Über deutsche Wohnungsnot.


Eine Betrachtung von einem ganz und gar nicht-Betroffenen.

In Deutschland soll es eine Wohnungsnot geben. Das ist anscheinend wahr:

700 000 fehlende Wohnungen in Deutschland:
Sind wir denn ganz dicht?
In Deutschland fehlt es an Wohnungen, die Mieten steigen,
eine soziale Katastrophe erscheint unabwendbar …“

textete die Alpenpravda.

Man kommt nicht mehr nach mit dem Bau neuer Wohnungen, im „sozialen“, wie in dem von Linken stets angeprangerten privaten Wohnungsbau, des der Angehörigen der „besitzenden Klasse“.

Bezahlbarer Wohnraum ist, wird knapp. Sogar für „Gutbetuchte“ – angeblich, so sie kein Wohneigentum haben. Besonders aber für die ohnehin immer mehr nicht nur von der „grün“-“sozialen“ Regierung in prekäre Situationen gebrachten Menschen.

„Die Verteilung des knappen Wohnraums wird zu weiterer Verdrängung von armen Menschen aus den Städten führen und droht zum sozialen Sprengstoff zu werden“, so Harald Schaum, Vizevorsitzender der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt. Schon heute müssten knapp elf Prozent der Haushalte in Deutschland mehr als 40 Prozent ihres Einkommens fürs Wohnen ausgeben.

Das ist in der Tat alarmierend.

Aber machen wir uns einmal an eine Überprüfung, die nicht unbedingt plakativen Katastrophenmeldungen folgt.
Statistische Daten dazu findet man hier.

Wohnungsleerstand

2018 waren 8,2% der 42,3 Millionen Wohneinheiten unbewohnt. Einzelheiten über Art bzw. Definition findet man hier.
Das heißt, 3,4 Millionen Wohneinheiten in Deutschland sind nicht genutzt bzw. un- bewohnt. Andere Statistiken sprechen von 1,7 Millionen. Die höchsten Leerstände finden sich im Osten, mir Ausnahme von Brandenburg und Berlin.
Da fragt man sich schon, wieso fehlen dann angeblich 700 000 Wohnungen in Deutschland?
Dazu später noch.

Wohneigentum

In Deutschland beträgt nach dem letzten Mikrozensus die Eigentümerqote* 49,5 % (das Saarland mit 64 % und Rheinland-Pfalz mit 58 % verfügen über den höchsten Privatanteil, Berlin mit 17,4 und Hamburg mit 23,9 % mit dem niedrigsten).
Im europäischen Vergleich liegt Deutschland vor der Schweiz (42,3%) am zweituntersten Platz. Siehe hier:

Das arme Albanien und Rumänien (oben aus Platzgründen ausgeblendet) liegen mit über 95% Eigentumsqote an der Spitze, die reiche Schweiz und Deutschland am Ende.

Warum das so ist, mögen Wirtschaftswissenschaftler und Soziologen ergründen.

Wenn ein so hoher Anteil an Wohnraum sich in „Gemeineigentum“ befindet, wie z.B. in Berlin (83%), in diesem links-links-grünen prädominierten Aussteiger-, Verweigerer-, Schmarotzer und Migranten-Biotop, kann man sich dort leicht animiert fühlen, den Rest an Privateigentum auch noch aus billigen Gründen zur Verstaatlichung freizugeben.


Stadtluft macht frei?

Dieses fragwürdige Schlagwort aus dem Mittelalter scheint wieder aktuell und „Landflucht“ ist damit zu einem schwerwiegenden Problem geworden – gerade auch unter dem Aspekt der Wohnungsfrage. Immer vollere und teurere Städte einerseits, verödete, menschenleere Landstriche andererseits (besonders auch ein Problem des Ostens).
Der Anteil der Deutschen, die auf dem Land leben, hat den niedrigsten Stand seit 1871 erreicht, so das Ergebnis einer Studie des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung.

„Das Stadtleben bietet einen Mehrwert an Unterhaltung und Freizeitangeboten. Mal schnell zum Shoppen in die Fußgängerzone oder am Abend ins Kino, all das ist in der Stadt kein Problem. Hinzu kommt, dass in der Stadt zwangsläufig eine gewisse Anonymität herrscht – für viele ein Stück Freiheit.“

Möchte ich dort leben? In der zunehmenden Verslumung? In zunehmenden Dreck und Müll? Konfrontiert mit Horden von Nafris, aber auch Obdachlosen und Bettlern?
Eine aktuelle Schlagzeile lautet: „Das grüne Bildungs- und Wohlstandsidyll Freiburg wird jetzt von Nordafrikanern terrorisiert.“

Vorteile des Landlebens – wie ich sie auch empfinde, denn die Anonymität in den Städten und das o.g. schreckt doch ab. Wir brauchen die Gemeinschaft, die Hilfe unter Nachbarn, die Tatsache, dass jeder jeden kennt, eigentlich wie die Luft zum Atmen. Ja, die frische Landluft, der Duft von frisch gemähtem Gras und der des Waldes ist reizvoller im auch übertragenen Sinne positiver als Autoabgase und der Qualm der Industrieschornstein
Ein Grund für den Wegzug der Menschen sind die mangelnde Infrastruktur und Arbeitsmarkt-Gründe. Es fahren nicht ausreichend Busse, die Dichte des gesundheitlichen Versorgungsnetzes lässt zu wünschen übrig und die Internetverbindung ist häufig schlecht, in manchen Orten gibt es keinerlei nah zu erreichende Versorgung mit Lebensmitteln etc.. Zurückgehende Steuereinnahmen machen es noch schwieriger, die öffentliche Infrastruktur aufrechtzuerhalten. Wo heute schon Frust herrscht, weil Krankenhäuser in der Fläche dichtmachen oder Behördengänge eine Tagesreise erfordern, ist kaum Entspannung zu erwarten.
Ein Teufelskreis, denn all diese Probleme werden zunehmen, je weniger Menschen auf dem Land leben werden.

