Klassische Musik für jeden Tag – 12. Juli

Franz Strauss (1822-1905)
Nocturno op.7
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Klassische Musik für jeden Tag – 11. Juli

George Gershwin (1898-1937)
Porgy and Bess – „Bess, you is my womwn now“
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Klassische Musik für jeden Tag – 10. Juli

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Lied ohne Worte in E-Dur
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Klassische Musik für jeden Tag – 9. Juli

Edward Elgar (1857-1934)
Cello concerto in E minor, Op 85: 3rd. Movement Adagio
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Klassische Musik für jeden Tag – 8. Juli

Scott Joplin (1867-1917)
Gladiolus Rag
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Die Grünen zerlegen sich

Und nicht etwa klammheimliche Freude…

empfinde ich darüber, wie die Grünen sich jetzt augenscheinlich demontieren. Dank „Analphabeta Baerbock“, dank der Frauenquote, dank arroganter Anmaßung, dank diktatorischer Allüren, dank der immer offensichtlich er werdenden Verachtung des „gemeinen Volks“, dank luzider Doppelmoral, dank eines pampigen und nervenden Spitzenpersonals.

Ich denke, es hätte gar nicht des defäitistischen Artikels der taz bedurft Es ist vorbei, Baerbock“, um die Vermessenheit dieser halbseidenen Kanzlerinnenkandidatin zu decouvrieren.
Eine Autorin namens Silke Mertins schreibt dort:

„Wenn Baerbock also etwas am Klima und der Zukunft der kommenden Generationen liegt, dann sollte sie ihre Kandidatur so schnell wie möglich an Habeck abgeben. Sieht sie es nicht ein, dann liegt es jetzt bei den einflussreichen Parteigranden ihr klarzumachen: Es ist vorbei, Annalena! Vielleicht wäre sie eine gute Kanzlerin geworden, doch dafür müsste sie zuerst ein hohes Ergebnis für ihre Partei erreichen. Sie kann diese Wahlen nicht mehr gewinnen, dazu ist ihre Glaubwürdigkeit zu stark beschädigt.“

Sogar grünverschleimte Postillen wie Die Süddeutsche, Der Tagesspiegel, Die Zeit usw. signalisieren Reserve gegen ihre vormalige Lichtgestalt und bezweifeln die damit verbundene Wahlkampf-Strategie der favorisierten Ökokommunisten-Partei.
Wie zu erwarten, wird aber natürlich auch die Sexisten-Karte gezogen und das Ganze als ein Komplott alter weißer Männer bis hin zu Putin, russischen Oligarchen, vielleicht auch noch Trump, dargestellt. Frauen hätten keine Chance, an sie würden strengere Maßstäbe als an einen männlichen Bewerber angelegt werden, dröhnt es dann aus der feministischen Gebetsmühle. Unbeachtet dessen, dass man es mit dieser Annalena mit einer Hochstaplerin und schamloser Abschöpferin zu tun hat. Deren Leistungsbilanz auf politischem wie intellektuellem Gebiet als „unter aller Sau“ einzustufen ist. Geht es nicht um das politische Spitzenamt einer immer noch renommierten Wirtschaftsnation?
„Unter aller Sau“ war auch der dünkelhafte Umgang mit dem Mitbewerber Robert Habeck. Wie sagte Baerbock bei einer Vorstellung beim NDR:
„In manchen Dingen sind wir sehr anders. Und da gibt’s natürlich Themen. Vom Hause her kommt er“ – und sie macht dazu noch eine wegwerfende Handbewegung – „Hühner, Schweine, ich weiß nicht, was haste?, Kühe melken. Ich komm eher aus’m Völkerrecht, ja, da kommen wir aus ganz anderen Welten im Zweifel…


Jemand, der seine Nominierung an die Spitzenposition seiner Partei der feministischen Quotenfestlegung verdankt, sollte vielleicht etwas bescheidener auftreten. Aber sowas kommt den Kampf-Emanzen (aller politischer Couleur!) ohnehin nicht in den Sinn.
Welch unterirdisches (weibliches) Personal sich bei den Grünen diesbezüglich anhäuft, belegt auch diese hochnotpeinliche Geschichte der Saar-Grünen mit deren „Spitzenkandidatin“. Weil ein Mann sich an die erste Stelle der Landesliste für die BTW wählen ließ, drohen Bundesgrüne mit „Maßnahmen“ gegen den Landesverband und dessen Männer. Hätte man die Grünen-Spitzenpolitikerin Irina Gaydukova auf Platz 1 setzen sollen? Eine Person, die nicht einmal für ein Mandat im Gemeinderat von Klein-Kleckersdorf taugen könnte und eine der peinlichsten öffentlichen Blamagen auf einer Parteitagsbühne ablieferte. Aber halt Frau – und darum wenigstens vorerst mal auf Platz 2 gelandet.

