125 von 247 Abgeordneten in der Unionsfraktion meinten gewiss im CDU-Jargon: wir können deine Fr…. nicht mehr sehen. Und er bekam es „amtlich“ per Wahl.
Was man zu der Abwahl auch sagen könnte: Man haut den Sack und meint den Esel.
Man sollte nicht immer gleich den angeblichen Churchill-Ausspruch zitieren – „Ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe!“ – wenn man mit politisch motivierter Statistik konfrontiert wird. Angeblich war es ja Nazi-Propagandaminister Joseph Goebbels, der den Spruch gestreut hat!? Aber es ist schon auffällig, wie mit seltener Häufigkeit in den letzten Tagen und Wochen die Medien uns mit Umfrageergebnissen und Statistiken traktieren.
Nun, es sind schon seit Jahren Monatsend-Umfragen („Politbarometer“) und „Deutschland-Trends“ im Arsenal des Staatsfunks. Daneben bemühen sich die Parteien oder andere zweckgeleitete Institutionen mittels „Demoskopie“ ihren Intentionen Bestätigung und Nachdruck zu verleihen. Dass das nicht immer – oder fast nie – redlich oder wissenschaftlich sauber erfolgt, darf inzwischen als belegt gelten.
Die herrschenden Koalitionen unter „Kanzlerin“ Merkel haben den größten politischen Misthaufen in der Geschichte der Bundesrepublik aufgerichtet, es stinkt an allen Ecken und Enden – und da will man natürlich dagegen anstinken. Und was wird uns da in letzter Zeit nicht alles an Parfums und Duftverbesserern angeboten?
Laut einer „repräsentativen“ Umfrage ist Merkel angeblich die Person, auf welche die Deutschen besonders stolz sind.
Doch vor nicht allzu langer Zeit ergab eine andere Umfrage, dass 60% der Deutschen mit Merkel unzufrieden seien.
Man darf beides sicher nicht direkt vergleichen, aber man ist schon mehr als stutzig, wenn gerade in der jetzigen Situation die Frau Merkel in besonderem Ansehen stehen soll. Wie diese „Stolz-Studie“, mit der die „Die Welt am Sonntag“ in ihrer Jubiläumsausgabe lauthals herausplatzte, zu bewerten ist, kann man gut bei Michael Klein auf Sciencefiles nachlesen.
Ein besonders willfähriger Dienstleister Merkel – und Bereitsteller von duftverbessernden Raumsprays – ist die Bertelsmann-Stiftung.
Hat das nun mit der besonderen Frauenfreundschaft Angela Merkel – Liz Mohn zu tun? Wie mit Friede Springer? Deren Frontblatt „Die Welt“ kolportiert am raschesten Merkel-gefällige Umfragen.
Vor einem Jahr hat Bertelsmann das Ergebnis einer Studie veröffentlicht, in der nachgewiesen werden sollte, dass Muslime – insbesondere Türken – hierzulande bestens integriert seien. Gar in der FAZ konnte man dazu einen fast ätzenden Kommentar lesen
„Die Bertelsmann-Stiftung weiß, wie man Schlagzeilen macht. Zur richtigen Zeit bringt sie das richtige Papier zu einem politisch virulenten Thema heraus, mit dem richtigen Ergebnis. Die jüngste Hervorbringung zum Thema Einwanderung treibt es auf die Spitze. Ihr Ergebnis lautet: Muslime seien in Europa, besonders in Deutschland, bestens integriert, sie seien hierzulande sogar weniger oft arbeitslos als Nichtmuslime, es hapere hingegen an der gesellschaftlichen Anerkennung.“
Bei der kürzlich veröffentlichten „Studie“ des „Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration“ hatte gewiss auch die Bertelsmannstiftung ihre Finger im Spiel. Laut „Integrationsmonitor“ stimmten 71,5 Prozent der Deutschen ohne Migrationshintergrund dem Satz „Die aufgenommenen Flüchtlinge werden Deutschland kulturell langfristig bereichern,“ „voll und ganz“ oder „eher“ zu. Wenn von verschiedener Seite dieser Veröffentlichung bescheinigt wird, sie sei die „Schrottstudie des Jahres“, brauche ich an deser Stelle dazu nichts weiter hinzufügen.
Der erwähnte kritische Blog sciencefiles.org beschäftigt sich mit einer ebenfalls vor Kurzem erschienenen Studie, nach der „Die Zahl der Angriffe auf Journalisten … in diesem Jahr deutlich zugenommen“ hat. Das gehe aus einer Studie des European Center for Press & Media Freedom (ECPMF) in Leipzig hervor, die dem MDR vorliegt.“ schreibt Michael Klein und: der MDR und die FAZ hat es übernommen, und wo die FAZ abschreibt , kann die WELT nicht fehlen: Natürlich ereigneten sich diese Übergriffe „Im Umfeld von rechten oder rechtsextremen Demonstrationen und Veranstaltungen … mehr als die Hälfte davon zählten die Forscher in Sachsen.“ Die Angriffe Linksradikaler wie z.B. auf dem G20-Gipfel 2017 werden flagrant ausgeblendet. Sciencefiles nimmt diese Meldungen resp. auch diese „Studie“ gekonnt auseinander und entlarvt sie als das, was sie ist: zweckgeleitete Propaganda für die machthabende Linksregierung der Frau Merkel.
