruf von Bundeskanzlerin Merkel“.
Dass Merkel im Inland nach wie vor die beliebteste Politikerin sei, halte ich einmal mehr für ein Konstrukt der Meinungsforschungsindustrie im Auftrag von ARD/ZDF und der Regierung.
       Man möge mir das Gegenteil beweisen.
Das Ansehen Merkels („Die mächtigste Frau der Welt“) im Ausland wird uns gleichwohl durch selektive Auswahl von Presseberichten aufgetischt.
       Auch hier möge mir man Gegenteiliges nachweisen.
Die jüngsten Pressekommentare aus dem Ausland, nicht nur zum Management der „Thüringen-Krise“ durch die Kanzlerin, strafen die Aussagen des BdA-Präsidenten der Lüge. Aber dieser Funktionär trägt indes das aus der Retorte erzeugte Schreckensbild von der AfD – wie so viele Apparatschiks der Industrie, bis hin zu Fussball-Präsidenten – wie eine Monstranz durch die Gegend.

Man müsste meinen, ein Arbeitgeber-Präsident habe die kommenden Heimsuchungen des Wirtschaftsstandorts Deutschland, die sich nicht nur durch die bereits erkennbare Wirtschaftskrise abzeichnen, klar vor Augen. Auf die übrigens die Wirtschaftsexperten der AfD seit Jahren hinweisen.
Nein, er lobt die Verursacherin des bereits bestehenden Desasters.

Deutschland ist dank der Merkelschen Politik und dem Gebaren ihrer Anbeter auf vielen Gebieten in der Welt zu einer Lachnummer verkommen.
Da wären:

• Die stümperhafte sogenannte „Energiewende“, welche Industrie, Handwerk und private Verbraucher drangsaliert und in den Ruin treibt (dazu den lachenden Nachbarn gute Geschäfte mit Atom- und Kohle-Strom beschert).
• Die Zerstörung der einst vom Ausland beneideten deutschen Schlüsselindustrien (Automobil-, Maschinenbau-, Energie-Industrie usw.) durch das von der Regierung verordnete Diktat der Ökologie.
• Der anmaßende Anspruch, mit diesem Modell die Welt retten zu können.
• Die Verwüstung des einstmals weltweit angesehenen und vielfach nachgeahmten deutschen Bildungs- und Forschungswesen mit der Aufgabe der einzigen echten „Rohstoffquelle“, die Deutschland besitzt.
• Eine Bundes“wehr“, welche durch „Verteidigungsminister“ nur noch der Lächerlichkeit preisgegeben wurden.
• Der sich abzeichnende gesellschaftliche, kulturelle und nationale Suizid durch die von der Regierung geförderte, uneingeschränkte Zuwanderung kultur- bzw. zivilisationsfremder Völkerscharen.
• Dazu die nicht endende Selbstkasteiung als der Großverbrecher der Geschichte, welche nur zu anhaltender Verachtung bei einem souveränen weltweiten Publikum führt.

Das demokratische Modell der Bundesrepublik und des Grundgesetzes waren zu Zeiten mal ein „Exportschlager“ – nicht nur für neu entstehende Staaten.
In Sachen Demokratie wird die Bundesrepublik durch die Methode Merkel – nicht erst seit „Thüringen“ – inzwischen dieserart jedoch zu einem „Failed State“, bzw. zur „Failed Demokracy“.
Die ständige Beschwörung der angeblichen faschistischen Gefährdung führte zu faschistischen – oder im Falle der Kanzlerin gar zu nahezu stalinistischen – Herangehensweisen gegen die politische Opposition oder gar auch nur gegen das eigene einfache, aber kritische Volk.
Nicht gerade das, was eine Demokratie am Leben erhält.

Es ist nicht weit her mit dem Ansehen Deutschlands. Auch dank solcher Leute wie Ingo Kramer.

