Habeck der „Staatsmann“

Ist er das?

Nachdem protestierende Bauern sich in Schlüttsiel (Schleswig-Holstein) „zusammengerottet“* haben, um angeblich den Fähranleger zu blockieren, mit dem der buntesdeutsche Wirtschaftsminister Robert Habeck zurück von einer Urlaubs-oder privaten Dienstreise? ** – wieder am Festland anlegen wollte, und angeblich zur Rückkehr zur Hallig Hooge „gezwungen“ worden war, hyperventilieren die deutschen Demokratie-Repräsentanten:

  • Justizminister Marco Buschmann (FDP) sprach von „Gewalt gegen Menschen oder Sachen“
  • Regierungssprecher Steffen Hebestreit: „Eine solche Verrohung der politischen Sitten sollte keinem egal sein.“ Die Blockade der Ankunft Habecks „ist beschämend und verstößt gegen die Regeln des demokratischen Miteinanders“.
  • Grünen-“Geheimdienstpolitiker“ Konstantin von Notz: „Der Verrohung des politischen Diskurses folgen Drohungen und Gewalt.“
  • Grünen-Fraktionsvorsitzende Britta Hasselmann: „Erschreckend, eine völlige Grenzüberschreitung und ein Angriff auf die Privatsphäre von Robert #Habeck! Das hat nichts mit friedlichem Protest in einer lebendigen Demokratie zu tun.“
  • Buprä Frank-Walter Steinmeier: „Das dürfen wir nicht hinnehmen“ … Zu sehen, wie ein Minister auf einer privaten Reise von einer aggressiven Menschenmenge eingeschüchtert wird und sich nach Bedrohungen in Sicherheit begeben musste, hat viele in unserem Land schockiert, auch mich.“

Erste Frage: Ist Habeck ein Staatsmann?
Im Deutschen ist es eine „respektvolle Bezeichnung, die eine große Befähigung kennzeichnet“ … „einen Politiker, der nach Auffassung der öffentlichen Meinung etwas geleistet haben, das über alltägliche Politik hinausgeht.“ (Wikipedia)
Die „Jubel-jaulenden Hofhunde“ von den Medien haben Habeck – zusammen mit solchen Leuten, wie oben zitiert – schon in persona sogar zu einem „Staatsorgan“ hochstilisiert, das nicht kompromittierbar sein darf. Eine Perversion des Begriffsinhaltes!

Über die Befähigungen und Leistungen des Staats- Verfassungsorgans Habeck in persona aber schweigt des Sängers Höflichkeit.

Zweite Frage: Ist Habeck ein Feigling oder war die „Flucht“ eine Inszenierung?
Hat er tatsächlich Angst um „Leib und leben“ haben müssen? Bei dem vorhandenen Polizeiaufgebot! Oder war die „Flucht“ nicht eher eine medienwirksame Inszenierung, um jeglichen Protest gegen ihn zu kriminalisieren?
Ich neige zu dieser Einschätzung.
Feigling?

Ein Feigling ist er nichtsdestotrotz!

Erinnern wir uns an Helmut Kohl, als er seinerzeit in Halle mit Eiern beworfen wurde. Er stürzte sich unerschrocken in das Getümmel gegen Leute, die seine Argumente nicht hören wollten.
So was muss nicht unbedingt sein.
Aber Kohl war aber auch ein Staatsmann!

Staatsmänner – Pardon, ich vergaß – und Staatsfrauen heute:
Je miserabler ihr Tun ist, umso empfindlicher reagieren inzwischen die Regierenden mit Unterstützung ihrer Hofschranzen in den Medien.

______________

* Zusammenrottung“: neudeutsch für eine Demonstration, die sich gegen Regierungsabsichten oder Politiker richtet.

** Merke: ein Politiker, auch ein Flasche, ist immer und überall auf einer „Dienstreise“, auch im Urlaub.

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2 Antworten zu Habeck der „Staatsmann“

  1. Patricia Steinkirchner sagt:

    Ich finde ja die Bauern großartig. Habeck ist ein lächerlicher Wicht. Er verachtet Deutschland ( ich verzichte auf die diesbezüglichen Äußerungen) und ist für sein Amt völlig ungeeignet. Aber das ist ja die gesamte Regierung.

  2. Anonymouse sagt:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Habeck

    Wer hierin eine Befähigung zum Wirtschaftsminister und Vizekanzler Deutschlands findet, möge mich bitte darauf aufmerksam machen.
    Merz meinte über Scholz : „Er kann es einfach nicht.“ Ich übernehme und reiche es an Habeck. Der arme Mann erscheint mir von den vielen Wirkmächten in einem Industrieland völlig überfordert und erschlagen. Es gäbe jeden Tag so viele Sofort-Entscheidungen zu treffen, jaaa, da bleibt ja gar keine Zeit zum rumphilosophieren. Robert, bleib bei deinen Leisten und schreib‘ die Bücher, die die Welt nicht braucht.

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