An die Grünen-Wähler…

Manchmal etwas schlicht, aber recht unterhaltsam…

Holdrio – Hier ist die Lösung für alle Grünen Wähler

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Ist der Mai recht kühl und nass …

Die Europawahl, Wetter und Bauernregeln

Ist der Mai recht kühl und nass,
füllt´s dem Bauern Scheun und Fass.

Das Thema (menschgemachte) Klimakatastrophe soll die Europawahl entscheidend beeinflusst haben und den Grünen hierzulande das beste Ergebnis seit je beschert haben: „Sunday For Future“ jubelte denn ein Grün/innen-Funktionär am Wahlabend. Besonders die Jungwähler hätten das Ergebnis mit herbeigeführt, heißt es (und die Städter natürlich). Die „Follower“ von Rezo und der von Merkel, Steinmeier und wem sonst noch hochgelobten Schulschwänzer, die dank der Zopf-Gretel aus Schweden zu höchsten Einsichten und Welterkenntnissen geführt worden waren.
Wenn die denn alle hätten wählen dürfen, der Robert Habeck hätte vor Rührung noch mehr Rotz und Wasser vergossen.

Klimawahl

Vor 4 Wochen orakelte Jasper von Altenbockum von der FAZ:

„Europawahl als schicksalhafte „Klimawahl“?“

…. Das Wetter schlägt zurück, weil das Klima durch Menschenhand verändert wurde – wir sind also dafür verantwortlich, es ist unsere Schuld! Wie schnell und wie weit diese Logik um sich greift, hat selbst die schuldbewussten Grünen überrascht. Sie genießen schon so etwas wie eine metereologische Popularität. Ohne Dürre herrschte bei Baerbock und Habeck jedenfalls nur halb soviel Hitze. Die Europawahl wird nicht die letzte gewesen sein, die deshalb zur schicksalhaften „Klimawahl“ ausgerufen wird.

Jetzt herrschte nun zuletzt über mehr als vier Wochen keine Hitze. Im Gegenteil, es war „eisheilig“ kalt und  von oben herunter hat es „geschifft“ – wie man in Franken sagt – wie schon lange nicht mehr. Die Grund- und sonstigen Wasserspeicher sind nach der „Trockenkatastrophe 2018“ inzwischen wieder schon über Soll aufgefüllt (außer wohl in nördlichen Regionen um Berlin). Trotzdem – oder auch deswegen – setzte sich die Katastrophen-bezogene „metereologische Popularität“ der Grünen durch.
Und der Rezo von Youtube hat den Grünen kurz vor der Wahl zusätzlich Rückenwind verschafft, wie auch sonstige Online-Schmierenformate  die nötige Hitze herbeigeredet haben:

Experten warnen vor Extrem-Wetter im Sommer 2019. Laut einigen Prognosen soll er noch heißer und trockener ausfallen, als der Sommer 2018

Der „Merkur“ schreibt 

Wetter-Alarm: 2019 droht drastischer Sommer

Um das zu belegen, zitiert man sich gegenseitig von, Bild bis zur Zeit oder auch mal „wetter.de“.
Was ist davon zu halten, wenn dann ein anderer „Dienst“ schreibt:

Es sieht für den kommenden Sommer gar nicht mehr so freundlich aus. Die langfristigen Prognosen haben sich recht deutlich verändert. Wir könnten nun einen sehr nassen und kühlen Sommer bekommen.


Meine Philosophie als „Klimaskeptiker“

„Regnet´s im Mai, ist der April vorbei“ und „Kräht der Gockel auf dem Mist, dann ändert sich das Wetter, oder es bleibt wie’s ist.“

„Aus nassem Mai kommt trockener Juni herbei“, sagt auch eine Bauernregel.
So oder so, unsere Klimapropheten- und – Heiligen würden aufgrund der Intelligenz der Städter und der durch Schule und Youtube aufgeklärten Heranwachsenden aus allem Nektar ziehen. Da kann man sich drauf verlassen, denn „Schon im kleinsten Kälbchen steckt ein Rindvieh.“

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Geht wählen!

von PP-Redaktion

 

Bei keiner anderen Wahl war bisher die Wahlbeteiligung so niedrig, wie bei der zum Europäischen Parlament. Dies zeigt zwar, dass vielen Bürgern die EU nicht ganz so wichtig ist, wie sie sich selbst nimmt; es zeigt aber auch, dass viele Bürger unterschätzen, wieviel Macht Parlament und Kommission über die einzelnen Staaten haben und so in das Leben jedes Einzelnen eingreifen, es ohne Not an allen Stellen reglementieren, gar ideologisch indoktrinieren. Ein Gastbeitrag von Michael van Laack

Umso wichtiger ist es, dass wir, die Anhänger so genannter europafeindlicher – richtig ist selbstverständlich „EU-kritischer“, aber der politische Gegner bedient sich nun mal zunehmend gern der Phrasen, mit denen Diktatoren ihr Volk stets grundversorgen – unsere Stimme abgeben für die Freiheit!

