An die Willkommensklatscher

 – nicht nur in meinem Heimatort

 

Nun – seid ihr zufrieden mit euren Erfolgen im Kampf für „Frieden, Toleranz und Verständigung“?
Eurem unermüdlichen Einsatz gegen „Rassimus, Ausgrenzung und rechtes Gedankengut“?
Seid Ihr glücklich mit dem angehäuften „Gold“ in unserem Land, den „Menschen-Geschenken“ von Gnaden der Bundeskanzlerin; hergebracht von „uneigennützigen“ Organisationen und Menschen, die man wohl nur böswilligerweise als „Schlepperbanden“ und „Schlepper“ bezeichnet?

Ihr könnt stolz darauf sein, mit euren idealistisch verbrämten, gutmenschlichen Handlungen in Deutschland wieder eine breite Basis für dasjenige geschaffen zu haben, gegen das ihr vorgeblich kämpft.
Nicht nur mit Hilfe der Medien ist es euch gelungen, in Deutschland eine Stimmung zu schaffen, die es Richtern in Frankfurt erlaubte, wieder realiter rassistische Urteile zu fällen und Juden auszugrenzen. Sogar einen bisher „unverdächtigen“, renommierten Medienmann will das an die Rampen von Auschwitz oder die Tragödie von Entebbe erinnern.

Ihr habt Initiativen gegründet wie „Bunt statt Braun – Gemeinsam stark für Flüchtlinge“ oder „Unterstützerkreis Asylbewerber/innen“.
Habt ihr bedacht, wen Ihr da mit eingeladen habt und unterstützt? Die Adresse war eindeutig, als ihr „gepostet“ habt: لترحيب بحرارة !

Ihr habt tatsächlich für einen herzlichen Empfang gesorgt.
Nicht, wie ihr es euch fantasierte: Für verzweifelte Familien, kleine Kinder, Frauen, gepeinigte alte Menschen!
Bekommen habt ihr – und unser Land – dominierend Testosteron-geladene junge Männer aus einem archaischen Kulturkreis, die ihr rassistisches, frauenverachtendes, intolerantes Welt- und Menschenbild mitgebracht haben und hier ausleben dürfen, und dafür sorgen – durch euch moralisch stimulierte – im Grunde verantwortungslose Richter und Staatsanwälte.
Kein Tag vergeht, ohne dass in dieser Republik inzwischen Vergewaltigungen, Messerstechereien, Morde in immer kürzerer Abfolge berichtet werden müssen – unter beherrschender Beteiligung eurer Gäste.
Beim Anblick eines ertrunkenen Emigrantenkindes fühlt ihr euch moralisch mehr angefeuert, als bei Berichten über von euren Gästen geschändete und ermordete Frauen; mehr als bei von einem LKW zerquetschten und verstümmelten Opfern – auch mit Kindern!
Es war ein LKW! – berichtete eure Presse. Dass der Fahrer aus der von euch herbei-applaudierten Vielheit stammte, hat euch nicht berührt. Oder habt ihr es nur verdrängt, weil es euer gutes Gewissen ins Schwanken bringen könnte?

Ihr beruft euch auf die angeblich wichtigste moralische Ressource unseres Landes: Das Erschrecken vor den historischen Verbrechen. Und ihr folgert daraus, dass unser Land auf ewig und unbegrenzt alle aufzunehmen und zu versorgen hat, die ihr gemäß eurem moralischen Anspruch nicht nur „als mühselig und beladen“ anseht.
Sehr viele von euch agieren sonach auch aus christlichem Impetus.

In diesem „Erschrecken“ habt ihr eine Stimmung miterzeugt, in der jeder, der auch nur nachdenklich Bedenken gegen eure Absichten und Überzeugungen anmerkt, gesellschaftlich ausgegrenzt wird. Auch wenn ihr selbst nicht gleicht zur Nazi- oder Rassismus-Keule greifen wollt.
Aber mal ehrlich, eure Hemmschwelle ist hierfür äußerst gering.

