Die Familie und ich in Zeiten von Corona

Töchter: Papa, Du musst in Deinem Alter und bei Deiner Vorerkrankung aufpassen. Wir machen uns Sorgen um Dich!

Ehefrau: Ich bin beim Händewaschen gründlicher als Du. Und fass Dir nicht dauernd an die Nase.

Schwiegersohn***: Alles geht den Bach runter. Meine Aktien sind im Keller …

Tochter***: Die Kleinen sind seit einer Woche wechselnd krank, dürfen nicht in die Krippe und Kindergarten. Der Vater ist keine Hilfe mit seinen Katastrophengedanken …

Tochter**: Im Nachbarort ist eine Kindergärtnerin positiv getestet worden und jetzt machen sie auch hier den Kindergarten dicht.

Schwiegersohn*: Ich mache mal ein paar Tage Home-Office, auch wenn wir seit einem Jahr keinen Chinesen mehr in der Firma haben …

Tochter*: Irgendwie spinnen alle. Ich hoffe nur, in der Praxis drehen die Helferinnen nicht durch. Patienten kommen weiterhin.

Enkel und Enkelin*: Zwei Wochen schulfrei, weil wir in den Ferien zum Skifahren in Südtirol waren …

Enkel***: hust, hust …

Muss mal recherchieren, auch wenn es ohne Bedeutung ist: Bethlehem ist als „Seuchengebiet“ abgesperrt. 7 Hotelangestellte dort sind positiv getestet worden. War das unser Hotel, wo wir noch vor 2 Wochen waren?
Nein!

Schwiegersohn**: Die Firma hat ein Medikament in der Hinterhand, das gerade getestet wird.

Ehefrau: Klopapier ist bei Aldi und Lidl noch ausreichend vorhanden, aber keine Hülsenfrüchte mehr.

Hülsenfrüchte mag ich ohnehin nicht und früher hat man aus Zeitungen Klopapier zugeschnitten.

Ehefrau: Hab ich auch machen müssen, aber die Druckerschwärze ist vielleicht nicht so gesund …

Ich gehe mal Händewaschen.

Download this article as an e-book

Print Friendly, PDF & Email
Dieser Beitrag wurde unter Medizin, Persönliches abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu Die Familie und ich in Zeiten von Corona

  1. Kassandra sagt:

    Meine Vorfahren lebten auf dem Land und haben Blätter statt Klopapier benutzt.
    Es ging auch.

    • altmod sagt:

      Wie wahr.
      Es gibt aber heute noch „Ethnien“, die benutzen nur die linke Hand und ein Kännchen mit Wasser – sofern vorhanden …

    • ceterum_censeo sagt:

      Ich kenne das aus den 50-er Jahren auch noch …..

      Aber das was altmod hier anführt, die Ethnien mit der ‚linken Hand‘ – das ist natürlich der Gipfel jeglicher Kultur.

      Können wir da nicht sagen, ‚links‘ ist …..

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.