Tauber sollte die Flatter machen

verlangt aktuell die Junge Union Baden-Württemberg.
Das berichten u.a. die Welt und die Huffington Post:

„Als Wahlkampfleiter treffe Tauber eine besondere Verantwortung beim schlechten Wahlergebnis der CDU, heiße es einem Papier, das der Zeitung vorliegt. Die Partei kam bei der Bundestagswahl gerade einmal auf 32,9 Prozent. Der Landesverband wirft dem Generalsekretär vor, mehrere Fehler begangen zu haben.“


Falsch und richtig!

Falsch ist, dass Peter Tauber der „Wahlkampfleiter“ war.
Richtig ist, dass das um einiges dickere Merkel-Suppositorium Peter Altmaier von A. Merkel für die Wahlkampfleitung bestimmt wurde. Siehe hier: http://www.faz.net/aktuell/politik/bundestagswahl/cdu-tauber-muss-wahlkampfleitung-abgeben-14966132.html

Falsch ist, dass Peter Tauber eine besondere Verantwortung hat, denn die liegt extraordinär bei seiner Chefin, Frau Merkel.
Richtig ist, dass Peter Tauber eine Mitverantwortung für das Wahlerergebnis der CDU hat, durch geschmacklose und timonische Äußerungen.
Die BaWü-JU hätte besser daran getan, den Rücktritt von Frau Merkel zu verlangen. „Der Fisch stinkt vom Kopf her“ ist ein gern mal gepflegtes Zitat eben jenes Peter Tauber. Man hätte also das Abschneiden des gesamten stinkenden Kopfes verlangen sollen und nicht nur das Entfernen eines zugehörigen Operculare.

Falsch ist, dass die CDU auf 32,9% der Wählerstimmen kam.
Richtig ist, die CDU erreichte 26,8% bundesweit, dazu kommen die auf den Bund hochgerechneten 6,2% der CSU.
Die Junge Union Bayern hat das Ergebnis der CSU konsequent zum Anlass genommen, gleich die Entsorgung von Horst, dem schlapp gewordenen Donau-Waller aus Ingolstadt zu fordern.

Falsch ist, dass man dem „Generalsekretär“ vorwerfen kann, mehrere Fehler begangen zu haben – d.h.: bewusste Fehler!
Richtig ist, dass Peter Tauber gar nicht anders kann, als er tut.
Dafür sind seine Charakterschwächen und seine Ignoranz einfach zu flagrant.
Kein Fall für ein parteitägliches Scherbengericht, sondern eher für eine sozialpsychologische Intervention. Man hat es eben nicht leicht, wenn man sich als Pupskissen von Frau Merkel verwenden lässt.
Ein Kommentator auf „Welt-Online“ macht sich darob Sorgen:

„Rücktrittsforderung an CDU-Generalsekretär Tauber“. Um Gottes Willen, das kann man doch mit dem Tauber nicht machen! Der hat doch bestimmt nichts Richtiges gelernt und damit gar keine Chance auf dem Arbeitsmarkt!“

Keine Sorge! – darf ich anmerken. Denn als Pupskissen hat er schon Fähigkeiten gesammelt, als er nach einem brotlosen Studium 2007 zum Pressesprecher der Deutschen Vermögensberatung AG, einer CDU-Anfütter-Institution eines gewissen Reinfried Pohle, berufen wurde.
Die Fähigkeit, laute und übelriechende Emanationen abzusondern, wird ihm wohl ein neues Avancement im Öffentlichen wie im Privaten ermöglichen.

 

Wahlverlierer 2017: Peter Tauber, CDU

Peter Tauber wurde als Stimmkreisabgeordneter im Wahlkreis 175 (Main Kinzig Kreis – Wetterau II -Schotten) erneut direkt in den Bundestag gewählt. Nach der krachenden Wahlniederlage der Merkel-CDU ist er natürlich bei den innerparteilichen Analysten für diese Niederlage aber scharf ins Visier geraten: Merkel und Tauber müssen weg, beide seien für den Linksruck der CDU verantwortlich – meinen nicht nur die Rest-Konservativen in der CDU. Denn Peter Tauber hat nicht erst nach dem 24. September 2017 ganz schlechte Papiere in seiner Partei. In seinem Wahlkreis hat er zwar mit seinen Erststimmen ein besseres Ergebnis als seine Partei eingefahren (36,4% zu 31,7%), gegenüber 2013 hat er jedoch 12,4% an Stimmen verloren (36,4% gegenüber 48,8%). Er hat damit mehr als die CDU im Bund und im Wahlkreis an Zustimmung eingebüßt.
Das haben seine „Parteifreunde“ in Berlin ganz sicher registriert. Jens Spahn z.B., ein anderer „Shooting-Star“ der Union, konnte z.B. seinen Stimmanteil entgegen dem Bundestrend gerade etwa behaupten.

