„Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.“

Der Kreuzverleugner Bedford-Strohm hat sich in seiner verinnerlichten, sozialistischen Manier für eine Vermögensabgabe zur Linderung der Belastungen durch die Coronakrise ausgesprochen:

„Man darf sich keine Illusionen machen, wenn die Krise vorüber ist, wird es eine riesige Solidaritätsanstrengung brauchen, und ich hoffe, daß wir alle dazu bereit sind. Besonders die, denen es finanziell gut geht.“

Kann man das auch so verstehen, dass desgleichen die Kirche auf Teile ihres Reichtums z.B. durch die Kirchensteuer verzichtet?
Selbstredend kann man denn eine solche Forderung an die Repräsentanten der Kirchen richten.
Ich bin da nicht hoffnungsfroh, dass das was zeitigt.

Wer sind die, denen es finanziell gut geht?

Es werden nicht die kleinen Selbständigen sein, die  Ladenbesitzer, die vielen Dienstleister, die in die Insolvenz geraten; nicht die künftig zahllosen Arbeitslosen, die es fraglos geben wird.

Der Herr Bischof Bedford-Strohm und sein Bruder im Geiste, Protz-Kardinal Marx werden wohl keine Abstriche bei ihrem Spitzen-Beamten-Salär erdulden müssen. Man wird ihnen auch nicht ihre 7er-BMW-Luxus-Dienstwagen wegnehmen, es sei denn, sie verzichten darauf.
Ich mag keine Neid-Diskussionen, aber der Schlenker im Blick auf diese „christlichen“ Heuchler muss schon erlaubt sein.

Wie heißt es im Buch der Sprüche:

„Durch den Mund des Heuchlers wird sein Nächster verderbt; aber die Gerechten merken’s und werden erlöst.“

Sie könnten zu „Gerechten“ werden, wenn sie selbst – ach Gott, nur in Teilen – auf ihre persönlichen, üppigen Pfründe verzichten würden.
Wenn sie dafür sorgen würden, den aufopferungsvollen Helfern und Pflegern in den Krankenhäusern und Pflegeheimen von Diakonie und Caritas ein dem Wert der Arbeit angemessenes Salär zu ermöglichen und nicht nach der „Krise“ die Geltung deren Arbeit wieder dem Vergessen zu überantworten.
Wenn sie ihre „Spenden“, die sie gar nicht von persönlichen aber von ihren Steuerpfründen abzweigen, in Nächstenliebe und nicht in die Fernstenliebe gegenüber Schleusern und Schleppern einfließen lassen würden. Wenn schon, dann in die Notlinderung am Ort des Entstehens.

Mit ihrem Handeln, ihren zentrovertierten Prätentionen anderen gegenüber, werden diese schlechten Hirten mehr verlieren als gewinnen.
Durch ein Nadelöhr werden sie nie passen.

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2 Antworten zu „Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.“

  1. Guten Morgen Frieder, was Du von diesen Gutmenschen verlangst ist ungeheuerlich, sie opfern ihr Leben Gott und dem Wohle der Menschheit. Ein voller Wanst und ein schönes Auto ist doch das Mindeste was man dafür als Entschädigung verlangen kann. Praktisch gesehen sind sie ehrenamtlich tätig.
    Es ist wohl an der Zeit, dass diese Hirten ihre Einnahmen direkt von den Gläubigen eintreiben. Dann schau ma mal.

  2. Emil sagt:

    Von Franke zu Franke,
    sehr geehrter aldmod,
    Ihre Berichte treffen immer wieder den Nagel auf den Kopf.
    Alleine die Kreuzverleugner lassen mit Sicherheit die Märtyer in ihren Gräbern rotieren.
    Die Heuchelei dieser Kirchenbonzen ist nicht zu übertreffen.
    Bleiben Sie am Ball, ihr salopper Schreibstil bringt mich eins um andere Mal zum Lachen. Und als Mediziner wissen Sie ja, dass das richtig gesund ist.
    Mit besten Grüßen aus Seßlach

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