In den Stunden der Grenzöffnung am 09.11.1989 sprach ein junger Mann in die Kameras der am Grenzübergang lauernden TV-Stationen den mir stets in Erinnerung bleibenden Satz: „Wer jetzt noch schläft, ist tot!“

Diese Erkenntnis gilt auch heute wieder; ja, noch mehr als zum damaligen Zeitpunkt! Denn war es damals die Freude über den Untergang des DDR-Regimes, so sprechen wir es heute als Aufruf, als flehentliche Bitte in die Bürger unseres Landes hinein. Wacht auf! Löst Euch aus der Erstarrung! Es geht um die Rettung der Demokratie, um die Bewahrung vor einem EU-Superstaat, der in einer moral- und wertefreien Diktatur enden wird.

Wir lieben Europa, nicht die EU

Wer sagt: „Ich gehe nicht zur Wahl, denn meine Partei will ja eh das EU-Parlament auflösen, gar die EU verlassen. Wozu soll ich da mitwählen?“, denkt viel zu kurz. Denn auch, wenn die Alternative für Deutschland den Standpunkt vertritt, als „Ultima ratio“ – also als letzter Ausweg – wenn die notwendigen Reformen der EU-Strukturen gegen die linksliberale Mehrheit nicht durchsetzbar sein sollte – wäre ein EU-Austritt Deutschlands die logische Konsequenz, um die nationale Integrität zu bewahren – bedeutet dies nicht: „Wir haben schon aufgegeben!“

Nein, das Ziel der AfD und aller freiheitlich und nationalstaatlich gesinnter Parteien in Europa ist, ein anderes Europa zu formen! Kein „neues Europa“, eines der Ziele der Nationalsozialisten, von dem heute viele Parteien der so genannten Mitte fabulieren. Auch keinen neuen Menschen als klimaneutrales „Du bist nichts, die EU ist alles!“-Wesen, wie ihn in diesen Tagen die europäischen Linken und Grünen erschaffen wollen.

Ein Europa der Vaterländer

Nur wenn wir unsere Vertreter in großer Zahl platzieren können, kann eine Fraktion gebildet werden im EU-Parlament, die Sperr-Minorität hat, die verheerende Gesetze wie z.B. in europäisches Netzwerkdurchsetzungsgesetz, die Gender-Gesetzgebung oder auch den Migrationspakt vor die Wand fahren lässt.

Eine starke Opposition, an deren Stimme die anderen Parteien nicht mehr vorbeikommen, die aber auch von den Medien nicht mehr überhört und – wie bis jetzt geschehen – einfach nur skandalisiert werden kann.

“Opposition ist Mist!“ – Nein, ein starkes Korrektiv

Wir brauchen eine Opposition im Parlament, die den Schutz der Außengrenzen redundant einfordert, damit sich nicht bei der nächsten massiven Krise (ganz egal ob in zentralafrikanischen Staaten, im Iran, in der Ukraine oder gar Nordkorea) wieder Millionen Menschen erfolgreich auf den Weg zum Brandenburger Tor machen können.

  • Eine Opposition, die sichere interkontinentale Grenzen erzwingt, die Schengen obsolet machen.
  • Eine Opposition, die sich für den Lebensschutz von Anfang an einsetzt.
  • Eine Opposition, die Familie als die wichtigste Zelle des Gemeinwesens betrachtet und nicht den Regenbogen.
  • Eine Opposition, die sich gegen den Verkauf zentraler europäischer Unternehmen an arabische oder andere extrakontinentale Geldgeber stellt.
  • Eine Opposition, die ein freies Internet gestärkt wissen will, ohne Gängelung durch Upload-Filter, ohne Zensur in den sozialen Netzwerken.
  • Eine Opposition, die – wenn auch nicht mehrheitlich von „tiefgläubigen“ Christen besetzt – dennoch die christlichen Grundwerte gegen den atheistischen Sozialismus und den theokratischen Islam verteidigen will.

SCHLICHT UND EINFACH:Eine Opposition, die ihren Namen mit dem Leben dieser Wortbedeutung erfüllt, die freie Bürger in einem freien Europa aufwachsen und leben sehen will, nicht in einem von einer Kommission und den Regierungschef gelenkten EU-Superstaat, in dem das Parlament nur als demokratische Maske für die dumm zu haltenden Bürger gilt!

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Wer steckt hinter dem Ibiza-Video?

Ein halbseidener „Sicherheits-Experte“ packt aus.
Information oder Desinformation?

