Grüne + „Hygiene“ = Diktatur absolut

Unter Hygiene versteht man Gesundheitspflege bzw. Gesundheitspolitik.
Die Gesundheit der Menschen wurde während der Corona-Pandemie die Grundlage für weitreichende Beschneidungen der Freiheitsrechte. Corona wird als Blaupause für politische Eingriffe mit dem Hinweis auf Gesundheit. Die Behauptung, die Gesundheit der Bürger zu schützen, wird zum Türöffner für alle gewünschten „Transformationen“ mittels Gesetzen und Verordnungen. Auch alle neuen Definitionen von gesellschaftlich korrektem Lebensstil können sich auf dieses Argument stützen. Die Einschränkung von Grundrechten zum Schutz des einzelnen Lebens muss umfassend sein.
„Es gibt selten Themen in der Politik, wo sich Bodo Ramelow und Sebastian Kurz, Robert Habeck und Markus Söder, Papst Franziskus und Karl Lauterbach einiger waren, als darin, dass es eine gute Sache ist, mal auf das gute Leben zu verzichten, um die Älteren und Schwächeren vor dem heimtückischen Coronavirus zu schützen, und eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern.“
schreibt Martin Steppan auf Novo.

Grüne Weltanschauung

Es sind vor allem die Grünen, die schon immer versuchten, die Ansichten, Neigungen, Bedürfnisse und Vorlieben der unterbelichteten Bevölkerung in ihnen gefällige Richtungen zu lenken, sei es durch moralische Appelle und Programme, durch Beeinflussung oder Manipulation, sei es durch mehr oder weniger offenen Zwang – wie es uns gegenwärtig vorgeführt wird.

Die Grünen wussten von Beginn an, was der Menschheit abträglich sei: Atomkraft, saurer Regen, Ozon, Pflanzenschutzmittel, Kunstdünger. Relativ spät, erst mit Ausrufung der globalen Klimakatastrophe, kam dann das CO2 dazu, bzw. alles, was irgendwie CO2 in der belebten wie unbelebten Natur erzeugt.
Schlagworte, anhand denen sich die grüne Ideologie in Szene setzen konnte, waren Tschernobyl – später kam Fukushima hinzu, Waldsterben, Ozonloch, Tierwohl versus Massentierhaltung, NOx und „Feinstaub“.
Aufgrund der Herkunft vieler Grüner aus kommunistischen Gruppierungen wird neben dem „ökologischen“ natürlich auch das antikapitalistische und antinationale Feld beackert. Als Feinde wurden die kapitalistisch geprägte Industrie und die Agrarwirtschaft definiert; natürlich auch die Bürger, welche sich von deren Leistungen abhängig gemacht haben. Das Grundübel in der Gesellschaft liegt für Grüne bzw. Linke zudem in einer rechten Gesinnung in der Bevölkerung, welche nicht das Wohl des Menschengeschlechts insgesamt im Auge hat, sondern sich durch nationalistische und damit „faschistische“ Dispositionen auszeichnet, männerdominiert ist und repressiv auftritt gegen Minderheiten, Frauen und sexuelle andersartig orientierte Menschen.

Aufgrund ihrer ökologischen „Expertise“ wissen die Grünen natürlich, was dem Bürger auch in seiner Gesundheit abträglich ist, bzw. auf welche Pfade diesbezüglich die Menschen zu führen sind.
Mit ihren Vorschlägen zur ökologischen wie zur gesundheitlichen Risikominimierung vermochten sich die Grünen bei einem überwiegend großstädtischen und angeblich gebildeten Klientel als besonders verantwortlich zu verkaufen. Verantwortungsethik neben Gesinnungsethik – etwas, das jeden Politiker nobilitiert.

Die Gesundheit

Der Staat setzt sich mit aller Macht dafür ein, unser aller Wohlergehen zu erhalten – damit niemand vor der Zeit dahinscheidet.
Und dagegen kann man schwer opponieren.

