Von mäßigem Verstand

Heribert Prantls neuester Kommentar

Screenshot – © domradio.de

“Der königliche Landgerichtsrat Alois Eschenberger war ein guter Jurist und auch sonst von mäßigem Verstand.” Schrieb Ludwig Thoma (… der schon wieder!) in seiner Erzählung „Der Vertrag“.
Ludwig Thoma konnte den „Landgerichtsrat“ Heribert Prantl noch nicht kennen, sonst wäre sein Juristenverdikt wohl noch drastischer ausgefallen. Von wegen „mäßig“!

Der frühere Richter und Landgerichtssprecher Prantl, der Schnullermund und oberste Karfiol-Schwätzer von der Alpenpravda hat doch nun tatsächlich vorgeschlagen, die Türkei und Deutschland mögen gemeinsam die Fußball-EM 2024 austragen:

Es ist ein großes Ringen zwischen Deutschland und der Türkei. Die Türkei möchte das Gastgeberland für die Fußball-EM 2024 sein. Deutschland auch. Es wird am Donnerstag einen Sieger geben und einen Verlierer. Das müsste nicht sein; die Konkurrenz müsste nicht sein. Man könnte sich im Doppel bewerben, man könnte das große Fußballfest gemeinsam ausrichten – in der Türkei und in Deutschland.

Es wäre dies ein wunderbares Zeichen des Miteinanders, ein Zeichen der Verbundenheit, ein Zeichen dafür, dass diese beiden Länder eng zusammen gehören, dass sie eine gemeinsame Geschichte haben und eine gemeinsame Zukunft brauchen.

Prantl schwadroniert schlußendlich noch in seiner schier pathologischen Türkophilie auch über „Bosporus-Brücken“ und dann von einer Brücke Berlin-Istanbul, welche „die längste Brücke der Welt“ werden könnte.
So weit so so schlecht jetzt schon.
Man möchte sich schier kringeln ob der Formulierung vom „großen Ringen zwischen Deutschland und der Türkei“ . Es kommt noch besser in dem Kommentar in der SZ und man sollte sich das Werk in Gänze zu Gemüte führen – unbedingt!
Denn was da an gutmenschlichem Gesülze, merkwürdigem Geschichts- und Politikverständnis, schlicht an gequirlter Sch…. verzapft wird, spottet jeder Beschreibung.
Der Oberpfälzer Prantl hat nicht etwa einen verdorbenen Bauernseufzer verspeist, mit allen Symptomen einer Fleischvergiftung, wie Sehen von Doppelbildern, geweiteten Pupillen, trockenem Mund, Verwirrtheitszuständen und Durchfall. Nein, Heribert Prantl ist schon lange bekannt dafür, dass er geistigen Dünnpfiff absetzt oder in der medialen Öffentlichkeit – z.B. in der „Münchner Runde“ – mit bald deliranten Verhaltens- und Denkweisen aufwartet.  Prantl ist wahrlich wohl auch ein „Diamant des deutschen Journalismus“.

Aufmunternd möchte man ihm „Türkiye’ye git, eski balçık!“ zurufen, „denn dort erfährst du die garantiert jeweils richtige Behandlung für journalistischen Schmus“.

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Fritz Wunderlich

Am 26. September 1930 wurde Fritz Wunderlich geboren – ein „Jahrhundertsänger“.

Hier eines meiner Lieblingslieder von Franz Schubert, unvergleichlich gesungen von Fritz Wunderlich:

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Sag beim Abschied leise Servus …

Kauder abgewählt!

Screenshot: welt-online

125 von 247 Abgeordneten in der Unionsfraktion meinten gewiss im CDU-Jargon: wir können deine Fr…. nicht mehr sehen. Und er bekam es „amtlich“ per Wahl.
Was man zu der Abwahl auch sagen könnte: Man haut den Sack und meint den Esel.

