Die Grünen zerlegen sich

Und nicht etwa klammheimliche Freude…

empfinde ich darüber, wie die Grünen sich jetzt augenscheinlich demontieren. Dank „Analphabeta Baerbock“, dank der Frauenquote, dank arroganter Anmaßung, dank diktatorischer Allüren, dank der immer offensichtlich er werdenden Verachtung des „gemeinen Volks“, dank luzider Doppelmoral, dank eines pampigen und nervenden Spitzenpersonals.

Ich denke, es hätte gar nicht des defäitistischen Artikels der taz bedurft Es ist vorbei, Baerbock“, um die Vermessenheit dieser halbseidenen Kanzlerinnenkandidatin zu decouvrieren.
Eine Autorin namens Silke Mertins schreibt dort:

„Wenn Baerbock also etwas am Klima und der Zukunft der kommenden Generationen liegt, dann sollte sie ihre Kandidatur so schnell wie möglich an Habeck abgeben. Sieht sie es nicht ein, dann liegt es jetzt bei den einflussreichen Parteigranden ihr klarzumachen: Es ist vorbei, Annalena! Vielleicht wäre sie eine gute Kanzlerin geworden, doch dafür müsste sie zuerst ein hohes Ergebnis für ihre Partei erreichen. Sie kann diese Wahlen nicht mehr gewinnen, dazu ist ihre Glaubwürdigkeit zu stark beschädigt.“

Sogar grünverschleimte Postillen wie Die Süddeutsche, Der Tagesspiegel, Die Zeit usw. signalisieren Reserve gegen ihre vormalige Lichtgestalt und bezweifeln die damit verbundene Wahlkampf-Strategie der favorisierten Ökokommunisten-Partei.
Wie zu erwarten, wird aber natürlich auch die Sexisten-Karte gezogen und das Ganze als ein Komplott alter weißer Männer bis hin zu Putin, russischen Oligarchen, vielleicht auch noch Trump, dargestellt. Frauen hätten keine Chance, an sie würden strengere Maßstäbe als an einen männlichen Bewerber angelegt werden, dröhnt es dann aus der feministischen Gebetsmühle. Unbeachtet dessen, dass man es mit dieser Annalena mit einer Hochstaplerin und schamloser Abschöpferin zu tun hat. Deren Leistungsbilanz auf politischem wie intellektuellem Gebiet als „unter aller Sau“ einzustufen ist. Geht es nicht um das politische Spitzenamt einer immer noch renommierten Wirtschaftsnation?
„Unter aller Sau“ war auch der dünkelhafte Umgang mit dem Mitbewerber Robert Habeck. Wie sagte Baerbock bei einer Vorstellung beim NDR:
„In manchen Dingen sind wir sehr anders. Und da gibt’s natürlich Themen. Vom Hause her kommt er“ – und sie macht dazu noch eine wegwerfende Handbewegung – „Hühner, Schweine, ich weiß nicht, was haste?, Kühe melken. Ich komm eher aus’m Völkerrecht, ja, da kommen wir aus ganz anderen Welten im Zweifel…


Jemand, der seine Nominierung an die Spitzenposition seiner Partei der feministischen Quotenfestlegung verdankt, sollte vielleicht etwas bescheidener auftreten. Aber sowas kommt den Kampf-Emanzen (aller politischer Couleur!) ohnehin nicht in den Sinn.
Welch unterirdisches (weibliches) Personal sich bei den Grünen diesbezüglich anhäuft, belegt auch diese hochnotpeinliche Geschichte der Saar-Grünen mit deren „Spitzenkandidatin“. Weil ein Mann sich an die erste Stelle der Landesliste für die BTW wählen ließ, drohen Bundesgrüne mit „Maßnahmen“ gegen den Landesverband und dessen Männer. Hätte man die Grünen-Spitzenpolitikerin Irina Gaydukova auf Platz 1 setzen sollen? Eine Person, die nicht einmal für ein Mandat im Gemeinderat von Klein-Kleckersdorf taugen könnte und eine der peinlichsten öffentlichen Blamagen auf einer Parteitagsbühne ablieferte. Aber halt Frau – und darum wenigstens vorerst mal auf Platz 2 gelandet.