Dass mit den Demoskopie-Studien zur Stärke der Parteien etwas nicht stimmt, vor allem vor Wahlen, hat inzwischen gar der letzte Hinterwäldler mitbekommen (Nichts gegen Hinterwäldler, die leben meistens recht ruhig und beschaulich!). Das Versagen der Demoskopie z.B. vor und zu den letzten Bundestagswahlen, war evident.
Je nach Parteinähe fallen die Umfragen für die Auftragsklientel günstiger aus, dieweil man den Trend für die jeweilige Partei – SPD oder CDU – nicht ausblenden kann, um sich nicht per se einem Fälschungsverdacht auszusetzen.
Insbesondere die Grünen werden mittels Umfrageergebnisse in letzter Zeit regelrecht hochgejazzt. Der „Genosse Trend“ scheint die Grünen zu bedienen; aber auch die AfD – zum Leidwesen der spezialdemokratischen Einheitsfront.
Die Ergebnisse, welche die einzelnen „Institute“ zuletzt für die Frage ermittelten, „Wenn am kommenden Sonntag Wahlen wären“, kann man im Detail hier nachlesen.
Screenshot – https://www.wahlrecht.de/umfragen/
Das GMS-Institut gilt als besonders CSU-nah, Parteien „rechts der Mitte“ kommen angeblich dort oft besser weg als bei anderen Instituten. Stimmt das wirklich?
Eindeutiger sei die Parteinähe bei Forsa, meint man. Wikipedia dazu: „Güllner (der Chef von Forsa d.R.)ist seit 1964 SPD-Mitglied. Der Forsa-Gesellschaft wird deshalb eine Nähe zur SPD unterstellt. Sie erwirkte gegen entsprechende Vorwürfe aus der CDU erfolgreich eine einstweilige Verfügung. Forsa erhält von der SPD keine Aufträge mehr.
Güllner behauptete 2008 in einem Interview wiederum, das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap sei „vierzig Jahre das Hausinstitut der SPD. Und da wird man sich schon überlegen, ob man nicht ein bisschen die Zahlen schönt oder nicht“. Infratest dimap verklagte Güllner daraufhin vor dem Berliner Landgericht auf Unterlassung und bekam recht.“
Allensbach geriert sich seit je als „staatstragend“, es gibt keine Verlautbarungen über Parteiennähe. Mir scheint aber eine Affinität zur CDU durchaus vorhanden.
Betrachtet man die Ergebnisse von Infratest dimap, könnte man eine Geneigtheit zur AfD vermuten, kommt dort doch die AfD stetig besser weg, als bei anderen Instituten. Aber auch INSA und Emnid berichten bessere Ergebnisse für die „Rechtspopulisten“ als andere Institute.
Wie sagt der Bayer: „Nix g´wiß“ weiß man nicht.“
Jeder weiß, dass Umfragen keine Prognose über einen Wahlausgang sind, sondern sie geben allenfalls aktuell in etwa eine politische Stimmung im Land wieder; eine Umfrage sagt kein Wahlergebnis voraus.
Journalisten sehen das aber gerne anders. Bei einer Fehlerbreite von z.B. 3% jazzen sie gerne die ihnen genehme Partei innerhalb der Fehlerbreite eher nach oben als nach unten. So lag etwa im Februar 2017 die SPD, nachdem Martin Schulz von der Parteispitze zum Kanzlerkandidaten gekürt wurde, in einer Infratest-Umfrage bei 32 Prozent, die CDU/CSU dahinter bei 31. Wegen der Fehlertoleranz von 3% hätte aber genauso gut die Union deutlich vorne liegen können. Für die Journaille war aber Schulz schon der kommende, gefeierte Sieger.
Solche Berichterstattung werden auch Horse-Race-Journalismus genannt. Inhalte oder Sachthemen interessieren dann im vorherrschenden Drecksjournalismus in keiner Weise mehr.
Es gibt ein satirisches Frühlingsgedicht von Erich Kästner, dass man gut in ein „Herbstgedicht 2018“ umwandeln kann
Die Meinungen werden billiger, die Medien werden williger, es stinkt nicht nur auf den Aborten, kurz: Wahlen allerorten!
Warten wir also auf die Wahlen in Bayern und Hessen und auf neue nicht nur wahlabendliche Lügenbeuteleien.
Schlusssatz:
Das Eingangszitat, das angebliche von Goebbels, kann man wohl getrost verwenden, doch vielleicht besser abgewandelt in: Ich trau nur einer Statistik, die ich selbst manipuliert habe: denn ich weiß, was ich damit bezwecken will.
Versuch einer „Entwesung“ des Ungeliebten durch „Kulturschaffende“
Dummdeutsch und Kulturschaffende
Der Begriff Dummdeutsch stammt von Eckhard Henscheid und zielt eigentlich nicht auf Personen ab, sondern auf sprachliche Spezifika, welche von diesen geübt werden. So werden sie dann – stimmt die nationale Herkunft – zweifellos zu „Dummdeutschen“.
