Klassische Musik für jeden Tag – 24. Januar

William Byrd (1539-1625)
Mass for Five Voices – Agnus Dei
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Klassische Musik für jeden Tag – 23. Januar

Carl Maria von Weber (1786-1826)
Klarinettenkonzert Nr. 1 in f-moll; 3. Satz: Rondo
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Klassische Musik für jeden Tag – 22. Januar

Dmitri Schostakowitsch (1906-1975)
Lady Macbeth of the Mtsensk District – Adagio
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Der „Merkelantismus“ oder „Furiosa teutonicorum insania“

Eine notwendig bitterböse Abrechnung mit einer Epoche und deren Symbolfigur

Könnte man die Bezeichnung „Merkelantismus“ nicht als Bezeichnung für eine der elendesten Phasen der jüngsten deutschen Geschichte verwenden? Einer Periode, die möglicherweise nach dem Abtreten ihrer Hauptdarstellerin noch nicht zu Ende ist?
Der Begriff ist nicht etwa eine Erfindung von mir.
Bereits 2012 befasste sich ein Autor bei „Le Monde Diplomatique“ mit dem Begriff des „Merkelantismus“ und setzte ihn in einen wirtschaftspolitischen Bezug – was ja bei der Ähnlichkeit mit der Bezeichnung “Merkantilismus“ naheliegend erscheint. Der Autor schuf dafür auch eine lateinische Übertragung: „furiosa Teutonicorum insania“ – wie treffend, der „wütende deutsche Wahnsinn“.

Merkelantismus bedeutet – laut Definition in o.e. Artikel:

„Die nicht nur von der Regierung, sondern auch in den deutschen Medien gern, laut und häufig vertretene Auffassung, dass die Euroländer, allen voran die „Problemländer“, dem deutschen Weg folgen sollten: Mit viel Arbeit und wenig Konsum sollen alle den Export stärken und sich so aus der Schuldenklemme befreien. Mit der Festlegung entsprechender Bedingungen für neue Kredite zur Verhinderung von Staatsbankrotten hat die deutsche Regierung diese Doktrin als Leitlinie der Eurozonen-Wirtschaftspolitik durchgesetzt. Harte Sparmaßnahmen, gekoppelt mit Massenentlassungen und Rentnerarmut, Schuldenbremsen und Fiskalpakten, sollen die Staatsfinanzen sanieren – in den „Problemländern“ …“.

Auch die Ludwig -Erhard-Stiftung befasst sich auf ihrer Website mit diesem Phänomen:

„Das problematischste Erbe der Ära Merkel ist jedoch die weitgehende Abkehr von marktwirtschaftlichen Prinzipien. Wettbewerb, Vertragsfreiheit und Eigenverantwortung sind zu Lippenbekenntnissen geworden. In der Praxis gilt dagegen nahezu überall der „Primat der Politik“: Wo die Marktergebnisse ihr nicht sozial, ökologisch oder innovativ vorkommen, wird entsprechend nachgeholfen, notfalls auch mit direkten Geboten und Verboten. So haben wir inzwischen staatliche Mindestlöhne, Mietpreisbremsen und Energieeinsparverordnungen, um nur die markantesten Beispiele für die Renaissance des staatlichen Interventionismus zu nennen. In der Umwelt- und Energiepolitik herrscht mehr Plan- als Marktwirtschaft, mit detaillierten und ständig schärfer werdenden Verbrauchs- und Emissionsgrenzen für jedes einzelne Produkt. …
Die ökonomischen Langzeitschäden aber sind schwerwiegend, nicht nur, was die unmittelbaren künftigen Kosten und Risiken betrifft. Merkel hat in ihrer Amtszeit nicht weniger als die deutsche Wirtschaftsordnung der Nachkriegszeit zerstört. Zunächst schleichend, zuletzt aber immer offener ist diese ersetzt worden durch ein neomerkantilistisches System, das man auch als Merkelantismus bezeichnen könnte.“

