Klassische Musik für jeden Tag – 3. Juni

Charles Gounod (1818-1893)
Ave Maria nach J.S.Bach
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Klassische Musik für jeden Tag – 2. Juni

Sir Michael Tippett (1905-1998)
Divertimento on Sellinger’s Round – Movements I & II

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Klassische Musik für jeden Tag – 1. Juni

Eric Satie (1866-1923)
Je te veux
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Kulturrevolution 2.0

FFF, Antifa, Grüne – die Wiedergänger von Maos Kulturrevolution

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Mao Tse Tung ist seit bald 50 Jahren tot, doch seine Ideen und Methoden finden sich mehr denn je im gesamten „freien“ Westen und in Deutschland – und nicht mal „klammheimlich“ – in praktischer Umsetzung. 
Da darf es nicht wundern, dass der Westdeutsche Rundfunk (WDR) in einer Sendung den chinesischen Diktator als Mann mit Weitblick preist: „Mao hatte echten Weitblick“.
Es geht dabei um die angeblichen Verdienste Maos um den gewaltigen wirtschaftlichen Aufschwung der Volksrepublik in den vergangenen dreißig Jahren, was aber nur im geringsten Maos Verdienst ist. Ausgeblendet wird im Linksfunk natürlich, dass der Mann über 50 Millionen Tote durch Bürgerkrieg und seinen „großen Sprung“ zu verantworten hat. 

Vergessen auch die Kulturrevolution mit dem Terror durch die von Mao und seiner Clique angefeuerten„Roten Garden“, welche die Vernichtung aller Kultur und Literatur, aller Maßstäbe, die angeblich nicht in der Parteilinie standen, durchsetzen wollten.

Zur Illustration ein Text aus dem „Schwarzbuch des Kommunismus“*

„Der andere strategische Hebel, auf den Mao glaubte zählen zu können, war die bereits erwähnte Generation oder vielmehr der Teil dieser Generation, der Oberschulen, Hochschulen und Einrichtungen der beruflichen Bildung besuchte (einschließlich der Militärakademien, der einzigen Einrichtung der VBA, in der Einheiten der Roten Garden gebildet werden durften). Die jungen Leute boten den enormen Vorteil, daß sie in den Städten konzentriert lebten, vor allem in den größten Städten, wo die Entscheidungen in den Machtkämpfen fallen würden: So gingen ein Viertel der Einwohner Shanghais noch zur Schule. Die jungen Leute zwischen 14 und 24 Jahren waren umso mehr begeisterte Werkzeuge im Dienste Maos, als sich bei ihnen doktrinärer Fanatismus mit großer Frustration verband. Der Fanatismus hing damit zusammen, wie sie herangewachsen waren: Als erste Generation, die ihre Erziehung vollständig nach der Revolution von 1949 erhalten hatte, waren sie zugleich zu jung und zu sehr städtisch geprägt, um etwas über die Schrecken des Großen Sprungs zu wissen. Liu und Konsorten bereuten mittlerweile bitter, daß sie den Großen Sprung nicht offiziell kritisiert hatten. Die Jungen wurden– mit Worten – vom Regime gehätschelt und glaubten irgendwann, sie seien für Mao jenes »weiße, unbeschriebene Blatt«, auf dem das glorreiche Heldenepos vom Aufbau des Kommunismusniedergeschrieben werden sollte, zumal der greise Tyrann ihnen versicherte, »die Welt gehört euch. Die Zukunft Chinas gehört euch«. Die junge Generation begriff rasch, daß »die Partei unsere Mutter [ist] und unser Vater«, wie es später in einem Lied der Roten Garden hieß. Und wenn es einmal zu einem Konflikt um die Vaterschaft kam, war klar, wie die Entscheidung auszufallen hatte: gegen die leiblichen Eltern. So schildert Pasqualini, wie ein »unverschämter kleiner Bengel von elf oder zwölf Jahren« 1962 seinen Vater im Lager besuchte: >Ich wollte nicht herkommen< plärrte er hochmütig, >aber meine Mutter hat mich gezwungen. Du bist ein Konterrevolutionär und eine Schande für die Familie. Du hast der Regierung schweren Schaden zugefügt. Du verdienst es, daß du im Gefängnis bist. Ich kann nur sagen, daß du gut daran tätest, dich zu bessern, sonst wirst du bekommen, was du verdienst. < Selbst die Wärter waren über seine Tirade entsetzt. Der Gefangene kehrte tränenüberströmt (was verboten war) in seine Zelle zurück und murmelte: >Wenn ich das gewußt hätte, hätte ich ihn am Tag seiner Geburt erdrosselt…<« Im Jahre 1966 war der Junge etwa fünfzehn – genau das richtige Alter für einen Rotgardisten. Die jüngsten waren immer besonders gewalttätig, besonders darauf versessen, ihre Opfer zu demütigen.“

