Der Betrug mit Zahlen

Die Steigerung der Obszönität

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Quelle: FAZ

Daran ist nichts Neues, wenn die Politik geplante Manöver durchsetzen will, dass mit Verdrehungen und Lügen gearbeitet wird. Mit „Corona“ haben diese Winkelzüge eine neue, bisher von uns nur in den schlimmsten Kopfgeburten befürchtete, verbrecherische Dimension angenommen.
Es ist nicht allein so, dass man es schon nicht mehr sehen oder hören mag, was die Eskamoteure und Angsttrompeter der Regierung und in den Medien uns täglich anmuten: Zahlen und Präsentationen, die der letzte Analphabet begreifen soll, mit Graphikdarstellungen, die den steten Anstieg der „Inzidizenz“, der Zahl der Erkrankten und Toten und die bedrohliche Überlastung der Intensivbetten und mit dramatischen Kurven für den „Laien“ belegen sollen. Ein wohl von langer Hand geplanter und endgültiger Grundrechtsbruch wird mit „gefakten“ Zahlen gerechtfertigt. Gesteigert wird das dann mit von heuchlerischer Sorge getragenen Verlautbarungen einer Kanzlerin, welche ungestraft Lügen als Wahrheit verkauft und verkaufen darf.

Ich greife mal die offensichtlichsten Lügen und Zahlenverfälschungen heraus.

Die „Inzidenz“

Die 7-Tage-Inzidenz beschreibt die Anzahl der neu gemeldeten, mit einem PCR-Test bestätigten Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner in einem Zeitraum von sieben Tagen. Sie wird folgendermaßen berechnet: Man addiert alle neuen Fälle in einer Region über sieben Tage. Man teilt sie durch die Einwohnerzahl und multipliziert den Wert mit 100.000. So lässt sich eine Inzidenz auf 100.000 Einwohner für verschiedene Städte, Landkreise, Bundesländer und auch bundesweit berechnen. Der Wert schafft eine Vergleichbarkeit für Regionen mit unterschiedlich hoher Einwohnerzahl.
Nicht Statistikexperten äußern entsprechende Bedenken: „Diese ganze Palette von gegenwärtigen Maßnahmen, die ungeheuren politischen und sozialen Sprengstoff haben, an nur einen einzigen Parameter zu koppeln, ist mehr als irrwitzig“, sagt z.B. Gerd Antes dazu.
Die Werte seien unter ganz anderen Bedingungen entstanden und stünden heute praktisch ohne valide Begründung im Raum. Über die willkürliche Steuerbarkeit des Inzidenzwertes kann man sich zudem bei Prof. Rieck hier informieren.
Ein Mathematikstudent hat in den unsozialen Medien Aufsehen erregt, als er die gängigen Inzidenzberechnungen als falsch zu belegen versuchte.
Das rief die angeblichen Faktenchecker von correctiv auf den Plan, die versuchten, ihn zu widerlegen, was aber dann noch mehr zu Verunsicherung des kritischen Lesers beiträgt; denn auch correctiv äußert Bedenken an dem statistischen Vorgehen, muss man der Ehre halber anfügen.
Es geht dabei in diesem Zusammenhang u.a. auch um die Grundvertrauenswürdigkeit bzw. Validität der PCR-Teste und der geübten Testpraxis. Bereits in einem Gutachten der Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestag wurden von dessen Experte Bedenken hinsichtlich der Rechtssicherheit der durch die Regierung verfügten Prozeduren geäußert.
Die Merkelschen Ermächtigungsparteien interessierte das wenig.

„Infizierte“ oder „Erkrankte“?