Ich möchte nun den Begriff nicht nur als wirtschaftspolitische Deviation ansehen, das würde der allumfassenden Schändlichkeit des „System Merkel“ nicht gerecht werden – und könnte von manchen Idioten gar als wertschätzende Dekorierung angesehen werden.
Merkelantismus geht über die wirtschaftspolitische Bedeutung hinaus. Auch über die Bedeutung des Begriffs vom „System Merkel“. Dieser wird überwiegend im Zusammenhang mit derer Machtdurchsetzung in der CDU und den inneren Verwerfungen in Staat und Gesellschaft in Verbindung gebracht und wird in der innenpolitische Diskussion und Betrachtungen verwendet. Zahlreiche Kommentatoren haben sich des Begriffs angenommen und Bücher wurden darüber geschrieben.
Die ehemalige Kohl-Beraterin Gertrud Höhler hat schon 2012 in ihrem Buch „Die Patin“ mit der Kanzlerin abgerechnet. Den Hauptvorwurf, Frau Merkel habe ein „autoritäres System“ errichtet, wollte man seinerzeit als polemisch und begrifflich überspitzt nicht gelten lassen.
Wie würde der Beobachter nun die Verhältnisse im Jahre 2021 beurteilen?
In welchem unter Vorschub einer Pandemie skrupellos und unter Vortäuschung von Sorge und Caritas Grundrechte der Bürger mehr und mehr zu Disposition gestellt und geschliffen wurden?

Der Merkelantismus

Mit ihrem Prinzip der „Alternativlosigkeit“ hat sie jegliche politischen Debatten ausgeschlossen. Mit Hilfe ihrer opportunistischen Regierungsfraktionen – CDU wie SPD – hat sie das Parlament entmachtet und als zentralen Austragungsort der gesellschaftlichen Debatten zerstört.
Merkelantismus – Ermächtigung ohne Parlament

Das konnte aber nicht gelingen ohne das unterwürfige und opportunistische Verhalten der gewählten Abgeordneten ihrer Fraktion und der anderen „Merkel-System-Parteien“ – und einem opportunistischen Medienkartell.
Mehr noch als Kohl hat sie die CDU zum reinen Kanzler(innen)-Wahlverein geformt und den Machterhalt um jeden Preis zur Maxime erhoben.
Merkelantismus – Machterhalt um jeden Preis!

Es kann nur eine geben und das Programm heißt denn stets Merkel, garniert mit schönen Parteitagsbildern von jubelnden Claqueuren. Die Partei folgte und folgt ihr blind und legt sich zur Ruhe. Diese schäbigen vormaligen JUler, Plakatkleber und Schleimer als Delegierte, Abgeordnete oder Regierungs“Funktionäre“machten dies alles über fast 20 Jahre mit. Wie bei dem „Highlander“, heißt es auch jetzt noch nach der Wahl neuerer CDU-Vorsitzenden – erst AKK dann Laschet – im Grunde: „Es kann nur eine geben!“ Die Untote läßt grüßen.
Die Partei ist immer magerer geworden, ihre Kanzlerin immer fetter.
Merkelantismus – Autorisierung getragen von Schleimern und Jasagern!

Auch unsere Demokratie und unsere gerühmte „Freiheitlich-Demokratische-Grundordnung“ hat der „sprechende Hosenanzug“ im Kanzleramt bis zur Unkenntlichkeit (miss)gestaltet. Per Dekret werden Wahlen, die nicht zu ihrem Geschäftsbereich gehören, von ihr als „unverzeihlich“ bezeichnet und deshalb müsse „auch das Ergebnis wieder rückgängig gemacht werden“.
Merkelantismus – rechtlich und demokratisch nicht-legitimierte Übergriffigkeit!

Unvergessen der wider das eigene Regierungsprogramm und jegliche menschliche Vernunft ausgesprochene Ausstieg aus der Atomenergie und Verkündigung einer irrationalen „Energiewende“. Dies wurde von ihr durch alle Instanzen exekutiert, wie man bisher es nur in autokratischen Gesellschaftsordnungen kannte.
Gleichwohl die von ihr verkündete und verordnete Öffnung der Grenzen für eine nicht mehr kontrollierbare Zuwanderung von kulturfremden und -feindlich gesinnten Menschenmassen 2015.
Merkelantismus – Abschaffung rechtsstaatlicher und verfassungsgegebener Regeln