Besonders in der Pandemie kann er seine „Fürsorge“ flagrant unter Beweis stellen, wenn auch verbunden mit Zwangs- und Ordnungsmaßnahmen und Einschränkung von Freiheitsrechten.
Gesundheit ist das höchste Gut, wird behauptet – und da heiligt der Zweck jegliche Mittel.
Das rechtfertigt, sich mit Verboten, Regulierungen, Richtlinien, Steuern, bewusstseinsbildenden Maßnahmen und neuerdings auch mit den Psychotricks des sog. Nudging in die private Lebensführung der Bürger, die öffentliche Debatte und in unternehmerisches Handeln einzumischen. Mit nicht mehr nur schleichender Bevormundung, durch Entmündigung der Bürger werden alle Grundlagen unterhöhlt, auf denen eine freiheitliche Demokratie ideell beruht.

Demokratie lebt besonders auch von der Auffassung, dass erwachsene Menschen selbst am besten wissen, was gut für sie ist, und dass der Staat gefälligst ihren Meinungen, Interessen und Neigungen gegenüber Respekt zu zeigen hat.
Diese Botschaft passt jedoch nicht zur real existierenden Medikalisierung unserer Gesellschaft, bei der individuelles Verhalten zunehmend pathologisiert und alles Mögliche als schädlich oder zur Sucht erklärt wird. Genuss und Konsum müssen einer gleichmacherischen Therapiekultur zum Opfer fallen, in der nach Vorgaben durch die Politik oder durch selbstermächtigte „zivilgesellschaftliche“ Organisationen Ärzte, Psychologen, die Pharmazeutik und Institutionen das Dasein kanalisieren sollen, wo es doch eigentlich um das Ausleben individueller Autonomie gehen sollte.
Unkontrollierte oder spontane menschliche Leidenschaft und Bedürfnisbefriedigung gelten einer Politik, die Bürger nicht mehr als Gestalter, sondern vor allem als Störer, Verschmutzer oder Gefährder sieht, als gefährlich. Gefährlich für die Bürger selbst, für andere und für die Gesellschaft als solche.
Mit dem Argument der Gefährdung oder Zersetzung haben schon immer politische oder religiöse Autoritäten gegen in ihren Augen Nonkonformisten oder Renegaten gekämpft. Wer ungesund lebt, belastet die Solidargemeinschaft wird dem Sünder vermittelt.
Wer sich derzeit nicht an das Abstandsgebot hält, keine Maske trägt und Quarantänemaßnahmen umgeht, wird gar als womöglicher Totschläger gebrandmarkt. Kommunen, welch eine erhöhte Inzidenz an Corona-“Infizierten“ aufweisen, werden als Hotspots im gegenwärtigen biologischen Krieg beschämt.

Gesundheitsminister oder Landwirtschaftsminister verstehen sich vornehmlich als „Verbraucherschützer“, indem man den Bürgern Maßnahmen wie Reduktionsstrategien für Salz, Zucker und Fett in Lebensmitteln, Anti-Raucherinitiativen von der EU-Tabakproduktrichtlinie bis zu öffentlichen Rauchverboten, auferlegen möchte; natürlich auch eine Impfpflicht bei diesbezüglich nicht willfährigem Verhalten. Dazu kommen Kampagnen gegen das Fleischessen oder „Veggie-Days“. Beim Fleischverzicht geht es inzwischen ja gar nicht mehr nur um die Gesundheit, sondern mehr und mehr ums Große und Ganze der Welt. Hier treffen sich grüner Ökowahn und paternalistische Gesundheitspolitik – oder „Volks-Hygiene“.

Von irgendwelchen Hohlköpfen unter den medialen Schwindelverbreitern werden die Grünen gerne als inzwischen „bürgerlich“ apostrophiert oder im „liberalen Lager“ angesiedelt. Nichts ist falscher als dieses. Die Grünen sind die Verbots- und Bevormundungspartei schlechthin und stehen an der Spitze der gegenwärtig agierenden Freiheitsfeinde.
Wer grün wählt, muss wissen, dass er für den Weg in die Unfreiheit, den Weg in die Knechtschaft gehen möchte. Das ist sicher wie das Amen in der Kirche!

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