In den täglich veröffentlichten Statistiken werden alle im PCR-Test als „positiv“ gemeldeten Probanden als „infiziert“ und potentiell krank aufgeführt. Man müsste nun meinen, je mehr „positiv“ getestet Personen es gibt, umso mehr Kranke und Verstorbene müssten damit auch einhergehen. Doch nichts dergleichen: Die Zahl der tatsächlich an Covid-Sars-2 Erkrankten, der dadurch Intensivpflichtigen und der Verstorbenen (dazu nachfolgend) ist seit „Ausbruch der Pandemie“ 2020 unverändert auf gleichem, niedrigen Niveau geblieben. Gar das Ärzteblatt äußert sich kritisch, wenngleich auch (absichtlich?) verwirrend zum PCR-Verfahren.
Die auch heute noch geltenden Henle-Koch-Postulate zur Ursache-Wirkungs-Beziehung bei der Definition und Einschätzung einer Infektionskrankheit werden bei dem Umgang mit dem statistischen Material im Rahmen der Corona-„Pandemie“ einfach ausgeblendet. Nicht die tatsächlich infizierten und damit erkrankten Probanden werden gezählt, sondern mit einem fragwürdigen Test gefundene Verdächtige dem verschreckten Betrachter präsentiert.

Die Todeszahlen

Zur Panikmache gehört die Keule der angeblichen Todeszahlen durch Corona. Da werden dem Publikum aktuelle monatliche Werte bis um 80.000 Tote vorgesetzt – durch Corona wird suggeriert und durch die angeblich furchtbare dritte Welle – und tatsächlich besteht gegenüber den früheren Jahren keine absolute wie relative Übersterblichkeit. Statista vermeldet in Übereinstimmung mit dem RKI zuletzt eine unterdurchschnittliche Sterblichkeit in Deutschland.
Die sog. Übersterblichkeit (Exzess-Mortalität) gibt an, wie viele Menschen mehr gestorben sind im Vergleich zum Durchschnitt der Vorjahre. Dazu betrachtet man jeweils bestimmte Zeiträume – wie ausgewählte Monate in früheren Jahren.
Erstaunlicherweise gab es in der zurückliegenden Saison auffallend weniger Grippetote. Die jüngste Grippesaison sei so schwach gewesen, heißt es, dass sie den Namen Grippewelle nicht verdient: Gerade einmal gut 500 Fälle haben die Behörden angeblich gezählt. Das gab es seit Beginn der Grippeüberwachung vor fast 30 Jahren noch nie.
Tatsächlich?
Alles jetzt Corona oder was?

Infografik: Sterblichkeit zuletzt unterdurchschnittlich | Statista

Der angeblich drohende Kollaps der Intensiv-Versorgung

Die „Bundesnotbremse“ greift so tief wie kein anderes Gesetz in die Grundrechte der Bevölkerung ein. Die Ausgangssperren und Ladenschließungen seien nötig, so die Kanzlerin, weil die Lage auf den Intensivstationen immer schlimmer werde. Es drohe die Überlastung des Gesundheitssystems. Doch wie steht es tatsächlich um die Auslastung in den Krankenhäusern? Unabhängige Analytiker haben die Zahlen des DIVI-Intensivregisters genauer unter die Lupe genommen – und Erstaunliches festgestellt.

Seit Ende letzten Jahres haben die Krankenhäuser ihre Bettenkapazität und damit die der Intensivbetten deutlich heruntergefahren; trotz der angeblich vor der Tür stehender Nachfragesteigerung durch die „Pandemie“. Das im Herbst 2020 verabschiedete neue Krankenhausfinanzierungsgesetz aus dem Hause Spahn hat zu der Kapazitätsreduzierung geführt. Geld fließt an die Kliniken, wenn die Auslastung über 75% liegt. Was liegt also nahe: die Kapazitäten zu reduzieren. Den Einbruch in dem Aufnahmevermögen belegen die Graphiken eindeutig – und die Manipulation der Krankenhausträger im Verbund mit der Politik. Hier ein aufschlußreiches Video zum Thema.