Es ist ein Mysterium des Innersten der CDU bzw. deren Chefin Frau Merkel, wie ein Heiopei wie Peter Tauber in das Spitzenamt des Generalsekretärs dieser einstmals großen Partei berufen werden konnte. Man darf unverhohlen vom „Proporzhessen“ sprechen, Hessen hätte aber – trotz oder wegen Bouffier? – eine gewiss reputierliche Persönlichkeit in der Bundes-Spitze verdient. Aber die waren aus Hessen für den Bund eh dünn gesät. Mir fällt dazu gerade nur Alfed Dregger ein.

Gerade aus längerer persönlicher Bekanntschaft mit Peter Tauber in der MKK-CDU konnte ich nie einen Hehl aus meiner Geringschätzung machen.
Die mögliche Entmachtung von Peter Tauber hat sich ja schon vor einiger Zeit angekündigt, denn er hatte ja etliches an Peinlichkeiten angehäuft:

  • Man erinnere sich an die Affäre um die „Kaninchenjagd“ in seinem lokalen CDU-Beritt, dem hessischen Main-Kinzig-Kreis.
  • Bei der Landratswahl in eben seinem Heimatkreis erlitt denn die Tauber-CDU dann  eine peinliche Niederlage.
  • Peter Tauber leidet nicht nur unter einem (digitalen) Sprechdurchfall, der in verschiedenen bekannt gewordenen Fällen als „Shitstorm“ wieder auf ihn zurückflog:
    „Wer hier nicht für Merkel ist, ist ein Arschloch!“.
  • Einem Kritiker von Merkel beschied er auf Facebook ebenfalls, dass er ein Arschloch sei.
  • Auf die Nachfrage eines Twitter-Nutzers auf das CDU-Wahlprogramm in Abgrenzung zur SPD -„heißt das jetzt 3 Minijobs für mich?“ – erwiderte Tauber: „Wenn Sie was ordentliches gelernt haben, dann brauchen Sie keine drei Minijobs.“

So äußert sich ein Zyniker mit eingebildeter Macht, den jetzt die Realität einholt.

Tauber ist nicht nur ein Sprachpanscher im Deutschen, sondern er hat sich seit eh als übelster politischer Mundwerksbursche erwiesen.
Sollte unser politisches System nicht unheilbar krank sein, dann muss es sich von solchen Gestalten befreien oder diese – nicht nach Anatolien, sondern in die Bedeutungslosigkeit „entsorgen“.

Hier das für seinen Wert und der Persönlichkeit geeignete Dienstfahrzeug, das er schon mal vor einigen Jahren ausprobierte:

Sprachpanscher des Jahres 2017

Pressemitteilung des VDS (Verein Deutsche Sprache):

Evangelische Kirche Deutschlands ist Sprachpanscher des Jahres


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Mit deutlichem Abstand wurde die Evangelische Kirche Deutschlands (EKD) zum Sprachpanscher des Jahres 2017 gewählt. Den Negativpreis bekommt sie unter anderem für die Einrichtung sogenannter „godspots“ (gemeint ist kostenloses WLAN), die es neuerdings in vielen evangelischen Kirchen gibt, und die Sprachfreunde als Verhöhnung von Martin Luther ansehen, der für seine Bibelübersetzung oft wochenlang nach deutschen Wörtern suchte. Auch das Programm mit dem Motto „Segen erleben – Moments of Blessing“ der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau auf der Weltausstellung der Reformation in Wittenberg, mit der interaktiven Installation „BlessU-2“, hätte den großen Reformator sicherlich empört. Und dass gewisse EKD-Verantwortliche – zum Glück denken nicht alle so – im letzten Kirchentagsgesangbuch die bekannte Liedzeile „und unsern kranken Nachbarn auch“ zu einem scheinbar geschlechtsneutralen „und alle kranken Menschen auch“ umdichteten, hat sogar die ansonsten eher bedächtige Frankfurter Allgemeine Zeitung einen „Kulturfrevel“ genannt.

Den zweiten Platz belegte der/die/das Berliner Profx Lann Hornscheidt für die öffentliche Kampagne zur Geschlechtsneutralisierung der deutschen Sprache. Es folgt CDU-Generalsekretär Dr. Peter Tauber auf dem dritten Platz. Dieser war den Sprachfreunden mit seiner „#cnight“ im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin aufgefallen, inklusive „Innovation-Pitch“ und „Working-Spaces“ zu Themen wie „Bildung reloaded“ oder „eSports“.

Der Verein Deutsche Sprache kürt den Sprachpanscher des Jahres seit 1998. Zu den bisher Gewählten zählen die Bahnchefs Hartmut Mehdorn und Johannes Ludewig, die Politiker Günther Oettinger und Klaus Wowereit (Be Berlin), Ex-Postchef Klaus Zumwinkel, Telekom-Chef René Obermann und Obermanns Vorvorgänger Ron Sommer. Aber auch der Vorsitzende des Bundesverbandes Deutscher Bestatter e.V., wurde einmal gewählt; er war Sprachpanscher des Jahres 2001 für seine Mitverantwortung dafür, dass es in Deutschland seit Dezember 2000 den Ausbildungsberuf des „Funeral masters“ gibt.

