Klassische Musik für jeden Tag – 5. Januar

Antonio Lotti (1667-1740)
Crucifixus
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Klassische Musik für jeden Tag – 4. Januar

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Streicgquartett in B-Dur, Op. 130 – 5. Cavatina
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Was können wir noch tun?

Muss man sich denn auch alles von sich gefallen lassen?
Kann man nicht stärker sein als die Angst?“

Viktor Frankl

In meinem letzten Beitrag zum abgelaufenen, schrecklichen Jahr 2020 habe ich uns und unseren Landsleuten kein gutes Zeugnis ausgestellt:
https://altmod.de/2020/12/die-deutschen-ein-volk-nuetzlicher-idioten/4364/
Man wird davon „grosso modo“ auch im neuen Jahr keine wesentlichen Abstriche machen können, es sei denn …

Man denke mal über den Satz von Viktor Frankl nach!

Ist es nicht so, dass wir gerne aus Bequemlichkeit die Schuld für unsere Hemmnisse und Beschädigungen nach außen verlagern?
Denkt man nicht, es sind diese Politiker, diese penetranten Wissenschaftler, natürlich die Medien, welche bei uns diese schlechten Gefühle erzeugen, die manchmal bis hin zu real empfundener Hoffnungslosigkeit und Resignation reichen?
Ist es nicht so: Dass wir uns durch die täglichen Katastrophenmeldungen mehr als nur verunsichern lassen, dass wir verbittert die als Schikanen zugemuteten Einschränkungen im täglichen Leben erdulden, dass wir Kräfte und Mächte am Werk sehen, die nicht das Beste für uns bewerkstelligen wollen, so wie wir es für uns sehen möchten?
So müssen wir uns die daraus entstehende Verbitterung doch nicht noch auch aus uns selbst heraus gefallen lassen!
Wir sind nicht darauf beschränkt, Knecht unserer Triebe und Gefangene unserer Ängste und Zwänge sein zu müssen, sondern wir verfügen über die geistige Freiheit, den Weg zu einer sinnvollen Integration all dies uns menschlich Eigenem zu finden. „Menschlich“ in diesem Sinne sind natürlich unsere Begierden wie Ängste, soweit sie nicht aus einer Geisteskrankheit erwachsen.
Wenn wir uns widerstandslos einbinden lassen in die Geisteskrankheiten unserer Zeit, wir wären tatsächlich verloren.
Allein unser regelmäßiger Rekurs auf geistige Freiheit ermöglicht Heilung davon!

Ich verachte nicht die deutsche Nation – so wie ich in meinem vorausgehenden Artikel Schopenhauer zitiert habe. Nein, ich werde mir meine Zugehörigkeit und Verbundenheit nicht ausreden lassen und abstreifen – trotz Nietzsche oder Schopenhauer, trotz Hitler oder Merkel, trotz SPD und Grüne …
Unsere persönliche und kollektive „Trotzmacht des Geistes“* kann auch aus der Besinnung auf unsere Geschichte gespeist werden.
Wir haben eine großartige Geschichte, und gewiss auch eine fürchterliche – „in Großartigkeit“.
Diejenigen, „die schon länger hier wohnen“ – im Zentrum Europas – haben in der Vergangenheit fürchterliche Katastrophen über sich ergehen lassen müssen. Zuletzt die nahezu totale Auslöschung unseres Landes. Aber wie kein anderes Volk in der Geschichte hat sich das deutsche wie Phönix aus der Asche erhoben.
Inzwischen aber auch zu dem Preis einer Verwöhnung und dem Verlust alter Stärken und Fähigkeiten – und dem Verlust eines gesunden, selbsterhaltenden Selbstbewußtseins.
Wie könnten wir weiterexistieren, weiterleben, wenn wir meinen, das Recht auf Verwöhnung sei das Bestimmende für uns. Wenn wir uns nicht der eigentlichen Stärken und durchaus außergewöhnlichen Eigenschaften besinnen würden, die unser Volk über Jahrhunderte hinweg bewiesen hat und welche – davon bin ich überzeugt – einem Großteil unserer Bürgerschaft immer noch innewohnen.
Bewegen wir uns heraus aus den Niederungen der gegenwärtigen Zumutungen.
Unsere „Trotzmacht“ kann bewirken, dass wir uns nicht mehr diskreditieren lassen, da man versucht, uns ob unserer Meinungen in die Schmuddelecke zu stecken.
Viele von uns haben sich schon „vom Kasperltheater der großen Medien längst abgekoppelt“, wie Hans Magnus Enzensberger schon vor längerer Zeit feststellte, und bilden sich Urteil „unabhängig vom Blabla der Rezensionen und der Talkshows, und die einzige Form der Reklame, an die (wir) glaben, ist die Mundpropaganda, die ebenso kostenlos wie unbezahlbar ist.“ Aber wir brauchen dazu auch aktiven Widerstand!