Fazit

In dieser angeblich so bedrohlichen Lage für die Bevölkerung, mit bisher nicht gekannten Restriktionen und dem Entzug der Grund- und Freiheitsrechte, wird mit angeblich wissenschaftlich belegten Zahlen manipuliert, gelogen und betrogen, wie es nicht übler sein kann. An vorderster Stelle steht dabei die Bundeskanzlerin, die in einer als verbrecherisch anzusehenden Manier sich der Lügen bedient. Die sog. Leit-Medien tragen, will der mißtrauisch geworden Bürger die gemachten Angaben überprüfen, dabei nur zur Vernebelung, Täuschung und keiner Weise zur Aufklärung bei. Dabei ist es für jeden, der ein bißchen etwas von Statistik versteht oder rechnen kann, ganz leicht, die vom RKI oder anderen, unabhängigen Empirie-Portalen veröffentlichen Daten zu interpretieren und einzuschätzen.
Wer der Frage nachgeht, ob es sich bei den von der Politik willkürlich festgelegten „Inzidenz-Schwellenwerten“ denn nicht um politisch festgelegte, „erfundene“ Werte handele, wer die Zahl der „Infizierten“ an den tatsächlichen Morbiditätsdaten misst, wer detektiert, dass die Daten zur Belegung der Intensivbetten statistisch entstellt daherkommen, wer aufdeckt, dass mitnichten von einer Übersterblichkeit durch Corona geredet werden kann, wer postuliert, dass alles, was zur Begründung drakonischer Grundrechtseinschränkungen herangezogen wird, im Grunde nicht begründbar sei, wird mit Hass überzogen, als Leugner und Außenseiter gebrandmarkt; dazu die Moralkeule, dass man mit Derartigem die Opfer der Pandemie verhöhne.

Nie waren die Politik und die dafür Verantwortlichen in den letzten 75 Jahren so dreckig und unanständig wie heute.

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Klassische Musik für jeden Tag – 27. April

Alexander Skrabin (1872-1915)
Prelude in Gis-Dur op.11, Nr.13
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Klassische Musik für jeden Tag – 26. April

Nicolol Paganini (1782-1840)
Caprice in a-moll, op.1, Nr. 24
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Alles schon mal dagewesen…

Symbole und Handlungen



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Bedford-Strohm – der „Advocatus Diaboli“

„Advocatus Diaboli“ bedeutet wörtlich übersetzt „Anwalt des Teufels“. Mit Advocatus Diaboli wurde ursprünglich im Kirchenrecht eine Person bezeichnet, die eine bestimmte Position – historisch v.a. bei Heiligsprechungen – einnahm.

Einmal mehr hat sich der oberste Evangole, der „Bischof“ Bedford-Strohm als Antichrist erwiesen: Wer als Kirchenhirte aus berechneter Opportunität das Kreuz ablegt gegenüber Christenverfolgern und Judenhassern, wer mit diesen „religiös“ kungelt, wer aus Scheinheiligkeit das Geschäft krimineller Menschenschlepper betreibt, wer nicht mehr das Wort Gottes, sondern politische Ideologie im Zeitgeist predigt, wer sich den Mächtigen liebedienerisch an den Hals wirft …. und jüngst forderte er denn, „grundsätzlich den Entzug von Freiheiten daran (zu) binden, ob Gesundheitsgefahren bestehen“, das sei ein „Gebot der Nächstenliebe“

Der theologische Stammvater des „Bischofs“ Bedford-Strohm, Martin Luther, bezeichnete seinerzeit den Papst als Antichrist und Wiedergeburt des Satans und setzte alle seine Energie im Kampf gegen das Papsttum ein. Sein Nachfolger im Geiste, Bedford-Strohm geht noch darüber hinaus, indem er die christliche Botschaft in seiner „Kirche“ nach Bedarf aussetzt oder in Anpassung an den Zeitgeist pervertiert.
So dekretiert er denn, den Menschen die Freiheit nehmen, sei „Gebot der Nächstenliebe“, so in Bezug auf (surreale) „Gesundheitsgefahren“.
Der religiöse Gehalt des Evangeliums, der Botschaft Christi, wurde einmal mehr von ihm durch moralistische Reduktion verfälscht. Das Evangelium wird zur Sozialmoral banalisiert.
B.-S. mischt sich permanent ins Politische ein und stilisiert sich zu einem der größten Populisten in all den Metiers, die er „theologisch“ beackern pflegt. Sei es die Klimareligion oder die Gesundheitsreligion aus dem Geist der Politik oder der „Wissenschaft“.

