Aus der Zeit gefallen

Ich alter weißer Mann

Ich raffe es nicht mehr:
Die Ignoranz und die damit verbundenen Geisteskrankheiten.
Die Infantilität, diesen Verlust von Verstand, ersetzt durch öffentlich moralisierendes Gefühlssülzen.
Diesen Dreck, der uns als Kunst und Kultur verkauft wird, mit diesen visuellen und akustischen Beleidigungen allen kultivierten Empfindens.
Die Schamlosigkeit von Jung und Alt, mit öffentlich zur Schau gestellter erotischer Aufdringlichkeit, auch durch auf die Haut gestochene Exhibition.
Protzproleten, die mit immer größeren Geländefahrzeugen die Innenstädte beleben.
Vollgefressene „Hartzer“ oder angebliche „Armutsrentner“, die ihre mit Billigfleisch und Junkfood überquellenden Einkaufswagen aus dem Supermarkt schieben.
Diese verdreckten, mit „Wandmalereien“, Unkraut und Kot verzierten Schulen, Bahnhöfe und öffentliche Räume.
Alle diese nicht mehr widerlegbaren Gegebenheiten unseres öffentlichen wie auch privaten Terrains!

Sehe ich das falsch? Übertreibe ich?  

Ja, ich bin von gestern, „old school“, Achtziger.

Aber habe ich deswegen unrecht, bilde ich mir das alles nur ein?

Beispiele gefällig? 

In Leipzig haben die Behörden in einem Problembezirk eine Waffenverbotszone ausgewiesen.
Reaktion:
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen kritisieren die Einführung der
sogenannten “Waffenverbotszone” im Leipziger Osten. Christin Melcher, Landesvorstandssprecherin und Anwohnerin der Eisenbahnstraße im
Leipziger Osten erklärt dazu:
“Mit der Einführung der Waffenverbotszone wird ein ganzes Viertel stigmatisiert und politische Stimmungsmache weiter betrieben. Viele zivilgesellschaftliche Akteure im Leipziger Osten kritisieren zu Recht diese Einführung. Es sind diese Akteure, die seit Jahren Nachbarschaftshilfe organisieren, Kulturangebote und politische Diskussionsforen etabliert haben und dem Viertel zu einer neuen Vitalität verholfen haben. Miteinander statt gegeneinander – so schafft man Sicherheit. Viele verschiedene Kulturen und Religionen leben im Leipziger Osten respektvoll und friedlich miteinander. Die Einführung der sogenannten Waffenverbotszone torpediert diese positive Entwicklung im Viertel.”
“Ich möchte nicht, dass in unserem Viertel aus politischer Stimmungsmache heraus unsere Bürger*innenrechte aufgeben werden und verdachtsunabhängig alle Menschen kontrolliert werden können. Sicherheit wächst durch Vertrauen und Respekt. Wir fordern daher geeignete und wirksame Präventionsangebote sowie mehr soziokulturelle Angebote, eine verstärkte Drogenhilfe, die Betroffenen hilft statt sie zu kriminalisieren und nicht zuletzt eine bürgernahe Polizei.”

Behandlung des Migrationspaktes der VN im Bundestag mit als pathologisch anzusehenden hysterischen Entgleisungen von gewählten Volksvetretern, hier Claudia Moll, SPD.

Eine Fremdschäm-Arie in Moll

Soweit zwei kleine Beispiele zur herrschenden Beschränktheit und Infantilität.

Kunst und Kultur!

Der Bundespräsident tritt als mentaler Sponsor einer unappetitlichen Gröl-, Pöbel-, Punk-Band auf. Nicht deren Texte werden als Angriff auf „die Demokratie und das kulturelle Leben in unserem Land“ angesehen. Nein, ein Auftrittsverbot dieser linken Krawallmacher und Hassverbreiter hat dies beschädigt – darf ein “Kulturschaffender“  äußern.

Leute, das ist Kunst anno 2018!

Zu den Ansichten für meine Behauptungen kann man hier und hier und hier anklicken.