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Negative Campaigning 

Schmutzkübelkampagne

Ist das, was gegenwärtig mit „Ibizagate“ umschrieben wird und in Österreich zu erleben ist, nur eine einfache Schmutzkübelkampagne, fragt man sich, oder steckt mehr dahinter?
Die österreichische Bezeichnung „Schmutzkübelkampagne“ braucht man nicht extra zu erläutern. Auch „Piefkes“ wissen, was damit gemeint ist.
Man hat immer angenommen, diese Art des politischen Wahlkampfs – im Fachjargon  „Negative Campaigning“ genannt – sei eine ausschließlich in den USA gepflegte Form des politischen Überzeugungskampfes. Das habe in Deutschland aufgrund seiner politischen Konstellationen keine so bedeutende Tradition, komme beim deutschen Wähler auch schlichtweg nicht so gut an, sind Polit-Forscher überzeugt.
Nur die AFD habe den „schmutzigen“ Wahlkampf importiert, wie treuschaffende Journalisten der FAZ schon mal geglaubt, entdeckt zu haben.

Negative Campaigning

Was heißt „Negative Campaigning“.
Wikipedia gibt uns wie gewohnt Auskunft:

Es ist eine Form von Werbung oder insbesondere politischer Öffentlichkeitsarbeit, bei der versucht wird, den politischen Gegner bzw. Konkurrent in ein schlechteres Licht zu rücken, um damit vermeintlich das eigene Ansehen zu erhöhen. Dabei werden insbesondere private, aber auch öffentliche oder geschäftliche Verfehlungen instrumentalisiert, um die betreffende Person, Partei, oder Organisation gezielt zu skandalisieren. Charakterisierend für negative Campaigning ist vor allem, dass es sich sachlichen Argumenten zu entziehen versucht und stattdessen die persönliche Auseinandersetzung in den Vordergrund stellt.

„Negative Campaigning“ spielt sich nicht nur auf der großen politischen Ebene ab, es gibt öffentlich betriebenes „Mobbing“, wie es gerne von Grünen und bestimmten NGO´s gegen ausgewählte Berufsgruppen oder auch Verbraucher geführt wird, so z.B. gegen die Bauern resp. die klassische Landwirtschaft. Auch gegen Auto-Fahrer, Fleischfresser, gläubige Katholiken, weiße alte Männer usw.
Aber das wäre eine gesonderte Abhandlung wert.

Die Steigerungsform von „negative“ ist „dirty“, was die österreichische Übersetzung des Begriffs bestens wiedergibt.

Sebastian Kurz und die Silberstein-Affäre

Vor der Nationalratswahl 2017 erschütterte die sogenannte Silberstein-Affäre die Alpenrepublik. Damals relativ unbeachtet in der BRD – trotz einer bisher nicht dagewesenen Brisanz – da man zu selben Zeit mit eigenen (Wahl-) Auseinandersetzungen und Kampagnen beschäftigt war.
Der Versuch seinerzeit, den ÖVP-Kandidaten Sebastian Kurz mittels einer von der SPÖ strategisch angesetzten Diffamierungskampagne, mit Hilfe durch einen ausgebufften, international berüchtigten Politikberaters namens Tal Silberstein, auf allen medialen Ebenen zu desavouieren, führte letztlich zu dem Erdrutschsieg der Bürgerlichen von FPÖ und ÖVP in Österreich. Eine (selbst herbeigeführte) Katastrophe für das linke Österreich.

Hat jetzt das System zurückgeschlagen, mit der Veröffentlichung des Strache-Videos mit der angeblichen Oligarchen-Nichte von Ibiza?

Sebastian Kurz und „Ibizagate“

Nach den Entwicklungen in den letzten Tagen gerät Kanzler Sebastian Kurz nun selbst in den Verdacht, von diesem medial angezettelten Staatsstreich in Österreich möglicherweise zu profitieren, da bei der jetzt angestrebten Neuwahl Stimmen von der gebeutelten FPÖ abgezogen werden könnten. Und die SPÖ hofft wohl auf eine wiederholte Regierungsbeteiligung und Rückkehr an die Fleischtöpfe im politischen System.
Eine im wahrsten Sinne verrückte Situation.

Nach bestimmten stigmatisierenden Ereignissen in Bezug auf Personen ist es für uns Besserwisser immer leicht, zu sagen „dem habe ich noch nie getraut“, „der ist wetterwendisch und hinterlistig, wie jeder Politiker“ usw.
Aber warum kam, nicht nur mir, bei der Physiognomie und den Reden dieses ÖVP-Buberl immer irgendwie der Gedanke von Falschheit in den Sinn?

Bildergebnis für Sebastian Kurz

Wolfgang Sofsky schreibt zum Thema Hinterlist in seinem „Buch der Laster“*:

Er ist nicht, was er ist. Er lächelt und lügt, während er lächelt. Mit Inbrunst preist er, was ihn kränkt. Kunstreiche Tränen fließen über seine Wangen, wenn Trauer und Mitgefühl angezeigt sind. Jeder Lage vermag er sein Gesicht anzupassen. Sein Gewissen hat viele tausend Zungen, und jede Zunge legt ein anderes Zeugnis ab. Wahres Gewissen ist ihm nur ein Wort, das Feiglinge brauchen. Niemand bemerkt, was für ein schillernder Charakter er ist. Er weiß alle Gedanken rechtzeitig zu verdrängen, die ihn verraten könnten. Noch im Betrug vergißt er den Betrug. Kaum betritt jemand die Szene, verwandelt er sich in pure Redlichkeit. Virtuos beherrscht er die Kunst der Verstellung. So stiftet er in anderen Menschen Chaos. Er streut gefährliche Gedanken, deren Gift man anfangs kaum wahrnimmt. Seinen Zeitgenossen vermittelt er die Überzeugung, daß etwas, was sie nie gedacht haben, etwas sei, was sie nie hatten denken wollen. 

