“Fressefreiheit”

Ein gefundenes Fressen für altmod

Fressefreiheit“: Rechte Kreise stürzen sich auf Baerbock-Versprecher in Russland“

liest man bei den Quälitäts- und Bildungs-Medien.
Ein Versprecher?
Dabei besitzt das Wort doch die Güte, schon jetzt zum Wort des Jahres 2022 ausgerufen zu werden.
Vermöge Dir Annalena, der sprachmächtigsten Person, der Lichtgestalt, die es in ein deutsches Ministeramt geschafft hat.
Denn ein mächtig´ Wort gar mit Außenwirkung.
Damit hast Du diesem humorlosen alten (weißen) Sack Lawrow in Moskau eine auf die Fresse gegeben, dass auch der Vladimir im Hintergrund garantiert vor dir das Fracksausen bekommen hat.

Meine Fresse, möchte man ausrufen!

Oder rekurriertest Du mit dem Wort vielleicht nur hellsichtig auf die herrschende Politik allgemein: „Hirn ist alle. Gibt nur noch große Fresse.“?

Mit dem Wort hast Du endlich auch Andrea Nahles Ansehen wiederhergestellt, mit ihrem ihrerzeit anstößigen Satz „Ab morgen kriegen sie in die Fresse“ (auch wenn nicht die Russen damit gemeint waren).
Auch der Pofalla, der einst einen „Parteifreund“ anraunzte mit: „Ich kann deine Fresse nicht mehr sehen“, ist damit von dir pardoniert worden.

Willst Du mit diesem Wort die Hoffnung in uns wecken, dass es bald vorbei sein wird mit der vorgeschriebenen Maskenverhüllung unseres Fresswerkzeugs?


Kann es sein, dass wir denn die Fresse nicht mehr länger halten müssen?
Oder müssen wir weiterhin „mehr fressen, als wir kotzen möchten“?

Beziehungsweise heißt das, man darf sich guten Mutes weiter die Fresse polieren lassen: Von der Polizei und im übertragenen Sinne auch vom Bundespräsidenten bis hin zu den Hetzern und Hassverbreitern in den Redaktionsstuben?

Polizei poliert Frau die Fresse – Quelle: Screenshot yotube

Ich fress ´nen Besen, wenn es anders gemeint ist.

Hat nicht Deine grüne Kamarilla das bekannte Wort von B. Brecht schon gewendet in „Erst kommt die Moral und dann (vielleicht) das Fressen.“?
Oder werden die Grünen davon abrücken, auch das Kilometerfressen zu verbieten?

In Grimms deutschem Wörterbuch findet man u.a.:
fresse, f. eine genäschige frau, die heimlich aus der hand, aus der tasche iszt. Stalder 1, 397. vgl. Säckelsau.Warum denke ich da an Dich, Annalena?

Kann es sein, dass der große deutsche Barockdichter Andreas Gryphius (*1616 ✝︎1664) das Programm der Grünen schon antizipiert hatte:

faste du, du fresser sonder gleichen!
toller, voller, grober eselskopf.
‚hüte dich, wo ich dich werd erreichen,
dasz ich dir die fresse nicht verstopf‘.

Das große Wort von der Fressefreiheit wird uns und viele Kapazitäten der deutschen Kultur- und Sprachwissenschaft „nachhaltig“ beschäftigen!

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