Was an Trotzigkeiten können wir denn umsetzen?

  • Wenn man versucht, uns gesunden Menschenverstand abzusprechen, werden wir nicht stillhalten, sondern uns unverbrüchlich öffentlich äußern und wehren. Wir werden nicht zögern, unseren gewählten Vertretern auf den Schlips zu treten – oder mehr, wenn sie weiter in ihrer Passivität oder Opportunismus verbleiben und unsere demokratischen Einrichtungen und Angewohnheiten schädigen. Wenn sie Demokratie nur simulieren, jede elementare Diskussion darüber vermeiden über das, was die Menschen im Land bewegt und berührt.
  • Wir können das mit unseren bescheidenen Kräften angehen: im persönlichen Gespräch, im (Leser-) Brief oder Kommentar; auch auf der Straße – was inzwischen durchaus sein muss. Scheuen wir uns nicht, einem uns diffamierenden Kontrahenten mithilfe der Sprache eine aufs Maul zu geben.
  • 2021 ist ein Wahljahr. Wir möchten vielleicht noch verzweifeln ob der Möglichkeiten, welche die Auguren prognostizieren, dass überhaupt eine „Wende“ – oder vielleicht nur „Abwendung“ von der bisherigen Konduite – möglich ist. Aber unterschätzen wir diese bescheidene Macht nicht. Zum Beispiel würde eine AfD mit etwa 20% Wählerstimmen mehr als nur ein Erdbeben in unserer politischen Landschaft hervorrufen. Ein Wunschtraum? Warten wir es ab.
  • Zeigen wir denen, die durch 2020 zu wirklich Leidtragenden geworden sind, dem Restaurantbesitzer, dem Friseur, dem Reisekaufmann, dem Boutique-Betreiber usw., dass wir ihn weiterhin brauchen und persönlich unterstützen werden. Dem arbeitslos gewordenen Nachbarn, dass er uns nicht gleichgültig ist, wir sein Schicksal nicht als „naturgegeben“ ansehen.
  • Sagen wir es den Pfaffen ins Gesicht und schreiben wir es dem Bischof, dass wir in ihm nicht mehr unseren „Hirten“ oder geistigen Betreuer sehen, sondern nur noch einen opportunistischen Büttel der herrschenden politischen Kräfte und klagen wir an, dass er nicht mehr willens ist, uns und unsere Gemeinschaft vor dem ansteigenden Einfluss unserer nicht nur auf die Religion bezogenen Feinde zu beschützen.
  • Machen wir Intoleranz all den geistlos Toleranten um uns gegenüber im Reden und Handeln zum Prinzip.
  • Gehen wir nicht den wirklichen Freiheitsfeinden aus moralischen Motiven auf den Leim, die uns in allen unseren Lebensbereichen gängeln und mit Verboten und Verordnungen auf den angeblichen Pfad der Tugend führen wollen. Sprechen wir es klar aus, dass die Grünen und diese angeblich idealistisch bewegte Jugend mit mental angeknacksten, manipulierten und manipulierenden, halbgaren Gören als Galionsfiguren ihre und unsere Zukunft nicht retten, sondern zerstören werden. Sagen wir den Schulschwänzern, dass sie nichts anderes sind als Schwänzer und Schwätzer, die richtige Not noch nie kennengelernt haben.
  • Sagen wir es dem immer noch so selbstbewußt auftretenden CDU- oder SPD-Funktionär aus der Nachbarschaft, dass es er und seine Partei sind, welche aus Gründen des puren Machtopportunismus die Axt an den Stamm unseres einstmals funktionierenden Rechtsstaates und der so oft beschworenen „freiheitlich demokratischen Grundordnung“ gelegt haben.
  • Sprechen und schreiben wir, wie uns der Schnabel gewachsen ist, ohne Rücksicht auf Genderismus- oder politische Korrektheit.
  • Warum soll man sich auch 2021 nicht weiter noch eine „Dreckschleuder“ als Auto zulegen, wenn eine Neuanschaffung angezeigt oder notwendig ist. Eine Petitesse vielleicht, aber auch ein Signal, sich der öffentlich verordneten Narretei nicht anzuschließen.
  • Ist Boykott etwas Fragwürdiges? Warum soll ich nicht jemanden boykottieren, der z.B. mit seiner Agitation meine tradierten Einstellungen und Werte aufheben möchte und lächerlich macht: mit Vorgaukeln einer angeblich bunten, hinausreichend über eine tatsächliche „multikulturelle“ Wirklichkeit in der Gesellschaft und Familie, dazu oft mit aufdringlicher, distanzloser Anrede. Ich kann meine Alltagsprodukte auch woanders beziehen als von Propagandisten wie bei Edeka, Ikea, Lidl usw.. Die Reste unserer durchaus wackelig auf den Beinen stehenden Marktwirtschaft lassen das durchaus zu. Bevor ich mich in einen Zug der staatlichen „Bunten Bahn“ setze, greife ich schon seit einiger Zeit mehr denn je auf Beförderung durch meine Dreckschleuder zurück. Noch nie mit einem schlechten Gewissen.