Es ist gewiss, Sebastian Kurz wird jetzt den Preis für sein Handeln oder Nicht-Handeln in der Affäre bezahlen müssen. Ob es das Bürscherl gewollt hat oder nicht.

Die Rolle der Medien

Die Presse, die Medien lieben negative Nachrichten und Schmutzkübelkampagnen: „Bad News Are Good News“. Und die „Medienschaffenden“ sind, wie die Anti-FPÖ-Kampagne belegt, aktiv Handelnde bei solchen. Skandale erzeugen „Öffentlichkeit“ und Bürger springen darauf an, davon sind die Medienleute überzeugt und spielen dabei die wesentliche Rolle. Harte Konfrontationen, begründete oder nicht begründete Unterstellungen, Lügen, Drohungen oder unlogische Zukunftsszenarien erhöhen angeblich das Interesse für die Politik und werden von der Presse gierig aufgenommen oder erzeugt.

Einen treffenden Kommentar über das, was sich gerade in Österreich abspielt, hat der ehemalige BZÖ-Politiker und Unternehmer Gerald Grosz auf seinem Youtube-Kanal abgeliefert:

Heute reiben sich alle die Hände, die Freude ist groß. In den Redaktionen summen die Komplizen des Untergangs: „So ein Tag, so schön wie heute.“ Die Messer sind gewetzt, das Trenspatterl vulgo Schlabberlatz hergerichtet, das Festmahl angerichtet, delektieren sie sich wie die Maden am Speck am Ende einer Regierung. Sie kriechen wieder aus ihren Löchern, sie wittern wieder Morgenluft. Der Bundespräsident konnte seine Euphorie am Einstieg der Liveberichterstattung kaum verbergen, das nikotingeschwärzte Lächeln überstrahlte die Wiener Hofburg wie noch nie. Die Sozialisten stehen schon wieder am Sprung zum Futtertrog, selbst die kompostierten GrünInnen und sonstige Linke erfreuen sich ihrer neuen Stärke. In Europas Tintenburgen wird unverblümt Polka getanzt. Frau Merkel weint Freundenträngen, Herr Juncker soll die letzten 48 Stunden überhaupt durchgejunckert haben, Herr Maas, Frau Nahles, Annegret Kramp-Karrenbauer. Alle stimmen in den Chor ein: Ding Dong, die Hex ist tot. Die österreichische Bundesregierung ist endlich erlegt. Blattschuss. Sie meinen, ich übertreibe: Nein, ich lese nur das heute Elaborat jener Analphabeten, die seit 2 Jahren tagtäglich darauf hingearbeitet haben und denen nun die Spitzen des Landes auf den Leim gehen. Der Chefredakteur eines nach Links gerutschten südösterreichischen Provinzblattes nomen es omen „Kleine Zeitung“, sinnigerweise im Eigentum der katholischen Kirche, schreibt heute in seinem literarisch minderbemittelten, dem Titel seiner Zeitung aber entsprechend kleingeistigen Erguss: „Ein Akt der Befreiung.“ Das Ergebnis der demokratischen Wahlen aus 2017 ist endlich geputscht, das Votum der Österreicherinnen und Österreicher als lästiger Betriebsunfall abgetan. Gut, die Herausgeber und Chefredakteure freut es. Zig Millionen Steuergeld warten ante portas für Inserate und Politwerbung. Das Jubeln vom Küniglberg, der Zentrale der staatlichen Rundfunkorgel, ist landesweit unüberhörbar. Die ORF-Reform ist mit der Aufkündigung der Koalition durch Bundeskanzler Kurz beerdigt, die Politoffiziere des alten großkoalitionären Stillstands können endlich aufatmen. Was sonst noch beerdigt ist? Die Steuerreform ist Geschichte, die Pflegereform mausetot. Der Anstieg der Mindestpensionen noch nicht einmal im Parlament erledigt und nach der machiavellistischen Sprengleistung der Parteistrategen kaum noch denkbar. Das Bundesheer wird wieder ausgehungert, die Planstellen in der Polizei stückweise abgebaut. Die Asylgesetze werden wieder aufgeweicht, denn die Sozialisten oder die GrünInnen werden im geplanten Kuhhandel schon darauf bestehen. Alle jubeln, die Wolfs, die Böhmermänner, die Merkels, die Van der Bellens, die Joy Pamelas. Nur die Österreicher nicht. Die erkennen die Absicht und wenden sich mit Grauen ab. Denn im Gegensatz zu den Systemgünstlingen und Strategen haben diese ein feines Gespür für Recht und Unrecht!