Franz Josef Strauß sagte mal: „Was wir hier in diesem Land brauchen, ist der mutige Bürger, der die roten Ratten dorthin jagt, wo sie hingehören – in ihre Löcher.“
Nicht nur die roten Ratten, sondern auch diese rückgratlosen schleimigen Gesellen in der Industrie und den Verbänden, diese Kaesers, Kramers, Fischers usw., welche in der demokratisch gewählten Opposition eine größere Gefahr sehen, als in unseren politischen Verderbern in der Regierung, sollten von mutigen Leuten dorthin geschickt werden, wo sie hingehören: in ihre Tümpel, wo nur ihresgleichen Lurche gefragt sind.

 

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Der Dicke geht …

Kardinal Reinhard Marx will nicht länger Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz  sein

 

Der irdisch gesinnte Mensch erfasst nicht,
was vom Geist Gottes kommt.
(1 Kor 2, 14)

 

Der unter „Protzverdacht“ stehende Gourmand auf dem Bischofsstuhl von München-Freising will nicht noch einmal zum Vorsitz der Deutschen Bischofskonferenz antreten. Er gibt Altersgründe vor, obschon er mit 66 Jahren unter den Spitzenklerikern der Katholischen Kirche eigentlich noch ein Jungspund ist.
In einem durchaus gnädigen Kommentar beim BR zum Abgang von Marx heißt es:

„Kardinal Reinhard Marx wollte die katholische Kirche in Deutschland öffnen. Moderat, aber entschlossen. Mehr Ökumene, mehr Verantwortung für Frauen, mehr Transparenz in der kirchlichen Verwaltung und vor allem: eine lückenlose Aufklärung und Dokumentation der Missbrauchsfälle in den deutschen Diözesen. Im „Synodalen Weg“ sollten all diese Reformprojekte gebündelt werden. Gemeinsam mit Laienvertretern diskutieren hier Bischöfe über neue Wege der katholischen Kirche.“

Das wird wohl nun nichts mit dem großen Ziel einer Reformation 2.0, die durch den Progressisten-Kardinal und das Zentralkomitee der Katholiken (ZdK) auf den Weg gebracht werden sollte, denn wider Erwarten hat der angeblich so fortschrittliche Franziskus I. dazwischen gegrätscht.
Der „Synodale Weg“ wird nach dem Diktum aus Rom wohl eher ein Stolperpfad.

Was ist da passiert?

In seinem Schreiben „Querida Amazonia“ äußert sich der Papst gegen eine Lockerung des Zölibats oder die Diakonenweihe von Frauen.

Bildergebnis für Querida Amazonia

Auf David Bergerrs Blog „Philosophia Perennis“ ist zu lesen:

„Der Papst hat ein Machtwort gesprochen: Ein klares Nein zu Frauenpriestertum, Aufhebung des Zölibats & deutschem Sonderweg. „Der synodale Weg ist besiegt: Das postsynodale Schreiben hat Konsequenzen für Deutschland …“

Interessierte können das ganze Schreiben hier nachlesen, die uns mehr interessierenden Passagen sind am Schluss zu finden.

Kardinal Marx, für den das christliche Abendland eine Leerfloskel ist, hatte denn jüngst auch den Zölibat für Priester des römischen Ritus als ein „Relikt aus vergangenen Zeiten“ bezeichnet. Mehrfach erklärte er zudem, er würde sich freuen, bald auch Frauen das Weihesakrament spenden zu können.

Es scheint mir also naheliegend, dass weniger Altersgründe, denn theologische und Prestige-Gründe den Kreuzverleugner aus München das Handtuch werfen ließen. Da hilft ihm es auch nicht, wenn der Vorsitzende des Zentralkomitees der Katholiken, Thomas Sternberg, seine Maria-2.0-bewegte Stellvertreterin und die Katholische Frauengemeinschaft (kfd) über das „fortschrittsfeindliche“ Verdikt des Papstes schäumen.

Thomas Sternberg, ZdK

 

Der Flüchtlingshelfer Kardinal Woelki hat wohl noch die Kurve gekriegt, indem er sich schon alsbald vom „synodalen Weg“ distanzierte. Der Kölner Erzbischof:

„Im Grunde hat sich ein eher ins Protestantische hineinreichendes Kirchenverständnis gezeigt“.