Dazu ist eine weitere Perfidität der Politik anzuführen: die Flüchtlingspolitik und die damit verbundene Unterkunftsfrage. Da die Städte übervoll sind, hält man es für opportun und bequem, Flüchtlingsunterkünfte auf dem Land und denn besonders im Osten aufzustellen.
So soll in einem 500-Seelen-Dorf im Landkreis Grevensmühlen in Meck.-Pomm. eine Unterkunft für 400 Flüchtlinge errichtet werden. Kein Wunder, dass da dagegen demonstriert wird; natürlich alles Rechtsextreme, wie die Wahrheitsmedien verkünden.
Es ist nicht die erste und letzte Rücksichtslosigkeit, welche die Politik den von überwiegend alten weißen Männern (und Frauen!) dominierten ländlichen Lebensbereichen zumutet. Man ist noch so „rücksichtsvoll“, (noch) nicht zwangsweise auf privaten Wohnungsleerstand oder -“Überfluss“ zuzugreifen und greift auf leerstehende Gewerbeimmobilien zurück, auf Turnhallen oder errichtet „Containersiedlungen“.

Aber was nicht ist, kann noch werden:

Enteignung von Wohneigentum wg. Klima und Flüchtlingen

Die EU bereits bereits eine Enteignungsverordnung vor,„zwecks Klimarettung“.
„Für Millionen Gebäude in Europa bedeutet sie (die Richtlinie) das Aus. In Deutschland sind es nach Schätzung des Verbands etwa drei Millionen Häuser, die in zwei Stufen ab 2030 und 2033 nicht mehr genutzt werden dürften.“

Im Shithole Berlin hat sich im September 2021 eine Mehrheit des dortigen „Volks“ in einem Volksentscheid für die Enteignung von großen Immobilienunternehmen ausgesprochen. Angeblich wegen der dortigen Wohnungsknappheit und überhöhter Mieten. Der herbeigesehnte Kommunismus setzt bereits Marken und die Grünen bereiten Wohnungs-Enteignung schon konkret vor.
2015 wurde in Nordrhein-Westfalen laut kommunal.de einer Mieterin einer kommunalen Wohnung „aus berechtigtem Interesse“ gekündigt, um in der Wohnung Flüchtlinge unterzubringen. Einen entsprechenden Fall gibt es auch in Baden-Württemberg.

Bezirk will Luxuswohnungen für Flüchtlinge beschlagnahmen“, berichtete die „Berliner Morgenpost“ im September 2015.

Noch gilt, dass im Eigentum stehende Immobilien allenfalls nur dann (vorübergehend) zur Unterbringung von Flüchtlingen verwendet werde dürfen, wenn der betreffende (Wohn)Raum leerstehend ist. Ansonsten bestünde nämlich ein Verstoß gegen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit. Es darf nämlich nicht vergessen werden, dass das Eigentum verfassungsrechtlich durch Art. 14 GG [Grundgesetz] geschützt ist. Aber der gelb-grün-roten Kamarilla im Bundes-Hauptslum geht das Grundgesetz ohnehin am Allerwertesten vorbei und das willfährige Bundesverfassungsgericht ist inzwischen auch keine Sekurität mehr.
„Im besten Deutschland das es je gegeben hat“!

Warum wird nicht mehr gebaut?

Die bürokratischen Auflagen für Neubauten wg. Klima oder „Nachhaltigkeit“ bremsen u.a. bereits die privaten Bauaktivitäten in Deutschland fühlbar. Der Staat selbst erweist sich ja schon lange als Versager, wenn es um Neuinvestitionen in Infrastruktur oder den Wohnungsmarkt geht.

Die eingeleitete „Reform“ der Grundsteuer kann nach Ansicht mancher Experten ebenfalls zur Verteuerung von Wohneigentum und der Mieten führen und möglicherweise als zusätzliche Investitionsbremse dienen. Hier hätten es jedoch die Kommunen in der Hand, durch Senkung der Hebesätze einem Anstieg der Grundsteuer für die Eigentümer entgegenzuwirken. Das wäre aber ein Novum in Deutschland, dass irgendeine von Politikern geführte Körperschaft auf mehr Steuern verzichten würde.

Die Verhinderung von Wohneigentum und Bau neuer Wohnungen hat Methode: Bauvorschriften, Energievorgaben, Steuer- und Zinspolitik. Die inflationsgetriebene geldpolitische Wende der Notenbanken sorgte für eine Vervierfachung der Bauzinsen. Und der Ausbruch des Ukrainekriegs hat die Preise für Baumaterialien noch einmal dramatisch in die Höhe schnellen lassen und auch zu einer Verknappung geführt. Der Neubau einer Wohnung kostet in Großstädten inzwischen durchschnittlich 4900 Euro je Quadratmeter, als werden Neubauprojekte massenhaft abgesagt und auch der Eigenheimbau hat einen historischen Rückgang erfahren.