 

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Politik machen mittels Umfragen und Schrottstudien

Man sollte nicht immer gleich den angeblichen Churchill-Ausspruch zitieren – „Ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe!“ – wenn man mit politisch motivierter Statistik konfrontiert wird. Angeblich war es ja Nazi-Propagandaminister Joseph Goebbels, der den Spruch gestreut hat!? Aber es ist schon auffällig, wie mit seltener Häufigkeit in den letzten Tagen und Wochen die Medien uns mit Umfrageergebnissen und Statistiken traktieren.
Nun, es sind schon seit Jahren Monatsend-Umfragen („Politbarometer“) und „Deutschland-Trends“ im Arsenal des Staatsfunks. Daneben bemühen sich die Parteien oder andere zweckgeleitete Institutionen mittels „Demoskopie“ ihren Intentionen Bestätigung und Nachdruck zu verleihen. Dass das nicht immer – oder fast nie – redlich oder wissenschaftlich sauber erfolgt, darf inzwischen als belegt gelten.

Die herrschenden Koalitionen unter „Kanzlerin“ Merkel haben den größten politischen Misthaufen in der Geschichte der Bundesrepublik aufgerichtet, es stinkt an allen Ecken und Enden – und da will man natürlich dagegen anstinken. Und was wird uns da in letzter Zeit nicht alles an Parfums und Duftverbesserern angeboten?

Laut einer „repräsentativen“ Umfrage ist Merkel angeblich die Person, auf welche die Deutschen besonders stolz sind.
Doch vor nicht allzu langer Zeit ergab eine andere Umfrage, dass 60% der Deutschen mit Merkel unzufrieden seien.
Man darf beides sicher nicht direkt vergleichen, aber man ist schon mehr als stutzig, wenn gerade in der jetzigen Situation die Frau Merkel in besonderem Ansehen stehen soll. Wie diese „Stolz-Studie“, mit der die „Die Welt am Sonntag“ in ihrer Jubiläumsausgabe lauthals herausplatzte, zu bewerten ist, kann man gut bei Michael Klein auf Sciencefiles nachlesen.

Ein besonders willfähriger Dienstleister Merkel – und Bereitsteller von duftverbessernden Raumsprays – ist die Bertelsmann-Stiftung.
Hat das nun mit der besonderen Frauenfreundschaft Angela Merkel – Liz Mohn zu tun? Wie mit Friede Springer? Deren Frontblatt „Die Welt“ kolportiert am raschesten Merkel-gefällige Umfragen. 
Vor einem Jahr hat Bertelsmann das Ergebnis einer Studie veröffentlicht, in der nachgewiesen werden sollte, dass Muslime – insbesondere Türken – hierzulande bestens integriert seien. Gar in der FAZ konnte man dazu einen fast ätzenden Kommentar lesen

„Die Bertelsmann-Stiftung weiß, wie man Schlagzeilen macht. Zur richtigen Zeit bringt sie das richtige Papier zu einem politisch virulenten Thema heraus, mit dem richtigen Ergebnis. Die jüngste Hervorbringung zum Thema Einwanderung treibt es auf die Spitze. Ihr Ergebnis lautet: Muslime seien in Europa, besonders in Deutschland, bestens integriert, sie seien hierzulande sogar weniger oft arbeitslos als Nichtmuslime, es hapere hingegen an der gesellschaftlichen Anerkennung.“

Bei der kürzlich veröffentlichten „Studie“ des „Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration“ hatte gewiss auch die Bertelsmannstiftung ihre Finger im Spiel. Laut „Integrationsmonitor“ stimmten 71,5 Prozent der Deutschen ohne Migrationshintergrund dem Satz „Die aufgenommenen Flüchtlinge werden Deutschland kulturell langfristig bereichern,“ „voll und ganz“ oder „eher“ zu.
Wenn von verschiedener Seite dieser Veröffentlichung bescheinigt wird, sie sei die „Schrottstudie des Jahres“, brauche ich an deser Stelle dazu nichts weiter hinzufügen.  

Der erwähnte kritische Blog sciencefiles.org beschäftigt sich mit einer ebenfalls vor Kurzem erschienenen Studie, nach der „Die Zahl der Angriffe auf Journalisten … in diesem Jahr deutlich zugenommen“ hat. Das gehe aus einer Studie des European Center for Press & Media Freedom (ECPMF) in Leipzig hervor, die dem MDR vorliegt.“ schreibt Michael Klein und: der MDR und die FAZ hat es übernommen, und wo die FAZ abschreibt , kann die WELT nicht fehlen: Natürlich ereigneten sich diese Übergriffe „Im Umfeld von rechten oder rechtsextremen Demonstrationen und Veranstaltungen … mehr als die Hälfte davon zählten die Forscher in Sachsen.“ Die Angriffe Linksradikaler wie z.B. auf dem G20-Gipfel 2017 werden flagrant ausgeblendet.
Sciencefiles nimmt diese Meldungen resp. auch diese „Studie“ gekonnt auseinander und entlarvt sie als das, was sie ist: zweckgeleitete Propaganda für die machthabende Linksregierung der Frau Merkel.

