Edler die Spenden nicht fließen, als zu der Weihnachtszeit …

Jetzt flattern sie wieder herein in unsere Briefkästen – unaufgefordert: Briefe mit von uns nicht erbetenen Inhalten, mit Kugelschreibern, Kalendern, Weihnachtskarten, CDs usw., und verbunden mit Spendenaufrufen. Von der Caritas bis zur DLRG, Ärzte ohne Grenzen bis zu diversen Kinderhilfsorganisationen, usw.
Manche bescheiden sich aber auch mit einfachen Bettelbriefen.

GNZ vom 12.12.2023

Aber die Spendenbereitschaft der Deutschen hat nachgelassen, beklagt der „Deutsche Spendenrat“. Dennoch kamen von Januar bis September immer noch 3,2 Milliarden Euro zusammen. Interessant: „Der »Löwenanteil«, rund 40 Prozent der Spenden kommt von Menschen, die 70 Jahre oder älter sind.“
Dazu zähle ich! Und es ist auch so dass wir, meine Frau und ich, jährlich einen vierstelligen Betrag für gemeinnützige Zwecke ausgeben, vor allem für die Kindernothilfe u.ä. sowie von Fall zu Fall für verschiedene andere, vielleicht dringliche Zwecke.
Nicht mehr für das Rote Kreuz und dessen Unterorganisationen, nicht mehr für Caritas und Diakonie, nicht mehr für „Ärzte ohne Grenzen“, den BUND oder Greenpeace! Die staatliche Unterstützung über meine Steuergelder (ja, wir zahlen weiterhin Steuern – und nicht wenig!) für alle diese Politik-machenden NGOs, einschließlich der Kirchen, muss reichen und ist in fast allen Fällen soundso unangemessen.

Heute erreichte mich ein Bettelbrief von „Hoffnungszeichen“, in dem man mich mittels der tränenträchtigen Schilderung des Einzelschicksals einer 83-jährigen Ukrainerin zu einer Spende für „ältere Menschen“ in der Ukraine bewegen möchte.

Man möge mich jetzt für hartherzig halten, aber das hat mich ärgerlich gemacht und ich werde nichts „für die Ukraine“ tun!
Haben wir nicht im eigenen Land Altersarmut und -Not?
Gibt es nicht Millionen von Rentnern, denen ihre erarbeitete Rente nicht mehr auskömmlich zum Leben reicht?
Sorgt man in der Gemeinschaft nicht zunächst für seine Nächsten? Beginnend bei der Familie, dann für den „Nachbarn“ und für das eigene Volk. Gilt das Prinzip, das „Gesetz“ der Subsidiarität nicht mehr?
Für unsere Regierung offensichtlich nicht mehr: Milliarden für „Klimaschutz“ in Afrika und Indien, für Radwege in Peru, für Panzer und Waffen für die Ukraine und für deren Infrastruktur, „humanitäre“ Unterstützung für Gaza und für die Terroristenorganisation der Hamas.
Das kann fortgesetzt werden!
Bleiben wir kurz bei der Ukraine.
Wo bleibt die Unterstützung durch die eigene wohlhabende (und gleichwohl auch korrupte!?) Bewohnerschaft für ihre Alten? Hunderttausende von Ukrainern haben sich nach Deutschland verdrückt und beziehen in hohen Anteilen Unterstützung – Bürgergeld für Nichtstun!
Mir schwillt der Kamm, wenn ich in dem benachbarten Kurort die Luxuslimousinen und SUVs mit ukrainischem Nummernschild herumstehen sehe! Und das sind nicht wenige!

Ich denke, mit diesen („hartherzigen“) Gedanken bin ich nicht allein und es erklärt auch die nachlassende Spendenbereitschaft. Die für die professionellen Spendeneintreiber jetzt „besorgniserregend“ anmutet.
Ja, macht Euch nur Sorgen, sage ich! Aber schaut euch erst mal um im eigenen Land! Wendet euch an die Politiker, die Milliarden der von den Bürgern erwirtschafteten Gelder verschleudern, an die Medien, die sie dabei nicht nur „moralisch“ unterstützen. Wendet euch an die Bischöfe, Prälaten und Pfaffen, die im Wohlstand schwelgen und an Weihnachten besonders die Wohltätigkeitsschalmeien blasen.
Aber lasst uns in Ruhe! Nicht nur zur Weihnachtszeit!
Denn wir spenden trotzdem weiter an die, die sonst ohne Hilfe dastehen würden.
Behaltet euren „Incentive“-Dreck: die Kugelschreiber, Kalender und Weihnachtskarten (verschickt an die meisten, die ohnehin nichts schreiben). Nehmt dieses Geld einschließlich des Portos und steckt es in eure „Projekte“!
Nur, lasst uns in Ruhe!
Den wir sind hilfsbereiter und spendabler, als ihr glauben möchtet.