 

Man möchte manchem Anhänger des „katholischen Marxismus“ aus München, den progressiven Kleriker in dessen Gefolge und nahezu dem gesamten ZdK samt der Feministeninitiative „Maria 2.0“ anempfehlen, endlich zu den Evangelischen zu konvertieren, wo sie all das finden, was sie der altehrwürdigen römisch katholischen Kirche aufoktroyieren möchten.

Bildergebnis für Auch ich kann Priester Maria 2.0

 

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giftiger Nachtrag:
Man muss nicht gleich so weit gehen und böse ätzen wie dieser Kommentator auf PP; oder ans „Vulvenmalen“ oder „FrauenLesbenGottesdienste“ auf Kirchentagen denken:
„Was Frauen als Priesterinnen anrichten können, sieht man ja bereits bei den Evangelen: Sch… labern, besoffen Auto fahren und Leute als Nazis beschimpfen …“.

 

 

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Blick in die Geisterbahn der Forschungswelt 

Kürzlich berichtete die Junge Freiheit über eine englische „Philosophieprofessorin“, die im Kampf gegen den Klimawandel das Aussterben der Menschheit fordert. Um dies zu erreichen, sollen Menschen schrittweise auf Reproduktion verzichten, schreibt die „Professorin für kontinentale Philososphie“ Patricia MacCormack in ihrem Buch „The Ahuman Manifesto“.
Wenn man sich das Porträt dieser „Forscherin“ ansieht, überkommt „Mann“ gewiss schon ein Gruselschauer, ohne den Machwerken dieser Person vorgreifen zu wollen.

Die Frau hat über „Feminismus, Queer-Theorie, posthumane Theorie, Horrorfilme, Körpermodifikation, Tierrechte / Abolitionismus, Kinesexualität und Ethik“ geforscht und darf sich darob wohl „Professorin“ nennen. Frau „Professor“ ist zudem bekennende Okkultistin und Magier(in). Sie ist überzeugt, dass Tiere Menschen gleich sind. Jetzt argumentiert sie, dass Menschen völlig verschwinden sollten.
In der Zusammenfassung für ihr Buch sind ihre Thesen folgendermaßen beschrieben: „The Ahuman Manifesto steuert die Art und Weise, wie wir den Menschen anders zusammensetzen müssen, insbesondere jenseits von Nihilismus und Post- und Transhumanismus und außerhalb menschlicher Privilegien. Auf diese Weise können wir aktiv viszeral denken und leben, mit Konnektivität (tatsächlich nicht virtuell) und mit Leidenschaft und Anmut in Richtung einer neuen Welt.“

Diese gequirlte Sch…. bedeutet – grob übersetzt – dass der Höhepunkt des menschlichen Fortschritts das Aussterben des Menschen ist. MacCormack will „die Apokalypse als optimistischen Anfang“ darstellen. In ihrem Buch heißt es laut Cambridge News: „Aufgrund des Schadens, der anderen Lebewesen auf der Erde zugefügt wurde, sollten wir die Fortpflanzung schrittweise auslaufen lassen.“

Ihre These hat ein Gutes: Sie garantiert, dass sie sich selbst nicht fortpflanzt und der Menschheit ihrerart Nachfahren erspart bleiben. Wobei ich noch konstatieren möchte, dass eine solche weibliche Gruselgestalt ohnehin keinen Beschäler anzulocken vermag. Vielleicht entstanden in einem hellen Moment der Selbsterkenntnis ihre kruden Thesen.

Da kann doch nur der Weiberhasser oder -Verächter im Mann geweckt werden. Oder?