Auch Facharbeiter fehlen. Es heißt: „Fachkräftemangel im Bau verschärft sich“ und nicht nur die Gewerkschaft schlägt Alarm.
Das bedeutet, dass gerade auch die geforderte energetische Sanierung von Altbauten bis 2030 dadurch wohl auch zur Illusion gerät.
Und das trotz der millionenfachen Zuwanderung von „Fachkräften“.

Persönliches

Ich zähle nun unbestreitbar zu der Gruppe der „Betuchten“: eigenes Haus mit üppigem Wohnraum (300 qm) und in vorzüglicher Lage; ein weiteres Haus als Zweitwohnung und ein weiteres, halbes, ererbtes und noch ungenutztes Häuschen im Fränkischen – idyllisch gelegen am Main; dazu zwei vermietete ETW im Osten, einst als Vorsorge-Anlage zur Rentenaufbesserung gedacht. Ja, ich bin durchaus wohlhabend nicht nur diesbezüglich (was mir schon mal Blogbetreiberin in weinerlichem Selbstmitleid vorgeworfen hat).
Meine drei Töchter wohnen mit ihren Familien inzwischen selbst in eigenen Häusern, wobei es sich bei zweien um von ihnen selbst und liebvoll sanierte Altbauten handelt, somit durchaus „nachhaltig“ sind. Sie haben einen neuen, eigen Lebensmittelpunkt gewählt und damit kein Interesse, das Haus der Eltern einmal zu übernehmen bzw. zu bewohnen.
Ein Schicksal einer großen Zahl von eigengenutztem Wohneigentum bzw. deren Eigentümer. Die geplante Erbschaftssteuer wird zudem so manche Immobilie in ihrem Wert für die Nachkommen in einen Unwert oder Belastung verwandeln.
Eine wirklich rentable Geldanlage waren meine Immobilien im Vergleich zu anderen „Spekulationsmöglichkeiten“ nicht. Aber privates Wohneigentum ist für viele eine Möglichkeit einer drohenden Altersarmut vielleicht doch vorzubeugen oder sie abzumildern. In anderen Ländern wird das mehr gesehen und gefördert, als bei uns, wie u.a. die oben aufgezeigten Statistiken belegen.

Aber wir leben ja im besten Deutschland, das es je gegeben hat, wie unser Bundespräsident, der Zyniker Steinmeier sagte.

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* Anteil der von Eigentümern selbst bewohnten Wohnungen in Wohngebäuden an allen bewohnten Wohnungen in Wohngebäuden.

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Beitrag veröffentlicht auf https://www.conservo.blog/ am 3. Januar 2023

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Feministische Außenpolitik

Stellen wir uns zunächst die Frage: Feministische Außenpolitik – was ist das?

Das Auswärtige Amt, Logement der dümmsten deutschen Plapper-Liese in einem Ministeramt, des/der dümmsten und gefährlichsten Außenministers/-Ministerin in der Geschichte der Bundesrepublik, definiert dies folgendermaßen:

Feministische Außenpolitik basiert auf der Überzeugung, dass Geschlechtergerechtigkeit und gleichberechtigte Teilhabe Voraussetzung für nachhaltigen Frieden und Sicherheit in der Welt sind.
Dabei setzt das Auswärtige Amt bei der Formel „3R+D“ an: Es geht um die Förderung der Rechte, von Repräsentanz und der Ressourcen von Frauen und marginalisierten Gruppen. Zudem soll Diversität gefördert werden.
Feministische Außenpolitik beschreibt damit vor allem die Art und Weise, wie wir künftig gemeinsam in der Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik arbeiten wollen.“

Das ist im Grunde nichts als Bla, bla, bla…! Realitätsfernes Gedöns!

Machen wir „Feministische Außenpolitik“ an der Amtsinhaberin fest, verliert der Begriff gar seine Anteile von Harmlosigkeit.

Die Inhaberin des höchsten außenpolitischen Amts zeichnete sich inzwischen nicht mehr allein durch peinliche Sprechstörungen aus, sondern durch eine überzeugtaggressive Kriegsrhetorik gegen Russland.

Nach dem letzten Ausrutscher fragt gar das ZDF

Hat Baerbock Russland den Krieg erklärt?“

Die „oberste Diplomatin“ sagte in einer Ansprache vor dem Euopaparlaament in Straßburg:
Ja, wir müssen mehr tun, auch in Bezug auf Panzer. Aber das Wichtigste und Entscheidende ist, dass wir es zusammen tun – und nicht Schuldzuweisungen machen in Europa. Denn wir kämpfen einen Krieg gegen Russland und nicht gegeneinander.“

Bei Anne-Will sagte B. schon im Mai letzten Jahres:

Ich will, dass Putin nie wieder ein Angriffskrieg führt“. Putin schade mit dem Krieg seiner Bevölkerung. Auch das anstehende sechste Sanktionspaket Deutschlands werde dazu beitragen, Russland derart zu schädigen, dass „es volkswirtschaftlich jahrelang nicht mehr auf die Beine kommt.“

Russland soll demnach entsprechend dem Willen der „Außenministerin“ zerstört werden. Anders sind ihre Sätze nicht zu interpretieren.