Kann und darf man von einer Frau staatsmännisches Gebaren erwarten? Darf man erwarten, dass die oberste politische Repräsentantin deutscher Politik Wert auf Stil und Form legt, dass sie abgesehen von immer knapper werdenden maßgeschneiderten Roben auf ihr Äußeres achtet? Sind Schwitzflecken, abgekaute Fingernägel und eine zur Schau getragene stets trübselige Physiognomie Merkmale für die Vertreterin eines noch führenden Staates?
Darf das Publikum von seiner politischen Repräsentantin nicht auch eine geschliffene Redefertigkeit erwarten und nicht tröge und banale, einfältige Formulierungen zu bewegenden und bedeutsamen Angelegenheiten?
Merkelantismus – Würdelosigkeit in Repräsentanz, persönlichem Stil und Rhetorik!


Angela Dorothea („Die von Gott gegebene“) Merkel

Die Beschäftigung mit Frau Merkel und dem von ihr geschaffenen Merkelantismus ist ermüdend, kann aber gar nicht erschöpfend genug sein – im wahrsten Sinn des Wortes.
Vorzeitig erschöpft – man könnte gewiss noch zahlreiche Verfehlungen, Tabubrüche und Gräulichkeiten unter Merkel anführen – suche ich jetzt abschließend noch nach einer passenden, einer nach meiner Stimmung möglichst gehässigen Betitelung dieser Person. Auch wenn mir Derartiges nach meinem Stand und Erziehung nicht gestattet sein dürfte.
„Politische Krampfhenne“, wie einst FJS eine ihm nicht gerade genehme Politikerin benannte?
„Schreckschraube“, wie manches so mächtige US-Demokraten-Weib (z.B. Nancy Pelosi) um Joe Biden schon bezeichnet wurde?
Eine vormalige US-Schreckschraube, Hillary Clinton sagte über Merkel – laut „Telepolis“ aus einem „geleakten“ E-Mail in recht drastischer Diktion:

„Unsere multikulturelle Gesellschaft ist ein kolossaler Fehlschlag.“ Das kam 2004 aus dem Mund von Angela Merkel. Und jetzt bejubelt sie die nächste Flutwelle muslimischer Nichtsnutze als das Beste seit geschnittenem Brot…….. Es fällt schwer, sich Merkel nicht in der Gummizellenabteilung einer Klapsmühle vorzustellen, unter schweren Beruhigungsmitteln und in einer Zwangsjacke von Industriestärke. Es gab Zeiten, da brauchte man eine ansehnliche Anzahl von Atombomben, um Europa auszulöschen. Jetzt braucht man nur noch eine blöde Kuh mit Wiedergutmachungskomplex.“

Man erkennt, Frauen gehen mit Frauen nicht unbedingt zimperlich um. Hannah Arendt bezeichnete eine seinerzeit sehr namhafte US-Soziologin öffentlich als „Monster“.

Man sehe es mir also nach, die „blöde Kuh mit Wiedergutmachungskomplex“ und „Monster“ halte ich inzwischen durchaus je nach Bezug für treffend.
Für die Person und ihr Konzept.

Wie sagte einst unser berühmtester und größter aller Ketzer:
„Hier stehe ich, ich kann nicht anders!“

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Klassische Musik für jeden Tag – 21. Januar

Paul Hindemith (1895-1963)
Trauermusik
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Die verordneten Corona-Schutz- und Heilmaßnahmen der Regierenden

Wissenschaftlich fundiert, zweckmäßig oder „Placebo“?


Man kann die Erkenntnisse der Medizin
auf eine knappe Formel bringen:
Wasser, mäßig genossen, ist unschädlich.

Mark Twain


Der allerhöchste Sachverstand darüber, was diese gegenwärtige, „verheerende“ Pandemie eindämmen oder beenden könnte – die „Omniszienz“ in dieser Zeit – kommt – wie könnte es den Deutschen anders Vertrauen einschenken, aus dem Zentrum der Merkelantistischen Macht, dem Führerhauptquartier 2.0 in Berlin, dem Kanzleramt.
Im zweiwöchigen Turnus trifft sich ein nicht-legitimierter, geballter politischer Generalstab aus Bundes- und Landes-Politikern; verstärkt durch (wissenschaftliche) Feldmarschälle, die aus ihren Bunkern heraus tagaus – tagein Schlachten an der Covid-19-Front schlagen. Wir vernehmen die Einschätzungen der aktuellen Frontlage, daraus resultierende, taktische Tagesbefehle und mit Warnungen besetzte Durchhalteappelle, welche per „Meldeblock“ an die Truppen weitergegeben werden.
Verlassen wir mal die militaristische Rhetorik und wenden wir uns den obigen Fragen zu.