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16 Antworten zu Edler die Spenden nicht fließen, als zu der Weihnachtszeit …

  1. Patricia Steinkirchner sagt:

    Sehr richtig. Ich halte es seit Jahren genauso. Diese rührseligen Bettelbriefe samt Inhalt fliegen sofort in den Müll.

  2. KW sagt:

    Seit mein Fuß am 14.10. 1989 den bRD-Boden betreten hat, habe ich willentlich nichts an irgendwelche Organisationen gespendet, unwillentlich ging jedoch jährlich die Hälfte der Ertrags des schulischen Weihnachtsbasars irgendwohin in die Welt. Ich war sprachlos und fragte nach dem Grund. Weil es uns so gut geht, bekam ich zur Antwort. Mag ja sein, aber ich hatte noch Wünsche offen. Als erstes wollte ich mein Haus, dann schicke Designerklamotten und Reisen. Nein, das anonyme Spenden ging mir auf den Senkel, auch weil ich mir gleich zu Anfang denken konnte, daß da das Personal im aufgeblähten Wasserkopf auch gehörig abgreift. Trotzdem gab ich deutschen Bettlern in der Hamburger Innenstadt und im Kiez regelmäßig Geld, weil ich wirklich dankbar war, daß ich als Zugereiste (1989) Beamtin im Schuldienst werden durfte. Auch dem Tierschutzverein 15 km von mir entfernt halfen wir ehrenamtlich bei Vermittlung der 4 diskriminierten Rassen Staff & Co. und beim Betteln um Spendengelder. Durch unsere Arbeit spendete unserem Verein die hiesige Dresdner Bank 15 000 €, so daß ständig ca. 10 dieser Hunde bei unserem Verein in selbstgebauten wärmeisolierten Holzzwingern mit Fenstern „zwischengelagert“ und später vermittelt werden konnten. Den Verein verließen wir, als er sich anderen Rassen zuwandte, weil sie leichter zu vermitteln waren. Als deutschen Bettlern der Zutritt ins HH Zentrum verwehrt wurde und Zigeuner die Mönckebergstraße belagerten, gab es von mir nichts mehr. Mit dem Tierschutz hörte ich 2009 auf. Aber dazu später.

    Ich finde es bis heute ekelhaft, wenn bei Spendengalas die Namen rundlaufen. Was für ein Zynismus!!! Auch der Ulrich Wickert schickte mir immer Bettelkarten, die im Papierkorb landeten.

    Ich bin also ein stockkonservativer regionaler Vertreter und will absichtlich der heimtückisch und brutal globalisierten Welt nichts abgeben. An die enjoy-Redaktion (da hörte ich im Auto noch Radio) HH schrieb ich einen empörten Brief, weil auch die Spenden fürs Ausland sammelten und die Armen hier vergaßen. Da bekam ich dann die Antwort, daß ich rechts (radikal gabs da vor 10 Jahren noch nicht) sei. 2009 empörte mich noch, als ich in der Mopo HH als „brauner Sumpf“ charakterisiert wurde, weil ich Abonnent der JF war und das auf meiner HP durch Verlinkung kenntlich machte. Eine Woche Verunglimpfung meiner Person veranlaßte den HH Tierschutzverein, auf meine ehrenamtliche Mitarbeit als Jugendbeauftragte nach meiner eingereichten Kündigung, war damals schon bei diesem Kampf zu müde, zu verzichten.
    Dieses Land ist kaputt!!! Reparatur und Kampf dagegen sinnlos. Irrenhaus!!!

