Klassische Musik für jeden Tag – 5. Juli

Charles Villiers Stanford (1852-1924)
Beati quorum via
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„Kostet Menschenleben…“ – „Für den Tod von vielen Menschen verantwortlich…“

Ein paar kurze Gedanken zu unserer perversen Jetztzeit

Der eine Halbsatz stammt von einem grünen Bundestagsabgeordneten, der andere von der SPD-Katastrophen-Hupe Karl Lauterbach.
Windräder von Wohnungen fernzuhalten, „kostet Leben“ behauptet der grüne Bundestagsabgeordnete Oliver Krischer, um einen Schlag gegen den Kanzlerkandidaten der CDU zu führen: „Laschet-Politik“ kostet „überall auf der Welt – gerade in Kanada – Menschen das Leben!“ Weil in Kanada gerade eine Hitzewelle herrscht, wird der Kanzlerin-Baerbock-Widerpart Armin Laschet dafür verantwortlich gemacht.
Lauterbach stört sich an den Massen von Zuschauern in den Fußballstadien: „Das Spiel hat gestern noch mal gezeigt wie eng die Fans stehen, wie oft sie sich umarmen und anschreien. Es haben sich sicherlich Hunderte infiziert und diese infizieren jetzt wiederum Tausende. Die Uefa ist für den Tod von vielen Menschen verantwortlich.“ twitterte der lächerliche Professor aus „Haawad“.

  • Da sprechen zwei Vertreter des Sozialismus, der Ideologie, die nach dem Islam in der Geschichte die meisten Menschenopfer zu verantworten hat, über die Verantwortung für Todesopfer – in billigster und perverser Entstellung jeglicher Realitäten.
  • Gleich nach den islamisch motivierten Morden von Würzburg twitterte die unsagbare Sawsan Chebli, die Berliner SPD-Staatssekretärin für irgendwas: „Muslime sind immer wieder Zielscheibe von Hass u. Hetze, im Netz u. auf der Straße. Frauen mit Kopftuch werden bespuckt und bedroht. Moscheen werden attackiert. Täglich hören wir von Gewalt gegen Muslime. Antimuslimischer Rassismus trifft uns alle.“
  • Innenminister Seehofer sieht eine Ursache für den mörderisch Akt von Würzburg in völliger Verkehrung der Schuldfrage unter anderem darin: „Wenn ein junger Mann sechs Jahre in einem Obdachlosenheim lebt, ohne dass jemand hinschaut und sich kümmert, dann kann ich mit unserer Politik nicht zufrieden sein, da fehlt es am Bewusstsein.“ Wir haben ihn nicht „integriert“ und sind schuld, heißt das.
  • Eine Münchner Zeitung, der Merkur, schrieb in einem Artikel von „unfassbaren Jagdszenen“ und „Würzburg: Menschenmenge hetzt mutmaßlichen Mörder durch die Straßen.“ (Den Beitrag hat man nach einem veritablen „Shitstorm“ inzwischen abgeändert)
  • Für einen Verbrecher, der in den USA augenscheinlich durch Polizeigewalt ums Leben gekommen ist, knien deutsche Sportler „zum Gedenken“ nieder, nur weil er schwarz gewesen ist. Die Toten durch muslimische Gewalt im eigenen Land werden mit keinem Zeichen gewürdigt.

Da fragt man sich, in welcher Welt leben wir?

In einer weitgehend pervertierten Welt, möchte ich sagen; durch Entartung jeglicher moralischer Maßstäbe, die einmal für uns galten.

Was dieser grüne Abgeordnete und Karl Lauterbach äußern, ist Sprache der Gewalt, sie scheint sublim, ist aber in ihrer Wirkung „gellend und schrill“ (W.Sofsky).
Dieses Niederknien der Sportler bei ihren öffentlichen Auftritten ist gleichermaßen gellend und schrill und Ausdruck einer Gewalt gegen alle, die dem nicht folgen wollen.

