In unserem lokalen Rotschmierkäse-Blatt (Gelnhäuser Neue Zeitung – dem RND zugehörig) erschien gestern ein Artikel über Benimmregeln für Arbeitnehmer bei „Aprilscherzen“. Sowas scheint in unserer real existierenden Spaßwelt inzwischen notwendig geworden zu sein.
Obschon schon im Glückszustand befindlich, kein Arbeit-Nehmer mehr zu sein, sollte meine (klein)bürgerlich strenge Erziehung und mein Bildungsstatus es auch mir verbieten, (April-)Scherze auf Kosten anderer zu machen. Die Zeiten sind aber inzwischen derart, dass ohne Ironie, Satire, bis hin zu Zynismus, diese nur noch schwer zu ertragen sind. Und da gibt es inzwischen so etwas, was man nur als zur Materie gewordene Dauer-Aprilscherze bezeichnen könnte – wenn die Situation nicht so ernst wäre: Die WHO, das Robert-Koch-Institut, die Virologie schlechthin, der Welt-Ärztekammer-Präsident, das deutsche Bildungs- und Wissenschaftssystem, usw. – der deutsche Bundespräsident und die neue Bundesregierung überhaupt.
Grundsätzlich möchte ich konsequent bleiben, halte nichts von „rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln“. Gerade oder weil ich einen Abschied auf den Weg gebracht habe. Ich habe meinen Entschluss, den Blog „altmod“ einzustellen, überdacht. Es war die Vielzahl von anerkennenden Mails und Kommentaren, ein plötzlicher nie gekannter Anstieg der Aufrufe – und vor allem die Gespräche mit Freunden, die mich dazu brachten, meine Entscheidung doch rückgängig zu machen. Besonders meine Freunde – viele bleiben einem ja nicht im Alter und in dieser „Epoche“ – haben mich davon überzeugt, wenn ich schon nicht mehr körperlich in der Lage bin, „zu turnen“, so sollte ich denn bei den gewohnten geistigen Übungen bleiben. Zudem in diesen Zeiten, die einen doch tagtäglich mehr und mehr „anfressen“. Mir war schon beim Schreiben der „Abschiedsmail“ klar, dass ich sowieso den Schnabel nicht halten kann und meine Finger vor einer Tastatur ins Zucken kommen, wenn ich meine, diese Gedanken oder Einsichten müssten „zu Papier“ gebracht werden. Und so folge ich weiter diesen Trieben und besonders auch darum, wenn ich die Freude machen kann, dass andere Zeitgenossen sich mit mir „gemein machen“ können. Also beweise auch ich die (durchaus politische) Inkonsequenz, von einmal Gesagtem doch zurückzutreten. Was man mir aber nicht als charakterliche Schwäche auslegen möge. Danke!
So auch dieser Internetauftritt, den ich mit Ablauf des Monats einstellen werde. Es ist an der Zeit, dass ich meine Dinge ordne und noch bewusst Abschied nehmen kann von manch Liebgewordenem. Ich danke allen Lesern und Gästen, die hier vorbei geschaut haben, für ihre Treue, Wohlwollen und für manchen wertvollen Kommentar. Ich wünsche allen eine bessere Zukunft als diese schäbige Gegenwart nicht nur in diesem März 2022
„Im Kopf des Fischs befindet sich das leicht verderbliche Hirn, und so verdirbt der Kopf zuerst und entwickelt sich der unangenehme Geruch. Es ist ein übler Geruch, ein entsetzlicher Gestank, welcher schließlich davon ausgeht.“
Der Deutsche hat an sich die höchste Meinung von seiner Obrigkeit. Verstärkt seit Luther ist dies dem kollektiven Empfinden der Deutschen eingebrannt worden: Die Obrigkeit von Gott gegeben, auch wenn Gottlose, , Geisteskranke, Kriegstreiber, Verbrecher, Massenmörder und Volksverderber die höchsten Ämter an sich gebracht haben. Auch wenn sie nur, wie besonders derzeit, nichts anderes sind als Repräsentanten einer widerlichen Krümelkackertyrannei (Wolf Biermann). Der Bundespräsident hat nicht die größte Macht im Staat, er ist nicht ein unmittelbar vom Souverän gewähltes „Organ“, gehört aber zur politischen Staatsführung. Er ist gleichwohl Staatsoberhauptund verkörpert angeblich die „Einheit des Staates. So findet man es man in der Exegese des Grundgesetzes.
Fischköpfe als Bundespräsidenten
Denke ich – nicht nur – an unsere beiden jüngsten Präsidenten der bunten Republik, kann ich mich nicht mehr gegen die von Fischköpfen aufkommende Kakosmie wehren. Bei Kakosmie hat man das Gefühl, etwas Beleidigendes riechen zu können, gar angenehme Gerüche werden als übel wahrgenommen, es kommt ein fäkalienähnlicher, brennender, fauler oder „chemischer“ Geruch auf.
Frank Walter Steinmeier
Steinmeier wird in die Geschichte eingehen als der Spalter und Hassprediger seines Volkes. Der Erfinder der aus einem verfaulenden Hirn entstandenen Phrase vom „besten Deutschland, das je gegeben hat“. Der Grund, warum Steinmeier seinerzeit Bundespräsident wurde, war angeblich ein Versehen. Die CDU hatte keinen Kandidaten, weil ihr alle nach den Medien-Erfahrungen mit Wulff und Köhler absagten. Bei der SPD hatten vielleicht begabtere Leute andere Pläne, also fiel die Wahl auf den damaligen Außenminister von der Spießluder-Partei-Deutschlands und wählte ihn auf dieser üblichen, schwindelfestlichen Versammlung zum „Präsidenten“. Den Meister der Floskelsprache, des Luftdreschens, Sprachverschmierens, des scheinmoralischen Faselns! Ein wahrlicher Grüß-August im herrschenden Zeitgeist. Soll man ihm noch seine linksradikale Vergangenheit vorwerfen? Wie heißt es: Wer mit 20 kein Sozialist ist, ist herzlos, wer es mit 40 immer noch ist, hat keinen Verstand. Steinmeier ist im Alter angekommen und hat beides gepflegt: herzlos und ohne Verstand.