Die Partei der Grünen – mehr als die sich selbst zerfleischende Links-SPD – ist für mich Symbol und Repräsentant der fleischgewordenen zeitgenössischen Dekadenz. Für diesen ganzen Dreck des Genderismus, der Sexualisierung des Alltags schon für die Kleinsten, der Entwertung von Ehe und Familie, der Infragestellung von Erziehung und Gesittung. Für den Einzug von Obskurantismus in die Politik, mit der Zerstörung von Bildung, Wissenschaft und Vertreibung des gesunden Menschenverstands.

Diese „Eliten“ residieren in einer Hauptstadt, die sich gerne wieder als kulturelle Weltmetropole feiern möchte; durchsetzt mit neuzeitlichen und aufgehübschten (Alt-) Bauten. Aber nichts als eine Stadt, die politisch wie in ihrem „Weichbild“ nur als „versifft“ bezeichnet werden kann – Das Neu-Beirut oder Istanbul an der Spree. Siehe hier!

Deutschland ist dank seiner Eliten und einer satten und einfältigen Bevölkerung zur größten offenen Psychiatrie in Europa geworden. Die Narren dürfen sich lauthals artikulieren und ausleben, die Leute, welche den Verstand bewahrt haben, die Wahrheit verkünden möchten, sollen dafür weggesperrt werden.

Wie besingt es Reinhard Mey im „Narrenschiff“?

Der Steuermann lügt,
der Kapitän ist betrunken
Und der Maschinist in dumpfe Lethargie versunken,
Die Mannschaft lauter meineidige Halunken,
Der Funker zu feig‘ um SOS zu funken.
Klabautermann führt das Narrenschiff
Volle Fahrt voraus und Kurs auf’s Riff.

Jetzt halte ich Unzeitgemäßer, ich Altfränkischer es auch so mit Reinhard Mey und will jetzt vorerst mal fein still schweigen:

 „Und ich bedenk’, was ein jeder zu sagen hat / Und schweig‘ fein, still / Und setz’ mich auf mein achtel Lorbeerblatt / Und mache, was ich will.

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4 Kommentare zu Aus der Zeit gefallen

  1. Freiluftpsychatrie, der ist gut.

    Mittlerweile liebe ich den Begriff „weißer Mann“, noch besser „alte, weiße Männer“, wenn auch anders benutzt als ihn altmod in diesem Artikel benutzt. Lässt es doch eiinen treffenden Blick auf den Geisteszustand jenes, nahezu mit 100%iger Sicherheit ebenfalls einer mit weißer Hautfarbe, Kritikers zu, der bemängelt es würden zuviele Weiße in irgendeinem Gremium mitreden bzw entscheiden. Ganz arg wird es wenn ausschließlich alte, weiße Männer, da hilft auch die eine oder andere weiße Frau nichts, das Sagen haben.
    Sollte er nicht besser sein weißes Schandmaul halten und das Reden UND Entscheiden denen überlassen, denen er per Hautfarbe mehr Einfluss zusprechen möchte? Den Farbigen und da wohl in erster Linie Negern, in zweiter Linie Arabern, damit wir alle baldmöglichst in den Genuss von bunten und farbigen Zuständen kommen. Asiaten sind in dem Kreis nicht so willkommen, werden einige Völker doch mit dem Prädikat „Preußen des Ostens“ ausgezeichnet und sind für ihre strenge Denk- und Arbeitsweise bekannt.
    Aber falsch gedacht, ihr Rassisten. Sind es nicht gerade die o. g. Farbigen, die zu Hauf in die Länder des weißen Mannes strömen, um am Tisch der alten weißen Männer meist auch noch uneingeladen Platz zu nehmen, um sich dort ungeniert zu bedienen?
    Wollen sie diese Farbigen dieser Möglichkeit berauben? Wo sollen sie denn dann hin? Etwa in ihre Länder zurück die meist vor Bodenschätzen und fruchtbaren Ackerböden nur so strotzen? Schätze die aber dem Boden erst abgerungen werden müssen und da liegt das Problem. Da fehlen sie, die weißen Männer.

  2. Martin1 sagt:

    Weise schreibt man mit S!!!

    🙂

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