„Der Westen“ ist so stolz auf seine hohen Werte, die Toleranz, die Gleichheitsgedanken, die angeblich „universalen“ Menschenrechte.
Die Toleranz ist pervertiert in den Nihilismus des Geltenlassens, schlimmer noch, der Ursache-Wirkung-Umkehr, die zu einer „heimtückisch modernen Krankheit“ geworden ist wie D.H.Lawrence schreibt.
Die Menschenrechte, gefasst in eine Charta, sind in der EU zur Rechtsnorm im politischen Handeln nach innen und außen geworden. Sie müssen denn auch für diejenigen gelten, die hierher kommen, die damit jedoch nichts am Hut haben und in ihrer religiösen oder ideologischen Verblendung ihren Opfern diese mit Absicht rauben wollen und rauben. Im Namen der Humanität und Kultur werden diese Feinde dieser Menschenrechte eingeladen und wehe, man äußert oder stellt sich dagegen. Deren Verantwortlichkeit für den „Tod von vielen Menschen“, das Kosten von Menschenleben werden ausgeblendet, unterdrückt.

Es mag mit der Überschrift nur bedingt zu tun haben, aber warum kommt mir wieder dieses alte Lied in den Sinn: „Wer jetzig Zeiten leben will“.
Es liegt viel Klugheit und auch Tröstliches in vielen unserer alten Lieder.
Auf denn:

Wer jetzig Zeiten leben will,

Muß hab′n ein tapfers Herze,
es sein der argen Feind so viel,
Bereiten ihm groß Schmerze.
Da heißt es stehn ganz unverzagt
In seiner blanken Wehre,
Daß sich der Feind nicht an uns wagt,
es geht um Gut und Ehre.

Geld nur regiert die ganze Welt,
Dazu verhilft Betrügen;
wer sich sonst noch so redlich hält,
Muß doch bald unterliegen,
Rechtschaffen hin, rechtschaffen her,
Das sind nur alte Geigen:
Betrug, Gewalt und List vielmehr,
Klag du, man wird dir’s zeigen.

Doch wie′s auch kommt, das arge Spiel,
Behalt ein tapfers Herze,
Und sind der Feind auch noch so viel,
Verzage nicht im Schmerze.
Steh gottgetreulich, unverzagt,
In deiner blanken Wehre:
Wenn sich der Feind auch an uns wagt,
Es geht um Gut und Ehre!

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Klassische Musik für jeden Tag – 4. Juli

John Adams (*1947)
Short Ride in a Fast Machine

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Was für Idioten!

Nach der Auflösung der SEK Frankfurt durch einen verwirrten Innenminister ist Verwirrung, Nazophobie u.dgl. oder Idiotentum wohl zum Standard bei der Polizei in Frankfurt geworden.
Man lese dazu die Meldung der „MainKinzigNews“:

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A 661 voll gesperrt
Harmloser Angler sorgt für SEK-Einsatz in Frankfurt am Main

Polizeieinsatz in Frankfurt am Main – Symbolbild: Pixabay

Freitag, 02.07.2021

FRANKFURT AM MAIN – Am Donnerstagabend, den 01. Juli 2021, ereignete sich im Ostend ein größerer Polizeieinsatz, als im Bereich der Bundesautobahn 661 eine verdächtige Person gesehen wurde. Später stellte sich heraus, dass es sich bei dieser um einen 44-jährigen Angler handelte.

Gegen 18:10 Uhr meldete ein Autofahrer eine Person, die sich an der A661 aufhalten soll und mit einer „kugelsicheren Weste“ bekleidet sei. Aufgrund einer möglichen Gefährdungslage verlegten umgehend Polizeieinheiten in den gemeldeten Bereich und fahndeten nach der Person. Kurzzeitig wurde die A661 zwischen Ratswegkreisel und Kaiserlei gesperrt.

Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen konnten Polizeibeamte einen Mann am Mainufer in Höhe der Franziusstraße lokalisieren, auf den augenscheinlich die Personenbeschreibung zutraf. Die Beamten unterzogen den Mann einer Kontrolle und nahmen ihn zunächst vorläufig fest, bis sich herausstellte, dass dieser lediglich zum Fischfang den Bereich aufgesucht hatte.

Bei dem 44-jährigen Mann und in seinem Fahrzeug fanden die Beamten schließlich entsprechendes Equipment zum Angeln auf sowie einen „verdächtigen“ Tarnfleckanorak, welcher offenbar zu einem Missverständnis führte. Da im Zuge der Ermittlungen eine Gefährdungslage ausgeschlossen werden konnte, wurde der 44-Jährige nach der Kontrolle wieder entlassen. (pm) +++

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https://kinzig.news/12780/harmloser-angler-sorgt-fuer-sek-einsatz-in-frankfurt-am-main

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Klassische Musik für jeden Tag – 3. Juli

Sergei Rachmaninow (1873-1943)
Rhapsody On A Theme Of Paganini, Op.43, Variation 18

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Klassische Musik für jeden Tag – 2. Juli

Ethel Smyth (1858-1944)
Trio for Piano, Violin and Cello in D Minor: I. Allegro non troppo

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„S´ isch over!“

Der Löw und seine „woke“ Kickertruppe

Endlich ist sie weg!“ schreibt ein Blogger auf PI-News: „Die unbeliebteste deutsche Nationalmannschaft aller Zeiten.“

Ich will diesen lesenswerten Beitrag, der mir aus dem Herzen spricht nicht etwa Baerbocken oder Guttenbergen, sondern schon eigene Gedanken und Abscheu einbringen.