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Die idealen Voraussetzungen für eine politische Karriere

Mit einem Exkurs in die allgemeine Psychopathologie

Der von mir sehr geschätzte Journalist Alexander Wendt hat anhand der „Causa“ Tom Radtke – das ist der, welcher mit seiner Holocaust/Nazi/Panzer/CO2Ausstoß/Klimasünder*innen – Twitter-Sequenz bundesweite Berühmtheit erlangt hat – die Frage gestellt, welche Kriterien für die Auswahlverfahren von Kandidaten für politische Mandate heutzutage gelten. Er schreibt:

Ein idealer neuer Kandidat nicht nur der Linkspartei, sondern der Linken allgemein, muss jung sein, politisches Frischfleisch, zur Selbstdarstellung neigen, eine gewisse Hemmungslosigkeit mitbringen, außerdem einen Twitteraccount. Und er/sie/d sollte auf der politisch richtigen Seite stehen. Was sich allerdings von selbst versteht. Histrioniker werden bei gleicher Eignung bevorzugt.

Letzter Punkt ist zu präzisieren: Das „Histrionische Gemüt“ ist nicht nur bei gleicher Eignung entscheidend, es ist die Grundvoraussetzung für eine Eignung im politischen Geschäft schlechthin.

 

Hysterie oder histrionische Persönlichkeitsstörung

„Histrion“ ist das aus dem Etruskischen abgeleitete Wort für Schauspieler.
In der Psychopathologie wird hysterisch und histrionisch weitgehend identisch abgehandelt.
Die internationale Klassifikation von Krankheiten (ICD) gibt nun folgende Kriterien für die histrionische Persönlichkeitsstörung an (F60.4): 

• Dramatisierung  bezüglich  der  eigenen  Person, theatralisches Verhalten, übertriebener Ausdruck von Gefühlen.
• Suggestibilität, leichte Beeinflussbarkeit durch andere Personen oder Umstände.
• Oberflächliche und labile Affektivität.
• Andauerndes Verlangen nach Aufregung, Anerkennung durch andere und Aktivitäten bei denen die betreffende Person im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht.
• Unangemessen verführerisch im Erscheinen und Verhalten.
• Übermäßiges Interesse an körperlicher Attraktivität. 

Weitere Charakteristika: 

• Selbstdramatisierung und emotionale Instabilität
• Hohe Extraversion
• Geringe Gehemmtheit,
• hohe Kontaktfreudigkeit
• erhöhte Aggressivität aber auch
• erhöhte Ängstlichkeit 

Soweit unser Ausflug in die Medizin bzw. Psychopathologie.

 

Weibliche Dominanz im linken Lager

Als weitere Beispiele neben dem Möchtegern-Politiker Radtke nennt Wendt die bayrische Grünen-Politikerin Katharina Schulze, die sich ja vornehmlich mit exzentrischen Auftritten öffentliche Aufmerksamkeit erarbeitet hat.
Für die Linke erwähnt er noch eine damals 18-jährige Schülersprecherin namens Julia Bonk, die als jüngste Abgeordnete Deutschlands in den sächsischen Landtag einzog. Nach einigen skurrilen öffentlichen Auftritten landete Bonk in der Psychiatrie.
Wir erinnern uns auch an die ehemalige Piraten-Geschäftsführerin Marina Weisband, jetzt Bündnis90/Die Grünen, die außer einer schönen Larve und strammer Links-und Antifa-Gesinnung eigentlich nichts Konkretes aufweisen konnte. Dennoch fiel die Qualitäts-Journaille auf sie herein: Schöne Larven bereichern die Quassel- und Unsinn-Shows des Gebühren-Funks. 

„Telegenität“ ist denn auch ein Güte-Merkmal für neu-junge Politikgestalt*innen.*
Da darf man sich aber doch wundern, dass so ein unappetitlicher Schmierlappen wie Andreas Hofreiter in den Bundestag gelangen konnte.
Es sind trotzdem vorwiegend Frauen, welche mit „histrionischen“ Eigenschaften Karriere machen. Nicht umsonst war der Begriff etymologisch und historisch mit der Gebärmutter, also dem weiblichen Geschlecht, verbunden. Das ist heute obsolet, da „sexistisch“, vielleicht gar „rassistisch“ nach neuester Sprach-Deklaration; und sowas kann auch nur alten weißen Männern Medizinern eingefallen sein.