Wissenschaftlich fundiert?

„Die Begriffe „wissenschaftlich erwiesen, begründet, fundiert“ bedeuten dasselbe – nämlich, dass Studien beweisen konnten, dass eine Therapiemethode wirksam ist. … Ein Therapieverfahren könne „wissenschaftlich anerkannt“ sein, ohne durch Studien „erwiesen“ zu sein.“
Was soll man nun denken, wenn die eine Studie eine aufgestellte Hypothese beweist, und die andere sie widerlegt? Wenn es unterschiedliche Evidenzen „im Sinne von empirischen Nachweisen für einen Sachverhalt oder eine Behauptung“ auf unserem Globus gibt, in Schweden anders als in Australien, in Deutschland anders als in Korea. Ist es Wissenschaft, wenn man sich das für seine Zwecke passende heraussuchen kann?
Wissenschaftstheorie und -Philosophie sind eine komplizierte Thematik, an der man verzweifeln könnte.
Gehen wir zur nächsten Frage.

Zweckmäßig?

Zweckmäßig heißt, „seinen Zweck gut erfüllend“ oder „sinnvoll“; im gegebenen Zusammenhang nützlich.
Was ist der Zweck?
Ganz banal: Die Verbreitung des Virus und Infektionen zu verhindern.
Und da kommen wir wieder zur vorausgehenden Frage.
Denn auch Zweckmäßigkeit ergibt sich aus der Sicht des Anwenders.
Damit gehe ich zur letzten Frage, der Ketzerischen über.

Placebo?

Aus dem „Brockhaus“:
Placebo (lat. ich werde gefallend) das, in Form, Farbe und Geschmack einem bestimmten Arzneimittel nachgebildetes Präparat, das jedoch keine pharmakologisch wirksamen Stoffe enthält (Leer-, Blindpräparat)…

Und jeder Arzt weiß: „Placeboeffekte sind keine Sinnestäuschung, sondern real vorhandene Wirkungen; sie werden nicht nur bei subjektiven Beurteilungskriterien beobachtet, sondern auch bei objektiv gemessenen Werten. Plazebobehandlung ist nicht gleichzusetzen mit keiner Behandlung; die erlebte Zuwendung und das Gefühl des Zuteilwerdens einer Behandlung können durchaus Wirkung haben.“ („Theorie der Medizin“ von Axel Bauer, 1995).

Placeboeffekte sind also nicht nur an ein Arzneimittel gebunden. Insofern kann man ohne Böswilligkeit konstatieren, dass vieles, was derzeit an „Maßnahmen gegen Corona“ eingesetzt wird, dieser Definition genügen könnte.
Die größte Hoffnung wird nun in das „Arzneimittel“ der Impfung gesetzt.

Schutzimpfung

Schutzimpfungen gehören zu den größten Attraktionen und Triumphen der Medizin.
Beginnend vor Zeiten schon gegen die Pocken, dann gegen die „Kindesmörder“ Diphtherie, Masern, Polio, gegen Wundstarrkrampf, Hepatitis usw.
So erfolgreiche wissenschaftliche Aktionen und Impfstrategien wie gegen die Genannten, geben aber keine Gewähr gegen Neues. Wir müssen uns bewusst sein: Das unausrottbare Universum der „Mikroben“ oder besonders der viralen Krankheitserreger wird nicht zu besiegen sein.
Die Impfkampagnen gegen die universalen Alltagsviren der Grippe (Influenza) beweisen es. „Studien“ schätzen die Wirksamkeit je nach Saison und geimpften Personen auf 20 bis 80 %.
Seien wir ehrlich: Bei einer derartigen „Breite“ der empirisch erhobenen „Qualität“, würde kein kritischer Zeitgenosse ein solches Produkt für gutes Geld erwerben wollen.
Trotzdem lassen sich Millionen von „Versicherten“ und besonders Rentner durchaus mit gesundem Menschenverstand auf Anraten ihrer „Gesundheitskasse“ und ihrer Ärzte dazu überreden.
Für mich ist es nicht überraschend, dass für die hauptsächlichen Risikogruppen wie ältere Menschen über 50, Kinder ab dem siebten Monat und Menschen mit chronischen Krankheiten nur schlecht untersucht ist, wie gut die Grippeimpfung schützt. Für Menschen über 60 gibt es kaum aussagekräftige Studien. Beobachtungen lassen vermuten, dass die Impfung bei ihnen das Risiko für schwere Folgen wie Lungenentzündungen und Spitalsaufenthalte in dieser Altersgruppe etwas verringert. Belegen können das die bisher verfügbaren Daten jedoch nicht.