Von einem der auszog, das Gruseln zu lernen …

Wer kennt es nicht, das bekannte Grimm-Märchen »Von einem der auszog, das Fürchten zu lernen«.

Hier eine moderne Variante dieses Märchenklassikers:

Als der Tag anbrach, ging der bisher so furchtlose Michel hinaus auf die Straße und sprach vor sich hin: »Mir geht´s so gut. Mir geht´s so gut. Sagen alle … Wenn mir’s nur einmal gruselte! Wenn mir’s nur einmal richtig gruselte!«
Da kam ein Mann heran, der hörte das Gespräch, das Michel mit sich selber führte und als sie ein Stück gemeinsam gegangen waren, sagte der Mann zu ihm: »Siehst Du dort die Bäume und Laternenmasten und diese großen Holzwände, wo jetzt die Parteien ihre Plakate aufhängen?«
Da ließ Michel seinen Blick schweifen und da sah er sie, diese Gestalten, die wieder das Land führen möchten. Leute, die er eigentlich nicht mehr sehen wollte:
die gruslige »Mutti« und ihren »General«,
den »Hellboy« Martin,
die schlimme »Grinchfamilie« mit Cem und die Frau Katrin,
und dann noch den gelben »Schachtelteufel« Christian.

Der Mann sagte dann noch zu Michel: »Schau heute abend die Tagesschau oder das Heute-Journal an; und die kleinen Filme vorher und nachher, die Dich zur Wahl aufklären.«
»Nein! Nein!« rief nun der Michel mit Entsetzen.
»Ach, was gruselt mir, was gruselt mir, lieber Mann! Ja, nun weiß ich, was Gruseln ist.«

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Sprachpanscher des Jahres 2017

Alljährlich führt der Verein Deutsche Sprache die Wahl zum Sprachpanscher des Jahres durch.
Zur Wahl 2017 schreibt der VDS aktuell:

Evangelische Kirche Deutschlands führt die Kandidatenliste für den Sprachpanscher des Jahres 2017 an

19. Juni 2017, Dortmund

Auf seiner Delegiertenversammlung in Kusel in der Pfalz hat der Verein Deutsche Sprache e.V. die Kandidatenliste für den Sprachpanscher des Jahres 2017 verabschiedet.
Prominentester unter den fünf Kandidaten ist die evangelische Kirche Deutschlands; sie hat im Lutherjahr das sprachschöpferische Erbe ihres Gründers mit „godspots“ (kostenloses WLAN in vielen Kirchen) lächerlich gemacht. Und das offizielle Liederbuch ihres Kirchtags in Wittenberg ist durch „kulturfrevlerische“ (FAZ) Verunstaltungen klassischer deutscher Liedertexte aufgefallen. Aus „und unseren kranken Nachbarn auch“ in „Der Mond ist aufgegangen“ wird genderneutral „und alle kranken Menschen auch“, neben anderen Manipulationen an diesem klassischen Text.
Weitere Kandidaten sind die Fluggesellschaft Air Berlin, die ihre Außendarstellung auch in Deutschland fast ausschließlich auf Englisch vornimmt, der/die Berliner Profx Lann Hornscheidt, der Landeswahlleiter Schleswig-Holstein (für seine republikweit empört kommentierte Wahlbenachrichtigung in so genannter „leichter Sprache“), und der CDU-Generalsekretär Dr. Peter Tauber. Tauber ist u. a .verantwortlich für die #cnight am 18. Mai 2017 im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin. In diesem Jahr erstmalig im Rahmen der #cweek. Unter dem Leitgedanken „Thinking Beyond – den digitalen Wandel erfolgreich gestalten“ beschäftigte man sich mit der digitalen Transformation. Im Rahmen der @cademy entwickelten die Teilnehmer Ideen, die in einem „Innovation-Pitch“ vorgestellt wurden. In drei parallelen „Working-Spaces“ wurden die zentralen Themen „digitaler Staat“, „Bildung reloaded“ und „eSports“ diskutiert.

Wahlberechtigt sind alle 35.000 Mitglieder des Vereins Deutsche Sprache; sie wählen den Sprachpanscher des Jahres zum 20. Mal. Zu den bisherigen Gewinnern zählen die Bahnchefs Hartmut Mehdorn und Johannes Ludewig, die Politiker Günther Oettinger und Klaus Wowereit (Be Berlin), Ex-Postchef Klaus Zumwinkel, Ex-Telekom-Chef René Obermann und Obermanns Vorvorgänger Ron Sommer, der den Reigen der Sprachpanscher im Jahr 1998 eröffnet hatte. Aber auch der Duden wurde schon gewählt. Der Sieger des Jahres 2016 war der ZDF-Intendant Thomas Bellut; auf die Beschwerde eines Zuschauers, er wisse mit der neuen ZDF-Sendung „I can do that – die große Promi-Challenge“ mit vielen „showacts“ – wenig anzufangen, hatte er die Zuschauerredaktion antworten lassen, die deutsche Übersetzung „Ich kann das“ sei dem ZDF „zu hölzern“.