Das Wort „Kulturschaffende“ ist gewiss Dummdeutsch, legt man die Definition des Begriffes durch E. Henscheid* zugrunde:
„»Dummes«, strukturell »dummes« Wortmaterial … wie solches, das erst per fortgesetzte Inflation, gedankenlose Entleerung oder auch bloße Verwendung durch die garantiert falschen Menschen es – von Fall zu Fall anders – geworden ist.“
Dummdeutsch kommt vor allem aus dem Werbe- und Kommerzdeutsch, aus altem Feuilleton- und neuem Professorendeutsch, aus der sog. Psychoszene, aus handfest-törichtem Presse- und Mediendeutsch … (ist) eine fast immer so oder so wichtigmacherische Brühe. (Henscheid)
So haben nun sogenannte „Künstlerinnen und Künstler, Kulturschaffende, Kulturvermittlerinnen und -vermittler“ – also offensichtlich Leute, die gern in ihrer wichtigmacherischen Brühe baden – eine öffentliche Proklamation abgesetzt, in der sie Horst Seehofer zum Rücktritt von seinem Amt als Innenminister auffordern.
Der Mann hat sich wohl schwerster Verfehlungen gegen unser Gemein- und Staatswesen schuldig gemacht, denn durch „enthemmte Bierzeltreden“ und „unschlüssige Pressekonferenzen“ – und man ist „entsetzt darüber, dass der Bundesinnenminister fortwährend die Arbeitsfähigkeit der Bundesregierung sabotiert und dem internationalen Ansehen des Landes schadet;“.
Wen der gesamte Wortlaut dieses Empörungspamphlets mit der hochtrabenden Überschrift „Würde, Verantwortung, Demokratie“ (fehlt noch die aktuell vielstrapazierte Floskel „Anstand“) interessiert und wer wissen will, wer sie gezeichnet hat, kann dies unter http://www.seehofermussgehen.de/ tun.
Kulturbearbeiter
Nicht nur mit dem Wort „Kultur“ wurde ja in der Vergangenheit durch die „K.-Schaffenden“ mittels deren „Kulturarbeit“ schon allerhand Schindluder getrieben. Man kann einen Gegenstand so bearbeiten, dass er letztendlich nicht wiederzuerkennen ist.
In die Kategorie Dummdeutsch sortiert Henscheid unter anderem diese Wortzusammensetzungen ein: Streitkultur, Lesekultur, Lachkultur, Ereigniskultur, Angstkultur, Schamkultur, Kulturidentität, Kulturraum usw. Der „Kulturbeutel“ ist laut Henscheid ein Feuilletonredakteur, wiewohl man solche auch unter den hier angesprochenen K.-Schaffenden oder -Bearbeitern findet.
Unter denen, welche nun das Verdikt über Seehofer ausgesprochen haben, zählen bekannte Leute wie der Stasi-IM und notorische Lügenbeutel Günter Wallraff und der Tutti-Frutti-Titten-Show-Man Hugo Egon Balder. Fast alle anderen Unterzeichner sind – mir zumindest – unbekannt. Es handelt sich in der Mehrzahl um Schauspieler, Autoren, „Dramaturgen“, Regisseure und „bildende Künstler/innen“, die man wohl nur kennen kann, wenn man Vor- und Nachspann von GEZ-produzierten Schmonzetten und Krimis in sich aufnimmt, dergleichen im Unterschichten-TV konsumiert oder auf „Events“ in der Bundeshauptstadt herumstrabanzt. Die meisten dieser „Arbeitskräfte“ werden wohl mittels Staats- oder GEZ-Knete alimentiert. Oder?
Wenn mich jemand über eine tatsächliche Prominenz– „A, B oder C“ – dieser Leute aufklären kann und mag, mir Ignoranz beweisen will, lasse ich mich folglich gern als kulturfernen Hinterwäldler beschimpfen.
Seehofer als Schädling?
Ich habe nicht die Absicht den Drehhofer in Schutz zu nehmen. Er hat mit seinem wetterwendischen, teilweise krachledernen Verhalten mehr seiner Partei geschadet, als dem Land. Was aber die Dummdeutschen anders sehen:
„Seehofer beschädigt die Werte unserer Verfassung. Sein Verhalten ist provozierend, rückwärtsgewandt und würdelos gegenüber den Menschen. So verstellt er den Weg in eine zukunftsfähige deutsche Gesellschaft. Er einigt das Land nicht, er spaltet es.
Horst Seehofer sollte – noch vor der Landtagswahl in Bayern – vom Amt des Bundesinnenministers zurücktreten.“
Seehofer als „Schädling“? Das passt in die öffentlich-rechtliche „Kulturarbeit“, wie sie nicht nur kürzlich von der Heute-Show des ZDF geleistet wurde.
Die Aufforderung, zurückzutreten, sollte der Drehhofer (noch) nicht beherzigen, würde er damit nur dem Auftrag einer „fünften Kolonne“ der GRÜNEN Folge leisten und dort gewiss mehr als klammheimliche Freude über seine „Entwesung“ auslösen.
Am Sonntag den 16. September 2018 verstarb der Schriftsteller und Publizist Ulrich Schacht im Alter von 67 Jahren. Ein würdiger und treffender Nachruf ist bei Michael Klonovsky zu finden.
Altmod hat hier zuletzt auf einen Aufsatz von Ulrich Schacht Bezug genommen.
Tagesschau und Stern und Spiegel,
Was traktieren Sie das Volk mit Striegel?
Was wissen Sie von Ihren Zeitgenossen? Sie Meinungsbetanker auf „stolzen Rossen“?
Warum keifen Sie, die Führer der Meute,
Gegen Gesinnung und Sorgen der Leute?
