Wer AKK wählt, gewinnt…

Die infantile Regression der einst stolzen CDU

Eine boshafte Reminiszenz auf eine „Schicksalsentscheidung“

Mit lautstarkem Beifallskreischen und minutenlangem Jubelklatschen – die dem Nationalen Volkskongress in China oder der Obersten Volksversammlung in Nordkorea zur Ehre gereicht hätten – hat die CDU auf ihrem Parteitag ihre Grünkanzlerin als Parteivorsitzende verabschiedet.

Der Volksmund meint seit je: Es kommt selten etwas besseres nach!
Und wird wohl recht behalten.

Der Anti-AfD-Terminator, das CDU-„Florett des Populismus“ (Martin Lohmann), Friedrich Merz, ist „Merkels Kammerzofe“ (PP) knapp unterlegen. Jens Spahn hat zu früh „ich bin auch da“ gerufen und sollte sich vorerst noch auf seine Aufgaben als Minister konzentrieren.

Meine lokale Qualitätspostille, die am linken Redaktionsnetzwerk Deutschlands beteiligte „GNZ“, interviewte „meine“ hiesigen Bundestagsabgeordneten und durfte feststellen: „Leikert und Tauber wählten AKK – und haben gewonnen“ – „Beide können sich zu den Gewinnern zählen, denn sie haben ihre Kreuzchen bei Annegret Kramp-Karrenbauer gemacht.“

Was sagt das aus?
Infantiler Journalismus ist symptomatisch geworden für unsere Gesellschaft und ihre Repräsentanten.

Kramp-Karrenbauer und im Gefolge Frau Dr. Katja Leikert und Dr. Peter Tauber als Gewinner!?
Peter Tauber braucht wohl sein Deo nicht wechseln, bleibt ihm der Geruch als Merkelzäpfchen erhalten. Katja Leikert ist mir – als ihrem ehemaligen Partei“freund“ – durchaus als qualifizierte Repräsentantin für den jährliche „Girl´s Day“ in Erinnerung und wird da vielleicht reüssieren.
Ob die Merkel-AKK-CDU und damit all ihre „Schranzen, Vasallen, Lakaien, Marionetten, Paladine, Sklaven, Trabanten und Kammerdiener“ sich insgesamt als Gewinner fühlen dürfen, wird die Geschichte zeigen.

Der AfD konnte mit der „Kammerzofe“ nichts Besseres passieren und wenn sie sich nicht noch selbst auskicken wird, sehe ich die AfD als künftigen Gewinner.
In einer aktuellen Umfrage, versuchte „Civey“ zu ergründen: „Wird die CDU Ihrer Meinung nach unter der Führung von Annegret Kramp-Karrenbauer ehemalige CDU-Wähler von der AfD zurückgewinnen?“.

Screenshot © Civey

56% der Befragten verneinten dies gegenüber 30% wohl hoffnungsfroher Gefolgsleute dieser Idee. 14% seien unentschieden.

Dreißig Prozent CDU-Gefolgschaft, das wäre inzwischen ein Erfolg – wenn denn …

Wenn sich Kinder fürchten, ihre Umwelt und Beobachter ausblenden möchten, halten sie sich einfach die Augen zu: Denn was ich nicht sehe, können die anderen auch nicht sehen! Und lautes Singen hilft oft auch.
Genauso kamen und kommen mir einmal mehr die Delegierten dieser einst großen Partei vor. 18 Jahre folgten sie „Mutti“, ihrer Alleinerziehenden – mit Augen zu und lautem Singen.

Wie sagt der Volksmund: Es kommt nichts besseres nach!

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1 Antwort zu Wer AKK wählt, gewinnt…

  1. Merkel wird wahrscheinlich noch vor dem Jahre 21 den Abgang machen und dem Krampn sein Amt übergeben.Damit wäre der Kurs endgültig weiter verfestigt. Es sei denn die CDU-Vorsitzenden müssten mit einer ähnlichen Verfallszeit rechnen wie bei der SPD.
    Dies war sehr wahrscheinlich die letzte Chance der CDU auf einen kleinen Richtungswechsel. Von nun an geht´s nur noch in eine Richtung. Links, links, links, die Volksfront marschiert.

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