Stimmzettel (pdf) werden bis zum 25. August in der Dortmunder Vereinszentrale entgegengenommen.

Mein Favorit ist natürlich aus „alter Verbundenheit“ Peter Tauber, Merkels Stiefelknecht und -lecker.

Wer mitwählen will, kann dies tun. Hier der Stimmzettel, der gleichzeitig auch ein Aufnahmeantrag für den VDS ist.
Wem die Deutsche Sprache ein Anliegen ist, sollte die 30 € Mitgliedsgebühr nicht scheuen. Man erhält dafür auch viermal im Jahr eine immer interessant gestaltete Mitgliederzeitschrift.

StUffz Tauber oder das Peterprinzip

Der »General« wurde degradiert

StUffz heißt Stabsunteroffizier: früher in der Wehrmacht und auch in der NVA waren das die Unterfeldwebel bzw. Unterwachtmeister. Ein StUffz ist der zweitniedrigste Unteroffiziersrang im deutschen Heer.
Diesen Dienstgrad hatte sich Peter Tauber als Freiwilliger nach dem Abitur bei der Bundeswehr noch ehrlich erdient. Später wurde er nach einigen Wehrübungen und mit reichlicher Protektion von CDU-Verteidigungsministern in den Offiziersrang gehievt. Schließlich ernannte ihn Frau Merkel zum »General«, jedoch nicht beim Militär, sondern für ihre im Abtakeln begriffene Partei namens CDU. Vom StUffz zum „General“ – was für eine Karriere!

Nun konnte man z.B. bei T-Online lesen:

»Merkel entmachtet Tauber«.

Schrieb nicht schon vor kurzem Spiegel Online:

»Angela Merkel scheint an ihrem Generalsekretär zu zweifeln. Für das Duell gegen SPD-Herausforderer Schulz holt die CDU-Chefin einen neuen Wahlkampfstrategen von Opel.
Mit Joachim Koschnicke, seit 2013 Cheflobbyist bei Opel, holt Angela Merkel einen langjährigen Vertrauten als Krisenmanager in die Parteizentrale.«

Der Berliner Tagesspiegel kam am 10. April mit der Schlagezeile ins Netz:

»Kanzleramtschef Altmaier schreibt Merkels Wahlprogramm – Peter Altmaier wird den Bundestagswahlkampf der CDU anstelle von Generalsekretär Tauber inhaltlich gestalten. Vorstandsmitglieder deuten das als Entmachtung Taubers …«

»Der schleichende Machtverlust eines überforderten Parteireformers.« schreibt nun süffisant ein Kommentator der Süddeutschen Zeitung

Als ein »Intimfreund« von Peter Taber hatte mich sein Avancement unter Merkel ohnehin stark verwundert. Dafür hat er nun das »Peter-Prinzip« verifiziert, das da lautet:

»Jeder Beschäftigte neigt dazu, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen“.

Man könnte meinen, das Peterprinzip hat seine Herkunft von Peter Tauber selbst. Es stammt jedoch von Laurence Johnston Peter, einem kanadischen Lehr, Sozialpsychologen und Professor. Peters These ist, dass jedes Mitglied einer ausreichend komplexen Hierarchie so lange befördert wird, bis es das Maß seiner absoluten Unfähigkeit erreicht hat, was in der Regel das persönliche Maximum der Karriereleiter markiert und weitere Beförderungen ausbleiben lässt. Peter:

„Nach einer gewissen Zeit wird jede Position von einem Mitarbeiter besetzt, der unfähig ist, seine Aufgabe zu erfüllen.“

Hat Peter T. daran gedacht, dass ihn das Namensprinzip ereilen könnte?
Nun ja, politische »Generalsekretäre« haben ohnehin eine einprogrammierte Ablaufzeit. Aber dass ihn die Entmachtung gerade kurz vor der »Schicksalswahl« für seine Chefin ereilt, lässt schon Rückschlüsse auf sein Ansehen bei ihr zu.

Ein hämischer Lieblingsspruch von Peter Tauber bei scheiternden Rivalen zu kommunalpolitischen Zeiten, als ich ihn kennenlernte, lautete:

»Als Tiger gesprungen und als Bettvorleger gelandet.«

Statt auf den »Tiger Tauber« verlässt sich Frau Merkel nun mehr auf ihren Kuschelbär Altmaier. Der hat ja auch ein dickeres Fell. Aber heißt der nicht auch Peter?

Herr Tauber, was sagen Sie dazu?