Warum erheben Sie ein solch übles Geheule, Sie Unflat-triefende Ferkelkeule?
Was wissen Sie von Not und Sorgen
Der Menschen, und deren ungewissen »Morgen«? Sie potenzierten Quatscherzeuger! Sie elitären Lugbestäuber!
Als wir in Deutschland noch frohmütig waren,
Herr Denunziant – vor vielen Jahren,
Da waren Augstein und Nannen bekannt,
noch mit Bindung zum Volk und zum Land.
Man hielt die Wahrheit in hohen Ehren
Und auch die von Wissen geprägten Lehren. Sie beschimpfen und verleumden die breite Masse,
als Nazivolk. Sie lugversiffte »Oberklasse«!
Über das Volk schreiben und senden Sie Zoten,
doch nie über die Grünen und Roten.
Mit Mächtigen legen Sie sich in die Suhle,
und machen sich zu deren Buhle.
Sie finden den Schmutz nur beim »Pöbel« und Rechten,
Fremde zählen nie zu den Schlechten. Sie folgen Frau Merkel in ihrer Phantasmagorie,
Wie Esel – saublödes Vieh.
Wie Lemminge treiben Sie sich jetzt zum Schroffen,
von Eitelkeit und Stolz besoffen!
Und keiner liest Sie und hört Ihnen noch zu,
Doch, warte nur balde, haben Sie Ruh!
Bei allem Augenmerk auf die unsägliche Bundestags-Debatte vom Mittwoch, mit dem Outing von Kapo Schulz und dem Pöbler Kahrs von der SPD als obstinate Hassprediger gegen die AfD, ist ein dringliches Thema von den Medien und den Akteuren im Bundestag nahezu ausgeblendet worden: der mögliche Kriegseinsatz der Bundeswehr in Syrien.
Es war bekannt geworden, dass im Verteidigungsministerium eine deutsche Beteiligung an einem Vergeltungsschlag gegen Assad geprüft wird, denn Syrien hat mit den verbündeten Russen einen wohl finalen Angriff gegen die auf syrischem Gebiet verbliebenen Dschihadisten bzw. Rebellen eingeleitet.
Für Merkel und ihren Tross war von vorneherein klar, dass es nur einen Giftgas-Angriff durch Assad geben kann. Dazu: die UNO warnt wieder vor einer Flüchtlingskatastrophe. Mehrere Politikerinnen und Politiker von Union, FDP und Grünen hatten sich für einen Einsatz offen gezeigt, SPD und Linke sprachen sich strikt dagegen aus.
Man muss in der ausländischen Presse suchen, um grundlegende Informationen über die Situation in Syrien zu finden. Die deutsche Qualitätspresse hält der Öffentlichkeit in Merkel-dienerischer Manier dergleichen wohl absichtlich vor.
»Vor dem Beginn der Offensive auf die syrische Rebellenhochburg Idlib bereiten sich die ausländischen Dschihadisten dort auf einen Kampf auf Leben und Tod vor. Denn für die tausenden Usbeken, Uiguren und Tschetschenen, die ab 2013 für den ›Heiligen Krieg‹ nach Syrien gekommen waren, ist Idlib der letzte Rückzugsort im Land.
Eine Ausweichmöglichkeit gibt es nicht mehr und nach Hause zurückkönnen sie auch nicht. ›Diese Leute können unter keinen Umständen in Syrien integriert werden, sie können nirgendwo anders mehr hin und sind daher womöglich bereit, zu sterben‹, sagt der Syrienexperte Sam Heller von der International Crisis Group. Während syrische Rebellen in türkisch kontrollierte Gebiete in Nordsyrien gebracht werden könnten, komme dies für die ausländischen Dschihadisten nicht infrage. ›Sie stellen ein echtes Hindernis für eine Lösung dar‹, sagt Heller.
Viele der ausländischen Dschihadisten in Idlib haben bereits in Afghanistan oder Pakistan gekämpft, bevor sie sich ab 2013 dem Al-Kaida-Ableger in Syrien oder dem IS anschlossen. Während die meisten heute für das Bündnis Hayat Tahrir al-Scham (HTS) kämpfen, das rund 60 Prozent von Idlib kontrolliert, sind andere in kleineren Al-Kaida-nahen Gruppen organisiert wie der Islamischen Partei Turkistans (TIP).
…
Russland, das die syrischen Regierungstruppen bei einer Offensive mit seiner Luftwaffe unterstützt, hat kein Interesse daran, dass die Tschetschenen in ihre Heimat zurückkehren. Die Türkei will sie auch nicht haben, eine Integration in Syrien kommt nicht infrage. Am Ende bleibt für die meisten Tschetschenen und andere ausländische Dschihadisten wohl nur der Kampf bis zum Tod.
… oder, die Gastfreundschaft von Frau Merkel in Anspruch zu nehmen.
Das kann man wohl nicht ausschließen.
Denn wenn der Groko-Partner schon nicht gestattet, dass man sich an einer militärischen Erledigung beteiligt, werden alle linken Biedermänner der Kanzler-Darstellerin sicher zustimmen, die aus dem Konflikt zu erwartenden „bedauernswerten Flüchtigen“ nach Deutschland in unser aller gutmenschlichen Schutz zu bringen.
Und das wird auch Sultan Erdogan entgegenkommen.
So oder so wird Frau Merkel also ihre Agenda durchsetzen.
Wie könnte das neue Schlagwort lauten?