https://youtu.be/QLcIfzc351g?t=14

Die arrogante Anmaßung geht sehr viel weiter als noch die Verächtlichmachung des (männlichen) Mitbewerbers Habeck („Hühner, Schweine, ich weiß nicht, was haste?, Kühe melken…“).
Analphabeta“ (Gerald Grosz) will „Deutschland erneuern“! Das ist ihr Programmschwerpunkt und die verlogene Passphrase der Partei. Und das äußert sie nicht nur in ihrem Buch. Wie heißt es auf dem Buchrücken dieses verlegerischen Murksprodukts aus dem Ullstein-Verlag: „Was treibt Annalena Baerbock an, persönlich und als Politikerin? Mit Sachverstand, Leidenschaft und einem klaren Wertefundament wirbt sie dafür, dass wir einander mehr zutrauen, um das zu verbessern, was uns wirklich wichtig ist – ob es um Klimaschutz, gesellschaftlichen Zusammenhalt oder um Europa geht.
Was sie unter Sachverstand oder einem klaren Wertefundament versteht, hat sie zweifelsfrei belegt. Die Fähigkeit, plappernd, ohne Punkt und Komma, auch hanebüchenen Unsinn zu erzählen, ist kein Ausweis von „Leidenschaft“.
Die Grünen möchten mit Annalena an der Spitze – und davon gehen sie weiter aus – die Welt verbessern. Wie schreibt die oben zitierte taz-Kolumnistin, die natürlich auch nicht aus ihrer grünen Wursthaut auskriechen kann: „Wenn Baerbock also etwas am Klima und der Zukunft der kommenden Generationen liegt, dann sollte sie ihre Kandidatur so schnell wie möglich an Habeck abgeben….“. Wie bescheuert ist das denn?
Weltverbesserung ist reine Anmaßung. Und die Menschheit hat ausreichend Erfahrung damit gesammelt, was Weltverbesserer bewirken: Von den Ausrottungs-Pogromen der Französischen Revolution bis hin zum „real existieren Sozialismus“ weltweit – der keineswegs ausgestorben ist.
Mit der schnatternden Blenderin konnte vielleicht durchaus darüber hinweg gesehen werden, was Grünen-Politik im Kern ausmacht: dass die Grünen nichts anderes sind als eine sozialistisch-diktatorische Verbots- und Verordnungspartei. Auch hier Täuschung und Umwölkung des Volkes als Kommunikationsprinzip. Nichts von „Freiheit“ des Individuums in seiner Lebensgestaltung und Werthaltigkeit ist im grünen Programm enthalten. Allenfalls die selbstdefinierte Freiheit dieser degenerierten elitären linksliberalen Großstadtklientel, die auf alle anderen, speziell auf das, was man noch Volk, Land, Familie, Heimat nennen möchte, verächtlich herabblickt.

Reden wir noch von der Doppelmoral. Wir brauchen gar nicht auf „Langstrecken Luisa“, das Millionärs-Töchterchen aus dem Reemtsma-Clan, Grünen-Mitglied und FFF-Frontfrau verweisen. Oder auf diese schrille Katha Schulze von den bayerischen Grünen, die eben mal zum Eis-Schlecken nach San Franzisko fliegt.
Es ist nachgewiesen, dass die Grünen die Vielflieger unter den bundesdeutschen Parlamentariern sind.
Um das Klima zu retten, flog Claudia Roth 43000 Kilometer um die Welt: nach Bangladesch, Kiribati und auf die Fidschi-Inseln, weil diese Länder besonders stark von den Folgen der Klimakrise betroffen seien.
Die Hamburger Justizsenatorin und Grünen-Landesvorsitzende Anna Gallina wollte einen Solidaritätsbesuch auf einem Flüchtlingsschiff abstatten. Da das Schiff wegen technischer Mängel aber umkehren musste, wurde ein Fischrestaurantbesuch auf Malta daraus, wo Hummer auf Partei- und dann auf Staatskosten serviert wurde.
Katrin Göring Eckardt reiste flugs nach Griechenland, um medienwirksam einen Blick auf die überfüllten Flüchtlingslager zu werfen und öffentlich ihre Tränendrüsen auszuquetschen. Sie sei für die Regierung unterwegs, erklärte sie in arroganter Selbstüberschätzung.
Nebeneinnahmen zu versteuern oder eine Zweitwohnungssteuer zu vergessen, wie bei Cem Özdemir oder Anton Hofreiter geschehen, kann bei dem selbstgegebenen hohen moralischen Anspruch schon mal unwichtig sein.
Ein früherer grüner Umweltminister in Baden-Württemberg, der während seiner Amtszeit sich im Sinne seiner Partei als Befürworter eines generellen Tempolimits von 130 km/h in Pose setzte, wurde auf der Autobahn als Raser erwischt. Seine Entschuldigung: „Ich hatte es eilig!“.
Baerbock als Meisterin der Selbstbedienung an öffentlichen Geldern: „Weihnachtsgeld“, „Corona-Sonderzahlung“, 40.000 € Promotionsstipendium – für etwas, das nie stattgefunden hat, das sie nie betroffen hat. Aber den Normalbürger durch ins Uferlose steigende Energiekosten und Steuern belasten – für die „Klimarettung“.

