Mene tekel…

Eine „historische Glosse“

Rembrandts „Das Gastmahl des Belsazar von 1635“

Sie wurde zur unangefochtenen Königin gekürt: Annalena die Baerbockige. Mit Hilfe der publikativen Gewalt veranstaltete sie große öffentliche Feste und berauschte sich von Mal zu Mal an ihrem Erfolg. In Ihrer Trunkenheit wird sie übermütig und lässt sämtliche Daten in ihrer Lebensgeschichte fälschen, schreibt ein Buch mit zahllosen Einverleibungen und redet und redet ohne Ende irrwitzige Dinge. Sie berauscht sich jedoch weiter aus diesen ihren Quellen und lässt sich ohne Besinnung weitläufig von Gefolgsleuten und Schranzen preisen.
Daraufhin erscheint eine geisterhafte Hand und schreibt mit ihren Fingern fremdartige Worte an die Wand. Die Königin sieht dies, versteht aber die Sprache nicht und versäumt es, Weise und Propheten kommen zu lassen, um dies übersetzen und deuten zu lassen. Doch auch die würden ja das Geschriebene weder lesen noch übersetzen wollen.
Die Worte lauten:
Mene – Gezählt hat Gott die Tage deiner Herrschaft und macht ihr ein Ende.
Tekel – gewogen wurdest du auf der Waage und zu leicht befunden.

Das ist in Abwandlung die bekannte biblische Geschichte über den übermütig gewordenen König Belsazar, der gleichwohl die Zeichen an der Wand nicht deuten konnte. Der herbeigerufene Prophet Daniel übersetzte ihm und seinem Hof die Worte – und noch in der gleichen Nacht wird der großtuerische König ermordet.

Da bleibt uns die Frage, wann wird auch die hypertrophe Königin der Grünen von ihren Gefolgsleuten gemeuchelt werden?
Eine „Königin“, die sich wiewohl an Gestohlenem und Gefälschtem bereicherte und berauschte.

Ausrutscher und Fehltritte:

  • herablassende und beleidigende Charakterisierung des Mitbewerbers
  • obschon selbst kränkelnd unter Sprechstörungen und kaputter Artikulationsfähigkeit und
  • eklatante Unkenntnis von einfachsten naturwissenschaftlichen Gegebenheiten und Arithmetik
  • Versuch der persönlichen Elitisierung durch gefälschte Lebensdaten
  • schamlose Bereicherung an öffentlichen Geldern
  • Mitverantwortung für unterschlagene Parteigelder (Potsdam)
  • schamloser geistiger Diebstahl beim Abfassen eines Buches
  • usw.

Es wird gewiss noch mehr an die Oberfläche kommen und irgendwann kommt es dann zur „Nacht der langen Messer“.
Man möchte aber nicht unbedingt bis zum 26. September warten.

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Anhang:

„Belsatzar“ von Heinrich Heine:

Die Mitternacht zog näher schon;
In stummer Ruh lag Babylon.
Nur oben, in des Königs Schloß,
Da flackert’s, da lärmt des Königs Troß,
Dort oben, in dem Königssaal,
Belsatzar hielt sein Königsmahl.
Die Knechte saßen in schimmernden Reih’n,
Und leerten die Becher mit funkelndem Wein.
Es klirrten die Becher, es jauchzten die Knecht’;
So klang es dem störrigen Könige recht.
Des Königs Wangen leuchten Glut;
Im Wein erwuchs ihm kecker Muth.
Und blindlings reißt der Mut ihn fort;
Und er lästert die Gottheit mit sündigem Wort.
Und er brüstet sich frech und lästert wild;
Der Knechtenschar ihm Beifall brüllt.
Der König rief mit stolzem Blick;
Der Diener eilt und kehrt zurück.
Er trug viel gülden Gerät auf dem Haupt;
Das war aus dem Tempel Jehovas geraubt.
Und der König ergriff mit frevler Hand
Einen heiligen Becher, gefüllt bis am Rand’.
Und er leert ihn hastig bis auf den Grund,
Und rufet laut mit schäumendem Mund:
Jehovah! dir künd’ ich auf ewig Hohn, –
Ich bin der König von Babylon!
Doch kaum das grause Wort verklang,
Dem König ward’s heimlich im Busen bang.
Das gellende Lachen verstummte zumal;
Es wurde leichenstill im Saal.
Und sieh! Und sieh! An weißer Wand
Da kam’s hervor wie Menschenhand;
Und schrieb, und schrieb an weißer Wand
Buchstaben von Feuer, und schrieb und schwand.
Der König stieren Blicks da saß,
Mit schlotternden Knien und totenblaß.
Die Knechtenschar saß kalt durchgraut,
Und saß gar still, gab keinen Laut.
Die Magier kamen, doch keiner verstand
Zu deuten die Flammenschrift an der Wand.
Belsatzar ward aber in selbiger Nacht
Von seinen Knechten umgebracht.

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