Die Entwicklung von wirksamen Impfstoffen brauchte in der Vergangenheit Jahre bis Jahrzehnte. Impfstoffe gegen Covid-Viren sind jetzt in nicht mehr als einem halben Jahr entwickelt und auf den Markt gebracht worden. Fortschritt? Ergebnis von „High-Technologie“?

Wird die Corona-Impfung wie die Grippe-Impfung auch nur 60 Prozent der Erkrankungen verhindern können? (Ich gebe diese publizierte Zahl mal als gegeben wieder.)
Wird sie besser oder gar schlechter wirksam sein?
Letzteres erscheint dem kritischen Beobachter wahrscheinlich, bezieht man die aufgekommenen – und anscheinend den Politikern Krisenmanagern willkommene – Meldungen um Virus-Mutationen ein.
60% Wirksamkeit, da kommt man ganz nah an die „Placebo-Wirkung“.

Placebos als „Arzneimittel“

Auf die Wirkung von „Placebos“ will ich etwas ausführlicher eingehen, wissend, dass ich mich dabei auf ein schlüpfriges Gebiet begebe, gerade augenblicklich im Zusammenhang mit einem potentiell tödlichen Virus und der „pandemischen“ Gefahr für Leib und Leben.

Der frühere Präsident des Royal College of Physicians in London, Sir Douglas Black, schätzte einmal, daß nur etwa 10% aller Krankheiten durch moderne Behandlungsmethoden signifikant beeinflußt werden. Ähnlich äußerte sich ein anderer englischer Wissenschaftler in den 80er Jahren; er schätzte, daß bei ca. 90% der von Hausärzten betreuten Patienten die Wirkung der Behandlung unbekannt sei oder daß kein spezifisches Heilmittel existiert, das den Verlauf der Krankheit beeinflußt. Kaum einer verläßt jedoch eine Arztpraxis, ohne ein Medikament oder irgendeine Behandlung verschrieben bekommen zu haben. Wäre es anders, zweifelte man an der Fähigkeit des Arztes.

Von wenigen Ausnahmen abgesehen, gibt es kaum Placebo-kontrollierte Untersuchungen über allgemein übliche Behandlungsmethoden. Die Quantifizierung des Placebo-Effektes ist aber wesentlich für jede vernünftige Untersuchung und Diskussion von therapeutischen Maßnahmen.

Zur Illustrierung der Wirkung von Placebos hier ein Experiment vom Anfang der 70er Jahre, das mit Hilfe einer Gruppe von Medizinstudenten durchgeführt wurde. Man gab sechsundfünfzig Studenten entweder eine rosa oder eine blaue Zuckerpille und sagte ihnen, die Pillen seien entweder Beruhigungs- oder Aufputschmittel. Während nur drei der sechsundfünfzig Studenten angaben, daß ihre Pillen wirkungslos gewesen seien, hielten die meisten Studenten mit den blauen Pillen sie für Beruhigungsmittel und 72% fühlten sich schläfrig. Darüber hinaus fühlten sich die Studenten, die zwei blaue Pillen genommen hatten, schläfriger als jene mit nur einer Pille. Andererseits sagten 32% der Studenten, die zum rosa Placebo gegriffen hatten, sie seien „weniger müde“ gewesen. Ein Drittel der Studenten gab Nebenwirkungen an, die von Kopfschmerzen, Benommenheit und tränenden Augen bis hin zu Bauchschmerzen, Magendrücken, Kribbeln in den Extremitäten und schwankendem Gang reichten.
(Blackwell, B., Bloomfield, S. S., Buncher, C. R.: Demonstration to medical students of placebo response and non-drug factors. Lancet I, 1279-1282 (1972)

In einer anderen Studie wurden kanadische Medizinstudenten gebeten, sich an der Prüfung eines neuen Medikaments zu beteiligen. Obwohl alle Studenten nichts anderes als Zuckerpillen erhalten hatten, gaben drei Viertel von ihnen Nebenwirkungen einschließlich Depressionen, Sedierung, Unruhe, Erregtheit, Zittern, Kopfschmerzen und langsamen Pulsschlag an.

