Der Islam und die Linke

Dr. Bill Warner PhD schreibt auf seiner Website „Der politische Islam“:

„Warum sind die Linke und der Islam solche Verbündeten? Sie haben viel gemeinsam und arbeiten als Team, aber die Linke ist schädlicher für uns. Die Linke sieht die Welt durch die Linse des Unterdrückers und des Opfers. Muslime sind immer das Opfer, niemals falsch. Zum Beispiel waren Muslime die wahren Opfer des Dschihad gegen die Welthandelstürme am 11. September.
Für die Linke rechtfertigen die Ziele die Mittel.
Für den Islam ist es gut, wenn die Aktion den Islam voranbringt.
Sowohl die Linke als auch der Islam sind niemals schuld. Beide hassen Christen und Israel. Beide wollen unsere Zivilisation vernichten und eine Utopie begründen. Beide sind totalitär.
Aber es gibt eine Bruchlinie zwischen ihnen. Die Linke will Frauenrechte, Schwulenrechte und die Trennung von Kirche und Staat. Am Ende wird der Islam die Linke zerstören.“

Stimmt das? Kann man da Dr. Warner folgen? Ist die Linke schädlicher für uns?

In unserer politisch korrekten Kultur schließen sich die politische Linke und Muslime gegen unsere traditionellen Werte zusammen. Beide stehen dem christlichen Glauben ablehnend gegenüber und wenden sich gegen eine christlich geprägte Kultur der westlichen Länder. Ebenso finden sie sich in gemeinsam in einem aggressiven Antisemitismus. Zu den von Dr. Warner genannten Bruchlinien kommen Unvereinbarkeiten im Bereich der Familienwerte hinzu.

Wer ist also gefährlicher?

Ich für meine Person sage: Da drehe ich die Hand nicht um.
Aktuell und für die Zukunft ist nach meiner Ansicht eine größere Gefahr für die westliche Welt durch den politischen Islam gegeben.

Eine kurze Abschweifung in die Geschichte.
David A. Noebel schreibt in „Kampf um die Wahrheit“:
„die politische und militärische Geschichte des Marxismus-Leninismus von der Oktoberrevolution 1917 bis zum Platz des himmlischen Friedens ist die Geschichte der rücksichtslosesten, effizientesten Tötungsmaschinerie, die die Menschheit je gesehen hat.“
Die Zahl der Todesopfer dieses „wissenschaftlichen“ Experiments im zurückliegenden 20. Jahrhundert wird auf wenigstens 100 Millionen geschätzt.
Die Opfer des Islam werden auf 270 Millionen „Ungläubiger“, von manchen Autoren auf 400 Millionen geschätzt – über einen Zeitraum von 14 Jahrhunderten des „nicht enden werdenden Dschihad“.

Was ich hier schreibe oder auch nur andeute, ist nach derzeitiger Lesart gewiss „islamfeindlich“, Ausdruck meiner „Islamophobie“ oder wie es jetzt in semantischer Täuschung heißt, meines „antimuslimischen Rassismus“.

Es ist gebräuchlich geworden, dass nicht nur muslimische Aktivisten – und nicht nur „islamistische“ – jede Tat oder negative Äußerung, die in Zusammenhang mit Muslimen steht, zu „Antimuslimischem Rassismus“ uminterpretiert wird.
„Antimuslimischer Rassismus“ war zunächst ein von Islamisten erschaffener Begriff, um Islamkritik abzuschmettern, Islamkritiker zu diffamieren. Mittlerweile hat sich die Strategie ausgeweitet, indem zahlreiche Initiativen nicht nur von radikalen Islamisten gegen Rassismus gegründet worden sind mit dem Ziel, in die Diskurse einzugreifen und die Anschläge in Deutschland, wie z.B. den von Hanau zu instrumentalisieren. Es gibt immer mehr Initiativen, um Einfluss auf die Politik zu gewinnen, um Kritik am Islam unmöglich zu machen.
Daran beteiligt sich auch an vorderster Front der allerchristlichste Innenminister der CSU, Horst Seehofer. Er hat kürzlich ein zwölfköpfiges unabhängiges Gremium vorgestellt, das den Staat dabei unterstützen soll, „besser und gezielter“ gegen „muslimfeindliche Haltungen“ vorzugehen.

Der deutsche Innenminister beteiligt sich demnach unverhohlen an der Aufrüstung der Demokratiefeinde, gegen unseren Staat, unsere freiheitliche Gesellschaft, gegen unsere Kultur.
Die Bekämpfung der Kritik am Islam, „an den Muslimen“, bedeutet auch die Meinungsunterdrückung hinsichtlich wesentlicher Inhalte des Islam, wie z.B. Kritik an der Scharia oder an ganz simplen muslim-religiösen Merkmalen wie dem Kopftuch.