Warum läßt uns das irgendwie kalt?

Ich habe mich gefragt, warum läßt mich dieser so erschütternde Skandal, diese Affäre mit politischer Erdbeben-Qualität eigentlich so seelenruhig, läßt mein Empörungspotential so unberührt. Und ich weiß, es geht vielen anderen auch so.
Grosz hat es richtig ausgedrückt, dass wir – nicht nur die Österreicher – inzwischen ein feines Gespür für Recht und Unrecht entwickelt haben. Dazu kommt, dass wir wissen, dass diese Exzesse ein Indikator dafür sind, dass das System nicht nur krank ist, sondern vor einem Zusammenbruch steht. Etwas, das nur die „Systemgünstlinge“ und ihre Strategen fürchten müssen. Dabei unterschätzen wir nicht die Energie dieser „kriminellen Vereinigungen“, die sich „demokratische Parteien“ nennen. Aber sie werden an der eigenen Hinterlist* zugrunde gehen:

Arglist bricht den Eid gegenseitiger Verpflichtung. Sie zerstört den Glauben an Wechselseitigkeit, Fairneß und Vertrauen und begeht damit ein Verbrechen an der Gesellschaft. Auf Versprechen ist kein Verlaß, Verträge sind nichts wert, Beweise und Befunde sind nur mehr Fiktionen. Zwar können sich Menschen in einer Welt der Manipulation eine Weile recht gut zurechtfinden, sofern sie wissen, wer sie in die Irre führen will und wer nicht. Mit Verleumdern, Verrätern und Verschwörern, Lügnern und Betrügern ist hier überall zu rechnen. Unter Feinden kann man überleben, weil man weiß, daß man niemandem trauen und sich nur auf sich selbst verlassen kann. Unter falschen Freunden jedoch, korrupten Autoritäten, intriganten Kollegen und treulosen Gefährten ist die soziale Sicherheit da hin. In einer Welt der Hinterlist sind die Freunde nicht mehr zu erkennen. So greift schließlich der Verdacht um sich, daß ein jeder, auch der Nächste, insgeheim ein Feind sein könnte.

Lassen wir zum Schluss einen bekannten Österreicher zu Wort kommen.
Georg Kreisler fragt: „Was für ein Ticker ist ein Politiker?“

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  • Wolfgang Sofsky: Das Buch der Laster, Verlag C.H. Beck, München 2009
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Europa wählt

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Die unausrottbare Idee des Sozialismus

Am Beispiel von Rainer Mausfeld: „Warum schweigen die Lämmer?“

Das Lamm spricht:
Wer dieses Buch ernst nimmt,
der will, dass ich mich über ihn lustig mache.“
Ewald Gerhard Seeliger

 

Wenn eine Publikation über Wochen in den Top-Ten der SPIEGEL-Bestsellerliste aufscheint, ist das noch kein Beleg für literarische Qualität, für Glaubwürdigkeit oder vielleicht szientifischen Gehalts des Elaborats.
Zumindest gibt das aber Auskunft über das Interesse und die Nachfrage des Druck-Erzeugnisses.

Das Buch des Psychologen und Kognitionsforschers Rainer Mausfeld entstand aus einem Vortrag, den man auf das Jahr 2015 zurückdatieren kann, gehalten an seiner Uni Kiel. Nachdem hoffnungslose linke Aufklärer und Publizisten wie Albrecht Müller (Nachdenkseiten) auf diesen Beitrag gestoßen waren und bereits ein Internet-Aktivist einen Mitschnitt auf Youtube veröffentlicht hatte, begann ein fast beispielloses Advertising für die Spekulationen von Mausfeld. Das zwang ihn wohl schließlich zur Veröffentlichung seiner Thesen in Buchform.

Den Vortrag und damit den zusammengefassten Inhalt des daraus entstandenen Buches kann man hier und hier nachlesen.

Opferlamm

Nach der Lektüre dieses mit plakativem Titel und Cover hergestellten Buches möchte ich mich der Meinung dieses Rezensenten* – aber nicht ausschließlich – anschließen: hier
„ geht es insbesondere um Täuschung und Illusionen, was den Begriff der Demokratie und den Zustand der Gesellschaft angeht.“. Besonders aber jener, in der von einer „klagende(n) Behauptung“ bzw. von einem (linken) „Empörungsbuch“ gesprochen wird.