Wohl nicht mehr, „dass Deutschlands Sicherheit am Hindukusch verteidigt wird“, sondern wohl, dass »Unsere »Werte« in Idlib verteidigt werden«.
Deutschland hat sich unter der Herrschaft sozialdemokratischer Verteidigungsminister am Krieg in Serbien und in Afghanistan beteiligt. Natürlich mit Billigung der Merkel-CDU.
Das Ganze ist inzwischen aber mehr als delikat: eine abgewrackte, desolate, ehemalige »Streitmacht« namens Bundeswehr, soll sich in einen bewaffneten Konflikt einmischen? Woanders »Ordnung schaffen«?
Und „in der Heimat“ können aus den Konfliktgebieten importierten »Schutzbedürftigen« ihre Gastgeber metzeln!
Die AfD hat sich klugerweise bei dem Thema nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt. Und da tut sie klug daran.
Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass denn aus dem Kanzleramt und von der Merkel-Presse Schlagzeilen gestreut werden wie: »AfD unterstützt Assad« – gar »AfD billigt Giftgasangriffe gegen Zivilisten« – oder so: »AfD verweigert syrischen Bürgerkriegsopfern humanitäre Unterstützung!«
usw.
Merke(l): Inzwischen ist in der deutschen demokratischen Senkgrube 2018 nichts mehr undenkbar.
„Was stinkt schauderlich zum Himmel,
Schlimmer noch als Aas und Schimmel…“
Ein Spottgedicht
Ludwig Thoma – vor bald hundert Jahren ist er gestorben, war bekannt als ein Meister des politischen Spotts. Vor allem wenn es gegen die „Schwarzen“ ging. Als ich dieses Gedicht, seine Einführungshymne für ein neues bayerisches Parlament das erste Mal in meiner Sturm- und Drang-Zeit hörte und las, ging es umgehend in ein mein persönliches Reim-Repertoire über:
Was ist schwärzer als die Kohle?
Als die Tinte? Als der Ruß?
Schwärzer noch als Rab’ und Dohle
Und des Negers Vorderfuß?
Sag’ mir doch, wer dieses kennt!
– Bayerns neues Parlament.
…
Das sind für mich tolle Formulierungen, und so entstand kürzlich beim Wieder-Lesen dieses Gedichtes die Anregung zu einem quasi „Bürstenabzug“ in Hinsicht auf neuzeitliche Verhältnisse*:
Was stinkt schauderlich zum Himmel Schlimmer noch als Aas und Schimmel Ärger noch als Kot und Odel Und der Hölle Schwefelbrodel. Sagt mir doch – o meine Fresse! – Es ist Deutschlands Lügenpresse!
Und wo gibt´s die dümmsten Köpfe? Dumme Köpfe, die man kennt: Denken wir an die Geschöpfe Im Berliner Parlament. Dümm´re hat es noch – verdammt! – Im Berliner Kanzleramt.
Was ist schwächer als die Mücke? Gleichfalls unnütz wie auch lästig? Wer ist Meister in der Tücke, Und nicht selten denn gehässig? Mieser ist als eine Fliege: Vor allem Deutschlands Führungs-Riege.
Doch wer ist die Allerdümmste? Schlimmer noch als dumm? Und damit die Allerschlimmste? Bitte, ratet nicht herum! Sagt mir nur, woher sie stammt: Aus dem Mecklenburger Land!!
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* Für die Weiterverbreitung dieser (poetischen) Einsichten bedarf es keiner Genehmigung
Aus aktuellem Anlass ist es Zeit, die von mir verfasste Auflistung (zuletzt vom Januar 2017) zu ergänzen und eine neue (?) Einschätzung zu treffen.
Stand September 2018
Quelle: Screenshot bei Berliner Zeitung
Wolfram Weimer schrieb 2009 bei achgut: „Es gibt Aufgaben, die wünscht man nicht einmal seinem Feind: Trainer bei Hertha BSC, Fliege bei Obama, Zahnarzt beim weißen Hai oder Vorsitzender der SPD…“
Betrachten wir die Reihe der SPD-Vorsitzenden von 1946 bis heute.
Da war Kurt Schumacher (1946 – 1952), der letzte absolute Patriot der SPD, ein aufrechter Mann, der 12 Jahre durch die Hölle der Konzentrationslager ging. Einer der „Gründungsväter“ der Bundesrepublik. Konsequent in der Ablehnung einer Zusammenarbeit mit den Kommunisten. Er starb damals „im Amt“.
Während der Amtszeit von Erich Ollenhauer (1952 – 1963) wandelte sich die SPD mit dem Godesberger Programm zur Volkspartei. Wobei Erich Ollenhauer aber dabei nicht gerade die führende Rolle innehatte. Ich habe ihn kurz vor seinem Tod als Junge einmal persönliche erleben können. Er erschien mir, dem politisch noch unbedarften 15-Jährigen, wie ein guter Onkel, der irgendwo bei einer Behörde beamtet ist und Bleistifte spitzt. Kein bleibender Eindruck, aber eine wichtige Person für die junge Bundesrepublik. Er starb ebenfalls im Amt und wurde von Willy Brandt beerbt.