Vor einem dreiviertel Jahr gab B. im Zusammenhang mit der Frage nach Waffenlieferungen an die Ukraine Folgendes zum Besten:

„Ich glaube niemand auf der Welt, außer Herr Putin selbst kann zu 100% sagen, wenn wir den Schritt gehen, dann passiert am nächsten Tag dieses. Deswegen können wir auch nichts komplett ausschließen. Und wir haben eine Verantwortung immer die Risiken deutlich machen und auf der anderen Seite keine Panik schüren.“

Mag B. sogar einen Atomkrieg nicht ausschließen?

Im September 2022 erregte B. verständlicherweise Empörung mit folgender Aussage bei einer Außenministerkonferenz in Prag:

„Wenn ich Menschen in der Ukraine das Versprechen gebe: „Wir stehen mit euch zusammen, so lange, wie ihr uns braucht“, dann will ich das auch einhalten – egal, was meine deutschen Wähler denken …“!

Welch ein (feministisches) Demokratieverständnis!
Welch ein Ausdruck von (feministischer) Verhandlungskunst!

Diplomatie bedeutet auch „Verhandlungskunst“, „die professionelle Tätigkeit, die ökonomischen, kulturellen, politischen, militärischen Interessen eines Staates gegenüber anderen Staaten zu vertreten, die dazu notwendigen Vorarbeiten zu leisten und (außen-)politische: Entscheidungen zu treffen.“

Auch – und besonders – der Außenminister ist diesem Amtseid verpflichtet: „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden …“!
und soll tunlichst vermeiden, durch unbedachte, emotionale Äußerungen sein Land gar in einen Krieg zu treiben, meine ich.

Nachdem es auch überall „Soldatinnen“ gibt – obschon an der Front bei den zuvorderst Be- und Getroffenen weiterhin das männliche Geschlecht vorherrscht – erreicht solcherart (feministische) Außenpolitik ganz gewiss auch Geschlechtergerechtigkeit und gleichberechtigte Teilhabe.

Da hörte ich, wie ein angeblich gewandelter altlinker Medienmann Frau B. verharmlost und ihr Verhalten als lediglich nassforsch abtut.
Nein, nicht „nassforsch“: Strunzdumm und gefährlich ist das, was Frau B. Auszeichnet!

In der Kriegsrhetorik wird Frau Annalena B. vielleicht noch von Frau Marie-Agnes Strack-Zimmermann, einer besonders aggressiven, politischen Barras-Stranze übertroffen. „Feministisch“ hat durch die beiden Frauen einen neuen Beiklang gefunden, obschon Feminismus auch immer aggressiv auftrat. Die Frau bietet sich demnach für die Aufgabe einer „feministischen Verteidigungspolitik“ an.

Collage altmod: Hexen reiten – Außen- und Verteidigungspolitik

Manchmal wünscht Mann sich die Zeiten der Hexenverbrennungen wieder herbei …

Verzeiht – liebe Gattin, Töchter, Freundinnen, edle Frauen!

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Fundstück:

Quelle: https://www.klonovsky.de/acta-diurna/
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Geburtstag: Wolfgang Amadeus Mozart

Heute vor 267 Jahren, am 27. Jänner 1756 wurde Wolfgang Amadeus Mozart in Salzburg geboren. Mozart – nicht nur nach meiner Ansicht – nach J.S. Bach das größte musikalische Genie, das der Welt geschenkt wurde.

Meine Lieblings-Symphonie:

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In eigener Sache

Wie der Pfarrer nicht gefeit ist gegen Sünde, so auch nicht der Arzt gegen Krankheit. Ich wurde mal wieder diesbezüglich heftig ausgebremst, konnte nicht mal an irgendeine Schreibmaschine, und so war hier vorübergehend gezwungenermaßen „Funkstille“.
Ich muss schon seit einiger Zeit in Gedanken mit diesem „Ohrwurm“ von Carl Bellmann leben, dem großartigen, alten schwedischen Säufer, Barock-Dichter und Komponisten:

Ich will mich natürlich noch nicht trollen, bin aber bereit. Vor allem in diesen Zeiten…
Bis es denn so weit ist, will ich versuchen, das eine oder andere noch gelegentlich „literarisch“ auszuschwitzen.
Bis demnächst!

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Ich lasse mir meinen Rassismus nicht nehmen!

Wie auch die deutschen Frauen Sawsan Chebli, Sarah-Lee Heinrich, Jasmina Kuhnke und andere, mehrheitlich weibliche Polit- und Medien-Clowns ihn sich nicht nehmen lassen. Leute, „die als exklusive Antirassistin(nen) den Rassismus brauchen wie die Flamme den Sauerstoff oder Karl Lauterbach eine neue Virenmutation.“ (M. Klonovsky).

Die genannten deutschen Damen haben alle einen „Migrationshintergrund und sind – wie auch immer – in ihrer „ekligen weißen Mehrheitsgesellschaft“ prominent geworden. Eine Gesellschaft, die ihnen gleichwohl eine gute materielle Existenz ermöglicht.
Warum speien die dann so rassistisch auf den Rest von uns?