Was sagt denn der Verlag über sein Buch:

In den vergangenen Jahrzehnten wurde die Demokratie in einer beispiellosen Weise ausgehöhlt. Demokratie wurde durch die Illusion von Demokratie ersetzt, die freie öffentliche Debatte durch ein Meinungs- und Empörungsmanagement, das Leitideal des mündigen Bürgers durch das des politisch apathischen Konsumenten. Wahlen spielen mittlerweile für grundlegende politische Fragen praktisch keine Rolle mehr. Die wichtigen politischen Fragen werden von politisch-ökonomischen Gruppierungen entschieden, die weder demokratisch legitimiert noch demokratisch rechenschaftspflichtig sind. Die destruktiven ökologischen, sozialen und psychischen Folgen dieser Form der Elitenherrschaft bedrohen immer mehr unsere Gesellschaft und unsere Lebensgrundlagen. Rainer Mausfeld deckt die Systematik dieser Indoktrination auf, zeigt dabei auch ihre historischen Konstanten und macht uns sensibel für die vielfältigen psychologischen Beeinflussungsmethoden.“

Das macht den kritischen Beobachter schon neugierig, ist man denn selbst davon überzeugt, dass etwas faul ist in unserem demokratischen Staat und der Gesellschaft, mit unserer Parteien-Demokratur in den Zeiten der Lückenpresse.

Aber merke, der Untertitel des Buches lautet: „Wie Elitendemokratie und Neoliberalismus unsere Gesellschaft und unsere Lebensgrundlagen zerstören“.

Bereits auf den ersten Seiten wird man mit dieser Aussage konfrontiert: 

„Laut ECOSOC-Statistik sind vergangenes Jahr 52 Millionen Menschen Epidemien, verseuchtem Wasser, Hunger und Mangelkrankheiten zum Opfer gefallen. Der deutsche Faschismus brauchte sechs Kriegsjahre, um 56 Millionen Menschen umzubringen – die neoliberale Wirtschaftsordnung schafft das locker in wenig mehr als einem Jahr. […] Immer mehr Menschen wird es klar, dass diese kannibalische Weltordnung von Menschen gemacht wurde und auch von ihnen gestürzt werden kann.“

So wird Jean Ziegler, ein Schweizer, Sozi und früherer „UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung“ zitiert.

Dieses Zitat wird dem Leser in der Mausfeld-Publikation zur Untermauerung der Kapitalismus-Kritik mehrfach präsentiert, durchaus mit Methode einer ebenfalls „indoktrinierenden Systematik“.
Dem Rezipienten wird fast alles in dem Buch Gebetsmühlen-gleich wieder und wieder um die Ohren gehauen, mit dem Ergebnis, dass bei Lektüre dann irgendwann Langeweile aufkommt.

Man möchte sich schon dem Rezensenten* anschließen, der die Zustimmung Mausfelds zu Jean Zieglers behauptung als „halbseiden“ und „infam“ bewertet: dass nämlich die Wirtschaftsordnung des Neoliberalismus in einem Jahr etwa so viele Menschen umbringe, wie das NS-Regime in sechs Jahren und diese Wirtschaftsordnung als „größten Feind der Demokratie“ ansehe – trotz real existierender Diktaturen in unserer Welt.
Nicht nur ich wird sich beim Lesen des obigen Zitats gefragt haben: was ist mit den 100 Millionen Opfern, welche die Vision der klassenlosen Gesellschaft durch den real existierenden und den angestrebten Sozialismus bisher gefordert hat – und noch fordern wird?

Das passt aber nicht in das Mausfeld-Konzept.

Für Mausfeld ist  Marktwirtschaft (auch die „soziale“)= Liberalismus = Neoliberalismus = Kapitalismus = Faschismus = totalitäre Ideologie.
Sozialismus erscheint bei Mausfeld selbstredend nicht als totalitäre Ideologie.
Der Neoliberalismus steht im Zentrum seiner Kritik, so diffus dieser Begriff eigentlich ist.
Dazu später noch mehr.

Ein Credo von Mausfeld lautet: 

„Neoliberalismus und Faschismus verbindet der Hass auf »1789«, das heißt auf die sozialen und politischen Errungenschaften der Aufklärung. … Beide verbindet ein Sozialdarwinismus mit seiner Glorifizierung der Starken und seiner Verachtung der Schwachen. Beide sind elitär und teilen eine Verachtung des Volkes. Beide verlangen eine Anpassung und vollständige Unterordnung unter eine Fiktion, den freien Markt auf der einen Seite, das ethnisch homogene »Volk« auf der anderen Seite.“

Hass auf 1789?  Wie das denn?
Natürlich, es wird nicht gerne gehört, wenn auch die Scheußlichkeiten der Französischen Revolution aufgezählt werden: die mörderischen Exzessen gegen das Volk und nicht (nur) gegen die Mächtigen und der daraus entstandene mörderische Sozialismus. Mit den sich bald als höhnisch erweisenden „edlen“ Motiven von „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“. Mit einer dieser „politischen Erungenschaften der Aufklärung“ die da lautet: „willst du nicht mein Bruder sein, schlag ich dir den Schädel ein“.
Ist das „Hass“, dies in die Betrachtung der Französisichen Revolution einzubeziehen?