Willy Brandt (1964 – 1987) gilt als die herausragende Gestalt nicht nur der deutschen Sozialdemokratie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Ich hielt ihn zwar im Vergleich mit anderen Politikern seiner Zeit für einen nicht wirklich guten Redner; aber trotz „schlechter“ Rhetorik bin ich ihm damals in manchem gefolgt. Im Amt als Bundeskanzler zeigte sich bald, dass sein gerühmtes Charsima für das Amt nicht ausreichend ist. In den ersten Jahren der sozial-liberalen Koalition wurden unter dem SPD-Vorsitzenden und Bundeskanzler Brandt Gesetzesvorhaben exekutiert, an denen unser wirtschaftliches und soziale Gefüge bis heute zu leiden hat. Nicht die Guillaume-Affäre führte zwingend zu seinem Sturz, sondern der Verlust an Realitätssinn im Überschwang der Reformvorhaben – bei bereits dräuendem Unheil in der Wirtschaft und den sozialen Sicherungssystemen. Herbert Wehner – über Brandt damals: „der Herr badet gern lau…“ – war dann Richter und Henker zugleich.
Brandt, der es verstand, mithilfe der schon linkslastigen Medien sich zu einer Ikone zu stilisieren, zeigte sich dann auch besonders wankelhaft. Er vollzog einen Linksruck und fiel dem angesehensten Kanzler, den die SPD je hatte, Helmut Schmidt, bei der Nachrüstungsdiskussion in den Rücken. Das führte neben wirtschaftspolitischen Konflikten zum Platzen der SPD-FDP-Koalition. Schließlich wollte Brandt als Vorsitzender den Genossen eine Generalsekretärin zumuten, die einen (griechischen) „Migrationshintergrund“ hatte (die spätere, ablegte Lebensgefährtin von Friedhelm Pflüger). So was wurde damals vom SPD-Parteivolk (noch) in keiner Weise goutiert. Brandt musste zurückrudern. Besonders verstörend erschien mir dann sein Kampf im Pakt mit der von der DDR gesteuerten „Friedensbewegung“. In negativer Erinnerung sind mir dabei seine Auftritte mit dem „Pietcong“ der SPD , Erhard Eppler zusammen mit den grölenden grün-linken und kommunistisch „friedensbewegten“ Massen bei der Hofgarten-Demonstration in Bonn. Zu der Zeit machte sich auch ein ganz besonderer „Enkel“ namens Oskar schon unangenehm bemerkbar.
W. Brandt hat sich beim Fall der Mauer in einer patriotischen Weise geäußert, die er vorher bei der „deutschen Frage“durchaus vermissen ließ und die niemand mehr erwartet hatte.
„Opa“ Willy wurde 1987 von Hans Jochen Vogel (1987 – 1991) abgelöst, der – so sagten böse Zungen – ein Charisma hatte, das seiner Vorliebe für Klarsichthüllen entsprach. An Vogel als Parteivorsitzenden erinnert sich heute kaum noch jemand.
Dann durfte endlich ein „Enkel“ ran. Björn Engholm (1991 – 1993), ein Pfeifen-zutzelnder Schnullermund und Schöngeist aus Schleswig-Holstein, der beim Lügen ertappt und daraufhin in die partei- und bundespolitische Wüste geschickt wurde: Untergang eines „Hoffnungsträgers“.
Mit Rudolf Scharping (1993 – 1995), dem Enkel Nr. 2, hatte die SPD wieder kein Glück. Wo hat es das gegeben, dass ein Vorsitzender dieser so großen Partei, wie die SPD, mit einer einzigen demagogischen – zugegeben fulminanten – Rede eines zunächst nicht als Widersacher erkannten „Parteifreundes“ auf einem Parteitag von jetzt auf gleich aus dem Amt gejagt wurde. Rudolf wurde dann auch noch wegen lascher Pflichterfüllung als Verteidigungsminister nach Pool-Spielchen mit einer Gräfin von einem weiteren Parteifreund, seinem Kanzler Gerhard Schröder, als Minister (zurück)getreten.
Der Demagoge und Populist, der Scharping zu Fall brachte, war der Enkel Nr. 3: Oskar Lafontaine (1995 – 1999). Nicht nur nach meiner Meinung das Obera..l…ch der SPD in den letzten 40 Jahre. Sein Abgang 1999 – Schröder hatte nachgeholfen – wurde von vielen Genossen als entwürdigend und beleidigend für das Amt, die SPD, angesehen; war aber dem Salon-Bolschewiken, dem Rotwein- und Rotlicht-Freund durchaus gemäß.
Dann kam Enkel Nr. 4, Gerd Schröder (1999 – 2004). Der begnadetste Selbstdarsteller mit Mediengespür, den die SPD je an der Spitze hatte. Nur nicht begnadet als Parteivorsitzender.
Kanzler und Parteivorsitzender, das geht bei der SPD nicht gut (siehe Willy Brandt).
Gas-Gerd gab aus „taktischen“ Gründen an Franz Müntefering (2004 – 2005) ab. Münte, der alte Knorz, gab sich so, wie man es erwartet, wenn man an seine Heimat Sauerland denkt. Münte qualifizierte sich gar als ein Entomologe (Insektenkundler) auf dem Thron des Vorsitzenden, indem er die „Heuschrecken-Metapher“ erfand.
Indem man mal wieder einen netten Kerl an der Parteispitze haben wollte, wurde der einstmalige Erfolgs-Ossi der SPD Matthias Platzek (2005 – 2006) ausgesucht. Platzek war aber zu nett und zu schwach zu sich und zu den vorhanden Problemen eingestellt und das musste in einem sekundäre Krankheitsgewinn im Rücktritt enden.
