Kulturrevolution 2.0

FFF, Antifa, Grüne – die Wiedergänger von Maos Kulturrevolution

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Mao Tse Tung ist seit bald 50 Jahren tot, doch seine Ideen und Methoden finden sich mehr denn je im gesamten „freien“ Westen und in Deutschland – und nicht mal „klammheimlich“ – in praktischer Umsetzung. 
Da darf es nicht wundern, dass der Westdeutsche Rundfunk (WDR) in einer Sendung den chinesischen Diktator als Mann mit Weitblick preist: „Mao hatte echten Weitblick“.
Es geht dabei um die angeblichen Verdienste Maos um den gewaltigen wirtschaftlichen Aufschwung der Volksrepublik in den vergangenen dreißig Jahren, was aber nur im geringsten Maos Verdienst ist. Ausgeblendet wird im Linksfunk natürlich, dass der Mann über 50 Millionen Tote durch Bürgerkrieg und seinen „großen Sprung“ zu verantworten hat. 

Vergessen auch die Kulturrevolution mit dem Terror durch die von Mao und seiner Clique angefeuerten„Roten Garden“, welche die Vernichtung aller Kultur und Literatur, aller Maßstäbe, die angeblich nicht in der Parteilinie standen, durchsetzen wollten.

Zur Illustration ein Text aus dem „Schwarzbuch des Kommunismus“*

„Der andere strategische Hebel, auf den Mao glaubte zählen zu können, war die bereits erwähnte Generation oder vielmehr der Teil dieser Generation, der Oberschulen, Hochschulen und Einrichtungen der beruflichen Bildung besuchte (einschließlich der Militärakademien, der einzigen Einrichtung der VBA, in der Einheiten der Roten Garden gebildet werden durften). Die jungen Leute boten den enormen Vorteil, daß sie in den Städten konzentriert lebten, vor allem in den größten Städten, wo die Entscheidungen in den Machtkämpfen fallen würden: So gingen ein Viertel der Einwohner Shanghais noch zur Schule. Die jungen Leute zwischen 14 und 24 Jahren waren umso mehr begeisterte Werkzeuge im Dienste Maos, als sich bei ihnen doktrinärer Fanatismus mit großer Frustration verband. Der Fanatismus hing damit zusammen, wie sie herangewachsen waren: Als erste Generation, die ihre Erziehung vollständig nach der Revolution von 1949 erhalten hatte, waren sie zugleich zu jung und zu sehr städtisch geprägt, um etwas über die Schrecken des Großen Sprungs zu wissen. Liu und Konsorten bereuten mittlerweile bitter, daß sie den Großen Sprung nicht offiziell kritisiert hatten. Die Jungen wurden– mit Worten – vom Regime gehätschelt und glaubten irgendwann, sie seien für Mao jenes »weiße, unbeschriebene Blatt«, auf dem das glorreiche Heldenepos vom Aufbau des Kommunismusniedergeschrieben werden sollte, zumal der greise Tyrann ihnen versicherte, »die Welt gehört euch. Die Zukunft Chinas gehört euch«. Die junge Generation begriff rasch, daß »die Partei unsere Mutter [ist] und unser Vater«, wie es später in einem Lied der Roten Garden hieß. Und wenn es einmal zu einem Konflikt um die Vaterschaft kam, war klar, wie die Entscheidung auszufallen hatte: gegen die leiblichen Eltern. So schildert Pasqualini, wie ein »unverschämter kleiner Bengel von elf oder zwölf Jahren« 1962 seinen Vater im Lager besuchte: >Ich wollte nicht herkommen< plärrte er hochmütig, >aber meine Mutter hat mich gezwungen. Du bist ein Konterrevolutionär und eine Schande für die Familie. Du hast der Regierung schweren Schaden zugefügt. Du verdienst es, daß du im Gefängnis bist. Ich kann nur sagen, daß du gut daran tätest, dich zu bessern, sonst wirst du bekommen, was du verdienst. < Selbst die Wärter waren über seine Tirade entsetzt. Der Gefangene kehrte tränenüberströmt (was verboten war) in seine Zelle zurück und murmelte: >Wenn ich das gewußt hätte, hätte ich ihn am Tag seiner Geburt erdrosselt…<« Im Jahre 1966 war der Junge etwa fünfzehn – genau das richtige Alter für einen Rotgardisten. Die jüngsten waren immer besonders gewalttätig, besonders darauf versessen, ihre Opfer zu demütigen.“

In dem Text tausche man die Jahreszahlen aus – 1949 gegen 1968, oder man nehme Westeuropa statt China, tausche die „Schrecken des Großen Sprungs“ gegen die Schrecken des „Tausendjährigen Reichs“ und die Spur führt zu den zeitgenössischen Roten Garden in unseren Städten, in unserer Republik: Antifa, Migrantifa, Attac, FFF, Greenpeace, „Grüne Jugend“ und an der Spitze die Partei der Grünen. 