Wie sagte er zum 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs. „Wir denken an diesem 8. Mai an die Opfer von Hanau, von Halle und von Kassel.“ Warum aber nicht an die Opfer des Breitscheidplatzes von Berlin? Oder die Opfer von damals, die Vertriebenen, Ausgebombten, Aufgeknüpften, Verhungerten, usw.
Dass Steinmeier nicht nur links, sondern linksextrem denkt und fühlt, dafür gibt es schon immer starke Indizien:
Sein Eintritt für die pöbelnde linksextreme Band „Feine Sahne Fischfilet“, die mit gewaltverherrlichenden Texten auf sich aufmerksam gemacht hatte. Die mörderische Terroristin Gudrun Ensslin ist für ihn eine „große Frau der Weltgeschichte“. Wir erinnern uns: Steinmeier gratuliert dem Mullahregime Iran zum Jahrestag der „islamischen Revolution“ – „Auch im Namen meiner Landsleute“!
Das Grundrecht auf Demonstrationen gegen die diktatorischen Freiheitsbeschränkungen wg. Corona und zur freien Meinungsäußerung sagt er:
„Wer sich gegen unser Recht stellt und sich mit selbst erklärten Staatsfeinden und verfassungsschutzbekannten Rechtsextremisten gemein macht, der kann sich nicht mehr glaubwürdig auf Demokratie und Freiheit berufen“.
Weitere Hirnrissigkeiten dieser Amtsperson aufzuzählen, spare ich mir.
Zusammenfassend Boris Reitschuster:
„Steinmeier lebt in seiner eigenen, ideologischen Welt. Statt zu einen, spaltet er. Statt aus der Geschichte zu lernen, totalitäres Gedankengut jeder Art abzulehnen, Brücken zu bauen, zu versöhnen, Gewalt aus jeder politischen Richtung und gegen Politiker jeder Couleur zu verurteilen, kann er seine ideologischen Scheuklappen nicht ablegen. Er instrumentalisiert die Geschichte für seine linke Weltanschauung.“
Joachim Gauck
Gauck, der Vorgänger von Steinmeier wird von den staatstollen Sperrtuten der GEZ-Medien immer noch auf gerne die auf ihre Gauckel-Bühnen gebracht. Warum eigentlich? Weil er so gut aussieht – genauso schön er fast reden kann? Dieser ehemalige Kanzellümmel aus der DDR, ein echter Himmelsheuchler und Gewissenswürmler lutherischer Provenienz.
In der DDR entschied er sich für ein Theologiestudium, also die „Lehre von Gott“ oder der Glaubensfaxerei und arbeitet ab 1967 als Pastor in einer Kirche, für den lutherischen Zauberladen. 1990 wurde er in der untergehenden DDR zum Abgeordneten in der Volkskammer für die Partei „Bündnis 90/die Grünen“ gewählt. War dann „Stasi-Beauftragter“ und trat dazu aus der Partei „die Grünen“ aus und legte die Pastortätigkeit ab. Bald darauf trennte er sich auch von seiner Frau, die ihm über die Jahre hinweg vier Kinder zur Welt brachte und suchte sich eine Kebse. Nach der vertraglichen Lösung auch vom Stasi-Gewerk konzentrierte sich Gauck auf die Medien und bekam auch direkt eine eigene Sendung im WDR und betrieb dort weiter bezahlte Massenbequasselung (sog. Polit-Talk) zu gekonnter Volksverdummung.
2012 wurde er wohl aufgrund dieser Befähigungen als Kandidat für das Bundespräsidentenamt von den roten und grünen Volksschindern vorgeschlagen und gewählt. 2017 verzichtete er zwar auf eine Wiederwahl, befliss sich aber nicht, endlich sein Pfaffenmaul zu halten und durfte weiter seine Gauckelpossen betreiben.
Zum Ukraine-Krieg, gleichwohl von einer dieser lohnsprechenden Zonen-Schicksen befragt, wußte er in bester lutherischer Pfaffen-Manier dünkelhafte Ratschläge zu geben: „Wir können auch einmal frieren für die Freiheit. Und wir können auch einmal ein paar Jahre ertragen, dass wir weniger an Lebensglück und Lebensfreude haben.“
Es ist eigentlich müßig, darauf hinzu weisen, dass dieser verlogene „Seelenhirt“ und Bigamist gewiss nicht zu denen zählt, die „frieren“ werden und den „Lebensfreuden“ entsagen. Sogar die Alpenpravda schreibt dazu, „Gauck blamiert sich im Fernsehen“.
Da erinnere ich mich an Wolf Biermanns „a la lanterne, a la lanterne“, als er sich die seinerzeitige Bonzenbande der DDR an den Laternenmast wünschte. Wie wurde er dafür geschmäht und bekriegt. Aber was bleibt dem von den „Eliten“ abfällig behandeltem Volk übrig, als sich nicht auch für solche Phantasien aufzuschließen. Wenigstens „metaphorisch“. Aber auch nur symbolisch abgetrennte Köpfe verbreiten noch lange einen widerlichen Gestank.
Der Reaktionär strebt nicht die vergebliche Wiederherstellung der Vergangenheit an, sondern den unwahrscheinlichen Bruch der Zukunft mit dieser schäbigen Gegenwart.