Nachdem es mit dem Erfolgs-Ossi nichts geworden war, holte man den letzten verbliebenen Erfolgs-Wessi unter den Ministerpräsidenten, Kurt Beck (2006 – 2008) aus Rh.-Pfl. Der biedere Elektromeister aus der Provinz erwies sich aber als nicht Metropolen-, heißt, nicht Berlin-kompatibel, wurde vom Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier als Problembär angesehen und in einer wenig feinen Intrige von seinen Genossen abgewickelt.
Den Retter in der Not sollte dann noch einmal der Heuschrecken-Schreck, die knorzige Eiche aus dem Sauerland, Franz Münterfering (2008 – 2009) spielen. Die sauerländische Eiche war aber schon unheilbar vom Eichenspinner befallen und musste schließlich gefällt werden.
Nach Willy Brandt war offensichtlich keiner in der Lage, dieses “schönste Amt der Welt – neben Papst” (F. Müntefering) SPD-würdig und mit nachhaltiger Wirkung für die Partei auszufüllen.
“Die Rettung kommt aus den Bergen“ sagte einst Franz J. Strauß.
Aber diesmal nur aus einem Mittelgebirge. Der Harzer Roller, alias Sigi-Pop, der Glühbirnen-Killer und Atom-Terminator aus Goslar sollte es richten: Sigmar Gabriel (2009 – 2017)!
Wie heruntergekommen ist die SPD, dass sie auf diese Personalie angewiesen ist, fragte ich mich damals. Auf diesen feisten Mann, der so wenig sympathisch wirkt, einem eingebildeten Rüpel mit schiefem Mund. Wolfram Weimer bezeichnete ihn denn auch als den „Lothar Matthäus der Politik“. Was ich für unfair gegenüber “Loddar” Matthäus halte, denn der hat als Fußballer doch einiges geleistet.
S. Gabriel hat in der Bilanz bisher noch nichts Herausragendes zuwege gebracht. Gut, er war Ministerpräsident in Niedersachsen von 1999 bis 2003. Anschließend übernahm er das neugeschaffene Amt des „Beauftragten für Popkultur und Popdiskurs der SPD“ – kurz Popbeauftragter (Wie blöd ist das?). Von 2005 bis 2009 war er dann in der 1. GroKo Umweltminister, ab 2103 gar Wirtschaftsminister in der „Regierung Merkel“.
Jetzt ist er als Parteivorsitzender zurückgetreten und damit auch als Kanzlerkandidat abgedankt, wie die SPD-Postille „Der Stern“ exklusiv vermeldet. Der Rücktritt sei seine „Pflicht als Parteivorsitzender“, sagte Gabriel der Wochenzeitung. Weiter: „Wenn ich jetzt anträte, würde ich scheitern und mit mir die SPD.“
Die Entscheidung von Gabriel nötigt Respekt ab. Respekt vor der Einsicht eines Politikers (!) in eigene Schwächen und Unzulänglichkeiten, die sich in seiner Politikerkarriere angehäuft hatten.
Den „Unsympath“ nehme ich hiermit zurück!
Die ehemals große Volkspartei SPD, u.a. einst ein Garant für die Stabilität der Demokratie und des sozialen Gefüges in Deutschland, hatte solche Vorsitzende wie zuletzt nicht verdient. Wie auch die CDU nicht eine Merkel! Aber beide Parteien hatten schon vor langer Zeit begonnen, abzuwirtschaften, sich selbst zu zerlegen.
Vielleicht wird das von Gabriel bleiben: er hat sich aus Respekt vor der großen Tradition seiner Partei einsichtig zurückgezogen.
Was da nachkommt, verheißt nur noch Schlechteres. Es kommt nichts Besseres nach, sagt der Volksmund.
Martin Schulz (Januar 2017 – Februar 2018), Buchhändler, einstmals auch Bürgermeister von Würselen, dann Europa-Parlamentarier und zuletzt Präsident des Europaparlaments mit Ehrgeiz auf Höheres. Gott bewahre uns und die SPD vor „Kapo Schulz“, möchte man ausrufen. Wahrscheinlich darf ein Schulz bald die gute alte, schwer abgetakelte Tante SPD endgültig zur Ruhe tragen und hiernach hat sich vielleicht sogar ein Schulz doch um etwas verdient gemacht: SPD – R.i.P!
Nein, sie ruht nicht in Frieden, die SPD, sie bewegt sich: auf 10% und weniger der Wählergunst. Es wird wohl nur noch weiter nach unten gehen, in Abwandlung des Honecker-Zitats: „Aufwärts nimmer, runter immer.“
Dafür sorgt inzwischen Andrea Nahes (seit Februar 2018).
Was ich eigentlich dem Sigi-Pop aus Goslar Kapo Schulzaus Würselen zugetraut hatte, wird nun wohl Andrea Nahles aus der Vulkaneifel exekutieren: den endgültigen Untergang der SPD.
Nach Namen ist Nahles die Nummer 26 der SPD-Vorsitzenden seit deren Wiedergründung 1890, Nummer 13 seit 1946. „Basta und Testosteron hatten wir in den letzten Jahren genug.“ sagte A. Nahles am 13. November 2009 auf einem Parteitag in der Bewerbungsrede um ein erstes großes Amt in der SPD (Generalsekretärin).