Die arrogante Anmaßung geht sehr viel weiter als noch die Verächtlichmachung des (männlichen) Mitbewerbers Habeck („Hühner, Schweine, ich weiß nicht, was haste?, Kühe melken…“).
Analphabeta“ (Gerald Grosz) will „Deutschland erneuern“! Das ist ihr Programmschwerpunkt und die verlogene Passphrase der Partei. Und das äußert sie nicht nur in ihrem Buch. Wie heißt es auf dem Buchrücken dieses verlegerischen Murksprodukts aus dem Ullstein-Verlag: „Was treibt Annalena Baerbock an, persönlich und als Politikerin? Mit Sachverstand, Leidenschaft und einem klaren Wertefundament wirbt sie dafür, dass wir einander mehr zutrauen, um das zu verbessern, was uns wirklich wichtig ist – ob es um Klimaschutz, gesellschaftlichen Zusammenhalt oder um Europa geht.
Was sie unter Sachverstand oder einem klaren Wertefundament versteht, hat sie zweifelsfrei belegt. Die Fähigkeit, plappernd, ohne Punkt und Komma, auch hanebüchenen Unsinn zu erzählen, ist kein Ausweis von „Leidenschaft“.
Die Grünen möchten mit Annalena an der Spitze – und davon gehen sie weiter aus – die Welt verbessern. Wie schreibt die oben zitierte taz-Kolumnistin, die natürlich auch nicht aus ihrer grünen Wursthaut auskriechen kann: „Wenn Baerbock also etwas am Klima und der Zukunft der kommenden Generationen liegt, dann sollte sie ihre Kandidatur so schnell wie möglich an Habeck abgeben….“. Wie bescheuert ist das denn?
Weltverbesserung ist reine Anmaßung. Und die Menschheit hat ausreichend Erfahrung damit gesammelt, was Weltverbesserer bewirken: Von den Ausrottungs-Pogromen der Französischen Revolution bis hin zum „real existieren Sozialismus“ weltweit – der keineswegs ausgestorben ist.
Mit der schnatternden Blenderin konnte vielleicht durchaus darüber hinweg gesehen werden, was Grünen-Politik im Kern ausmacht: dass die Grünen nichts anderes sind als eine sozialistisch-diktatorische Verbots- und Verordnungspartei. Auch hier Täuschung und Umwölkung des Volkes als Kommunikationsprinzip. Nichts von „Freiheit“ des Individuums in seiner Lebensgestaltung und Werthaltigkeit ist im grünen Programm enthalten. Allenfalls die selbstdefinierte Freiheit dieser degenerierten elitären linksliberalen Großstadtklientel, die auf alle anderen, speziell auf das, was man noch Volk, Land, Familie, Heimat nennen möchte, verächtlich herabblickt.

Reden wir noch von der Doppelmoral. Wir brauchen gar nicht auf „Langstrecken Luisa“, das Millionärs-Töchterchen aus dem Reemtsma-Clan, Grünen-Mitglied und FFF-Frontfrau verweisen. Oder auf diese schrille Katha Schulze von den bayerischen Grünen, die eben mal zum Eis-Schlecken nach San Franzisko fliegt.
Es ist nachgewiesen, dass die Grünen die Vielflieger unter den bundesdeutschen Parlamentariern sind.
Um das Klima zu retten, flog Claudia Roth 43000 Kilometer um die Welt: nach Bangladesch, Kiribati und auf die Fidschi-Inseln, weil diese Länder besonders stark von den Folgen der Klimakrise betroffen seien.
Die Hamburger Justizsenatorin und Grünen-Landesvorsitzende Anna Gallina wollte einen Solidaritätsbesuch auf einem Flüchtlingsschiff abstatten. Da das Schiff wegen technischer Mängel aber umkehren musste, wurde ein Fischrestaurantbesuch auf Malta daraus, wo Hummer auf Partei- und dann auf Staatskosten serviert wurde.
Katrin Göring Eckardt reiste flugs nach Griechenland, um medienwirksam einen Blick auf die überfüllten Flüchtlingslager zu werfen und öffentlich ihre Tränendrüsen auszuquetschen. Sie sei für die Regierung unterwegs, erklärte sie in arroganter Selbstüberschätzung.
Nebeneinnahmen zu versteuern oder eine Zweitwohnungssteuer zu vergessen, wie bei Cem Özdemir oder Anton Hofreiter geschehen, kann bei dem selbstgegebenen hohen moralischen Anspruch schon mal unwichtig sein.
Ein früherer grüner Umweltminister in Baden-Württemberg, der während seiner Amtszeit sich im Sinne seiner Partei als Befürworter eines generellen Tempolimits von 130 km/h in Pose setzte, wurde auf der Autobahn als Raser erwischt. Seine Entschuldigung: „Ich hatte es eilig!“.
Baerbock als Meisterin der Selbstbedienung an öffentlichen Geldern: „Weihnachtsgeld“, „Corona-Sonderzahlung“, 40.000 € Promotionsstipendium – für etwas, das nie stattgefunden hat, das sie nie betroffen hat. Aber den Normalbürger durch ins Uferlose steigende Energiekosten und Steuern belasten – für die „Klimarettung“.

Bisher hat ihre Doppelmoral den Grünen nicht geschadet, denn die Medien stehen ja voll hinter ihnen und sie beherrschen auch die dazugehörigen scheinheiligen Rituale von Entschuldigung und Reuebekenntnis.

Und es ist ja so, wie Stefan Zweig erkannte: „Wahrhaftigkeit und Politik wohnen selten unter einem Dach“.