Ich möchte an dieser Stelle auf Millionen Afrikaner verweisen, bei denen der Rassismus Existenz-beherrschend ist. Man frage mal jemanden, der in Afrika gelebt und geforscht hat: wie „dunklere“ gegen „hellere“ agieren, die im Norden wohnenden gegen die im Süden, vormals viehzüchtende Nomaden gegen sesshafte Ackerbauern, „Gläubige“ gegen „Animisten“, „Gläubige“ gegeneinader, vormalige Sklavenhändler gegen ihre Opfer, usw.
Afrika bietet ein schillerndes Panoptikum von Rassismus und ethnischen oder „tribalistischen“ Konflikten.
Aber nach politisch korrekter Lesart gibt es das nicht und wenn ja, ist es ohnehin dem (weißen) Kolonialismus geschuldet.

Nach den jüngsten Silvester-Krawallen flammte in den Wahrheits- und Ermahnungs- Medien und unter Politikern die Diskussion über den „alltäglichen“ oder auch spezifisch deutschen Rassismus auf. Nicht nur die oben genannten Damen fühlten sich bemüßigt, ihre Finger in die bei uns schwärende Wunde zu legen. Auch öffentlich- rechtlich bestallte Maßregler brauten umgehend ihr übles Meinungssüppchen diesbezüglich wieder auf.

Ein CDU-Politiker twitterte nach den Silvesterkrawallen Folgendes:

„Wenn wir Krawalle in unseren großsstädten, Verachtung gegenüber dem Staat und Übergriffe gegen Politzisten und feuerwehrleure wirklich bekämpfen wollen, müssen wir auch über die Rolle von Personen, Phänotypus: westasiatisch, dunklerer Hauttyp sprechen. Um es korrekt zu sagen.“

Worauf ein gewisser Georg Restle, prominenter ÖR- “Journalist“ – genauer gesagt ein öffentlich alimentierter linksradikaler Aktivist, dazu meinte, das sei „Blanker Rassismus innerhalb der CDU, der an schlimmste Zeiten erinnert …

Sehr pikant der Umstand, dass der verwendete Begriff „westasiatisch, dunkler Hauttyp“ aus dem Leitfaden für „diskriminierungssensiblen Sprachgebrauch“ des politisch so sensiblen, linken LKA aus dem Schlammpfuhl Berlin stammt, aus einer Anweisung an die Berliner Polizei, sich dessen zu bedienen, statt des despektierlichen Begriffs „Südländer“.

Was bedeutet Rassismus eigentlich?

Gewissermaßen regierungsamtlich belehrt uns die Bundeszentrale für politische Bildung:

„… eine Art von Diskriminierung. Durch Rassismus werden Menschen zum Beispiel wegen ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe, ihrer Haare, ihres Namens oder ihrer Sprache diskriminiert, ausgegrenzt und abgewertet.Rassismus ist die Erfindung, dass es bei Menschen unterschiedliche „Rassen“ gibt. Und Rassismus ist die Erfindung, dass diesen „Rassen“ eine Ordnung oder eine Reihenfolge haben. Rassismus diskriminiert Menschen.Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bestätigen heute: Die Erfindung der „Rassen“ ist falsch. Es gibt bei Menschen keine „Rassen“. Weil die Erfindung falsch ist, steht das Wort „Rasse“ in Anführungszeichen.“

Ich bin ja bekanntermaßen ein Gestriger. Meine erste Wissensquelle, als ich endlich lesen konnte, war „Der Kleine Brockhaus“ – Jahrgang 1949, den meine bedachten Eltern sich damals leisteten. Darin gab es zwei Bild-Seiten mit „Menschenrassen“ – „sogenannten“ müsste man heute gerade vielleicht sagen – was mich neben vielem anderen in diesen Wälzern faszinierte. Hatte ich doch immer nur „nordische“ oder „fälische“ weiße Menschen um mich, „Zigeuner“ schon mal gelegentlich gesehen und mit den Amis kamen dann die „Cola-Brocken“ oder „Schüttler“ richtig ins Blickfeld. Die Brockhaus-Enzyklopädie von 1971 erlaubte sich dann gar, vier Seiten über diverse M.Rassen noch zu veröffentlichen. Unvorstellbar!

„Menschenrassen“ – Brockhaus Enzyklopädie 1971 – Band 12

Heute meint man, da das Wort „Rasse“ in der ausschließlich tausendjährigen Geschichte unseres Landes, unseres Volkes (Volk ?) für politische, ideologische Zwecke missbraucht wurde, muss man den Begriff gleichwohl ideologisch eliminieren. Neu-ideologisch gesehen sind wir ja alle gleich, d.h. müssen wir alle gleich sein: Ob schwarz, gelb (gibt es das auch?), weiß (igitt!), dunkelhäutig, Schweine-farben, rot, braun (vorsicht mit „braun“!)…
Es sei denn, ein alter weißer Mann macht als solcher den Mund auf. Das geht gar nicht.
„Bunt“ ist die Devise, queer durch alle Bevölkerungskreise, balltretende „National“-Kader und in der uns Realität vorgaukelnden Werbewelt. Für Lidl, Aldi, Edeka, Ikea, die Bundesbahn, Sparkassen und Möbelhäuser sind inzwischen die PoC anscheinend ins Gewicht fallender und werden zu unserer erwünschten „Mehrheitsgesellschaft“ stilisiert.

Wem das Wort Rasse nicht gefällt, soll er es bleiben lassen, eine „Erfindung“ ist es trotzdem nicht, besonders biologisch gesehen.