Klatsche für die Tauber-CDU im Main-Kinzig-Kreis

Natürlich hat ein „General“ der CDU vorderhand Wichtigeres zu kommentieren, als eine Landratswahl in der Provinz. Auch wenn es um den Heimatlandkreis, seine primäre politische Operationsbasis geht.

Die Heimat-CDU von Peter Tauber hat wieder eine ordentliche Watsche erhalten. Der sympathische, aber eigentlich irgendwie blasse SPD-Kandidat und Bürgermeister von Gelnhausen, Thorsten Stolz hat mit 58% der Stimmen bei insgesamt 6 Kandidaten einen nicht zu erwartenden direkten Erfolg bereits im ersten Wahlgang erzielt. Die von Peter Tauber in die Kandidatur gehievte CDU-Kandidatin kam auf schwache 21 %. (Nebenbei: Der mutig angetretene AfD-Kandidat landete mit 10,4 % der Stimmen auf dem dritten Platz.)

Für Peter Taubers Main-Kinzig-CDU sind mit dieser Wahl zwei prekäre Resultate verbunden: Zum einen das miserable Abschneiden der Kandidatin und zum anderen eine indiskutabel niedrige Wahlbeteiligung von 33,9 %. Letzteres muss sich natürlich auch ein Wahlsieger anlasten lassen.

Der Generalsekretär der CDU ist aber nach meiner Kenntnis der Verhältnisse im Main-Kinzig-Kreis jedoch der Hauptverantwortliche.
Zum einen ist auf seinen Druck eine von vornherein chancenlose (Quoten-)Frau nominiert worden. Damit verbunden erinnert sich bis jetzt gewiss jeder in der Region an die seinerzeitige Mobbing-Affäre mit Peter Tauber als Verantwortlichen. Die Wähler im größten hessischen Landkreis haben gewiss die „Kaninchen-Jagd“, die Peter Tauber in seinem CDU-Kreis angezettelt hatte, nicht vergessen – aus der die jetzt unterlegene CDU-Kandidatin erst einmal als Nutznießerin hervorging. In dem Zusammenhang wird auch nicht vergessen, dass er innerparteiliche Kritiker und auch lästige „Twitter-Follower“ schon mal als „Arschlöcher“ bezeichnete.
Der MK-Kreisverband stellte sich damals hinter Peter Tauber, gab ihm Rückendeckung und so verschwand die Affäre wie auch immer aus den Schlagzeilen. Das Gedächtnis der Wähler wirkt aber gelegentlich durchaus nachhaltig.

Die niedrige Wahlbeteiligung ist nur durch die zunehmende Politik- und Demokratieverdrossenheit zu erklären, für die Typen wie Tauber verantwortlich zeichnen. Die eigentlich bedauernswerte CDU-Kandidatin war durch den Tauber-Bohei von vornherein geschwächt. Für die Main-Kinzig-CDU mit ihren Tauber-Paladinen wird das gewiss nicht das letzte Ungemach bedeuten.

Es reicht, gnädige Frau!

Eine Ansprache an Frau Merkel

Warum verachte ich Sie nur, Frau Merkel? Warum halten viele Sie für die Verkörperung des missgünstigsten Geschicks, das man sich für unser Land vorstellen konnte? Für eine Zerstörerin all dessen, was vielen von uns nicht nur im politischen Leben heilig war und ist.
Ich will es Ihnen hier einmal deutlich sagen.

Sie waren eine Neuheit in der bundesdeutschen Politik, als Sie ausgerechnet aus ihrem bis dahin eher verdrucksten Politikdasein auftauchten, als sich Kohl, Schäuble und fast die ganze Führungsmannschaft der CDU in der unseligen Schwarzgeldaffäre auf lange Sicht kompromittiert hatten (mit gehässiger Nachhilfe durch die linksgestrickten Informationsmedien). Gerade als der deutsche Michel geglaubt hatte, sein Geschick in die Hände der sozialistisch-kommunistisch geprägten Kamerilla von Rot-Grün legen zu müssen, haben Sie sich mit einem perfiden Verrat an ihrem einstmaligen Gönner und Mentor Helmut Kohl den Heuschrecken in den Medien und sonstigen linken Kooperativen angedient.

Und so zieht sich denn auch der Verrat wie ein leitendes Prinzip durch Ihre Karriere.