In dem Text tausche man die Jahreszahlen aus – 1949 gegen 1968, oder man nehme Westeuropa statt China, tausche die „Schrecken des Großen Sprungs“ gegen die Schrecken des „Tausendjährigen Reichs“ und die Spur führt zu den zeitgenössischen Roten Garden in unseren Städten, in unserer Republik: Antifa, Migrantifa, Attac, FFF, Greenpeace, „Grüne Jugend“ und an der Spitze die Partei der Grünen. 

All das entstand aus dem Geist von 1968, als die „Mao-Bibel“ ein Bestseller unter der akademischen Jugend wurde.

Der Großteil des Spitzenpersonals der Grünen rekrutierte sich aus maoistisch-marxistischen K-Gruppen und sie haben den Hauptanteil an der Kulturrevolution 2.0 hierzulande – mit der Ideologie und den Methoden von Mao Tse Tung.
Die roten Garden Maos waren eine außerparlamentarische Gewalt, eine Armee und Terrororganisation, die der Staat für die Gewalt und Widerstand gegen sich selbst auch noch selbst bezahlte.
Die Analogien zu heute sind unverkennbar: Der bundesdeutsche Staat hätschelt und unterstützt eine Antifa mit finanziellen Zuwendungen und rechtlicher Duldung. Da verwundert es nicht, dass eine Spitzenpolitikerin der Grünen, Renate Künast, im Deutschen Bundestag gar eine dauerhafte staatliche Finanzierung, ein Gehalt für deutsche Antifa-Aktivisten gefordert hatte. 

Fast alle bekannten antikapitalistischen, angeblich Natur- und Klima-aktiven NGOs werden vom Staat in ihrem Kampf gegen das „Schweinesystem“ finanziert und begünstigt.

Die JF schreibt:

Ein stetig anschwellender Millionen- und Milliardensegen ergießt sich von Bund, Ländern und EU über linke „Nichtregierungsorganisationen“, Lobby-Vereine, Gender-, „Antirassismus“- und „Diversitäts“-Aktivisten und was sich sonst noch so auf dem weiten Feld der Propaganda und Gesellschaftsklempnerei tummelt.“

Ein gestörter Teenager, von den Medien als Klima-Heilige stilisiert, wird von der Bundeskanzlerin empfangen, darf vor der UNO ihre Drohungen gegen die Welt der Gegenwärtigen und Alten ausstoßen. Eine jugendliche Millionärs-Schickse wird zum Dauergast in öffentlich rechtlichen Talksendungen und darf ungestraft unbewiesene und krude Behauptungen verbreiten.
Der Staatsfunk läßt einen Kinderchor intonieren „Mein Oma ist´ne alte Umweltsau“ und sie wurde gleich darauf denn zur „Nazisau“ ausgerufen.

Es sind nicht nur die genannten Organisationen, die man als Wiedergänger der roten Garden ansehen kann. Die 68er Marxisten und Maoisten propagierten den „langen Marsch durch die Institutionen“ – die Analogie mit dem „Langen Marsch“ (chinesisch Pinyin Chángzhēng), Maos zentralen Heldenmythos, ist nicht zufällig. Aktive linke (maoistische und marxistische) Minderheiten gelangten nach und nach in strategisch wichtige Positionen und belegten bald gar höchste Ministerämter.