Der „Pride Month“ ist vorüber (was nicht heißt, dass wir nicht noch weiter und noch mehr bunt „geframet“ und bearbeitet werden) und die bunte Truppe des „Deutschen Fußball Bundes“ (warum heißt der überhaupt noch so?) ist endlich aus den Stadien gefußballert worden. Mir wäre es lieber gewesen, wenn das schon die Ungarn bewerkstelligt hätten, aber den Engländern sei nach 56 Jahren auch endlich wieder mal ein Wembley-Erfolg gegönnt.

Ich will jetzt nicht mit fußballerischen Einzelkritiken aufwarten, erlaube mir aber, mir einige dieser Gestalten aus der „Mannschaft“ vorzuknöpfen.

Da ist z.B. der „Kapitän“, der in den Pressekonferenzen sich zuletzt stolz als der Ideengeber für das Tragen der Schwuchtelbinde gab. Alles was er da auch sonst und stets zum Besten gibt, ist in seiner Art und mit seinem leiernden Tonfall für den eventuell Interessierten nur mit einer Doppeldosis Red Bull zu überstehen. Da lobe ich mir doch so einen paranoiden Kapitän wie aus „Die Caine war ihr Schicksal“.
Beliebt bei den Medienschranzen für Interviews und „Statements“ ist auch dieser Ober-Bayer Thomas Müller. Ein unerträglicher Dampfplauderer mit einem derart schiefen Maul, so dass man gar keinen gescheiten und erträglichen Satz daraus erwarten mag. Ich muss zugeben, ich habe was gegen schiefmäulige Menschen, weil das nach meiner Erfahrung in 99,9 % auch mit einen schiefen Charakter verbunden ist („die Form folgt der Funktion“)!
Dann dieser Kickerdarsteller und Mime Toni Kroos, der bei seinen Freistößen etc. gern den Ronaldo geben möchte, indes nicht dessen Klasse besitzt. Seine Bekundungen nach oder zu den Spielen geben einen Esprit und Gedankenfülle wieder, die sogar bei einem Toten noch ein Schnarchen hervorbringen würden. Nun, die Kerle sollen Fußball spielen und nicht an rhetorischen Glanzleistungen gemessen werden müssen. Aber was die auf die gleichwohl mehr oder minder blöden Fragen von Reportern zum Besten geben, ist nachgerade eine Beleidigung der Intelligenz der Zuseher und -Hörer.
Wie Toni Kroos ist der Leroy („Der König“) Sane´ einer aus dem Lieblings-Gschropp des Bundes-Nasenbohrers. Der Junge mit der BLM-Matte auf dem Kopf ist „Deutscher“ und Franzose und er würde zweifellos auch besser in die Afrika-Mannschaft der Grand Nation passen, als in das Team heutiger Schrumpf-Germanen. Fußballerisch hat er jedenfalls seit etlicher Zeit nichts mehr gezeigt und für 50 Millionen würde ihn wohl auch keiner mehr kaufen wollen, geschweige denn auch in einer Nationalmannschaft aufstellen.
Weil wir beim Bunten sind: Antonio Rüdiger, der Verteidiger tritt auf dem Platz auf, wie er aussieht: furchterregend. Besonders noch mit der Gesichtsmaske, die er zuletzt trug, ist er der Archetyp des „schwarzen Mannes“, mit dem man früher Kinder in Angst und Schrecken setzen wollte.
Vorsicht! Ich gleite offensichtlich ins Rassistische ab. Aber wenn schon, es bleiben auch noch „unsere Türken“. Die wandelnde beleidigte Leberwurst (auf Türkisch: ciğer sosisi) und Erdogan-Anschleimer Özil war man ja zum Glück schon längere Zeit losgeworden. Sein Freund im Geiste und Erdogan-Bewunderer Ilkay Gündogan wurde erstaunlicherweise im Abschiedsspiel in Wembley nicht berücksichtigt. Wie auch der türkische Staatsangehörige Emre Can. Na ja, die Türken als Türken spielten ja auch insgesamt Scheiße bei dem Turnier.