Wer waren Sie bis dahin? Eine unbeholfen wirkende, unattraktive vormalige FDJ-Aktivistin mit einem logopädischen Problem.
Erinnern Sie sich, meine Dame, dass sie durch einen ausgewiesenen Stasi-Spitzel, nämlich Wolfgang Schnur, über den Hebel des „Demokratischen Aufbruch“ bei Kohl eingeführt wurden?
Kohl musste mit dem Klammerbeutel gepudert gewesen sein, Sie gleich als Familienminister, dann als Umweltminister einzusetzen. Ich entsinne mich nicht einer erinnerungswürdigen Maßnahme oder Verlautbarung von Ihnen in diesen Ämtern. Sie waren damit mitverantwortlich, dass die CDU 1998 bei der Bundestagswahl eine krachende Niederlage, das schlechtestes Wahlergebnis seit 1949 eingefahren hat. Dass Schäuble Sie dann als Generalsekretär der CDU installierte, ließ neben der Rückenmarksverletzung auch eine höhere sitzende Schädigung des damaligen Not-Vorsitzenden der CDU vermuten. Sie haben ihm diese Fehlleistung wie ihrem Mentor Kohl gedankt: mit dem Dolch in den Rücken.
Ich weiß nicht, wer den Artikel vom 22. Dezember 1999 als Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wirklich verfasst hat, oder wer Ihnen dabei die Hand geführt hat, um Kohl in den Rücken zu fallen und um die CDU von ihm abzunabeln. Mit Ihrer „Aufarbeitung“ der Schwarzgeldaffäre haben Sie dann vorübergehend auch den korrupten Kronprinzen Kohls, Wolfgang Schäuble parteipolitisch entsorgt. Das war denn auch der erste potentielle Gegner in Ihrem Machtstreben, den Sie zumindest parteipolitisch „entsorgten“.
Wissen Sie was das Wort Politik bedeutet, gnädige Frau? Es kommt aus dem Griechischen und bedeutet Wissenschaft vom Staat. Es bedeutet die Kunst des Regierens, die Kunst, die Geschicke einer Nation zu verwalten. Nicht, das Geschick der Nation und des Volkes, auf das man einen Eid geschworen hat, dem Verderb auszuliefern.

Sie sind das erste Mal in das hohe Amt gekommen, meine Dame, weil eine Mehrheit des deutschen Volkes der rot-grünen Mischpoke nur noch Schlechtigkeiten zutraute. Wobei die von Schröder mutig angestoßenen Reformen tatsächlich Deutschland aus dem Tal einer Rezession und wirtschaftlichen Verblühung führten. Eine Leistung, die Ihnen noch abgeht.
Als Regierungschef(in) muss man über Qualitäten verfügen, die auch einige ihrer Vorgänger niemals gezeigt haben, das ist wahr, und die auch Ihre europäischen Kollegen nicht vorweisen können, das ist wahr, die Sie aber erst recht nicht pflegen. Qualitäten, die ein Konrad Adenauer, ein Helmut Schmidt besaßen: Glaubwürdigkeit, Besonnenheit, Konsequenz, Stil und Klasse in hohem Maße, Patriotismus und Rechtsempfinden. Verlange ich zuviel, wenn ich Rechtsempfinden und Patriotismus anführe?
Denn das Wohl Ihres Volkes geht Ihnen augenscheinlich an ihrem dicken Hinterteil vorbei.
Was haben Sie uns nicht eingebrockt an Rechtsbrüchen!
Mit den Euro-Rettungspaketen haben den Stabilitätspakt aus den Angeln gehoben und haben dies am Recht vorbei durchgesetzt. Der abrupte Ausstieg aus der Atomenergie im März 2011 drei Tage nach der Fukushima-Katastrophe in Japan erfolgte ohne jegliche Rechtsgrundlage und ohne akute Gefahr, dass in Deutschland ein ähnliches Ereignis zu befürchten sei. Fünf Monate zuvor hatte der Deutsche Bundestag noch eine Laufzeitverlängerung für die Atomkraftwerke beschlossen. Das alles wurde 2015 durch ihre Entscheidung in den Schatten gestellt, mehr als eine Million Migranten ungesteuert und unüberprüft monatelang nach Deutschland nicht nur einreisen zu lassen, sondern sie auch noch mit Bussen und Zügen aktiv herankarren zu lassen. Obwohl sie aus sicheren Herkunftsländern kamen und praktisch alle über andere EU-Länder eingereist waren. Sie hätten nach geltendem EU-Recht zurückgewiesen werden müssen. Mit Ihren Rechtsbrüchen und Ihrem selbstgerecht, blasierten Auftreten haben Sie Deutschland in der europäischen Staatengemeinschaft nahezu isoliert.
Um Aktivität zu heucheln und den verursachten Schaden vielleicht abzumildern, haben Sie sich dazu auch noch in gleisnerischer Weise einem türkischen Despoten angedient.
Für Despoten scheinen Sie eine Geneigtheit zu haben. Erinnern Sie sich noch, werte Dame, als Sie im Februar 2009 in Anwesenheit des kasachischen Diktators Nasarbajew bei einer gemeinsamen Pressekonferenz den verehrungswürdigen, hochangesehenen Papst Benedikt XVI. beleidigt und als Antisemiten bezichtigt haben? Benedikt, der Ihnen, was Intelligenz und Anständigkeit anbetrifft, Lichtjahre voraus ist. Sie haben es nicht mal der Mühe Wert gefunden, sich zu entschuldigen, als bekannt wurde, dass sich Ihre Vorwürfe als haltlos und falsch erwiesen. Es sei alles gesagt, ließen Sie lapidar vermelden. Das ist würde- und charakterlos, gnädige Frau!
Wie und was Sie zu den Ereignissen am 19. Dezember in Berlin, zu den Opfern dieses Terroranschlages in Ihren Neujahrsreden gesagt haben, ist zurecht als kaltherzig-distanziert befunden worden. Kaltherzig wie die Haltung zu Ihrem Volk.