Wenn mich ein Schwarzer beleidigt oder mir gar eine in die Fresse haut, werde ich mich weiterhin nicht scheuen zu sagen, dass es ein Neger war. Ich werde es mir nicht gefallen lassen, wenn ein „Westasiate dunklen Hauttyps“ mir seine barbarischen Vorstellungen vom Zusammenleben aufzwingen möchte, so wie es eingewanderte orientalische Barbaren uns hier klar machen möchten:

Ich lasse mir auf meine alten Tage meinen letztlich überlebensnotwendigen Rassismus nicht nehmen!

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Der „asymmetrische Krieg“ hat Deutschland erreicht

Dank der uns Regierenden!

Die Gefahr für unser Gemeinwesen, für unseren Staat geht nicht aus von Reichsbürgern, Waffenscheinbesitzern, senilen Adligen, „Preppern“, Querdenkern, „Coronaleugnern“, Spaziergängern, Impfgegnern, Putin-Verstehern, Ukraine-Skeptikern, GEZ-Verweigerern; „Klimaleugnern“, Fleischessern, furzenden und Gras-fressenden Rindviechern, SUVs oder Dieselautos, Atom- oder Kohle-Kraftwerken, Böller oder Feuerwerkskörpern, usw.
Aber all das wurde uns im „besten Deutschland, das es je gegeben hat“ als Gefahrenszenario vorgegaukelt, in Art einer Gehirnwäsche eingehämmert – von der Regierung und der gleichwohl dünkelhaften, sich selbst ermächtigten „vierten Macht“, den Medien.

Nicht erst mit dieser Regierung hat sich die Gefahrenlage in Deutschland und für Europa signifikant verschärft. Da sind:

• eine linksradikale, antifaschistisch durchgeknallte Innenministerin, welche den Feind bewusst ins Land holen will;
• eine untaugliche, eitle, gleichwohl nur dümmliches Zeug verbreitende Verteidigungsministerin;
• ein augenfällig geisteskranker Gesundheitsminister;
• eine dummschwätzende, putzsüchtige Verteidigungsministerin, die angetreten ist, um deutsche Interessen und Geld zu verscherbeln;
• ein Wirtschaftsminister, der von Wirtschaft so viel Ahnung hat wie ein Taubstummer von Gesang;
• ein darüber stehender „Kanzler“, der an Gedächtnislücken laboriert und seine und die Politik seiner Koalition nur mit Inhalts-leeren Faseleien und infantilen Phrasen begleitet.

Durch deren Politik und die Politik der Vorgängerregierungen ist Deutschland nicht nur nach außen und innen verteidigungsunfähig geworden, es wird auch systematisch seiner Existenzgrundlagen beraubt: Wirtschaft, Bildung, Infrastruktur, soziale Integrität.

Durch das Hereinlassen fremdländischer Horden, von schmarotzenden Wirtschaftsflüchtlingen, nicht integrierbaren Feinden des westlichen Werte- und Kultursystems, überwiegend Testosteron-, Aggressions-geladenen jungen Männern, hat man schlussendlich auch den Krieg ins Land geholt.
Nicht einen Krieg, wie ihn jetzt die Ukraine gegen Russland ausficht, der eher den Kriegen des letzten Jahrhunderts entspricht, sondern die in Zukunft die ganze zivilisierte Welt beschäftigende Form des „asymmetrischen Kriegs“.
Der Feind steht nicht mehr jenseits der Grenzen, sondern ist bereits im Land. Und die Regierung will noch der Feinde hereinholen, geht es nach der linksradikalen Innenministerin und der ganzen grün-roten Regierungsentourage.

Beginnend mit der Grenzöffnung 2105 (aber nicht erst da schon), den Silvesterkrawallen in Köln, den islamistischen Anschlägen in Berlin und andernorts, den täglichen Messerattacken, den Vergewaltigungen und Übergriffen nicht nur gegen Frauen, hätten schon frühzeitig die Alarmglocken läuten müssen. Aber nein, „rechts“ wurde als größte Gefahr ausgedünstet. Die Corona-Pandemie erlaubte dann ein besonders großangelegtes Ablenkungsmanöver vor der eigentlichen uns existentiell bedrohenden Gefahr, dem bereits in Deutschland angelangten (asymmetrischen) Krieg. Der noch von den Regierenden mit ihren Mitteln angefeuert wird.
Glaubt man Experten und Beobachtern der Lage, wird unser Land diesen Krieg nicht gewinnen können.

Krieg ist ein organisierter und unter Einsatz erheblicher Mittel mit Waffen und Gewalt ausgetragener Konflikt, der nicht nur zwischen (zwei) Staaten ausgetragen wird, sondern auch das Innere eines Landes ergreifen kann. Man verwendet dann eher den Begriff „Ausnahmezustand“, in dem die Existenz des Staates oder die Erfüllung von staatlichen Grundfunktionen von einer maßgeblichen Instanz als akut bedroht erachtet werden muss.
Die Silvesternacht 2022/2023 hat gezeigt, dass Krieg auch bei uns angekommen ist. Da hilft kein Schönreden.
Und der alte Bock von der FAZ meint dazu, das gehöre inzwischen „zum deutschen Alltag“. Der führende Geisteskranke unter der Regierungselite spricht verharmlosend von „einer kleinen Gruppe von Chaoten“. Die kindsköpfige Bürgermeisterin von Berlin sieht in einem „Gipfel gegen Jugendgewalt“ die Lösung. Niedersachsens SPD-Innenminister, auch ein besoldeter Volkszertreter, sieht denn die Täter „aus dem rechtsextremen Milieu“ kommend. Dass dies ausgepackt wird, darauf hat man von Anfang an wetten können.