Soweit meine bewusst unsachliche „Spielerkritik“.
Bleibt noch der Jogi („isch over“) Löw.
Wie kommt es, dass das Internet mit Videoclips überflutet wird, die den sogenannten Nationaltrainer beim Nasenpopeln und Futtern seiner Popel zeigen, beim Kratzen am Sack und in der Kimme, einschließlich Geruchs- und Geschmacksprüfung? War der Jogi nicht schon mal zu einer Art „Stil-Ikone“ (im Nivea-Look) erhöht worden? Das perfekte Salbengesicht ohne emotionale Ausstrahlung!

https://www.youtube.com/watch?v=TwdwHaYdoBM

Dann wäre auch noch etwas zu Funktionären und dem DFB zu sagen, repräsentiert noch durch einen anderen selbstverliebten und kritikresistenten Narzisten namens Oliver Bierhoff: der Erfinder und Außendienstmitarbeiter der „Mannschaft“ – anstelle der „Deutschen Fußball-Nationalmannschaft“. Der DFB hat ja zudem sein Logo in Anbiederung an das beherrschende schwul-Obskurante ebenfalls mit den Regenbogenfarben verschwuchtelt.
Womit werden sie denn in Katar zur WM auftreten, sofern man sich überhaupt qualifiziert?

Screenshot

Keine andere Mannschaft der deutschen Fußballgeschichte wurde je zuvor vom Publikum mit so viel Gleichgültigkeit, Ablehnung, ja sogar Wut und Zorn auf einem Turnier begleitet.“ schreibt der o.g. Blogger in seinem Beitrag.
„Dieser Haufen überheblicher Besserwisser, politischer Heilsprediger, diese durch nichts als hochtrabende Klugschwätzerei, aber keinerlei Korpsgeist zusammengehaltene Truppe war endlich rausgekickt worden, wenn auch viel zu spät … Viele Fans empfanden eine regelrechte Wut auf diese eitle Truppe, die sich ständig als politische Selbstdarsteller und Wichtigtuer in Szene setzen statt, sich um Ball und Tor zu kümmern. Kniefall ja oder nein, nach der peinlichen Regenbogen-Show noch mal eine Extraportion an belehrendem Polit-Theater, das waren die einzigen Themen, mit denen die sogenannte „Mannschaft“ in diesem Turnier von sich reden machte. Und das waren die Themen, mit denen dieser Haufen überheblicher, neunmalkluger Millionäre den Fans daheim vom ersten Turniertag an auf die Nerven ging.“

Wir erinnern uns, dass bei allen vorigen Turnieren in den Straßen, an Häusern und an jedem zweiten Auto in Deutschland schwarz-rot-goldene Fahnen zu sehen waren. Man traf sich auf Plätzen und in Lokalen bei öffentlichen Übertragungen der Spiele oder beim Nachbarn zum gemeinsamen Schauen und Feiern. Aber schon bei der letzten Weltmeisterschaft in Russland, mit dem blamablen Ausscheiden in der Vorrunde war das anders. Keiner hatte mehr Vertrauen in diese zur „Gurkentruppe“ degenerierte sog. „Mannschaft“. Der Anblick und das Gezischel des Bundes-Jogis im Fernsehen führte schon bald zum Aufstöhnen des Publikums und Abschalten – wie bei den Ansprachen der Bundeskanzlerin.

S´ isch over…“ – endlich!

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Klassische Musik für jeden Tag – 1. Juli

Eric Satie (1866-1925)
Gymnopedie Nr. 1
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Mene tekel…