Das mag ein naiver und hochfliegender Katalog von Widersetzlichkeiten sein, die ich aufgeführt habe und damit zur Umsetzung anstacheln möchte. Ich muss mich selber daran messen lassen, wenn ich es ehrlich meine.
Aber haben wir im Volk noch andere Möglichkeiten? Außer Gewalt auf und über die Straße?
Beginnen wir damit, dass wir uns vor und von uns selbst nichts mehr gefallen lassen!

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*Als Trotzmacht des Geistes bezeichnet Viktor Frankl die Fähigkeit des Menschen, trotz widriger äußerer Umstände sein Schicksal in die eigene Hand zu nehmen, über sich hinauszuwachsen. Dies gelingt, sobald ein Mensch eine Sinnmöglichkeit außerhalb seiner selbst wahrnimmt, für die es sich lohnt, sich einzusetzen. Frankl erörtert die Bedeutungen dieses menschlichen Potenzials, dessen Wirkung er auch durch eigene Erfahrungen in Konzentrationslagern belegt (in „Trotzdem Ja zum Leben sagen“).

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Klassische Musik für jeden Tag – 3. Januar

Hildegard von Bingen (ca. 1098-1179)
O virtus sapientiae
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Klassische Musik für jeden Tag – 2. Januar

https://youtu.be/M93UjMnIdOw
Frederic Chopin (1810-1849)
Etude in C-Dur, op.10, Nr.1
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Klassische Musik für jeden Tag – 1. Januar 2021

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
h-moll-Messe – Sanctus
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Silvester 2020

Ein schlimmes Jahr. Lasst es uns verjagen mit Pauken und Trompeten …

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Klassische Musik für jeden Tag – 31. Dezember 2020

Johann Strauss Sohn (1825-1899)
Champagner-Polka
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Die Deutschen, ein Volk nützlicher Idioten

Auch ein Rückblick auf 2020

„Ich lege hier für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab,
dass ich die deutsche Nation,
wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte
und mich schäme, ihr anzugehören.“
Arthur Schopenhauer

