Furor teutonicus.

In Deutschland wird jetzt getestet auf Teufel (Corona) komm raus. So braucht man sich nicht verwundert die Augen reiben, darüber, dass in den täglichen Wasserstandsmeldungen des RKI neue Horrorzahlen über Neu-“Infizierte“ kolportiert werden: „ …höchster Wert seit April“.
Zeitgleich wird in den Medien berichtet, dass laut der Aussagen führender US-Forscher die täglichen Meldezahlen wenig über die tatsächlichen Corona-Neuinfektionen aussagen würden. Man beruft sich dabei auf einen Bericht der New York Times, in dem die aktuelle Coronavirus-Teststrategie vieler Länder infrage gestellt würde. Ob der positiv getestete Patient tatsächlich ansteckend ist, lasse sich durch den angewendeten Standardtest nicht sagen.
Kontaktsperren, Quarantänemaßnahmen, Reise-Verbote, Auskunftspflicht bei Restaurant-Besuchen, Abstandsgebote in der Öffentlichkeit, Maskenpflicht in nahezu allen geschlossenen Bereichen usw. Und das alles strafbewehrt bei Nichtbefolgen.
Es beweist sich, wenn die Deutschen etwas anfangen, dann treiben sie es bis zum Exzess, nach dem Motto „Und wenn alles in Scherben fällt, heute retten wir Deutschland und morgen die ganze Welt.“
Das ist er der Furor teutonicus, der vor nichts Halt macht, gerade auch nicht, wenn es unseren Politikern angeblich um die Gesundheit des Volkes geht – und natürlich auch der Welt.
In Anlehnung an das gleichnamige patriotische Gedicht von A. J. Winckler (1911) kann man sagen:

Auch bei Corona braust er, wie er brausen muß:
Der Furor teutonicus!

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