Dass mit den Demoskopie-Studien zur Stärke der Parteien etwas nicht stimmt, vor allem vor Wahlen, hat inzwischen gar der letzte Hinterwäldler mitbekommen (Nichts gegen Hinterwäldler, die leben meistens recht ruhig und beschaulich!). Das Versagen der Demoskopie z.B. vor und zu den letzten Bundestagswahlen, war evident.
Je nach Parteinähe fallen die Umfragen für die Auftragsklientel günstiger aus, dieweil man den Trend für die jeweilige Partei – SPD oder CDU – nicht ausblenden kann, um sich nicht per se einem Fälschungsverdacht auszusetzen.
Insbesondere die Grünen werden mittels Umfrageergebnisse in letzter Zeit regelrecht hochgejazzt. Der „Genosse Trend“ scheint die Grünen zu bedienen; aber auch die AfD – zum Leidwesen der spezialdemokratischen Einheitsfront.
Die Ergebnisse, welche die einzelnen „Institute“ zuletzt für die Frage ermittelten, „Wenn am kommenden Sonntag Wahlen wären“, kann man im Detail hier nachlesen.

Screenshot – https://www.wahlrecht.de/umfragen/

Das GMS-Institut gilt als besonders CSU-nah, Parteien „rechts der Mitte“ kommen angeblich dort oft besser weg als bei anderen Instituten. Stimmt das wirklich?
Eindeutiger sei die Parteinähe bei Forsa, meint man. Wikipedia dazu: „Güllner (der Chef von Forsa d.R.)  ist seit 1964 SPD-Mitglied. Der Forsa-Gesellschaft wird deshalb eine Nähe zur SPD unterstellt. Sie erwirkte gegen entsprechende Vorwürfe aus der CDU erfolgreich eine einstweilige Verfügung. Forsa erhält von der SPD keine Aufträge mehr.
Güllner behauptete 2008 in einem Interview wiederum, das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap sei „vierzig Jahre das Hausinstitut der SPD. Und da wird man sich schon überlegen, ob man nicht ein bisschen die Zahlen schönt oder nicht“. Infratest dimap verklagte Güllner daraufhin vor dem Berliner Landgericht auf Unterlassung und bekam recht.“
Allensbach geriert sich seit je als „staatstragend“, es gibt keine Verlautbarungen über Parteiennähe. Mir scheint aber eine Affinität zur CDU durchaus vorhanden.
Betrachtet man die Ergebnisse von Infratest dimap, könnte man eine Geneigtheit zur AfD vermuten, kommt dort doch die AfD stetig besser weg, als bei anderen Instituten. Aber auch INSA und Emnid berichten bessere Ergebnisse für die „Rechtspopulisten“ als andere Institute.
Wie sagt der Bayer: „Nix g´wiß“ weiß man nicht.“ 

Jeder weiß, dass Umfragen keine Prognose über einen Wahlausgang sind, sondern sie geben allenfalls aktuell in etwa eine politische Stimmung im Land wieder; eine Umfrage sagt kein Wahlergebnis voraus.
Journalisten sehen das aber gerne anders. Bei einer Fehlerbreite von z.B. 3% jazzen sie gerne die ihnen genehme Partei innerhalb der Fehlerbreite eher nach oben als nach unten. So lag etwa im Februar 2017 die SPD, nachdem Martin Schulz von der Parteispitze zum Kanzlerkandidaten gekürt wurde, in einer Infratest-Umfrage bei 32 Prozent, die CDU/CSU dahinter bei 31. Wegen der Fehlertoleranz von 3% hätte aber genauso gut die Union deutlich vorne liegen können. Für die Journaille war aber Schulz schon der kommende, gefeierte Sieger.
Solche Berichterstattung werden auch Horse-Race-Journalismus genannt. Inhalte oder Sachthemen interessieren dann im vorherrschenden Drecksjournalismus in keiner Weise mehr.