Nun, folgenden Thesen von Mausfeld kann man auch aus „rechter“ Betrachtung  zustimmen:

  • Die ursprünglichen Definitionen der Begriffe Demokratie und Freiheit sind in einer an George Orwell erinnernden Weise irgendwie verfälscht worden.
  • In ihrer gegenwärtigen Form sei die repräsentative Demokratie zu einer „Wahloligarchie“ verkommen.
  • Die Machtsicherung der neuen Machteliten vollzieht sich in neuen Formen der Transformation der Macht und der Manipulation des Bewusstseins.
  • Eine entscheidende Rolle spielen die Medien. Ihnen kommt eine systemstabilisierende Funktion zu.
  • Unter anderem führt das zu einer Einschränkung des öffentlichen Debattenraums, des in einer Gesellschaft Denk- und Sagbaren.

Auch seine Kritik an der Kriegspolitik des „Westens“ der jüngsten Zeit, mit dem angeblichen Ziel der Durchsetzung und Verbreitung von Demokratie und westlichen Werten – und der damit verbunden Propaganda bzw. Desinformation – ist nicht von der Hand zu weisen.
Man ist geneigt, durchaus auch zu glauben, dass „eine privat finanzierte sogenannte Indoktrinationsindustrie“ einen psychologischen Krieg gegen die Bevölkerung führt. Dass Medien, Stiftungen, Thinktanks und Lobbygruppen mithilfe von Techniken der Soft Power den menschlichen Geist an seiner schwächsten Stelle, dem Unterbewusstsein, manipulieren.

Das alles seien aber Folgen des Neoliberalismus, dem es gelungen sei, „sich als Rahmenerzählung zu etablieren und sich als scheinbar alternativlose Wirklichkeitsdeutung durchzusetzen“.

Was der Neoliberalismus eigentlich sei, darüber bleibt Mausfeld dem Leser Grundsätzliches und Historisches schuldig.
Aber da werden die „Österreichische Schule“, die „Chicago Boys“, liberale Denker und Philosophen wie Ludwig von Mises, Friedrich Hayek, Murray Rothbard und Hans Hermann Hoppe in einen Topf geworden und als Schuldige identifiziert. Sie seien als „Hausphilosophen der Reichen und Großkonzerne“ anzusehen, und welche die „systematische Verrechtlichung der organisierten Kriminalität der besitzenden Klasse“ betrieben haben.

Der Neoliberalismus (im Sinne von Mausfeld) wird ausschließlich mit negativer Konnotation belegt, ohne eine haltbare Definition des Begriffes geliefert zu haben. Neoliberalismus ist einfach Kapitalismus, ist Ursache aller Übel der Gegenwart. Darum wird jede liberale oder libertäre Auffassung von „Markt“ von Mausfeld durchgehend desavouiert. 

Vortrag und Buch vom „Schweigen der Lämmer“ sind durchsetzt mit linken Phrasen, Kampfbegriffen und Worthülsen, von denen man glaubt, sie seien unter den Erfahrungen des real existierenden Sozialismus eigentlich obsolet geworden.

Für die Bewertung einer Publikation mit aufklärerischem Anspruch ist von Bedeutung: wer wird zitiert, welche Quellen werden verwendet, wer wird als Zeuge und Autorität angeführt; aber auch, wessen Erwähnung trotz grundlegender Relevanz für das Thema  unterbleibt.
In seiner Demokratie- und Medienkritik greift Mausfeld überwiegend auf Noam Chomsky zurück. Wer Chomsky gelesen hat, braucht Mausfeld nicht auch noch zu lesen, wenn man sich denn über das gemeinsame Thema empören möchte.

Aufgrund seiner Rezeption kann vermutet werden, das Mausfeld keines der Werke von Friedrich Hayek und von Ludwig von Mises gelesen hat. Es besteht der Verdacht,  dass er sich aus Sekundärquellen passende, und ganz gewiss aus dem Zusammenhang gerissene Zitate ausgesucht hat.
Man möchte meinen, wer ein angeblich wissenschaftlich unterfüttertes Traktat über die Demokratie vorlegt, dazu angefüllt mit durchaus antiamerikanischen Ressentiments, würde im Diskurs auch auf Alexis de Tocqueville eingehen, wird enttäuscht. Aristokratische Liberalität und vorausschauende Demokratiekritik passen wohl nicht auf die Diskussionsfolie des linken Kognitionsforschers. Obschon und gerade weil Tocqueville der Erste war, der schlüssig dargelegt hat, dass und wie Demokratie in ein totalitäres System einmünden kann.
Bei einem gründlichen Gedankenaustausch über die repräsentative Demokratie hätte ich auch einen Rekurs auf Karl Popper erwartet, gerade wenn man die „Lippmann-Dewey-Kontroverse“ ins Zentrum seiner Demokratie-Präferenzen rücken möchte – sprich, zum Thema „Wer soll herrschen?
Karl Popper***:

Wenn man die Frage »Wer soll herrschen?« als grundlegend annimmt, dann gibt es offenbar nur eine vernünftige Antwort: nicht die Unwissenden, sondern die Wissenden, die Weisen; nicht der Mob, sondern die wenigen Besten. Das ist Platons Theorie der Herrschaft der Besten – der Aristokratie.