Ich verstehe nicht, dass auch in den alternativen Medien die Sache nicht deutlicher beim Namen genannt wird: dass es sich um einen Krieg handelt. Man spricht von den nicht integrierbaren Migranten, beklagt die Wehrlosigkeit oder Passivität der „Ordnungskräfte“, ruft nach Durchsetzung von Gesetzen, wissend, dass sich da bei diesen Regierenden und Volksvertretern, die wir uns gewählt haben nichts passieren wird. Es fehlt auch die schonungslose Attacke auf die Tatsachen- und Wahrheitsverdreher in den Medien.
Man macht 2023 weiter, wo man 2022 aufgehört hat, in allfälliger Decouragiertheit. Wie lange wird das noch „gutgehen“?

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Der vierte von die hl. drei Könige …

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Russland, die stets gekränkte Nation und der Westen

Aus dem Mund eines fiktiven, machthungrigen russischen Politikers, der sich nachhaltig am Untergang der Sowjetunion quält, in einem Hollywoodfilm, hörte ich folgenden Satz über Russland: „Wir waren einst das Monster, das die Welt um den Schlaf brachte!“ Ein Satz, den ein amerikanischer Drehbuchschreiber in den Film einbrachte, um dem Zuschauer eine für den Film, die Fiktion erklärende Botschaft zu vermitteln? Eine Botschaft aus dem Kreml, die man sich heute nicht mehr ausdenken darf?
Nichts hat sich geändert in Russland, nichts ist gut in Russland! Mit dem Untergang der Sowjetunion hat das „Reich des Bösen“ (Ronald Reagan) nicht etwa aufgehört zu existieren.
Seit Februar 2022 wird dies uns augenfällig demonstriert.

In den Hochzeiten des Kalten Kriegs empfanden wir uns – die wir uns erinnern können und wollen – tatsächlich oft um den Schlaf gebracht. Also keine fiktive Metapher aus dem Mund eines Hollywood-Russen.
Vor hundert Jahren wurde die Sowjetunion gegründet, aus dem dieses Monster entstand. Nicht etwa eine „Föderation“ verschiedener, gar gleichberechtigter Staaten, sondern ein allein von Russen bzw. Russland dominiertes Gebilde. So war es in dessen ganzer Geschichte gerechtfertigt, verkürzt von Russland zu sprechen, wenn es um die UdSSR ging.

Ich bin kein Historiker, aber ein interessierter und durchaus in der Materie belesener Zeitgenosse und wage die im Folgenden aufgestellten Assertionen.

Russlands negative (welt-)politische Aktionen resultierten und resultieren aus einem permanenten Minderwertigkeitsgefühl heraus. Trotz des Staus einer „Supermacht“ bzw. der permanenten imperialistischen Weltmacht-Attitüde.

Russland hat trotz beeindruckender Erfolge auf dem Gebiet der Weltraum-Technologie nie mit dem Westen auf wissenschaftlichen und technologischen Gebieten mithalten können.
Betrachtet man die Zahl der Nobelpreisträger aus dem größten Land der Erde von 1901 bis 2016, weist Russland gerade mal 22 Preisträger auf gegenüber inzwischen 351 aus den USA, 116 aus Großbritannien und 100 aus Deutschland.

Der angeblich so fortschrittliche, von Russland propagierte Sozialismus führte nicht etwa zur versprochenen Prosperität, sondern zu mehr Verelendung, Depressivität und Deprivation der Bevölkerung. „Nicht der Mangel an modernen Raketen wurde der Sowjetunion zum Verhängnis, sondern, bildlich gesprochen, die Armseligkeit ihrer Küchen.“* Ein Satz ausgesprochen in Bezug auf Chruschtschows gescheiterte Versprechen, die USA auch auf wirtschaftlich-gesellschaftlichen Gebiet überholen zu können.

Die Sowjetunion wurde bis zur Perestrojka Gorbatschows nicht müde, die Ungerechtigkeit und den ausbeuterischen Charakter des westlichen Systems anzuprangern. Das hinderte sie aber nicht daran, ihm in einer anderen, entscheidenden Hinsicht nachzueifern, in der wirtschaftlich-technologischen Leistungskraft. Daran gemessen, sah sich auch das sozialistische Russland im Rückstand. Nach wie vor galt es aufzuholen. Was aber nie gelang!

Russland besitzt im Bezug auf Massenvernichtungswaffen das weltweit größte Potential, über beeindruckend demonstriertes Militärgerät mit schierer Masse. Die Militärstruktur ist aber durch Korruption, personelle und organisatorische Ineffizienz gezeichnet, wie sich jetzt im Ukrainekrieg beweist. Dazu besteht für das Funktionieren des Militärgeräts eine Abhängigkeit von fremder, besonders westlicher „Hightech“; sogar China ist technologisch hier inzwischen gegenüber Russland überlegen oder im Vorteil. Noch eine Besonderheit weist die russische Militärmacht auf, die „Dedowschtschina“ („Herrschaft der Großväter“) welche das in den russischen Streitkräften bis heute übliche Schikanieren jüngerer wehrpflichtiger Soldaten durch Dienstältere bezeichnet. Auch ein Erbe aus der Zarenzeit, das bis heute nicht überwunden wurde. So kann sich die russische Streitmacht nicht auf motivierte, patriotisch gesinnte Wehrpflichtige oder Freiwillige stützen. Entlassene Verbrecher und Söldner sind jetzt ein personeller Pfeiler.