Es gibt ein satirisches Frühlingsgedicht von Erich Kästner, dass man gut in ein „Herbstgedicht 2018“ umwandeln kann

Die Meinungen werden billiger,
die Medien werden williger,
es stinkt nicht nur auf den Aborten,
kurz: Wahlen allerorten!

Warten wir also auf die Wahlen in Bayern und Hessen und auf neue nicht nur wahlabendliche Lügenbeuteleien.

Schlusssatz:
Das Eingangszitat, das angebliche von Goebbels, kann man wohl getrost verwenden, doch vielleicht besser abgewandelt in: Ich trau nur einer Statistik, die ich selbst manipuliert habe: denn ich weiß, was ich damit bezwecken will.

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Dummdeutsch(e) contra Seehofer

Versuch einer „Entwesung“ des Ungeliebten durch „Kulturschaffende“


Dummdeutsch und Kulturschaffende

Der Begriff Dummdeutsch stammt von Eckhard Henscheid und zielt eigentlich nicht auf Personen ab, sondern auf sprachliche Spezifika, welche von diesen geübt werden. So werden sie dann – stimmt die nationale Herkunft – zweifellos zu „Dummdeutschen“.

Das Wort „Kulturschaffende“ ist gewiss Dummdeutsch, legt man die Definition des Begriffes durch E. Henscheid* zugrunde:

„»Dummes«, strukturell »dummes« Wortmaterial … wie solches, das erst per fortgesetzte Inflation, gedankenlose Entleerung oder auch bloße Verwendung durch die garantiert falschen Menschen es – von Fall zu Fall anders – geworden ist.“

Dummdeutsch kommt vor allem aus dem Werbe- und Kommerzdeutsch, aus altem Feuilleton- und neuem Professorendeutsch, aus der sog. Psychoszene, aus handfest-törichtem Presse- und Mediendeutsch … (ist) eine fast immer so oder so wichtigmacherische Brühe. (Henscheid)

So haben nun sogenannte „Künstlerinnen und Künstler, Kulturschaffende, Kulturvermittlerinnen und -vermittler“ – also offensichtlich Leute, die gern in ihrer wichtigmacherischen Brühe baden – eine öffentliche Proklamation abgesetzt, in der sie Horst Seehofer zum Rücktritt von seinem Amt als Innenminister auffordern.
Der Mann hat sich wohl schwerster Verfehlungen gegen unser Gemein- und Staatswesen schuldig gemacht, denn durch „enthemmte Bierzeltreden“ und „unschlüssige Pressekonferenzen“ – und man ist „entsetzt darüber, dass der Bundesinnenminister fortwährend die Arbeitsfähigkeit der Bundesregierung sabotiert und dem internationalen Ansehen des Landes schadet;“.

Wen der gesamte Wortlaut dieses Empörungspamphlets mit der hochtrabenden Überschrift „Würde, Verantwortung, Demokratie“ (fehlt noch die aktuell vielstrapazierte Floskel „Anstand“) interessiert und wer wissen will, wer sie gezeichnet hat, kann dies unter http://www.seehofermussgehen.de/ tun.