Unsere Demokratie und Rechtssystem sind für einen gläubigen Muslim nicht kompatibel mit den religiösen Geboten.
Und darauf hinzuweisen, soll wohl mit Hilfe eines Expertengremiums des Innenministeriums als „islamfeindlich“ oder „antimuslimischer Rassismus“ uminterpretiert werden.

Lassen wir zur Frage der Demokratie einen islamischen „Evangelisten“ aus der Muslimbruderschaft, Dr. Salah Sariah zu Wort kommen:

„Demokratie zum Beispiel ist eine Lebensweise geworden, die aber mit dem Islam nicht vereinbar ist. In der Demokratie haben die Menschen das legale Recht, in der Gesetzgebung zu erlauben, was sie erlauben möchten, und zu verbieten, was sie verbieten möchten, zum Beispiel Sodomie zu erlauben, wie es in England kürzlich geschah, oder Gruppenehen zu ermöglichen, wie es in Schweden der Fall war. Im Islam jedoch hat das Volk keine Autorität, das Verbotene zu erlauben und das Erlaubte zu verbieten, auch wenn die ganze Bevölkerung zustimmen würde. Daher ist es genauso unsinnig, den Islam mit Demokratie zu verbinden wie den Islam mit dem Judentum zu verbinden, da man nicht gleichzeitig Jude und Muslim sein kann, so kann man auch nicht gleichzeitig Muslim und Demokrat sein“.

So deutlich wird man es öffentlich von Aiman Mazyek oder einem anderen Vertreter des „Zentralrats der Muslime“ nicht ausgesprochen hören. Dem Zentralrat wird aber durchaus vorgeworfen, sich nach außen hin dialogbereit darzustellen, während nach innen die Errichtung einer islamischen Gesellschaft in Deutschland Ziel sei. Einer der einflussreichsten Mitgliedsvereine ist die sog. Islamische Gemeinschaft in Deutschland (IGD). Die IGD gilt dem Verfassungsschutz als deutscher Ableger der internationalen, radikalen, islamistischen Muslimbruderschaft.
Es darf nicht vergessen werden, dass Mayzek und Genossen die Taqiyya, die im Koran gebotene muslimische Taktik der List und Täuschung beherrschen und pflegen.

In dieser Hinsicht unterscheiden sich die politischen Linken hierzulande auch nicht von den Muslimen und zeigen sich oft ebenfalls als Meister in der Täuschung über ihre wahren Ziele, auch wenn sie sich gelegentlich spontan demaskieren.Für die grüne oder die rote Linke bleibt uns die inzwischen nur noch vage Hoffnung, diese mittels des Stimmzettels am Wahltag in die Schranken zu weisen.
Der politische Islam kann nicht durch Stimmzettel neutralisiert werden. Hier helfen nur eine starke, selbstbewusste, demokratische und freiheitliche Gesellschaft und ein Staat, der darauf aufbauen kann.
Was dann, wenn sich ein solcher Staat durch blinde Toleranz der Intoleranz zugrunde richtet?

Einer der Gründer der „islamischen Erweckung“ im letzten Jahrhundert, Abū l-Aʿlā Maudūdī schrieb:
„Der Islam will, dass alle Staaten und Regierungen auf der ganzen Erde zerstört werden, die sich der Ideologie und dem Programm des Islam widersetzen, egal welches Land es ist oder welche Nation es regiert.“

Ob man darüber in der neuen Expertenkommission des Innenministers auch sprechen wird?

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1 Antwort zu Der Islam und die Linke

  1. Peter Helmes sagt:

    Das größte Problem ist die Unkenntnis über das wahre Wesen des Islam. Dies gilt besonders auch für unsere Politiker – und ebenso für viele Kirchenvertreter.
    Kaum jemand kennt den Koran und die Hadithen (die Überlieferungen der Aussprüche und Handlungen des islamischen Propheten Mohammed sowie der Aussprüche und Handlungen Dritter, die dieser stillschweigend gebilligt haben soll).

    Also wird drauflos geschwatzt. Eine fundierte Auseinandersetzung mit dem Islam findet nicht statt. Und „da wir ja alle an 1 Gott glauben“, sprechen selbst Christen von „moslemischen Brüdern“ („Schwestern“ werden meist nicht erwähnt).

    Da hilft nur Aufklärung!

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