Statt „Testosteron“ nun Wehen-Hormone, statt „Basta“ jetzt „Bätschi“. „Die SPD wird gebraucht. Bätschi, sage ich dazu nur. Und das wird ganz schön teuer. Bätschi, sage ich dazu nur.“ Meinte Nahles am 7. Dezember 2017 über Gespräche mit der Union über eine Regierungsbildung.
Im Bundestag hat sie auch schon mal Kinderlieder angestimmt: „Ich mach‘ mir die Welt, widde widde wie sie mir gefällt.“ sang Pippi Nahles am 3. September 2013 im Bundestag mit Vorwürfen an die Bundesregierung).
Die Beherrscherin des Olfaktorischen: „Für die Leute machen wir das, verdammte Kacke nochmal.“ (am 5. März 2014 über die Rente mit 63) und „Ich rieche ihre Schwäche.“(am 10. Dezember 2016 über CDU-Chefin und Kanzlerin Angela Merkel).
Nahes steht für die SPD und ihr Programm: Einfalt statt Inhalt, Infantilität statt fortgeschrittener politischer Maturität.
Ein juristisches Problem – oder medizinisches „Anfallsleiden“?
Da soll der wohl durch feine Sahne verfettete Fischkopf Jan „Monchi“ Gorkow von der linksradikalen Band „Feine-Sahne-Fischfilet“ in Chemnitz den HG gezeigt haben. Der linkspopulistische Nachrichtendienst „t-online“ klärt uns heute darüber auf, dass es sich um ein Fake von manipulierenden Rechtsradikalen gehandelt habe – gehandelt haben muss. Und wenn schon nicht die Recherche der Polizei diesen Tatbestand aufklären wird, werden gewiss der „Schirmherr der Zusammenrottung“ dieser 65 000 (laut „Tagsschau“) nach Chemnitz gekarrten Demonstranten, Rock- und Pop-Begeisterten, der BuPrä Frank Walter Steinmeier und der frühere Justizminister Heiko Maas für eine Exkulpation des bezahlten linken Gröle-Meiers von FSF sorgen.
Was es mit dem HG auf sich hat und in welche Gefahr man sich begibt, wenn der rechte Arm absichtlich – oder auch unabsichtlich – in eine bestimmte Position gebracht wird, kann man auf Wikipedia nachlesen.
2009 musste ein Münchner Stadtrat, „als vorgeschobener Posten der widerlichen NPD“ erkannt, dafür die gnadenlose Strenge des Gesetzes und öffentliche Ächtung durch die Presse und den Oberbürgermeister der Stadt erdulden.
In letzter Zeit scheinen sich denn diese verdächtigen motorischen Aktionen, diese „stereotyp ausgeführten Bewegungen“ zu häufen.
Für den Mediziner zählen „motorische Automatismen“ zu einer neurologischen Pathologie, können mithin Symptom eines „Anfallsleidens“ – z.B. Epilepsie – sein, und somit eine behandlungswürdige Erkrankung.
Bisher hat man diese Beeinträchtigung nur juristisch angegangen – und das wird wohl in der Mehrzahl der „Erkrankungen“ so bleiben. Ein öffentlich Betroffener aus dem Pöbel oder vom „rechten Rand“ wird sich aber nicht zur Entschuldigung auf eine „Behinderung“ oder ein medizinisches Leiden berufen dürfen, auch wenn ausgewiesene Linke inzwischen davon betroffen sein können.
Es handelt sich aber offensichtlich nicht um eine typisch deutsche Krankheits-Entität.So waren in den zurückliegenden Jahren ein italienischer und ein griechischer Fußballer wegen einer Provokation durch „arm rising“ abgestraft und aus ihren Mannschaften ausgeschlossen worden.
Nicht jeder Betroffene muss eine medizinische oder juristisch-forensische Maßnahme fürchten. Früherer SED-Chargen, nicht-nationale Sozialisten wie die Kanzlerin, die Verteidigungsministerin, Kapo Schulz und eine BuPrä-Gattin besitzen dafür Immunität, wie der nachfolgende Bilderbogen nahelegt.
Der deutschstämmige Trump wurde noch nicht richtig in Sachen HG behandelt – oder?
Den Deutschen scheinen denn gewisse Derivate schon in die Wiege gelegt zu sein und so konnte man auch bei den Jüngsten (gewiss prekärer Herkunft) bereits im Kinderwagen abweichendes Verhalten nachweisen.
Der HG ist nicht nur eine optische Provokation, denn dazu gehört nicht seltendas leichtfertig dahin gesprochen Wort „Heil“ (HH): eine fragwürdige Redeblume des Deutschen, welche schon durch die deutsche Musik wabert.
So bei Richard Wagner und der alten Kaiserhymne gesungen: „Heil, König Heinrich! Segenvoll mög Gott bei deinem Schwerte stehn!“ und „Heil dir im Siegerkranz„.
Man sieht, der HG und HH eröffnet ein weites Feld für therapeutische Mode-Disziplinen wie Neurologie, Psychologie und Logopädie. Und natürlich für den forensischen Journalismus.
Der Reaktionär strebt nicht die vergebliche Wiederherstellung der Vergangenheit an, sondern den unwahrscheinlichen Bruch der Zukunft mit dieser schäbigen Gegenwart.