Kulturbearbeiter

Nicht nur mit dem Wort „Kultur“ wurde ja in der Vergangenheit durch die „K.-Schaffenden“ mittels deren „Kulturarbeit“ schon allerhand Schindluder getrieben. Man kann einen Gegenstand so bearbeiten, dass er letztendlich nicht wiederzuerkennen ist.
In die Kategorie Dummdeutsch sortiert Henscheid unter anderem diese Wortzusammensetzungen ein: Streitkultur, Lesekultur, Lachkultur, Ereigniskultur, Angstkultur, Schamkultur, Kulturidentität, Kulturraum usw. Der „Kulturbeutel“ ist laut Henscheid ein Feuilletonredakteur, wiewohl man solche auch unter den hier angesprochenen K.-Schaffenden oder -Bearbeitern findet.
Unter denen, welche nun das Verdikt über Seehofer ausgesprochen haben, zählen bekannte Leute wie der Stasi-IM und notorische Lügenbeutel Günter Wallraff und der Tutti-Frutti-Titten-Show-Man Hugo Egon Balder. Fast alle anderen Unterzeichner sind – mir zumindest – unbekannt. Es handelt sich in der Mehrzahl um Schauspieler, Autoren, „Dramaturgen“, Regisseure und „bildende Künstler/innen“, die man wohl nur kennen kann, wenn man Vor- und Nachspann von GEZ-produzierten Schmonzetten und Krimis in sich aufnimmt, dergleichen im Unterschichten-TV konsumiert oder auf „Events“ in der Bundeshauptstadt herumstrabanzt. Die meisten dieser „Arbeitskräfte“ werden wohl mittels Staats- oder GEZ-Knete alimentiert. Oder?
Wenn mich jemand über eine tatsächliche Prominenz  – „A, B oder C“ – dieser Leute aufklären kann und mag, mir Ignoranz beweisen will, lasse ich mich folglich gern als kulturfernen Hinterwäldler beschimpfen.


Seehofer als Schädling?

Ich habe nicht die Absicht den Drehhofer in Schutz zu nehmen. Er hat mit seinem wetterwendischen, teilweise krachledernen Verhalten mehr seiner Partei geschadet, als dem Land. Was aber die Dummdeutschen anders sehen:

„Seehofer beschädigt die Werte unserer Verfassung. Sein Verhalten ist provozierend, rückwärtsgewandt und würdelos gegenüber den Menschen. So verstellt er den Weg in eine zukunftsfähige deutsche Gesellschaft. Er einigt das Land nicht, er spaltet es.
Horst Seehofer sollte – noch vor der Landtagswahl in Bayern – vom Amt des Bundesinnenministers zurücktreten.“

Seehofer als „Schädling“? Das passt in die öffentlich-rechtliche „Kulturarbeit“, wie sie nicht nur kürzlich von der Heute-Show des ZDF geleistet wurde.
Die Aufforderung, zurückzutreten, sollte der Drehhofer (noch) nicht beherzigen, würde er damit nur dem Auftrag einer „fünften Kolonne“ der GRÜNEN Folge leisten und dort gewiss mehr als klammheimliche Freude über seine „Entwesung“ auslösen.

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* Eckhard Henscheid: Dummdeutsch – Ein Wörterbuch, Reclam Verlag Stuttgart, 1993

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Ulrich Schacht †

Am Sonntag den 16. September 2018 verstarb der Schriftsteller und Publizist Ulrich Schacht im Alter von 67 Jahren. Ein würdiger und treffender Nachruf ist bei Michael Klonovsky zu finden.

Altmod hat hier zuletzt auf einen Aufsatz von Ulrich Schacht Bezug genommen.

R.I.P.!

 

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An die Medienschranzen – nicht nur aus Hamburg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tagesschau und Stern und Spiegel,
Was traktieren Sie das Volk mit Striegel?
Was wissen Sie von Ihren Zeitgenossen?
Sie Meinungsbetanker auf „stolzen Rossen“?

Warum keifen Sie, die Führer der Meute,
Gegen Gesinnung und Sorgen der Leute?
Warum erheben Sie ein solch übles Geheule,
Sie Unflat-triefende Ferkelkeule?

Was wissen Sie von Not und Sorgen
Der Menschen, und deren ungewissen »Morgen«?
Sie potenzierten Quatscherzeuger!
Sie elitären Lugbestäuber!

Als wir in Deutschland noch frohmütig waren,
Herr Denunziant – vor vielen Jahren,
Da waren Augstein und Nannen bekannt,
noch mit Bindung zum Volk und zum Land.

Man hielt die Wahrheit in hohen Ehren
Und auch die von Wissen geprägten Lehren.
Sie beschimpfen und verleumden die breite Masse,
als Nazivolk. Sie lugversiffte »Oberklasse«!

Über das Volk schreiben und senden Sie Zoten,
doch nie über die Grünen und Roten.
Mit Mächtigen legen Sie sich in die Suhle,
und machen sich zu deren Buhle.