Es ist Bettina Röhls Verdienst, in ihrem Buch „Die RAF hat euch lieb“, die unheilvolle Spur von 1968, von der RAF bis zu den neuen „Roten Garden“ heutzutage, klar nachzuzeichnen. Sie sagt dazu:

Das zweifelhafte Verdienst der RAF, die (damals) große und weit gestreute Sympathien genoss, ist es, das Konglomerat der wirren 68er-Ideen in der Gesellschaft bis in Wissenschaft, Kunst und Politik hinein zu verankern. Die RAF ist als Revolutionstruppe gescheitert. Als Propaganda-Armee hat sie enorme Wirkung entfaltet. Und sie hat viele steile Karrieren gemacht: Wer die linksradikalste Vergangenheit hatte in Wort und in manchen Fällen auch in der Tat, hatte das Ticket, in der Bundesrepublik Karriere zu machen, siehe Otto Schily, Hans-Christian Ströbele, Joschka Fischer und die vielen vielen anderen…“

Zu nennen sind noch Antje Vollmer, Renate Künast, Jürgen Trittin, Winfried Kretschmann – alles ehemalige Mitglieder marxistisch/maoistischer „K-Gruppen“.

Zu den überdeutlichen Spuren von 68 zählt denn auch der unverhohlene linke Antisemitismus und Israelhass, der von der Antifa und der FFF-Bewegung mitgetragen und über die sog. Qualitäts-Medien mehr der weniger subtil verbreitet wird.

Und dazu haben auch wir jetzt eine „Große Vorsitzende“, die das alles bereitet und gefördert hat.

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* Stephane Courtois, Nicolas Werth u.a.: „Das Schwarzbuch des Kommunismus“ – Piper Verlag München 1998

** Bettina Röhl: „Die RAF hat euch lieb“: Die Bundesrepublik im Rausch von 68“ – Heyne-Verlag München 2018

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Klassische Musik für jeden Tag – 31. Mai

Louise Farrene (1804-1875)
Klavierquintett Nr. 1 in a-moll – 1. Satz
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Klassische Musik für jeden Tag – 30. Mai

Leonard Bernstein (1918-1990)
Candide – Ouverture
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Freiheit, die ich meine…

… im besten Deutschland, das es je gab!

„Man muss schon ein ziemlicher Idiot sein, 
um optimistisch zu bleiben.“
Donna Leon

Bald am Ende eines längeren Lebens möchte ich ausrufen: 

Gebt mir meine alte Bundesrepublik zurück, ich möchte diese, mein altes Deutschland wieder haben!“ 

Wenn nicht mehr für mich, so doch für meine Kinder und Kindeskinder.

Im Gegensatz zu unseren Eltern und unseren Großeltern hat meine Generation ein Leben mit vielfältigen, von jenen lange erträumte und angestrebte „Freiheiten“ erlebt. Unsere Eltern hat angetrieben, „unsere Kinder sollen es mal besser haben als wir“.
Das ist es auch, was ich auch als „Vermächtnis“ verinnerlicht haben wollte. 
Wir bekamen die denkbar günstigsten Voraussetzungen dafür mit. Wir haben uns im Vergleich zu den vorherigen Generationen dafür glücklich schätzen dürfen über das, was uns möglich wurde und erreichbar ist.