All das entstand aus dem Geist von 1968, als die „Mao-Bibel“ ein Bestseller unter der akademischen Jugend wurde.

Der Großteil des Spitzenpersonals der Grünen rekrutierte sich aus maoistisch-marxistischen K-Gruppen und sie haben den Hauptanteil an der Kulturrevolution 2.0 hierzulande – mit der Ideologie und den Methoden von Mao Tse Tung.
Die roten Garden Maos waren eine außerparlamentarische Gewalt, eine Armee und Terrororganisation, die der Staat für die Gewalt und Widerstand gegen sich selbst auch noch selbst bezahlte.
Die Analogien zu heute sind unverkennbar: Der bundesdeutsche Staat hätschelt und unterstützt eine Antifa mit finanziellen Zuwendungen und rechtlicher Duldung. Da verwundert es nicht, dass eine Spitzenpolitikerin der Grünen, Renate Künast, im Deutschen Bundestag gar eine dauerhafte staatliche Finanzierung, ein Gehalt für deutsche Antifa-Aktivisten gefordert hatte. 

Fast alle bekannten antikapitalistischen, angeblich Natur- und Klima-aktiven NGOs werden vom Staat in ihrem Kampf gegen das „Schweinesystem“ finanziert und begünstigt.

Die JF schreibt:

Ein stetig anschwellender Millionen- und Milliardensegen ergießt sich von Bund, Ländern und EU über linke „Nichtregierungsorganisationen“, Lobby-Vereine, Gender-, „Antirassismus“- und „Diversitäts“-Aktivisten und was sich sonst noch so auf dem weiten Feld der Propaganda und Gesellschaftsklempnerei tummelt.“

Ein gestörter Teenager, von den Medien als Klima-Heilige stilisiert, wird von der Bundeskanzlerin empfangen, darf vor der UNO ihre Drohungen gegen die Welt der Gegenwärtigen und Alten ausstoßen. Eine jugendliche Millionärs-Schickse wird zum Dauergast in öffentlich rechtlichen Talksendungen und darf ungestraft unbewiesene und krude Behauptungen verbreiten.
Der Staatsfunk läßt einen Kinderchor intonieren „Mein Oma ist´ne alte Umweltsau“ und sie wurde gleich darauf denn zur „Nazisau“ ausgerufen.

Es sind nicht nur die genannten Organisationen, die man als Wiedergänger der roten Garden ansehen kann. Die 68er Marxisten und Maoisten propagierten den „langen Marsch durch die Institutionen“ – die Analogie mit dem „Langen Marsch“ (chinesisch Pinyin Chángzhēng), Maos zentralen Heldenmythos, ist nicht zufällig. Aktive linke (maoistische und marxistische) Minderheiten gelangten nach und nach in strategisch wichtige Positionen und belegten bald gar höchste Ministerämter.

Es ist Bettina Röhls Verdienst, in ihrem Buch „Die RAF hat euch lieb“, die unheilvolle Spur von 1968, von der RAF bis zu den neuen „Roten Garden“ heutzutage, klar nachzuzeichnen. Sie sagt dazu:

Das zweifelhafte Verdienst der RAF, die (damals) große und weit gestreute Sympathien genoss, ist es, das Konglomerat der wirren 68er-Ideen in der Gesellschaft bis in Wissenschaft, Kunst und Politik hinein zu verankern. Die RAF ist als Revolutionstruppe gescheitert. Als Propaganda-Armee hat sie enorme Wirkung entfaltet. Und sie hat viele steile Karrieren gemacht: Wer die linksradikalste Vergangenheit hatte in Wort und in manchen Fällen auch in der Tat, hatte das Ticket, in der Bundesrepublik Karriere zu machen, siehe Otto Schily, Hans-Christian Ströbele, Joschka Fischer und die vielen vielen anderen…“

Zu nennen sind noch Antje Vollmer, Renate Künast, Jürgen Trittin, Winfried Kretschmann – alles ehemalige Mitglieder marxistisch/maoistischer „K-Gruppen“.

Zu den überdeutlichen Spuren von 68 zählt denn auch der unverhohlene linke Antisemitismus und Israelhass, der von der Antifa und der FFF-Bewegung mitgetragen und über die sog. Qualitäts-Medien mehr der weniger subtil verbreitet wird.

Und dazu haben auch wir jetzt eine „Große Vorsitzende“, die das alles bereitet und gefördert hat.

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* Stephane Courtois, Nicolas Werth u.a.: „Das Schwarzbuch des Kommunismus“ – Piper Verlag München 1998

** Bettina Röhl: „Die RAF hat euch lieb“: Die Bundesrepublik im Rausch von 68“ – Heyne-Verlag München 2018

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