Bisher hat ihre Doppelmoral den Grünen nicht geschadet, denn die Medien stehen ja voll hinter ihnen und sie beherrschen auch die dazugehörigen scheinheiligen Rituale von Entschuldigung und Reuebekenntnis.

Und es ist ja so, wie Stefan Zweig erkannte: „Wahrhaftigkeit und Politik wohnen selten unter einem Dach“.

Da bleibt noch die Frage, wie kann man dazu mit einem so pampigen, ekligen, unsympathischen Führungspersonal so weit in Ansehen bei den Wählern kommen? Man denke an Anton Hofreiter, Claudia Roth, Renate Künast, Katrin Göring Eckardt, Jürgen Trittin. Alles nicht gerade Gestalten, denen man seine Kinder zur Aufsicht anvertrauen würde, ein Auto abkaufen, die Wohnung auf Vordermann bringen lassen, zu einer Grillfete einladen würde. Das scheint jetzt unfair, da ad personam gerichtet. Es sind aber deren Gedanken, Absichten und Verhaltensweisen, die uns normal Gestrickte so abstoßen.

Es ist noch etwas hin bis zur Bundestagswahl und die Grünen und die mit ihr verbandelte Medien-Mischpoke werden alles daran setzen, den aufgekommenen Abwärtstrend in den Umfrageergebnissen und in der Wählerwahrnehmung zu stoppen. Da wird kein Argument zu schäbig, keine Lüge zu dreist, keine Schmähung zu ranzig sein, um die grünen Blütenträume doch noch zu ermöglichen. Die Reaktionen von Spitzengrünen auf die berechtigten Anwürfe gegen Baerbock haben das Niveau schon vorgegeben. Die „Ökopaxe“ sind da so gar nicht friedlich: „Rufmord“, „bösartig“, „Schmutzkampagne“, „an den Haaren herbeigezogen“, „Diskreditierung der Glaubwürdigkeit“, „billig und schmutzig“. Und natürlich stecken – wie schon gesagt – alte Männer, Frauenfeinde und folgerichtig „Rechte“ dahinter. Da werden in den kommenden Wochen noch etliche derbe Knüppel aus dem Sack gelassen, denn man habe es ja – siehe die Aufzählung – mit äußerst sinistren Methoden und Gegnern zu tun, gegen die man sich wehren müsse.

Bleiben wir mal gelassen und genießen unsere nicht mal klammheimliche Schadenfreude; und lasst uns diese Grünen „gemeinsam verenden“, für welche die Person Baerbock kennzeichnend steht:

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Klassische Musik für jeden Tag – 7. Juli

Gustav Mahler (1860-1911)
Sinfinie Nr. 5 – 4.Satz
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Klassische Musik für jeden Tag – 6. Juli

Kurt Weill (1900-1950)
Lady in the Dark – My Ship
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Klassische Musik für jeden Tag – 5. Juli

Charles Villiers Stanford (1852-1924)
Beati quorum via
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„Kostet Menschenleben…“ – „Für den Tod von vielen Menschen verantwortlich…“

Ein paar kurze Gedanken zu unserer perversen Jetztzeit

Der eine Halbsatz stammt von einem grünen Bundestagsabgeordneten, der andere von der SPD-Katastrophen-Hupe Karl Lauterbach.
Windräder von Wohnungen fernzuhalten, „kostet Leben“ behauptet der grüne Bundestagsabgeordnete Oliver Krischer, um einen Schlag gegen den Kanzlerkandidaten der CDU zu führen: „Laschet-Politik“ kostet „überall auf der Welt – gerade in Kanada – Menschen das Leben!“ Weil in Kanada gerade eine Hitzewelle herrscht, wird der Kanzlerin-Baerbock-Widerpart Armin Laschet dafür verantwortlich gemacht.
Lauterbach stört sich an den Massen von Zuschauern in den Fußballstadien: „Das Spiel hat gestern noch mal gezeigt wie eng die Fans stehen, wie oft sie sich umarmen und anschreien. Es haben sich sicherlich Hunderte infiziert und diese infizieren jetzt wiederum Tausende. Die Uefa ist für den Tod von vielen Menschen verantwortlich.“ twitterte der lächerliche Professor aus „Haawad“.