Eine möglicherweise tödliche Infektion mit Ebola-, HIV-, Grippe- oder ähnlichen Viren mit Zuckerpillen oder „Globuli“ zu behandeln, kommt einem aber ganz gewiss nicht in den Sinn, wäre bestimmt verwerflich. Doch z.B. auch bei einer Grippe kann der Placebo-Effekt durch die Verabreichung eines mehr oder minder wirksamen Medikaments auf Befinden und Befindlichkeit nicht unterschätzt werden.

Wissen wir aber, wieviel Placebo-Wirkung in der jetzt aus Boden gestampften Schutzimpfung steckt? 20%, 40%, 60%, 100%?
Wer ehrlich ist, muss sagen, man weiß es nicht.
Die Gläubigen müssen sagen, „neueste Studien beweisen“, das Institut XY und Professor Z haben festgestellt usw.
Und die Politiker? Diejenigen, welchen der Heilige Geist oder ein anderes höheres Wesen Verstand und höchste Einsicht gegeben hat? Sie wären ja sonst nicht berufen oder bestallt, uns, das übrige Volk zu regieren. Kein Unterschied zu den früheren Herrschern von Gottes Gnaden!
Wie der Arzt, der „Halbgott in Weiß“ mit einer Rezeptur, einer blauen oder rosa Zucker-Pille über den Patienten Macht ausüben kann, so nutzen Politiker und ihre zuflüsternden Experten in großem Umfang möglicherweise nichts anderes als Placebos. Nicht in Pillenform, sondern mittels Maskenpflicht, Abstandsregeln, Kontaktverbote usw.

Wir wissen, dass die „echten“ Wirkungen von Medikamenten von den Erwartungen überlagert werden, die an die meisten Studien geknüpft werden. Solche Erwartungen können die guten Wirkungen einer Therapie verstärken, und dieser Effekt kann wiederum durch vermehrte medizinische Zuwendung und bessere Pflege gesteigert werden. Andererseits kann das genaue Gegenteil eintreten, z.B. aufgrund der Notwendigkeit, den Patienten über Hintergründe und Risiken einer Medikamenten-Studie aufzuklären, oder wenn er erkennen muss, dass Therapie-Entscheidungen nach dem Zufallsprinzip getroffen werden. Auch um diese Ambivalenz muss wissen, wenn man Verum gegen Placebo prüft.

Nun versteht man, dass die Politik massiv gegen Defätisten vorgehen muss, die ihre „Medizin“ als Placebo entlarven könnten. Das geht von der Diffamierung als „Covidioten“, „Aluhut-Träger“ bis hin zum Wegsperren.

Im Unterschied zum Arzt-Patienten-Verhältnis kann man, wenn man die Praxis verlassen hat, tun und lassen, was man will – wenn man dem Doktor vielleicht nicht traut. Was ist uns gegenüber Politikern möglich? Wenn die Mehrzahl der Bevölkerung bejahend das schluckt, was ihnen die Panakeia im Kanzleramt und ihre Schamanen aus Bund und Ländern verordnen.

Nun ja, wie ausführlich dargelegt: Auch Placebos wirken! Nicht nur auf der „Glaubensebene“, wie ernsthafte Untersuchungen belegt haben, sondern gar auf materiell-physiologischer Basis, wie Adrenalin oder Cortisol oder Ekstasy.