    • Anonymouse sagt:

      Krass !
      Na wenn die kein Geld von rechten wollen, soll’s uns recht sein.
      Vielleicht sollte man die Wegelagerer aller coleur darauf hinweisen, bevor sie mit dem betteln anfangen. „Naaain, Sie wollen mein Geld nicht, denn ich bin rääächts !!!“ oder die unverfängliche Frage stellen : „Sind Sie sicher Nazigeld zu wollen ???“.
      Man hört ja immer wieder, dass man buhuhu „völkisch“ sei. Rein zufällig gibt es aber keinen Eid, der völkischer sein könnte als der vom Bundeskanzler.
      „Unglücklicherweise“ konnte man den noch nicht ändern, der ist im Wortlaut so festgeschrieben – keine Chance. 🙂

  3. Gerhard Bauer sagt:

    Ich spende nur der örtlichen Feuerwehr zur Christbaumversteigerung, ansonsten gibt es nichts. Die Militärhilfe für die Ukraine finde ich richtig und notwendig. Der Verbrecher Putin darf nicht gewinnen und weitere 1000 km an unsere Grenze heranrücken. Ich bin den Ukrainern dankbar für ihren Kampf und die Bereitschaft für die Unabhängigkeit ihres Landes notfalls auch zu sterben. Mit uns hätten die russischen Horden derzeit ein leichtes Spiel. Gott sei Dank gibt es auch noch die Polen dazwischen.
    Wir zahlen, sie kämpfen. Ein geringer Preis, denke ich. Lieber geben wir das Geld für die Ukraine aus als für diverse Regierungsprojekte, Klima und den Sch…. Auch der Aufbau der Ukraine wird Geld kosten, aber davon kommt sicherlich auch was in unsere Kassen. Es wäre nicht vorstellbar wenn die Ukraine verlieren würde. Diese kampfstarke Armee in russischen Händen. Welch ein Verlust.

    Auch noch ein Wort zu den ukrainischen Luxuskarossen. Ein Übel, zugegeben. Aber lieber ukrainische Karossen als moskowiter.

    Es lebe die Ukraine

    • Anonymouse sagt:

      Das sehe ich genauso. Dennoch warte ich schon mal auf Berichte, in denen sich ukrainische Oligarchen einbringen – hab noch keinen einzigen gelesen.
      Außerdem halte ich Putin für einen kapitalen Schwerverbrecher, dem es das Handwerk zu legen gilt und Russland selbst, halte ich für eine Verschwendung vor dem Herrn !
      Muss man sich reinziehen : 8 Milliarden Menschen drängeln sich auf der Erde und dieses 160 Millionen Volk (nur 60% Russen) beansprucht ein Fünftel der begehbaren Erdoberfläche !
      Dem nicht genug, kann er den Hals nicht voll bekommen.
      Generell meine ich, dass der Zeitpunkt gekommen ist, um dies fundamental zu ändern.
      Nicht dass ich ein Hitlerfan war oder bin, aber hätten sich die West-Alliierten mit Hitler gegen Russland verbündet, sähe die Welt von heute ganz anders aus.
      Mit dem Österreicher wäre man sich schon einig geworden, außerdem hätte er nicht ewig gelebt, aber mit dieser mongolischen Mißgeburt ist ja überhaupt kein Auskommen. Ein widerlicher Mafiosi, dessen verlogenes West-Opfergehabe, durch seine Anbeter gepflegt wie ein goldenes Kalb, einfach unerträglich ist.

      • KW sagt:

        Liebe Maus, daß der Kurze in Rußland ein Mafiosi ist, da gebe ich Ihnen Recht. Ich habe das Buch „Gazprom, das unheimliche Imperium“ von Jürgen Roth gelesen. Der hat noch in Leningrad Milliarden gescheffelt, wie seine ganze Familie, weil er Lizenzen für die Ausfuhr von Rohstoffen ausgestellt hat. Dabei floß viel Geld in seine und die Tasche dessen, für den er sie ausstellte. Auch seine Verwandtschaft kam nicht zu kurz. Das Geld legte die Sippe aber in Rußland an. Seine Cousine hat sich einen riesengroßen Ferienkomplex am Schwarzen Meer bauen lassen.
        Als er dann am Ruder war, enteignete er die Oligarchen, die ihr Geld ins Ausland brachten oder ihren Betrieb ausbluten ließen. Patriot ist er schon.