Sich die Nähe zur jeweiligen „Obrigkeit“ als evangeliumsgemäß zurechtzubasteln hat in der evangelischen Kirche Tradition. Schon in der Kaiserzeit und in den 1930er Jahren bei den protestantischen „Deutschen Christen“, die auch dem Rassenwahn der Nazis höhere Weihen erteilten. Zeitweilig suchten 80 Prozent der protestantischen Pfarrer ihr Heil beim „Führer“. Nach 1945 war man bemüht, die Dämonen aus dem Haus zu vertreiben und verschrieb sich einer zivilreligiösen Handlungsphilosophie, für die Bedford-Strohm quasi „ex cathedra“ eintritt.
In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 15. Mai 2017 war unter dem Titel „Die zwei Regimente“ eine theologische „Modellpflege“ des von dem Theologen Karl Barth aufgebrachten autoritärprophetischen Ansatzes aus der Feder von Heinrich Bedford-Strohm zu lesen. „Ein Manifest zur Legitimierung eines prophetischen Wächteramtes der Kirche, zugleich ein Dokument höchstpersönlicher Selbstermächtigung, das sich bereits im Untertitel bizarrerweise auf die Geschichte beruft“ schreibt der Philosoph und Essayist Horst G. Herrmann („Im Moralapostolat“) dazu. Bedford-Strohm:
»Im Rückblick gilt die Einmischung der Kirche in die Politik oft als verdienstvoll. (…) Was tun?«
Anstatt diese selbstgestellte Lenin-Frage mit Luther zu kontern: »Wir müssen nichts tun. Wir müssen nur glauben!«, fahndet der EKD-Vorsitzende nach den Zeichen der eigenen Erwählung, wenn er fünf Kriterien ausbuchstabiert, die zur öffentlichen prophetischen Rede legitimieren (Herrmann):
»Erstens muß die Situation so sein, daß das moralische Problem offensichtlich ist.«
»Zweitens bedarf prophetische Rede einer besonderen Autorität«, zugebilligter »Vollmacht«, die »von dem jeweiliger Amtsträger auch ausgestrahlt wird.«
»Drittens muß sich prophetisches Reden der Kirche auf besondere Situationen beschränken«, auf »geistlich Bedrängendes.«
Viertens: »die Angesprochenen (können) die tiefe Wahrheit des Gesagten spüren.«
»Fünftens ist prophetisches Reden der Kirche auf Demut angewiesen«, auf »das geduldige Bohren dicker Bretter im politischen Alltagshandeln.«

Sieht man von der dramatischen „Theologieverflüchtigung“ (nicht nur) in der evangelische Kirche ab, ist seit Luther also selten mehr „Papst“ in der evangelischen Kirche zu besichtigen gewesen, als jetzt unter Bedford-Strohm, so Herrmann.

Wer von der Kanzel herab politisch Partei ergreift, als prominenter Kirchenvertreter demonstrativ sein individuelles moralisches oder politreligiöses Credo verkündet, muss akzeptieren, dass er kritisiert wird und aus seiner moralischen Selbstermächtigung vertrieben wird.

Dazu noch einige Luther-Zitate in das Stammbuch des „Bischofs“ geschrieben:

Es gibt keine schlimmere Missgunst in der Welt als die der Heuchler. In einem Wegelagerer und in einer Hure ist mehr Barmherzigkeit als in einem Heuchler.“

„Es ist auf Erden kein besser List,
denn wer seiner Zungen ein Meister ist.“

„Landstraße ist sicher, Holzweg ist gefährlich. Gottes Wort führet zum Leben, aber Eigendünkel (Selbstgefälligkeit) zum Tode.“

„Pfaffen sollen beten und nicht regieren.“

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So stellte ich mir einen Nazi vor…

Screenshot

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Klassische Musik für jeden Tag – 25. April

Jean Sibelius (1865-1957)
Valse triste aus Kuolema
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Milva ✝︎

Liberta …

Maria Ilva Biolcati, besser bekannt als Schlagerstar Milva, ist tot. Ihre Tochter bestätigte der italienischen Nachrichtenagentur Ansa, dass „La Rossa“ am Freitagabend mit 81 Jahren starb.

Hurra, wir leben noch…
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Klassische Musik für jeden Tag – 24. April

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Sinfonie Nr. 5 in c-moll – 4. Satz

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Klassische Musik für jeden Tag – 23. April

Jocelyn Poke (*1960)
Der Kaufmann von Venedig – „How sweet the moonlight sleeps“

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