Der bayerische Kabarettist Helmut Schleich „imitierte“ in seiner Sendung „Schleich-Fernsehem“ einen in Afrika lebenden Sohn von Franz Josef Strauß namens Maxwell und dafür malte er sich das Gesicht mit schwarzer Farbe an.
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Ein Skandal!?
Die unsozialen Medien, wie Die Welt, Der Tagespiegel – pars pro toto genannt – notierten denn: „In den sozialen Medien wird Kritik laut.“ Empörung treibt die Schreiberinge vor allem auch darüber an, dass sich der BR wohl nicht von diesem Auftritt distanziert. Ich habe diese Sendung gesehen und darf sagen, es gab schon Besseres von Schleich. Er ist sicher der beste Imitator von Franz Josef Strauß – Gott hab ihn seelig – aber nur auf dieser Masche herumzureiten und alles und jedes der aktuellen Politik damit zu persiflieren, wirkt mit der Zeit öde und abgedroschen. Seinen Auftritt als Neger, als fiktiver afrikanischer Despot mit fiktiven Strauß-Wurzeln, empfand ich als peinlich und albern. Nicht wegen der Schuhwichse im Gesicht, sondern wegen der banausischen Verarbeitung des Themas. Satire kann mehr! An der Blödheit von Schleich eine Diskussion über den angeblich nicht ausrottbaren Rassismus in Deutschland und ausgerechnet auch in den ÖRR-Medien anzuzetteln, ist gleichermaßen grenzdebil.
Von Lebenswirklichkeit und echter Arbeit unbeleckte, immerfort heranwachsend beibende sog. Journalisten erklären uns denn in den Medien unseren Rassismus, den der „alten weißen Männer“. Blackfacing“ habe seinen Ursprung in den „Minstrel Shows“, bei denen in den USA vor allem im 19. Jahrhundert weiße Schauspieler als Schwarze auftreten, um sich über sie lustig zu machen, wird uns mitgeteilt.
Minstrel-Show
Da haben aber wohl schon die großen „weißen“ Maler Albrecht Altdorfer im 16. Jahrhundert oder Rubens und andere sich schuldig gemacht, als sie dem „Balthasar“ der Hl. drei Könige ein „Blackfacing“ verpassten. Durften sie das?
Altdorfer – Die Anbetung der Könige. 1530/35 – freigemein
Dass sich heutzutage christlich bewegte Kinder als „Sternsinger“ am Dreikönigstag (was ohnehin eine Rarität darstellt) mit einem schwarzgefärbten Kumpel von Haus zu Haus begeben und Segenswünsche verteilen, ist zum „no go“ geworden.
Sternsinger – Quelle: Wikipedia
Andererseits gebietet es die Political Correctness, dass z.B. in neu verfilmten Shakespeare-Dramen an den inadäquatesten Positionen vor allem Neger als Darsteller – nicht nur als Othello – eingesetzt werden.
In der „angesagten“ Netflix-Serie „Bridgerton“ verkörpern nicht-weiße Schauspieler englische Adelige Anfang des 19. Jahrhunderts.
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Warum?
Kürzlich wollte ich mir einen Oskar-prämierten Film aus dem Qualitätsfernsehen über Maria Stuart anschauen. Neben einer merkwürdigen, aufgestelzten Sprache und einer komischen Kostümierung fiel auf, dass der Hof der Protagonistinnen, Elizabeth und Maria im England des 16. Jahrhunderts, multikulturell mit Negern und Asiaten besetzt wurde.
Warum?
Wo bleibt die „Historical Correctness“? Waren die Begründer der frühesten nahöstlichen Hochkultur, die Ägypter mit ihren Pharaonen „Schwarzafrikaner“, wie es die schwarze akademische Kommunität der Geschichtsklitterung in den USA behauptet? War der Neandertaler vielleicht auch ein Neger und damit Ausrottungs-Opfer des „weißen Homo Sapiens“. Das fehlt noch als ein Beweis in dieser „Wissenschaft“. Das ist mir eigentlich schnurzegal. Aber ich will mich nicht aus meiner europäischen Kultur und Geprägtheit vertreiben lassen. Das „was Du nicht willst, das man Dir tu…“ zählt da nicht. „Cancel Culture“ ist der Überbegriff zu dieser Entwicklung. Unsereiner kann gegen diesen kulturellen selbstmörderischen Trend anscheinend nicht mehr viel ausrichten. Bald am Ende meines Lebens angelangt, stelle ich mir mehr und mehr die grundsätzliche Frage: warum das Ganze? Und, wie wird es meinen Kindern und Kindeskindern damit noch ergehen? Wenn sich Afrika nach Europa ergießt?
Aber wir stammen ja soundso alle von Negern ab, sind ursprünglich Afrikaner aus der kenianischen Hochebene oder drumherum ausgewandert – lehrt uns unsere Geschichtswissenschaft. Aber komisch, schaue ich in den Spiegel (auch eine Erfindung des weißen Mannes), sehe ich immer nur einen alten weißen Mann.
Der Reaktionär strebt nicht die vergebliche Wiederherstellung der Vergangenheit an, sondern den unwahrscheinlichen Bruch der Zukunft mit dieser schäbigen Gegenwart.