Es ist merkwürdig, daß die großen Gegner dieser platonischen Theorie – die großen Theoretiker der Demokratie, wie zum Beispiel Rousseau – die Fragestellung Platons akzeptierten, statt sie als unzulänglich abzulehnen. Denn es ist ja klar, daß die grundlegende Frage der Staatstheorie eine ganz andere ist, als Platon annahm. Sie ist nicht »Wer soll herrschen?« oder »Wer soll die Macht haben?«, sondern »Wieviel Macht soll der Regierung eingeräumt werden?« oder vielleicht noch genauer: »Wie können wir unsere politischen Einrichtungen so ausbauen, daß auch unfähige und unredliche Machthaber keinen großen Schaden anrichten können?«

 

Darauf gibt Mausfeld keine Antwort.
Der kritische Rezensent* meint, Mausfeld habe sich nicht die Arbeit gemacht, Alternativen zur repräsentativen Demokratie auszuarbeiten oder funktionierende frühere Versuche demokratischer Verfahren anzuführen: „Er hat ein Empörungsbuch geschrieben“.
Ja und nein sage ich: der Sozialismus ist die offensichtliche Lösung bei Mausfeld die LKösung für die Krise der Demokratie. Und das halte ich für mehr als nur eine Unterstellung, wie mir jeder kritische Leser zustimmen wird.

Der Neoliberalismus – nochmal: Ich stehe nicht ein für diesen Begriff – ist nach Mausfeld auch der nicht nur historisch nachfolgende Verantwortliche für den Kolonialismus, für die Armut hier und in der Welt. Und so teilt er mit, dass auch die „schweigenden Lämmer“ mitverantwortlich seien für das würdelose Dasein junger Afrikaner und an der „neokolonialistischen Ausnutzung der Arbeitskraft und der Ressourcen diesen reichen Kontinents“**.

Mausfeld will implizit die Botschaft vermitteln: „das Bewußtsein muss gestärkt werden, dass jeder Einzelne zu einer gerechten Welt beitragen kann, zu einer Welt ohne Hunger und mit guten Entwicklungsmöglichkeiten für nachfolgende Generationen“**.

Wohl auch ein Opfer des Neoliberalismus. Opferlamm und Opfer – wie sich die Bilder ähneln

Aber eine Welt ohne Ungleichheit, ohne Hunger, ohne Armut ist illusionär, so bitter diese Botschaft für die gegenwärtigen Gutmenschen und das Publikum erscheint, an welche sich Mausfeld offensichtlich wendet.
Um Utopien wahr werden zu lassen, bedurfte es immer einer derart harten Hand, dass sie kaum aufscheinend, zur Anti-Utopie wurden. Der Weg in die Hölle ist mit himmlischen Versprechungen gepflastert.****

Zu den von Mausfeld gewählten Zusammenhängen sei deshalb nochmals Alexander Kissler**** zitiert:

„Es gibt tatsächlich einen Reichtum, der zum Himmel stinkt, und eine Armut, die ein entsetzliches Unrecht ist. Darum ist die Nachricht, dass seit 1990 die Zahl der Menschen in extremer Armut um etwa 1,4 Milliarden insgesamt fiel, wunderbar.“

Trotz – oder wegen – des „Neoliberalismus“, vulgo Kapitalismus.

Zum Schluß.

Der bereits zitierte Kritiker* hat Mausfeld auch vorgeworfen, von seinem Fachgebiet her,  da Psychologe oder Kognitionsforscher, fehle ihm die Kompetenz, sich über politische Themen zu äußern, er werde wohl nur wegen seines Professorentitels als Autorität dazu wahrgenommen.
Ich meine, jeder darf sich über politische Themen äußern. Aber wenn er das tut – wie ich auch, muss er sich einer sachlichen oder auch mal provozierenden Kritik und Gegenrede stellen.

Nach der Lektüre des Buches kam mir folgender Aphorismus von Davila in den Sinn:

„Die Tragödie der Linken? Die Krankheit richtig diagnostizieren, aber mit ihrer Therapie verschlimmern.“

_______________________

* Bodo Morshäuser auf Deutschlandradio Kultur (leider nicht mehr abrufbar)

** Entwicklungshilfe-Minister Gerd Müller (CSU).

*** Karl Popper: Auf der Suche nach einer besseren Welt“, Piper GmbH 1984

**** Alexander Kissler: Warum mit Phrasen Schluss sein muss“, Gütersloher Verlagshaus 2019

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Urlaub

Unterwegs rund um die Ostsee…

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Zum 8. Mai 2019

„Ich frage euch: Wollt ihr das totale Europa? …
Wollt ihr es, wenn nötig totaler und radikaler, als wir es uns überhaupt noch vorstellen können?“

„Nö…!“

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Das Merkel Comic

 

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