In der „Ära“ Merkel ist die zweite deutsche Demokratie, der Rechtsstaat durch seine “Kanzlerin“ der Auflösung preisgegeben worden. Nie war seit Gestapo- und Stasi-Zeiten mehr Gesinnungsschnüffelei und Meinungsunterdrückung in Deutschland, als unter Ihrer Führung entstanden.
Deutschland, das einstige Land der Dichter und Denker, der Hochkultur, der Spitzenwissenschaften und technischer Wunder. Was ist daraus geworden? Vor 100 Jahren war die Alphabetisierungsrate höher als im heutigen Deutschland. Die deutschen Schulen und Universitäten sind auf den Hund gebracht worden. Kein Wunder, dass deutsche Schüler bei den Pisa-Studien nicht nur bei Sprachbeherrschung und Rechenfähigkeit seit Jahren hintere Plätze einnehmen. Nach Meinung fast aller Universitätspräsidenten haben ⅔ der deutschen Studenten nichts an Hochschulen verloren, sind studierunfähig. Das Zugangsniveau zum Studieren wird seit Jahren aus linker Opportunität auf das Niveau vormaliger Hilfsschulen abgesenkt. Ein Drittel aller Studenten brechen ihr Studium vorzeitig ab und Massen verlassen die Hochschulen ohne regulären Abschluss. Deutschland verliert und verliert, meine Dame! Anstelle von gebildeten jungen Menschen haben wir Esel mit Universitäts-Zertifikat. Anstelle von künftigen Leitfiguren haben wir Weichlinge und Taugenichtse. Was diese deutschen Hochschulen mit ihren Genderwissenschaften, der großen Zahl unnützer Geistes- bzw. Gesellschaftsdisziplinen an Nachwuchs produzieren, findet sich dann als Parasiten des Staates und der Gesellschaft wieder, die sich unverhohlen als Ideologen geben: die Masse der Journalisten, Schriftsteller, Theologen, Schauspieler, Kommentatoren, Edelhuren und Clowns, die mit ihrem ideologischen Gift Staat und Gesellschaft zerstören.
Zugegeben, dafür haben schon auch ihre Vorgänger und die Schuldigen in den Ländern gesorgt. Aber Sie sehen dem tatenlos zu. Nein, Sie verschlimmern die Situation noch dadurch, dass Sie ungebildete, nicht integrationsfähige, aggressionsgesteuerte Horden junger Männer aus einer zu uns inkompatiblen Kultur ins Land geholt haben.

„Was in zwei Weltkriegen nicht geschafft wurde, Deutschland endgültig zu zerstören, Frau Merkel hat es zuwege gebracht!“ – so wird das Urteil der Geschichte über Sie lauten, gnädige Frau!

Betrachten wir doch auch Ihre Partei und Ihren Umgang mit dieser Organisation.
Durch Ihre Machenschaften haben Sie die einstmals große und stolze CDU bis auf wenige Ausnahmeerscheinungen in ein Agglomerat von Kriechern und Luschen verwandelt. Mit der Berufung eines pöbelnden, intriganten und unausstehlichen Karrieristen als Ihren Generalsekretär, haben sie dem Ganzen dann das Sahnehäubchen aufgesetzt.
Das muss man Ihnen lassen: Im Verbeißen von möglichen Konkurrenten sind Sie groß. Wie Sie den scharfsinnigen und kompetenten Friedrich Merz damals abgemeiert haben, das war schon große Kunstfertigkeit auf dem Gebiet der Heimtücke. Den honorigen Martin Hohmann haben Sie kaltblütig isoliert und der Pressemeute zum Fraß überlassen. Den potenziellen Konkurrenten Christian Wulff haben Sie auf ein „höheres Amt“ gehievt, wo er sich dann teils selbst, aber vor allem durch Nachhilfe Ihrer Freundin Friede Springer unmöglich machte.
Kein Wunder, dass ehrbare Menschen zuhauf diesen Verein verlassen. Mit Ihnen an der Spitze – seit 15 Jahren – verlor die CDU etwa 200.000 Mitglieder, das ist etwa ein Drittel; und der Trend setzt sich fort. Verheerender kann die Bilanz für einen Parteiführer nicht sein.