Der Ausdruck „Nützliche Idioten“ stammt von Lenin, der damit diejenigen Menschen meinte, die durch ihre Naivität und ihre Unwissenheit genau die Dinge zu tun pflegen, die schließlich für den Erfolg seiner Revolution nützlich sein würden.
In unsrer Zeit müsssen wir darunter einen Menschen verstehen, der mit bestem Willen und mit lauterster Gesinnung Interessen dient, die er im Grunde nicht durchschauen will oder dazu nicht in der Lage ist. Synonym kann man heute in bestimmten Zusammenhängen auch den Begriff „Gutmensch“ benutzen. Oder unter diesen die Abstufung der „guten Seelen“. Sie sind im Gegensatz zum (Voll)Idioten durchaus interessiert an ihren Mitmenschen, kümmern sich um deren Belange und nehmen Rücksicht auf andere Bedürfnisse – oft ohne über ihr Handeln wirklich zu reflektieren, wenn es die Moral gebietet.
Die Mächtigen brauchen nützliche Idioten, um ihre Ziele umsetzen zu können; ohne sie können sie in vielen Dingen nicht auskommen. Wenn sie nicht mehr gebraucht werden und inzwischen lästig werden, läßt man sie aber dann fallen. Der „Nützliche Idiot“ ist denn Öl und nicht Sand im Getriebe von zweifelhaften oder gar bösartigen Machenschaften, für die er dann nolens volens als Handlanger und Wegbereiter dient.
„Das Wort Idiot leitet sich von altgriechisch ἰδιώτης idiotes ab, das in etwa „Privatperson“ bedeutet. Es bezeichnete in der Polis Personen, die sich aus öffentlichen-politischen Angelegenheiten heraushielten und keine Ämter wahrnahmen, auch wenn dies ihnen möglich war. In der Attischen Demokratie, die auf informierten und aktiven Bürgern (Politai) beruhte, waren die Idiotai wenig geschätzt. Man wurde als Idiotes geboren und blieb es, wenn nicht Erziehung und Bildung den politisch bewussten Bürger schufen…“ (Wikipedia)

Das Volk von nützlichen Idioten und guten Seelen

Wäre das nicht die Idealvorstellung von einem gesellschaftlichen Paradies – in den Augen der Lenker – wenn jeder widerspruchslos nach deren Pfeife tanzt – oder wenn wir es in der Gesellschaft nur mit „guten Seelen“ zu tun hätten.
Bewegen wir uns in Deutschland nicht auf diese Ideale hin?
Die modernen Methoden der altertümlichen Schau des Vogelfluges oder des beschwörenden Blicks in eine Kristallkugel, die Meinungsumfragen, scheinen dies nahezulegen. Die Mehrzahl der Deutschen befürwortet die aktuellen, elementaren Einschränkungen ihrer Freiheitsrechte, begründet durch „seuchenpolizeiliche Maßnahmen“ der Bundes- und Landesregierungen. Man glaubt den von der Regierung bestellten Wissenschaftlern und Experten, wenn es um die apokalyptische Beschwörung existentieller Gefahren aufgrund eines entarteten Grippevirus geht. Die angeblichen Lenker in der Krise – ein machtgeiler Zwingherr aus Bayern, ein Entscheidungsträger der unsteten Kundgaben in Person des Gesundheitsministers und die Krönung, eine in den Mitteln der Sprache und der Vernunft behinderte Person, eine ehemalige Mitläuferin eines kommunistischen Systems an der Spitze des Staates – werden von der Mehrheit des Staatsvolkes und nicht allein nur von den Taktgebern in den Medien als Heilsbringer erkoren.
Eine politische Gruppierung und Glaubensrichtung, welche sich auf endzeitlich ausgerichtete Katastrophen-Prophetien gründet, schickt sich an, die Macht im Staate zu übernehmen. Mit Personen an der Spitze, die sich fern jeder konkreten Lebenswirklichkeit bewegen oder „bewährt“ haben, die unbeleckt sind von einfachsten technischen, wirtschaftlichen und auch zwischenmenschlichen Realitäten. Der deutsche Idiot macht grenzenlose Einfalt „hoffähig“.
Soll man darüber hinwegsehen, dass die übelsten Propagandisten der Meinungs- und Haltungsdiktatur bei den Meinungsträgern und vom Volk selbst ohne Widerstand hingenommen werden und ihre Ruchlosigkeit Tag für Tag an Ort und Stelle ausbreiten können, ohne dass sie irgendwann angemessen eine aufs Maul bekommen.
Angeblich gibt es noch 43 Millionen mehr oder minder „bekennende“ Christen in Deutschland – genauer vielleicht: Karteichristen bzw. Kirchensteuerzahler. Betrachtet man, was ihnen der Staat, ihre Kirchen, ihre Hirten für ihr Bekenntnis zumuten und wie sie in der Masse darauf reagieren, dann muss am Verstand dieser Lämmer zweifeln. Lämmer eben …