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Klassische Musik für jeden Tag – 20. Januar

Franz Schubert (1797-1828)
An die Musik
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Klassische Musik für jeden Tag – 19. Januar

Steve reich (*1936)
Electric Counterpoint – 1. Satz: Fast
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CDU Doppelspitze

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Die CDU – „Heute stehen wir am Abgrund, morgen sind wir einen großen Schritt weiter…“

Wie eine Herde Lemminge rennt die CDU auf den todbringenden Abgrund zu. Der „Merkelismus“, welcher die Partei zu nie gekannten Tiefen in der Wählergunst geführt hat, wird mit Laschet als Vorsitzenden fortgeschrieben und die CDU folgt damit dem Gesetz der Schwerkraft: Was sich im freien Fall befindet, ist kaum mehr aufzuhalten.
Die steil abfallende Kurve der Mitgliederentwicklung der CDU seit 1990 illustriert dies deutlich: Von fast 800.000 Mitglieder hat sich die Zahl bis zuletzt um die Hälfte auf 400.000 reduziert.

Man braucht kein Prophet zu sein, um vorherzusehen, dass mit der Wahl von Laschet der Trend sich noch beschleunigen wird.

Nichts wie raus!

Die ehemalige Kreisgeschäftsführerin der CDU Main-Kinzig Anne Höhne-Weigl hat nun nach mehr als 45 Jahren Mitgliedschaft in der Partei ihren Austritt bekanntgegeben.
Doch auch aus anderen Kreisverbänden bundesweit werden bereits weitere Austritte vermeldet und prognostiziert.
Frau Höhne-Weigl wurde bundesweit bekannt, da sie 2006 einer fiesen Mobbingaktion unter Federführung von Dr. Peter Tauber („Operation Kaninchenjagd“) zum Opfer fiel. Umso verwunderlicher, dass sie jetzt erst einen Schlußstrich gezogen hat.
In ihrem Schreiben an den neuen Parteivorsitzenden erklärt sie, Angela Merkel habe den gesamten Bundesvorstand und die Bundestagsfraktion in ihren Händen. Es entsprech nicht dem Willen der Basis, dass CDU Landesvorsitzender Volker Bouffier Laschet als Bundesvorsitzenden vorgeschlagen habe. „Ich bin mir sicher, dass eine reine Mitgliederwahl ein deutlich anderes Ergebnis erbracht hätte.“ Es sei unerträglich, dass die CDU mit Laschet als Bundesvorsitzenden weiterhin eine Politik unter den Fäden von Angela Merkel und ein „weiter so“ betreibe. „Nur mit Friedrich Merz wäre ein erfolgreicher Neuanfang möglich gewesen. Mit ihm … hätte die CDU wieder Konturen erhalten. Da wo uns Angela Merkel über viele Jahre schwammig und vielfältig gemacht hat, hätten wir wieder richtige Ränder rechts und links von der CDU erhalten. Werte und inhaltlich gute Politik wären wieder wichtig in der CDU geworden, Bürger hätten wieder eine richtige Wahl erhalten. Eine erklärlich Politik wäre wieder möglich gewesen. … Die Fäden von Angela Merkel wurden leider nicht agbeschnitten und ich traue Ihnen auch nicht zu, dass Sie diese abschneiden können. Heute ist nun Schluss! Dass Sie zum Bundesvorsitzenden der CDU Deutschlands gewählt wurden, war der Tropfen zum Überlauf!“ (Quelle: GNZ vom 18.01.2021)

Da kam mir das schöne Lied von den „Comedian Harmonists“ in den Sinn: „Auf Wiedersehn, My Dear“ – nur mit einer kleinen Umdichtung im Refrain: „Ich freu mich auf kein Wiedersehn!“

In einer aktuellen Betrachtung zum Zustand der „CDU nach Merkel“ kann man lesen:

„Die CDU tut mehr, um Zynismus und politische Apathie zu fördern, als jeder Verschwörungstheoretiker es je könnte.“

Die Delegierten haben einen Vorsitzenden gewählt, der so nichtssagend, so politisch hohl ist wie Merkel. Nomen est Omen: er folgt der Parteilinie, wie sie von Merkel formuliert worden war, dass es bloß keine Grabenkämpfe oder blutigen Gefechte geben dürfe, bei denen am Ende irgendeiner mit schmerzenden Wunden dastünden.
Die Wunden, die CDU sich jetzt mit der Wahl von Laschet beigefügt hat, werden ungleich schmerzhafter sein, wenn nicht gar tödlich.

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