        • Anonymouse sagt:

          hmmm „Patriot“ ? Na ich weiß nicht. Ein Patriot ist für mich einer, der nicht nur sein (von den Ahnen zusammengeraubtes) Land verteidigt, sondern auch für sein Volk was tut. Alle die dort waren beschreiben lediglich in Moskau und Sankt Petersburg Fortschritte, aber ansonsten weht doch immer noch im ganzen Land der sowijetische Armenhauswind.
          40% aller Produktionen hat er auf Kriegswirtschaft getrimmt. Mit Kriegswirtschaft hat man immer ein wachsendes BIP, aber leider kann man Waffen nicht essen und als schmückende Hauseinrichtung macht es sich auch nicht so toll.
          Die Schere zwischen extrem arm und super reich klafft in Russland viel weiter auseinander als in Westeuropa. Und der „Patriot“ hat so gut wie nichts dagegen unternommen.
          Ich halte ihn für Russland zu unfähig, zu aufgeblasen, zu skrupellos, zu verlogen, zu klein für dieses Land. Und ich bin überzeugt davon : er wird es selbst vernichten.
          Möcht echt mal wissen, was der sich einbildet, in welches Geschichtsbuch er als großer Staatsmann Einzug halten soll ? Das ist ja direkt lachhaft. Wohl eher als eine vom Westen nicht ernstgenommene beleidigte Leberwurst, – als militärische Großmacht, die sich am ukrain. Ostzipfel abarbeitet, – als Gewalterpresser und Massenmörder, – als best friend der übelsten Weltsysteme, – als China-Bückling und SOS-Funker, – als armseliges Westopfer, – als Atombomben-Kläffer ….

  4. Anonymouse sagt:

    Mich ärgern sie auch, diese Bettelbriefe. Was da allein an Porto verschwendet wird, geht auf keine Kuhhaut. Aber offensichtlich rechnet es sich immer noch.
    Ich spende nur noch von Hand zu Hand.
    In den Frauenhäusern werden bevorzugt die Opfer fremder Kulturen betreut – ernsthaft, die belegen alle Ressourcen.
    In den Tierheimen finanziert man bevorzugt osteuropäischen Welpenhandel aus mehr als fragwürdiger Produktion – Stichwort Qualzuchten.
    Bei den großen Organisationen stellen sich immer wieder Hinterziehungen heraus. Außerdem besteht mindestens die Hälfte all unserer Obdachlosen aus osteuropäischen Wintertouristen, die unsere Wärmestuben füllen.
    Und bei den Türgeschäften muss man ein Dauer-Abo abschließen, weil Bargeld nicht angenommen werden darf. Verweigert man dies, bekommt man noch einen netten Abschiedsspruch ala „Ich hoffe für Sie, dass Sie uns mal nicht brauchen !“ auf’s Auge gedrückt. Wenn die Quittungen und Durchschläge durchnummeriert sind, was sollte da wegkommen können ? Nein, es geht um die vertragliche Bindung des kündigungsfaulen Dauerspenders !
    Nee, das ergibt alles keinen Sinn. Ich spende Hand in Hand, da weiß ich wer es hat und kein Cent geht für Porto, Bank, Verwaltung, Werbung oder sonstwas drauf.
    Fehlen einem nur noch die Zeugen Jehovas – „Nein, wir wollen nicht Ihr Geld, zuerst wollen wir Ihre Seele“ – dann ist der Käs‘ aber echt gegessen !
    Ans Telefon geh ich schon gar nicht mehr – AB ist geschaltet, redliche werden zurückgerufen – und wenn mich das klingeln unbekannter Nummern nervt, hebe ich ab und leg wortlos wieder auf. Anders wird man diese Hyänen nicht los.
    Erst kommt die Familie, dann die Freunde, dann das soziale Umfeld im eigenen Volk und dann ist Ende Gelände. Wie beschrieben, geht das meiste per politischer Steuerhinterziehung sowieso in die weite Welt auf Wanderschaft ohne das man es steuern könnte. Naja, hauptsache der Steuerberater ist bestens versorgt.