Aufgrund der Prävalenz der Frauen wird man demnach beim Linken-Grünen-und Sozen-Syndikat am umfassendsten fündig und so lassen wir nicht-weibliche „Histrionen“ wie Hofreiter, den SPD-Ober-Schwulen Johannes Kahrs, den „Arzt“ Karl Lauterbach und die Maultrommler Kevin Kühnert oder Robert Habeck außen vor.

Welche Gebärmutterinhaberinnen fallen einem noch ein?

Annalena Baerbock, für die jede Stromleitung ein Energiespeicher ist, erfüllt natürlich auch wesentliche Merkmale, sie hat auch noch einen schönen Vornamen.
Sawsan Chebli, die Berliner SPD-Staatssekretärin mit ausgeprägter Fähigkeit zu Dramatisierungen bezüglich der eigenen Person.
Wie Claudia Roth hat sie auch so ein fettes Oberlippen-“Bibeli“, das man ihr am liebsten zwischen zwei Finger ausquetschen würde. Nicht mehr ganz jung und taufrisch ist Claudia Roth dennoch ein Prototyp der herrschenden weiblichen Politikergeneration, eine Person, welche für den Forscher auf dem Gebiet der o.g. Persönlichkeitsstörungen eine blühende Wiese ist.
Auch schon etwas faltig und angestaubt ist Kathrin Göring-Eckardt, die Rudiment-Theologin mit dem Truthahn-Hals, die jeder Biene, jedem Schmetterling und jedem Vogel erzählt, dass sie sich für sie einsetzt.
Wir dürfen natürlich nicht die aufstrebenden Lichtgestalten bei Friday for Future und Extinction Rebellion vergessen, wie die ausgewiesenen Zimtzicken Luisa Neubauer oder Carola Rackete – wobei letztere auch eher als häßlich und weniger „telegen“ zu bezeichnen ist.
Die heilige Greta gehört in eine andere Kategorie der ICD 10/11 = F84.0-9.

 

Und ich beschloss Politiker*in zu werden! 

Das Standard-Vademekum auch einer künftigen Politikerin sollte das Schriftwerk sein „Und ich beschloss Politiker zu werden“.

Die dort aufgeführten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Politikerkarriere dürfen anno 2020 um folgende Kriterien konkretisiert werden:

• Bin weiblich,
• (leidlich) hübsch bzw. „telegen“
• geistig unbedarft
• und/oder mit Abitur aus Hamburg oder Bremen,
• eine impertinente Quasselstrippe,
• erfülle die Variablen der Gruppe F60.4 der aktuellen ICD
• und ich kenne Leute, die Leute (z.B. beim Fernsehen) kennen.

Voila, was kann w/m/d noch von einer bundesdeutschen Politiker*innen-Karriere abhalten!?

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* Um eines klarzustellen: Die Verwendung des sog. Gender* ist bei altmod nur im ironisch/satirischen Kontext zu sehen!

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Der Geniestreich der AfD

Es gehört nicht zu meinen altmod´schen Gepflogenheiten, dass ich zu aktuellen politischen Tagesereignissen umgehend meinen  Senf dazu gebe. Das überlasse ich gerne anderen.
Heute kann ich aber nicht umhin, doch gleich auf das Ereignis des Tages einzugehen.
Pure Schadenfreude, nicht etwa „klammheimliche“, treibt mich gleich ans Schreibgerät.