Die devoten Deutschen

Und so bestätigt sich das Diktum von den nützlichen Idioten.
Sie sind mit ihrer trägen, geistesschwachen, selbstgewählten, andauernden Unmündigkeit offensichtlich nicht einmal mehr in der Lage vielleicht auch nur Signale auszusenden dahingehend, es gäbe noch Alternativen. Halt – doch: vor kurzer Zeit entstandene „Alternativen“ lassen sie sich bereitwillig austreiben.
Bereitwillig nehmen sie Ausgrenzungen gegen Bürger mit konservativ-kritischen Meinungen und in großen Teilen gegen sich selbst hin. Sie haben es zugelassen und lassen es zu, dass einmal totalitäres Denken in Deutschland eingezogen ist mit realer Ausbildung eines „demokratischen Zentralismus“ nach Lenin, indem sie sich von linken (intellektuellen) Kadern vorgeben lassen, was sie zu sagen und zu denken haben.
Wie antrainiert gehorcht der Deutsche wieder.
Und man denunziert auch wieder aus Gründen, die opportun erscheinen.

Sie verhalten sich wieder so richtig devot, die Deutschen. In dem Sinn, was das griechische Wort „Devotion“ eigentlich bedeutet: das Verhalten von Hunden, die mit dem Schwanz wedeln, um vielleicht mehr zu bekommen.
Sie erhoffen sich vordergründig selbst einen Nutzen, sind aber mit ihren Verhaltensweisen nur nützlich für diejenigen, die sie dauerhaft für eigene Pläne und Machtgelüste fügsam und handsam haben möchten.
Ein Hund möchte einen vollen Futternapf, das Wohlwollen und die Aufmerksamkeit seines Herrchens und bezahlt seinerseits mit „schwanzwedelnder“ Zuwendung.
Der devote Deutsche lässt sich gar der dinglichen Grundlagen seiner Existenz berauben.
Mit den höchsten Steuern und Sozialabgaben im Gleichklang mit den mickrigsten pro-Kopf-Vermögenswerten und Renten weltweit, ohne zu klagen, hält er seine Ausbeuter und Unterdrücker bei Laune.
Und die Deutschen sind weltweit die Einzigen, die für die Propaganda ihrer Unterdrücker auch noch mit einer „Demokratieabgabe“ zusätzlich aufkommen.
Sie lassen sich klaglos des Eigenen unterdrücken und berauben – von Fremden, durch von den Machthabern eingeladenen Feinden – ohne sich wirksam zu wehren. Sie gehen dem mit moralischer Hochstilisierung nach, fast mit religiöser Inbrunst, die sie Gott und der Kirche schon länger verweigern. Die Kultivierung eines irrationalen Selbsthasses kommt als quasi religiöse Bußübung hinzu.

Schaffen wir es, aus dieser unserer selbstverschuldeten Unmündigkeit heraus zu kommen? Wobei das Wort Unmündigkeit doch noch Verbesserungsfähigkeit impliziert.
Das neue Jahr wird es weisen.
Es kann eigentlich nur besser werden …

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Klassische Musik für jeden Tag – 30. Dezember

Arthur Sullivan (1842-1900)
The long day closes

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