  5. KW sagt:

    Antwort an die Maus vom Dezember 19, 2023 um 12:25 pm Uhr

    Rußland widersetzt sich dem Westen, der seit seinem Bestehen (USA) zig Angriffskriege führt, deren Banken in Privathand sind, die mitregieren und so die Geldströme steuern können. Das dortige System ist nicht nur in Gelddingen unmoralisch, wir sind US-Kolonie und im Ernstfall Brennpunkt eines Atomkrieges. Solche „Beschützer“ brauchen wir nicht. 78 Jahre Besatzung ist zuviel!!!
    Putin verweigert sich dem Genderquatsch, er wehrt sich gegen die Natoerweiterung. Beides gefällt mir. Daß mein Mann und ich nicht Rußland als Wohnort bestimmt haben, hängt nicht nur mit den Lebensbedingungen, sondern auch mit Kriminalität und Mafia zusammen, wobei letztere erst nach der UdSSR aus den Löchern kroch, vorher hatte man als Normalbürger keine Berührungspunkte, wenn man denen nicht in die Quere kam. Hier waren mal geordnete Verhältnisse. In die bin ich dann 1986 zurück (DDR). Damals wurde in der UdSSR die Kultur gepflegt, im Fernsehen Volkslieder, – tänze, Ballett. Der Neffe meines Mannes tritt auch jetzt mit seiner Band mit Volsliedern auf und kann davon leben. Auch die von Rom unabhängige Kirche steht wieder im Mittelpunkt. Beides fehlt der bRD, Traditionspflege und eine Kirche der 10 Gebote. Leben möchte ich dort nicht.

    • Anonymouse sagt:

      Ohje, auf die „geordneten Verhältnisse“ der DDR kann wohl jeder einigermaßen freie Mensch verzichten. Und sind diese Verhältnisse der DDR nicht genau das, was die Ostdeutschen vorgeben im geeinten Deutschland verhindern zu wollen ?
      Nach Ihren Zeilen, bin ich mir da nicht mehr so sicher.
      Diesen Widerspruch nimmt euch doch keiner mehr ab. Man kann doch nicht rumlaufen und eine DDR 2.0 verhindern wollen und gleichzeitig alle DDR-„Vorzüge“ aufzählen. Das ist doch komplett paradox.

  6. KW sagt:

    Maus, legen Sie die Haßkappe ab und konzentrieren sich auf das Elend hier und heute.
    Passend zur Weihnachtszeit. Leise…(stirbt die bRD)

    https://www.youtube.com/watch?v=syC88iagHps

    • Anonymouse sagt:

      Ja, so macht das unsere sozialistische Regierung auch : wenn ihr was gesagtes nicht passt, dann hat der Sager gehasst und die „Hassrede“ ist ja verboten. Eine sehr praktische Vorgehensweise, die uns in unserer BRD nicht geläufig war. Kommt alles aus Ihrer Heimat, wie Sie es ja gerade so überaus selbstverständlich und selbstredend beweisen.

      Und nein, ich schaue mir Ihr Video nicht an. Schon allein deswegen nicht, weil Sie Ihren Schulmeisterton nicht ablegen können. Ich habe Ihnen schon öfter gesagt, dass ich nicht Ihr BRD-Zögling und Sie nicht meine DDR-Gouvernante sind. … scheint bei Ihnen nicht anzukommen. Pech für Sie.

  7. KW sagt:

    Oje, Maus, ich muß mich vor Ihnen nicht rechtfertigen, ich denke, jeder, der lesen und verstehen kann, hat begriffen, daß ich nichts besonders Positives zur dDR geschrieben habe. Ich sprach von geordneten Verhältnissen. Dazu zähle ich geringe Kriminalität im Alltag, Aufklärung durch Gerichte bei Gewalt, 0 Prostitution oder Drogenhandel in der Öffentlichkeit, was ja immer Kriminalität nach sich zieht.
    Das alles war auch in der sozialistischen UdSSR gegeben bis auf Diebstahl überall, vor allem im Gedrängel, weil man auch dort überall anstehen mußte oder in den öffentlichen Verkehrsmitteln, die immer überfüllt waren trotz Fahrzeiten im Minutentakt, wohl weil die Fahrkarten so spottbillig waren. Dort habe ich gelernt, auf meine Handtasche aufzupassen. Plastiktüten wurden vom Boden aus im Gedrängel mit Rasierklingen aufgeschnitten. Sowas zu melden war sinnlos, ebenso der Gang ins Fundbüro. Beim Anblick von Zigeunern muß man die Straßenseite wechseln, riet man uns gleich bei Einreise.
    Überhaupt regelten die Russen alles über die Mafia im Verborgenen. Das gilt auch für die Russen hier. Da kauft man sich einen Schläger oder Mörder, der das für einen erledigt, Gewalt eben. Die Polizei war korrupt wie alle Behörden, oft wurde man im Auto ohne Grund belästigt, damit man einen Schein in den Führerschein legt, um sie lautlos loszuwerden. Das gab es in der dDR nicht.
    Das Elend nach 1990 war, daß die bRD-Regierung und die eingesetzten dDR- Oppositionellen keinen Plan hatten (haben durften), was man an Positivem aus beiden Systemen bRD und dDR übernehmen könnte. Mir scheint, das Schlechte von beiden hat man zusammengefügt. Und so haben wir das künstliche bRD-Konstrukt. Wenn das untergeht, um etwas Neues entstehen zu lassen, habe ich nichts dagegen und helfe sogar mit, ein ordentliches Schulsystem aufzubauen.