Da war sich der Erz-Sozialist Bodo Ramelow doch gewiss sicher, dass er trotz der fragilen Konstellationen im Thüringer Landtag wieder zum Ministerpräsidenten gewählt werden würde.
Pustekuchen!
Ein Abgeordneter der 5%-Fraktion von der FDP hatte die Chuzpe, bis zum letzten Wahlgang als Gegenkandidat durchzuhalten, sodaß schließlich dank des genialen, taktischen Verhaltens der AfD-Fraktion gezeigt wurde, dass es tatsächlich eine Mehrheit rechts von der „Linken-SPD-Grünen-Volksfront“ gibt: So wie es das Wahlvolk in Thüringen nicht nur bei der Landtagswahl gezeigt haben wollte.
Wenn man den Ablauf der drei Wahlgänge betrachtet, kann man nicht umhin, der AfD-Fraktion höchsten Respekt zu zollen, wie man taktisch die Situation erkannt hatte, um dann mithilfe eines „Underdog“ die linke Meschpoke – einschließlich der CDU – vorzuführen.
Ob der neu gewählte Ministerpräsident Thomas Kemmerich eine tragfähige Regierung auf die Beine stellen kann, interessiert mich augenblicklich noch gar nicht.
Von Interesse sind jetzt und künftig eher die entlarvenden Reaktionen der vereinten Demokraten Linken der sattsam bekannten Parteien und dem zugehörigen Medien-Kartell.
Und wieder kann man einmal mehr deklinieren: doof, döfer, CDU…

Da schrieb einer auf achgut:

„… zurücklehnen und Chipstüte auf, plöpp, das Bierchen und grinsen, wie auf´m Weihnachtsmarkt.  AfD aber bitte Autos in die Garage parken.“

 

 

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Glanzleistungen des (Lokal-)Journalismus

Wenn man aufmerksam die Produkte des deutschen Qualitätsjournalismus studiert, stößt man gewiss täglich auf Höchstleistungen. Ich meine jetzt nicht Spitzenleistungen im redaktionell-manipulativen Meinungsbereich, sondern eher im Sprachlichen, in der Formulierungskunst angesiedelt.
Hier ein solches Beispiel journalistischer Sprachmächtigkeit, gefunden im Lokalteil der Gelnhäuser Neuen Zeitung vom 4. Februar 2020, einer Zeitung, die mit ihrem Hauptteil dem dubiosen SPD-Oligopol „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ angehört. 

Entschuldigend sei festgestellt, dass es sich bei vielen lokalen Berichterstattern meist nicht um „gelernte“ Journalisten handelt, sondern wie in diesem Fall, um irgendeine – oft weibliche – Person, die sich mit Berichten von lokalen kulturellen oder gesellschaftlichen Höhepunkten etwas Geld dazuverdienen möchte.
Man fragt sich aber schon, wenn man sich diesen Text vergegenwärtigt, gibt es da keinen Redakteur, der solchen Schmonzes redigiert oder unterbindet?
Nun ja, wer bei einer Provinzpostille in der Lokalredaktion landet, ist ja wohl auch nicht gerade der hellste Stern am Journalistenhimmel. Für den Leser der hier genannten Lokalpostille wird dies wiederkehrend belegt durch die regelmäßige Politglosse – genannt „Polituren“ – am Wochenende, an der sich verschiedene journalistische Lokalheroen versuchen dürfen. Man meint, witzig oder vielleicht ironisch daherzukommen und verzapft aber meist nur einen zähen, unverdaulichen Quark, der mehr die Eitelkeit und eine gewisse linke „Hemisphärendominanz“ des Schreibers widerspiegelt, denn dass dem Leser eine unterhaltsam geartete, launige Botschaft vermittelt wird, wie man es bei einer „Glosse“ erwartet.

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Akademischer Nachwuchs in Deutschland

nur noch gaga …

Henryk M. Broder besuchte „Fridays for Future“ und interviewte einige der Akteure. Sein Resümee: „Noch zwei Interwiews und ich bringe mich um!“.
Unbedingt diesen Film ansehen!

Denn die Qualität unseres akademischen Nachwuchses, sei es ein Architekt, ein Agrarwissenschaftler und besonders herausragend eine Ärztin, bekommt man sonst nicht so flagrant vorgeführt. Besonders schlimm, wenn das gezeigte unterirdische Niveau bei unseren „Ärzt*innen“ inzwischen Standard sein sollte. Das umweltverträgliche, CO2-schonende Frühabsterben der hiesigen Einwohnerschaft wäre garantiert.

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