Meine alte Bundesrepublik

  • Es gab die Freiheit, ungeschminkt die Meinung zu sagen, eingegrenzt lediglich durch die von unseren Altvorderen anerzogenen Grenzen durch Benimm und Anstand (denn vor 1968).
  • Uns war es möglich, ohne sich in Gefahr zu bringen, die Hauptstadt und die in ihr tätige politische Klasse schlecht zu machen (Im anderen deutschen Staat, der DDR, erlebten es wir, dass das nicht möglich war). 
  • Funk und Fernsehen gerierten sich nicht als „Staatsfunk“, welche die „öffentliche Meinung“ vorgaben. Kritische Journalisten, Kabarettisten und Künstler konnten sich frei, auch mit unbeliebten Ansichten äußern, ohne öffentlicher oder sozialer Ächtung ausgesetzt zu sein.
  • Keiner Bank wäre es eingefallen, einem angeblichen (oder auch echten) „Nazi“ wegen Gesinnung das Konto zu kündigen.
  • Kein Bürger war gezwungen, mit Zwangsabgaben den „öffentlich rechtlichen Rundfunk“ zu finanzieren, wenn er dessen „Beglückung“ er nicht wollte.
  • Wir konnten jedwede berufliche Karriere anstreben; Voraussetzungen waren Begabung, Fleiß, Festigkeit und Rechtschaffenheit. Auch Zeitgenossen aus prekären Verhältnissen konnten damit nach oben gelangen.
  • Die angebliche „Muffigkeit“ der 50er und frühen 60er Jahre evozierte für uns ein Training zur politischen Reifung.
  • Wir konnten ohne Einschränkungen überallhin reisen – gar in den feindlichen Osten, mit entsprechender Vorsicht und Strategie.
  • Wir konnten in der Öffentlichkeit in Uniform zeigen, wenn wir uns an der Verteidigung dessen beteiligten, was für uns Heimat, Werte, Freiheit und Zukunftssicherung bedeutete. Man konnte sich dem aber auch verweigern, ohne irgendwelche Nachteile erfahren zu müssen.
  • Wir haben die Polizei noch als Institution für unseren Schutz und zur Verbrechensverhütung empfunden – durchaus als „Freund und Helfer“.
  • Wir kannten keine Sprachzensur. Mohrenkopf, Zigeunerschnitzel, Negerkönig, nichts hatte einen „rassistisch“ vermuteten Hintersinn.
  • Eine Frau war eine Frau und ein Mann war ein Mann und wer sich damit nicht abfinden konnte, war ein Fall für die Krankenversicherung bzw. für die Medizin.
  • Kein Politiker oder irgendwelche „Gesundheitsexperten“ machten uns ein schlechtes Gewissen darüber oder schrieben uns vor, was wir konsumieren und essen dürfen.
  • Es war undenkbar, dass irgendwelche unreife oder psychisch gestörten Gören irgendeinen Einfluss auf die öffentliche oder veröffentlichte Meinung haben könnten.
  • Unsere Kanzler oder Präsidenten konnte man mit Fug und Recht noch als „Staatsmänner“ ansehen.
  • Den Roman „1984“ von George Orwell oder „Schöne Neue Welt“ von Aldous Huxley hielten wir zwar für möglich, aber unter unseren erlebten Verhältnissen für eine Ausgeburt der Phantasie.

Das „beste Deutschland“…

Wie euphorisch waren wir, die jetzt alten, konservativ und liberal geprägten Bunderepublikaner denn auch, als wir mit 1989/1990, mit dem Zusammenbruch der DDR und der Wiedervereinigung, glaubten, ein möglicherweise noch sonnigeres Deutschland erleben zu können.

Unsere Landsleute in Mitteldeutschland hatten bewiesen, dass – gerade uns Deutschen(?) – ein friedlicher Umsturz und Befreiung aus der Diktatur gelingen kann.
Was für ein gereiftes Volk, bildeten wir uns ein. 

Und dann haben wir uns doch getäuscht. 
Gesinnungsschnüffelei und Denunziation, Gestapo- und Stasi-Mentalität, scheinen so übermächtig in unserem Volkscharakter existent, dass sich das wieder auf das ganze Deutschland ausbreiten konnte.

Wir wollten es der warnenden Stimme einer Pessimistin, der klugen und großen Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley nicht abnehmen, was sie 1990 feststellte:

Alle diese Untersuchungen, die gründliche Erforschung der Stasi-Strukturen, der Methoden, mit denen sie gearbeitet haben und immer noch arbeiten, all das wird in die falschen Hände geraten. Man wird diese Strukturen genauestens untersuchen – um sie dann zu übernehmen. Man wird sie ein wenig adaptieren, damit sie zu einer freien westlichen Gesellschaft passen. Man wird die Störer auch nicht unbedingt verhaften. Es gibt feinere Möglichkeiten, jemanden unschädlich zu machen. Aber die geheimen Verbote, das Beobachten, der Argwohn, die Angst, das Isolieren und Ausgrenzen, das Brandmarken und Mundtotmachen derer, die sich nicht anpassen – das wird wiederkommen, glaubt mir. Man wird Einrichtungen schaffen, die viel effektiver arbeiten, viel feiner als die Stasi. Auch das ständige Lügen wird wiederkommen, die Desinformation, der Nebel, in dem alles seine Kontur verliert.“ 

Quelle: tinyurl.com/Bohley

Wie wahr, was da vorausgesehen wurde.