Mir missfällt auch ihr entschiedener Mangel an gutem Geschmack und Intellekt, gnädige Frau.
Für ihre Figur können Sie nichts, außer vielleicht aus mangelnder Zurückhaltung hinsichtlich vorpommerscher Hausmannskost, die Sie ja einem „on dit“ zufolge zuhause selbst zubereiten. Dass Ihre Mundfalten an eine chronisch magenkranke oder depressive Person erinnern, hängt vielleicht damit auch zusammen.
Es kursieren im Netz von kaum einem anderen Politiker derartig viele nachteilige Bilder mit abstoßendem Mienenspiel, als von Ihnen.
Schweißflecken unter der Achsel und eine Robe mit Einblick in ein schauderhaftes Dekolletee wie von Ihnen bei einem öffentlichen Auftritt zu den Wagner-Festspielen gezeigt, sind für jemanden in Ihrer Position nicht nur nicht Damen-haft, sondern geradezu dämlich. Dass Sie in Ihren, möglicherweise sehr teuren, Hosenanzügen eher wie eine rammelvolle Knackwurst mit Schwitzflecken wirken, damit müssen wir uns bei Ihnen leider ebenfalls abfinden. Die alberne Finger-Raute vor der Wampe, die manche Ihrer Presseschleimer als besonderes Markenzeichen bei Ihnen bewundern, wirkt inzwischen nicht weniger als albern. Wohl eine substitute activity, dazu mit abgekauten Fingernägeln: welche ein Quell für Psychologen und Verhaltensforscher mit wenig schmeichelhaften Mutmaßungen.
Eine Regierungschefin kann es sich eigentlich nicht erlauben, lächerlich zu wirken. Der Verlust von Stil und Sitte in unserer gegenwärtigen Gesellschaft bleibt mit Ihnen, Frau Merkel, als deren Repräsentantin symbolisch verbunden.
Dass Sie sich jährlich in Bayreuth, einer deutschen „Kultstätte“ präsentieren, bei Geburtstagsfeiern sich mit Wissenschaftlern umgeben, sagt nichts darüber aus, wie Ihr intellektuelles oder auch kulturelles Niveau eigentlich einzuschätzen ist.
Ein angesehener Schriftsteller* schrieb über Sie: „Wo der Seelenknödel im Hosenanzug den Mund aufmacht, wird den Ohren schlecht.“
Sie können nicht reden, das weiß inzwischen jeder und Sie haben auch offensichtlich miserable Redenschreiber: „Wie der Herr, so´s Gescherr“ sagt man auch.
So wird auch diesmal vor unserer Schicksalswahl“ wieder nur „Erwartbares, Dünnpfiffiges, Doofes, zäh nur noch sich selbst Genügendes“ von Ihnen zu erwarten sein. „Die Platitüdität Ihrer Sätze in Serie gereicht einer ganz neuartigen „Banalität des Bösen“. Das meint nicht nur dieser Schriftsteller. „Der bestürzende Dummsinn, die behämmerte und zugleich behämmernde, die uns am Ende richtig zuschüttende Impertinenz, die der einstmals mitteldeutsche Seelenknödel im Hosenanzug täglich, ja wer weiß (und wäre nicht gerne nah dabei) stündlich produziert und ausschüttet: Er überragt inzwischen längst die oftmals ja sogar kunstvolle Nichtigkeit der Rede ihres Lehrmeisters Helmut Kohl oder aber auch die Komik eines komischen Selbstläufers, dessen Banausität bis hin zur Debilität aber ja ohnehin mehr eine sich selbst fortzeugende Legende war.“ Wenn es denn nur Reden-Dummsinn wäre, was Sie produzieren, Sie wären wie Heinrich Lübke ertragbar.
Es ist der Dummsinn Ihres politischen Handels, gnädige Frau, der so gefährlich ist. Darum hoffe ich, dass Sie bei der Wahl die gebührende Quittung erhalten und von der politischen Bildfläche verschwinden.
Am besten, Sie gehen jetzt schon, um weiteren Schaden von unserem Land abzuwenden – was Sie ja einmal geschworen haben.

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Ich habe bei meiner „Philippika“ Anleihen bei der leider zu früh verstorbenen großen Journalistin und Schriftstellerin Oriana Fallaci genommen. Ich wählte eine „Ansprache“, ein „Privatissimum“ im Stil dieser mutigen Frau und unverblümten Anklägerin („Die Wut und der Stolz“), die es mit ihren Ansprachen den „Zikaden“ in Politik und Medien und dem „Cavaliere“ heimgezahlt hat. Ich maße mir nicht an, den literarischen Stil, die intelligente Stringenz in ihren Begutachtungen, ihre bissig prägnanten Formulierungen überhaupt klischieren zu können. Trotzdem bemächtigte ich mich absichtlich einiger ihrer Redewendungen und des anklagenden Stils, dem trefflicher niemand anders als sie so Gestalt geben konnte. Es ist „meine Wut“ und „mein Stolz“, die mich zu dieser Rede angestachelt haben.

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*Eckhard Henscheid