AfD-Parteitag in Köln

„Spektakel“ und „Zusammenrottung“

Wenn es eines Nachweises bedarf, wie hasserfüllte linke Journalisten beieinander sind, muss man nur ihre Sprache unter die Lupe nehmen.
Gestern ging der Parteitag der AfD in Köln zu Ende, was die deutsche Journaille zu spekulativen Höchstleistungen anfeuerte. Dazu greift man dann bedenkenlos auch zu sprachlichen Invektiven. Ein Wortedrechsler von der Süddeutschen Zeitung namens Jens Schneider formulierte für seine Betrachtung zum AfD-Parteitag denn folgenden Aufmacher:

Von der öffentlichen Zerlegung der Frauke Petry

„Das war schon ein spezielles Spektakel, wie sich die AfD in Köln gegen die Demonstranten da draußen zusammenrottet und gleichzeitig drinnen die eigene Parteivorsitzende kaltstellt.“

Die Frauke Petry, an der man vorher kein gutes Haar ließ, nach jeglichem suchte, das man ihr ankreiden könnte, wird nun von den linken Schmierfinken zur demokratischen Märtyrerin stilisiert.
Es ist bizarr. Da trifft sich eine demokratisch legitimierte Partei zu einem Parteitag und draußen versammeln sich Tausende von hasserfüllten Gegnern, aufgestachelt von den Medien, den Kirchen, Gewerkschaften und links-faschistischen Einpeitschern, von SPD und „Antifa“. Viertausend Polizisten müssen aufgeboten werden, um unbescholtenen Bürgern die Wahrnehmung ihrer staatsbürgerlichen Rechte zu ermöglichen. Und ein Federsklave der linken Gesinnung spricht von „Spektakel“ und „Zusammenrottung“ der Parteidelegierten – wohlgesagt in einem Hotel als Tagungsort – gegen die „Demonstranten da draußen“.
Man frage mal die Polizei, wer und was sich als „Zusammenrottung“ in Köln zeigte. Oder sollte man für die „da draußen“ dazu den für die „Faschisten“ reservierten Terminus „Aufmarsch“ nicht verwenden dürfen?

Wenn man journalistische Ergüsse wie oben zitiert liest, ist man geneigt, eine Auszeichnung für die übelste Kolumnisten-Wutz in den Qualitätsmedien auszuloben.