  • Da sprechen zwei Vertreter des Sozialismus, der Ideologie, die nach dem Islam in der Geschichte die meisten Menschenopfer zu verantworten hat, über die Verantwortung für Todesopfer – in billigster und perverser Entstellung jeglicher Realitäten.
  • Gleich nach den islamisch motivierten Morden von Würzburg twitterte die unsagbare Sawsan Chebli, die Berliner SPD-Staatssekretärin für irgendwas: „Muslime sind immer wieder Zielscheibe von Hass u. Hetze, im Netz u. auf der Straße. Frauen mit Kopftuch werden bespuckt und bedroht. Moscheen werden attackiert. Täglich hören wir von Gewalt gegen Muslime. Antimuslimischer Rassismus trifft uns alle.“
  • Innenminister Seehofer sieht eine Ursache für den mörderisch Akt von Würzburg in völliger Verkehrung der Schuldfrage unter anderem darin: „Wenn ein junger Mann sechs Jahre in einem Obdachlosenheim lebt, ohne dass jemand hinschaut und sich kümmert, dann kann ich mit unserer Politik nicht zufrieden sein, da fehlt es am Bewusstsein.“ Wir haben ihn nicht „integriert“ und sind schuld, heißt das.
  • Eine Münchner Zeitung, der Merkur, schrieb in einem Artikel von „unfassbaren Jagdszenen“ und „Würzburg: Menschenmenge hetzt mutmaßlichen Mörder durch die Straßen.“ (Den Beitrag hat man nach einem veritablen „Shitstorm“ inzwischen abgeändert)
  • Für einen Verbrecher, der in den USA augenscheinlich durch Polizeigewalt ums Leben gekommen ist, knien deutsche Sportler „zum Gedenken“ nieder, nur weil er schwarz gewesen ist. Die Toten durch muslimische Gewalt im eigenen Land werden mit keinem Zeichen gewürdigt.

Da fragt man sich, in welcher Welt leben wir?

In einer weitgehend pervertierten Welt, möchte ich sagen; durch Entartung jeglicher moralischer Maßstäbe, die einmal für uns galten.

Was dieser grüne Abgeordnete und Karl Lauterbach äußern, ist Sprache der Gewalt, sie scheint sublim, ist aber in ihrer Wirkung „gellend und schrill“ (W.Sofsky).
Dieses Niederknien der Sportler bei ihren öffentlichen Auftritten ist gleichermaßen gellend und schrill und Ausdruck einer Gewalt gegen alle, die dem nicht folgen wollen.

„Der Westen“ ist so stolz auf seine hohen Werte, die Toleranz, die Gleichheitsgedanken, die angeblich „universalen“ Menschenrechte.
Die Toleranz ist pervertiert in den Nihilismus des Geltenlassens, schlimmer noch, der Ursache-Wirkung-Umkehr, die zu einer „heimtückisch modernen Krankheit“ geworden ist wie D.H.Lawrence schreibt.
Die Menschenrechte, gefasst in eine Charta, sind in der EU zur Rechtsnorm im politischen Handeln nach innen und außen geworden. Sie müssen denn auch für diejenigen gelten, die hierher kommen, die damit jedoch nichts am Hut haben und in ihrer religiösen oder ideologischen Verblendung ihren Opfern diese mit Absicht rauben wollen und rauben. Im Namen der Humanität und Kultur werden diese Feinde dieser Menschenrechte eingeladen und wehe, man äußert oder stellt sich dagegen. Deren Verantwortlichkeit für den „Tod von vielen Menschen“, das Kosten von Menschenleben werden ausgeblendet, unterdrückt.

Es mag mit der Überschrift nur bedingt zu tun haben, aber warum kommt mir wieder dieses alte Lied in den Sinn: „Wer jetzig Zeiten leben will“.
Es liegt viel Klugheit und auch Tröstliches in vielen unserer alten Lieder.
Auf denn:

Wer jetzig Zeiten leben will,

Muß hab′n ein tapfers Herze,
es sein der argen Feind so viel,
Bereiten ihm groß Schmerze.
Da heißt es stehn ganz unverzagt
In seiner blanken Wehre,
Daß sich der Feind nicht an uns wagt,
es geht um Gut und Ehre.

Geld nur regiert die ganze Welt,
Dazu verhilft Betrügen;
wer sich sonst noch so redlich hält,
Muß doch bald unterliegen,
Rechtschaffen hin, rechtschaffen her,
Das sind nur alte Geigen:
Betrug, Gewalt und List vielmehr,
Klag du, man wird dir’s zeigen.

Doch wie′s auch kommt, das arge Spiel,
Behalt ein tapfers Herze,
Und sind der Feind auch noch so viel,
Verzage nicht im Schmerze.
Steh gottgetreulich, unverzagt,
In deiner blanken Wehre:
Wenn sich der Feind auch an uns wagt,
Es geht um Gut und Ehre!

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