    • Anonymouse sagt:

      Das diese „geordneten Verhältnisse“ einen Preis haben, ist Ihnen beim durchdenken der Systeme noch nicht aufgefallen.
      Mir würde aus der DDR nichts einfallen, was man hätte übernehmen können ohne nicht auch den Preis dafür mit zu übernehmen.
      Jede Medaille hat zwei Seiten und es gibt nichts zum Nulltarif.

  8. KW sagt:

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=108606

    Eine Vereinigung zu einem neutralen Teildeutschland hat der Westen von Anfang an abgelehnt, das zum Preis.

    • Anonymouse sagt:

      Ich habe die typisch SPD-verschwurbselte Rede Heinemanns sehr weit verfolgt, bis es mir zu dumm wurde, noch auf den Kern der Botschaft zu hoffen.
      Ich bin froh, dass sich der Westen von Russland nichts diktieren ließ.
      Übrigens hatten wir später einen Atomwaffensperrvertrag, ein atomares Abrüsten, ein generelles Abrüsten usw. ….. und der Osten rüstete auf ! …. deshalb stehen wir heute so belämmert da. Aber das wird uns kein zweites mal passieren. Waffen schaffen Frieden. Ein Ungleichgewicht ist Lebensgefährlich – wie man an der Ukraine sehen kann.
      Das Dilemma des neutralen Staates – ebenfalls eine russ. erpresste Neutralität, kann man in Österreich verfolgen. Das russ. domestizierte Volk kann sich vor lauter Angst vor einem Angriff wegen einer eventuellen Verteidigungsfähigkeit nicht einmal dazu durchringen den sky shield zu installieren. Nehammer hat es jetzt einfach gemacht, aber ein gewisses den Russen verbundenes Völkchen im Volke ist sauer – spekuliert aber darauf von der Nato einfach mitverteidigt zu werden. Dusch mich aber mach mich nicht nass. So hätten es sich dann wohl auch die neutralen Ostdeutschen erhofft.
      Eine neutrale Osthälfte wäre für seine Einwohner nicht besser gewesen als die DDR. Das stete Bangen um die eigene Sicherheit macht Menschen kaputt.
      Fast alle russ. Anrainer wollen in den Natobund und dies aus gutem Grund.
      Die einzigen die schon wieder raus wollen, sind die Ostdeutschen. Total verrückt und einfach nicht nachvollziehbar. Naja, da sieht man halt wieder, was eine gründliche antiwestliche Indoktrinierung vollbringen kann.
      Eigentlich unfassbar : alle Osteuropäer wollten und wollen in die Nato; die Ukrainer geben sogar ihr Leben dafür, aber die Schweiz und Österreich meinen es nicht nötig zu haben (Witz komm raus, du bist umzingelt) und die Ostdeutschen brüllen wie einst unsere Grünen : „NATO RAUS“ – „AMI GO HOME“. Behaupten aber gleichzeitig gegen Grün zu sein. Vor einigen Jahren waren wir mal im Osten und ich fühlte mich wirklich wie im Enterprise Holodeck in unsere 80er zurückversetzt. Ständig blieb ich stehen und konnte die Aneinanderreihung meiner Dejavus gar nicht mehr fassen. Wer mal eine Zeitreise machen will, muss nur in den Osten fahren. Naja, ich schweife ab … und wünsche eine gute Nacht.

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