Sie finden den Schmutz nur beim »Pöbel« und Rechten,
Fremde zählen nie zu den Schlechten.
Sie folgen Frau Merkel in ihrer Phantasmagorie,
Wie Esel –  saublödes Vieh.

Wie Lemminge treiben Sie sich jetzt zum Schroffen,
von Eitelkeit und Stolz besoffen!
Und keiner liest Sie und hört Ihnen noch zu,
Doch, warte nur balde, haben Sie Ruh!

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Herbert Gassen †

Herbert Gassen
* 23.10.1928    † 10.09.2018

Danke für die Freundschaft!

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»Deutschlands Ideale werden in Syrien verteidigt!«

Das neue deutsche Mantra

Bei allem Augenmerk auf die unsägliche Bundestags-Debatte vom Mittwoch, mit dem Outing von Kapo Schulz und dem Pöbler Kahrs von der SPD als obstinate Hassprediger gegen die AfD, ist ein dringliches Thema von den Medien und den Akteuren im Bundestag nahezu ausgeblendet worden: der mögliche Kriegseinsatz der Bundeswehr in Syrien.
Es war bekannt geworden, dass im Verteidigungsministerium eine deutsche Beteiligung an einem Vergeltungsschlag gegen Assad geprüft wird, denn Syrien hat mit den verbündeten Russen einen wohl finalen Angriff gegen die auf syrischem Gebiet verbliebenen Dschihadisten bzw. Rebellen eingeleitet.
Für Merkel und ihren Tross war von vorneherein klar, dass es nur einen Giftgas-Angriff durch Assad geben kann. Dazu: die UNO warnt wieder vor einer Flüchtlingskatastrophe. Mehrere Politikerinnen und Politiker von Union, FDP und Grünen hatten sich für einen Einsatz offen gezeigt, SPD und Linke sprachen sich strikt dagegen aus.

Man muss in der ausländischen Presse suchen, um grundlegende Informationen über die Situation in Syrien zu finden. Die deutsche Qualitätspresse hält der Öffentlichkeit in Merkel-dienerischer Manier dergleichen wohl absichtlich vor.

Die »Wiener Zeitung“ beruft sich auf eine AFP Meldung:

»Vor dem Beginn der Offensive auf die syrische Rebellenhochburg Idlib bereiten sich die ausländischen Dschihadisten dort auf einen Kampf auf Leben und Tod vor. Denn für die tausenden Usbeken, Uiguren und Tschetschenen, die ab 2013 für den ›Heiligen Krieg‹ nach Syrien gekommen waren, ist Idlib der letzte Rückzugsort im Land.
Eine Ausweichmöglichkeit gibt es nicht mehr und nach Hause zurückkönnen sie auch nicht. ›Diese Leute können unter keinen Umständen in Syrien integriert werden, sie können nirgendwo anders mehr hin und sind daher womöglich bereit, zu sterben‹, sagt der Syrienexperte Sam Heller von der International Crisis Group. Während syrische Rebellen in türkisch kontrollierte Gebiete in Nordsyrien gebracht werden könnten, komme dies für die ausländischen Dschihadisten nicht infrage. ›Sie stellen ein echtes Hindernis für eine Lösung dar‹, sagt Heller.
Viele der ausländischen Dschihadisten in Idlib haben bereits in Afghanistan oder Pakistan gekämpft, bevor sie sich ab 2013 dem Al-Kaida-Ableger in Syrien oder dem IS anschlossen. Während die meisten heute für das Bündnis Hayat Tahrir al-Scham (HTS) kämpfen, das rund 60 Prozent von Idlib kontrolliert, sind andere in kleineren Al-Kaida-nahen Gruppen organisiert wie der Islamischen Partei Turkistans (TIP).

Russland, das die syrischen Regierungstruppen bei einer Offensive mit seiner Luftwaffe unterstützt, hat kein Interesse daran, dass die Tschetschenen in ihre Heimat zurückkehren. Die Türkei will sie auch nicht haben, eine Integration in Syrien kommt nicht infrage. Am Ende bleibt für die meisten Tschetschenen und andere ausländische Dschihadisten wohl nur der Kampf bis zum Tod.

… oder, die Gastfreundschaft von Frau Merkel in Anspruch zu nehmen.