Ihr beteiligt euch gerne daran – wenn es gegen eure „Moral“ geht – Nachbarn und Freunde, die vielleicht noch heimlich AfD gewählt haben oder Pegida nicht verkehrt finden, als „Nazis“ zu stigmatisieren; wenn ihr euch auch über Jahre hinweg gut vertragen habt. Zumindest macht ihr (in schlechtem Gewissen?) dann einen Bogen um diese Mitmenschen, die auch ihr so bedenkenlos und ablenkend für krank erklären möchtet: als islamo- und xenophob.

Ihr vergesst, dass ihr die Todfeinde eures – unseres – Glaubens, vor allem unserer Lebensanschauung, mit eingeladen habt und weiter verhätscheln wollt. Euere Seelsorger und Bischöfe bestärken euch noch darin – also kann es doch nicht falsch sein!?
Doch – ist es!
Entgeht es euch tatsächlich, wie religiös inspirierte „Outfits“ (eurer Geschlechtsgenossinnen) mehr und mehr den öffentlichen Raum kennzeichnen?
Bei euren Müttern und Großmüttern hättet ihr solcherlei Tracht vielleicht nur belächelt oder als rückständig und hinterwäldlerisch bespöttelt.
Welche Gefahr diese zunehmende öffentliche Präsentation verheißt, blendet ihr in eurem Gutsein aus: dass ihr den Anhängern einer Christen- und Juden-feindlichen Religion Gönnerschaft vermittelt.

Wollt ihr nicht erkennen, dass ihr missbraucht werdet zum Zweck politischer Machterhaltung bestimmter Kreise und dass ihr euch beteiligt habt an der Trivialisierung von „Faschismus und Rassismus.“? Dass ihr vielleicht schon selbst Anhänger einer komplementären Form des Faschismus geworden seid?

Viele von euch fühlen sich bei ihren Aktionen bekränzt und in ihrer Haltung beschirmt von Kanzeln, Mauern und Türmen eurer Bartholomäus- oder Herz-Jesu-Kirche. Und dabei vergesst ihr, dass eure guten Werke sich unausweichlich bald gegen euch selbst wenden werden.

Beginnt doch endlich zu denken, damit ihr euren Gefühlen zuverlässiger vertrauen könnt.
Auch Denken, nicht nur „empfinden“!

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3 Gedanken zu „An die Willkommensklatscher

  1. Invasion 2015/16

    Ein Mensch, der alles rosig sah
    und dem bisher kein Leid geschah,
    liegt ohne Schlaf in mancher Nacht,
    weil er sich große Sorgen macht
    um seine Zukunft, auch der Kinder,
    und um sein Vaterland nicht minder.
    Durch Krieg und Armut angeregt,
    hat sich ein Menschenstrom bewegt
    und ist in Deutschland eingebrochen,
    weil man hier Sicherheit versprochen.
    Die Grenzen wurden nicht geschlossen,
    obwohl die Massen eingeflossen.
    Auch Lumpenpack aus aller Welt
    hat sich der Menge zugesellt,
    und deutsche Frauen, diese Doofen,
    begrüßten Gauner und Ganoven.
    „Wir freuen uns, seid uns willkommen!“
    hat man am Bahnsteig oft vernommen.
    Das Mitleid und die Not verdeckt,
    dass Dschihad auch dahintersteckt.
    Der deutsche Staat wird untergehen
    durch hohe Kosten, die entstehen,
    und die Gewalt wird unerträglich
    bis hin zu Mord und Totschlag täglich.
    Die Kirchen, die das stets geduldet,
    haben das Chaos mitverschuldet.
    Der Untergang ist abzusehen,
    mit Absicht lässt man es geschehen,
    und es entstehen Flüchtlingshorden,
    die Frauen schänden, Männer morden.
    „Wir schaffen das!“ klingt zwar nach Sieg,
    doch endet das mit Bürgerkrieg.

    Helmut Zott

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  2. Pingback: An die Willkommensklatscher – à jour aufbereitet! – website-marketing24dotcom

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