Da bleibt noch die Frage, wie kann man dazu mit einem so pampigen, ekligen, unsympathischen Führungspersonal so weit in Ansehen bei den Wählern kommen? Man denke an Anton Hofreiter, Claudia Roth, Renate Künast, Katrin Göring Eckardt, Jürgen Trittin. Alles nicht gerade Gestalten, denen man seine Kinder zur Aufsicht anvertrauen würde, ein Auto abkaufen, die Wohnung auf Vordermann bringen lassen, zu einer Grillfete einladen würde. Das scheint jetzt unfair, da ad personam gerichtet. Es sind aber deren Gedanken, Absichten und Verhaltensweisen, die uns normal Gestrickte so abstoßen.

Es ist noch etwas hin bis zur Bundestagswahl und die Grünen und die mit ihr verbandelte Medien-Mischpoke werden alles daran setzen, den aufgekommenen Abwärtstrend in den Umfrageergebnissen und in der Wählerwahrnehmung zu stoppen. Da wird kein Argument zu schäbig, keine Lüge zu dreist, keine Schmähung zu ranzig sein, um die grünen Blütenträume doch noch zu ermöglichen. Die Reaktionen von Spitzengrünen auf die berechtigten Anwürfe gegen Baerbock haben das Niveau schon vorgegeben. Die „Ökopaxe“ sind da so gar nicht friedlich: „Rufmord“, „bösartig“, „Schmutzkampagne“, „an den Haaren herbeigezogen“, „Diskreditierung der Glaubwürdigkeit“, „billig und schmutzig“. Und natürlich stecken – wie schon gesagt – alte Männer, Frauenfeinde und folgerichtig „Rechte“ dahinter. Da werden in den kommenden Wochen noch etliche derbe Knüppel aus dem Sack gelassen, denn man habe es ja – siehe die Aufzählung – mit äußerst sinistren Methoden und Gegnern zu tun, gegen die man sich wehren müsse.

Bleiben wir mal gelassen und genießen unsere nicht mal klammheimliche Schadenfreude; und lasst uns diese Grünen „gemeinsam verenden“, für welche die Person Baerbock kennzeichnend steht:

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2 Antworten zu Die Grünen zerlegen sich

  1. Hervorragend beschrieben Herr Dr. Ebenhöh. Ich hätte es nicht besser gekonnt. Meine Hochachtung ! !

  2. bedient euch sagt:

    Die Häme gehört zum manipulativen Wippschaukeleffekt. Was will man anderes erwarten von „den Guten“? Annalena betreffend griff aktuell ein im sonntäglichen Presseclub zugelassenes SPRINGERle (BILD) allen ernstes ins K_ _: „Annalena, die Denkerin“. (Habeck, der Verkäufer). ECHT!
    Welchen Kandidaten wählt ihr denn? Laschet? Scholz? **Ich werde wieder alles (demokratisch) durchstreichen. 20 Prozent der Stimmen, die sich NICHT vertreten fühlen, sind sowieso „Ausschuss“. Und würde mich Johannes Resch (—>Homepage) – ÖDP und Familienpartei – anschliessen.
    Diese Häme geht leider am Kern vorbei: Da sind nicht nur einige unter uns, sondern viele, die sich mit Branson ins All schiessen lassen würden: ohne Reue, ohne Läuterung, ohne Respekt vor dem Ganzen. „Alte weisse Männer und Frauenverächter“…. Jedenfalls hat die C-DU im Handaufhalten mal wieder den Vogel abgeschossen:
    https://www.sueddeutsche.de/politik/nebeneinkuenfte-bundestag-abgeordnete-studie-otto-brenner-stiftung-1.5347565
    Handaufhalten oder unsaubere Machenschaft steht synonym für GIER. Kein Gedanke (siehe Landwirtschaftsministerium) dafür
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=74121
    https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/artensterben-die-fakten-mit-dirk-steffens-100.html
    Gesäte Ungleichheit und die Ernte:
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=73944

    **Da gäbe es noch eine wirklich eloquente und nachdenkende Dame, der man momentan den Hahn abdreht und der man den Globish-Fettnapf verzeihen möge. (zit. aus ihrem Buch, gelesen bei nds als Kommentar:
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=74027
    „Familiärer Background (statt Hintergrund), Shitstorm (Sturm der Entrüstung), up to date (auf der Höhe der Zeit), Rollback (Rückschritt), Jobs (Arbeitsplätze), Outsourcing (Auslagerung), Ranking (Platzierung), Player (Akteure), know-how (Fachwissen, Kompetenz), Tickets (Karten), Output (Arbeitsergebnis), gesplittet (geteilt, aufgeteilt), Level (Niveau, warum nicht mal französisch?) failed state (gescheiterter Staat, Schurkenstaat), Pipeline (Leitung, Rohrleitung), Win-win-Situation (für beide Seiten von Gewinn), Nanny (Tagesmutter)“

    …das will ich alles auch nicht

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