  • Es gibt inzwischen von der deutschen Regierung finanzierte linksradikale, militante sogenannte Antifaschisten, ihren Terror gegen Andersdenkende aktiv ausleben können. Dazu eine staatlich geförderte Spitzel- und Denunziationsorganisationen, wie die „Amadeu Antonio Stiftung“, von einer ehemaligen Stasi-Mitarbeiterin geleitet. 
  • Ein Verfassungsschutz, der den Anweisungen aus dem Kanzleramt folgt, der Kanzlerin, einer ehemaligen kommunistischen Funktionärin folgt. 
  • Unliebsame, sich kritisch gegenüber Staatsmaßnahmen äußernde Bürger werden unter dem Vorwand eines „Kampfes gegen rechts“ oder der „Prävention“ gegen „Rassismus“, namhaft gemacht und zur sozialen Ausgrenzung freigegeben. 
  • Im „Kampf gegen Rechts“ werden nicht geschehene „Hetzjagden“ erfunden und die Augen vor dem importierten Judenhass verschlossen.
  • Lehrer oder Beamte mit Bedenken gegenüber fragwürdigen staatlichen Maßnahmen werden geschurigelt und ausgesondert. 
  • An den Hochschulen herrscht ein Klima der politischen Ausgrenzung nicht (links-) konformer Wissenschaftler. 
  • Freizügigkeit im persönlichen Kontaktbereich und bei Reisen wird unter Bezug auf absurde, erfundene „Seuchengesetze“ verboten und polizeilich verfolgt. 
  • Die Polizei ist aggressiv agierend im Einsatz gegen Demonstranten, die sich für ihre Grundrechte einsetzen wollen – und kneift im Kampf gegen kriminelle Clans und organisiertes Verbrechertum. 
  • Schwarzfahren, Ladendiebstahl und andere Formen der „Kleinkriminalität“ werden als Belanglosigkeit behandelt und nicht verfolgt.
  • Dafür der Strafbestand der Volksverhetzung und „Hasskriminalität“ gnadenlos verfolgt.
  • Der Staat beteiligt sich an kriminellen Machenschaften dubioser Finanzinstitute zu Lasten des Steuerzahlers oder sieht dem untätig zu.
  • Usw., usw…

Wir glaubten an den Satz aus unserem Grundgesetz – hatten ihn nahezu verinnerlicht:

Das gesamte deutsche Volk bleibt aufgefordert, in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands zu vollenden.“

In Einheit und Freiheit… !

Aber was ist diese Freiheit?

Das Lied „Freiheit die ich meine“ gehörte bis in die jüngste Zeit zu den bekanntesten deutschen Volksliedern und einst zum deutschen „Bildungskanon“. Es wurde in unterschiedlichen Kontext gestellt, fand aber gar Aufnahme in das „Nationalsozialistische Volksliederbuch“. Welche „Freiheit“ die Nazis damit meinten, findet sich wohl in deren zynischem Satz an den KZ-Toren „Arbeit macht frei“.

Welche Freiheit ich meine, der ich nachtrauere, wird wohl in meinem Text klar.
Im Schlussrefrain des Liedes heißt es:

… hast ja lang erlesen, Dir die deutsche Art.“ 
Und da kommt für mich einmal mehr die Zwiespältigkeit des deutschen Volkscharakters zutage.

„Deutsche Art“ heißt anscheinend einmal mehr, sich von der Obrigkeit die politischen Freiheiten wegnehmen zu lassen. 


Aber es bleibt uns ja noch „Die Gedanken sind frei!“
Man sollte sie nur tunlichst nicht aussprechen, im besten Deutschland, das je gegeben hat.

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Klassische Musik für jeden Tag – 29. Mai

Igor Strawinsky (1882-1971)
Le Sacre du Printemps – Part 1: L’Adoration de la Terre
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Klassische Musik für jeden Tag – 28. Mai

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Französische Suite Nr. 5 G-Dur
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Klassische Musik für jeden Tag – 27. Mai

Camille Saint-Saens (1835-1921)
Sinfonie Nr. 3 in c-moll
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