Es gab im Kulturellen nur kurze Phasen der Hochblüte: das nach dem „goldenen“ Puschkins als «silbernes Zeitalter» der russischen Kunst bezeichnet wurde, von ca. 1898−1925. Eine erstaunliche Explosion innovativer Phantasie und Schöpferkraft seinerzeit, die kurzzeitig für eine gewisse Umkehrung des Transfers Europa-Russland sorgte. Das Zarenreich importierte nicht länger Stile und Richtungen, es brachte nun auch eigene hervor und exportierte sie. Europas Künstler schauten auf Russland. Schon länger las man im Westen Tolstoi oder Dostojewski, hörte man Tschaikowsky und Rachmaninov. Am Vorabend des Weltkriegs wurde diese bemerkenswerte Erscheinung sichtbar, dass hier neue Kunstformen und -theorien einer Avantgarde entstanden, die gar der Westen in Teilen abschaute.

Die gesamte Gesellschaft ist bis heute mit Gift versetzt. Apathie und Alkoholismus kennzeichnen die Gesellschaft jenseits der Wirtschaftsautokratie und einer gewissen Intelligenz-Schicht.

Russland scheint nicht ohne einen „Zaren“ auskommen zu können: Von Iwan bis Nikolaus, von Stalin bis Breschnew, von Jelzin bis Putin. Das Land hat sich trotz Reformversuchen in früheren Jahrhunderten auch nicht nach 1989 vom Despotismus abgekehrt.

Das Phänomen Putin ist ohne „Sowjetunion“ nicht zu verstehen. Er ist ein Kind derselben – nicht nur als gelernter KGB-Offizier. Er bezeichnete ihren Zusammenbruch als die größte geopolitische Katastrophe des 21. Jahrhunderts. Und er träumt davon, sie wiederherzustellen. Was es umso erstaunlicher macht, dass auch „Konservative“ auf seine Rhetorik hereinfallen und in ihm einen Hüter konservativer Werte sehen und dabei übersehen: Die Sowjetunion lebt mit Putin fort.

Der KGB-Überläufer Yuri Bezmenov sprach 1984 über das sowjetische System von einem Gehirnwäsche-Prozess, der sehr langsam vor sich geht. „Die erste Phase ist die Demoralisierung. Sie dauert 15 bis 20 Jahre. …Weil es so lange braucht, um Generationen von Studenten zu erziehen und sie der feindlichen Ideologie auszusetzen …“. Die Studenten, die in den 60er Jahren ihre Abschlüsse machten, waren dann in den Spitzenpositionen angelangt. Und dieser Prozess hielt bis heute an und personell zeigt sich dies jetzt in der Kaste der „Silowarchen“ oder „Siloniki“, weniger bei den „Oligarchen“ in der Umgebung Putins..

Wenn der «Westen» als Feind betrachtet wurde, bemühte man sich schon im alten Russland um Distanz und betonte seine eigenen Werte und Traditionen. Wenn man den Westen zeitweise in ein günstiges Licht rückte, suchte man seine Nähe und bemühte sich, Errungenschaften, die man für überlegen hielt, zu übernehmen – gleichmütiges Desinteresse blieb selten. Der Westen war immer präsent, negativ wie positiv.

Die Abgrenzung erfolgte vor allem entlang der kirchlichen Zugehörigkeit. Daher begann der „Westen“ aus russischer Sicht zur damaligen Zeit bereits jenseits der Grenze zu Polen-Litauen und nicht erst in Mitteleuropa.

Quelle: S. Huntingtion – Clash of Civilization

Während der Westen sich seit je überwiegend im Gefühl der Überlegenheit sonnte, wurde sie in Russland zum Wechselbad von Hochschätzung und Ablehnung, von Nacheifern und Besinnung auf Eigenständigkeit.

Europa, längst ergänzt durch Nordamerika, erschien als Symbol für beides: materiellen Wohlstand und politische Freiheit. Etwas, das aber in Russland mit allen „Reformen“ der Zaren und dann mit der angeblich so „fortschrittlichen“ Sowjet-Ideologie, die sogar „westliche“ Eliten und Politiker zeitweise beeindruckte, nie erreicht wurde.

Was bleibt denn, wenn man aus seinem Minderwertigkeitskomplex heraus will? Eine wirklich vorhandene Minderwertigkeit, die übertrieben erlebt wird, kann mit einer mehr oder weniger eingebildeten Überlegenheit kompensiert werden; so die Auffassung in der Individualpsychologie. Wir haben es aber mit mehr, als mit dieser zu tun. Wir haben es mit der Führungselite des flächenmäßig größten Landes der Erde zu tun, einer Nation, die den damit verbundenen, angenommenen Ansprüchen aber nie, zu keiner Zeit, zurechtkam.
Wie eingebildete Prätentionen an ihre Grenzen gelangen, erlebt Russland jetzt mit der Ukraine.

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* M. Hildermeier: Die rückständige Großmacht, München 2022

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Papst Benedikt XVI. ✝︎

Auch dafür werden wir ihn im Gedächtnis behalten:

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