Das kann man wohl nicht ausschließen.
Denn wenn der Groko-Partner schon nicht gestattet, dass man sich an einer militärischen Erledigung beteiligt, werden alle linken Biedermänner der Kanzler-Darstellerin sicher zustimmen, die aus dem Konflikt zu erwartenden „bedauernswerten Flüchtigen“ nach Deutschland in unser aller gutmenschlichen Schutz zu bringen.
Und das wird auch Sultan Erdogan entgegenkommen.

So oder so wird Frau Merkel also ihre Agenda durchsetzen.

Wie könnte das neue Schlagwort lauten?
Wohl nicht mehr, „dass Deutschlands Sicherheit am Hindukusch verteidigt wird“, sondern wohl, dass »Unsere »Werte« in Idlib verteidigt werden«.
Deutschland hat sich unter der Herrschaft sozialdemokratischer Verteidigungsminister am Krieg in Serbien und in Afghanistan beteiligt. Natürlich mit Billigung der Merkel-CDU.
Das Ganze ist inzwischen aber mehr als delikat: eine abgewrackte, desolate, ehemalige »Streitmacht« namens Bundeswehr, soll sich in einen bewaffneten Konflikt einmischen? Woanders »Ordnung schaffen«?

Und „in der Heimat“ können aus den Konfliktgebieten importierten »Schutzbedürftigen« ihre Gastgeber metzeln!

Die AfD hat sich klugerweise bei dem Thema nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt. Und da tut sie klug daran.
Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass denn aus dem Kanzleramt und von der Merkel-Presse Schlagzeilen gestreut werden wie: »AfD unterstützt Assad« – gar »AfD billigt Giftgasangriffe gegen Zivilisten« – oder so: »AfD verweigert syrischen Bürgerkriegsopfern humanitäre Unterstützung!«
usw.

Merke(l): Inzwischen ist in der deutschen demokratischen Senkgrube 2018 nichts mehr undenkbar.

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(K)Ein Rückgriff auf Ludwig Thoma

„Was stinkt schauderlich zum Himmel,
Schlimmer noch als Aas und Schimmel…“

Ein Spottgedicht

Ludwig Thoma – vor bald hundert Jahren ist er gestorben, war bekannt als ein Meister des politischen Spotts. Vor allem wenn es gegen die „Schwarzen“ ging. Als ich dieses Gedicht, seine Einführungshymne für ein neues bayerisches Parlament das erste Mal in meiner Sturm- und Drang-Zeit hörte und las, ging es umgehend in ein mein persönliches Reim-Repertoire über:

Was ist schwärzer als die Kohle?
Als die Tinte? Als der Ruß?
Schwärzer noch als Rab’ und Dohle
Und des Negers Vorderfuß?
Sag’ mir doch, wer dieses kennt!
– Bayerns neues Parlament.

Bildergebnis für Ludwig Thoma

Das sind für mich tolle Formulierungen, und so entstand kürzlich beim Wieder-Lesen dieses Gedichtes die Anregung zu einem quasi „Bürstenabzug“ in Hinsicht auf neuzeitliche Verhältnisse*:

 

Was stinkt schauderlich zum Himmel
Schlimmer noch als Aas und Schimmel
Ärger noch als Kot und Odel
Und der Hölle Schwefelbrodel.
Sagt mir doch – o meine Fresse! –
Es ist Deutschlands Lügenpresse!

Und wo gibt´s die dümmsten Köpfe?
Dumme Köpfe, die man kennt:
Denken wir an die Geschöpfe
Im Berliner Parlament.
Dümm´re hat es noch – verdammt! –
Im Berliner Kanzleramt.

Was ist schwächer als die Mücke?
Gleichfalls unnütz wie auch lästig?
Wer ist Meister in der Tücke,
Und nicht selten denn gehässig?
Mieser ist als eine Fliege:
Vor allem Deutschlands Führungs-Riege.

Doch wer ist die Allerdümmste?
Schlimmer noch als dumm?
Und damit die Allerschlimmste?
Bitte, ratet nicht herum!
Sagt mir nur, woher sie stammt:
Aus dem Mecklenburger Land!!

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* Für die Weiterverbreitung dieser (poetischen) Einsichten bedarf es keiner Genehmigung

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