Eine „historische Glosse“

Rembrandts „Das Gastmahl des Belsazar von 1635“

Sie wurde zur unangefochtenen Königin gekürt: Annalena die Baerbockige. Mit Hilfe der publikativen Gewalt veranstaltete sie große öffentliche Feste und berauschte sich von Mal zu Mal an ihrem Erfolg. In Ihrer Trunkenheit wird sie übermütig und lässt sämtliche Daten in ihrer Lebensgeschichte fälschen, schreibt ein Buch mit zahllosen Einverleibungen und redet und redet ohne Ende irrwitzige Dinge. Sie berauscht sich jedoch weiter aus diesen ihren Quellen und lässt sich ohne Besinnung weitläufig von Gefolgsleuten und Schranzen preisen.
Daraufhin erscheint eine geisterhafte Hand und schreibt mit ihren Fingern fremdartige Worte an die Wand. Die Königin sieht dies, versteht aber die Sprache nicht und versäumt es, Weise und Propheten kommen zu lassen, um dies übersetzen und deuten zu lassen. Doch auch die würden ja das Geschriebene weder lesen noch übersetzen wollen.
Die Worte lauten:
Mene – Gezählt hat Gott die Tage deiner Herrschaft und macht ihr ein Ende.
Tekel – gewogen wurdest du auf der Waage und zu leicht befunden.

Das ist in Abwandlung die bekannte biblische Geschichte über den übermütig gewordenen König Belsazar, der gleichwohl die Zeichen an der Wand nicht deuten konnte. Der herbeigerufene Prophet Daniel übersetzte ihm und seinem Hof die Worte – und noch in der gleichen Nacht wird der großtuerische König ermordet.

Da bleibt uns die Frage, wann wird auch die hypertrophe Königin der Grünen von ihren Gefolgsleuten gemeuchelt werden?
Eine „Königin“, die sich wiewohl an Gestohlenem und Gefälschtem bereicherte und berauschte.

Ausrutscher und Fehltritte:

  • herablassende und beleidigende Charakterisierung des Mitbewerbers
  • obschon selbst kränkelnd unter Sprechstörungen und kaputter Artikulationsfähigkeit und
  • eklatante Unkenntnis von einfachsten naturwissenschaftlichen Gegebenheiten und Arithmetik
  • Versuch der persönlichen Elitisierung durch gefälschte Lebensdaten
  • schamlose Bereicherung an öffentlichen Geldern
  • Mitverantwortung für unterschlagene Parteigelder (Potsdam)
  • schamloser geistiger Diebstahl beim Abfassen eines Buches
  • usw.

Es wird gewiss noch mehr an die Oberfläche kommen und irgendwann kommt es dann zur „Nacht der langen Messer“.
Man möchte aber nicht unbedingt bis zum 26. September warten.

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Anhang:

„Belsatzar“ von Heinrich Heine:

Die Mitternacht zog näher schon;
In stummer Ruh lag Babylon.
Nur oben, in des Königs Schloß,
Da flackert’s, da lärmt des Königs Troß,
Dort oben, in dem Königssaal,
Belsatzar hielt sein Königsmahl.
Die Knechte saßen in schimmernden Reih’n,
Und leerten die Becher mit funkelndem Wein.
Es klirrten die Becher, es jauchzten die Knecht’;
So klang es dem störrigen Könige recht.
Des Königs Wangen leuchten Glut;
Im Wein erwuchs ihm kecker Muth.
Und blindlings reißt der Mut ihn fort;
Und er lästert die Gottheit mit sündigem Wort.
Und er brüstet sich frech und lästert wild;
Der Knechtenschar ihm Beifall brüllt.
Der König rief mit stolzem Blick;
Der Diener eilt und kehrt zurück.
Er trug viel gülden Gerät auf dem Haupt;
Das war aus dem Tempel Jehovas geraubt.
Und der König ergriff mit frevler Hand
Einen heiligen Becher, gefüllt bis am Rand’.
Und er leert ihn hastig bis auf den Grund,
Und rufet laut mit schäumendem Mund:
Jehovah! dir künd’ ich auf ewig Hohn, –
Ich bin der König von Babylon!
Doch kaum das grause Wort verklang,
Dem König ward’s heimlich im Busen bang.
Das gellende Lachen verstummte zumal;
Es wurde leichenstill im Saal.
Und sieh! Und sieh! An weißer Wand
Da kam’s hervor wie Menschenhand;
Und schrieb, und schrieb an weißer Wand
Buchstaben von Feuer, und schrieb und schwand.
Der König stieren Blicks da saß,
Mit schlotternden Knien und totenblaß.
Die Knechtenschar saß kalt durchgraut,
Und saß gar still, gab keinen Laut.
Die Magier kamen, doch keiner verstand
Zu deuten die Flammenschrift an der Wand.
Belsatzar ward aber in selbiger Nacht
Von seinen Knechten umgebracht.

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Klassische Musik für jeden Tag – 30. Juni

Jonathan Harvey (1939-2012)
Song of June
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